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  1. Fuchs
    Avatar von Lampi
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    Dolomiten [aus: Pressemitteilungen]

    #1
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    schöner bericht aus einem der schönsten gebirgszüge überhaupt - auch wenn diese schhönheit nach meiner errinnerung gelegentlich ganz schön teuer erkauft wird mit einer überstrapazierung des sensiblen kdg-nervenkostüms : :

    https://www.stadler-markus.de/klette...iker-2017.html
    Um es mal so zu sagen.
    Die Landschaft ist atemberaubend - das Klettern ist spaßfrei und ziemlich <dieses Wort ist hier bei der heiligen ......tion "haram"> aber was Anderes fällt mir dazu nicht ein.

    So lange meine morschen Knochen das Klettern noch mitmachen, gehe ich woanders hin, aber wenn ich nach der für den 20.04.2039 geplanten Kletterleben - Abschlusstour (Führerroute am Gimpel) überhaupt noch in die Berge gehen kann, dann wird das mein allererstes Wanderziel sein.
    Geändert von Lampi (11.09.2017 um 10:16 Uhr)
    Liebe Grüße von Lamл[tm]-Nur echt mit dem Pi und cw-Wert > 0,3
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  2. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #2
    mittlerweile gibts in den dolos auch viele bohrhakentouren.

  3. Fuchs
    Avatar von Lampi
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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #3
    Zitat Zitat von jeskodan Beitrag anzeigen
    mittlerweile gibts in den dolos auch viele bohrhakentouren.
    In Klettergärten (dafür fahre ich keine 500 km) oder in Routen in Schwierigkeitsgraden, in denen die Flex- Trupps nicht hochkommen (da komme ich erst recht nicht hoch).
    Außerdem geht es mir nicht ums Durchklicken. Zwischen Kalymnos- Standard und Dolomiten- Standard gibt es viele Zwischenstufen.
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  4. Alter Hase

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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #4
    Zitat Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Um es mal so zu sagen.
    Die Landschaft ist atemberaubend - das Klettern ist spaßfrei und ziemlich <dieses Wort ist hier bei der heiligen ......tion "haram"> aber was Anderes fällt mir dazu nicht ein.

    So lange meine morschen Knochen das Klettern noch mitmachen, gehe ich woanders hin, aber wenn ich nach der für den 20.04.2039 geplanten Kletterleben - Abschlusstour (Führerroute am Gimpel) überhaupt noch in die Berge gehen kann, dann wird das mein allererstes Wanderziel sein.
    na , so ganz spassfrei ist nicht alles - gibt schon super touren dort. oder gab zumindest zu zeiten, wo ich mehr routine hatte und der jugendliche überschwang die nervenschwäche ein wenig überdecken konnte.

    aber gibt schon einiges, wo du beim zustieg denkst: "wow, was für eine wand". beim abstieg denkst du das auch nochmal. um das dazwischen hüllst du besser den mantel des schweigens...

    was für horrortripps hast du den in den dolos schon gemacht?

  5. Dauerbesucher

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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #5
    Dolomiten? Spaßfrei?
    ...wenn ich jetzt ein elendiger Provokateur wär, tät ich sagen "wenn man klettern kann, dann sind die Dolomiten schlichtweg ein Paradies".
    Aber ich laß das mal lieber...

  6. Alter Hase

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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #6
    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    tät ich sagen "wenn man klettern kann, dann sind die Dolomiten schlichtweg ein Paradies".
    eben - genau dieses "wenn man klettern kann" ist mein problem. habe hier aber auch noch nie was anderes behauptet...

  7. Dauerbesucher

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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #7
    Naaaaaaa..., so schlimm ist's doch da nicht.
    Klettert man eben unter seinem gewohntem Leistungsniveau, es gibt sau schöne 4er und 5er da, man muß sich nur ein bißchen mit selbstgelegtem Material auseinandersetzen.
    Geht's denn nicht eher um den Spaß am Klettern als um die Grade?

