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[GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqaq)

für Tourenberichte aus Regionen nördlich von Flensburg.
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Libertist
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[GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqaq)

Beitrag von Libertist »

Lat :70.6955689890
Lon :-50.5378656500
Reisetyp :Treckingtour
Mitreisende :Libertist
Land: Grönland
Reisezeit: Juli/August 2018
Dauer: 4 Wochen (die gesamte Reise dauerte 9 Wochen)

Zusammenfassung: Zu Fuß und mit dem Packraft erkundeten wir zunächst die Inseln und Halbinseln in der Gegend um Uummannaq im Nordwesten Grönlands. Unsere Route lag fast 500 km nördlich des Polarkreises, die Landschaft ist karg und schroff. Meist sieht man das Inlandeis im Osten und riesige Eisberge in den Fjorden. Im Anschluss daran durchquerten wir die Nussuaq Halbinsel und beendeten unsere Tour in Saqqaq.

Aus Zeitgründen wird das eher ein Bilderbericht werden, natürlich mit ein paar nützlichen Informationen für diejenigen, die ihre eigene Reise in diese Gegend planen möchten.

Ungefähre Route: Grönland Nordwest


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Ab und zu ging’s mit leichtem Gepäck und Kamera Richtung Eisfeld.

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Einer der vielen grandiosen Aussichten auf dieser Reise.

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Das 200-Einwohner Dorf Saqqaq im Abendlicht.

Zur Vorgeschichte: Ich hätte es ja vorher nicht gedacht, aber während meiner Grönlandreise im Sommer 2017 wurde mir schon klar, dass ich sobald wie möglich nach Grönland zurückkehren wollte. Also begann ich bereits zu Jahresende mit der Planung und suchte mir zwei sehr gegensätzliche Landschaften aus: Zum einen den kargen und mit riesigen Eisbergen übersäten Nordwesten, zum anderen den üppig bewachsenen und von hohen Bergen und tiefen Tälern gezeichneten Süden.

Meine Mitreisenden haben sich über mein „Join Me“ Programm gefunden, dabei handelte es sich größtenteils um Freunde und „Internet-Bekanntschaften“. Um einander besser kennenzulernen und alle mit dem Packrafting vertraut zu machen, hatte ich ein Vorbereitungswochenende in der Nähe von Innsbruck organisiert, das im Juni stattfand. Mit dem besonders motivierten Teil der Gruppe bin ich zum Abschluss des Wochenendes noch die Imsterschlucht gefahren, davon gibt’s auch ein Video:


(INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

Für mich begann die Reise am 19. Juli. Markus, mit dem ich bereits 2012 im Libanon war, traf mich am Flughafen in Kopenhagen, wo wir eine überraschend ruhige Nacht verbrachten. Von da aus ging es über Kangerlussuaq nach Ilulissat, wo wir Viktor, Angela und Kathrin trafen. Nach ein paar Stunden in Ilulissat flogen wir noch am Abend des 20. Juli weiter nach Qaarsut, einer kleinen Siedlung mit knapp 200 Einwohnern. Nicht weit vom Dorfrand entfernt bauten wir die Zelte auf.

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Qaarsut, eine der nördlichsten Siedlungen in Grönlands Westen.

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Erster Lagerplatz.

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Die Aussicht war schon mal ganz nett, für den Anfang.

Am nächsten Vormittag wurden wir von Paaluk abgeholt, der uns mit seinem Boot zum Ausgangsort unserer Tour brachte. Paaluk betreibt ein Wassertaxi namens „Uummannaq Seasafaris“, mit ihm stand ich seit Monaten in Kontakt. Er hütete auch unsere Nahrungspakete, die ich zuvor per Post an seine Adresse in Uummannaq schickte. Wer in der Umgebung von Uummannaq eine logistisch anspruchsvolle Reise unternehmen möchte, dem sei die Unterstützung durch Paaluks Unternehmen wärmstens ans Herz gelegt.

