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    #21
    Zitat Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
    Ich würde mir auch gut überlegen, ob es sinnvoll ist, das Zelt in den Koffer zu packen. Ihr wollt zu zweit mit Campinggepäck los? Da wirst Du die Koffer für anderes brauchen! Und wenn Du noch anderes dabei hast, willst Du wohl kein nasses Zelt zu den Klamotten in den Koffer packen!

    Unsere Packordnung sah immer so aus (vor dreißig Jahren, mit noch nicht so guter Ausrüstung):
    - ein Koffer für jeden für persönlichen Kram, Klamotten, Waschzeug
    - auf die Koffer die Schlafsäcke in wasserdichten Packsäcken
    - im Topcase Schuhe, Kocher, Werkzeug etc,
    - auf dem Topcase Zelt und Isomatten
    - im Tankrucksack die Küche, Vesper, Trinkflaschen und das Regenzeug

    Im Prinzip wäre was in Richtung Vaude Mark II oder III Long für Dich ideal, auch da es sehr gut belüftbar ist und daher auch für Südeuropa gut geeignet. Da müsstest Du nach was gebrauchtem schauen!
    Generell kann ich mir nicht vorstellen, dass Du für 140 € was neues bekommst, was halbwegs brauchbar ist. Ich würde ein gebrauchtes Zelt kaufen.
    Denk auch dran, mit dem Motorradgerödel brauchst Du genug Apsisfläche!


    Gruß,

    Claudia
    ---
    OT:
    auf meinem letzten dreiwöchigen Motorradurlaub zu zweit (mit einem Motorrad) hatten wir definitiv viel zu viel Gepäck dabei. Zwei große Seitenkoffer, ein großer Tankrucksack, eine große Gepäckrolle und noch ein kleiner Rucksack quer auf der Tankrolle. Alles randvoll gepackt. Zulässige Gesamtmasse auch (geringfügig) überschritten. Der Urlaub war ein Traum, aber wir hätten es uns leichter machen können. Damals habe ich null Campingausrüstung besessen, dadurch kamen unnötig voluminöse Teil wie Bettdecke von zuhause mit..
    Für meinen nächsten Urlaub habe ich mir daher eins vorgenommen: Es soll simpel sein. Was auch bedeutet, dass der Wert der mitgenommen Güter nicht zu hoch ist (sonst mache ich mir die unnötig viele Sorgen um Diebstahl/Beschädigung etc..).
    Außerdem will ich wieder Fahrspaß dabei haben.. Es war teilweise qualvoll lange Etappen bergab zu fahren mit der ganzen Last. Ich musste die Gepäckrolle, den Rucksack, meine Freundin und mich teilweise sehr stark auf dem Lenker abstützen.
    Ich hab viel Motorraderfahrung, da dies mein einzigen Fahrzeug ist (Alltagsfahrzeug), daher ist mir definitiv bewusst, dass dies auch nicht allzu sicher war..
    Beim nächsten Mal will ich die Seitenkoffer (am liebsten) zuhause lassen und das gesamte Gepäck für zwei Leute in Tankrucksack, unter Sitzbank und in eine Gepäckrolle rollen packen (das Zelt soll nur in die Seitenkoffer passen, falls ich mal nur mit diesen Koffern unterwegs bin.. (man kann ja genauso gut einen Koffer für sauberes, einen für schmutziges verwenden)).
    Das nur zur Erklärung, warum ich das Packmaß so suche, ich will dadurch mehr Flexibilität..
    (und wer glaubt, dass ein Verzicht auf Seitenkoffer, das ganze eher wieder kompliziert macht: Seitenkoffer erhöhen Spritverbrauch und Unfallrisiko, vermindern stark Fahrspaß: Limitierte Geschwindigkeiten und Kurvenlagen, sind sehr teuer (ärgerlich wenn diese aufgebrochen werden), müssen immer gleichschwer gepackt werden (bei meinen sogar ziemlich genau, da sich die Koffer gegenseitig stützen), was gerade wieder beim Sortieren sauber/schmutzig und Lagern von Gütern mit abnehmendem oder zunehmendem Gewicht ätzend ist, was wenn die Maschine mal umfällt.., uvm.)
    ---

