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Moselsteig

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Cappuchino
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Moselsteig

Beitrag von Cappuchino »

Reisetyp :Treckingtour
Ich bin in 2025 auf dem Moselsteig gewandert. Gestartet bin ich am 03.03. in Nittel, beendet habe ich Ihn am 12.10. am Deutschen Eck in Koblenz. Ich bin die 24 Etappen in insgesamt 19 Tagen gelaufen. Es ist das erste Mal dass ich mich an einem solchen Bericht versuche. Also habt bitte etwas Nachsicht mit mir.
Eigentlich wollten ein Wanderkamerad und ich am 1.3.2025 in Perl starten. Leider hatte ich mir eine Woche zuvor eine Erkältung eingefangen die zum geplanten Start noch nicht ganz abgeklungen war. Mein Wanderkamerad lief die ersten zwei Etappen daher alleine, ich habe sie später nachgeholt.

Die Tour habe ich mit meinem Handy und outdooraktiv getrackt. Alle Angaben stammen aus dieser App.
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Cappuchino
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Moselsteig

Beitrag von Cappuchino »

Etappe 3, 23 Km – 5,24 Std Gehzeit – 499 m Aufstieg – 502 m Abstieg
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So fuhr ich früh am Montagmorgen nach Konz, ließ mein Auto am Bahnhof stehen und stieg in den Zug nach Nittel. Im Zug traf ich auf meinen Wanderfreund Sepp, der schon in Koblenz eingestiegen war. In Nittel angekommen starteten wir ca. 9:20 Uhr bei strahlendem Sonnenschein unsere Etappe.
Zunächst ging es durch den Ort stetig bergauf, doch schon nach kurzer Zeit konnten wir den Ort hinter uns lassen und hielten nun auf das Landschaftsschutzgebiet „Nitteler Felsen“ zu.



Die nächsten 1,5 km ging es auf Feldwegen in einer sanften Steigung durch die noch sich in der Winterruhe befindenden
Weinberge.




Danach vollführt der Moselsteig eine 180 Grad Wende und führt nun als Felsenweg, zunächst noch über asphaltierte Wege danach aber endlich über schmale naturbelassene Pfade hoch über den Felsen wider Richtung Nittel zurück.






Sodass wir nach knapp 1,5 Stunden unsere erste Rast am Aussichtpunkt oberhalb Nittel einlegen und kurz die Aussicht über das Moseltal genießen.
Danach geht es für fast 8 km über aktuell kahle Felder und Wiesen Richtung Fellerich



Kurz vor Fellerich treffen wir auf eine kleine, aktuell leider geschlossene Hütte wo man im Sommer sicherlich eine schöne Pause einlegen und einen Schoppen trinken kann.



Uns zieht es aber weiter Richtung Konz


Der Weg führt jetzt für einige Zeit durch einen Wald entlang des Ahlbach abwärts um nach ca. 3 km wieder Richtung „Löschemer Kapelle“, dem höchsten Punkt der heutigen Etappe (409m), anzusteigen. Von hier aus kann man schon Teile von Konz und die Moselbrücke, wo uns unsere morgige Etappe hinführen wird, sehen.


Von hier aus folgen wir kurz einem alten Kreutzweg nach Wasserliesch, dann entlang einer Bundesstraße und einem langweiligen Industriegebiet nach Konz, wo wir wieder auf die Mosel treffen.


Nun ist es noch knapp einen Kilometer bis wir wieder am Bahnhof sind, wo ich mein Auto geparkt hatte.
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Wafer
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Moselsteig

Beitrag von Wafer »

Hallo Cappuchino.

Sehr spannender Bericht. Da ich ja erst kürzlich mit dem Rad entlang der Mosel durch Nittel kam, und dort übernachtet hatte, kann ich mich noch gut an die beschriebenen Felsen erinnern.
Habe ich das richtig verstanden: Ihr seid dann mit dem Auto wieder heim gefahren um am nächsten Tag zur Moselbrücke zu wandern? Bin gespannt auf die nächsten Etappen.
Ich kann gut erkennen wo wir entlang geradelt sind. Das hat was! Wenn man eine Gegend schon mal besucht hat, dann kann man mit so einem Bericht gleich viel mehr anfangen. Zumal mir die Wanderwege entlang der Mosel damals schon aufgefallen sind.

Euch noch viel Erfolg zu wünschen bringt wohl nix weil ihr schon alles gewandert seid. Aber viel Spaß beim Schreiben wünsche ich. Ich empfinde dabei immer sehr intensiv das erlebte nochmal nach.

Viele Grüße

Wafer 🙋🏼‍♂️
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Cappuchino
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Beitrag von Cappuchino »

Hallo Wafer,

ja, wir - ich bin für jede Etappe extra angereist. Ich hab halt meistens nur am Sontag Zeit

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StefanBoe
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Beitrag von StefanBoe »

Hallo Cappuchino,
na, das trifft sich wirklich gut mit deinem Bericht über den kompletten Moselsteig, da ich mit meiner Frau überlege, in den Osterferien ein paar Etappen zu laufen und wir noch festlegen müssen, wo genau. Die erste von dir geschilderte Etappe sieht schon mal echt gut aus, vor allem bei dem Prachtwetter. Verläuft der Moselsteig abwechselnd mal nördlich und mal südlich der Mosel oder nur nördlich bzw. südlich oder gibt es gar zwei, einen nördlichen und einen südlichen?

