Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

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  • umeier
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Aber Obacht geben!
    Du hast da oben gleichzeitig die Gefahren des aufgelassenen Bergwerks und die alpinen Gefahren.

    Uli

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  • stefan87
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    um genau zu sein des ehemaligen Kraftwerks!

    Wer da mal ein bissl "Abenteuer" erleben will:

    Statt durch die Klamm über den Stangensteig, nach der Eisernen Brücke die Augen scharf "gespitzt" da geht nach ca 25-50m links ein altes Steiglein steil bergauf ..den folgen da hats dann unheimlich viele Stollenlöcher, Transportbahnen, uraltes Gerümpel, Maschinen, Wekzeugs usw usw

    Den Tipp merke ich mir, Danke!
    Ich stehe voll auf solche (wie ich es bei Geochachern öfters höre) "Lost Places".

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  • derSammy
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    um genau zu sein des ehemaligen Kraftwerks!

    Wer da mal ein bissl "Abenteuer" erleben will:

    Statt durch die Klamm über den Stangensteig, nach der Eisernen Brücke die Augen scharf "gespitzt" da geht nach ca 25-50m links ein altes Steiglein steil bergauf ..den folgen da hats dann unheimlich viele Stollenlöcher, Transportbahnen, uraltes Gerümpel, Maschinen, Wekzeugs usw usw

    ( Enden tut der Steig dann an den Knappenhäusern)

    Aber OBACHT geben der is aufgelassen ( der Steig) von daher ist da alles morsch, wacklig und klapprig also jedes Seil an den man sich festhält hat man danach in der Hand , bzw. rostige Spreissel in den Fingern stecken !)

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  • umeier
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Die unterhalb des Hupfleitenjochs (naja, da in der Gegend halt) gelegenen "Knappenhäuser" weisen auf Bergbau hin.
    In der Region wurde wohl schon seit Urzeiten nach irgendwelchen Edelmetallen gebuddelt, in der Zeit des ersten Weltkrieges nach Molybdän.
    Die Betonfragmente sind die Überreste der ehemaligen Bergwerksanlagen.

    HTH,

    Uli

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  • stefan87
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Das war es gut, dass Elbrus, Ararat und Hoher Atlas gleich am Wetterstein liegen.



    So, hier meine Tour in Bildern (wens interessiert): Fotos


    Mal so nebenbei:

    Kann mir jemand sagen wofür die zerfallene Wasserrinne auf folgenden Fotos im Höllental genutzt wurde und wie alt die ist? (Warscheinlich stand es auf irgendwelchen Infotafeln davor aber diese muss ich wohl übersehen haben. Gab einfach zu viel auf einmal zu sehen. )



    Die Rinne wie sie noch einigermaßen erhalten unter überhängendem Fels entlang führt.


    An der Stelle wurde der Fluss in die Rinne geleitet.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    eher daran dass ichs in 30 Jahren Bergwandern nicht besonders viel weiter als rund ums Wetterstein geschafft hab
    Da war es gut, dass Elbrus, Ararat und Hoher Atlas gleich am Wetterstein liegen.
    Zuletzt geändert von chrischian; 23.08.2011, 08:02. Grund: Ein "s" zuviel :(

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  • Doncato
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Bin halt auch a faule Sau
    Auch die muss es geben (im Sinne der gaußschen Normalverteilung) und Du kennst dafür jeden Stein.

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  • derSammy
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Zitat von stefan87 Beitrag anzeigen
    Unbeschreiblich geile Tour
    Vielen Dank an Sammy für seine wirklich sehr zutreffenden Infos. (Hört auf den Sammy. )



    Was aber wirklich nicht an der besonderen (All) wissenheit vom sammy liegt, sondern (peinlicherweise) eher daran dass ichs in 30 Jahren Bergwandern nicht besonders viel weiter als rund ums Wetterstein geschafft hab


    Bin halt auch a faule Sau

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    Ein Gast antwortete
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Zitat von stefan87 Beitrag anzeigen
    Ich plane den Alpspitzferrata mit Abstieg durch das Mathaisenkar
    Gut, das Du doch zuerst durch das Mathaisenkar gestiegen bist.