    Wieder zum Thema:
    Gestern habe ich das 2 Personen Zelt von Decathlon in diesem grau/weiß außen, innen schwarz bestellt.
    Kam mir gestern wie eine gute Idee vor:
    -kostet 130 Euro (dachte die 30 Euro mehr für nen potentiell kühleres Zelt sind ok)
    -Größe ausreichend, Gepäck muss nicht mit rein, bleibt am Motorrad (hab an diesem auch ne Alarmanlage, die bei Erschütterung auslöst)
    -weil Größe nur ausreichend, brauche ich nicht viel Platz auf Campingplätzen (auf Korsika war's meist knapp, sodass sich Schnüre manchmal nicht richtig spannen ließen, weil das Nachbarzelt zu nah war etc.)

    Jetzt erscheint es mir als schlechte Idee, da:
    -Größe zu klein für z.B. es regnet tags und nachts, sprich Motorradklamotten evt. nass. Da wäre es gut, wenn man die nachts auf den Platz für die dritte Person legen kann, damit sie morgens zumindest nicht mehr komplett nass sind.
    -Farbwahl bedeutet 400g Mehrgewicht und eben 30 Euro Mehrpreis, für den gleichen Mehrpreis bekomme ich das 3 Personen Zelt in Standardfarbe. Und ich bin eh nur nachts im Zelt, da kann man abends auch einfach durchlüften. Außerdem ist es morgens eher unpraktisch wenns im Zelt dunkel bleibt, da verschlafe (vor allem ich) nachher den halben Urlaub..

    Zu den genannten Vaude Zelten: Die sind einfach zu teuer. Ja gebraucht.. Da muss man Arbeit in Recherche stecken, da hat man keine Gewährleistung, günstiger als 130 Euro kommt man wahrscheinlich bei gutem Zustand auch nicht weg.. Decathlon hat sehr günstige Ersatzteile für 30, 40 Euro (komplettes Innen oder Außenzelt).. wird mein gebrauchtes hochwertiges Zelt geklaut oder zerstört, wäre es also schlimmer, selbst wenn der Anschaffungspreis der gleiche wie beim Decathlon wäre.. Und wozu das ganze? Ich hab kaum Ansprüche an das Zelt bzw. denke, dass das Decathlon diese erfüllen kann. Große Apsisflächen brauche ich nicht, da ich nichts außen abstellen möchte..

    Also bleibt eigentlich nur die Frage:
    Decathlon Quckhiker in der 2 Personen oder in der 3 Personen Version?! Weniger nötige Stellfläche vs. mehr Platzangebot innen..
    und ich denke, dass die Stellfläche weniger wichtig ist. Man bezahlt soweit ich mich erinnere, doch nicht dafür ob man nen 2 oder 3 PersonenZELT hat, sondern für Zelt: ja/nein, Personen und Fahrzeug oder?
    Geändert von xtra1331 (03.10.2017 um 15:57 Uhr)


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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #22
    das 2er in schwarz kommt ja jetzt sowieso zu dir nach hause. Also im Whz aufbauen Größe testen und dann ggf. zurücksenden.

  3. Gerne im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #23
    hab mich gerade bemüht, es noch zu stornieren. Aber telefonisch erreiche ich niemanden (kommt die Meldung dass der Gesprächspartner zur Zeit nicht verfügbar ist) und ob meine Nachricht die ich gerade abgeschickt habe, noch rechtzeitig bearbeitet wird, glaub es nicht..
    EDIT: Tag der Deutschen Einheit...

    Ich glaub den Aufbau kann ich mir sparen, da das drei Personen Zelt ja nur 60 cm breiter ist, aber ich genau diese Breite gut gebrauchen kann. Kurz: 60 cm mehr Stellfläche ist nicht viel, 60 cm (statt 0 cm) Stauraum mehr ist verdammt viel (ist schon so ne Sache mit der Relativität...)
    Bin nur durch die fehlende Onlineverfügbarkeit auf die schlechte Idee gekommen, das 2er Zelt zu bestellen..
    Geändert von xtra1331 (03.10.2017 um 16:26 Uhr)


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    Avatar von sudobringbeer
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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #24
    Das Dreier kannst du aktuell bspw. im italienischen Store bestellen.

