opa, nunatak & friends (Labertopic)

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  • walnut
    antwortet
    Wer redet denn von degradiert? Wenn du 5 Meter über diesem Walroßklemmblock als letzter Sicherung stehst und du weißt alles darunter sind nur Copperheads oder Microkeile, ich sage dir dieser Klemmblock gewinnt dann so unglaublich an Wertschätzung und das umso mehr, je größer er ist.

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  • opa
    antwortet
    Zitat von walnut Beitrag anzeigen
    Aber das sind die besten! Mit ihrer harten borstigen Schwarte verzahnen die sich so richtig mit den Unebenheiten und wenn man mal kurz richtig an der Schlinge reißt füllen die das Placement perfekt aus. Leider kann man sie nur wie nen Keil legen, aktiv ist nicht ihre Stärke.

    wer ein walross zum klemmblock degradiert,
    den nix mehr geniert!

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  • nunatak
    antwortet
    Zitat von opa Beitrag anzeigen
    aber nicht, dass jemand in der pfalz dann noch auf die idee kommt, in breiten kaminen walrösser als klemmblock zu setzen....
    In schmalen Kaminen setzen Walrösser sich meist ja selbst als Dauer-Friend. Ich denke, Walrösser sind im Heegerturm als Naturfriends fest eingeplant, den jeweils einen Haken im 40 m langen Normalweg und dem 4er-Riss (Zwischenstände) hat man (=Flachlandtiroler?) inzwischen versetzt, um an der Naturfreundekante nebenan auf 14 Haken zu kommen und so damit angeben zu können, dass in der Pfalz heutzutage vieles deutlich besser gesichert ist als früher

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  • walnut
    antwortet
    Aber das sind die besten! Mit ihrer harten borstigen Schwarte verzahnen die sich so richtig mit den Unebenheiten und wenn man mal kurz richtig an der Schlinge reißt füllen die das Placement perfekt aus. Leider kann man sie nur wie nen Keil legen, aktiv ist nicht ihre Stärke.

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  • opa
    antwortet
    Zitat von Con Beitrag anzeigen
    Manchmal kann man auch Locals im Riß als mobile Klemmblöcke nutzen ...
    aber nicht, dass jemand in der pfalz dann noch auf die idee kommt, in breiten kaminen walrösser als klemmblock zu setzen....

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  • Con
    antwortet
    Im Prinzip reicht doch für breite Risse ein großer Cam den man immer schön vor sich her schiebt!
    Manchmal kann man auch Locals im Riß als mobile Klemmblöcke nutzen ...

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  • Lampi
    antwortet
    Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wobei ich mich bei dieser cleanen 5- -Tour, die wir im toprope gemacht haben, schon frage, wieviele Riesen-Friends einem das Leben wert sein sollte?
    Für die Pälzer wird Sicherheit überbewertet

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  • Simon
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Bei hochsommerlichen Verhältnissen reichen imho Zustiegsschuhe, für alle Felstouren rund um Verpeil- und Kaunergrathütte.
    Geplante Eisberührung gibt es keine mehr. (das war vor 25 Jahren tatsächlich noch anders)
    Wer natürlich zu früh im Jahr geht, oder Wetterpech hat (immerhin bewegt man sich ja deutlich über 3000m) wird unter Umständen schon froh sein, eine etwas alpinere, hochtourentaugliche Ausrüstung dabei zu haben.
    Heute im hinteren Kaunertal so:
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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Da gibt es die Kraftreichen [...] Die kraftarme Normalbevölkerung
    Die Briten sagen dazu: "If you can't beat'em... join'em!"

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  • nunatak
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Naja der Weg hat um die zehn Bolts und einen Vorsteiger gab's auch

    edit, halte einer sich fest: Da gibt's lt. DB v i e r z e h n Ringe
    Und von wegen 7- steht da V, A1
    Der Heegerturm spiegelt die Ungerechtigkeit der pfälzer Kletterwelt ganz gut wieder und scheint so ein kleines Kletterafrika in der Pfalz zu sein. Da gibt es die Kraftreichen, die sich ihr Leben bequem südfranzösisch einrichten und alle Rohstoffe an sich ziehen und Haken daraus machen. Die kraftarme Normalbevölkerung im Normalweg, der irgendwie kein normaler 2er-Weg ist, genauso wie diese angeblicher 4+ - Hammerriss, wird unten gehalten, ohne Haken, dafür aber mit Moos kommen die einfach nicht los

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  • opa
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Bei hochsommerlichen Verhältnissen reichen imho Zustiegsschuhe, für alle Felstouren rund um Verpeil- und Kaunergrathütte.
    Geplante Eisberührung gibt es keine mehr. (das war vor 25 Jahren tatsächlich noch anders)
    danke für die infos! ist heute ja auch nicht mehr wie vor 25 jahren, als der wetterbericht darin bestanden hat, dass man morgens die nase aus dem zelt getreckt und mal gegen himmel geschaut hat. Wenn sich ungünstige verhältnisse abzeichen, bleibt man als kdg eh besser eine etage tiefer. da gibt es in der ecke ja auch reichlich betätigungsstoff....

