opa, nunatak & friends (Labertopic)

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  • Simon
    antwortet
    Habe irgendwie sowieso das Gefühl, Gleitschirmfliegen ist der neue heiße Schei..

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  • Con
    antwortet
    Einen positiven Effekt haben die Corona Maßnahmen: Die Kondition der Gleitschirmflieger steigert sich erheblich! Normalerweise fahren die nahezu alle mit dem Lift hoch zum Startplatz und fliegen runter. Jetzt, bei geschlossenen Liften, begegnen mir an meinem Hausberg immer mehr Flieger die riesen Rucksäcke hoch schleppen. Es lebe der Sport ...

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  • tuan
    antwortet
    Ortovox übrigens auch (die hängen ja im gleichen Konzern wie Deuter), da gibt's nicht mehr viel im Lager...

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  • tuan
    antwortet
    Naja, das der ausschließlich stationäre und kleine Handel leidet ist logisch. Unser kleiner Shop in der heimischen Kletterhalle macht auch null Umsatz.

    Ich bin in die Branche extrem gut vernetzt, und glaub mir, die kommen nicht mehr hinterher... Die meißten Hersteller hätten deutlich mehr verkaufen können, Vertriebler von großen Outdoor Marken haben Nachordern da wird einem schwindlig. N guter Freund von mir vertritt MSR, Scott, Maloja und noch ein paar kleine Brands im Großraum Stuttgart, Tübingen, Reutlingen, der alleine hat eine Nachorder über 1,6 Mio € reinbekommen.
    Beim Deuter und beim Schöffel (außer Ski) sind die Läger leergefegt. Bei Patagonia und Black Diamond sieht's in Europa ähnlich aus.
    Als ich im Januar beim Conrad meine neue Tourenski telefonisch bestellt habe und dann nachgefragt habe ob ich die Ski noch vor dem WE holen kann, hat der Kollege am Telefon nur gelacht. "Kann ich vergessen" hat er gemeint, es sind bereits nur an diesem Tag 7000 Bestellungen reingekommen, und das war Montag am frühen Nachmittag. Und jetzt ist der Conrad wahrlich kein Branchenriese.
    Na, da herrscht schon Goldgräberstimmung.
    Dumm ist nur, daß keiner mehr seriös die Prognosen für die kommenden Jahre abgeben will...
    ​​​

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  • opa
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Hat ja auch einen Grund, warum der Handel mit Outdoor Equipment seit Monaten durch die Decke geht, die kommen nicht mehr hinterher, weder beim Verkauf, noch beim Produzenten. Einzige Ausnahme ist Ski Alpin, da wird der alte Schmodder wohl kommenden Winter immer noch im Laden stehen...
    sieht ein freund, der in der branche unterwegs ist, nicht ganz so. durch die decke geht es nur bei den "onlinern", der rest ist nach seiner aussage irgendwo zwischen "darben" und "überlebenskampf"....

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  • tuan
    antwortet
    Kann ich so bestätigen...
    In der Fränkischen ist nicht mehr los als sonst auch (eher tendenziell sogar weniger).
    Aber im Allgäu/ Ammergauer/ Werdenfelser Land ist unter der Woche schon relativ viel Betrieb, aber an schönen Wochenenden ist es nur noch abartig. Und da ist es völlig egal, ob klettern, wandern, biken, skitouren..., der Andrang ist nicht mehr normal.
    Hat ja auch einen Grund, warum der Handel mit Outdoor Equipment seit Monaten durch die Decke geht, die kommen nicht mehr hinterher, weder beim Verkauf, noch beim Produzenten. Einzige Ausnahme ist Ski Alpin, da wird der alte Schmodder wohl kommenden Winter immer noch im Laden stehen...

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  • opa
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    aber keinen Bock auf bröselige Steinbrüche haben
    seit jahren predigst du hier von diesem auserlesenen kletterparadies im nordwesten der republik mit verdonesquer gesteinsqualität, und jetzt sind das auf einmal doch nur ein paar bröselige steinbrüche?

    alla gut, habe auch schon andere stimmen gehört, wie man es halt erwischt, aber nach meinem persönlichen eindruck ist im gegensatz zum rheinland in der fränkischen kaum mehr los als normal. auffällig ist IMHO schon, dass man am fels schon hauptsächlich mundarten aus der näheren und etwas weiteren umgebung hört. ich habe den verdacht, dass weitergereiste auswärtige durch die einschränkungen bei der übernachtung schon abgeschreckt werden..... und die fränkische ist halt - zumindest in normalen zeiten - schon von überrgionaler, um nicht zu sagen internationaler bedeutung für den klettersport.

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Zitat von opa Beitrag anzeigen
    naja, ich weiß nicht, ein bisschen was würde es vielleicht bringen, aber man kann nicht alles schlechte auf den typsichen hallenkletterer abladen - natürlich auch, wiel ich ja mittlerweile auch zu dieser spezies gehöre...
    Es gibt mutmaßlich eine noch nicht wissenschaftlich anerkannte Sonderspezies des "homo verticalis indoorensis", nämlich den "homo verticalis indoorensis rhenum westphalia"
    Ich kenne jedenfalls recht viele "altgediente" Kletterer, die zwar den hierzulande gesperrten Naturfelsen nachtrauern, aber keinen Bock auf bröselige Steinbrüche haben und folglich dreihundert Tage im Jahr nur Plastik beklimmen, bis es dann im Jahresurlaub irgendwo hin geht, wo's schönen Fels gibt.
    Das kann man als Frustrationsreaktion sehen oder freiwilligen Verzicht, wie auch immer wenn man denen die Hallen und das Reisen wegnimmt kommen sie doch in die Steinbrüche.