  5. Gerne im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #25
    Zitat Zitat von sudobringbeer Beitrag anzeigen
    Das Dreier kannst du aktuell bspw. im italienischen Store bestellen.
    Danke für den Tipp! Aber wie geht das?
    Ich hab es gerade versucht, ich kann als Land für die Lieferung nur Italien und San Marino auswählen


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    Avatar von sudobringbeer
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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #26
    Zitat Zitat von xtra1331 Beitrag anzeigen
    Danke für den Tipp! Aber wie geht das?
    Ich hab es gerade versucht, ich kann als Land für die Lieferung nur Italien und San Marino auswählen
    okay, sorry so weit hatte ich den Prozess nicht durch geklickt. Hatte nur gesehen, dass es das Zelt dort gibt.

  7. Fuchs
    Avatar von Waldhexe
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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #27
    OT: Bist Du sicher, dass Du mit Deiner geplanten Gepäckaufteilung mehr Fahrspaß hast? Möglichst wenig Gerümpel ist gut, aber die Koffer wären sicher das letzte, was ich zu Hause lassen würde, dann lieber alles in die Koffer packen! Erstens ist das praktischer zu packen, zweitens das Gepäck besser verpackt und drittens der Schwerpunkt niedriger.
    Was hast Du für eine Maschine? Ich habe es nie geschafft, mit den Koffern zu streifen in der Kurve und bin auch nie langsamer gefahren mit Koffern... ...allerdings BMW-verwöhnt...

    Eine Aufteilung der Koffer in schmutzig und sauber würde ich auch überdenken.

    Gruß,

    Claudia
    Mein Blog zum Draußensein mit allen Sinnen: www.wanderluchs.de

  8. Gerne im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #28
    Zitat Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
    OT: Bist Du sicher, dass Du mit Deiner geplanten Gepäckaufteilung mehr Fahrspaß hast? Möglichst wenig Gerümpel ist gut, aber die Koffer wären sicher das letzte, was ich zu Hause lassen würde, dann lieber alles in die Koffer packen! Erstens ist das praktischer zu packen, zweitens das Gepäck besser verpackt und drittens der Schwerpunkt niedriger.
    Was hast Du für eine Maschine? Ich habe es nie geschafft, mit den Koffern zu streifen in der Kurve und bin auch nie langsamer gefahren mit Koffern... ...allerdings BMW-verwöhnt...

    Eine Aufteilung der Koffer in schmutzig und sauber würde ich auch überdenken.

    Gruß,

    Claudia
    OT: Mh .. Sicher bin ich mir da nicht. Das zeigt nur die Praxis. Wahrscheinlich hat man, selbst wenn man nur das nötigste einpackt und Produkte mit geringem Gewicht/Packmaß nutzt, am Ende mehr Gepäck als man das so theoretisch durchdenkt. In dem Fall müssen die Koffer natürlich mit und zwar zusätzlich zur Gepäckrolle (dann evt. ne kleinere Rolle)...
    Aber falls ich alles unter Sitzbank, im Trankrucksack und in Gepäckrolle unterkriege, hab ich ohne Seitenkoffer, was das Fahren angeht, definitiv Vorteile. Die Koffer dürfen jeweils mit ca. 5 kg beladen werden. Glaube die zehn Kilo tiefer oder höher beeinflussen den Schwerpunkt nur geringfügig bei knapp 400 kg Gesamtgewicht..
    Denke aber auch, dass es hier im Prinzip fast schon um eine Grundsatzfrage geht, nämlich soft luggage vs hard luggage, und diese nicht abschließend zu beantworten ist. Beides hat Vor- und Nachteile. Damals hab ich mich ja nicht ohne Grund für die Koffer entschieden.. Aber seitlich weit herausragendes Gepäck, egal ob weiches Taschen oder harte Koffer, sind definitiv immer mit zahlreichen Nachteilen verbunden, die ich gerne, wenn irgendwie möglich vermeiden möchte. Fahre eine 600er Honda Hornet
    Weil ich die Videos von dem Typen mag: https://www.youtube.com/watch?v=MzCAEGI_9tw
    Geändert von xtra1331 (03.10.2017 um 18:55 Uhr)

  9. Lebt im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #29
    Zitat Zitat von xtra1331 Beitrag anzeigen
    ....Fahre eine 600er Honda Hornet ...
    Ach Renndackel, klar da geht nicht viel mehr als Zahnbuerste

    Aber gerade dann ist jedes kg niedrig und fest angebracht, umso wichtiger...