  8. Alter Hase

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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #8
    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Naaaaaaa..., so schlimm ist's doch da nicht.
    Klettert man eben unter seinem gewohntem Leistungsniveau, es gibt sau schöne 4er und 5er da, man muß sich nur ein bißchen mit selbstgelegtem Material auseinandersetzen.
    Geht's denn nicht eher um den Spaß am Klettern als um die Grade?
    sag ich doch - wenn man klettern kann, iist es super- ich kann es halt nicht. war aber nichstdestrotrotz in jüngeren jahren schon regelmäßig dort und erinnere mich gerne an etliche sehr schöne touren. kann mich aber auch an situationen erinnern, in denen ich, sagen wir, schon sehr gefordert war.

  9. Fuchs
    Avatar von Lampi
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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #9
    Einklich wollte ich das ja nicht breittreten, aber nach gleich vier Antworten ....

    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Geht's denn nicht eher um den Spaß am Klettern als um die Grade?
    Wenn Du natürlich im Klettergarten Achter oder mehr ziehst, dann erwischst Du vermutlich auch in den Dolomiten durchgehend stabile Touren einen Grad unter Deiner Leistungsgrenze.

    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Naaaaaaa..., so schlimm ist's doch da nicht.
    Klettert man eben unter seinem gewohntem Leistungsniveau, es gibt sau schöne 4er und 5er da, man muß sich nur ein bißchen mit selbstgelegtem Material auseinandersetzen.
    Mit dem Selbstgelegten habe ich kein Problem. Sofern man auch wirklich selbst was legen kann, wenn ich das brauche. Das macht sogar mir Spaß, bis man von unten hört: "Klettern, nicht herumkeilen". Solo ist halt nicht mein Ding.

    Wenn mich aber bei den meisten Touren beschäftigt, durch welche dunklen Schlotten man ungesichert wieder runter muss, dann trübt das den Spaß erheblich. Vielleicht denke ich zu viel und lasse zu wenig auf mich zukommen.

    Es macht auch keinen Spaß, wenn ich weiß, dass im Ausstiegsbereich 100 Höhenmeter nicht sicherbare senkrechte Schutthalde vor mir liegen. Das weiß man dann daher, dass einem Bestandteile der Schutthalde um die Ohren fliegen, weil sich eine andere Seilschaft darin befindet. (kleine Zinne). Man schickt üble Flüche nach oben .... macht es dann selbst keinen Deut besser ... und muss sich dann die selben Verwünschungen anhören.

    Eine 4er oder 5er-Tour hat halt jede Menge Zweier- und Dreierlängen, und die sind nun mal durchgehend aus schlechtem Gestein. Oft sind nur die Schlüssellängen stabil.
    In den seltensten Fällen warnt der Kletterführer vor so was.

    Bei einer häufig geführten Tour am Tofana- Pfeiler (Costatini/Ghedina?) sind an den Standplätzen Schrauben angebracht, die Muttern und Plättchen für haben die Bergführer in der Tasche. Diese Tatsache war mir bekannt, deshalb hatte ich die in Italien üblichen Größen dabei. Hat trotzdem nicht gepasst. die Schrauben waren nicht metrisch, sondern zöllisch. An den meisten Standplätzen ließen sich keine zwei guten Keile oder Friends legen. Mit der dünnsten Dyneema (die, die jetzt nicht mehr verkauft werden) ließen sich die Schrauben leidlich abbinden. Ich war so stinkig, dass ich die an sich schöne Tour nochmal machen und die Schrauben absägen wollte. Zum Glück (im Nachhinein) fand sich niemand.

    Außer bei der großen Zinne und bei dem großen Band an der Südseite der Sellatürme (gemeinsamer Abstieg z.B. der beiden Micheluzzis) kann ich mich an keinen entspannten Abstieg erinnern (Es sei denn natürlich die Tour endete an einem Wanderweg). Ist man dann drin in der Schlotte, dann heißt es nur "Schnell raus hier, die nächste Seilschaft steigt verabredungsgemäß in 30 Minuten von oben ein." (kleinste Zinne) Keine Minute, nachdem wir draußen waren, kam die erste Gerölllawine aus der Schlotte. An einer der Geislerspitzen zogen wir Hölzchen, wer die anderen ablässt und eine 50 Meter hohe übelst brüchige Wand in die Abstiegsschlucht frei hinterherkommt. Zwar "nur" ein Dreier, aber da hielt wirklich gar nichts. Ich kann mir aber vorstellen, dass das auch an der allgemeinen Erwärmung liegt, und diese Passagen früher zusammengefroren oder mit Schnee gefüllt waren.

