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  1. Erfahren

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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Mitreisende: slarti, berniehh, BohnenBub
    Glückwunsch!

  2. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    ....., denn bis zu meinem Abflug habe ich ja noch über 20 Tage Zeit. Ich will noch einen 10 tägigen Trek durch den Great Himalayan Nationalpark machen.........
    Da ist "der Kerl" gefühlte 2 Jahre unterwegs...und dann das

    (Ich bekomm so nach 4 Wochen tatsächlich Heimweh ....)

    Aber der Neid sei Dir sicher!

  3. Dauerbesucher
    Avatar von simurgh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Hab' bis hierher auch sehr gerne mitgelesen. Gratulation!

    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    ...über 20 Tage Zeit. Ich will noch einen 10 tägigen Trek durch den Great Himalayan Nationalpark machen.........
    Das klingt nach einer "Parvati - Sainj - Tirthan - Sutlej - Traversale" ... bin schon sehr neugierig, welche Route du durch/über diese auch ethnologisch interessanten Täler und Pässe gefunden hast.
    >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

  4. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Danke, einmal mehr.
    Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat eine Freundin von mir vor vielen Jahren diesen Berg bestiegen. Sie war zuerst eine ganze Weile (d.h. diverse Wochen)irgendwo in der Gegend von Leh, die Besteigung war dann der Höhepunkt ihres Aufenthalts. Und du nimmst das so "nebenbei" mit. Ich bin beeindruckt! Ich mag deine Beschreibungen sehr.
    Danke, dass du so ausführlich berichtest!

  5. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Vielen Dank für die Kommentare. Es freut mich sehr daß Euch der Bericht gefällt

    Zitat Zitat von simurgh Beitrag anzeigen
    Das klingt nach einer "Parvati - Sainj - Tirthan - Sutlej - Traversale" ...
    teilweise.......

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat eine Freundin von mir vor vielen Jahren diesen Berg bestiegen. Sie war zuerst eine ganze Weile (d.h. diverse Wochen)irgendwo in der Gegend von Leh, die Besteigung war dann der Höhepunkt ihres Aufenthalts. Und du nimmst das so "nebenbei" mit. Ich bin beeindruckt!
    ich war ja auch schon wochenlang in der Gegend unterwegs und als landschaftlichen Höhepunkt habe ich die Stok Kangri Besteigung auf jeden Fall auch gesehen

  6. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    20. bis 26.September 2017 Leh - Manali

    Drei Tage bleibe ich in Leh zum entspannen und essen.

    Leh liegt auf 3400 m Höhe und ist mit über 30.000 Einwohnern die Hauptstadt von Ladakh. Somit gehört Leh mit zu den am höchsten gelegensten permanent bewohnten Städten der Erde.

    Der Tourismus ist einer der Haupterwerbszweige. Die Altstadt von Leh ist voll mit Touristen, Rucksackreisende, Trekker und Bergsteiger. Jeder Ladakh Besucher kommt hierher...
    Die Auswahl an Unterkünften, Restaurants und gutes Essen ist groß.
    Leh ist der ideale Ort um nach einem Trek zu entspannen


    Kulturfestival in Leh




    Main Bazaar Road - die Haupteinkaufsstraße


    Main Bazaar Road


    Blick über die Altstadt bis zum Stok Kangri


    die Altstadt






    Alter Königspalast von Leh




    Alter Königspalast




    Blick vom Alten Königspalast auf die Altstadt




    Namgyal Tsemo Gompa




    nochmal der Alte Königspalast




    dort unten zieht sich die Main Bazaar Road entlang


    Kulturfestival



    Von Leh will ich weiter nach Manali, 460 km entfernt. Es stehen mir also über 18 Stunden Busfahrt bevor, aufgeteilt auf 2 Tage. Das ist zwar nervig, aber was solls,...........dafür gehört die Straße von Leh nach Manali mit zu den landschaftlich spektakulärsten Highwaystrecken Indiens

    Jetzt um Ende September fahren keine Direktbusse mehr nach Manali, sondern nur noch bis Keylong. Von dort muss man dann einen Anschlussbus nach Manali nehmen.
    Ich habe mir also ein Ticket nach Keylong gekauft für 600 Rupees (8,50 Euro), die Fahrt dauert 13h30. Morgens um 5 Uhr geht´s los.


    Blick aus dem Busfenster - die Fahrt nach Keylong führt über drei Pässe durch eine karge und kaum besiedelte Gegend. Die Landschaft ist atemberaubend


    auch dieses und die folgenden Fotos: alle aus dem Busfenster fotografiert.








    Essenspause.....














