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  1. AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #41
    IGN Karten, 1:100 000 für Frankreich, Bikeline und sonstiges Kartenmaterial sind ein "muss mit" bei mir.
    Das eTrex30 hat mich schon mal "gerettet" und dazu gekommen ist noch komoot.
    Wobei ich komoot mit Vorsicht genieße. Die Software plant gerne mal Verbindungen, die entweder nicht existieren oder für das Fahrrad mit Gepäck untauglich sind. Hauptsächlich nütze ich komoot um unterwegs kurz zu schauen wo ich bin. Zur Planung benütze ich gmaps und komoot und vergleich gerne die Route der beiden, gelegentlich. Die Sprachnavigation ist nicht gut, finde ich. Entweder kommt die Ansage zu früh oder zu spät oder ist total falsch. Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich auf Tour mich sowieso treiben lasse und nicht stur nach dem Track radle.
    Aktuell plane ich die Mosel in F zu fahren. Hier schickt mich komoot bei dem Campingplatz in Urbès im Tal hoch um die Pass Straße zum Col de Bussang zu vermeiden. In gmaps habe ich das überprüft. Soweit ich über Street View sehen kann, endet der Weg wohl hinter einem Gebäude und man kommt nicht zur N66, Route Nationale weiter. Außerdem wird die Steigung teilweise mit bis zu 18% angegeben. Gmaps führt einen über die Pass Straße mit max. 7-8% Steigung.
    Geändert von rockhopper (12.11.2017 um 08:02 Uhr)

  2. Alter Hase
    Avatar von umeier
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    AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #42
    Komoot nutze eigentlich nur auf dem Desktop zur Planung. Die Qualität des Routings steht und fällt halt mit der Qualität der verwendeten OSM-Daten. Ist das was kaputteditiert wird halt nicht richtig geroutet. Und die Updatezyklen vom Komoot sind halt auch nicht so ohne. Aber grundsätzlich tut das was es soll und ist mE preislich sehr verträglich.
    Direkt auf dem Etrex routen rechnen lassen geht wohl (das entsprechende Datenmaterial vorausgesetzt), hat mich persönlich aber noch nicht wirklich begeistern können. Da dann lieber was mit QLandkarte (bzw. dem Nachfolger, mapshack oder so?) zusammenbasteln, aufs Gerät schieben und dem einfach hinterherfahren.
    Wenn alles nix hilft kommt die Karte aus der Tasche und alles wird gut

    Uli
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  3. AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #43
    Seit Jahren nur noch: Komoot, iPhone, Quad Lock Halterung. Ich hatte früher diverse Garmin-Geräte. Schlechte Displays, umständlich zu bedienen - keine Ahnung, ob das inzwischen viel besser ist. Wenn man ohnehin ein Smartphone mit genügend Datenvolumen hat, wüsste ich keinen Grund mehr, ein extra Gerät zu kaufen und mitzunehmen, außer vielleicht, man will Redundanz.

    Energiebedarf ist auch kein Problem mehr. Eine brauchbare USB-Powerbank (z. B. Anker Powercore 5000) kostet einen Zehner und lässt sich fast überall aufladen. Aber ich komme mit voll geladenem Phone eigentlich immer über den kompletten Tag. Selbst beim Paddeln tracke ich mit Komoot, um alle Touren an einer Stelle zu haben (dann zwar ohne Routing, aber da ist es auch wirklich nicht nötig). Bei mehrtägigen Touren mit Übernachtungen auf Biwakplätzen habe ich dann noch ein kleines Solarpanel dabei, das bei Sommerwetter locker für iPhone und Actioncam ausreicht. Bei schlechterem Wetter und längeren Touren wird einfach eine zweite und/oder größere Powerbank mitgenommen.

    Beispiel vom Wochenende zum Energiebedarf: Anreise von Berlin per ÖPNV, Ticket über VBB-App, und dann von Brandenburg nach Ketzin gepaddelt, 10-16 Uhr unterwegs, Tracking mit Komoot und Canua. Keine Powerbank, kein Solarpanel. Am Ende der Tour war das iPhone bei 57 %, sodass ich auch das Rückreiseticket getrost per App kaufen konnte. Spritzwassergeschützt ist das Phone ohnehin, mit Quad Lock Halterung auch noch relativ gut geschützt, und die Halterung lässt sich gleichzeitig auch noch für eine Smartphone-Sicherung per Schnur und Karabiner nutzen.

