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  1. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #61
    Mitreisende: slarti, berniehh, BohnenBub
    An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön, dass ihr ohne irgendein Murren 3 Tage mit mir pausiert habt, bis es gesundheitlich wieder so weit ausreichte den Pass in Angriff zu nehmen und dass Bernd unermüdlich ausgekundschaftet hat, um den effizientesten Weg zum sicheren Lager zu finden, während Paul mir ständig Tee gekocht hat :-)
    Es ist schon krass zu erleben, wie eine Infektion oder Lebensmittelvergiftung in der Höhe den eigenen Körper völlig lahmlegen kann. Durfte die Erfahrung unangenehmerweise 3 Wochen später bei einer anderen Tour noch mal wiederholen
    Geändert von BohnenBub (11.11.2017 um 01:00 Uhr)

  2. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #62
    Ich sach mal du hast da ziemlich beste Freunde gefunden/gehabt!!!

    Denn genau dazu sind Freunde da:
    Um auch die schlechten Zeiten mit dir durch zu machen......

  3. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #63
    Zitat Zitat von Bluebalu Beitrag anzeigen
    Zuerst mal Applaus!
    Und Danke!
    Das ist ein sehr toller Bericht einer fantastischen Reise.!!


    Allerdings sind bei Bildern wohl der Kontrast? so hoch geregelt, dass es so ausschaut wie in einem Computerspiel:
    Die markanten Objekte anklicken , dann passiert etwas....

    Schade, sehr viele Motive verlieren dadurch, in meiner bescheidenen Meinung:
    Erstmal danke

    Zu den Fotos:
    ich habe in den Fotos nur eine minimale Farbverstärkung reingemacht, einige etwas aufgehellt oder abgedunkelt und die Bilder natürlich massiv verkleinert, ansonsten nichts weiteres. Auch keine Kontraste hochgeregelt.

  4. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #64
    Sorry, Bernie!
    Mittlerweile hat sich heraus gestellt des liegt ganz allein bei meinem Rechner, irgendwas und ich weiss noch was und wo hat sich (falsch) verändert bei meinen Einstellungen.
    Ist in Arbeit!

    Danke für die Rückmeldung!

    Mach weiter so tolle Reisen!!

  5. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #65
    11.Tag: der erste Fünftausender Pass

    Heute überqueren wir unseren ersten Fünftausender Pass. Um 7:40 starten wir. Es wird ein langer 11-Stundentag.
    Zunächst geht´s für anderthalb Kilometer durch nervige Moränenhügel, dann über Firn und Eis den sanften Gletscher aufwärts, mit einer Steilstufe 150 m unterhalb Passhöhe.

    Hier die Bilder:


    Aufstieg zum Pass - Blick zurück zum Gletschersee beim Camp und auf den Sickle Moon Peak


    Blick zurück talabwärts


    Sickle Moon Peak


    Blick zurück zum Sickle Moon Peak


    vor uns der Pass - die Steilstufe umgehen wir links




    für die Steilstufe seilen wir uns ab


    die Steilstufe


    Blick zurück


    oberhalb der Steilstufe
    (Pauls Foto)







    kurz vor der Passhöhe


    Blick zurück


    Endlich oben auf der Passhöhe (5100 m)


    die Aussicht ist gewaltig!




    Blick runter zur anderen Seite


    Mittagspause auf der Passhöhe


    (Pauls Foto)


    Blick runter zur anderen Seite


    nochmal Blick runter zur anderen Seite - hier steigen wir runter




    Abstieg - zunächst geht es für 200 Höhenmeter auf steilem Firnhang runter, danach die nächsten 250 Höhenmeter auf Steilhang aus Gletscher und Felsbrocken


    vor uns liegt noch eine große Steilstufe, die man auf dem Foto hier nicht sieht


    fast unten


    endlich auf dem flachen Gletscher (4640 m).
    Blick zurück zum Pass.



