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  1. Gerne im Forum

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    Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #1
    Hallo zusammen,

    ich tüftle seit einiger Zeit an einem Klapphobo.
    Ursprünglich fing die Idee als Notkocher an für Esbit und Holz, vgl. der Bushbox Ultralight. Aber der Geiz lies nur einen Eigenbau zu. Inzwischen bin ich bei der dritten Version und dachte mir, das sollte mal hier ins Forum. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee dazu, wie man das Ding noch besser machen kann.

    Der heute entstandene Prototyp ist relativ schief geworden und ich habe auch einen unschönen Fehler bei der Herstellung gemacht. Trotzdem steht er einwandfrei (klar, sind ja drei Füße) und funktioniert als Trangia-Gestell- und Windschutz wirklich super. Als Hobo habe ich ihn noch nicht getestet, das kommt heut abend eventuell. Aber ich will ihn bevorzugt für den Trangia verwenden.




    Der Kocher besteht aus 5 Teilen. Und zwar drei Wänden, dem Boden und einem Band zum befestigen. Bei meinen ersten Versuchen habe ich Ketten genommen, weil die fast nichts kosten (Beim Alugestell unten ca 0,5€). Bei diesem habe ich mich für ein Stück Bowdenzug entschieden, weil das ganze nochmal etwas leichter ist. Mir ist das Gewicht zwar grundsätzlich egal, aber irgendwo machts ja doch Spass. Und ich hatte das Zeug da. Aus einen Reparatursatz für Mopeds. Als Blech für den Kocher habe ich diesmal etwas ganz besonderes genommen. Und zwar den Boden eines Schwerlastregals Ist ein 0,5mm verzinktes Stahlblech. Die Verzinkung ist tendenziell wohl eher nicht so toll, ich weiss noch nicht, ob die sich nicht im Hobo-Betrieb ablöst. Aber das Material war numal eben da. Insgesamt hat mich der Hobo genau 0€ gekostet, weil eben alles Material irgendwo rumgelegen ist.

    Der Boden kann in drei Stellungen eingesetzt werden. Unten als Hobo. In der Mitte für den Trangia und oben für Esbit.
    Wobei die Esbit-Stellung wohl eher etwas zu hoch ist, zwecks dem Windschutz.
    Ich habe bewusst keine Öffnungen in der Seite zum Nachlegen von Holz, denn ich will ihn ja eher für den Trangia verwenden. Deswegen habe ich mehr auf den Windschutz geachtet.

    Der Kocher ist absolut stabil. Ich habe ihn vorhin mal zum Spass vom Balkon geworfen und er geht nicht auf. Das ist für mich auch ein großer Vorteil gegenüber vieler, kaufbarer Hobos. Denn entweder sie lassen sich schwer montieren oder sie fallen auseinander.

    Der Hobo wiegt insgesamt 243gr und hat die Maße 136mmx136mm (Breite x Höhe). Die Maße entstanden durch den Durchmesser des Trangia.
    Das Packmaß ist natürlich genial, wie bei allen Falthobos eben. Sind ja nur vier Bleche aufeinander gestapelt.






    Beim Bauen habe ich leider einen Fehler gemacht. Naja mal davon abgesehen, dass ich das Ding mal schnell geflext habe und es demetsprechend etwas schief ist. Ich habe leider die Haken falsch ausgeschnitten. Ich hoffe man erkennt das auf dem Plan unten an der roten Linie. Und zwar habe ich mich auf die Unter-und Oberseite der Haken konzentriert. Ich hätte aber natürlich auf die Innenseite des Hakens achten müssen. Die habe ich mal schnell mit der Flex gesetzt, deswegen sind sie nicht gleichmäßig und der Kocher steht etwas scheps. Eigentlich reichen auch nur Zungen, keine Haken. Allerdings fällt einem das Konstrukt so manchmal auseinander, wenn man die Kette darüberspannt.

    Vorteil bei der ganzen Konstruktion sind die drei Seiten. Denn dadurch kann er nicht wackeln.