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Cappuchino
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Beitrag von Cappuchino »


04.03.2025
Etappe 4, 19,2 Km – 4,09 Std Gehzeit – 270 m Aufstieg – 279 m Abstieg
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Der Einfachheit halber hatte Sepp heute bei mir im Gästezimmer übernachtet, so hat er für die Anreise eine ganze Stunde gespart. Diesmal haben wir mein Auto am Trierer Bahnhof stehen lassen und sind dann mit dem Zug nach Konz gefahren. 9:12 Uhr ging es los.




Zunächst durch das noch seehr ruhige Konz (hatten wohl gestern viel Hellau) über die Moselbrücke hinüber auf das andere Moselufer.

Dummerweise hatte ich heute meine Kamera zuhause vergessen und musste die Bilder mit dem Handy machen. Ich habe leider erst etwas später bemerkt dass, jedesmal wenn ich ein Bild gemacht habe, sich meine Wanderapp aufgehängt hat. Sieht man auch am Anfang des Tracks an der geraden Linie. Daher gibt es diesmal wenig Bilder.
Das lag aber auch vielleicht daran, dass der Moselsteig bei dieser Etappe kurz nach Zewen die Mosel Richtung Hinterland verlässt und erst am Ende der Etappe wieder auf die Mosel trifft. Wettertechnisch haben wir aber Glück und den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein.

Blick über Zewen Richtung Konz. Bis hierhin verlief der Moselsteig relativ flach um nun bis zum höchsten Punkt dieser Etappe kontinuierlich anzusteigen.

Nach Zewen biegt der Moselsteig für rund 4km in den Wald ab den wir erst bei Herresthal wieder verlassen. Leider verläuft die Routenführung großteils über breite Fahrwege. Auffällig ist die Ruhe heute morgen, es sind keine Geräusche der Zivilisation zu hören.

Eine Ruhemöglichkeit bei Herresthal in Nähe der A64, zugleich auch mit rund 428m Höhe fast der höchste Punkt dieser Etappe.
Kurz nach diesem Punkt geht es für rund 5km wieder durch den Wald den wir erst am Markusberg wieder verlassen und eine kurze Mittagsrast einlegen. Danach knickt der Weg um 90 Grad nach links ab und es folgt ein sehr steiler Abstieg.


Da es letzte Woche noch ergiebig geregnet hatte, befand sich dieser Abstieg noch in einem äußerst matschigen Zustand. Nur mit Hilfe der Stöcke, Zaunpfählen und dem randnahen Bewuchs, ist es uns gelungen den Abstieg zu bewältigen.

Sicher in Busental angekommen. Der Wasserfall, naja – ich hab kein Foto gemacht.


Weiter geht es auf schönen weichen Wegen rund um den Trierer Markusberg,
bis man wieder am Robert-Schumann-Haus herauskommt.

Danach folgt noch ein großer Schlenker um die Trierer FH

Bis man wieder am Schillingsteg den Blick über Trier und die Mosel genießen kann.


Danach geht es über die Bitburger Straße und die Kaiser-Wilhelm-Brücke Richtung Bahnhof.

Schein wirklich eng dort zu sein…



Noch ein Blick auf die Porta Nigra und wir sind schon am Ende der heutigen Etappe angelangt.

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Cappuchino
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Moselsteig

Beitrag von Cappuchino »

StefanBoe hat geschrieben: 13. Jan 2026, 19:01Hallo Cappuchino,
na, das trifft sich wirklich gut mit deinem Bericht über den kompletten Moselsteig, da ich mit meiner Frau überlege, in den Osterferien ein paar Etappen zu laufen und wir noch festlegen müssen, wo genau. Die erste von dir geschilderte Etappe sieht schon mal echt gut aus, vor allem bei dem Prachtwetter. Verläuft der Moselsteig abwechselnd mal nördlich und mal südlich der Mosel oder nur nördlich bzw. südlich oder gibt es gar zwei, einen nördlichen und einen südlichen?
Hallo Stefan,

es wird regelmäßig das Ufer gewechselt

Hier kann man sich die offizielle Route runterladen
https://www.outdooractive.com/de/route/ ... /10142775/

Wenn man mit den Öffis anreisen möchte eignen sich die Etappen 1-5 und dann ab Etappe 16 bis Schluss. Diese Etappen kann man mit der Bahn erreichen die recht häufig fährt. Es gibt zwei Linien, eine die an jeder Station hält und einen der nur bei den größeren Stationen hält. Dazwischen fährt nur der Bus, manchmal muss man sogar noch umsteigen - kurzum ziemlich aufwändig.
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Cappuchino
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Beitrag von Cappuchino »

9.3.2025
Etappe 1, 23,3 Km – 4,56 Std Gehzeit – 431 m Aufstieg – 399 m Abstieg
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Da Sepp heute keine Zeit hat, beschließe ich die erste Etappe nachzuholen. Ich fahre also bis Palzem an den Bahnhof und lasse dort mein Auto stehen. Mit der Bahn geht es dann nach Perl. Leider habe ich bei dieser und auch noch bei ein zwei anderen Etappen recht wenig Bilder gemacht. Ich habe schlicht nicht daran gedacht das ich mal einen Reisebericht schreibe. Aber egal, legen wir mal los.


Ca. 9:37 Uhr starte ich vom Bahnhof in Perl. Zunächst geht es ca. 2km durch den Ort zum Parkplatz „Dreiländer Blick“ dem Startpunkt des Moselsteiges.



