2021 - KCP-Treffen bei Bad Münster am Stein an der Nahe

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  • MaxD
    antwortet
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    OT: Allerdings habe ich auf der Rückreise in der Tat gedacht, ich hätt’ mal besser recherchieren sollen, in welcher Nähe die Nahe zur Lahn liegt
    Nomen est omen.

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  • lina
    antwortet
    OT: Nee, das tut im Moment eher das Ärgernis mit dem C … und ein bisschen in der warmen Jahreszeit die bei der letzten Etappe etwas zu häufig angetroffenen Ärgernisse mit dem Z … Allerdings habe ich auf der Rückreise in der Tat gedacht, ich hätt’ mal besser recherchieren sollen, in welcher Nähe die Nahe zur Lahn liegt

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  • Taunuswanderer
    antwortet
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    An der Lahn gibt es auch welche :-)
    OT: Die scheinen aber zu verhindern, dass es auf dem E1 vorwärts geht

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  • lina
    antwortet
    An der Lahn gibt es auch welche :-)

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  • MaxD
    antwortet
    Wieder etwas dazugelernt....wofür ODS doch gut sein kann!
    Ich kannte Würfelnattern bisher nur aus Italien.

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  • Poro
    antwortet
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Das waren ganz kleine, vielleicht so 20–30 cm lang. Frag mich, wie die über den Winter kommen?
    Die müssen sich vor dem Winter möglichst große Fettreserven anfressen, indem sie erfolgreich Fische fangen. Dann überwintern sie an Land in frostgeschützten Felsspalten an Uferhängen.

    Die Überwinterungsquartiere werden in Abhängigkeit von der Witterung idR im Oktober aufgesucht. Da hatten wir Glück, dass wir die 2 Tiere noch gesehen haben und sie waren ja schon unmittelbar vor einer spaltenreichen Mauer.

    Ich habe angesichts unseres tollen Fundes ein bisschen nachgelesen und teile hier für alle, die es interessiert, ein paar Links.

    https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrfelnatter Erste Übersicht
    https://feldherpetologie.de/lurch-re...r/#prettyPhoto Lebensräume und Verbreitung der Würfelnatter mit Bild von der Nahe

    https://web.archive.org/web/20130606041228/http://www.karch.ch/karch/d/rep/nt/ntfs2.html Lebensweise

    Sowohl die Jahres- als auch die Tagesaktivitäten der Würfelnatter werden durch die Aussentemperaturen bestimmt. Einige Tage nach dem Verlassen der Winterverstecke, etwa ab März beginnt die Paarungsperiode, bei der sich oft mehrere Tiere - bis über ein Dutzend - zusammenfinden. Nach der Paarung suchen die Weibchen gut besonnte, geschützte und ungestörte Sonnplätze auf. Hier harren sie wochenlang aus, um ihre Eier heranreifen zu lassen, welche sie dann im Hochsommer an besonderen Stellen ablegen. In der Regel sind es ein bis zwei Dutzend, selten mehr als 30 an der Zahl. Als Ablagestellen dienen allerlei verrottende Haufen aus pflanzlichem Material. Besonders angezogen fühlen sie sich von Pferdemiststöcken und alten Komposthaufen. Die Eiablage findet aber auch häufig in Uferbefestigungen statt. Hier werden die Eier vermutlich in die engen Spalten und Zwischenräume gelegt. Etwa Ende August bis September schlüpfen die Jungen, welche vom ersten Tag an auf sich alleine gestellt sind. In der oft kurzen Periode vor der Winterruhe müssen sie sich, wie ihre Mütter auch, möglichst grosse Fettreserven anfressen.

    Auf dem Speisezettel stehen fast ausschliesslich Fische, denen sie unter Wasser geschickt nachstellen. Zu einem sehr geringen Teil werden auch andere Tiere, unter anderem Amphibien gefressen. Die Würfelnattern können recht lange tauchen. Man sieht sie oft auf dem Grund zwischen Steinen verankert auf ihre Beute lauern. Grössere Beutetiere werden ans Land geschleppt und dort verschlungen. Danach folgt ausgiebiges Sonnbaden, um die nötige Körpertemperatur zur Verdauung zu erreichen. Bei zu heissem Wetter ziehen sie sich jedoch unter schützende Vegetation oder in ihre Schlupflöcher zurück, in denen sie auch die Schlechtwetterperioden überdauern.

    Würfelnattern wissen sich auf unterschiedliche Art und Weise zu Wehr zu setzen: sie blähen sich auf, zischen laut oder schnellen mit geschlossenem Maul vorwärts (Scheinbisse). Oft flachen sie dabei - ähnlich wie die Kobra - die Halsregion ab. Werden sie ergriffen, so entleeren sie ihre Stinkdrüsen oder beschmieren sich selbst mit Kot. Damit werden sie für die meisten Feinde ungeniessbar. Nimmt die Belästigung kein Ende, so stellen sie sich bisweilen tot, indem sie sich auf den Rücken wenden, das Maul öffnen und die Zunge heraushängen lassen. Einige Exemplare lassen sogar feine Kapillaren im Mund platzen. Das hervortretende Blut ahmt in perfekter Weise eine schwere Verletzung nach. Zum Beissen lassen sie sich nicht bewegen, obwohl in äusserst seltenen Fällen davon berichtet wurde.