Im Folgenden nun die Bilder der ersten zwei Wochen. Das Wetter war wechselhaft, ab und zu hatten wir mit starkem Wind und Sturm zu kämpfen, geregnet hat es auch relativ oft (die Gegend ist ansonsten eher niederschlagsarm). Landschaftlich ist dieser Teil Grönlands allerdings ein Traum!

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Paaluk brachte uns zum Ausgangspunkt in die Nähe von Saattut.

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Hier ging’s los.

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Erste Fjordquerung am ersten Tag.

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Man beachte das Größenverhältnis von Mensch und Eisberg…

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Wenn man oben auf einer Halbinsel angekommen war, sah’s eigentlich immer so aus: Karge, steinige Landschaft, atemberaubender Blick auf Fjorde und Eisfeld.

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Da hüpft sie!

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Zeitweise war das Wetter eher bescheiden, wir hatten mit relativ viel Niederschlag und starken Winden zu tun.

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Steiler Abstieg durchs Geröll.

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Abends gingen wir meistens noch irgendwo hoch, um den Ausblick zu genießen.

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Ab und zu war das Mückennetz nötig, die meiste Zeit ging’s aber ohne.

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Wenn’s nicht so sauwindig gewesen wäre, hätten wir diese Aussicht gern stundenlang genossen…

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In der ersten Woche war dieses Wetter eher die Regel, als die Ausnahme.

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So schauen manchmal die Strände aus, wenn starker Wind das ganze Eis an eine Seite des Fjordes geblasen hat und anschließend die Ebbe einsetzt.

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Einmal fanden wir diese Fischerhütten und verbrachten eine sturmfreie Nacht darin.

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Packrafting auf großen Fjorden geht am besten bei Windstille oder mäßigem Rückenwind. Alles andere kann schnell unangenehm werden.

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Da fliegt einer…

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In den niederen Lagen findet man viele gute Zeltplätze, weiter oben ist es meistens sehr felsig und damit schwieriger.

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Ein Polarfuchs im Sommerkleid.

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Die neuen Anfibio Sigma TX Packrafts sind eigentlich für zwei Personen oder eine Person mit viel Gepäck ausgelegt. Dennoch wiegen sie nur knapp über 2 kg.

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Letzter Zeltplatz vor Ikerasak.

Am 2. August erreichten wir Ikerasak, ein kleines Fischerdorf mit knapp über 200 Einwohnern. Wir verbrachten die Nacht im Dorf und warteten am nächsten Tag auf Paaluk, der mit seinem Boot einen Teil unserer Gruppe abholen und zum Flughafen nach Qaarsut bringen sollte. Viktor und ich reisten von hier an allein weiter, für uns brachte Paaluk ein weiteres Priviantpaket. Da am Nachmittag starker Wind aufzug, wollte Paaluk nicht aufs Meer rausfahren, erst gegen Mitternacht wurde es ruhiger. Gemeinsam tuckerten wir noch zum gegenüberliegenden Fjordufer zur Nussuaq Halbinsel, wo Viktor und ich unsere Zelte aufschlugen. Die anderen drei fuhren mit Paaluk zurück in die Zivilisation.

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Ikerasak bei Sonnenschein und Wind…

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…und hier bei Regen und Wind.

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Unterwegs in Paaluks Boot gab es ein paar Hindernisse zu umfahren.

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Der Abschied.

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Und dann waren’s nur noch zwei Zelte.
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Libertist
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von Libertist »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Zu zweit gingen und paddelten wir dann quer über die Nussuaq Halbinsel bis ins Dorf Saqqaq. Auf unserer Route lagen auch zwei große Seen, die wir mit teilweise heftigem Rückenwind entlangpaddelten und uns somit viel Zeit sparten. Packrafts sind im stehenden Gewässer ja eher träge und sehr windanfällig – kommt der Wind allerdings von hinten, geht’s überraschend schnell voran, auch ohne Segel.

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So schaut’s auf der Nussuaq Halbinsel aus: In den niederen Lagen leicht begrünt, viele Seen und Flüsse, darüber felsig.

