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  1. Alter Hase
    Avatar von derSammy
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    AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #21


    Ich schreib die eher auch nur "für mich selber"

    Da find ich mein Tagebuch mit einem Klick...sollte sich wer Anderes drüber freuen ...freuts mich auch...!

  2. Erfahren

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    AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #22
    Ich lese hier gerne und hole mir Inspirationen für neue Reisen. Kommentieren tue ich eher selten muss ich zugeben, sollte ich öfters machen wenn ich etwas gerne gelesen habe!

    Ich schreibe auch selbst Berichte in meinem privaten Blog, hauptsächlich für mich selbst, für Freunde, Kollegen und Familie. Ich glaube nicht dass meine Berichte sonderlich spannend sind, aber mir hilft es mich zurück zu erinnern, und laut Zugriffsstatistik interessieren sich auch jeden Monat vergleichsweise viele andere dafür... Hier im Forum müsste ich alles mühsam anpassen, das ist mir zu viel Arbeit. Gerne würde ich hier ein Intro mit Bildern posten und dann auf den vollen Bericht verlinken. Da das nicht erlaubt ist, lass ich es halt bleiben.

  3. AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #23
    Da es hier nicht erlaubt ist, zu verlinken, wie auch Andere schon schreiben, gehe ich mittlerweile anders an die Sache heran, ist halt eine Frage der Anpassung, sicher auch eine der Einstellung. Nun schreibe ich Berichte hier, poste hier auch paar Bilder, verweise aber trotzdem auf meine Homepage, da dort mehr Details als nur einen Bericht gibt (Vorbereitung, Tipps, Links etc). Außerdem kann ja Jeder lesen, wenn in der Signatur eine Homepage steht und kann bei tieferer Neugier dort nachschauen. Ich finde es generell schade, dass das Forum von vielen Gästen und Usern mitgelesen wird ohne aber selbst aktiv zu schreiben und das Forum am Leben zu erhalten. Geben und Nehmen!

    Warum ich GEBE? Weil ich zum einen dazu stehe, was wir machen, wie wir reisen und ich andere dazu anregen möchte. Mit Reiseberichten tut man das ja und gibt so Anderen Unterstützung bei der Entscheidung, ob das Reiseziel das richtige für Einen ist. Schade finde ich dabei jedoch, wenig Feedback zu erhalten. So eine Art "Like"-Button fände ich nicht schlecht, ein paar warme Worte aber besser.

    Nichtsdestotrotz werde ich hier weiter schreiben, weiter mitlesen, auch mal Tipps geben. Dafür aber weniger mit diskutieren, debattieren, philosophieren, analysieren. Letztere Aktionen sind für mich hier zu nervenaufreibend, leider nur wegen einer handvoll Besserwisser hier. Da reicht mir schon das mitlesen und der Beitragszähler und ich krieg einen Hals. Über das Netz mit Anderen zu diskutieren ohne zu wissen, wieviel mein Vis a Vis Ahnung von einer Materie hätte, wenn er nicht parallel alles googeln könnte, ist nicht mein Ding. Heißt: Mich begeistern Outdoorer oder Gleichgesinnte, die ich im wahren Leben (zufällig) treffe und die auch praktische Erfahrungen haben. Mit denen wird dann aber auch hitzig diskutiert

    Unterm Strich mag ich aber das Forum und die Informationen, die Einem hier geboten werden. Und da mir das Forum was gibt, möchte ich mit meinen Berichten was zurückgeben, egal ob es in der Mehrheit nun positiv oder negativ ankommt.
    .................www.taeve-supertramp.de.................
    ......................Mit Zelt um die Welt......................

  4. AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #24
    Ich verkneife es mir Reiseberichte zu veröffentlichen, oft weil ich ruhige Ecken nicht weiter publik machen möchte, zum anderen weil ich fotografieren total langweilig finde und dafür kaum die Technik, geschweige denn ein Auge hätte. Zudem werde ich nicht gerne fotografiert. Reiseberichte ohne Fotos sind nicht "in". Einen Bericht ohne Fotos gab es hier mal, was gleich bemängelt wurde. Nun ja, ich fand den Bericht natürlich gut.