Nach dem offiziellen Startpunkt führt der noch junge Moselsteig direkt, zügig Höhe gewinnend, über einen schmalen Grenzweg zu einem Aussichtspunkt über Perl. Dabei wandert man immer wieder mal in Frankreich.


Der Aussichtspunkt war erstaunlicherweise recht gut besucht, daher habe ich darauf verzichtet hier Bilder zu machen. Nachfolgend ein Bild welches ich etwas unterhalb gemacht habe.



Danach führt der Weg als schmaler Pfad in einem großen Bogen um Perl und Sehndorf herum.




Durch Wald und Felder gelangt man zum nächsten Örtchen Namens Wochern. Durch den Ort fliest ein kleiner sehr klarer Bach in einen kleinen Teich.


Dich nächste Zeit verläuft der Weg immer leicht umher mäandernd durch Wälder und Felder. Bis er auf Höhe der Landstraße L133 in einem 90 Grad Winkel nach links, endlich wieder Richtung Mosel abbiegt. Über diesen Teil der Strecke habe ich leider wenig Impressionen gesammelt.


Wie man sieht ist es bis zum Ende der Etappe nicht mehr weit.



Nach diesem Schild waren es noch knapp 500 m und ich war wieder bei meinem Auto angelangt.

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Beitrag von Cappuchino »

23.3.2025
Etappe 5, 18,1 Km – 4,18 Std Gehzeit – 537 m Aufstieg – 551 m Abstieg
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Diese Etappe bin ich wieder mit Sepp zusammen gewandert. Leider war es auch die letzte gemeinsame Etappe, zuerst hatte es zeitlich nicht gepasst und zum Schluss war der Unterschied bei den Etappen einfach zu groß.
Ich bin in Schweich zum Zug hinzugestiegen und zusammen sind wir dann nach Trier gefahren. Dieses Mal war das Wetter etwas bewölkter, jedoch sah man doch Unterschiede seit unserem letzten Besuch.
Zunächst führte uns der Weg für etwa 2,3 km wieder vom Bahnhof Richtung Fachhochschule auf der anderen Moselseite wo wir dann die 5. Etappe unter die Füße nehmen konnten. Wir folgten dem parallel zur Mosel verlaufenden Felsenpfad, welcher uns immer wieder herrliche Ausblicke auf Trier bot, für rund 3km um dann wieder Richtung Mosel abzusteigen.

Kaum in Biewer angekommen, schichte uns der Weg über Treppen direkt wieder den Berg hinauf.


Er führte uns ein Weilchen durch dem Wald um uns dann an dem Aussichtpunkt „Ehranger Kanzel“ über Ehrang wieder aus dem Wald zu entlassen.

Da das Etappenende Schweich schon in Sichtweite war beschlossen wir es uns in der Schutzhütte gemütlich zu machen und erstmal etwas zu essen.

Nachdem uns ein frisch gekochter Kaffee neuen Schwung verliehen hat stiegen wir ein zweites Mal für heute ab. Diesmal in das Tal der Kyll.




Nur um danach wiederum zunächst über Treppen, die vorher verlorenen 150 Höhenmeter wieder hinaufzusteigen.




Blick über Ehrang vom Aussichtspunkt „Heidenstuben“


Nach gut 2 km spuckte uns der Wald wieder aus und bot uns diese Aussicht.


Von hier aus führte uns der Weg zunächt durch Quint wieder hinauf in den Wald, wo uns fast eine Rotte Wildschweine über den Haufen gerannt hätte, die in einem Affenzahn den Wanderweg überquerten. Uns trennten maximal 15 Meter.
Die letzten zwei Kilometer bis zu Bahnhof Schweich verlief der Weg aber wieder sehr entspannt und wir konnten unsere Heimreise antreten.



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Cappuchino
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Beitrag von Cappuchino »

30.3.2025
Etappe 2, 16,5 Km – 3,45 Std Gehzeit – 307 m Aufstieg – 320 m Abstieg
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Heute bin ich wieder alleine unterwegs und hole die zweite Etappe nach. Ich lasse mein Auto in Nittel stehen und fahre mit der Bahn nach Palzem. Ich bin recht spät dran und starte erst um 11:30 Uhr, die Sommerzeit lässt grüßen. Aber es ist eine recht kurze Etappe, daher lasse ich es auch entspannt angehen. Leider ist beim Wetter für heute für den ganzen Tag ein bedeckter Himmel vorausgesagt, aber es soll trocken bleiben.
Kaum habe ich Palzem auf der Römerstraße verlassen geht es an der kleinen am Ortseingang nach links ab und ich folge nun einem Feldweg.


Nach rund 600 m passiere ich die nächste Kapelle. Die Michelskapelle liegt am Wegrand und wenige Meter später verlasse ich endlich die geteerten Wege.


Es geht zunächst durch ein kleines Wäldchen

Welches aber recht schnell den Blick auf das nächste kleine Örtchen Namens Helfant freigibt.


Heute läuft der Weg recht abwechslungsreich durch Feld und Flur, vorbei an den Ortschaften Wincheringen, Rehlingen und Köllig.
Ausblick von dem höchsten Punkt der heutigen Etappe (354m)


Der Moselsteig verläuft heute immer wieder in Sichtweite der Mosel


Aussichten die offensichtlich auch von den Anwohnenrn geschätzt werden


So kommt doch recht schnell der Hinweis auf das nahe Etappenende.