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wir waren am Anfang am Heegerturm. Der Normalweg ist mit 2 bewertet. Dabei muss man sich dort schon beim Zustieg zum Eingangsplateau an einem am Fels stehenden Baum senkrecht hochmogeln, um überhaupt dort hinzukommen. Die feuchte Einstiegsplatte war nicht wirklich abzusichern. Ich hab´s dann sein lassen, zumal ich nicht Größeres als einen 3er-Friend dabei hatte und über mir nur breite Risse drohten, war halt eher wandern und wollte wohl Gewicht sparen.
    Da war ich mal während einer Hitzewelle -- also es war trocken, trockener geht's kaum.
    Der Normalweg sah trotzdem vermoost aus, hätte ich nicht einsteigen mögen.
    Auch der Südostriss (mit 4+ in deinem Suchbereich) war ein kurzes, unangenehmes Stück (sehr bescheidenes Fallgelände, Reibung und ziemlich komische Moves) moosig.
    Am besten trocken und am besten gesichert war die Naturfreundekante...
    Zuletzt geändert von Flachlandtiroler; 17.05.2021, 14:27.

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  • tuan
    antwortet
    Bei hochsommerlichen Verhältnissen reichen imho Zustiegsschuhe, für alle Felstouren rund um Verpeil- und Kaunergrathütte.
    Geplante Eisberührung gibt es keine mehr. (das war vor 25 Jahren tatsächlich noch anders)
    Wer natürlich zu früh im Jahr geht, oder Wetterpech hat (immerhin bewegt man sich ja deutlich über 3000m) wird unter Umständen schon froh sein, eine etwas alpinere, hochtourentaugliche Ausrüstung dabei zu haben.

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  • nunatak
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen


    Meine Strategie war ja, dieses schreckliche "Wieder-Reinkommen" erst garnicht aufkommen zu lassen und lieber grimmig (und auf bescheidenem Niveau...) dran zu bleiben.
    Ja, das mit dem bescheidenen Niveau erhöht in der Pfalz tatsächlich die Überlebenswahrscheinlichkeit. Wir waren am Anfang am Heegerturm. Der Normalweg ist mit 2 bewertet. Dabei muss man sich dort schon beim Zustieg zum Eingangsplateau an einem am Fels stehenden Baum senkrecht hochmogeln, um überhaupt dort hinzukommen. Die feuchte Einstiegsplatte war nicht wirklich abzusichern. Ich hab´s dann sein lassen, zumal ich nicht Größeres als einen 3er-Friend dabei hatte und über mir nur breite Risse drohten, war halt eher wandern und wollte wohl Gewicht sparen.

    In der Pfalz ist am Fels Bescheidenheit angebracht, aber halt kein Bohrhaken. Außer beim Kauf von großen Friends. Wobei ich mich bei dieser cleanen 5- -Tour, die wir im toprope gemacht haben, schon frage, wieviele Riesen-Friends einem das Leben wert sein sollte? Der Riss sieht eigentlich durchgängig nach Friendschaft 4 plus aus

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    Aber diese Felsqualität

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  • opa
    antwortet
    Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Hört sich gut an mit dem Kaunertal. Ich nehm´s mal in die Wunschliste mit auf. ​
    ja, auch von mir danke für die infos. scheint ja von der ganzen umgebung acuh für kdgs und nicht-bergsteiger noch vertretbar zu sein..., und könnte schon mal eine reise wert sein!

    blöde frage eines kdgs, eingefleischten halbschuh-touristen und notorischen bergschuh-verweigerers (zumindest solange, wie es nicht wirklich unbedingt notwendig ist):
    laut bergsteigen.com reichen für die verpeilspitze bei guten verhältnissen zustiegsschuhe. braucht es für die anderen sachen dort böllerschuhe und sonstiges zng-geraffel, oder kann man das bei guten verhältnissen getrost im keller lassen?

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  • nunatak
    antwortet
    Zitat von tuan Beitrag anzeigen

    Zillertal kann ich nur für Sportklettern und Bouldern weiterhelfen. Das ist vom Allerfeinsten, wenn auch eher tendenziell ab dem 7. Grad (UIAA) interessant.

    Die Sachen im Kaunertal sind prima, wenn's auch vermutlich mit dem hier allseits hochgelobtem Chamonix Granit nicht mithalten kann. Es finden sich dort schon auch brüchigere Passagen. Dafür sind in den letzten Jahren viele, viele Bohrhaken dazu gekommen, an den von Dir genannten sowie auch an der Waze (da gibt's mittlerweile ne gute Handvoll gebohrte Touren) und Parstleswand (Ostgrat).
    Ich hab die ganzen Touren vor 20 Jahren oder so geklettert und hab sie in allerbester Erinnerung (damals noch mit dem Eisweg an der Waze als Abstieg *brrrrr*).
    Die Kombi Verpeilhütte und Kaunergrathütte ist locker gut für ne Woche unterhaltsamer Kletterei (gut auch die Klettergärten unten an der Mautstraße bzw. an der Kaunergrat Hütte zum Auffüllen der Pausentage).
    Ich war letztes Jahr nur mal kurz im Klettergarten Ewige Jagdgründen, da gibt es zumindest ein paar sehr schöne, für Zillertaler leichte Touren im Bereich 4-6.