    Armee-Konvois sind ein normaler Anblick auf dem Leh - Manali Highway.










    kurz vor Sarchu.
    Wegen schlechtem Wetter habe ich zwischen Sarchu und Keylong keine Fotos mehr gemacht,......aber die Strecke bin ich ja vor einem Monat schon gefahren


    In Keylong übernachte ich zusammen mit ein paar anderen Rucksackreisenden im Dormitory eines Busbahnhof Hotels für 100 Rupees pro Person (=1,50 Euro).

    Morgens um Fünf gehen wir zum Fahrkartenschalter und kaufen uns das Anschlussticket nach Manali für 180 Rupees.
    Um 6:30 ist die Abfahrtszeit. Die Fahrt dauert 5 Stunden.
    Es regnet, aber hinter dem 3900 m hohen Rohtang Pass klart es auf......


    wieder aus dem Busfenster fotografiert. Hinter dem Rohtang Pass klart es auf und wir kommen nun auf die grüne Südseite des Himalayas. Vom Rohtang Pass windet sich die Straße runter nach Manali.



    Gegen Mittag Ankunft in Manali.
    links Vincent aus Brisbane/Australien; in der Mitte ein Belgier und rechts eine Spanierin. Wir sind zusammen aus Leh gekommen.


    Manali zählt heute mit zu den beliebtesten Touristenstädten im Indischen Himalaya, sowohl bei ausländischen Rucksackreisenden als auch bei Indischen Touristen. Die Stadt hat über 8.000 Einwohner und liegt auf knapp unter 2000 m Höhe am oberen Ende des Kullu Valleys im Bundesstaat Himachal Pradesh.

    Als Besucher hat man die Auswahlmöglichkeit zwischen drei Übernachtungsorten:
    1) entweder direkt in der Stadt, was als New Manali bezeichnet wird.
    2) oder im Dorf Vashisht, 3 km nördlich von Manali, wo man die billigsten Unterkünfte findet.
    3) oder in Old Manali, idyllisch im Grünen 2-3 km von New Manali.

    Die meisten Rucksackreisenden übernachten in Vashisht oder Old Manali.
    New Manali scheint bei den meisten verpöhnt zu sein,.......zu dreckig, zu teuer, zu touristisch etc...habe ich oft von Leuten gehört

    Der Hauptgrund für meinen Manali Aufenthalt ist Trekkingproviant für meine Tour durch den Great Himalayan National Park einzukaufen. Vashisht und Old Manali liegen mir zuweit ab vom Schuss.
    Die Einkaufsmöglichkeiten sind in New Manali am besten, daher will ich erstmal dort nach Unterkünften suchen. Falls ich nichts passendes finden sollte, kann ich ja immer noch nach Vashisht gehen Das ist aber nicht notwendig, denn im Hotel Greenland bekomme ich ein großes sauberes Doppelzimmer mit eigenem Bad, heiße Dusche und Balkon für 400 Rupees (=6 Euro), mit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis seit dem Beginn meiner Reise.

    Zwei volle Tage bleibe ich in Manali,.........und dann geht´s los auf meinen letzten Trek


    Manali




    meine Unterkunft in Manali


    Blick vom Balkon


    Old Manali - an einem Nachmittag mache ich einen Spaziergang dorthin


    mein Trekkingproviant für 10 Tage
    Geändert von berniehh (16.01.2018 um 23:00 Uhr)

  7. Gerne im Forum
    Avatar von Matterhorn
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Ich muss gestehen, dass ich mir jetzt einmal die Bilder angesehen habe und mir erst noch alles genau durchlesen muss, aber schon einmal die Fotoserie ist klasse und das muss definitiv eine phantastische Reise gewesen sein. Schade schade, dass ich den Thread erst jetzt gesehen habe... Aber gut, besser spät als nie!

  8. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Durch den Great Himalayan Nationalpark

    Länge: 65 km

    Dauer: 10 Tage


    Allgemeines
    Der Great Himalayan Nationalpark besteht aus einer unerschlossenen Hochgebirgswildnis mit tief eingeschnittenen bewaldeten Tälern. Die östliche Parkhälfte ist zudem auch noch stark vergletschert. Seit 2014 steht der Great Himalayan Nationalpark sogar mit auf der Weltnaturerbeliste der Unesco.

    Diese Gegend ist ein grandioses Trekkingrevier., aber als Trekkingziel noch relativ unbekannt. Der größte Teil der Parkfläche ist menschenleer und wenn überhaupt wird man wohl nur in den beiden Haupttrekkingtälern Sainj und Tirthan vielleicht mal eine oder zwei Wandergruppen treffen. Und falls ja werden das wohl keine Individualtrekker sein.
    Ich habe sogar irgendwo gelesen daß offiziell Führer und Träger vorgeschrieben sein sollen Sonst kriegt man kein Permit!