    Dieses ist der zweite Prototyp aus Alu, ohne Boden. Ich habe ihn nur als Gestell und Windschutz für den Trangia benutzt. Funktioniert super, der Windschutz ist gut, könnte aber besser sein. Deswegen ist obiger Typ höher. Das Alugestell wiegt mit Kette und Metallhering 145gr. Material ist ein Werbeschild aus Aluminium. Als Hobo würde es wohl nicht wirklich lange halten, deswegen habe ich obigen aus Stahlblech gefertigt. Vorteil bei dem Alu ist, dass man es schon mit einer sehr guten Schere schneiden kann. Ich habe das Ding mit einer Hazet-Werkstattschere geschnitten und die Schlitze mit einem Schraubenzieher eingetrieben.



    Wer die Pläne zum nachbauen haben will, dem schicke ich sie gerne per Mail.

    Ich würde mich freuen, wenn möglichst viel kostruktive Kritik kommt, denn das soll nicht die letzte Version bleiben.

  2. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #2
    Nette Laubsägearbeit!
    Für den Hobobetrieb dürfte es für die meisten Anwendungsfälle am untersten Ende der sinnvollen Brennraumgröße sein. Trotzdem gut, wenn man im Notfall diese Option hat. Also: Daumen hoch!

    Von Esbit gibt es ein sehr ähnliches Gerät. Allerdings ist das Zusammenbauen und das leichte Herausrutschen des Brenners dort problematisch.

    Gruß,
    Markus
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

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    AW: Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #3
    Zitat Zitat von ijontichy Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich tüftle seit einiger Zeit an einem Klapphobo.
    Ursprünglich fing die Idee als Notkocher an für Esbit und Holz, vgl. der Bushbox Ultralight. Aber der Geiz lies nur einen Eigenbau zu. Inzwischen bin ich bei der dritten Version und dachte mir, das sollte mal hier ins Forum. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee dazu, wie man das Ding noch besser machen kann.

    Der heute entstandene Prototyp ist relativ schief geworden und ich habe auch einen unschönen Fehler bei der Herstellung gemacht. Trotzdem steht er einwandfrei (klar, sind ja drei Füße) und funktioniert als Trangia-Gestell- und Windschutz wirklich super. Als Hobo habe ich ihn noch nicht getestet, das kommt heut abend eventuell. Aber ich will ihn bevorzugt für den Trangia verwenden.




    Der Kocher besteht aus 5 Teilen. Und zwar drei Wänden, dem Boden und einem Band zum befestigen. Bei meinen ersten Versuchen habe ich Ketten genommen, weil die fast nichts kosten (Beim Alugestell unten ca 0,5€). Bei diesem habe ich mich für ein Stück Bowdenzug entschieden, weil das ganze nochmal etwas leichter ist. Mir ist das Gewicht zwar grundsätzlich egal, aber irgendwo machts ja doch Spass. Und ich hatte das Zeug da. Aus einen Reparatursatz für Mopeds. Als Blech für den Kocher habe ich diesmal etwas ganz besonderes genommen. Und zwar den Boden eines Schwerlastregals Ist ein 0,5mm verzinktes Stahlblech. Die Verzinkung ist tendenziell wohl eher nicht so toll, ich weiss noch nicht, ob die sich nicht im Hobo-Betrieb ablöst. Aber das Material war numal eben da. Insgesamt hat mich der Hobo genau 0€ gekostet, weil eben alles Material irgendwo rumgelegen ist.

    Der Boden kann in drei Stellungen eingesetzt werden. Unten als Hobo. In der Mitte für den Trangia und oben für Esbit.
    Wobei die Esbit-Stellung wohl eher etwas zu hoch ist, zwecks dem Windschutz.
    Ich habe bewusst keine Öffnungen in der Seite zum Nachlegen von Holz, denn ich will ihn ja eher für den Trangia verwenden. Deswegen habe ich mehr auf den Windschutz geachtet.

    Der Kocher ist absolut stabil. Ich habe ihn vorhin mal zum Spass vom Balkon geworfen und er geht nicht auf. Das ist für mich auch ein großer Vorteil gegenüber vieler, kaufbarer Hobos. Denn entweder sie lassen sich schwer montieren oder sie fallen auseinander.

    Der Hobo wiegt insgesamt 243gr und hat die Maße 136mmx136mm (Breite x Höhe). Die Maße entstanden durch den Durchmesser des Trangia.
    Das Packmaß ist natürlich genial, wie bei allen Falthobos eben. Sind ja nur vier Bleche aufeinander gestapelt.