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Viktor musste mal eben Sensor reinigen. Ist ja wie Fenster putzen…

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…kurze Pause, dann geht’s weiter.

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Da wir nun nur noch zu zweit unterwegs waren und Viktor mit seiner Kamera abends selbst irgendwo auf den Bergen rumturnte, musste ich meist mein eigenes Model sein.

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Der Wind wurde immer stärker…

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…blies aber glücklicherweise in eine für uns günstige Richtung.

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Kurz vor Saqqaq gab’s dann wieder viele Eisberge…

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…an denen man sich manchmal gar nicht sattsehen konnte.

In Saqqaq angekommen hatten wir noch ein paar Tage Zeit, bis wir mit dem Schiff, das einmal pro Woche die Disko Bucht abfährt, nach Ilulissat kamen. Wir nutzen die Zeit zum Entspannen, fotografieren und zum Paddeln zwischen den Eisbergen, die sich direkt vorm Dorf im Fjord tummelten. Außerdem habe ich überraschend meinen Freund Willem getroffen, den Belgier, mit dem ich 2017 in Grönland unterwegs war. Willem hatte gerade eine eigene Tour in der Gegend beendet und wartete nun auf das gleiche Schiff wie wir.

Gemeinsam fuhren wir dann am 16. August nach Ilulissat und verbrachten ein paar Tage mit Ausflügen in der Umgebung.

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Als ich in den Hafen von Saqqaq einpaddelte, sah ich diese tote Robbe, die an eine Boje festgebunden war. Keine Ahnung, welchen Zweck sie da erfüllte…

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Häuser von Saqqaq im Abendlicht.

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Das schönste Dorf, das ich bisher in Grönland gesehen habe.

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Im Winter ist das Leben der Schlittenhunde bestimmt ganz schön, aber den Sommer verbringen sie an kurzen Leinen, viel Bewegung gibt’s da nicht.

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Walfang ist für die Inuit wichtige Tradition, am Dorfrand findet man immer wieder mal liegengebliebene Walschädel. Ganz links im Bild versteckt sich Willem, der Belgier, mit dem ich schon 2017 auf Tour war. Nun trafen wir uns zufällig in Saqqaq wieder und waren beide ganz überrascht, was natürlich erstmal entsprechend gefeiert werden musste.

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Im Abendlich auf dem Weg nach Ilulissat, über dem angeleuchteten Felsen liegt noch eine dünne Nebelschicht…

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Am Ilulissat Eisfjord.

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Blick Richtung Inlandeis.

Hier noch eine kleine Zugabe: Unterwegs im Nordwesten Grönlands trafen wir einen Franzosen, der seit über 15 Jahren eine kleine Insel mit ca. 200 m Durchmesser bewohnt. Er verbringt dort immer die Frühjahr- und Sommermonate, allein. Besuch bekommt er selten, kaum jemand weiß, wo genau er ist. Wir sind durch Zufall auf „seine Insel“ gestoßen, die er als „autonome Republik“ bezeichnet. Aus Treibholz, Müll und Naturmaterialien hat er sich drei kleine „Ferienhäuser“ (Cottages) gebaut, in denen er Unterschlupf findet. Trinkwasser gewinnt er aus Eisbrocken, die er mit dem Hammer von umherschwimmenden Eisbergen schlägt. Er ernährt sich vor allem von Muscheln und Fischen, die er aus dem Kajak heraus fängt. Er zeigte uns alle Ecken seiner Insel, so wie man Gäste durch einen Palast führt: Mit Stolz und in Erwartung unseres Respekts.

Bilder durften wir machen, nur seinen Namen und die genaue Location möchte er nicht im Internet stehen haben. Wir nannten ihn den „Greenlandic Survivor“.

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Das ist er, der „Greenlandic Survivor“.

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Hier sieht man zwei seiner „Cottages“.

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Viktor zeigt ihm, was die Drone alles kann.