    Sorry für OT, vielleicht lässt sich das ausgliedern
    Geändert von Lampi (12.09.2017 um 12:39 Uhr)
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  10. Alter Hase

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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #10
    Zitat Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Einklich wollte ich das ja nicht breittreten, aber nach gleich vier Antworten ....


    Wenn Du natürlich im Klettergarten Achter oder mehr ziehst, dann erwischst Du vermutlich auch in den Dolomiten durchgehend stabile Touren einen Grad unter Deiner Leistungsgrenze.



    Mit dem Selbstgelegten habe ich kein Problem. Sofern man auch wirklich selbst was legen kann, wenn ich das brauche. Das macht sogar mir Spaß, bis man von unten hört: "Klettern, nicht herumkeilen". Solo ist halt nicht mein Ding.

    Wenn mich aber bei den meisten Touren beschäftigt, durch welche dunklen Schlotten man ungesichert wieder runter muss, dann trübt das den Spaß erheblich. Vielleicht denke ich zu viel und lasse zu wenig auf mich zukommen.

    Es macht auch keinen Spaß, wenn ich weiß, dass im Ausstiegsbereich 100 Höhenmeter nicht sicherbare senkrechte Schutthalde vor mir liegen. Das weiß man dann daher, dass einem Bestandteile der Schutthalde um die Ohren fliegen, weil sich eine andere Seilschaft darin befindet. (kleine Zinne). Man schickt üble Flüche nach oben .... macht es dann selbst keinen Deut besser ... und muss sich dann die selben Verwünschungen anhören.

    Eine 4er oder 5er-Tour hat halt jede Menge Zweier- und Dreierlängen, und die sind nun mal durchgehend aus schlechtem Gestein. Oft sind nur die Schlüssellängen stabil.
    In den seltensten Fällen warnt der Kletterführer vor so was.

    Bei einer häufig geführten Tour am Tofana- Pfeiler (Costatini/Ghedina?) sind an den Standplätzen Schrauben angebracht, die Muttern und Plättchen für haben die Bergführer in der Tasche. Diese Tatsache war mir bekannt, deshalb hatte ich die in Italien üblichen Größen dabei. Hat trotzdem nicht gepasst. die Schrauben waren nicht metrisch, sondern zöllisch. An den meisten Standplätzen ließen sich keine zwei guten Keile oder Friends legen. Mit der dünnsten Dyneema (die, die jetzt nicht mehr verkauft werden) ließen sich die Schrauben leidlich abbinden. Ich war so stinkig, dass ich die an sich schöne Tour nochmal machen und die Schrauben absägen wollte. Zum Glück (im Nachhinein) fand sich niemand.

    Außer bei der großen Zinne und bei dem großen Band an der Südseite der Sellatürme (gemeinsamer Abstieg z.B. der beiden Micheluzzis) kann ich mich an keinen entspannten Abstieg erinnern (Es sei denn natürlich die Tour endete an einem Wanderweg). Ist man dann drin in der Schlotte, dann heißt es nur "Schnell raus hier, die nächste Seilschaft steigt verabredungsgemäß in 30 Minuten von oben ein." (kleinste Zinne) Keine Minute, nachdem wir draußen waren, kam die erste Gerölllawine aus der Schlotte. An einer der Geislerspitzen zogen wir Hölzchen, wer die anderen ablässt und eine 50 Meter hohe übelst brüchige Wand in die Abstiegsschlucht frei hinterherkommt. Zwar "nur" ein Dreier, aber da hielt wirklich gar nichts. Ich kann mir aber vorstellen, dass das auch an der allgemeinen Erwärmung liegt, und diese Passagen früher zusammengefroren oder mit Schnee gefüllt waren.