    Zusammen mit den angrenzenden Schutzgebieten (Pin-Valley-Nationalpark und Rupi-Bhawa-Wildreservat) kann man etliche Pässe verbinden und somit einen zusammenhängenden Wildnistrek von über 20 Tagen Länge machen ohne auf dem Weg eine Straße queren zu müssen
    Aber leider habe ich nicht mehr soviel Zeit......


    die Anreise
    Mein Trekkingstartpunkt liegt im Parvati Valley, genauer gesagt im Dorf Pulga.

    Von Manali nehme ich den Bus nach Manikaran (80 Kilometer und vier Stunden Fahrt für 130 Rupees (=2 Euro)).
    Es geht das extrem dicht besiedelte Kullu Valley abwärts bis in die Distrikt-Hauptstadt Kullu, dann noch 35 Kilometer ins enge Parvati Valley rein, auch durch viele Dörfer.


    Busfahrt nach Manikaran


    das Parvati Valley - aus dem Busfenster fotografiert


    Manikaran


    Manikaran ist eine Kleinstadt im Parvati Valley


    Manikaran

    Nach einiger Wartezeit geht´s mit einem kleinen Lokalbus noch 12 Kilometer weiter talaufwärts. Endstation ist das Dorf Pulga, das etwa einen Kilometer abseits der Piste auf der anderen Hangseite liegt.

    Im dunkeln komme ich an und checke mich für eine Nacht in einem Guesthouse ein, Doppelzimmer für 200 Rupees.

    Pulga ist ein recht ursprüngliches indisches Bergdorf auf 2250 m Höhe, in dem sich eine Art Hippie-Kultur etabliert hat.
    Das Dorf ist voll mit Rucksackreisende, gefühlte 100 Prozent davon Israelis und alle sind sie am kiffen.
    Ich vermute mal die meisten (auf jeden Fall alle die ich hier kennengelernt habe) kommen nur deswegen hierher
    Pulga soll auch in der Szene für sein gutes Zeug bekannt sein, das angeblich von den illegalen Marihuana-Plantagen stammt, die versteckt in den Seitentälern liegen sollen.


    Pulga im Parvati Valley




    Pulga


    in einem der Restaurants: ein einheimischer Bergführer mit seinen indischen Kunden




    der Dorfladen

    1.Tag:
    Das Parvati Valley ist ein bekanntes Trekkingtal. Die Standardroute, die fast alle nehmen, führt talaufwärts.
    Ich will von Pulga aber Richtung Süden ein Nebental hochwandern und über den 4636 m hohen Phangchi Galu Pass ins Jiwa Nala Valley. Der Bergführer von den Indern hat mir erzählt daß diese Route fast nie von Trekkern begangen wird.

    Lasse mir viel Zeit, schaue mir am Vormittag noch das Dorf an und wander erst nach dem Mittagessen los.

    Von Pulga geht´s auf einem Pfad direkt in den hohen Nadelwald rein. Die ersten anderthalb Stunden treffe ich noch einige kiffende Israelis und dann die nächsten 6 Tage niemanden mehr.

    Die nächsten 10 Tage wander ich durch eine Hammer Gegend, mega einsam, wild und unerschlossen


    auf einem Pfad geht´s durch Wald einen Bergrücken hoch in das Nebental rein






    auf 2960 m Höhe komme ich auf diese offene Grassenke mit weidende Rinder. Es sind die letzten Rinder, denn alle Viecher und Hirten weiter oben sind um diese Jahreszeit schon abgestiegen.


    Blick zurück ins Parvati Valley


    nochmal das Parvati Valley - dort unten das Dorf Tosh


    Camp 1 (3000 m) - eine super Campstelle direkt an der Abbruchkante, die runter in das Nebental führt


    2.Tag: es geht weiter das Nebental aufwärts. Hier blickt man zurück ins Parvati Valley mit dem Dorf Tosh




    Blick talaufwärts - der Pfad führt weit oben den rechten Hang entlang


    der Pfad wird immer schmaler und ist nun teilweise leicht zu verlieren




    kleine Waldabschnitte und offene Grashänge wechseln sich ab.


    Blick zurück talabwärts Richtung Parvati Valley








    letzter Blick auf das Dorf Tosh im Parvati Valley


    dann führt der Pfad nach rechts diesen Talzweig hoch Richtung Pass - das Dorf Tosh und somit die Zivilisation verschwindet ab hier endgültig aus der Sicht.




    die Baum- und Buschgrenze liegt nun hinter mir






    je höher ich komme desto spektakulärer wird die Aussicht








    Camp 2 (4095 m) - eine super Stelle


    Camp 2
    Geändert von berniehh (19.01.2018 um 23:30 Uhr)

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Mortias
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Krass, da schaue ich mal über ne Woche nicht mehr bei ODS rein und schon sehe ich wieder eine wahre Reizüberflutung an neuen Bildern und weiteren Berichten von Dir. Respekt. Besonders die Besteigung vom Stok Kangri ist jawohl der Oberhammer. Was für eine geile Berglandschaft und dann auch noch im Sonnenaufgang. Ich musste nur etwas schmunzeln darüber, dass Du für die Besteigung so früh aufgestanden bist. Weil Du letztens ja meintest, dass Du es unterwegs eigentlich gar nicht so gerne magst sonderlich früh aufzustehen, sondern (so wie ich) ja auch eher ein Langschläfer bist. Und dass Du Dich mal wieder um den Permit herumgemogelt hast erstaunt mich schon fast nicht mehr. Eher das Gegenteil wäre der Fall gewesen.