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Erst gab’s Tee…

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…und anschließend noch was Stärkeres, zum Einschlafen.

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Am nächsten Tag zeigte er, wie er seine Pilze trocknet. Alle Pilze stammen von „seiner“ Insel.

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Bevor wir weiterzogen, wollte er noch unser „Spielzeug“ ausprobieren.

Na gut, ich hoffe, die Fotos gefallen euch. Wer Lust hat, selbst einmal in diese Gegend zu reisen, kann mir gern hier im Bericht Fragen stellen, ich helfe wo ich kann. Demnächst melde ich mich dann mit dem zweiten Bericht von diesem Sommer, der Tour im Süden.
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codenascher
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von codenascher »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Schöne Bilder!
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Ljungdalen
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von Ljungdalen »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Super, danke.

Drei Fragen:

1. Gibt's ne Routenkarte? (OK, zwecks Nichtverratens der Franzoseninsel vielleicht eine ungefähre, oder zumindest der Abschnitt über die Nussuaq-Halbinsel? Bzw. an welchen Fjorden genau wart ihr so?) PS Ach so, ist ja oben verlinkt, übersehen...

2. Kann man in der Gegend irgendwas Sinnvolles *ohne* Packraft machen (zu Fuß)?

3. Gilt das schon als *Nord*westen? Bei "Nordwesten" würde ich eher so an Qaanaaq a.k.a. Thule denken... aber ok...
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Intihuitana
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von Intihuitana »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Krasse Tour und Bilder, wie von dir gewohnt. Paar konnte man ja schon auf FB bewundern.
Am interessantesten war der Franzose. Ich find solche "Verrückten" und Aussteiger immer klasse.
Würde ich nicht nächstes Jahr selbst einige lange Reisen planen, wäre ich glatt dabei.

Aber mich wundert, gibt es dort keine Eisbären, dass ihr dort so ganz ohne Knifte durch die Gegend stolziert?
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peter-hoehle
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von peter-hoehle »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa
codenascher hat geschrieben: 8. Nov 2018, 05:55Schöne Bilder!
Ich sehe leider keine Bilder. :(

Gruß Peter
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TilmannG
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von TilmannG »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Hei Gabriel - grandiose Bilder!!!
Mit dem untypischen Wetter habt ihr echt Pech gehabt, aber fotografisch ist das so fast ergiebiger. In der Hinsicht war ich war auf Nussuaq froh, wenn es mal nicht nur blauen Himmel hatte.
Eine sehr Packraft geprägte Route, und schade dass ihr Uumannaq ausgelassen habt.
Bin seeehr gespannt auf die Fortsetzung.
Ljungdalen hat geschrieben: 8. Nov 2018, 08:48...
2. Kann man in der Gegend irgendwas Sinnvolles *ohne* Packraft machen (zu Fuß)?...
Anregung kannst du hier finden:
https://www.foto-tilmann-graner.de/fotos/laender/groenland/nord-west/
Text und Link zur Routenbeschriebung ist unterhalb der Galerie!

Ljungdalen hat geschrieben: 8. Nov 2018, 08:48 3. Gilt das schon als *Nord*westen? Bei "Nordwesten" würde ich eher so an Qaanaaq a.k.a. Thule denken... aber ok...
Ja das gilt als NW, mit Uumannaq als Verwaltungszentrum
Qaanaaq wäre N



Viele Grüße von Tilmann
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Dominik
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von Dominik »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Ein Traum!
Spannend auch die Geschichte mit dem Franzosen. Ich vergesse im Altag manchmal, was es alles für mögliche Lebensstile geben kann (wenn es Rahmenbedingungen erlauben). Gerade solch, auf den ersten Blick, primitiven Ansätze sind inspirierend.
Freut mich, dass er euch erlaubt hat ein paar Fotos zu schießen.

Grüße
Dom
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Libertist
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von Libertist »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Danke euch!
Ljungdalen hat geschrieben: 8. Nov 2018, 08:48
2. Kann man in der Gegend irgendwas Sinnvolles *ohne* Packraft machen (zu Fuß)?