    Ich kann Dir nur raten, nach weit ueber 1 Million km auf dem Bock, nimm Koffer...

    Was Du groesstenteils ueber die Nachteile schreibst, mag Dir in der Theorie einleuchtend erscheinen, trifft aber in der Praxis nicht zu z.B.

    dass sie das Unfall-Risiko erhoehen, wenn Du so knapp faehrst, dass das Risiko erhoeht, aendere Deine Fahrstil, nicht die Koffer.

    dass sie den Spritverbrauch erhoehen, vielleicht, wenn Du Deinen Urlaub auf der AB zubringst (aber welcher Moppedfahrer macht das schon), ansonst spielt der erhoehte Luftwiderstand eine doch sehr untergeordnete Rolle

    Limitierte Kurvenlagen ? Hmm, dann solltest Du noch mal mit der Anbau-Anleitung kontrollieren, ob sie bei Dir richtig montiert sind, bevor Du mit den Koffern aufsetzt, hast Du Dich normalerweise schon lange ueber die Fussrasten rausgehebelt und auch der beste Tourenreifen haelt nicht mehr.
    Bei zu tief montierten Alukoffer mag das teilweise anders sein...

    Diebstahl-Risiko ?
    Bei Koffern soll das hoeher sein, als bei Softbags, Gepaeckrolle, Tankrucksack ?
    Kann ich jetzt nicht nachvollzierhen, normalerweise hat man da eh mit dem Mopped den Vorteil des Rockerimages, dass sich da meist die Jungs nicht so gerne rantrauen, Thema erhoehtes Verletzungsrisiko, womit sie ja zumindest bei uns nicht ganz unrecht haben, aber, wenn was geklaut wird, isses eh eher Dein kompletter Renndackel, denn mit sowas legen sich die Leute haeufig auf die Nase und da sind preiswerte Ebay-Ersdatzteile sehr gefragt


    Sehr teuer ? Nicht wirklich, einen Satz gebrauchte, sehr gut erhaltene Koffer gibt es fuer 150 € (habe selber noch nen Satz HB-Koffer, von einem gebraucht gekauften Motorrad, die ich mal verkaufen muss, da ich lieber Givi fahre), einen gebrauchter Traeger fuer 50-80 €, wenn Du das auf ein paar Urlaube umrechnest, ist das die Nachkommastelle bei einem Moppedurlaub, da zahlst Du schon fuer den Reifenverschleiss mehr

    Ja und was ist wohl, wenn die Maschine umfaellt, da sollen Koffer ein Nachteil sein ?
    Deine Hornet ist ja nicht grad dafuer gebaut, sowas gut abzukoennen, da geht, wenn sie mal umfaellt bzw Du Dich tangenziell aus der Kurve entfernst, richtig ordentlich was zu Bruch und das ist deutlich weniger, wenn das schon mal hinten von Koffern abgefangen wird und die koennen deutlich mehr ab, als man von KF denkt, ich habe es erst einmal ueberhaupt geschafft, in so einen Koffer ne Beule reinzufahren und da bin ich mit ca 80 ungebremst damit auf einen Stein geprallt, den ich im hohen Gras auf einem Pass (LGKS) uebersehen hatte...

    Aber jeder, wie es ihm gefaellt...