  10. Dauerbesucher
    Avatar von simurgh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Diese Gegend ist ein grandioses Trekkingrevier., aber als Trekkingziel noch relativ unbekannt. Der größte Teil der Parkfläche ist menschenleer und wenn überhaupt wird man wohl nur in den beiden Haupttrekkingtälern Sainj und Tirthan vielleicht mal eine oder zwei Wandergruppen treffen. Und falls ja werden das wohl keine Individualtrekker sein.
    Ich habe sogar irgendwo gelesen daß offiziell Führer und Träger vorgeschrieben sein sollen Sonst kriegt man kein Permit!

    Zusammen mit den angrenzenden Schutzgebieten (Pin-Valley-Nationalpark und Rupi-Bhawa-Wildreservat) kann man etliche Pässe verbinden und somit einen zusammenhängenden Wildnistrek von über 20 Tagen Länge machen ohne auf dem Weg eine Straße queren zu müssen
    Aber leider habe ich nicht mehr soviel Zeit......
    Stimmt! Für den indischen Himalaya eigentlich ein sehr teures "Wandern"...

    Welches Potential diese Ecke bietet, kann man vielleicht auf dieser Karte erahnen, welche in den Tiefen des WWW doch noch zu finden ist: http://greathimalayannationalpark.co...gRoutesMap.pdf

    Dein Gespür zur Wegfindung muß ich immer wieder bewundern. GPS und gute Recherchearbeit daheim mögen heute von großem Vorteil sein, aber in der Realität gibt es dann doch noch genug Überraschungen. Als ich vor knapp 2 Dekaden paar Touren in Himachal unternommen habe, hätte ich es mir ohne Begleitung von Wegkundigen nicht zugetraut.

    Wären diese über 50 Jahre alten Karten heute noch von Nutzen? Ich habe auf meinem Rechner noch paar Scans. Solche "Schätze" habe ich damals über Fernleihe ergattern können. Bsp.: Dein Weg über den Phangchi Galu...

    Geändert von simurgh (20.01.2018 um 08:06 Uhr) Grund: Fernleihe verlinkt
    >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

  11. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    Vielen Dank für die Kommentare

    Zitat Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
    Besonders die Besteigung vom Stok Kangri ist jawohl der Oberhammer. Was für eine geile Berglandschaft und dann auch noch im Sonnenaufgang. Ich musste nur etwas schmunzeln darüber, dass Du für die Besteigung so früh aufgestanden bist. Weil Du letztens ja meintest, dass Du es unterwegs eigentlich gar nicht so gerne magst sonderlich früh aufzustehen, sondern (so wie ich) ja auch eher ein Langschläfer bist.
    Ja es stimmt daß ich eher ein Spätstarter bin, dafür aber abends dann auch später mein Camp aufschlage
    Habe aber auch nichts dagegen gelegentlich mal früh zu starten, wenn es die Situation erforderlich macht und es nicht zum Dauerzustand wird

    Zitat Zitat von simurgh Beitrag anzeigen
    Welches Potential diese Ecke bietet, kann man vielleicht auf dieser Karte erahnen, welche in den Tiefen des WWW doch noch zu finden ist: http://greathimalayannationalpark.co...gRoutesMap.pdf
    Mit der Karte bin ich auch gewandert. Ich fand es eine gute Übersichtskarte aber die Gegenden ausserhalb der Parkgrenzen werden nicht mit angezeigt.
    Diese Karte wurde von der unten verlinkten Karte abgeschrieben, jedenfalls was die Verläufe der Pfade betrifft. Auf der unteren Karte sind paar mehr Höhenlinien und die Gegenden ausserhalb der Parkgrenzen sind auch mit drauf, aber ansonsten sind sie weitgehend identisch.

    Zitat Zitat von simurgh Beitrag anzeigen
    Wären diese über 50 Jahre alten Karten heute noch von Nutzen?