    Die nächsten 6,5 Kilometer wandern wir den Gletscher abwärts zu seiner Zunge, wo wir eine gute Campstelle finden. Zunächst geht es flach über Firn und Eis, danach folgen einige Kilometer übles Moränengelände.
    Über 85 Kilometer Talwanderung liegen nun vor uns bis zum nächsten Pass.







    letzter Blick zurück zum Pass


    Blick talabwärts = unsere Richtung






    endlich geht es vom Gletscher runter! Dort unten auf der Senke finden wir zwischen Steinhügeln auf erste Gestrüppflächen eine gute Campstelle, die erste überhaupt nach 11 Stunden Wanderung


    Camp 11 (4025 m)


    Blick vom Camp zurück auf den moränenbedeckten Gletscher, den wir runtergekommen sind




    schöne Landschaft beim Camp


    Camp 11

    Geändert von berniehh (12.11.2017 um 13:27 Uhr)

  6. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #66
    Gewaltige Landschaft
    Are you a hiker or a camper?

  7. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #67
    Mal wieder schwer beeindruckend!
    Froh schlägt das Herz im Reisekittel,
    vorausgesetzt man hat die Mittel.

    W.Busch

  8. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #68
    Hab' bis jetzt auch gerne mitgelesen. Danke ebenfalls fürs Mitnehmen! Nur schade, daß man so wenig "Ethnologisches" aus dieser spannenden Region erfährt. Da mich diese Ecke auch mal paar Jahre "beschäftigt" hat, habe ich mal versucht, etwas zu rekognoszieren, an welcher Stelle ihr einen Weg durch die Berge gefunden habt. Wenn ich die bisherigen Angaben in Bild und Text richtig deute, müßte das hier gewesen sein. Stimmts? War das euer Pass?

    Diese Karte ist in der Gipfelregion ja völlig unbrauchbar. Habt ihr zur Orientierung noch alte russische Karten dabei gehabt?

    Bin jetzt weiter gespannt, über welchen Pass ihr nach Zanskar seid...
    Geändert von simurgh (12.11.2017 um 17:09 Uhr)
    >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

  9. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #69
    Erstmal Danke an Euch für die netten Kommentare

    Zitat Zitat von simurgh Beitrag anzeigen
    Da mich diese Ecke auch mal paar Jahre "beschäftigt" hat, habe ich mal versucht, etwas zu rekognoszieren, an welcher Stelle ihr einen Weg durch die Berge gefunden habt. Wenn ich die bisherigen Angaben in Bild und Text richtig deute, müßte das hier gewesen sein. Stimmts?
    Stimmt genau!

    Zitat Zitat von simurgh Beitrag anzeigen
    War das euer Pass?
    Ja, das war unser Pass!
    Auf der Googlemaps-Abbildung sieht man zwei mögliche Übergänge, die durch einen steilen Felsberg (auf der Karte als Hügel mit der 5200 m Höhenline erkennbar) getrennt werden.
    Wir haben den Übergang nördlich dieses Felsberges genommen.
    Der andere Übergang (westlich des Felsberges) wäre mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch machbar

    Ich werde den Trek später auch noch auf meiner Seite dokumentieren, mit genaue Routenscreenshots von Google Earth. Das kann aber noch eine Weile dauern, denn soweit bin ich noch nicht......

    Zitat Zitat von simurgh Beitrag anzeigen
    Diese Karte ist in der Gipfelregion ja völlig unbrauchbar. Habt ihr zur Orientierung noch alte russische Karten dabei gehabt?
    Stimmt, die verlinkte Karte ist für die Routenfindung absolut unbrauchbar!!
    Wir hatten keine russischen Karten dabei, sondern nur aus dem Internet ausgedruckte Topokarten von hillmap.com
    Geändert von berniehh (12.11.2017 um 17:57 Uhr)

  10. Gerne im Forum
    Avatar von Ellipirelli
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #70
    Chapeau

    Nach einer Magen-Darm Geschichte auf der Höhe und dann über so einen Pass. Komme aus dem Staunen nicht mehr raus.
    Allen Respekt.