    Sorry für OT, vielleicht lässt sich das ausgliedern
    na, ein bisschen bin ich schon deiner meinung. wenn ich alles anders sehen würde, wäre mein letzter dolomitenaufenthalt nicht schon so langer her. ich sag mal: währdend ich nach einem plaisirurlaub in ch rgelmäßig betrübt war, wenn der urlaub vorbei war, war ich in den dolos nach zwei wochen durchaus froh, wenn es rum war und ich den ganzen blödsinn mal wieder überlebt habe...

    auf der anderen seite gibt es halt wirklich tolle touren. was man als kdg und klettergarten-heini (so wie ich halt) nicht machen sollte, ist, sich etwas exotisches,selten begangenes rauszusuchen, das sollte man den leuten überlassen, die es drauf haben. ansonsten sind mi touren wie micheluzzi, schleierkante, abramkante, fiameskante, fehrmann-verschneidung, ( gut, ist brenta), kansnapoff... schon in toller erinnerung geblieben. oder auch kleine sachen wie delageo- oder hexensteinkante (gut, für die fährst du nicht in die dolos).

    wenn ich mal wieder ein bisschen zum klettern und nicht nur zum plasikzerrren käme, täten mir da immer nochziele einfallen.ohne routine hängen die kirschen da halt zu hoch.

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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #11
    Zitat Zitat von Lampi Beitrag anzeigen

    Bei einer häufig geführten Tour am Tofana- Pfeiler (Costatini/Ghedina?) sind an den Standplätzen Schrauben angebracht, die Muttern und Plättchen für haben die Bergführer in der Tasche. Diese Tatsache war mir bekannt, deshalb hatte ich die in Italien üblichen Größen dabei. Hat trotzdem nicht gepasst. die Schrauben waren nicht metrisch, sondern zöllisch. An den meisten Standplätzen ließen sich keine zwei guten Keile oder Friends legen. Mit der dünnsten Dyneema (die, die jetzt nicht mehr verkauft werden) ließen sich die Schrauben leidlich abbinden. Ich war so stinkig, dass ich die an sich schöne Tour nochmal machen und die Schrauben absägen wollte. Zum Glück (im Nachhinein) fand sich niemand.
    Als jemand, der dort noch nie war: Warum machen die das? Monopol wahren? Ich mein, wenn sich jemand in die Routen wagt, der das nicht kennt, und dann vor den blanken Gewinden steht...
    EVER TRIED. EVER FAILED. NO MATTER. TRY AGAIN. FAIL AGAIN. FAIL BETTER.

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    AW: Dolomiten [aus: Pressemitteilungen]

    #12
    Sorry Lampi, das seh ich völlig anders.
    1. persönliches Leistungsniveau hat nix mit 8. Grad zu tun. (ich persönlich klettere lieber cleane 5er als hallenmäßig gebohrte 8er)
    2. gibt es in den Dolomiten, wie in jedem anderen Gebirgszug auf der Welt auch, Touren mit viel Schotter bzw. schlechtem Fels, wie auch Touren in bestem Fels mit wenig/ keinem Schotter, in allen Graden
    3. auch was die Absteigerei betrifft, siehe Punkt 2. wie in jedem Gebirge, alles vorhanden.
    Vor allem was anspruchsvolle Abstiege betrifft, dann darfst Du auch nix im Oberreintal klettern, nix auf der Wetterstein Südseite, kaum was im Karwendel... die Liste geht ja ewig (und sogar seine Majestät der El Capitan bliebe Dir verwehrt). Und alles nur, weil der Abstieg etwas komplex und schwieriger ist?

    Beispiele mit überschaubaren Schwierigkeiten, guter Absicherung (bzw. gut selbst zu sichern), super Fels, Auf- und Abstieg einfach (nur mal so, ohne jetzt in meinen Führern kramen zu müssen):
    Westkante am Glückturm, Teufelswand Grosspfeiler, beide Touren im 4. Grad
    Im oberen 5. haste die Dibona am Falzaregoturm
    Bissl schwerer (im 6.) die Gütl Joas am Unterebenkofel
    Viele Sella Sachen hat opa schon erwähnt
    Bei Bedarf sag mir Bescheid, dann setz ich mich hin und schreib Dir ne Liste, welche für Dein restliches Kletterleben reichen sollte.