    Ja sie sind noch von Nutzen,........vor allem auch deshalb weil es ja kein besseres Kartenmaterial von der Gegend gibt
    Man sollte sich aber bewusst sein daß der Verlauf der Pfade teilweise unkorrekt eingezeichnet ist. Beispiel die Abstiegsroute vom Pangchi Galu Pass: Laut der Karte führt der Pfad direkt nach unten. In Wirklichkeit geht´s vom Pass zunächst weglos runter auf ein alpines Basin. Erst dort findet man dann einen schmal erkennbaren Pfad, der aber wegen steiler Abbruchkanten nicht direkt nach unten führt, sondern zunächst für ein bis zwei Kilometer Richtung Osten die Hänge traversiert und erst dann runter auf dem Talboden führt.
    Das ist jetzt nur ein Beispiel.

    Darüberhinaus ist die ganze Gegend recht verwildert, die Pfade schmal, teils verwachsen, manchmal schwer zu finden und auch mal für kurze Abschnitte wegerodiert, wo absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich ist.
    Die Topographie ist dermaßen schroff und verwinkelt, das kommt auf beiden Karten nicht richtig rüber! Das Vorwärtskommen ist also entsprechend langsam.

    Ja, die Karten sind nützlich, aber allein das Lesenkönnen der Karten reicht bei weitem nicht aus um die Route da durchzufinden.

  12. Dauerbesucher
    Avatar von simurgh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Das glaube ich dir alles gerne. In einem früheren Beitrag hatte ich schon mal Uli erwähnt. In seiner Lose-Blatt-Sammlung beschreibt er den Pass aus der anderen Richtung. Leider findet man seine Erkundungen nur noch in den Archiven des WWW:

    https://web.archive.org/web/20160912...en&leseprobe=7
    https://web.archive.org/web/20160911...hp?item=inhalt

    Ein gedrucktes Exemplar habe ich noch in "meiner Bibliothek"...
    >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

  13. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    3.Tag:
    Die Nacht war minus 1 Grad und das Wetter sieht perfekt aus. Um 9:20 wander ich los.
    Es sind noch knapp 550 Höhenmeter und 3 Kilometer bis zur Passhöhe des Phangchi Galu, teils auf vage erkennbarer Route und teils weglos. Die letzten 150 Höhenmeter sind recht steil.


    super Campstelle


    Blick von meinem Camp Richtung Pass




    Blick zurück zum Camp






    Phangchi Galu Pass (4636 m).
    Laut Karte beginnt hier der Great Himalayan Nationalpark



    letzter Blick zurück



    Die Aussicht vom Pass ist mega
    Auf der anderen Seite geht es weglos relativ sanft runter auf ein alpines Hochtalbasin auf 4500 m, ca. einen Kilometer vom Pass.
    Hier beginnt ein deutlich sichtbarer Pfad, der um steile Bergrücken rumführt und für einen Kilometer den grasigen Hang entlang langsam für 600 Höhenmeter runter in ein spektakuläres alpines Hochtal.


    alpines Basin auf 4500 m.
    Weiter Blick über die leere unerschlossene Gebirgslandschaft des Great Himalayan Nationalpark





    Great Himalayan National Park






    für 600 Höhenmeter geht es runter ins Ende dieses Hochtales.




    dieses Tal geht es nachher abwärts. Es ist ein Nebental zum Jiwa Nala




    Talboden auf 3870 m Höhe


    ich folge den vage erkennbaren Pfad talabwärts. Hier im offenen alpinem Gelände ist das Vorwärtskommen noch gut.


    Blick zurück talaufwärts


    nach 2,5 bis 3 km beginnt das Tal rapide und eng abzufallen. Der Pfad ist nun schwer zu folgen, oft undeutlich und abschnittsweise auch ganz wegerodiert, mit einige heikle ausgesetzte und gefährliche Stellen. Auch mit etwas kraxeln.
    Es ist eine schwierige und abenteuerliche Route,.......aber ziemlich geil



    Das Vorwärtskommen ist sehr langsam und einmal suche ich über ne halbe Stunde bis ich die Route wiederfinde.
    Komme langsam in Zeitdruck, denn es wird bald dunkel. Bis zur Talgabelung mit dem Jiwa Nala schaffe ich es nicht mehr.
    An der ersten flachen Stelle schlage ich schon fast im Dunkeln mein Zelt auf.