    User Einer mit Reiseenduro ist da vielleicht ein bisschen anders vom Gepaeckumfang her und vielleicht auch ein bisschen woanders unterwegs


  10. Gerne im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #30
    ---
    OT:
    Schönes Bild!
    Sobald es finanziell möglich ist, wird eine Enduro als Zweitmaschine angeschafft. Das steht schon länger fest ;)
    Ja ich überlege mir das mit dem Gepäck definitiv noch mehrmals.. Was ich letztlich nehme, sehe ich beim Packen. Ich besitze beide Möglichkeiten, was ja schon mal gut ist
    Nur noch eine Sache:
    Die Hornet ist mir ein mal umgefallen (da hatte ich die Alarmanlage neu verbaut und war noch nicht dran gewöhnt, also drauf geschwungen und Seitenständer hoch (innerhalb von wenigen Sekunden, wie gewohnt), Alarmanlage geht an, ich erschrecke mich saumäßig, schwing mich wieder runter, vergesse dass der Seitenständer noch oben ist und die arme Maschine fällt um..) und ein mal ist sie auch aus dem Stand meiner Exfreundin umgefallen. Beim ersten Mal war gar nichts, beim zweiten Mal musste Bremshebel neu. Ich kann nur sagen: Ich bin froh, dass ich bei beiden Male keine Seitenkoffer dran hatte, denn zumindest das Set was ich habe, hätte sowas nicht überlebt.. Aber ja prinzipiell hast du definitiv insofern recht, dass auch genug anderes kaputt gehen kann und das es deswegen kein wichtiges Entscheidungskriterium sein sollte..
    ---

    nochmal zum Thema:
    Also ich denke es wird jetzt definitiv das 3 Personen Zelt von Decathlon, diese Quickerhiker.. Für 130 kann man da denke ich nicht allzu viel falsch machen.

    Ich will mir aber noch ne Zeltunterlage holen. Damit das Zelt etwas länger hält und vor allem sauber bleibt. Hatte erst an normalen 90g/m2 Zeltboden von extremtextil gedacht, aber der ist mir zu wasserdicht (Befürchtung: Wasser läuft zwischen Zeltboden und Zeltunterlage und würde ja dann eher durch den billigen Decathlonboden (glaub nur 2000mm Wassersäule) gedrückt werden. Aber das ist wahrscheinlich schon zu theoretisch...
    Wovon ich jetzt viel positives gelesen habe: Tyvek Hardstructure in der 54g Version.
    Vorteil: weiß -> ich sehe sofort welche Seite dreckig ist,
    Vorteil etwas steifer -> leichter als ne dünne Folie auszubreiten,
    Vorteil und Nachteil: sehr glatt -> spitze Dornen rutschen tendenziell eher ab als durchzustechen, aber Zeltboden verrutscht stärker
    Vorteil: relativ durchstichresistent
    Vorteil: nicht wasserdichter als Quickhiker Zeltboden, aber wasserfest, saugt nix auf etc.
    Vorteil: leichter als 90g Zeltboden

    Eventuell habt ihr aber noch bessere Vorschläge? Oder könnte meine Idee(n) evt. absegnen?
    Ansonsten bestell ich mir das gleich mal und kümmer mich morgen darum, irgendwie an das Decathlon Zelt zu kommen (mag nicht warten, bis die neue produziert haben)

    Ach und Groundsheet oder Footprint, was ist für das Quickhiker sinnvoller?
    (unter Groundsheet verstehe ich zusätzliche Abdeckung des Apsidenbereichs, Footprint nur unter Innenzeltboden)
    Hätte jetzt Footprint zugeschnitten (weil wegen Preis...), so hab ich bei 2 mal 1,4 noch genug Stoff für ne Unterlage meines Biwaksacks..
    Aber ich kann nicht beurteilen, ob Groundsheet durch Verminderung von Kondenswsaserproblematik doch evt. viel besser ist, wenn ich eh ne Unterlage verwende..
    Geändert von xtra1331 (03.10.2017 um 23:38 Uhr)

  11. Lebt im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #31
    Zitat Zitat von xtra1331 Beitrag anzeigen
    ...Ich will mir aber noch ne Zeltunterlage holen.
    Nimm den 90 g Zeltboden von Extex...und nur Footprint...

    Tyvek hat nur eine Bahnbreite von knapp 1,4 m, ist klasse, um Gewicht zu sparen, aber das ist beim Mopped nicht so entscheidend und da geht es ja nur um ca 100 g.
    Wenn Du dann an den Footprint noch Oesen dran naehst, hast Du gleich ein Minitarp, was eben an Lenker und Gepaeckrolle geklinkt und auf der anderen Seite z.B. zu einem Baum, Leitplanke usw abgespann, einen prima Schattenplatz fuer eine Pause macht...