    Beim Bauen habe ich leider einen Fehler gemacht. Naja mal davon abgesehen, dass ich das Ding mal schnell geflext habe und es demetsprechend etwas schief ist. Ich habe leider die Haken falsch ausgeschnitten. Ich hoffe man erkennt das auf dem Plan unten an der roten Linie. Und zwar habe ich mich auf die Unter-und Oberseite der Haken konzentriert. Ich hätte aber natürlich auf die Innenseite des Hakens achten müssen. Die habe ich mal schnell mit der Flex gesetzt, deswegen sind sie nicht gleichmäßig und der Kocher steht etwas scheps. Eigentlich reichen auch nur Zungen, keine Haken. Allerdings fällt einem das Konstrukt so manchmal auseinander, wenn man die Kette darüberspannt.

    Vorteil bei der ganzen Konstruktion sind die drei Seiten. Denn dadurch kann er nicht wackeln.







    Ich würde mich freuen, wenn möglichst viel kostruktive Kritik kommt, denn das soll nicht die letzte Version bleiben.
    Hallo

    warum nicht die 3 Seitenteile wie beim Esbit oder Argos Triangel ineinander stecken,dann spart man den Haltedraht

    https://www.outdoorseiten.net/fotos/...um/argos21.JPG
    https://www.outdoorseiten.net/fotos/.../DSC019001.JPG

    oben braucht deine Konstruktion mehr Luft

    @Markus
    im Argos Triangel sitzt der Trangia fest
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...=1#post1534579
    Geändert von lutz-berlin (04.10.2017 um 09:19 Uhr)

  4. Gerne im Forum

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    AW: Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #4
    Ja der Esbit Triangle war Inspiration. Immerhin kann ich mir sowas auch nicht einfach aus den Fingern saugen.
    Mir persönlich hat das mit dessen Laschen aber nicht so sehr gefallen. Außerdem habe ich bei einigen Falthobos schon sehen dürfen, wie sie auseinander fallen. Meine Konstruktion mit dem Halteband ist also wohl eher die Kanonenkugel zur Taubenjagd... oder so ähnlich.

    Der Trangia wird hier nicht eingeklemmt, sondern steht auf dem Bodenblech. Also kann er auch nicht rausfallen. Diese Klemmmethoden sind mir persönlich zu windig. Und da Gewicht kein Ausschlusskriterium ist (zumindest nicht 100gr) hab ich es lieber so stabil und umfassend.

    Warum braucht er oben mehr Luft? Für den Hobobetrieb? Ich vermute eher, dass dafür eher noch Öffnungen in die Wand müssen, knapp über den Boden. Ich vermute, dass er nicht mehr zieht, wenn das Bodenblech mal voll Asche ist.

    Nur das Material ist wirklich nicht der Bringer. Die Frage ist, wo es da hingehen soll. Edelstahl verzieht sich ja schon ziemlich krass. Ich habe dieses Jahr einen großen Klapphobo aus einem Edelstahl gebaut und der schaut nicht mehr wirklich gerade aus. Ist allerdings auch ein 1kg-Oschi aus 1mm VA.

    Was meint ihr denn, wie sehr man die Materialstärke noch verändern kann? Mit dem 0,5er macht der Kocher den Eindruck, dass man ihn als Trittstufe benützen könnte. Aber bei 0,3mm sehe ich (ohne Erfahrung schon das äußerste Ende erreicht.

  5. Fuchs
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    AW: Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #5
    Zitat Zitat von ijontichy Beitrag anzeigen
    Warum braucht er oben mehr Luft? Für den Hobobetrieb? Ich vermute eher, dass dafür eher noch Öffnungen in die Wand müssen, knapp über den Boden. Ich vermute, dass er nicht mehr zieht, wenn das Bodenblech mal voll Asche ist.
    Lutz hat natürlich recht: Wenn Du einen Topf draufstellst, ist oben komplett zu. Optimale Verbrennung geht anders. Möglicherweise geht der Brenner auch einfach aus. Wenn Du so kleine Töpfe/Becher nimmst, dass die Dreieckspitzen zur Entlüftung frei bleiben, mag das gerade so gehen, schränkt die Anwendung aber unnötig ein.