    Camp 3 (3350 m) - eine gute Campstelle sieht anders aus

    4.Tag:
    Vom Camp placker ich mich durch den dichten Busch für 50 m den steilen Hang nach oben bis ich wieder auf den Pfad stoße, den ich gestern abend mal wieder verloren habe.
    Unter einem Felsvorsprung mache ich Frühstückspause.
    Der Trail führt weiter den Hang entlang um einen Taleinschnitt herum, dann steil runter nach Dwada, eine flache grasige Lichtung an der Talgabelung mit dem Jiwa Nala Valley. Hier steht die Ruine einer alten Hütte, 1h15 vom Camp = 1,5 Kilometer. Dies ist eine schöne Stelle zum Pause machen und auch zum Campen


    steiler Abstieg nach Dwada, an der Talgabelung mit dem Jiwa Nala.


    die Hüttenruine von Dwada (3180 m)


    Dwada

    Mein Plan war Richtung Süden über den Kandi Galu Pass weiter ins Sainj Valley zu queren. Da ich hinter dem Kandi Galu auf dem Weg runter ins Sainj Valley zwischen Shainshir und Neuli durch Dörfer mit Straßenanschluss kommen würde, wollte ich diese Route meiden und vom Kandi Galu erstmal auf einer Hochroute bleiben. Erst bei Shakti wollte ich runter ins Sainj Valley steigen, was aber recht schwierig werden könnte und nicht sicher ob es machbar ist
    Das Sainj Valley will ich dann aufwärts folgen und an dessen Ende auf einer Hochroute über weitere namenlose Pässe und dem Sirikand Mahadev runter ins Pilgerdorf Jaon.

    Allerdings komme ich schon von Dwada nicht mehr weiter
    Ich muss den Jiwa Nala queren und der sieht zu reißend und unfurtbar aus. Ich folge den Pfad talabwärts und anstatt nach einer machbaren Furtstelle zu suchen, suche ich die auf der Karte eingezeichnete Brücke, die aber nicht existiert.

    Ich wander zurück nach Dwada, schlage mein Camp auf und suche noch ein wenig die Gegend ab.
    Finde zwar eine sehr fragwürdige Brücke, über die ich mich ohne Gepäck noch getraut habe, mit Gepäck aber nicht mehr. Auf der anderen Flussseite wäre es dort aber eh nicht weitergegangen, wegen steiler Felsen, undurchdringlichen Busch und fehlendem Pfad.

    Ich entscheide mich für eine Planänderung und werde morgen den vorhandenen Pfad hier auf der orographisch rechten Talseite weiter talabwärts folgen.
    Im Nachhinein betrachtet war dies auch keine schlechte Entscheidung, denn die Route ist landschaftlich sehr spektakulär, anspruchsvoll und abenteuerlich.

    (Nach der Reise habe ich mal recherchiert und erfahren daß die Brücke tatsächlich fortgespült war, der Jiwa Nala aber an einer Stelle furtbar sein soll. Aber egal.....)


    Camp 4 (3180 m) in Dwada - im Wald am Rande der Graslichtung finde ich eine perfekte Campstelle


    Dwada - eine verwachsene und selten besuchte alpine Gebirgswildnis.


    Dwada


    5.Tag: durch eine wilde Dschungellandschaft führt der Pfad talabwärts


    Blick talabwärts - es geht abwechselnd über Lichtungen und durch schönen Laub-Nadel-Mischwald. Eine abenteuerliche Route.




    nach anderthalb Kilometern verlässt der Pfad den Talboden und führt durch Wald einen Bergrücken nach oben




    oben vom Bergrücken führt der Pfad in dieses kleine Seitental rein, dann nach links hoch auf den nächsten bewaldeten Bergrücken.


    Blick zurück ins Jiwa Nala Valley




    auf dem nächsten Bergrücken finde ich eine schöne Campstelle im Wald
    Camp 5 (3470 m)





    Blick vom Camp runter ins Jiwa Nala Valley

    Geändert von berniehh (21.01.2018 um 15:53 Uhr)

  14. Erfahren

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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Das sieht richtig, richtig gut aus, Bernd!

  15. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek


    abends beim Camp





    6.Tag:
    Der Himalaya gehört, genau wie die europäischen Alpen, zu den sehr dicht besiedelten Gebirgen der Erde.
    Die Trekkingregionen im Himalaya sind aber dennoch viel menschenleerer, wilder und unerschlossener wie die europäischen Alpen.

    Meine Route bleibt weiterhin recht abenteuerlich und anstrengend. Auf schmale ausgesetzte und wenig begangene Pfade geht es durch ein schroffes Gelände, abwechselnd durch ursprüngliche Wälder und offenes alpines Gelände, immer rauf und runter die steilen Hänge entlang im Zickzack um einige schluchtige Seitentäler rum.


    In Luftlinie gemessen habe ich heute höchstens 3 Kilometer geschafft, obwohl ich dafür 6 bis 7 Stunden unterwegs war.
    Mit dem Band auf der Karte gemessen waren es aber immerhin 7.


    schöner ursprünglicher Bergwald


    Blick vom Pfad runter ins Jiwa Nala Valley




    oberhalb der Bergwälder geht´s durch Rododendron Büsche und alpines Grasland hoch auf einen Bergrücken.
    Die Birken haben um diese Jahreszeit schon ihre Blätter verloren.