    Klar, ein Garmin ist noch robuster und kann auch neu navigieren, wenn ich gerade kein Netz habe. Ansonsten sehe ich da aber keine Vorteile mehr. Allein die mies aufgelösten Displays würde ich nicht mehr ertragen. Helligkeit in der Sonne ist bei modernen Smartphones auch kein großes Problem mehr. Aber vielleicht ist die Frage auch eher, wie smartphone-skeptisch und daten-paranoid man ist oder nicht ist.

    Nachtrag zur Routingqualität: Ich bin vor ein paar Jahren auch mal per Komoot von Berlin zur Ostsee geradelt und habe nichts außer Startort, Übernachtungsort und Zielort eingegeben. Also null Feintuning beim Routing. Die Strecke war ziemlich gut, wenn man von den Plattenwegen in Nordvorpommern absieht, aber die gehören auch irgendwie dazu. Bloß die Routingansagen waren damals oft unbrauchbar. Aber immerhin wusste man immer: Das Phone redet gerade, ich sollte also mal auf die Route schauen. Hat sich seitdem meiner Wahrnehmung nach deutlich gebessert, aber Fehler in den OSM-Karten kann es natürlich trotzdem geben.

  4. Neu im Forum

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    AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #44
    Kurz vorweg: Habe mir nicht alles durchgelesen, werde nur kurz mein Vorgehen beschreiben.

    Ich nutze zur Navigation ein Garmin eTrex 30. Warum? Funktioniert notfalls mit Batterien von der Tankstelle, weniger Stromverbrauch als das Smartphone, ohne Hintergrundbeleuchtung ablesbar.
    Bisher bin ich auf meinen Touren mit wenigen Ersatzakkus ausgekommen. Für die Tourenlänge, die du planst, würde ich aber definitiv mit Dynamo und entsprechender Ladehardware unterwegs sein. Hier hat das eTrex leider nen kleinen Nachteil: Betrieb über USB ist möglich, Laden der eingelegten Akkus leider nicht. Einfach Kabel dranlassen und gut ists.

    Was den Speicherplatz betrifft, habe ich noch nicht getestet, wo das Limit liegt. Was aber möglich ist: USB OTG (on the go) Verbindung mit dem Smartphone, somit kannst du über eine Explorer-App auf den internen Speicher zugreifen und Tracks raufladen/runterladen.

    Routing hängt immer vom Kartenmaterial ab. Ich habe für eine mehrtägige Rennradtour durch Dänemark velomaps genutzt. Die "schöne Strecke"-Option bei Velomaps (war glaube ich "kürzere Zeit" im Garmin) hat echt schöne Wege ausgespuckt. Wobei man da wohl anmerken muss, dass in Dänemark zu dieser Jaherszeit alles außer den Hauptverkehrsstraßen gut fahrbar und fürs Rennrad geeignet ist.

  5. AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #45
    OT: zu Dänemark: Gut fahrbar auch mit Rennrad habe ich anders empfunden, vor allem auf dem Nordseeküstenradweg geht es oft über losen, runden Schotter durch ausgedehnte Ferienhaussiedlungen...

    Ich werde meinen Etrex30 demnächst ausprobieren! Über die Karten/Kartenspeicherung für Frankreich/Westeuropa bin ich mir noch nicht im klaren, ich werde das erst mal bei mir in der Gegend testen. Kann nur zur Zeit nicht raus...

    Gruß,

    Claudia
    Mein Blog zum Draußensein mit allen Sinnen: www.wanderluchs.de

  6. AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #46
    Ich benutze nach wie vor Papierkarten. Ergänzt durch ein Navi, das hauptsächlich in Städten hilft.

    Speziell in Frankreich ist der Ausbau von Radwegen in vollem Gang. Was bedeutet, dass die meisten Karten veraltet sind. Im Groben plane ich zu Hause eine Route vor. Unterwegs nutze ich dann Bikeline oder was auch immer. Je nach benutztem Fernweg. Häufig sind die auch schon gut ausgeschildert.

    Ausgesprochen hilfreich sind die Radwegkarten der Departements. Da sind Campingplätze und Radwege hervorragend dargestellt. Häufig gibt es Radwegkarten. Manchmal sind die Radwege in den normalen Departementskarten eingezeichnet. Die Campingplätze auch. Gibt es kostenlos in den Touriinfos. Da kann man ungehemmt drin rummalen. Und wenn man sie nicht mehr braucht, wirft man sie weg.