Wieder eine Residenz mit einer wunderbaren Aussicht


Und den fleißigen Bewohnenr in der Nähe

Es folgt noch ein schön zu gehender Abschnitt auf schmalen Pfaden


Bis ich kurz darauf vor diesen Gesellen gewarnt werde.


Kaum habe ichdiese Gefahrenstelle sicher passiert folgt schon der Anblick auf das Etappenende


Von wo aus ich nochmals einen tollen Blick auf die Nitteler Felsen habe. Sogar die Sonne kommt noch etwas durch die Wolken.


Kaum in Nittel angekommen passiere ich noch einen kleinen Wasserfall




Bevor ich am Etappenende ankomme und den Heimweg antreten kann.

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Cappuchino
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Beitrag von Cappuchino »

18.05.2025

Etappe 6 + 7, 31,4 Km – 7,37 Std Gehzeit – 796 m Aufstieg – 830 m Abstieg
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7 Wochen hat es jetzt gedauert bis ich die nächsten Etappen in Angriff nehmen konnte. Daher habe ich mir vorgenommen heute mal eine Doppeletappe zu laufen. Es ist heute ein sehr bedeckter Tag, was mir aber hinsichtlich der Temperaturen entgegenkommt. Leider fährt zwischen Schweich und Neef die Bahn nicht mehr direkt an der Mosel entlang, sodass ich auf die Busverbindungen ausweichen muss. Diese sind aber nicht so häufig und schnell wie die Bahn. Aber ich habe Glück, meine jüngste Tochter wohnt in Trier und hat sich bereit erklärt mich in Leiwen (oder vorher, falls ich schlappmache) abzuholen und mich zu meinem Auto nach Schweich zurück zu fahren. Also, lasse ich mein Auto in Schweich am Bahnhof stehen und mache mich um kurz vor 10 Uhr auf den Weg.

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Zunächst geht es quer durch Schweich. Vorbei an großen Mehrfamilienhäusern

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Und kleinen Eigenheimen

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Es dauert eine gute Stunde bis ich Schweich hinter mir gelassen habe. Das lag aber auch daran, dass ich mich mit dem Erbauer des kleinen Häuschens etwas verquatscht habe.
Etwas später habe ich die A48 durch eine Unterführung passiert und habe den Ort nun endgültig hinter mir gelassen.

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Und ich mache mich auf Richtung Mehring, dem Ziel der 6. Etappe.
Zunächst verläuft die Strecke parallel zur Autobahn Richtung Mosel. Da ich stetig an Höhe gewinne, kann ich rechter Hand über Schweich blicken. Es ist schön zu sehen wie sich die Natur entwickelt hat. Ich kann mich an dem frischen Grün ganicht satt sehen.

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Beim Blick nach schräg Vorne kann ich in der Ferne Ehrang erkennen, an dem ich schon vorbeigekommen bin. Auffällig ist wie stark der Lärm von der Autobahn zu mir herüber schallt.

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Nach einem guten halben Kilometer biegt der Weg in einem großen Bogen nach links ab und folgt der Mosel flussabwärts. Ich habe einen schönen Blick auf Longuich, die Fellerbachtal-Brücke und Riol.

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Der Weg hält jetzt die Höhe und folgt unterhalb des Waldes der Geländeform. Blick zurück Richtung Moseltaldreieck. Der Lärm der Autobahn ist immer noch deutlich zu vernehmen

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An diesem Aussichtspunkt biegt der Weg jetzt scharf nach links ab

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Und führt nun über die Moselgipfel Mehringer Berg (418m), Hundsbuckel (327m) und dem Ortsberg (360m) weiter Richtung Mehring. Ich habe bis jetzt fast kaum weitere Moselsteigwanderer gesehen, daher war ich überrascht dass ich mal einen erspäht habe.

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Da der Höhenzug gröstenteils baumfrei ist, ergeben sich trotz des etwas diesigen Wetters einige tolle Aussichten

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Vorbei geht es an Kornfeldern


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bevor einen der Weg zur Huxlay, einem Aussichtspunkt über Mehring führt. Von wo aus man nochmals die Aussicht genießen kann.

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Auch das Ende der Etappe 6 ist schon zu sehen

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Aber bis dahin hält der Weg doch noch einige schöne Passagen bereit.
So zunächst einmal eine nach vorne offene Hütte/Fass welches den Moselsteigwanderern gewidmet ist. Danach folgt ein kleiner Exkurs in die Geschichte des „Saufbähnchens“

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Nun verlieren ich die Höhenmeter über ein paar Serpentienen

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Aber auch hier wird immer an den durstigen Wanderer gedacht.

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Von hier aus sind es noch gut 1,5 km

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Und ich haben das Ende der 6. Etappe erreicht.

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Cappuchino
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Beitrag von Cappuchino »

TEIL 2




Da ich aber gerade mal 14,8 km gelaufen bin, habe ich noch garkeine Lust hier Schluss zu machen und so geht es nahtlos mit Etappe 7 weiter

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Zunächst folge ich der Brücke über die Mosel, dahinter biegt der Weg nach rechts ab und folgt der Mosel etwa für 600m flussaufwärts bis man auf diesen Hinweis trifft

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Was ich erst einmal garnicht weiter beachtet habe, führt der Weg doch als schmaler Pfad nur sanft ansteigend duch den Wald.