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  • TeilzeitAbenteurer
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Und zum Anderen, das der Abstieg immer so simpel beim Bouldern ist, da möchte ich vehement widersprechen. Es gibt genug Highballs (ich kenne reichlich in Bleau) wo der Abstieg minimum so spannend (spannend! nicht schwer) wie der Aufstieg ist.
    In der Regel =/= ausnahmslos

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  • opa
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Ich seh das genauso, Bouldern ist nicht weniger sinnvoll oder sinnlos wie Bergsteigen.
    Beides hat nur den Sinn den man dieser Sache selbst gibt.


    und von wegen "laberthread". hier werden gerade einsichten von einem fast schon philosophisch anmutenden tiefgang formuliert!

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Was dem Sportkletterer der Clipstick, ist dem Boulderer seine Leiter
    Das wäre doch die Marktlücke: Ein Crashpad, das man in A-Form aufstellt und mit einknüpfbaren Sprossen zu einer Leiter umfunktionieren kann...

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  • tuan
    antwortet
    Ich seh das genauso, Bouldern ist nicht weniger sinnvoll oder sinnlos wie Bergsteigen.
    Beides hat nur den Sinn den man dieser Sache selbst gibt.
    Vielleicht mit dem Unterschied, daß Bouldern deutlich weniger schweißtreibend ist...

    Und zum Anderen, das der Abstieg immer so simpel beim Bouldern ist, da möchte ich vehement widersprechen. Es gibt genug Highballs (ich kenne reichlich in Bleau) wo der Abstieg minimum so spannend (spannend! nicht schwer) wie der Aufstieg ist. In Petrohrad hab ich mal eine gute Stunde gebraucht, um von einem 5m Block wieder runter zu kommen...

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  • TeilzeitAbenteurer
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Und bekanntlich: Raufkommen ist Kür, runterkommen... Pflicht
    Das kann durchaus der härtere Teil der Tour sein bei manchen Bergen.
    So gesehen ein beachtliches Argument für's Bouldern; da ist runterkommen in der Regel nicht der Rede wert

    Noch besser Sportklettern: Da muss man sich im Idealfall nur noch zurücklehnen und wird sanft zurück auf den Boden transportiert.

    Edit: So gesehen ist die ganze Diskussion ein weiterer Beleg, dass Alpinismus eine Beschäftigung für Masochisten ist, die möglichst lange leiden wollen
    Zuletzt geändert von TeilzeitAbenteurer; 27.04.2021, 09:50.

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  • opa
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Vom Eiger zum Brocken... danach dann Walberla oder wie?
    nanana! das walberla als einer der alteingesessensten fränksichen kletterfelsen sticht in dieser reihe natürlich schon hervor! vor allem, wo es dort natürlich auch das beste bier und das beste essen gibt!
    *klugscheiß an: korrekterweise muss es natürlich hießen: als standort eines alteingesessenen kletterfelsens, an dem das klettern noch erlaubt ist, ansonsten wären es mehrere....

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Vielleicht sollte man Bouldern an Massiven ächten und nur noch an herausfordernden Gipfeln gestatten
    Irgendso'ne Fels-Murmel mit Normalweg Fb 6a desc.

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  • TeilzeitAbenteurer
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    3000m ist noch lange nicht oben, egal auf welcher Route.
    Und bekanntlich: Raufkommen ist Kür, runterkommen... Pflicht
    Derartige Spitzfindigkeiten ändern nichts daran, dass es weit einfachere und ungefährlichere Wege auf den Gipfel gibt, als durch die komplette Nordwand. Trotzdem gibt es jedes Jahr dutzende, die genau da hochwollen. Da schließt sich dann der Kreis zu denen, die stundenlang versuchen, auf der steilsten Seite auf einen 3m hohen Block klettern zu wollen, wo sie dann auf der Rückseite in 10 Sekunden wieder unten sind. Der Megos hat das mal in einem Video sehr schön kommentiert.

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Vom Eiger zum Brocken... danach dann Walberla oder wie?

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  • opa
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Brocken ist OT (Alpinforum...)
    ups, sorry. und ich dachte immer, für euch nordlichter wäre der auch schon "alpin"....

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Wir reden schon von der gleichen Bahn, oder? Die da einmal unter'm Gipfel durchkurvt und Haltestellen auf fast 3000 m am Berg hat?
    3000m ist noch lange nicht oben, egal auf welcher Route.
    Und bekanntlich: Raufkommen ist Kür, runterkommen... Pflicht
    Das kann durchaus der härtere Teil der Tour sein bei manchen Bergen.

    Brocken ist OT (Alpinforum...)

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  • TeilzeitAbenteurer
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Mit der JJ-Bahn kommst Du überall hin, nur nicht auf den Eigergipfel oder auch nur in die Nähe davon?!

    Banausen...
    Wir reden schon von der gleichen Bahn, oder? Die da einmal unter'm Gipfel durchkurvt und Haltestellen auf fast 3000 m am Berg hat?

    Zitat von opa Beitrag anzeigen
    wobei es ja auch nicht gleich eiger oder jungfrau sein muss. sorum betrachtet ist auch schon die besteigung des brockens im harz zu fuß rational kaum zu erklären....

    wie hat, meine ich, mal jemand zum bergsteigen gesagt: "eroberung des sinnlosen". da dürfte es sich nur wenig vom bouldern unterscheiden....

    ps: falsch erinnert: "eroberung des unnützen"
    Dem ist nichts hinzuzufügen

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