  13. Alter Hase

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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #13
    Zitat Zitat von Shuya Beitrag anzeigen
    Als jemand, der dort noch nie war: Warum machen die das? Monopol wahren? Ich mein, wenn sich jemand in die Routen wagt, der das nicht kennt, und dann vor den blanken Gewinden steht...
    hast es doch selbst schon beantwortet. ähnliches habe ich von der schleierkante auch schon gehört.... war wahrscheinlich nach meiner zeit.

  14. Alter Hase

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    AW: Dolomiten [aus: Pressemitteilungen]

    #14
    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    2. gibt es in den Dolomiten, wie in jedem anderen Gebirgszug auf der Welt auch, Touren mit viel Schotter bzw. schlechtem Fels, wie auch Touren in bestem Fels mit wenig/ keinem Schotter, in allen Graden
    3. auch was die Absteigerei betrifft, siehe Punkt 2. wie in jedem Gebirge, alles vorhanden.
    Vor allem was anspruchsvolle Abstiege betrifft, dann darfst Du auch nix im Oberreintal klettern, nix auf der Wetterstein Südseite, kaum was im Karwendel... die Liste geht ja ewig (und sogar seine Majestät der El Capitan bliebe Dir verwehrt). Und alles nur, weil der Abstieg etwas komplex und schwieriger ist?
    prinzipiell ja, nur ist die verteilung in anderen gebirgsgruppen vielleicht schon ein bisschen anders. für oberreintal- oder schüsselkar- "standard-felsqualität" musst du in den dolos schon ein bisschen suchen... höchstens du nimmst dsa karwendel als referenzwert her - das kenne ich aber nur vom hörensagen....

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    AW: Dolomiten [aus: Pressemitteilungen]

    #15
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    prinzipiell ja, nur ist die verteilung in anderen gebirgsgruppen vielleicht schon ein bisschen anders. für oberreintal- oder schüsselkar- "standard-felsqualität" musst du in den dolos schon ein bisschen suchen... höchstens du nimmst dsa karwendel als referenzwert her - das kenne ich aber nur vom hörensagen....
    Die Verteilung auf andere Gebirgsgruppen hatte ich bzgl. Abstieg gemeint.

    Karwendel ist im Grunde wie in den Dolomiten, nur in brüchig.
    (so zumindest sein Ruf)
    Nein, im Ernst, das Karwendel hat den Ruf überaus brüchig zu sein. Was auch für viele Touren stimmt. Und trotzdem gibt es davon reichlich wunderbare Ausnahmen. (und ich habe halt das Glück/ Pech, das im Karwendel meine alpine Kletterwiege steht)

    Aber im Prinzip ist es doch ganz einfach:
    Mach Dich vorher über die Touren schlau, dann wirst Du weder von langen Bruchpassagen oder Schotter, noch von gruseligen Abstiegen überrascht.
    Und das gilt nunmal für alle alpinen Klettereien auf der ganzen Welt. Deswegen die Dolomiten als Negativbeispiel heranzuziehen halte ich schlichtweg für falsch und irreführend... (frei nach dem Motto, wenn mir eine Tour nicht zusagt, dann gehe ich eben zu einer anderen)
    Und die Geschichte mit den fehlenden Plättchen kann Dir überall passieren, das ist kein typisches Dolomiten Phänomen.
    Geändert von tuan (12.09.2017 um 16:03 Uhr)

  16. Alter Hase

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    AW: Dolomiten [aus: Pressemitteilungen]

    #16
    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Die Verteilung auf andere Gebirgsgruppen hatte ich bzgl. Abstieg gemeint.

    Karwendel ist im Grunde wie in den Dolomiten, nur in brüchig.
    (so zumindest sein Ruf)
    Nein, im Ernst, das Karwendel hat den Ruf überaus brüchig zu sein. Was auch für viele Touren stimmt. Und trotzdem gibt es davon reichlich wunderbare Ausnahmen. (und ich habe halt das Glück/ Pech, das im Karwendel meine alpine Kletterwiege steht)