    Wenn Du den Footprint richtig auslegst, also nur unterm IZ, laeuft Dir auch kein Wasser drauf...

  12. Gerne im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #32
    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    Nimm den 90 g Zeltboden von Extex...und nur Footprint...
    Mh, aber der Zeltboden wird auch nicht günstiger, da ich auch hier zwei mal 2,2 meter bestellen müsste.. (Zeltbreite 1,8 m)
    Er ist ja sogar teurer..
    Und beim Tyvek habe ich den Vorteil, dass ich den Meter den ich quasi als Verschnitt übrig habe, perfekt gebrauchen kann, da ich eh noch eine Unterlage für meinen Biwaksack gesucht habe (und da kommt es auf das Gewicht definitiv an)...

    Also ist der Zeltboden definitiv besser als Tyvek Hardstructure als Zeltunterlage, wenn die wichtigsten Aspekte Schutz vor mechanischer Beanspruchung und vor Schmutz sind (auf lange Sicht betrachtet)? (oder hattest du das nur vorgeschlagen, weil der Zeltboden etwas breiter ist?)

    Ich war eigentlich ziemlich überzeugt von dem Tyvek...

    Und zur anderen Frage, denke ich:
    Ich brauch keine Unterlage für die Apsiden. Denke dass es bei warmen, meist trockenem Klima keine wesentlichen Kondenswasservorteile bringt und nur dafür sorgt, dass vermehrt Schmutz auf die zum Zelt gewandte Seite gelangt..


  13. Administrator
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    Avatar von sudobringbeer
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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #33
    Der 90g Zeltbodenstoff ist dicht, das Tyvek bei Druck nicht.

  14. Lebt im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #34
    Zitat Zitat von xtra1331 Beitrag anzeigen
    Mh, aber der Zeltboden wird auch nicht günstiger, da ich auch hier zwei mal 2,2 meter bestellen müsste.. (Zeltbreite 1,8 m)
    Er ist ja sogar teurer..
    Und beim Tyvek habe ich den Vorteil, dass ich den Meter den ich quasi als Verschnitt übrig habe, perfekt gebrauchen kann, da ich eh noch eine Unterlage für meinen Biwaksack gesucht habe (und da kommt es auf das Gewicht definitiv an)...

    Also ist der Zeltboden definitiv besser als Tyvek Hardstructure als Zeltunterlage, wenn die wichtigsten Aspekte Schutz vor mechanischer Beanspruchung und vor Schmutz sind (auf lange Sicht betrachtet)? (oder hattest du das nur vorgeschlagen, weil der Zeltboden etwas breiter ist?)

    Ich war eigentlich ziemlich überzeugt von dem Tyvek...

    Und zur anderen Frage, denke ich:
    Ich brauch keine Unterlage für die Apsiden. Denke dass es bei warmen, meist trockenem Klima keine wesentlichen Kondenswasservorteile bringt und nur dafür sorgt, dass vermehrt Schmutz auf die zum Zelt gewandte Seite gelangt..
    Es geht mir nicht um die paar € mehr, wer so knapp rechnen muss, sollte keinen Moppedurlaub machen, sondern lieber Wandern oder Trampen, Moppedurlaub ist immer teuer...

    Aber dadurch must Du 2 Bahnen aneinandernaehen und Hardstructure Tyvek ist da durch die Steifigkeit nicht so angenehm zu verarbeiten an der Maschine (mache das ja haeufig genug fuer Kunden, denen ich passende Footprints fuer ihre Zelte naehe) und wenn Du diese Naht nicht als Doppel-Kappnaht machst, must Du sie auch noch abdichten....
    Dazu kommt, dass tyvek auch fuer rel Zeltanfaenger nicht ganz so einfach im Handling ist, da Du es falten must und nicht stopfen kannst.
    Es ist auch nicht so gut geiegnet als Schattendach-Tarp

    Und zur 2. Frage hatte ich doch schon geschrieben "nimm nur Footprint"

    Zum Decathlonzelt schreibe ich mal nix weiter, ich wuerde so etwas nicht nehmen, zu schlechte Quali, sowohl was Verarbeitung, als auch Stoffe betrifft, aber vernuenftige nZelte fuer den Zweck gehen erst bei 250-300 los...