3. Gilt das schon als *Nord*westen? Bei "Nordwesten" würde ich eher so an Qaanaaq a.k.a. Thule denken... aber ok...
Tilmann hat ja schon seine eigene Tour in der Gegend verlinkt. Als grobe Orientierung würde ich folgendes sagen: Auf der Nussuaq Halbinsel braucht man kein Packraft. Es gibt dort ein paar kleine Dörfer, die sich gut auf dem Landweg miteinander verbinden lassen.

Bei den Inseln und Halbinseln nördlich davon (also um Uummannaq herum) ist es schon schwieriger. Die sind einfach nicht so groß, in ein paar Tagen ist man da drüber gewandert. Mit Packraft lassen sich mehrere Halbinseln verbinden, ansonsten würde es eher eine kurze Reise werden - oder man lässt sich von Paaluk übersetzen, das ist nur eine finanzielle Frage.

Zwischen Upernavik und Nugatsiaq gibt's noch eine sehr große Halbinsel, da könnte man drüber gehen. Aber erstens ist die Gegend noch abgelegener (als Logistik teurer), zweitens herrscht dann wirklich schon Eisbär-Gefahr, wenn ich richtig informiert bin.

Ja, politisch gesehen waren wir im Nordwesten unterwegs.

Intihuitana hat geschrieben: 8. Nov 2018, 08:54Aber mich wundert, gibt es dort keine Eisbären, dass ihr dort so ganz ohne Knifte durch die Gegend stolziert?
Eisbären gibt's dort manchmal im Winter, aber im Sommer nicht. Zumindest wäre das eine große Ausnahme. Wir haben uns vorher erkundigt - in diesem Jahr wurden keine Eisbären in der Gegend um Uummannaq gesichtet, deshalb sind wir ganz sorglos ohne Waffe losmarschiert. ;-)
peter-hoehle hat geschrieben: 8. Nov 2018, 09:31Ich sehe leider keine Bilder. :(
Oh! :o Das ist schade, keine Ahnung, woran das liegt. Ich habe die Bilder diesmal in höherer Auflösung (als die gewohnten 700 Pixel) hochgeladen, weil viele mittlerweile ja hochauflösende Displays haben. Vielleicht hat es etwas damit zu tun?
TilmannG hat geschrieben: 8. Nov 2018, 10:40Hei Gabriel - grandiose Bilder!!!
Mit dem untypischen Wetter habt ihr echt Pech gehabt, aber fotografisch ist das so fast ergiebiger. In der Hinsicht war ich war auf Nussuaq froh, wenn es mal nicht nur blauen Himmel hatte.
Eine sehr Packraft geprägte Route, und schade dass ihr Uumannaq ausgelassen habt.
Ja, fotografisch kam das Wetter anfangs ganz gut, das stimmt. Aber etwas nervig war's trotzdem. :roll:

Ja, Uummannaq ist sicher schön, aber wir wollten halt so viel Zeit wie möglich da draußen verbringen, weniger in der Stadt. Außerdem war's logistisch einfacher. Aber ich komme bestimmt noch mal zurück, nördlich von Uummannaq kann man ja auch noch viel unternehmen. Vielleicht im Seekajak. :cool:

Dominik hat geschrieben: 8. Nov 2018, 10:44Ein Traum!
Spannend auch die Geschichte mit dem Franzosen. Ich vergesse im Altag manchmal, was es alles für mögliche Lebensstile geben kann (wenn es Rahmenbedingungen erlauben). Gerade solch, auf den ersten Blick, primitiven Ansätze sind inspirierend.
Ja, fand ich auch. Allerdings: keine Frau, keine Kinder, keine Enkelkinder... und vermutlich nicht viele Menschen in der Heimat, die ihn vermissen. :cry:
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Beitrag von Waldhexe »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

5sterne
Die Fotos sind mal wieder allerfeinste Sahne!
Libertist hat geschrieben: 8. Nov 2018, 11:40Ja, fand ich auch. Allerdings: keine Frau, keine Kinder, keine Enkelkinder... und vermutlich nicht viele Menschen in der Heimat, die ihn vermissen. :cry:
Das ist eben die positive Kehrseite der Umstände, warum viele von uns nicht so können, wie sie wollen...