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Wir befinden uns laut offiziellem Schild auf 141 m

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Danach erfuhr ich woher der Name Mehringer Schweiz herrührt. Von diesem Punkt aus führen zwei Wege weiter, einmal eine normale Variante und ein Klettersteig. Ich hielt mich an die normale Variante, die zuerst moderat, dann aber zunehmend steiler nach oben führte. Da ich doch schon einige Meter in den Beinen hatte, musste ich doch ein-zweimal stehen bleiben um meinen Puls zu beruhigen. In einem solchen Moment rief meine Tochter an – ob ich schon sagen kann wann sie mich abholen soll? Und fragte dann noch : „sagmal warum keuchst Du so“ ? Na toll, dass war die Motivation die ich gebraucht habe.

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Naja, trotzdem habe ich den Aussichtspunkt „Kumer Küppchen“ erreicht. Er liegt auf 323m und die Aussicht entschädigt für die Strapazen. Später habe ich auf der Karte einmal nachgesehen, dieser Anstieg ist mit T3 klassifiziert, der Klettersteig sogar mit T5. Dass hätte ich jetzt nicht erwartet.

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Nach einer kleinen Rast mache ich mich wieder auf den Weg. Dieser führt zunächt noch als T3 klassifiziert, dann aber als normaler (T2) Pfad in einem großen Bogen der Mosel flussabwärts folgend durch den Wald.

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Nach etwa 5 km auf diesen, wunderbar zu gehendem, Weg erreiche ich den Aussichtturm „Fünf-Seen-Blick“. Ehrensache das er erklommen wird.

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Auf den ersten Bild ist die Strecke zu erkennen, die ich heute schon bewältigt habe.

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Und das liegt noch vor mir.

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Bis Leiwen, meinem Ziel für heute, sind es noch etwas über 10 km.

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Beschwingt mache ich mich wieder auf den Weg, bis ich nach rund 3 km auf den nächsten Aussichtspunkt treffe. Beim Blick zurück ist der Turm von eben kaum noch zu erkennen.

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Eine Staustufe der Mosel von oben.

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Auch die Sonne hat sich mittlerweile durch die Wolken gekämpft.

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Ich bin heute nicht allein auf dem Moselsteig unterwegs. Ich habe meine Kamera gerade noch hervorholen können um den kleinen Fuchs zu erwischen.

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Danach laufe ich wie im Rausch weiter über den herlichen Weg und genieße die Natur.

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Ich bin dabei mit meinen Gedanke so weit der Welt entflohen, dass ich garnicht gemerkt habe dass ich vom Weg abgekommen bin. Plötzlich stehe ich vor einem Funkturm – Sackgasse. Ein kurzer Bilck aufs Handy zeigt mir dass ich mich auf dem Alsberg befinde. Also umdrehen und auf geht’s. Nach etwa 700m zurück finde ich den Abzweig an dem ich eben vorbei gelaufen bin, das Schild war etwas zugewachsen. Egal, kurz meine Tochter angerufen – es wird etwas später…
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Beitrag von Cappuchino »

Teil 3

Nach einem weiterem Kilometer komme ich an einem Aussichtspunkt über Leiwen raus. Ein fantastischer Rundblick bietet sich mir. Von Links beginnen liegen hier die Ortschaften Detzem, Thörnich, Köwerich und Leiwen. Ein riesiges Weinanbaugebiet. Ich bin oft genug beruflich mit dem Auto an der Mosel entlang gefahren, habe das aber so noch nie wahrgenommen.

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Ich will gerade weitergehen, als ich zwischen den Weinreben etwas entdecke. Es ist dass erste Mal dass ich bei uns in der Gegend einen Fasan in freier Wildbahn zu Gesicht bekomme.

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Ich mache mich auf, auch die letzten rund 2,5 km bis zu meinem Ziel zurückzulegen.

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Um Punkt 19 Uhr habe ich die Bushaltestelle in Leiwen erreicht. Erschöpft aber rundum zufrieden sitze ich im Bushäuschen, wo mich keine 10 min. später meine Tochter aufsammelt und zu meinem Auto zurück bringt.

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Beitrag von Cappuchino »