    http://www.amphibienschutz.de/tagung...rfelnatter.htm
    Radiotelemetrische Studie an der Würfelnatter im Mittleren Nahetal - Christian Neumann
    Das mittlere Nahetal ist Heimat der größten Würfelnatterpopulation Deutschlands. Die Population verteilt sich entlang des ca. 15 km langen Flussabschnitts auf ungefähr ein halbes Dutzend Hotspots, die sich durch optimale Lebensbedingungen für Wassernattern auszeichnen. Aber parallel zum Flusslauf verläuft über fast die gesamte Talstrecke eine vor allem in den Sommermonaten von Erholungssuchenden stark frequentierte Kreisstraße. Diese Kreisstraße zerschneidet in dem schmalen Nahetal den terrestrischen Lebensraum der Würfelnatterpopulation. Dadurch werden jedes Jahr speziell an den Hotspots Dutzende Würfelnattern vom Verkehr getötet. Um effektiv Schutzmaßnahmen planen zu können, wurde die Würfelnatterpopulation an einem besonders kritischen Hotspot im Rahmen einer Diplomarbeit im Frühjahr/Sommer 2007 genauer unter die Lupe genommen. Hierzu wurden weibliche Würfelnattern mit einem subcutanen Sender versehen. Es wurde so ein Homerange von 0,22 ha (95% Kernel) bis zu 0,27 ha (MCP) ermittelt. Die besenderten weiblichen Nattern waren sehr standorttreu, hielten sich die meiste Zeit an einer Uferböschung mit einer Steigung von ca. 60° auf. Keine der Würfelnattern wurde weiter als 15 m entfernt vom Ufer landeinwärts geortet. Die täglich zurückgelegte Strecke war in 80% der Fälle geringer als 30 m. Bewegungen im Wasser oder in unmittelbarer Ufernähe wurden etwa alle 4-5 Tage registriert, dann in über 50% der Fälle zwischen 15-18 Uhr.
    weiteres
    https://www.reptilien-brauchen-freun...natr_tess.html
    https://www.nabu.de/tiere-und-pflanz...ien/10238.html
    https://www.geo.de/geolino/tierlexik...sserbewohnerin
    https://www.aqualog.de/blog/die-wuer...nste-schlange/

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  • Chouchen
    antwortet
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Das waren ganz kleine, vielleicht so 20–30 cm lang. Frag mich, wie die über den Winter kommen?
    Die fliegen bald in den Süden.

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  • lina
    antwortet
    Das waren ganz kleine, vielleicht so 20–30 cm lang. Frag mich, wie die über den Winter kommen?

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  • Homer
    antwortet
    Zitat von Bergahorn Beitrag anzeigen
    Würfelnattern

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  • lina
    antwortet
    Wirklich schade, dass Du nicht da warst, und komm schnell&xund wieder raus aus dem Gebäude!

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  • Chouchen
    antwortet
    Freut mich, dass es ein schönes Wochenende war und hätte euch gerne (wieder)gesehen. Ich musste mich leider kurzfristig gegen das Kommen entscheiden (Rad mit Hänger war schon vorbereitet, die Wachteleier abgepackt), weil ich morgen im Krankenhaus einrücken muss. (Nichts Schlimmes, aber ich brauchte das Wochenende dann doch, um hier im Vorfeld einiges zu organisieren.)

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  • lina
    antwortet
    Das war ein wunderschönes und sehr entspanntes Wochenende! Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, und besonders auch an Peter für die Organisation!

    Zitat von Homer
    pics or it didn't happen
    Na gerne :-)

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: KCPTreffen_2021_01.jpg Ansichten: 0 Größe: 480,1 KB ID: 3087703

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    Zuletzt geändert von lina; 01.11.2021, 18:10.

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  • Blahake
    antwortet
    Ich hab' mich auch sehr freundlich aufgenommen und wohl gefühlt, von bzw. bei Euch. Danke Peter für die Organisation. Ich weiß zwar nicht, wie es an der Rossmühle gewesen wäre, aber der "Ersatz"-Campingplatz war super gewählt! Inklusive Sichtung extrem seltener Tiere - das muss man erstmal toppen. Und die Zwiebelsuppe war vielleicht lecker!

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  • Poro
    antwortet
    Für mich als newby war es auch ein schönes Forumstreffen. Vielen Dank @ Peter für die Organisation, @ agricolina für die Packrafttestmöglichkeit, @ blahake fürs nach Hause mitnehmen und @ Euch allen für die nette Atmosphäre!!

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  • Bergahorn
    antwortet
    War nett, euch, wenn auch kurz, mal kennenzulernen! Für die Schlangenforscherinnen: Es waren wohl wirklich Würfelnattern, die wir da noch gesehen haben,denn agricolina und ich stießen bei unserer Spazierrunde auf folgendes Schild:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Wuerfelnatterschild.jpg
Ansichten: 254
Größe: 4,59 MB
ID: 3087617

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  • vobo
    antwortet
    Peter, auch auf diesem Weg nochmal vielen Dank für Orga und Mitbringsel. Ihr habt es einem Frischling sehr leicht gemacht!

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  • Nordland_peter
    antwortet
    So ich bin auch wieder zu Hause. Auto ist ausgeräumt und abgegeben.
    Schön euch wieder wieder gesehen bzw. euch kennengelernt zu haben.
    Euch eine schöne Zeit und bis bald mal wieder..... 😊

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  • Homer
    antwortet
    pics or it didn't happen

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  • blauloke
    antwortet
    Ich bin gut nach Hause gekommen.
    War ein schönes Treffen auf dem ich einige neue Forumsianer:innen kennen gelernte habe.
    Länger konnte ich nicht bleiben und auf die gute Zwiebelsuppe warten.
    Nordland-Peter nochmal Danke für die Organisation.

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  • MaxD
    antwortet
    So..jetzt isset passiert. Man bringt zwar traditionell Dinge mit zum KCP-Treffen, aber Schnodderseuche zählt nicht dazu. Ich bin damit leider raus mit meinem Tagesbesuch.
    Wünsche Euch viel Spaß und eine gute Zeit!

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