Kennst Du in der Gegend Anbieter für Seekajaktouren, bzw. Vermieter von Seekajaks, bzw. wie würdest Du es anstellen, wenn Du dort eine Seekajaktour machen wolltest?

Gruß,

Claudia
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Beitrag von Libertist »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa
Waldhexe hat geschrieben: 8. Nov 2018, 11:48Kennst Du in der Gegend Anbieter für Seekajaktouren, bzw. Vermieter von Seekajaks, bzw. wie würdest Du es anstellen, wenn Du dort eine Seekajaktour machen wolltest?
Hi Claudia, Anbieter kenne ich da oben nicht, habe mich aber auch noch nicht damit beschäftigt. Ich würde wahrscheinlich ein eigenes Faltkajak per Post hinschicken, zusammen mit allem Zubehör und Verpflegung. Das sind dann wohl 2-3 Pakete. In diesem Jahr hab ich für die Verpflegungs-Lieferung den Anbieter "Paket AG" genutzt, das war ziemlich günstig: Knapp 30 Euro pro 30 kg Paket. :o
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Beitrag von peter-hoehle »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa
Libertist hat geschrieben: 8. Nov 2018, 11:40...Oh! :o Das ist schade, keine Ahnung, woran das liegt....
Der Übeltäter ist gefunden. :gosche:Es war eine Trekkersperre bei Ghostery-einer Zusatzfunktion für FF :motz:.
Jetzt kann ich mir den Bericht in aller Ruhe reinziehen. :bg:

Gruß Peter
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Beitrag von Dominik »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa
Ja, fand ich auch. Allerdings: keine Frau, keine Kinder, keine Enkelkinder... und vermutlich nicht viele Menschen in der Heimat, die ihn vermissen.
OT: Ja - das können Konsequenzen sein, die man abwägen muss. Für mich ist an dieser Stelle auch letztlich gar nicht relevant, ob das gewählte Lebensmodell für einen persönlich in Frage kommt, sondern einfach das schlichte vor Augen führen, dass es abseits des Mainstreams noch viele weitere Ideen und Möglichkeiten gibt. Ich mein: Alleine auf einer Insel bei Grönland (!) in einer zusammengeschusterten Bude wohnen? Darauf muss man erstmal kommen. Solche Querdenker braucht es manchmal mehr ;-)
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Beitrag von peter-hoehle »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Nachdem ich nun diesen Bericht förmlich aufgesogen habe,
kann ich nur sagen...typisch der Libertist.
Die Bilder sind allerfeinste Sahne. Dazu in einer traumhaft schönen Umgebung.
Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

Danke für das Erstellen des wunderschönen Bericht`s.

Gruß Peter
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Beitrag von blackteah »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Hi Gabriel, danke für diesen wunderschönen Bericht. Eine wirklich tolle Landschaft, die du grandios in Szene zu setzen weißt. Bewundernswert, dass du noch so viel Energie und Muße für solche Aufnahmen hast, bei mir werden es immer mehr Schnappschüsse, je anstrengender die Tour wird. Aber man fühlt richtig die Sorgfalt und Leidenschaft, die du in jedes Foto steckst.

Ich finde, deine Berichte strahlen immer sehr viel Harmonie, Ruhe und Glück aus, obwohl man oft sieht, dass ihr anstrengede und herausfordernde Strecken & Etappen habt. Auch so ein Wetter kann ja ganz schön an den Nerven zehren, aber zumindest an den Fotos merkt man keine Gemütstrübung ;-).

