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  • opa
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Ich hab, mal grob überschlagen, allein in diesem noch kurzen Jahr bereits Outdoorgerödel für schlappe 1800€ gekauft. Im heimischen Fachhandel, der so gut wie ausschließlich den UVP aufruft, hätte ich 2500€ auf die Ladentheke gelegt.
    du solltest dir mal ein paar kinder zulegen, dann musst du nicht mehr soviel ausrüstung kaufen, um dein geld unter die leute zu bringen...

    klar kann man dir da in der sache schwer widersprechen, wahrscheinlich bin ich für die ganze online-bestellerei einfach schon zu alt und mich graut es einfach vor zeiten, wo es kaum noch läden geben wird, in dennen man ein bisschen stöbern kann, weil alles nur noch online läuft....
    mein ausrüstungbudget ist natürlich detulich kleiner als deines, in den meisten fällen tätige ich da hauptsächlich ersatzinvestitionen. und wenn ich mir dann schon mal was kaufe, nehme ich es schon billigend in kauf, dass ich da im einzelhandel etwas mehr zahle.

    muss aber zugeben, dass ich auch freunde aus der branche habe und schon des öfteren um den VK herumkomme....

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  • Lampi
    antwortet
    Zitat von Schattenschläfer Beitrag anzeigen
    Das mit der angeblichen Adrenalinsucht ist ja eine weit verbreitete Fehlinterpretation. Darum geht es überhaupt nicht. Im Gegenteil, so ein "Adrenalinkick" würde ja bedeuten, dass etwas ziemlich falsch läuft und man (aufgrund Fehler bei Einschätzung und/ oder Ausführung) sich ungewollt in einer tatsächlich gefährlichen Situation wiederfindet.
    Ich denke die Dosis macht das Gift - oder die Medizin. Ich kenne mindestens zwei, die die Möglichkeit, im Falle eines Falles zu sterben, brauchen, um überhaupt beim Klettern zu funktionieren. Andernfalls bringt der eine einfach gar nichts und der andere fängt an, herumzublödeln - was dann teilweise gefährlicher ist als das Klettern an, sofern überhaupt vorhandenen, windigen Sicherungen.

    Zitat von Schattenschläfer Beitrag anzeigen
    Das wäre in der Tat dumm und leichtsinnig - kann zu einem frühen Ableben führen.
    streiche "frühen", setze "sozialverträglichen". Hört sich gleich besser an. :-)



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  • tuan
    antwortet
    Zitat von opa Beitrag anzeigen
    +1 für's kaufen im einzelhandel, die läden haben es gerade schwer genug.
    Im Prinzip bin ich da voll bei Dir und ich mach das hier auch ziemlich konsequent, wenn es z.B. um Lebensmittel jeglicher Art geht. Regional und wenn möglich vom kleinen Einzelhändler... (v.a. bei Bier und Fleisch 😎)

    Bei Bergsportläden (also zumindest in meinem schönen Städtchen) hört die Nächstenliebe aber definitv auf.
    Ich hab, mal grob überschlagen, allein in diesem noch kurzen Jahr bereits Outdoorgerödel für schlappe 1800€ gekauft. Im heimischen Fachhandel, der so gut wie ausschließlich den UVP aufruft, hätte ich 2500€ auf die Ladentheke gelegt.
    Jetzt frage ich mich schon, was rechtfertigt eine so dermaßen hohe Preisdifferenz?
    Wie gesagt, Beratung brauch ich keine, Kulanz ist bei den Onlineshops meines Vertrauens über jeden Zweifel erhaben, wenn ich in den Laden vor Ort muß habe ich deutlich weitere Wege und bin an echt beknackte Öffnungszeiten gebunden.
    Ich hätte überhaupt kein Problem, wenn wir von einem Preisunterschied von 5-10% reden würden. Dann wäre ich gerne bereit mein Geld in den heimischen Handel zu tragen (zumal die Besitzer dort sogar zu meinem erweiterten Freundeskreis gehören). Aber bei meinem konkreten Beispiel reden wir einfach von knappen 30% (oft sind's sogar 50%) und das macht bei meinem Konsumverhalten schon gewaltig viel an Euronen aus. Und das, wie gesagt, für nix...

