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    Husky Anapurna, 4 Jahreszeiten Schlafsack

    #1
    Hallo,

    wie im Test des Carinthia Defence 6 Schlafsackes angedroht--> Hier mein Eindruck des "Husky Anapurna ( KuFA/ T-Com. -12°C)
    Ich habe den Schlafsack aufgrund einer anstehenden Norwegen Tour für meine Freundin gekauft .Leider ist aus der Norwegen-Tour aufgrund eines kurzfristigen Defekts an meinem Pick-up nichts mehr geworden.
    Wir haben den Schlafsack nun testweise auf zwei, -zweitagestouren im Harz auf dem Brocken getestet bei 1- 5 Grad Außentemparatur.
    Beide male im Zelt ( Naturehike Ultra-light 2) auf einer ExpedSynmat 7m.
    Um uns von dem Schlafsack nicht in die Irre führen zu lassen haben wir ein Thermometer mit 2 Fühlern verwendet.
    einer lag im Außenbereich vom Zelt, der andere im Fußbereich des Schlafsackinneren.
    Meine Freundin ist sehr verfroren.

    Das Gewicht des Schlafsackes beträgt inkl. Komprisack ca.2300g, was wohl für einen KuFa-
    Winterschlafsack in Ordnung geht. Das Packmaß ist nach ordentlicher Stauchung im Komprisack erfreulich gering und dieser lässt sich gefühlt besser komprimieren wie mein Schlafsack von Carinthia.
    Die Verarbeitung ist meiner Meinung nach sehr gut, der Reißverschluss leider nur Mittelmaß. Dieser geht auch nur bis ca. 80cm vom Fußende.
    Im Fußbereich befindet sich eine zusätzliche Fußtasche um an der Stelle der Füllung mehr Volumen zu verleihen und dort besser zu wärmen--> Finde ich super!
    Was ich ebenso sehr gut finde sind die Rückseitig angebrachten Rutschhemmenden streifen- so hat man auch auf rutschigen Matten guten halt.
    Im Kopfbereich liegt es sich sehr angenehm und das verwendete innenmaterial fühlt sich schnell warmund kuschelig an .

    Bei der ersten Tour mit knapp 5 Grad Außentemp. hatte Sie es im Schlafsack nachts gute 29 Grad.
    Bei der zweiten Tour, 1 Grad draußen, Windig und feucht haben wir um 3 Uhr Nachts die Säcke getauscht, da Sie ständig wach wurde aufgrund Ihres Kälteempfindens.
    Bei Ihr rutscht auch gerne mal die Matte weg, da hat sie irgendwie ein Talent für - dann liegt sie nur auf dem Zeltboden. Da hat der Schlafsack wohl nicht gut entgegengewirkt.
    Mit meinem Defence 6 hatte Sie ab dem Zeitpunkt einen ruhigen warmen Schlaf - auch ab und zu ohne Matte

    Ich hatte dann , ca. 30 min darauffolgend aber trotzdem knappe 30 Grad in dem Husky und bin nach wie vor für das Geld überrascht, vor allem wen ich an das Packmaß denke.
    Insgesamt bin ich mit dem Husky auch sehr zufrieden und wurde nicht enttäuscht.
    Ich habe allerdings direkt gemerkt , das der Carinthia Defence 6 , was die Wärmespeicherung und Verarbeitung ( Reißverschluss!!) angeht doch eine Ecke besser ist.

    Allerdings würde ich den Husky trotzdem ohne schlechtes Gewissen für mich bis -5 Grad oder sogar weiter verwenden ! Und in Anbetracht des Preises und dem Packmaß finde ich das wirklich Okay.

    Der Preis beläuft sich auf 129 Euro bei zb. Amazon und ist damit eine echte Kampfansage. Das war für uns der Grund diesen zu kaufen, da meine bessere Hälfte vielleicht 1-2 mal im Jahr damit unterwegs ist.


    Größenvergleich Defence 6 ( Olivefarben) , Husky Anapurna (Blau) und einem Rucksack Karrimoor 60-100L


    Volumenvergleich der Beiden Säcke- der Defence 6 ist Voluminöser


    Kopfbereich und Innenmaterial ( Wie ich finde Qualitativ sauber verarbeitet und es wurde viel Wert auf Marketing gelegt) Überall befinden sich kleinen Annäher oder das Firmenlogo überall eingraviert auf de Innenfutter. Sieht Professionell aus!


    Und hier noch der Standardreißverschluss ( glaube die nennen sich YKK) . Ist jetzt nicht mega schlecht aber der hakt ab und zu schonmal am Innenbereich oder so- halt so nen Standarddingen. Kein Vergleich zu dem Heavy Duty Verschluss des Carinthia.
    Geändert von buster12 (20.10.2017 um 16:24 Uhr)

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