    Hast Du schon mal einen Praxistest mit Trangia und einem Topf voll Wasser gemacht?

    Gruß,
    Markus
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  6. Dauerbesucher
    Avatar von blackteah
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    AW: Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #6
    Wir haben das gleiche System, nur größer. In einer Seitenwand sind Löcher (wenn die zu sind geht da nix mehr) und die Ecken sind mit Topf drauf auch noch frei. Aber wir haben die seitlichen Löcher für den Boden nicht, das ist eine hervorragende Idee. Unserer funktioniert nur mit einem Spiritus-Dosenkocher.

    Ich habe aber das Gefühl, dass die Wärmeleistung nicht so optimal ist. Denke dass es besser ist, wenn der Topf im Windschutz integriert ist, auch ist nicht die gesamte Bodenfläche vom Topf über der Flamme, wodurch gefühlt auch nochmal Wärem verloren geht. Da haben wir noch keine Lösung gefunden.

    Das Teil steht aber Bombenfest und ist quasi unkaputtbar .

    Wenn du magst kann ich dir mal ein Foto machen.

  7. Gerne im Forum

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    AW: Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #7
    Zitat Zitat von markrü Beitrag anzeigen
    Hast Du schon mal einen Praxistest mit Trangia und einem Topf voll Wasser gemacht?

    Gruß,
    Markus
    Jetzt komm ich mir doch ziemlich dämlich vor. Ja ne, ist natürlich klar. Tatsächlich benutze ich das Teil nur mit einer Tasse. Da ist tatsächlich mehr als genug Platz vorhanden.


    Zitat Zitat von blackteah
    Wir haben das gleiche System, nur größer. In einer Seitenwand sind Löcher (wenn die zu sind geht da nix mehr) und die Ecken sind mit Topf drauf auch noch frei. Aber wir haben die seitlichen Löcher für den Boden nicht, das ist eine hervorragende Idee. Unserer funktioniert nur mit einem Spiritus-Dosenkocher.

    Ich habe aber das Gefühl, dass die Wärmeleistung nicht so optimal ist. Denke dass es besser ist, wenn der Topf im Windschutz integriert ist, auch ist nicht die gesamte Bodenfläche vom Topf über der Flamme, wodurch gefühlt auch nochmal Wärem verloren geht. Da haben wir noch keine Lösung gefunden.

    Das Teil steht aber Bombenfest und ist quasi unkaputtbar .

    Wenn du magst kann ich dir mal ein Foto machen.
    Naja, dass der Trangia Sturmkocher vom Windschutz her optimal ist, müssen wir wohl nicht diskutieten. Da muss man einfach Einbußen in Kauf nehmen. Auf der Haben-Seite steht halt dafür das Packmaß. Einzig möglich wäre es ja, dass man das Gestell größer als den Topfdurchmesser baut. Dann kann man den Topf ein Stück versenken. Dann ist man natürlich sehr eingeschränkt, was das Kochgeschirr angeht. Klar hat man keinen Küchenschrank dabei, aber irgendwie stört mich das.
    Ich muss auch zugeben, dass ich weiterhin meine zweite Konstruktion aus Alu (letztes Bild) benutze, weil die Funktion ja dieselbe ist, auf den Trangia bezogen zumindest. Und er ist nochmal kleiner, weil flacher.
    Beide Konstruktionen haben eben den Nachteil, dass die Flamme unter dem Topfboden weggepustet wird.
    Wobei ich kein Zeitproblem auf meinen Touren habe. Wenn das eben ein paar Minuten länger dauert, ist mir das egal. Ich bin kein Verrückter, der genau nach Zeitplan 5min zum Kochen seines Haferschleims hat, um dann weitere 10min wieder weiter hetzen zu können.
    Und das Problem hat ja so ziemlich jedes Kochergestell auf dem Markt. Nur dass die Gekauften auch immer noch zehn andere Nachteile hat. Und der Selbstbau gibt einem die Möglichkeit individuell auf die eigenen Bedürfnisse zu reagieren. Zudem baue ich mir lieber zehn Gestelle, als fünf zu kaufen. Man kann sich ja noch so gut informieren, das was man dann auspackt entspricht irgendwie nie den eigenen Vorstellungen.