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  • Simon
    antwortet
    Hab euch auch lieb! ❤

    Diskussion hat ja nichts mit nicht lieb haben zu tun. Im Gegenteil empfinde ich es als sehr wichtig andere Meinungen immer wieder mal zu hören, gerade dieses Thema ist so wichtig, dass ich gerne etwas Zeit in die Diskussion darüber stecke und mir alle Seiten anhöre.

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  • opa
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Ich hab Opa lieb...!
    ich habe euch ja auch alle lieb, tuan natürlich ganz besonders!
    Wer nicht?!
    mal sehen, wer sich meldet....

    Du wirst ja auch nicht angemacht oder ausgelacht wegen deiner doch je nach Blickwinkel genauso "schrägen" Vorliebe, dir Touren mit mehr Haken und vermutlich ausschließlich gebohrten Ständen auszusuchen
    ohne jetzt in den tiefen des forums auf zitatsuche gegangen zu sein, habe ich im hinterkopf, dass sich da schon das ein oder andere abfällige wort von den gralshütern der klassischen absicherung über die schnöden plaisirkasper findet.... aber wie gesagt, ich gönne beiden seiten ihren spaß, und viele werden, zumindest in ansätzen, eh beides praktizieren, halt mit unterschiedlichen gewichtungen.....

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  • Schattenschläfer
    antwortet
    Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Adrenalinsucht ...
    Und jetzt vertragt Euch bitte wieder.
    Sehe nicht, wo sich jemand zoffen würde - man kann ja unterschiedlicher Ansicht sein (wobei die Unterschiede hier gar nicht so groß zu sein scheinen) und sich diesbezüglich austauschen..

    Das mit der angeblichen Adrenalinsucht ist ja eine weit verbreitete Fehlinterpretation. Darum geht es überhaupt nicht. Im Gegenteil, so ein "Adrenalinkick" würde ja bedeuten, dass etwas ziemlich falsch läuft und man (aufgrund Fehler bei Einschätzung und/ oder Ausführung) sich ungewollt in einer tatsächlich gefährlichen Situation wiederfindet. Das wäre in der Tat dumm und leichtsinnig - kann zu einem frühen Ableben führen. Wer Adrenalin will, macht vielleicht Bungeejumping oder so.

    Tatsächlich habe ich solch plakative Begriffe bisher ausschließlich von Leuten gehört, die nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Finde ich schade wenn eine andere Orientierung / ein anderes Anforderungsprofil als das selbst ausgesuchte (z.B. eben Schwierigkeiten, die nicht nur sportlicher / konditioneller / technischer, sondern auch mal psychischer Natur sind) diskreditiert wird.
    Du wirst ja auch nicht angemacht oder ausgelacht wegen deiner doch je nach Blickwinkel genauso "schrägen" Vorliebe, dir Touren mit mehr Haken und vermutlich ausschließlich gebohrten Ständen auszusuchen - nach dem Motto "wer´s ohne Hakenleiter nicht bringt und nur zum Selfieknipsen am Seil rumschaukelt.." oder so.
    OT: Beispielsatz ist bewusst und offensichtlich absurd gewählt, man muss sich nicht angegriffen fühlen oder gar verteidigen.

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  • tuan
    antwortet
    Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Dann würde der Name (Wenn man sie kennt, meidet man sie) ja nicht mehr stimmen.
    Was auch immer witzig ist, sind die ganzen Euphmismen
    "Keile .. Friends .. nützlich" ==> unabdingbar.
    Fels nicht immer gut ==> Schutthalde

    Ich vermute, dass da auch deshalb kein BH steckt, weil da kein Fels ist, der sich mit dem Bohrhammer bearbeiten lässt, ohne dass der, der das tut, vom Geröll verschüttet wird.
    Also ich habe noch nie den Drang verspürt, beim Klettern den Tod im Nacken zu spüren...