25.05.2025
Etappe 8, 15,4 Km – 3,19 Std Gehzeit – 445 m Aufstieg – 503 m Abstieg
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Heute lasse ich mein Auto am Netto-Parkplatz in Neumagen-Drohn stehen, besorge mir beim Bäcker noch ein Teilchen und gehe dann gemütlich die gut 150 m zur Bushaltestelle. Mit dem Bus fahre ich dann nach Leiwen und steige an der Haltestelle aus wo ich letztes Wochenende meine Etappe beendet hatte. Auch heute ist ein sehr bewölkter Tag, aber es bleibt größtenteils trocken.
Zunächst folge ich der Mühlenstraße Richtung Ortsausgang. Nach etwa 1 km komme ich an einen Wegweiser, der mir den Weg Richtung Neumagen-Drohn weist. Letzten Sontag kam ich hier von der anderen Richtung vorbei.
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Nun geht es entlang des Schandelbaches für etwa 700m an Schrebergärten vorbei bis man nach Links abbiegen muss. Hier besteht die Möglichkeit, dass der Wanderer seinen Durst löschen kann. Da ich aber gerade erst losgelaufen bin, nehme ich das Angebot nicht in Anspruch.
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Ab hier geht es dann durch die Weinberge den Josefsberg hinauf. Ich passiere ein kleines Kapellchen mit einem Aussichtspunkt. Daneben befindet sich die „Leiwener Kapellen-Quelle“. Neugierig öffne ich dieses Mal die Türe. Schade, dass solche Angebote durch einige rücksichtslose Mitbürger nicht mehr bestehen.
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Der Blick vom Aussichtspunkt über Leiwen
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Nochmals der Blick zurück Richtung Leiwen, links das Kapellchen von eben.
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In diese Richtung geht es heute. Im Vordergrund sieht man noch Leiwen, im Hintergrund ist schon Trittenheim zu sehen. Aber es wird noch etwas dauern bis ich um die Moselschleife herum gewandert bin.
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Der Weg führt zunächst erst einmal in ein paar Schleifen durch den Wald
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Bis ich am Moselkino Leiwen wieder aus dem Wald herauskomme und das Panorama genießen kann.
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Gerade einmal 800 m weiter kommt der an einem Wildgehege gelegene Aussichtspunkt Landal.
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Da ich aber das Leiwener Panorama für heute genug bewundert habe, halte ich mich nicht lange auf und ziehe weiter. Der Weg biegt nun nach links in den Wald ab und folgt dem Moselbogen in etwa 400 m Höhe, den höchsten Punkt für heute, bis zum Ende der Ortschaft Zummeterhof fällt der Weg wieder ab.
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Hier treffe ich auf die schönste Weinsicht an der Mosel
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Dort unten liegt die Ortschaft Trittenheim die ich vorhin schon einmal gesehen habe.
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Kaum will ich weiter schallt Musik zu mir herauf. Auch andere lassen sich von dem trüben Wetter nicht aufhalten
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Kurz darauf biegt der Weg am Aussichtspunkt „Zummethöhe“ scharf nach rechts ab. Ich wechsele auf die der Mosel abgewandte Seite des Höhenzuges und blicke in das Tal der „kleinen Drohn“ von hier an geht es wieder bergan.
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An der Grillhütte Trittenheim (326m) lege ich eine Rast ein und gönne mir erst einmal einen Kaffee. Frisch gestärkt ziehe ich wieder los und erreich nach knapp 300m den Aussichtspunkt „Vogelsang“. Von hier aus kann ich meinen Startpunkt Leiwen sehen und auch den Aussichtspunkt mit der schönsten Weinsicht
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Von hier an geht es jetzt bis zum Endpunkt stetig bergab. In Gegensatz zu den ersten Etappen ist die Aussichtspunktdichte seit Schweich stark gestiegen. Der nun kommende Wegweiser zeigt mir, dass das Etappenende nur noch eine knappe Stunde entfernt ist.
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Ich laufe nun an weitläufigen Grasflächen vorbei
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Bis ich wieder an die Moselhänge mit einer immer etwas anderen Aussicht gelange.
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Beitrag von Cappuchino »

Teil 2

Es sind mir heute schon mehrfach so kleine Holzhäuschen aufgefallen. Zuerst habe ich sie für etwas tief auf gehangene Nistkästen gehalten. Bei genauer Betrachtung stellte sich aber heraus das es sich hier um einen Geocache handelt.
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Ich bin zwar nicht in den Bergen, aufpassen sollte man aber trotzdem. Da möchte ich nicht runterkullern.
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Ob mir da jemand etwas sagen will? Kaum komme ich an dieser Relax-Liege vorbei, bricht die Sonne durch die Wolken
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Ich tauche wieder in den Wald ein
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Und plötzlich sieht es so aus als läge Schnee auf dem Weg
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Es ist natürlich kein Schnee. Wenn ich richtig gegoogelt habe handelt es sich hier um Akazien die Ihre weiße Blütenpracht verlieren.
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Aber auch sonst sieht man immer wieder etwas Blühendes
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Und wieder finde ich einen Geocache, obwohl ich nicht danach gesucht habe
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Als Opa zweier Enkeltöchter fand ich diese Idee recht nett
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Als ich den Wald verlasse kann ich ein letztes Mal für heute auf die Mosel herabblicken, bevor ich mein Ziel erreiche
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Bis zum Ortseingang von Neumagen-Drohn laufe ich nun parallel zur Straße, wechsele dann die Straßenseite und laufe dem Uferweg entlang.
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Ein Haus so nahe am Fluss hat auch Schattenseiten
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Am Vereinshaus des hiesigen Angelvereins verlasse ich den Uferweg und bin gute 5min. später an meinem Auto
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Cappuchino
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Meine Reisen

Moselsteig

Beitrag von Cappuchino »