    Blick zurück






    Blick zurück talaufwärts


    vom Bergrücken (3750 m) blickt man auf der anderen Seite runter in den nächsten kleinen Seitentalzweig










    auf dem Bergrücken (3750 m)


    meine weitere Route zum nächsten Bergrücken




    der schmale Pfad windet sich im auf und ab die steilen Hänge entlang




    wo genau sich der Pfad hier entlangwindet weiss ich auch nicht mehr


    auf jeden Fall super Talblicke


    bei diesem kleinen Wasserfall mache ich Mittagspause











    Zwei Stunden nach meiner Mittagspause stoße ich auf dem nächsten Bergrücken auf das Camp von zwei Einheimischen.
    Es sind keine Hirten, sondern sie sammeln irgendwelches Wurzelzeug, von dem sie jede Menge hier zum trocknen ausgelegt haben, vermutlich illegal. Die beiden schlafen unter ihrem Plastikplanenzelt. Ich spaziere gemütlich durch ihr Camp und mache Fotos ohne daß sie mich bemerken.
    Es sind die ersten Menschen seit kurz hinter meinem Trekkingstartpunkt bei Pulga.

    Wecken will ich die beiden aber auch nicht, zumahl sie wahrscheinlich sowieso kein englisch sprechen.
    Also schnalle ich mir meinen Rucksack wieder auf und wander weiter. Der Pfad ist stellenweise schwer zu finden und führt immer weiter bergauf. Wenig später realisiere ich daß dies die falsche Route sein muss. Das heißt ich muss wieder umkehren und nochmal durch das Camp der Sammler.
    Bei der nächstbesten Gelegenheit will ich mein Camp aufschlagen und morgen früh wieder absteigen.
    Ich muss aber noch ganz bis auf dem Kamm hochsteigen, bis zur ersten guten Campstelle.


    das Camp der Sammler auf dem Bergrücken in 3600 m Höhe.


    jede Menge Wurzelzeug haben sie hier zum trocknen ausgelegt.


    Blick vom Camp der Sammler zurück auf meine Route


    ich steige weiter den Bergrücken nach oben. Der rote Kreis zeigt die Stelle wo sich das Camp der Sammler befindet. Die roten Pfeile sind meine Route für morgen.


    rechts oben das Camp der Sammler (roter Kreis).


    oben auf dem Gebirgskamm finde ich erste gute Campstellen.




    meine Campstelle auf der Kammhöhe. Hier stehen zwei verlassene Plastikplanenzelte.


    Camp 6 (Plangcha Dhar, 3890 m)








    Camp 6 am nächsten morgen


    super Aussicht vom Camp - Blick nach Norden


    Blick Richtung Südwesten den Gebirgskamm entlang (=meine Richtung)


    Blick nach Westen runter ins Tal auf der anderen Passseite - dort sieht man Dörfer und eine Straße




    Camp 6


    7.Tag: ich steige wieder ab zum Camp der Sammler


    dort unten steht ihr kleines blaues Zelt - nach einer Stunde komme ich an.

    Die beiden Sammler wirken bei meiner Ankunft ziemlich überrascht. Sie laden mich zum Tee und Reis ein, ich bleibe etwa eine Stunde. Was genau das für ein Wurzelzeug ist habe ich nicht herausgefunden, weil sie kein englisch sprechen. Dafür zeigen sie mir ihre große Sammlung an Bergkristallen, die sie hier im Umkreis gefunden haben.

    Die beiden zeigen mir den richten Pfad. Der Einstieg wäre auch schwer zu finden gewesen, aber wenn man den erstmal hat, ist der weitere Weg kaum noch zu verlieren.

    Für 700 Höhenmeter führt der Pfad sehr steil nach unten durch Wald zum Bach eines Nebentales (2900 m). Dann weiterhin im ständigen auf und ab über noch vier weitere Bergrücken und hinter jedem runter in ein kleines Seitental, bis zum ersten Dorf. Es ist eine sehr schöne Route, alles am steilen Hang durch dichten Bergwald, teils mit Bambusunterholz.

    Die beiden Sammler brechen heute auch Richtung talabwärts auf, zurück zu ihrem Dorf, das sich zwei Tagesmärsche entfernt befindet.

    Mein Plan war es vor dem ersten Dorf den Pfad zu verlassen um wieder hoch auf dem Kamm zu steigen. Da ich auf dem Weg keine guten Campstellen finde, lasse ich mich von den Sammlern überreden mit ins erste Dorf zu kommen, um dann morgen früh wieder einen Kilometer zurückzuwandern, zu der Einstiegsstelle nach oben, die die beiden mir gezeigt haben.