    Aber im Prinzip ist es doch ganz einfach:
    Mach Dich vorher über die Touren schlau, dann wirst Du weder von langen Bruchpassagen oder Schotter, noch von gruseligen Abstiegen überrascht.
    Und das gilt nunmal für alle alpinen Klettereien auf der ganzen Welt. Deswegen die Dolomiten als Negativbeispiel heranzuziehen halte ich schlichtweg für falsch und irreführend... (frei nach dem Motto, wenn mir eine Tour nicht zusagt, dann gehe ich eben zu einer anderen)
    Und die Geschichte mit den fehlenden Plättchen kann Dir überall passieren, das ist kein typisches Dolomiten Phänomen.
    vom prinzip hast du natürlich recht. ich erinnere mich halt schon so, dass in der tendenz dolomitenklettern in der summe schon eher anspruchsvoller war als touren verlgeichbarer schwierigkeit anderswo. mir ist auch anderswo gelegentlich der angssxhweiß auf der stirn gestanden - in den dolos halt eher öfter. liegt aber vermulich an mir und meinen fehlenden fähigkeiten.

    ps: bevor dei ganzen zngs jetzt einen lachanfall bekommen: das klettern in den westalpen z.b. schon noch ernsthafter geht, ist eh klar, und im karwendel wahrscheinlich auch.
    Geändert von opa (12.09.2017 um 16:31 Uhr)

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    AW: Dolomiten [aus: Pressemitteilungen]

    #17
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    mir ist auch anderswo gelegentlich der angssxhweiß auf der stirn gestanden - in den dolos halt eher öfter. liegt aber vermulich an mir und meinen fehlenden fähigkeiten.
    Geht mir genau so. :-)

  18. Fuchs
    Avatar von Lampi
    Dabei seit
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    AW: Dolomiten [aus: Pressemitteilungen]

    #18
    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Mach Dich vorher über die Touren schlau, dann wirst Du weder von langen Bruchpassagen oder Schotter, noch von gruseligen Abstiegen überrascht.
    Damals (2002 .. 2005) war die Kletterszene noch nicht so vernetzt wie heute - als Informationen gab es nur die gedruckten Kletterführer, die alles schönreden.

    PS: Wetterstein- Südseite kommst Du bequem runter, schon 1996 konnte man mit etwas Geschick alles abseilen. Oberreintal die Standardsachen ebenso (sofern man nicht runterlaufen kann.
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    AW: Aktuelle Pressemeldung Klettern

    #19
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    hast es doch selbst schon beantwortet. ähnliches habe ich von der schleierkante auch schon gehört.... war wahrscheinlich nach meiner zeit.
    Und sowas geht rechtlich durch?`Das riecht doch schon nach mindestens fahrlässiger Körperverletzung.
    Manmanman, so doof kannst garnicht denken.
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  20. Dauerbesucher

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    #20
    Zitat Zitat von Lampi Beitrag anzeigen
    Damals (2002 .. 2005) war die Kletterszene noch nicht so vernetzt wie heute - als Informationen gab es nur die gedruckten Kletterführer, die alles schönreden.

    PS: Wetterstein- Südseite kommst Du bequem runter, schon 1996 konnte man mit etwas Geschick alles abseilen. Oberreintal die Standardsachen ebenso (sofern man nicht runterlaufen kann.

    Schüsselkarspitze, Scharnitzspitze, Unterer Schüsselkarturm, alle Abstiege nicht ohne.
    Das sind nur wenige Beispiele, denen aber auch reichlich einfache Abstiege gegenüberstehen, da hast Du recht.
    Und in den Dolomiten sieht's nicht anders aus. Komisch was?

    Ich kletter alpin seit 1987 (Internet?), und bin in dieser Zeit recht selten, ohne vorher zumindest eine Ahnung gehabt zu haben (sei es durch Topo, Führerbeschreibung oder das bloße Auge beim Betrachten einer Tour), in eine Tour eingestiegen, wo ich dann von langen Bruchpassagen oder großen Schotterfeldern total überrascht worden wäre. Gleiches gilt für den jeweiligen Abstieg...

    Deswegen versteh ich immer noch nicht, wieso man die Tour nicht seinen persönlichen Vorlieben, bzw. Können anpaßt?
    Egal ob Dolomiten oder sonstwo auf der Welt...

    Aber im Grunde soll's mir nur recht sein, wenn sich dieser gewisse Gruselruf über die Dolomiten hält, bleibt mehr Ruhe im Gebiet, prima.

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