  7. AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #47
    Ich benutze für alle meine Touren - Fahrrad, Tretroller, Geocaching, Bergtouren, Auto - ein Garmin Gerät, zur Zeit das Etrex 35t.
    Wenn möglich, lade ich mir die Tracks aus dem Internet aufs Gerät, für Touren, für die es keine Tracks gibt, stelle ich mir am Rechner selbst einen zusammen. Das klappt sehr gut.
    Die Garmins sind auch bei Sonneneinstrahlung sehr gut abzulesen und die Akkus halten, wenn die Displaybeleuchtung ausgeschaltet ist, sehr lange. Ich habe aber trotzdem immer Ersatzakkus dabei.

    - - - Aktualisiert - - -

    Bei Bergtouren habe ich auch noch eine oder wenn nötig mehrere Papierkarten dabei.

  8. Lebt im Forum

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    AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #48
    Zitat Zitat von Wandermaedel Beitrag anzeigen
    Ich benutze für alle meine Touren...ein Garmin Gerät, zur Zeit das Etrex 35t.
    Wenn sich jemand wundert, dass er gar nicht mitbekommen hat, dass es ein Etrex 35t gibt, ich vermute mal er meint das Garmin eTrex Touch 35

  9. AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #49
    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    Wenn sich jemand wundert, dass er gar nicht mitbekommen hat, dass es ein Etrex 35t gibt, ich vermute mal er meint das Garmin eTrex Touch 35
    Ich vermute mal, er ist eine sie. Bei Wandermaedel.
    Gruß

    Thomas

  10. Lebt im Forum

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    AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #50
    Zitat Zitat von dooley242 Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal, er ist eine sie. Bei Wandermaedel.
    Na komm Thomas, wenn sie sich so unklar beim Typ ihres GPS ausdrueckt, darf ich doch auch dern Typ des Users bzw Userin verwechseln, gerade nach der aktuellen Entscheidung in Karlsruhe

  11. AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #51
    Er ist tatsächlich eine Sie.
    Sorry, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. In Geocacherkreisen weiß Mann/Frau was gemeint ist. Es handelt sich um das Garmin eTrex Touch 35.

    @khyal
    Meinst du mit der Entscheidung in Karlsruhe das >dritte Geschlecht<. Wenn ich dazu gehören würde, hätte ich Wandermaedel sicher anders geschrieben
    Geändert von Wandermaedel (16.11.2017 um 11:26 Uhr)

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    AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #52
    OT:
    In Geocacherkreisen weiß Mann/Frau was gemeint ist. Es handelt sich um das Garmin eTrex Touch 35.
    Sogar guggel hat es sofort unter Deiner Bezeichnung gefunden.


    Ich nutze das Garmin 62s und überlege gerade, wie lange noch, da es mir seit vier - in Zahlen 4 - Tagen nicht gelingt, das Teil mit der aktualisierten Navigator NT und der alten und aktualisierten Topo zu versorgen, nachdem meine Speicherkarte abgeraucht ist. Alle Karten sind freigeschaltet, für dieses Gerät erworben, bei Basecamp sichtbar, mehrfach aufgespielt worden, die Topo liegt als DVD vor. Ich fasse es einfach nicht. Jede Tour ein riesiger Akt, bis die Karten drauf, sichtbar, freigeschaltet und sonstwas sind. Ich kann jeden verstehen, der auf so einen Wahnsinn verzichten will.
    Wenn es dann läuft, ist es mir allerdings lieber, als das Smartphone, schon alleine, weil es sturzkompatibler ist und weniger vorsichtig behandelt werden muss. Ein E-Werk habe ich auch.
    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. F. W. Nietzsche

    Nordlicht bleibt Nordlicht und Tüdelkram is Tüdelkram.

  13. AW: Navigation auf (langer) Radtour

    #53
    Kommt schon mal vor, dass die Geräte zicken. Ich musste meines einmal zu Garmin einschicken, weil nichts mehr ging. Kam nach einigen Tagen topfit zurück. Weil noch Garantie drauf war, hat es nichts gekostet.
    Manchmal hilft auch ein Update. Kannst du mit Basecamp gut machen. Ich habe diese Option nicht, unter Linux läuft Basecamp nicht.

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