    Ein paar meiner Touren stehen indirekt hier drin, weil mein jeweiliger Tourenpartner einen Reisebericht mit Fotos veröffentlicht hat.
    Bin da jeweils außen vor. So finde ich das gut. Wenn jemand das Bedürfnis hat darüber zu schreiben, möchte ich keinen bremsen. Im Gegenteil, das später zu lesen hat schon was.

    Dank ans Forum gebe ich eher zurück, indem ich über meine Boote schreibe. Da freut es mich auch, wenn teils Jahre später eine Anfrage kommt, ob ich zu einem Boot noch was genauer sagen kann.

  5. AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #25
    Wenn ich die Berichte für mich selber schreiben wollte, bräuchte ich dieses Forum nicht. Da schreibe ich lieber ein Word-Dokument, da kann ich ein viel ansprechenderes Layout usw. erzielen. Wenn ich es mit einer bekannten Personengruppe teilen will, dann lade ich es ich die "Cloud" hoch und verschicke den Download-Link - fertig. Darum kann es also nicht gehen.

    Natürlich versuche ich mit meinen Berichten, einen größeren Kreis an potenziell interessierten Lesern zu erreichen, wobei ich anfangs gar nicht weiß, wer das sein könnte. WAS ich zu vermitteln versuche, brauche ich hier nicht zu beschreiben; das merkt jeder, der meine Berichte liest.

    Lina bemerkt in einem anderen Faden leicht kritisch "...wird meistens das Wetter dokumentiert, die Reaktion des Körpers auf die ungewohnte Anstrengung (Blasen, Schmerzen), die Ausrüstung (Wasserresistenz der Technik (iphone abgesoffen, Navigationsmöglichkeit erst einmal weg) und der Bekleidung)), Essen, Durst (zu wenig Wasservorräte) ... dabei: kein Zelt ...".

    Auch für mich ist es weniger interessant, wie Wanderer A mit seiner Logistik klar kam und was er an jedem Tag zu Abend gegessen hat. Komischerweise ziehen aber anscheinend genau diese Themen die Leser dieses Forums am meisten an. Berichte, die sich weitgehend um Wetter, Blasen, Zelt, nasse Schuhe und dergl. drehen, finden große Resonanz. Und bei diesem schönen Bericht kommt die Diskussion erst so richtig in Schwung, als es um den Kocher geht. Das Wanderziel selbst und seine Besonderheiten? Interessiert nur wenige. Spannend ist die Frage nach dem Kocher. Naja...

    Also bin ich mitunter nicht sicher, ob ich hier wirklich im richtigen Kino sitze...

  6. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #26
    Zitat Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen
    Das Wanderziel selbst und seine Besonderheiten? Interessiert nur wenige.
    Das ist ein wenig ungerecht
    Natürlich ist eine Wanderung durch das nahe Mittelgebirge für sich selbst nichts Besonderes, weswegen der inhaltliche Schwerpunkt halt auf dem an sich Nebensächlichen liegt.
    Eie Tour in exotischen Gefilden sollte auch mehr auf die Örtlichkeit bzw. die Menschen dort eingehen. Beispiele dafür und auch dagegen finden sich sicherlich.
    Meine Reisen (Karte)

  7. AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #27
    Zitat Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen
    Lina bemerkt in einem anderen Faden leicht kritisch "...wird meistens das Wetter dokumentiert, die Reaktion des Körpers auf die ungewohnte Anstrengung (Blasen, Schmerzen), die Ausrüstung (Wasserresistenz der Technik (iphone abgesoffen, Navigationsmöglichkeit erst einmal weg) und der Bekleidung)), Essen, Durst (zu wenig Wasservorräte) ... dabei: kein Zelt ...".

    Auch für mich ist es weniger interessant, wie Wanderer A mit seiner Logistik klar kam und was er an jedem Tag zu Abend gegessen hat. Komischerweise ziehen aber anscheinend genau diese Themen die Leser dieses Forums am meisten an. Berichte, die sich weitgehend um Wetter, Blasen, Zelt, nasse Schuhe und dergl. drehen, finden große Resonanz.
    Ich finde das schon alles interessant. Das Erleben des Körpers und das Ausgeliefertsein an die eigene Ausrüstung sind doch zentrale, elementare Dinge die über eine gelungene oder gescheiterte Tour entscheiden. Ich finde es immer spannend zu sehen, wie andere damit umgehen und Vergleiche zu ziehen.
    Geändert von blackteah (12.10.2017 um 10:53 Uhr) Grund: war tlw. nicht richtig