    Die Akklimatisation scheint ja bei Euch allen sehr gut zu klappen?!
    Tadle nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst.

  11. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #71
    Bernie, vielen Dank für die Zusatzinfos. hillmap.com kannte ich noch nicht. Mich freut's aber, daß bei mir "verstehendes Lesen" und zumindest "virtuelles Rekognoszieren" noch soweit funktioniert, um zu ahnen, wo ihr gerade rumkraxelt...
    Geändert von simurgh (12.11.2017 um 19:13 Uhr)
    >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

  12. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #72
    Zitat Zitat von Ellipirelli Beitrag anzeigen
    Die Akklimatisation scheint ja bei Euch allen sehr gut zu klappen?!
    die Akklimatisierung war OK.
    Paul hatte von uns allen am wenigsten Probleme mit der Höhe.
    Ich hatte da mehr zu kämpfen, teilweise auch deshalb weil mein Rucksack deutlich schwerer war.

    Auch wenn man noch so gut akklimatisiert ist, wird man auf viereinhalb bis Fünftausend Meter Höhe trotzdem noch deutlich langsamer sein, als wenn man einen gleich schweren Trek paartausend Meter tiefer machen würde.

  13. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #73
    Mich würde interessieren, wie Ihr das mit dem Seil gemacht habt. Ihr hattet kein Pickel dabei oder? Wo konnte man das Seil sinnvoll einsetzen?

  14. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #74
    Zitat Zitat von Shades Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, wie Ihr das mit dem Seil gemacht habt. Ihr hattet kein Pickel dabei oder? Wo konnte man das Seil sinnvoll einsetzen?
    Doch, jeder von uns hatte einen Pickel! In der Seilschaft bin ich vorne gegangen, Vincent in der Mitte und Paul hinten.
    Das Seil diente nur zur Sicherheit vor Spaltensturz.

  15. Freak Moderator
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #75
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Doch, jeder von uns hatte einen Pickel! In der Seilschaft bin ich vorne gegangen, Vincent in der Mitte und Paul hinten.
    Das Seil diente nur zur Sicherheit vor Spaltensturz.
    Ohne Pickel hält man keinen Bergsteiger mit einem Halbzentnerrucksack... dann wär's "alle oder keiner" und ihr könntet in der Spalte Skat spielen

    Die Bilder vermitteln den Eindruck (exif ist ja gelöscht), dass ihr erst relativ spät losgegangen seid?
    Ich meine falls es Spalten gab (und das sieht ganz so aus), sind die morgens ja wesentlich sicherer zu überqueren als nachmittags.
    Meine Reisen (Karte)

  16. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #76
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Ohne Pickel hält man keinen Bergsteiger mit einem Halbzentnerrucksack... dann wär's "alle oder keiner" und ihr könntet in der Spalte Skat spielen
    So ein Mist, wir haben leider unser Kartenspiel vergessen

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Die Bilder vermitteln den Eindruck (exif ist ja gelöscht), dass ihr erst relativ spät losgegangen seid?
    Ich meine falls es Spalten gab (und das sieht ganz so aus), sind die morgens ja wesentlich sicherer zu überqueren als nachmittags.
    7:40 sind wir gestartet, für meine Verhältnisse recht früh
    Es sah aber alles recht spaltenfrei aus

  17. Freak Moderator
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #77
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    So ein Mist, wir haben leider unser Kartenspiel vergessen
    7:40 sind wir gestartet, für meine Verhältnisse recht früh
    Kartenspiel und Wecker vergessen

    7:40 (welcher Ortszeit auch immer...) ist für Gletschertouren schon fast nachmittags
    Klar, eine Stunde oder anderthalb im frostigen Dunkeln rumrödeln bis man marschfertig ist -- ätzend.

