AW: Stammtisch Sachsen
Sonnabend früh fuhren GraveDigger, november, Pfad-Finder und Rhodan76 mit der S-Bahn nach Hrensko und von dort mit der Fähre über die Elbe. Auf gings den bekannten Weg bergauf Richtung Prebischtor.

Da wir dieses alle schon kannten, verzichteten wir auf einen erneuten Besuch und liefen weiter den Hangweg entlang und hinunter nach Mezni Louka.
Während dem gemütlichen Sitzen unter Sonnenschirmen im Biergarten des Restaurants bimmelt das Telefon und Atze1407 meldet sich überraschend. Wir verabreden uns für heute Aenbd in Jetrichovice.
Weiter gehts über das Kleines Prebischtor

zur Burgruine Saunstein. Der Durchstieg war so eng, dass wir die Rucksäcke letztlich unten lassen mussten. An sich nicht schlimm, nur dass so wir oben auf dem Felsen bei brütender Hitze kein Wasser dabei hatten. Die anderen mochten den felsen zwar nicht als Burg durchgehen lassen, aber was solls: die Aussicht ist allemal klasse.

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Am entscheidenden Abzweig haben wir die Möglichkeit, noch eine Runde bergauf-bergab über Rudolfstein und Marienfelsen zu laufen oder aber den direkten Weg nach Jetrichovice zu gehen. Da wir wir heute genug Felsen gesehen haben und die Temperatur unsere Motivation doch recht stark dahinschmelzen läßt, entscheiden wie uns für den kurzen Weg und ein schnelles Eis im Dorf. Ausserdem sind wir ja mit Atze1407 auf dem dortigen Campingplatz verabredet.
Ach ja, der Campingplatz. Seine besten Zeiten hat er definitiv hinter sich. Vermutlich wurde er schon des öfteren vom Hochwasser heimgesucht. Die Spuren des letztren sind noch überdeutlich zu sehen. Wir wissen nicht so recht, was wir von dieser Kulisse halten sollen. Immerhin steht noch ein Rezeptionshäuschen mit Öffnungszeiten und Preisliste, auch fleissend Wasser gibt es noch. Ansonsten ist alles ausgestorben. Eigentlich ideale Bedingungen für uns und so bauen wir denn im hinterem Winkel unser Lager auf.
Am nächten Morgen gehen wir gemeinsam mit Atze1407 durchs Paulinental. Auch hier sind die Spuren des letzten Hochwassers nicht zu übersehen. Zwar sind schon einige der vielen Brücken wieder instand gesetzt, trotzdem staht noch so manche Kraxelei über provisorische Pfade am Hang entlang an. Auch eine Flussdruchquerung und eine "Baumbrücke" sind zu bewältigen.
In Studeny trennen wir uns von Atze1047, der wieder zurück nach Rybniste läuft, um zurück nach Zittau zu fahren.
Wir anderen entschließen uns, trotz der Hitze den mit 736 m höchsten Berg der Umgebung zu erklimmen, nämlich den Studenec. Wenigstens laufen wir durch herrlichen Buchenwald, der den notwendigen Schatten spendet. GraveDigger stürmt uns allen voran. Tatsächlich gibt es oben einen neuen Aussichtsturm.
Jetzt gilt es, noch das letzte Stück nach Ceska Kamenice zu bewältigen, ntürlich nicht in ebenem Gelände, sondern wieder über einen letzten Berg, der aber mit einer Aussicht auf die Stadt und die Umgebung belohnt.
Bis zum nächsten Zug ist noch reichlich Zeit, und so kehren wir auf dem Marktplatz von Ceska Kamenice ein letztes Mal ein, bevor es mit der Bahn über Decin zurücck nach Dresden geht.