  8. AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #28
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Das ist ein wenig ungerecht ... Natürlich ist eine Wanderung durch das nahe Mittelgebirge für sich selbst nichts Besonderes...
    DAS finde ich nun wiederum ungerecht gegenüber den nahen Mittelgebirgen und Deutschland überhaupt; denn wir finden hier eine enorme Vielfalt an geologischen Untergründen und mindestens teilweise dadurch bedingten Ökosystemen; dazu kommt die sozio-kulturelle Vielfalt auf der Grundlage jahrhundertelanger territorialer Zersplitterung. Man muß das alles nur sehen und erkennen. Ich jedenfalls staune immer wieder... Meiner Meinung nach gibt es kaum ein anderes Land, das eine ähnlich faszinierende Vielfalt aufweist.

  9. Vorstand
    Lebt im Forum
    Avatar von lina
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    AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #29
    Das Zitat von mir kommt aus einer Buchkritik, zu Büchern, bei denen Titel und Ankündigung suggerieren, es gäbe noch mindestens ein weiteres Thema, über das geschrieben wird (hier bspw. der Themenbereich "gesellschaftsbetrachtendes" Reisen). Wenn letzteres dann allzu selten auftaucht, wundert mich das.

    Ansonsten freue ich mich an der Vielfalt der Beschreibungen (immer Fotos müssen für mich nicht sein, es gibt auch Texte, die so packend geschrieben sind, dass es keine Fotos dazu braucht, auch über "langweilige Mittelgebirge"). Das Wanderziel und seine Besonderheiten näher kennenzulernen macht einen Reisebericht IMO vollständiger.

  10. AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #30
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Ansonsten freue ich mich an der Vielfalt der Beschreibungen (immer Fotos müssen für mich nicht sein, es gibt auch Texte, die so packend geschrieben sind, dass es keine Fotos dazu braucht, auch über "langweilige Mittelgebirge"). Das Wanderziel und seine Besonderheiten näher kennenzulernen macht einen Reisebericht IMO vollständiger.
    Da stimm ich dir bei allem zu

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Sternenstaub
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    AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #31
    Zitat Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen

    Auch für mich ist es weniger interessant, wie Wanderer A mit seiner Logistik klar kam und was er an jedem Tag zu Abend gegessen hat. Komischerweise ziehen aber anscheinend genau diese Themen die Leser dieses Forums am meisten an. Berichte, die sich weitgehend um Wetter, Blasen, Zelt, nasse Schuhe und dergl. drehen, finden große Resonanz. Und bei diesem schönen Bericht kommt die Diskussion erst so richtig in Schwung, als es um den Kocher geht. Das Wanderziel selbst und seine Besonderheiten? Interessiert nur wenige. Spannend ist die Frage nach dem Kocher. Naja...

    Also bin ich mitunter nicht sicher, ob ich hier wirklich im richtigen Kino sitze...
    Das Problem (wenn es denn eines ist), besteht aus meiner Sicht darin, dass es kein richtiges oder falsches Kino gibt. Ein Outdoorforum definiert sich erst einmal über die Beschäftigung mit dem "draußen sein". Und da gibt es viele unterschiedliche Facetten und Intentionen, um nach draußen zu gehen:

    Selbst gesetzte sportliche Ziele, für deren Erreichen teilweise die anderen Aspekte als nicht relevant wahrgenommen werden -
    also a) schneller - weiter - höher im Extremfall,
    aber b) eben auch: jenes oder dieses möchte ich schaffen, nicht im Wettkampf mit anderen, wo es dem Reisenden um die Verrückung eigener Grenzen geht

    das Erleben/Bereisen von als spektakulär empfundenen Zielen,
    was a) teilweise einem hype geschuldet ist, da tut es eben nicht die unmittelbare Umgebung, da muss es der oder jene Nationalpark sein, möglichst exotisch und nie vorher von jemandem gewagt. ok, von fast niemanden, dieser hype ist oft von Trends ausgelöst, der eher wenig mit dem Einzelnen zu tun, der ihm folgt.
    oder b) schöne Fotos (wie zB vom Skierfje, den Niagarafällen, man sucht das "Besondere"

    Was treibt denn die Menschen hinaus? Das, was man kennt oder meint zu kennen oder das, was man hofft/glaubt "in der Fremde" zu finden? manchmal erkennt man erst später, dass das, was nahe liegt und als zu erreichbar empfunden wird, seinen ganz eigenen Reiz hat und durchaus schwieriger zu erreichen sein kann als das Ferne.