    Für Touren, wo deutlich mehr gekocht wird, hab ich in der Regel mein Moped dabei. Und da passt ein Coleman Feather rein. Da kann es stürmen, wie es will. Solange es den Kocher nicht umbläst.
    Die Eier-legende-Wollmilchsau (Hobo, Spiritus und Esbit) ist ja aus einer fixen Idee heraus entstanden, einen kleinen Plan-B dabei zu haben. Das erste Modell ist wirklich mickrig, eben eher einer BushboxUL entsprechend. Naja, fast schon etwas kleiner. Gut für selbstgemachte Zunderfüchse oder einen Spiritus-Minibrenner. Aber dann doch eher nur Spielzeug und nichts für den tatsächlichen Gebrauch.
    Wobei ich inzwischen in Amerika ja schon den Trend entdeckt habe, die Dinger noch kleiner zu machen. Was man mit einem Hobo im Streichholzschachtelformat allerdings noch kochen soll ist mir ein Rätsel.
    Jedenfalls hat das ganze dann angefangen. Das Konzept des Kochers (der Aufbau) finde ich ganz gelungen. Nur die Details sind, wie immer entscheidend.

    Über ein Foto würde ich mich wirklich freuen. Ich bin ja ein Chinese unter dem Mantel eines Franken. Anschauen und abkupfern
    Geändert von ijontichy (07.10.2017 um 08:19 Uhr)

  8. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #8
    Zitat Zitat von ijontichy Beitrag anzeigen
    Jetzt komm ich mir doch ziemlich dämlich vor. Ja ne, ist natürlich klar. Tatsächlich benutze ich das Teil nur mit einer Tasse. Da ist tatsächlich mehr als genug Platz vorhanden.
    Tröste Dich; ich kam mir bei der Frage auch etwas blöd vor...

    Gruß,
    Markus
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    AW: Klapphobo, Kochergestell für Trangia und Esbit

    #9
    Zitat Zitat von ijontichy Beitrag anzeigen
    Über ein Foto würde ich mich wirklich freuen. Ich bin ja ein Chinese unter dem Mantel eines Franken. Anschauen und abkupfern
    Hat zwar etwas gedauert, aber hier zwei Fotos unseres Windschutzes. Ich hoffe, man erkennt was. Nicht wundern, die Hand hab ich daneben gepatscht, damit man einen Größenvergleich hat.



    Ein 1,3l Topf steht bombenfest drauf . An den Ecken sind dann noch kleine Löcher, damit die Flamme Luft bekommt.



    Und hier nochmal der Steck-Mechanismus

    Die Luftlöcher sind nur an einer Seite. In die Wände haben wir dieses Jahr noch Löcher geschnitten und mit Aluklebeband zugeklebt. War keine so tolle Idee, der Kleber ist geschmolzen und runter gelaufen, war ziemlich eklig. Aber hey, 100g gespart . Das ganze wiegt mit beschichtetem Trangia 1,3l Topf, Topfzange, Kocher und Feuerzeug 300g.
    Den Dosenspirituskocher mussten wir wegwerfen weil er undicht geworden ist.
    (Fairerweise muss ich dazu sagen dass mein Freund alles entworfen und gebastelt hat, ich habe dazu kein Talent )

    Für eine kleine immer-dabei-Lösung finde ich das ideal, bzw dein Entwurf mit drei verschiedenen Brennmöglichkeiten ist da noch mal viel vielseitiger. Wir nutzen das aber als Hauptkocher auf Touren und anfangs haben wir immer Panik, dass uns der Spiritus ausgeht. Ich spiele gerade mit dem Gedanken, einen neuen Dosenkocher zu bauen, auf den man den Topf direkt draufstellen kann. Und als Windschutz würde ich eine Alufolie nehmen, die dann den gesamten Topf mit umschließt, sodass da keine Wärme verloren gehen kann.
    Wie man dieses Prinzip allerdings auf Hobo und Gas noch anwenden könnte weiß ich nicht, von dem her ist diese Überlegung für dich wahrscheinlich weniger relevant...

    Tja, ich hoffe das bringt dir was :-)

    Einen Trangia haben wir auch, aber das ist Platzmäßig (und vom Gewicht) der absolute Overkill...

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