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  • stefan87
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Unbeschreiblich geile Tour
    Vielen Dank an Sammy für seine wirklich sehr zutreffenden Infos. (Hört auf den Sammy. )


    Meine Route

    Tag 1:
    Hammersbach > Höllentalklamm > Höllentalangerhütte

    Tag 2:
    Mathaisenkar > Grießkarscharte > Alpspitze > Alpspitzferrata > Osterfelderkopf > Hupfleitenjoch > über die Pfade KK1 und KE2 zurück nach Hammersbach


    Meine persönliche Meinung zur Schwierigkeit

    Das Mathaisenkar im Aufstieg ist auch an heißen Tagen (>25°C) gut zu bewältigen da es komplett im Schatten liegt. Wenn man also wie ich morgens 7 oder 8 Uhr aufbricht dann reicht das, auch wenn man nicht der Schnellste ist.
    Im Mathaisenkar sind die schwierigsten Stellen bestens mit Drahtseilen gesichert aber im allgemeinen sollte man immer kontrollierte Schritte machen da viele lose Steine und Geröll auf dem Weg liegen. (Also wenn man an den ungesicherten Abschnitten auf dem Schotter den Halt verlieren würde könnte das Böse enden.)

    Von der Grießkarscharte bis zur Alpspitze geht es mit ein wenig ungesicherter Kletterei über den Grat, wo einige (aber nicht alle) Stellen auch mit Drahtseilen gesichert sind. An den Felsen findet man aber immer gute Griffe, Tritte und sicheren Halt aber auch dort gibt es Abschnittsweise Schotterstellen bei denen Vorsicht gilt.

    Von der Alpspitze über die Ferrata ist das Gelände im Vergleich zu allem davor ein Kinderspiel, dafür gibt es andere Probleme.
    Man sollte den Steig auf jeden Fall nur absteigen wenn wenig Leute entgegen kommen und außerdem ist die Ferrata im Abstieg wegen der vielen Eisentritte einfach nur nervig.
    (Viele Leute) + ("Übersicherter" Steig) = langsames Vorankommen und schlechte Laune

    Noch ein paar Hinweise:
    - Es ist auf jeden Fall besser das Mathaisenkar aufzusteigen.
    - Wer im Mathaisenkar schon Probleme mit Trittsicherheit, Ausgesetztheit oder Kondition hat, sprich wer oben an der Grießkarscharte angekommen ist und "ausgepowered" ist, der sollte den Grat bis zur zur Alpspitze meiden (auch weil dort auf jeden Fall noch die gnadenlose Sonne auf einen brennt) und statt dessen versuchen ins Grießkar abzusteigen. (Korrigiert mich bitte wenn ihr das für eine schlechte Idee haltet.)
    Ich sage das, weil der Grat von der Grießkarscharte aus einfacher aussieht als er ist.

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    Ein Gast antwortete
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Zitat von stefan87 Beitrag anzeigen
    @ Chrischian
    Ich mag auch keine Seilbahnen, allein schon wegen der dadurch fehlenden Aklimatisierung ... als ich von der Bergstation auf den Mittenwalder losgegangen bin habe ich mich deshalb auch die 1. Std. so fühlt als hätte ich 1 Jahr lang kein Sport gemacht.
    Ich bin ganz ehrlich. Ich hatte damals zu lange auf dem Jubigrat rumgemehrt. Als ich dann von der Alpspitze kam, gab es weder Weißbier noch Gondola. Kommendes WE werde ich wohl auch ein Stück Seilbahn mitnehmen, schließlich will ich Skifahren und nicht wandern. Ist ja oft auch ein Zeitproblem.

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  • stefan87
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Danke für deine Beschreibung und den Link Sammy, genau sowas habe ich gesucht.


    @ Chrischian
    Ich mag auch keine Seilbahnen, allein schon wegen der dadurch fehlenden Aklimatisierung ... als ich von der Bergstation auf den Mittenwalder losgegangen bin habe ich mich deshalb auch die 1. Std. so fühlt als hätte ich 1 Jahr lang kein Sport gemacht.