    Technikfreaks des Outdoorlebens - die Basteleien, Ausrüstung in hohem Maße interessiert, wo eine Diskussion so spannend erscheint wie kaum etwas anderes, ok, teilweise auch das tatsächliche selber machen, das Handwerk an sich.

    Letztlich sind alle diese Gründe legitim, obwohl viele auf mich definitiv nicht zutreffen, mich dann persönlich langweilen, obwohl ich da auch öfters eine Überraschung erlebt habe, und alle diese Hintergründe spiegeln sich logischerweise auch in den Reiseberichten und entsprechenden Kommentaren, wobei es aus meiner Sicht eh meist eine Mischung der unterschiedlichen Komponenten ist.

    Was mich bei Berichten oder den zugrunde liegenden Touren oft ratlos zurück lässt ist die schon angesprochene fehlende Zeit und das meine ich nicht unbedingt in Wochen, Monaten, Jahren berechnet, sondern wie viel Zeit man sich im Moment selber zugesteht, wie viel Zeit man sich lässt, um in seiner Reise und der Gegend, welche man bereist, wirklich anzukommen. Mich interessiert, was das Fremde in der sogenannten Fremde bei einem bewirkt und im Gegenzug dazu das Bekannte, Vertraute dort. Ob man seine Augen wirklich aufmacht, um zu schauen und zu staunen, sich zu freuen, die Gegebenheiten und sich selber zu hinterfragen. Und das gleiche dann im von manchem als langweilig empfundenen Bereich, der um einen herum ist, wobei die Kreise mal weiter und mal näher gezogen werden.

    Um noch einmal auf die Kommentare zurück zu kommen, man kommentiert das, was einem auffällt, wenn jemand Probleme mit seinem Kocher hat und das beschreibt, will so mancher ihm vielleicht schlicht helfen und erzählt von seinen Erfahrungen, da kann es leicht zu einer Diskussion kommen über gegensätzliche Meinungen zum Kocherthema, Spezialisten unter sich.

    ich glaube, ich habe mich jetzt im Thema ein wenig verheddert, aber das macht ja nichts - btw - eine Packliste werde ich wohl niemals erstellen oder veröffentlichen.

    - und danke - der Bericht, den du verlinkt hast, OutofSaigon hat mir gut gefallen, wirklich gelungen.
    Geändert von Sternenstaub (12.10.2017 um 13:34 Uhr)
    Two roads diverged in a wood, and I—
    I took the one less traveled by,
    And that has made all the difference (Robert Frost)

  12. AW: wie haltet ihr es mit Reiseberichten

    #32
    Ich mag das hiesige Forum insbesondere wegen der Reiseberichte!

    Einige der Reiseberichte waren für mich eine große Inspiration für eigene Unternehmungen. Auch wenn meine eigenen Berichte diesbezüglich eher dürftig gestreut sind (das Wandern und Trekken ist ja auch nur ein Teil meiner Freizeit- und Urlaubsbeschäftigungen) sehe ich es als eine Art "Geben und Nehmen" an und insofern scheue ich mich nicht davor, auch selber ein paar kleine Unternehmungen hier einzustellen. Vielleicht sollte ich das auch noch etwas intensivieren.

    Grundsätzlich ist es mir vollkommen gleich, wie ein Reisebericht hier eingestellt wird. Ein "Autor" sollte es genau in der Art und Weise machen, wie er es für richtig hält. Jeder hat seinen persönlichen Stil des Schreibens und Denkens, des Bildermachens und der Präsentation. Es gibt bildlastige Berichte (die natürlich häufig zu mehr positiven Kommentaren führen), es gibt textlastige Berichte mit unterschiedlichen inhaltlichen Gewichtigungen. Gerade diese Vielfalt macht in der Gesamtheit eine gute Sammlung von Reiseberichten aus.
    Geändert von smeagolvomloh (12.10.2017 um 14:44 Uhr)
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

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