    Und jetzt vertragt Euch bitte wieder.
    Naa, so schlimm ist das nicht.
    Mobiles Sicherungsgedöns braucht's da, klar.
    Aber der Fels ist ganz okay, könnte man schön mit reichlich Borhaken und etwas Putzaufwand zu einer Plaisiertour erniedrigen.
    Man muß da, sofern man sein Handwerk halbwegs beherrscht, auf jeden Fall nicht sterben.
    Wobei jetzt die Tour an sich mit Sicherheit kein Highlight ist, da gibt es schönere Alpinhämmer in Arco (die aber eben auch bekannter sind).

    Und wer streitet sich?
    Ich hab Opa lieb...!
    Wer nicht?!

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    "Absicherung Plaisir super" -- "Zusätzliches Sicherungsmaterial (Friends, Keile) ist weder notwendig noch wirkungsvoll einzusetzen."
    ==> Runouts plus die Schwierigkeiten sind obligatorisch zu klettern

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  • nunatak
    antwortet
    Auch nicht schlecht für eine Tourenbeschreibung der letzten paar Hundert Höhenmeter: "nun den Griffen und Tritten folgend zum Gipfel" (alter Rother Führer Berner Alpen): Autor war aus gutem Grund noch nie da, hat keine Ahnung, wie man da hochkommt.

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  • nunatak
    antwortet
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG-20210307-WA0085.jpg
Ansichten: 191
Größe: 106,9 KB
ID: 3030281
    Fensterfels Normalweg (1): Beschreibung in Datenbank der Pfälzer Kletterer (PK): "Ein mittelalterlicher Aufgang - und doch einer der anspruchvolleren "leichten" Anstiege"

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Was auch immer witzig ist, sind die ganzen Euphmismen
    "Keile .. Friends .. nützlich" ==> unabdingbar.
    Fels nicht immer gut ==> Schutthalde
    "möglichst immer auf dem Grat bleiben" ==> Grat nicht kletterbar, aber nur Bruch unterhalb
    "in interessanter Kletterei" ==> sackschwer
    "der offensichtlichen Linie folgen" ==> jeder geht woanders, es gibt keine Route
    "bei geschickter Spurwahl" ==> unübersichtliches Gelände
    "Eigeninitiative gefragt" ==> keine Haken
    "Kleines Sortiment mobile Sicherungen" ==> mindestens auch den blauen Camalot mitschleppen
    "Wunderschöne Reibung" ==> eklige, abgespeckte Plattenkletterei

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  • Lampi
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Und wenn ja, warum würde es kaum jemanden interessieren wenn man ein zwei Bohrhaken in der "Se la conosci la eviti" setzt?
    Dann würde der Name (Wenn man sie kennt, meidet man sie) ja nicht mehr stimmen.
    Was auch immer witzig ist, sind die ganzen Euphmismen
    "Keile .. Friends .. nützlich" ==> unabdingbar.
    Fels nicht immer gut ==> Schutthalde

    Ich vermute, dass da auch deshalb kein BH steckt, weil da kein Fels ist, der sich mit dem Bohrhammer bearbeiten lässt, ohne dass der, der das tut, vom Geröll verschüttet wird.
    Also ich habe noch nie den Drang verspürt, beim Klettern den Tod im Nacken zu spüren. Aber auch Trägern dieses etwas schrägen Bedürfnisses sollten wir ihren Spielplatz lassen. Adrenalinsucht verursacht, im Gegensatz zu Alk- oder Nikotinsucht, keine von anderen zu tragenden Kosten - im Gegenteil, sie entlastet das Rentensystem.

    Und jetzt vertragt Euch bitte wieder.
    Zuletzt geändert von Lampi; 18.03.2021, 13:20.