    Aber offenbar seid ihr ja wieder hier

    PS. der Lagerplatz Camp 11 schaut so aus, als könnte er gelegentlich starken Regens zum Bach dazugehören
    Meine Reisen (Karte)

  18. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #78
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    7:40 (welcher Ortszeit auch immer...) ist für Gletschertouren schon fast nachmittags
    Klar, eine Stunde oder anderthalb im frostigen Dunkeln rumrödeln bis man marschfertig ist -- ätzend.
    Ja, das war natürlich eigentlich zu spät. Allerdings galt es zunächst wie so oft auf der Tour durch ein Labyrinth von Blockfelder zu navigieren. Denn bis auf die ganz hohen Lagen lag auf dem blanken Eis nahezu durchgehend eine Schicht unangenehm wackeligen und rutschenden Gerölls, durch das man nicht wirklich gerne im Dunkeln laufen möchte.
    Bernd hatte die Route zum Pass zwei Tage vorher zudem bereits im Alleingang ausgekundschaftet und hielt die Schneedecke für sehr solide. Als wir gelaufen sind fühlte sich der Schnee noch immer recht fest an. Aber klar, dass wir da über jede Menge Spalten gelaufen sind, wird beim Betrachten der Sat-Aufnahmen in Google Earth aber auch auf den Fotos in den Bereichen, wo die Schneedecke dünn wurde, sehr deutlich.

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    PS. der Lagerplatz Camp 11 schaut so aus, als könnte er gelegentlich starken Regens zum Bach dazugehören
    Auf jeden Fall. Wir kamen allerdings erst im letzten Licht an und waren mega glücklich Lager machen zu können.

  19. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #79
    12. und 13.Tag talabwärts zum Pilgerdorf Machail

    Es sind 26 Kilometer nach Machail.
    Ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen auf welcher Flussseite wir talabwärts wandern sollen.
    Schließlich entscheiden wir uns für die orographisch rechte Seite. Ich wusste aber daß wir später auf die linke Seite queren müssen.


    bei unserem Camp muss der Fluss gefurtet werden. Nur hier ist ein furten noch möglich, weiter talabwärts nicht mehr.


    wir wandern talabwärts, zunächst weglos über Steinfelder auf 4000 m Höhe, dann mehr und mehr auf vage erkennbaren Pfad durch grasiges und steiniges Hanggelände


    Blick talabwärts = unsere Route
    Zunächst ist das Tal recht wild, noch ohne Vieh, aber weiter abwärts treffen wir erste Ziegen- und Schafhirten.



    nochmal Blick zurück talaufwärts


    das Tal fällt weiter ab und das Gelände ist teilweise etwas anstrengend am grasigen Steilhang mit schmale Schafpfade.


    nach 7 Kilometer treffen wir einen Hirten bei seiner kleinen Hütte.


    hier machen wir eine Pause


    kurz hinter dem Hirtencamp mündet von rechts ein Nebental ein, mit unfurtbarem Gletscherfluss, der auf der rechten Bildseite zu sehen ist. Kurz davor muss der Fluss rüber auf die linke Seite gequert werden. Zum Glück ist die Schneebrücke noch nicht weggeschmolzen, denn ein furten wäre absolut unmöglich.
    Hinter der Flussquerung wird der Pfad deutlicher erkennbar. Nun leichtes Wandern und bis nach Machail liegen keine Hindernisse mehr auf dem Weg.



    über die Schneebrücke wird der Fluss rüber zur anderen Seite gequert.


    Paul ist recht klein auf der Schneebrücke zu erkennen.


    Blick zurück zur Schneebrücke. Heute wandern wir noch 5 Kilometer.


    die Flussgabelung - gut daß die Schneebrücke da war, sonst hätten wir jetzt ein Problem.