30.05.2025
Etappe 9, 18,5 Km – 4,10 Std Gehzeit – 456 m Aufstieg – 469 m Abstieg
Für mehr Informationen, fahre mit der Maus über das Höhenprofil.Download GPX
In der heutigen Etappe geht es von Neumagen-Drohn nach Kesten. Früh am Freitagmorgen stehe ich in Kesten an der Bushaltestelle und warte auf den Bus. Ich habe mir den Brückentag frei genommen. Mein Auto steht auf dem Parkplatz direkt neben der Bushaltestelle. Ich habe Glück gehabt, der kleine Parkplatz füllt sich schnell – Leute die mit Ihre Hunden eine Gassi Runde gehen, andere Wanderer und Spaziergänger. Ein Wanderer steht mit mir an der Bushaltestelle und wartet. Es ist ein strahlender Tag heute. Nach etwa 15m kommt der Bus. Ich steige ein und schaue mir auf der Fahrt die Landschaft an. In Neumagen-Drohn steige ich aus und mache mich auf den Weg. Dieser führt mich zunächst über die Moselbrücke auf die Eifler Seite. Der andere Wanderer läuft runter zum Moselufer.
Nachdem ich die Brücke überquert habe, biegt der Weg rechts ab und läuft zunächst für etwa 500 m neben der K48, um danach nach rechts, Richtung Weinberge abzuzweigen. Seit der Brücke schon geht es bergauf und ich komme ins Schwitzen. An einer schattigen Stelle halte ich an und ziehe meine Jacke aus. So nur mit dem T-Shirt ist es deutlich besser. Ich blicke zurück. Jetzt fällt mir das tolle Licht der Morgensonne auf welches durch das Blätterdach gefiltert wird und die moosbewachsene Stützwand des Weinberges richtig zum Leuchten bringt
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Nachdem ich die Kamera wieder verstaut habe, sehe ich unten an der Straße den Wanderer von heute Morgen den Berg hochkommen. Ich gehe etwas langsamer. Bald schon kommt eine Kehre und es geht in die entgegengesetzte Richtung auf den Weinberg rauf. Bis zur nächsten Kehre hat der andere Wanderer mich eingeholt und ich beschleunige meinen Schritt wieder. Ich erfahre, dass er einen Schlenker unter der Brücke hindurch gemacht hatte, weil er irrtümlicherweise dachte das der Weg daher führt. So steigen wir weiter durch den Wald bergan, passieren den Neumagener Steinbruch
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und folgen einer kleinen „Kamm-Straße“ weiter bergan, bis wir einen Drachenflieger Startplatz erreichen. Hier legen eine kleine Trinkpause ein genießen wir die Aussicht auf die unter uns liegende Moselschleife
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Wir haben bis jetzt etwa 260 Hm hinter uns, die höchste Stelle für heute (400m) aber noch nicht erreicht. Die erreichen wir ca. 300 m später kurz vor dem Aussichtpunkt Weißlei. Auch an diesem Aussichtspunkt halten wir uns kurz auf und genießen die Aussicht.
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Hier treffen wir auch auf andere Wanderer. Mit einem jungen Burschen welcher einem riesigen Trekkingrucksack dabei hat komme ich ins Gespräch und erfahre, dass er schon seit einer Woche auf dem Moselsteig unterwegs ist. Er wandert ihn aber Moselaufwärts und hatte an der Grillhütte des Aussichtspunktes übernachtet und wird gleich abgeholt.
Für uns wird es aber Zeit und wir brechen wieder auf. Kurz bevor wir die Straße erreichen kommt uns ein Auto auf dem Waldweg entgegen, scheinbar das erwartete Taxi. Wir biegen nach rechts ab und folgen dem Kamm entlang der Moselschleife. Der schmale Pfad verliert nur allmählich an Höhe. Nach rund 4 Km stoßen wir beim Donatus Bilderstock auf die K52 und legen zuerst einmal eine Mittagspause ein, denn die Hälfte der Strecke habe wir schon hinter uns. Während wir Pause machen kommt eine junge Wanderin, welche wir vorhin am Aussichtspunkt schon getroffen haben, an uns vorbei. Nachdem wir unsere Pause beendet haben, queren wir über den „Sattel“ auf die andere Seite der Moselschleife. Bis dahin habe wir immer auf Piesport geblickt, nun liegt mit einem Male der Weinort Wintrich in unserem Sichtfeld. Keine 400m später sehen wir die Wanderin von eben, die erkennbar humpelt. Kurze Zeit später haben wir sie eingeholt. Da ihr humpeln bedenklich aussieht gibt jeder von uns Ihr einen seiner Stöcke und setzen nun zu dritt den Weg fort.
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Es geht zunächst noch etwas am Kamm entlang, dann biegt der Weg aber nach links ab um ins Tal des Dreisbaches abzusteigen. Vorbei an einem Wassertretbecken geht es auf der anderen Talseite wieder bergan. In einigen Serpentinen erreicht unsere kleine Truppe schließlich wieder den Kamm mit Blick auf die Mosel.
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In der Ferne ist die Staustufe bei Wintrich zu erkennen.
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Kurz darauf biegt der Weg an einer kleinen Bank nach links ab. Hier will unsere Wanderpartnerin eine längere Pause einlegen.
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Zugegeben der Ausblick ist fantastisch.
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Aber uns zieht es weiter. Wir verabschieden uns und folgen dem Weg, der nun in einem großen Rechtsbogen hinein nach Monzel führt
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Von hier aus geht es nun 1 Km entlang der K53 hinunter nach Kesten wo mein Auto steht.
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Cappuchino
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Moselsteig

Beitrag von Cappuchino »

hallo Stefan,

Danke für die Blumen.
ja, der Moselsteig ist recht abwechslungsreich. Die einzigste Etappe die mir nicht gefallen hat ist die letzte, die geht bis zum Deutschen Eck. Die geht fast 10 km über Asphalt
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Wafer
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Moselsteig

Beitrag von Wafer »

Cappuchino hat geschrieben: 19. Jan 2026, 21:47Die einzigste Etappe die mir nicht gefallen hat ist die letzte, die geht bis zum Deutschen Eck. Die geht fast 10 km über Asphalt
Das ging mir auf meinem Moselradweg aber auch so! Da war es zwar nicht der Asphalt aber der urbane Bereich und die weniger schöne Wegführung. Das scheinen die sich dort abgeschaut zu haben ... 😉
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Cappuchino
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Moselsteig

Beitrag von Cappuchino »