    Hört sich gut an mit dem Kaunertal. Ich nehm´s mal in die Wunschliste mit auf. So ein Mix aus Klassikern und mal eine neue Gegend zum Klettern kennenlernen, wenn sie schöne, wenn auch vielleicht nicht absolute Premium-Touren bietet, finde ich ganz interessant. Das Kletterleben ist aber eigentlich zu kurz, um sich nur mit Halbbruchtouren zu beschäftigen und ganz auf die ultraschönen Super-Klassiker zu verzichten

    A propos Haken dazu gekommen: Im Himmelsleitern-Buch steht zur Grundschartner-Nordkante drin (zählt für mich zur Kategorie ultraschöner Super-Klassiker, gerade auch mit der Kombi 2050Hm hoch und wieder runter, davon 1400 Hm Zustieg und 6h Abstieg) , dass die schweren Stellen mit Bohrhaken gesichert werden. Zu finden war allerdings nichts. War kein richtiges Problem. An der Schlüsselstelle (6+ frei) stecken 3 offensichtlich regelmäßig genutzte NH, die sind allerdings komplett verbogen und stecken z.T. nur noch zur Hälfte im Riss . An der Stelle wäre ein einziger Bohrheken angebracht, aber der eine BH würde aus einer bohrhakenfreien 19 SL-Tour halt eine BH-Tour machen, was natürlich fatal fürs Image einer solchen Tour wäre. Statt Bohrhaken setzen die, die darüber bestimmen, dann eher darauf, dass die Leute sich sicherheitshalber an der fixen Bandschlinge über die Schlüsselstelle ziehen, damit nicht zu viele behaupten können, die Tour freigeklettert zu sein

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  • tuan
    antwortet
    Zitat von opa Beitrag anzeigen

    hört sich interessant an! zillertal bin ich komplett blank, außer einen hochtourenkurs vor wahrscheinlich fast 40 jahren war ich da bis jetzt nur zum skifahren.

    was gibt es denn da so an tollen graten?

    bin bei der recherche für sommertouren, die dann doch nicht stattfinden, auch mal über das kaunertal gestolpert, verpeilspitze, madatschtürme... ist das lohnend?
    Zillertal kann ich nur für Sportklettern und Bouldern weiterhelfen. Das ist vom Allerfeinsten, wenn auch eher tendenziell ab dem 7. Grad (UIAA) interessant.

    Die Sachen im Kaunertal sind prima, wenn's auch vermutlich mit dem hier allseits hochgelobtem Chamonix Granit nicht mithalten kann. Es finden sich dort schon auch brüchigere Passagen. Dafür sind in den letzten Jahren viele, viele Bohrhaken dazu gekommen, an den von Dir genannten sowie auch an der Waze (da gibt's mittlerweile ne gute Handvoll gebohrte Touren) und Parstleswand (Ostgrat).
    Ich hab die ganzen Touren vor 20 Jahren oder so geklettert und hab sie in allerbester Erinnerung (damals noch mit dem Eisweg an der Waze als Abstieg *brrrrr*).
    Die Kombi Verpeilhütte und Kaunergrathütte ist locker gut für ne Woche unterhaltsamer Kletterei (gut auch die Klettergärten unten an der Mautstraße bzw. an der Kaunergrat Hütte zum Auffüllen der Pausentage).

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  • opa
    antwortet
    Zitat von placeboi Beitrag anzeigen

    In den Zillertalern bist du wahrscheinlich noch nicht viele Grate gegangen? Vergleiche mit dem Mont-Blanc-Gebiet und den Urner Alpen sind natürlich unfair, weil es in den Alpen nicht besser, maximal gleich gut geht, aber die Grate in den Zillertalern sind oft deutlich schöner und kletterlastiger als woanders in den Zentralalpen.
    hört sich interessant an! zillertal bin ich komplett blank, außer einen hochtourenkurs vor wahrscheinlich fast 40 jahren war ich da bis jetzt nur zum skifahren.

    was gibt es denn da so an tollen graten? namentlich kenne ich da nur grundschartner, fußstein, dann einen feldkopf und das turnerkamp. gibt es da noche mehr, und was sind die besten der genannten?

    bin bei der recherche für sommertouren, die dann doch nicht stattfinden, auch mal über das kaunertal gestolpert, verpeilspitze, madatschtürme... ist das lohnend?

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  • Simon
    antwortet
    So und dann gibt es noch den Eder Führer den ich selbst aber nicht kenne der aber am ehesten der Gesuchte sein dürfte. Link

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  • Simon
    antwortet
    Darshano hat auf seiner Seite viele Touren drinnen. Bohrhakengegner finden hier ein reiches Betätigungsfeld. Nicht alle so schwer wie sein "Senkrecht durchs Tao" aber festhalten sollte man sich schon können. Wenn er schreibt "reichlich abgesicherte Tour", ist es für mich an der Grenze des Möglichen.

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