    Das empfohlene Mark halte ich fuer nicht so geeignet, da die Apsiden rel klein sind und Du bei Moppedurlaub richtig viel Platz in den Apsiden brauchst, 2*Stiefel, Helm, Handschuhe, Protektorhose, Jackre, evtl Regenzeug, Kochzeug usw...

    Minimum waere, wenn man wirklich nicht wegen bequemeren Zugriff die Koffer in der Apsis unterstellen will, das Vaude Campo Grande oder das Eureke El Capitain 3 hat im Sueden den zusaetzlichen Vorteil der hevorragenden Lueftung, habe davon Mehrere als Mietzelte in Terranonna im Einsatz und in denen ist es etliche Grad kuehler als in Anderen., die liegen so grob bei 25o bzw 290, rechnet sich aber gegenueber dem Quenchakram auf Dauer, da sie auch laenger halten, weniger Aerger machen.

    Perfekt waere imho fuer Moppedurlaub ein 5 Stangen Gedodaet, da man die z.B. beim Paessefahren auch oben an wndexponierten Stellen aufbauen kann, aber da sind wir wirklich weit von Deiner Preisvorstellung entfernt.

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #35
    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    Es geht mir nicht um die paar € mehr, wer so knapp rechnen muss, sollte keinen Moppedurlaub machen, sondern lieber Wandern oder Trampen, Moppedurlaub ist immer teuer...

    Aber dadurch must Du 2 Bahnen aneinandernaehen und Hardstructure Tyvek ist da durch die Steifigkeit nicht so angenehm zu verarbeiten an der Maschine (mache das ja haeufig genug fuer Kunden, denen ich passende Footprints fuer ihre Zelte naehe) und wenn Du diese Naht nicht als Doppel-Kappnaht machst, must Du sie auch noch abdichten....
    Dazu kommt, dass tyvek auch fuer rel Zeltanfaenger nicht ganz so einfach im Handling ist, da Du es falten must und nicht stopfen kannst.
    Es ist auch nicht so gut geiegnet als Schattendach-Tarp

    Und zur 2. Frage hatte ich doch schon geschrieben "nimm nur Footprint"

    Zum Decathlonzelt schreibe ich mal nix weiter, ich wuerde so etwas nicht nehmen, zu schlechte Quali, sowohl was Verarbeitung, als auch Stoffe betrifft, aber vernuenftige nZelte fuer den Zweck gehen erst bei 250-300 los...

    Das empfohlene Mark halte ich fuer nicht so geeignet, da die Apsiden rel klein sind und Du bei Moppedurlaub richtig viel Platz in den Apsiden brauchst, 2*Stiefel, Helm, Handschuhe, Protektorhose, Jackre, evtl Regenzeug, Kochzeug usw...

    Minimum waere, wenn man wirklich nicht wegen bequemeren Zugriff die Koffer in der Apsis unterstellen will, das Vaude Campo Grande oder das Eureke El Capitain 3 hat im Sueden den zusaetzlichen Vorteil der hevorragenden Lueftung, habe davon Mehrere als Mietzelte in Terranonna im Einsatz und in denen ist es etliche Grad kuehler als in Anderen., die liegen so grob bei 25o bzw 290, rechnet sich aber gegenueber dem Quenchakram auf Dauer, da sie auch laenger halten, weniger Aerger machen.

    Perfekt waere imho fuer Moppedurlaub ein 5 Stangen Gedodaet, da man die z.B. beim Paessefahren auch oben an wndexponierten Stellen aufbauen kann, aber da sind wir wirklich weit von Deiner Preisvorstellung entfernt.

    Hallo,

    keiner deiner beiden Vorschläge erfüllen das gewünschte Packmaß und woher kommt die Erfahrung das Verarbeitung also auch Qualität der Materialien "schlecht" sind? Eigene Erfahrungen die du Belegen kannst oder einfach allgemeine Abneigung ?