    Die beiden Sammler übernachten auch im ersten Dorf. Einen halben Kilometer vorher verstecken sie ihre Säcke abseits des Pfades. Morgen früh wollen sie die Säcke wieder abholen und weiter talabwärts zu ihrem Dorf wandern.
    Also ist der Inhalt wohl doch illegal


    die beiden Sammler


    sie zeigen mir ihre Bergkristalle - die meisten liegen unter den roten Tüchern versteckt.


    die Abstiegsroute - für 700 Höhenmeter geht es steil nach unten, dann im auf und ab über vier weitere Bergrücken weiter talabwärts


    dichter Bergwald




    Bach auf 2900 m Höhe


    altes Forest Rest House, versteckt im Wald


    Jiwa Nala Valley - Blick zurück talaufwärts




    Jiwa Nala Valley






    Manjhan, das erste Dorf


    Manjhan ist ein traditionelles indisches Bergdorf. Englisch spricht hier niemand. Die Menschen sind nett und unaufdringlich.


    Camp 7 (2675 m), abseits des Dorfes.
    Morgen steige ich wieder hoch zum Gebirgskamm und folge ihn für zwei Tage.
    Geändert von berniehh (26.01.2018 um 21:46 Uhr)

  16. AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Vielen Dank weiterhin fuer den Bericht.

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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    20. bis 26.September 2017 ...
    [/url]
    mein Trekkingproviant für 10 Tage
    bernie,
    du bist echt ne coole socke!

    aber verrat mir dein geheimnis! was zum teufel isst du die restlichen 9 tage?
    danobaja
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    OT:
    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    bernie,
    du bist echt ne coole socke!

    aber verrat mir dein geheimnis! was zum teufel isst du die restlichen 9 tage?
    Zwiebeln ?!?



    und nochmal !! für den Bericht!

  19. Gerne im Forum

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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Mal wieder ein einzigartiger Bericht lieber Bernd.
    Vielen Dank, dass du immer die Mühe machst deine Treks so zu dokumentieren, das muss man man hier echt mal sagen.

    Was ich mich wirklich immer frage, macht es dir gar nichts aus monatelang so ganz alleine unterwegs zu sein? Gewöhnt man sich irgendwann daran? Ich persönlich habe wahrlich kein Problem alleine zu sein, aber gerade am Anfang, wenn man aus dem Alltag mit ständiger Ablenkung und sozialer Integration gerissen wird, fällt es mir doch schon schwer manchmal. Ich merke das aber vor allem an den ersten Tagen, wenn ich nicht abgelenkt bin durch den Trek, spektakuläre Landschaft usw... bin ich nicht ganz im reinen mit mir oder bist du einfach ein harter Eremit?

    Achso, und schon neue Pläne geschmiedet?
    Geändert von oneofakind (27.01.2018 um 12:29 Uhr)

  20. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: [IN] Großer West Himalaya Trek

    Vielen Dank für die Kommentare

    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    aber verrat mir dein geheimnis! was zum teufel isst du die restlichen 9 tage?
    Naja, genaugenommen sieht man auf dem Foto nur den in Manail eingekaufen Proviant. Hinzu kommen dann noch meine Reste vom letzten Trek durch Ladakh,......ein Paket Butter, etwas Linsen und Milchpuler sowie einige Tütensuppen.
    Zum Frühstück gab es heiße Schokolade, Mittags Chips, Snickers und Knabberzeug und abends Nudeln, Linsen oder Tütensuppe mit Thunfisch.
    Dann kommt es auch hin mit dem Proviant auf dem Foto

    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    OT:
    Zwiebeln ?!?
    die Zwiebeln sind zum anbraten für die Linsen, Nudeln und Tütensuppen

    Zitat Zitat von oneofakind Beitrag anzeigen
    Was ich mich wirklich immer frage, macht es dir gar nichts aus monatelang so ganz alleine unterwegs zu sein? Gewöhnt man sich irgendwann daran? Ich persönlich habe wahrlich kein Problem alleine zu sein, aber gerade am Anfang, wenn man aus dem Alltag mit ständiger Ablenkung und sozialer Integration gerissen wird, fällt es mir doch schon schwer manchmal. Ich merke das aber vor allem an den ersten Tagen, wenn ich nicht abgelenkt bin durch den Trek, spektakuläre Landschaft usw... bin ich nicht ganz im reinen mit mir oder bist du einfach ein harter Eremit?
    mit den Jahren habe ich mich so daran gewöhnt daß es mir auch am Beginn der Reise überhaupt nicht mehr schwer fällt.
    Das Gleiche gilt auch für das Ende der Reise. Nach meiner Ankunft zuhause bin ich sofort wieder im Alltag drin.

    Zitat Zitat von oneofakind Beitrag anzeigen
    Achso, und schon neue Pläne geschmiedet?
    noch nichts.
    Will erstmal diesen Bericht zuende schreiben und danach fange ich an mich über die nächste Reise gedanken zu machen.
    Möglicherweise Russland, China, Georgien,........oder vielleicht doch ganz was anderes

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