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  • nunatak
    antwortet
    Zitat von opa Beitrag anzeigen
    schelchte nachrichten für die tourengeher der zukunft....:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...1-bb710ae8ca4c
    Oh je, keine guten Aussichten für unsere Nachfahrer, wobei es zum Glück für uns im Moment alle paar Jahre noch langanhaltende Winter gibt, wenn ich nur an meine Zilltertalskitour vorletztes Jahr am 10. Juni denke mit 1400Hm Schnee ohne ein Steinchen dazwischen

    Weit unterschätzt wird allerdings, dass neben dem Klimawandel auch Leben und Familie einen heftigen Einfluss auf die Länge der persönlichen Schneesaison haben. Wäre ein Traum, wenn nur 34 Skitage im Winter wegfallen würden und man jeden Tag sonst auf Skitour gehen könnte 😎

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  • opa
    antwortet
    schelchte nachrichten für die tourengeher der zukunft....:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...1-bb710ae8ca4c

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  • Schattenschläfer
    antwortet
    Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    [Napoleon]Westwand
    Naja. Wenn sich jemand in diesem Schwierigkeitsbereich nicht sicher ist, dass er/sie nicht fällt, ist der untere Teil sicher nicht ungefährlich. Wird aber wohl bei 4+ kaum der Fall sein. Wenn doch: Man sieht von unten, dass der Weg zum ersten Bühler sehr weit ist und kann im Zweifel verzichten. An der ganz klar schwersten Stelle ist der Bohrhaken und kurz danach noch einer, da habe ich mich jetzt nicht gefürchtet. Wurde vermutlich von unten erstbegangen. Finde ich ok. Wenn drei Haken mehr drinstecken macht´s wg. Marmor keinen Spaß mehr.

    Aber über einzelne Touren und Haken kann man unendlich lange diskutieren. Habe durchaus auch schon geschimpft, welche Pfeife denn die Tour XYZ wohl ohne Hirn schnell aus der Abseile eingebohrt hat, so dass ggf. auch trotz vieler Haken Stürze an den schwersten Stellen zumindest recht schmerzhaft wären (erkennt man ja von unten nicht unbedingt).

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  • Simon
    antwortet
    Zitat von Schattenschläfer Beitrag anzeigen
    Will natürlich nicht pauschal absprechen, dass es im Einzelfall sinnvoll sein kann, wenn nach Absprache (hier wohl mit IG / ErstbegeherIn) einen Haken zu versetzen oder zu ergänzen. Den Austausch von schlechtem Material gegen Bühler befürworte ich in den meisten Wegen auch.
    Ja genau das finde ich prinzipiell auch den richtigen Zugang. Vor allem bei Mehrseillängen, wenn möglich die Erstbegeher*innen oder eben die Interessensgemeinschaft (die aber bei uns zB. nicht so klar geregelt ist).
    Im Klettergarten finde ich, dass auch der Haupterschließer was zum mitreden hat, wir hatten hier das Problem, dass irgendwelche Leute in bestehende Klettergärten einfach schlecht gebohrte Routen dazu gelegt haben.

    Wer jetzt aber in dieser Interessensgemeinschaft sitzt ist zB. bei uns einfach nicht geregelt und daher finde ich, dass gerne über jeden einzelnen Bohrhaken diskutiert werden darf.
    Ich zB. finde die Sanierungen von Hangl-Zak im Schüsselkar sehr gut gelungen, der Anspruch der Routen wurde eher sogar noch vergößert (alte Haken raus, dafür weniger neue Bohrhaken). Die Aktion von Alexander Huber in der Hasse-Brandler für eine free solo Begehung! neue Bohrhaken zu setzen fand ich hingegen absolut nicht in Ordnung (macht für mich persönlich aber nichts, da mir die so oder so zu heftig ist).
    Ich selbst halte es auch bei Schlaghaken so, dass ich versuche nur neue zu schlagen wo der alte Haken fertig ist, habe ich aber ehrlich gesagt nicht immer geschafft.