  16. Gerne im Forum

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #36
    Daher: Alle die Erfahrung mit den Quickhiker Zelten haben: Ich freue mich über jede Erfahrung. Bisher klingt es ja so, als seien gute Erfahrungen gemacht worden.

    Was die Unterlage angeht: Die muss ja wie gesagt nicht wasserdicht sein. Auch muss ich die nicht aufspannen. Die Handhabung klingt aber tatsächlich ungünstig. Danke für die Hinweise! (ich hatte mir gedacht, dass man die beiden Bahnen mit Panzertape verkleben könnte, hält aber dann wahrscheinlich nicht?)
    Du meintest zwar, dass es definitiv kein Problem sei, wenn die Zeltunterlage deutlich wasserdichter ist als der Zeltboden..
    Ich erinnere mich aber noch gut an eine Situation, wo unser Zelt bei heftigem Gewitter plötzlich in einer Art Bach stand. Da wäre definitiv auch Wasser zwischen beide Schichten geflossen. Wenn dann der tiefste Punkt nicht am Rand ist, entsteht eine Pfütze zwischen beiden Schichten. Das halte ich nicht für allzu abwegig. Sobald man im Zelt im Bereich dieser Pfütze sitzt oder kniet würde sich höchstwahrscheinlich bei nur 2000mm Wassersäule das Wasser durchdrücken. Ohne wasserdichte Unterlage würde viel Wasser stattdessen in den Boden gedrückt. Mir ist klar, dass 2000mm so oder so nicht dicht sind. Das sind theoretische Überlegungen. Falls die extra Bodenplane, aber tatsächlich für so ein zusätzliches Problem sorgen kann (?) wäre es vielleicht besser ganz auf eine solche zu verzichten (auch in Anbetracht des geringen Zeltwertes)..

    OT: Ich will hier auf keinen Fall Erfahrungen infrage stellen! Nur vielleicht kennt ihr es ja, wenn logisch erscheinende Überlegungen sich festsetzen und man die Erfahrungen anderer nicht so richtig glauben kann, man aber weiß, dass diese sicher stimmen, man sich aber denkt, dass es auch andere Erfahrungen geben könnte.. ja und Murphy's Law..

  17. Erfahren

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    AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #37
    Zitat Zitat von xtra1331 Beitrag anzeigen
    Daher: Alle die Erfahrung mit den Quickhiker Zelten haben: Ich freue mich über jede Erfahrung. .........
    Ich habe diesen Sommer 3 Wochen in Schweden ein "Quickhiker Ultralight 2" benutzt. Täglich auf- und abgebaut, Regen (nicht oft, aber heftig) und Wind gabs auch.
    Die Materialien haben alles ohne Probleme überstanden, undichte Nähte gibts auch nicht. Verarbeitung ist gut.
    Die Konstruktion könnte gerne etwas besser durchdacht sein, aber ein paar ähnliche Einbogenzelte, die mir unterwegs begegnet sind (und zum 3-4fachem Preis zu erstehen sind) hatten ähnliche Macken bei der Konstruktion und waren z.T. an den Nähten sogar undicht.

    Das Quickhiker war nicht meine erste Wahl, aber ich wollte unbedingt ein leichteres Zelt, als mein altes, hätte auch wesentlich mehr ausgegeben, wenn ich denn eins gefunden hätte, was meinen Vorstellungen entsprochen hätte, gab aber keins.
    So war das Quickhiker für den "Übergang" gedacht und wenn ich für den nächsten Sommer immer noch nix optimales finde, werde ich wieder mit dem Quickhiker losziehen.

    Gruß
    Langhals

  18. AW: Suche 2 Personen Zelt mit kleinem Packmaß (längste Seite ca. 40 cm) für ca.

    #38
    Ein Quickhiker 2 (altes Model) befindet sich seit 5 Jahren in meinem Besitz und wird regelmäßig benutzt. Hat schon zweimal Rock am Ring samt Gewitter überlebt, ansonsten geht es zum motorisierten Campen mit. Kann nicht klagen über die Qualität und liebe die Details - und auch die komfortable Höhe. Ist aber definitiv nur für 1 Person geeignet - und die Apsiden sind nicht besondes groß.

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