    ... aber wie Sammy schon sagte will ich noch genügend Zeit haben um das Mathaisenkar in "Vollbelichtung" zu betrachten und darum werde ich mich wohl ein 2. Mal wiederwillens in eine Gondel reinzwingen.
    (Aber ich denke mal das der Klettersteig bis zur Alpspitze hoch genug "Aufwärmung" für das Mathaisenkar ist. )


    Nun jetzt muss es da oben (für mich) erstmal Sommer und schneefrei werden und wenn dann das Wetter noch passt gehts los

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  • derSammy
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Zitat von chrischian Beitrag anzeigen
    Das würde ich auch sagen. Echte Sportler lassen die Seilbahn aber links liegen.
    Stimmt, oder rechts und dann über die Rinderscharte runter

    aber Stefan, schau mal hier, da ist "Deine" Runde in "Wort und Bild"

    http://www.christianengl.de/alpspitze.shtml

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    Ein Gast antwortete
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    (gefühlt) 1000X schöner ist der Weg andersrum
    Klamm> Mathaisenkar>Alpspitze> über die Ferratta runter"sausen"> Osterfelder> (Weißbier)> Gondola> Heim
    Das würde ich auch sagen. Echte Sportler lassen die Seilbahn aber links liegen.

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  • derSammy
    antwortet
    AW: Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Alles "halb so wild"

    Vom Gipfel ein Stückerl runter und von da in Richtung Matthaisenkar.(Ist angezeichnet)

    Auf dem Grat, ein bissl "rutschig" ( Marmortritte) und "ungesichert" (ein paar Minuten)

    Dann rechts weg ins Kar.

    Dort gibts ein paar Seilstücke und eine Handvoll Trittstifte
    (Alles (Wissensstand ca. 4 Jahre) schon ein bissl "ältlich")

    Das Hauptproblem am Mathaisenkar ist eher die Wegfindung
    (Die Markierungen sind sehr sehr "blass")
    Und das "Ausrutschen"
    (Auf dem Weg liegt immer recht viel Schotter, Kies und ruschtiges Zeugs.)


    BTW.

    (gefühlt) 1000X schöner ist der Weg andersrum
    Klamm> Mathaisenkar>Alpspitze> über die Ferratta runter"sausen"> Osterfelder> (Weißbier)> Gondola> Heim

    ist aber Gefühlssache.

    Bei der Ferratta stehst Du halt an einem schönen Tag "im Stau" bergauf und auf dem Heimweg kannst Du ggf. die Schönheit vom Mathaisenkar & Klamm nimmer recht geniessen.


    Viel Spass!!!

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  • stefan87
    hat ein Thema erstellt Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar.

    Fragen zu Alpspitzferrata mit Abstieg Mathaisenkar

    Ich plane den Alpspitzferrata mit Abstieg durch das Mathaisenkar und habe auch schon viel Infos im Netz dazu gefunden aber ich habe noch keine 100%ige Vorstellung davon bekommen in wie weit und von wo bis wo der "Mathaisenkar-Klettersteig" gesichert ist.

    Ich möchte nicht gut gesichert auf der Alpspitze losgehen um dann im Mathaisenkar festzustellen das ich einen Fehler begangen habe
    Lustig ist es eigentlich nicht, ich weiß und darum wäre ich dankbar für Beschreibungen oder noch besser, gute Fotos auf denen man zumindest die schwierigsten Stellen erkennt, damit man ungefähr weiß auf was man sich einlässt. (Der "Mathaisenkar-Klettersteig" soll angeblich B/C sein.)

    Am wichtigsten ist mir erstmal die Aussage von wo bis wo die Drahtseilsicherungen von der Alspitze aus in das Mathaisenkar führen.


    Zu mir:
    Ich habe kein Problem mit Klettersteigen A, B und kurze C Stellen, solange ich mich vernünftig sichern kann. Bislang habe ich den Mittenwalder Klettersteig und den 1. Teil des Salewaklettersteigs in Oberjoch gemacht und bin auch auf einigen Bergtouren (kurze Stücke) ungesichert bis zum 1. Grat geklettert.
    Also als totalen Anfänger würde ich mich nicht bezeichnen.


    Wäre sehr dankbar für konkrete Hinweise.

    MfG Stefan
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