09.06.2025
Etappe 10, 16,2 Km – 3,17 Std Gehzeit – 463 m Aufstieg – 462 m Abstieg
Für mehr Informationen, fahre mit der Maus über das Höhenprofil.Download GPX
Heute ist es mal wieder eine kürzere Etappe, allerdings ist auch die Anreise etwas aufwändiger. 45min brauche ich, bis ich in Ortsteil Kues bin. Zwar ist laut Karte ein Parkplatz in der Nähe der Bushaltestelle, dummerweise ist dieser aber wegen Bauarbeiten gesperrt. Aber ich habe Glück und finde recht schnell noch einen Parkplatz an der Straße. Danach warte ich auf den Bus. Dieser bringt mich nach kurzer Fahrt nach Lieser, dort muss ich umsteigen. In 5 min. bin ich zur anderen Haltestelle gelaufen. Während der rund 30 min. Wartezeit überlege ich schon ob ich trampen soll, aber außer einem Wohnmobil und einem kleinen Auto mit Nonnen will wohl keiner in meine Richtung, dabei ist es mittlerweile ein schöner Morgen geworden. Endlich kommt der Bus und bringt mich nach Kesten. Es ist 10:55 Uhr als ich endlich auf die Strecke komme.
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Zunächst geht es von Kesten wieder die gleiche Strecke bergauf nach Monzel, die ich das letzte Mal hinab gelaufen bin. Kurz hinter der Kirche biegt der Weg nach rechts ab und folgt nun der Hangkante für rund 4 Km Moselabwärts.
Blick zurück auf Kesten, man kann die Straße sehen, auf der ich den Hang hinaufgelaufen bin.
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In diese Richtung geht es jetzt weiter.
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Vom ersten Ausichtspunkt der Blick zurück nach Kesten
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Und nach Vorn
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Und vom nächsten Aussichtspunkt das gleich noch einmal.
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Von dort aus sieht man auch schon deutlich die Brücke über die ich nachher drüber muss. Hier noch einmal etwas deutlicher. Der Ort auf der linken Moselseite ist übrigens Lieser wo ich vorhin umgestiegen bin.
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Kurz nach dieser Aufnahme biegt der Weg scharf nach links ab und führt zuerst durch einen kleinen Wald
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Und nach diesem Wegweiser bergab zur Brücke
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Auf der Brücke angelangt sehe ich auf der linken Seite die Liesermündung. Heute relativ unspektakulär, daher bin ich nicht extra hingegangen. Dahinter ist der Ort Lieser zu sehen, der dem Flüsschen seinen Namen gab. Die Lieserquelle befindet sich in Boxberg, nur eine Ortschaft von meinem Wohnort entfernt. Dort startet auch der Lieserpfad, dessen erste zwei Etappen ich schon vor ein paar Jahren gegangen bin. Ich habe aber vor ihn dieses Frühjahr noch einmal komplett zu gehen.
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Auf der anderen Moselseite angekommen laufe ich zunächst durch Mühlheim an der Mosel. Nach kurzer Zeit habe ich den Ort hinter mir gelassen, die Bundesstasse gequert und steige schon wieder durch die Weinberge auf. In Hintergrund kann man die lange Hangkante sehen an der ich vorhin entlanggelaufen bin. Ganz klein ist sogar noch Monzel zu erkennen.
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Ein paar Gehminuten später erreiche ich das Helenenkloster. Von hier aus ist das Schloss Lieser auf der anderen Moselseite gut zu sehen.
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Vom Kloster selbst ist nur noch ein Weinbergspavillion erhalten, Fundamentreste des Klosters sollen aber noch im Weinberg liegen. Da sich aber neben dem Pavillon ein schöner Rastplatz befindet, habe ich die Gelegenheit genutzt und erst einmal eine schöne Mittagspause gemacht.
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Etwa eine halbe Stunde später mache ich mich wieder auf den Weg, welcher nun durch den Wald Richtung Andel führt. Dort zeigt mir ein Schild dass ich mein Ziel bald erreicht habe
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Noch einmal ein Blick zurück.
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Und einer Richtung Bernkastel-Kues
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Die Burg Landshut ist schon durch die Bäume hindurch zu erkennen
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Zunächst muss ich aber einen recht steilen Hang queren, bis ich die St. Anna-Kapelle erreiche.
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Die Kapelle selbst schein ein beliebtes Ausflugsziel zu sein, denn ab jetzt treffe ich deutlich mehr Leute. Den ganzen Weg vorher habe ich fast niemand getroffen.
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Jetzt geht es Richtung Burg Landshut. Ich erinnere mich lebhaft an eine Gruppe vom Eifelverein der ich auf dem Weg zur Burg begegnet bin. Vorweg lief eine Dame, die eine kleine Fahne trug, auf der der Name der Ortsgruppe vermerkt war. Ihr folgte der Rest der recht großen Truppe.
Von der Kapelle aus war der Schlossweg schnell erreicht und die Burg Landshut lag vor einem.
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Ich habe dann einen kleinen Rundgang um/über die Burg gemacht. Eigentlich dachte ich zunächst daran hier eine Cola zu trinken, aber mir war hier zu viel Betrieb.
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Daher habe ich die Burg hinter mir gelassen und bin nach Bernkastel abgestiegen.
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In Bernkastel ist sonntags immer ein riesen Betrieb, daher habe ich vom Marktplatz keine Bilder gemacht. Da ich auf dem Weg zu meinem Auto wieder auf die andere Moselseite musste habe ich von der Brücke aus noch einmal Bilder von der Burg gemacht.
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Und einmal Richtung Kues
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Danach ging es wieder heimwärts.




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