OT: Respekt auch für die Geschwindigkeit, mit der du die Bilder auswählen und bearbeiten kannst, bei mir dauert das immer viel länger :bg:
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Rattus
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Beitrag von Rattus »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Schöner Bericht mit tollen Fotos, danke! Das dramatische Wetter passt zu der Landschaft, klar, wenn man mittendrin ist, nicht ganz so lustig ;-)
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Beitrag von Libertist »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Danke euch allen!
blackteah hat geschrieben: 8. Nov 2018, 13:49Ich finde, deine Berichte strahlen immer sehr viel Harmonie, Ruhe und Glück aus, obwohl man oft sieht, dass ihr anstrengede und herausfordernde Strecken & Etappen habt.
Manchmal komme ich mir ja fast schlecht dabei vor, solche Berichte hier auf ODS zu veröffentlichen. Diese Community lebt vom gegenseitigen Austausch, von Insider-Wissen, von persönlichen Erlebnissen und Geschichten. Eigentlich zeige ich hier ja fast nur Bilder... Tatsächlich steht natürlich eine richtige Reise dahinter. Mit monatelanger Vorbereitung, vielen Herausforderungen auf Tour, interessanter Ausrüstungs-Wahl, glücklichen und unglücklichen Momenten auf Tour, Fehlentscheidungen, markanten Persönlichkeiten, auch mal Streit, dann wieder Harmonie und Zusammenhalt, kontroverse Gesprächsthemen, Zeit allein und so weiter. Wie bei euren Reisen auch, könnte man hier viel mehr schreiben und eine spannende Story daraus machen. Leider habe ich schriftlich kein Talent dafür, auch ist immer die Zeit knapp. Mündlich fällt mir das alles leichter, weshalb ich in Vorträgen gern einmal ausschweife und in die Details gehe. Reiseberichte wie dieser sind quasi die Diätversion, die ich fast schon mit schlechtem Gewissen online stelle.

Deshalb freue ich mich umso mehr über die lieben Kommentare. Und ja, dem erfahrenen Auge entgeht wohl auch bei der bloßen Betrachtung der Fotos nicht, dass die eine oder andere Strapaze dabei war. ;-)
Gast32020151
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Beitrag von Gast32020151 »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Hi Gabriel,

Tolle Tour und tolle Bilder! Ich habe mich ein paar Wochen später auf der Disko Insel umgeschaut. Ist schon eine tolle Gegend. Etwas ernüchternd fand ich die deutliche Zunahme des privaten PKW-Verkehrs in Ilulissat (gemessen an meinem letzten Besuch in 2012). Aber wer will es den Locals verdenken...

Mich würde mal interessieren, wie Du das Paddeln ohne Trockenanzug in einem offenen Packraft wie dem Sigma auf dem Meer einschätzt. Ich besitze mit dem Alpacka Explorer 42 ein vergleichbares Packraft und frage mich, ob ich für eine Unternehmung mit längeren Passagen auf Fjorden, großen Seen und eventuell auch küstennahem Meer (nicht in Grönland) mit einem geschlossenen Raft nicht besser dran wäre. Ein vollgelaufenes Raft mitten auf einem großen Fjord (Wellengang?) stelle ich mir nicht so spaßig vor. Schon auf kleineren Flüssen geht dann eigentlich nix mehr, weil das Raft dann mehrere 100kg wiegt.
Waldhexe hat geschrieben: 8. Nov 2018, 11:48Kennst Du in der Gegend Anbieter für Seekajaktouren, bzw. Vermieter von Seekajaks, ...
In Ilulissat gibt es z.B. PGI Greenland. Ich habe keine eigene Erfahrung mit denen, habe aber einen Guide + Kundschaft am Abend in der Disko Bucht zwischen Eisbergen und Walen paddeln gesehen. Die wussten, was sie taten und die Ausrüstung war auf den ersten Blick auch ok.

Cheers!
Galadriel
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AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

Beitrag von Galadriel »

AW: [GL] Grönland 2018 (1/2): Nordwesten (Uummannaq – Ikerasak – Nussuaq – Saqqa

... echt super Bilder ... bekommt man tatsächlich Lust hinzufahren, danke :D
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