    Zu der von dir Schattenschläfer angesprochenen Güllich Route: Auch die fand ich wesentlich ungefährlicher zu klettern als die Westwand und bei der war ich definitiv über meinem (Onsight-) Limit. Aber ich wiederhole mich gerne, die Entscheidung tragen natürlich die lokalen Erschließer*innen, ich kann eh nur meinen Senf hier im Internet dazu geben.

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  • Schattenschläfer
    antwortet
    Einzelnen usern hier möchte ich nicht zu nahe treten. Ich glaube einzelne Benutzer von einem Stück Fels haben oft einfach nicht das Wissen über Historie, die Erfahrung das in einem bestimmten Gebiet übliche (und warum das so ist) beurteilen zu können, haben eben in der Halle angefangen und wollen irgendwann auch raus.

    Das ist an sich natürlich alles nicht vorwerfbar und kein Grund, jemand aus einem Gebiet auszuschließen - passiert ja auch nicht: In kaum einem deutschen Gebiet gibt es so viele gut gesicherte Touren und auch so viele überwiegend leichte Felsen mit guter Absicherung.

    Mit mehr Wissen kann man halt einschätzen, dass nicht nur der Grad sondern (nach meinem Eindruck besonders in Franken) auch das Alter der Tour und der/die ErstbegeherIn oft wichtig sind, um einen Weg einzuschätzen. Das kann man von unten nicht immer sehen. Am unten zitierten Napoleon gibt es durchaus eine ordentlich gebohrte 7+ neueren Datums, wohingegen die klassischen Wege, die deutlich älter sind, weniger Haken haben - sieht man schon von unten und wenn´s anders wäre, wären sie längst nicht mehr kletterbar. Ich könnte mir vorstellen, dass der Poster sich vielleicht nicht überlegt hat, dass hier 1:1 saniert wurde und dass auch das erhaltenswert sein kann. Es geht ja nicht darum, einfach nur Leichtkletterer zu diskriminieren.

    Am selben Fels ein Stück weiter links findet sich ein toller Güllich-8er, in dem weit vom Haken geklettert werden muss und in dem weite Flüge möglich und (am Limit) auch erwartbar sind. Da ist die Bandbreite halt sehr groß und in so manche 6+ (Sarg, Steckelesriss) werden die meisten 8er Kletterer nicht einsteigen. Dafür bleiben sie tolle Erlebnisse, an die man sich erinnert.

    Will natürlich nicht pauschal absprechen, dass es im Einzelfall sinnvoll sein kann, wenn nach Absprache (hier wohl mit IG / ErstbegeherIn) einen Haken zu versetzen oder zu ergänzen. Den Austausch von schlechtem Material gegen Bühler befürworte ich in den meisten Wegen auch.

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  • opa
    antwortet
    Zitat von Simon Beitrag anzeigen

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_20210315_110953.jpg
Ansichten: 144
Größe: 4,14 MB
ID: 3029011 und das nicht zu knapp! (Ca 10km südlich der Bayerischen Grenze)


    hoffentlich schaffe ich es richtung süden!!!!

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  • tuan
    antwortet
    Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    ...während bei dir das Ergebnis von vornherein feststeht.
    Und japp, stimmt.
    Der Beweis wurde erbracht, das die Tour so wie sie mit fixem Material gesichert ist kletterbar ist. Entweder bring ich das, oder ich versuche noch ne mobile Sicherung dazu zu basteln, oder ich laß es bleiben wenn ich's nicht kann.
    So einfach ist das tatsächlich...

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  • tuan
    antwortet
    Und du glaubst ernsthaft, daß das bei einem beliebigen 5er in der Fränkischen so gemacht wird? Oder bei sonstigen wenig bekannten bzw. beachteten Touren?

    Es gab da vor Kurzem ne nette Diskussion auf bergsteigen.com, weil irgendwelche Gustl in einer bayerischen Voralpentour, 4+, seltenst begangen, kaum und nur alte Haken, schlechter Fels, für ihre "Wintererstbegehung" um die 30 Borhaken gesetzt haben, und als Draufgabe im Anschluß ihrer Großtat der festen Meinung waren das Ding sei M7... Naja, wer's braucht?!

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