    Camp 12 (3490 m)


    Blick vom Camp weiter Richtung talabwärts - unsere Route für morgen


    13.Tag: Es sind noch 13 Kilometer nach Machail, also ein halber Tag.
    Das Tal wird zwar als Weideland genutzt, aber wir treffen bis zum ersten Dorf keine Leute und sehen auch keine Nomadencamps



    gelegentliche Pausen müssen sein


    diese große flache Senke können wir kilometerweit talabwärts folgen.


    nach 7 Kilometer fällt das Tal steil ab in ein grüneres Waldtal.


    da unten bei der Talgabelung sieht man schon das Dorf Machail




    das erste buddhistische Dorf, 2 Kilometer vor Machail.




    über grüne Felder geht´s weiter nach Machail






    ein weiteres buddhistisches Dorf


    Ankunft in Machail - das Dorf liegt bei einer Talgabelung. Nach rechts (auf dem Bild nicht zu sehen) geht es weiter talabwärts. Geradeaus links (auf dem Bild zu sehen) führt talaufwärts Richtung Zanskar = unsere geplante Route.

    Machail ist ein straßenloses Dorf mit hinduistischem Tempel, der eine beliebte religiöse Pilgerstätte ist. Die Yatra hat vor einigen Tagen begonnen und dauert bis Ende August. Die Pilgerroute führt vom Chenab Valley hier hoch und dann den selben Weg wieder zurück. Es sind hier zwar einige Pilgerer unterwegs, aber im Unterschied zu den Menschenmassen auf der Amarnath Yatra ist es in Machail dagegen sehr ruhig und beschaulich.

    Kurz bevor wir Machail erreichen verkündet Vincent daß er hier aussteigen wird. Das kommt jetzt nicht wirklich überraschend. Schon gestern hatte er gesagt daß er gegebenfalls aussteigen will, war sich da aber noch nicht sicher.
    Trotz Antibiotika ist sein Durchfall zeitweise wieder angefangen und nach nun 7 Tage Durchfall fühlt er sich nicht mehr fit genug für den nächsten Fünftausender Pass. Das ist zwar extrem schade, lässt sich aber nicht ändern.

    Eigentlich wollten wir heute noch weiterwandern. Da es aber unser letzter gemeinsamer Tag ist, entscheiden wir uns in Machail zu übernachten. Wir mieten uns von den Einheimischen ein Zimmer, das voll mit Bettföhe ist. Die nächsten Tage ist also erstmal kratzen angesagt.


    Machail (2760 m).
    Das markante Gebäude mit dem Dreiecksdach in der Dorfmitte ist der Tempel, das Hauptziel der Pilgerer.



    Mittagessen in Machail. In Indien wird üblicherweise mit den Händen gegessen. Das Essen wird auf den Pilgerrouten von reichen Indern gesponsort und ist gratis. Unser Angebot fürs Essen zu zahlen oder zumindest eine Spende zu geben wurde rigoros abgelehnt


    die Leute sind in Machail alle sehr nett




    unser Zimmer




    Blick aus unserem Zimmer


    Wäscheleinen habe ich in indischen Dörfern noch fast nie gesehen. Die Wäsche wird überall zum trocknen hingehängt, nur nicht auf Wäscheleinen


    der Dorfladen


    der Tempel von Machail


    dem Tempel muss Respekt gezollt werden


    Machail




    vor unserem Zimmer

    Vincent wandert morgen von hier talabwärts. Es sind für ihn noch etwa 30 Kilometer bis zum Beginn einer Fahrpiste. Paul und ich wandern talaufwärts Richtung Zanskar.
    Geändert von berniehh (15.11.2017 um 07:00 Uhr)

  20. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    #80
    Genial!!!! Und so schade für Vincent ...

    Wenn man Bernd so sieht frage ich mich immer "Wie kann so ein kleines Männchen so einen Rucksack durch so Gelände tragen?"

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