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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Martin1978
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #41
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage an die Jäger: Würdet ihr eine Schutzhütte als Kugelfang akzeptieren? Sprich: Bin ich gefährdet, wenn ich in der Schutzhütte liege? In dunkler Nacht ist ja so ein Mensch im Schlafsack in der Hütte leicht zu übersehen.
    Nur der Ordnung halber: Eine Schutzhütte ist definitiv KEIN Kugelfang!
    Aber um deine Frage zu beantworten, gerade deswegen zum Übernachten recht gut geeignet. Schutzhütten stehen in der Regel so, dass sie gar nicht erst ins Schussfeld kommen können.
    Du gamla, Du fria, Du fjällhöga nord
    Du tysta, Du glädjerika sköna!
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #42
    Zitat Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
    Der vor und bei jedem Schuss vorhanden sein müssende natürliche Kugelfang wurde bereits angegeben. Foristen sollten und Jäger werden auch beachten, dass Geschosse aus Jagd-Büchsen eine Reichweite von 5 - 6 km (fünf bis sechs Kilometer) haben und Querschläger wegen Fehlschuss oder Schuss auf Gestein hinter dem sauber durchschossenen Wild oder wegen Ablenkung bei Treffer auf Knochen immer noch Hunderte Meter weit fliegen können. Da muss man als Jäger stoisch hinnehmen, dass man vom eigentlich jagderfahrenen Häcksler-Fahrer bei der Maisernte sogar angeschnauzt wird, weil man als nur 30 m entfernt stehender Jäger nicht auf die Wildschwein-Rotte mit 20 oder 30 Stück fünf Meter vor seinem Schneidwerk schießt - wenn die Sau sauber fällt, kann ein von Knochen abgelenkter Geschossteil nämlich immer noch seine starke Schutzglas-Scheibe vor dem Fahrersitz durchschlagen und ihn verletzen.
    Der Jäger kennt auch genauestens alle Wege und Wanderpfade in seinem Revier und wird dorthin nicht einmal anlegen, geschweige denn schießen - das Risiko eines dort auch unvermutet Nachts auftauchenden Joggers, Wanderers oder Skiläufers/Schneeschuhgehers ist viel zu groß.
    Hm, im Grinderwald an der Bundesstraße 6 in der Gegend von Nienburg ballert es momentan häufig. Dort sind die Wege oft schachbrettartig angelegt und es führen regionale Radwege und die Bundessstraße durch. Nach Deinen Ausführungen dürfte dort also eigentlich nicht geschossen werden –– ?

  3. AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #43
    Niemals - eine Schutzhütte ist kein natürlicher Kugelfang. Der Weg/Pfad dorthin ist auch tabu.
    Je nach Gegend (Deutschland, Skandinavien, Sibirien, Nordamerika) und Mitführung riechendes Zeugs (wie Nahrung, Seife, Tabak) mit natürlichen Besuchern wie Sauen, Uhus, Füchsen, Bären oder Wölfen rechnen.
    In Skandinavien wegen der häufig flachen Gegend in der Elch-Jagdzeit und Bären-Jagdzeit vor Ort durch die signalfarbig gekleideten Jäger und Jagdautos erkennbare Jagd-Reviere meiden, da dort nicht vom Hochsitz oder aus Kanzeln schräg von oben in Richtung Erdboden, sondern vom Boden aus auf das auf dem Boden stehende Wild geschossen wird. Sehr weite Flugbahnen der Geschosse sind dort riskant.
    In Kanada sind die Einheimischen/Residenten in Waldgegenden (wo gibt es das dort nicht) "relaxt", weil praktisch in jedem Pkw Einheimischer/Resident eine Langwaffe unter einer Wolldecke liegt und der Einheimische/Resident meistens mehrere Jagd-Lizenzen für verschiedenes Wild am Mann hat. Dort gibt es keine Jagdreviere wie bei uns - ein Bürger/Resident muss nur eine bzw. mehrere Lizenzen für bestimmtes Wild kaufen, eine Abgabe an die (englische) Queen als Staatsoberhaupt zahlen und er darf überall außerhalb eines 400-m-Streifens entlang der Straßen jagen und sich das erlegte Wild aneignen. Jagdschein mit Jagdschein-Ausbildung und-Prüfung kennen die nicht, eine Waffenbesitzkarte auch nach der Verschärfung des Waffenrechts 2009 nicht. Wo Schutzhütten liegen, weiß der Kanadier/Resident kaum oder gar nicht, weil er die Gegend nicht kennen muss und auch nicht kennt. In Alaska ist das vergleichbar.
    In Sibirien haben wir außerhalb der Orte in der Taiga und an Flüssen praktisch überall nur Menschen mit Flinten (bekommt jeder ohne Eintrag im Führungszeugnis nach "zehn Minuten" für mind. fünf Jahre) oder Büchsen (bekommt jeder nach fünf Jahren beanstandungsfreiem Führen einer Flinte) getroffen. Schutzhütten gibt es dort aber nicht - normale Hütten können einfach als Schutzhütte genutzt werden.

  4. Lebt im Forum
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #44
    Nicht nur Jäger verhalten sich nicht immer regelgerecht, sondern Besucher des Waldes auch. Sie begehen Ordnungswidrigkeiten, indem sie Sperrungen und Einschränkungen des Betretungsrechtes ignorieren. Damit müssen Jäger rechnen. Solche Sperrungen und Betretungsverbote sind daher keine Rechtfertigung, im Umgang mit der Waffe sorgloser zu werden. Eine Ordnungswidrigkeit rechtfertigt nicht, dafür erschossen zu werden. Auch in für die Jagd gesperrten Waldgebieten ist daher mit Menschen zu rechnen, die da nichts zu suchen haben. Daß die sich selbst dann aber in Lebensgefahr begeben, steht auf einem anderen Blatt. Aber immer gilt: das Menschenleben ist das höchste Gut. Hinter seiner Gefährdung muß auch jeglicher Jagderfolg zurückstehen.
    Im übrigen ist das Waldbetretungsrecht ein hohes Gut. Die Sperrung des Waldes zur Durchführung einer Jagd ist nur in einigen Landeswaldgesetzen mit Zustimmung der zuständigen Behörden ausdrücklich erwähnt, in anderen nicht.
    Wenn man sich aber den Grundsatz vor Augen führt, daß jeglicher Jagderfolg hinter der Gefährdung eines Menschenleben zurückzustehen hat, kann es nicht darauf ankommen, wo was gesperrt ist und wer wann wo was betreten darf. In einem Fall geht es um den Tod oder die schwere Verletzung eines Menschen, im anderen Fall um die Diskussion einer Ordnungswidrigkeit. Das steht in keinem Verhältnis. Verletzt ein Jäger einen Wanderer in einem gesperrten Waldgebiet mit der Schußwaffe und handelte er dabei schuldhaft, kann es allenfalls in einem Zivilrechtsstreit darum gehen, ob den Wanderer zu einer bestimmten -- vermutlich geringen-- Quote ein Mitverschulden trifft.
    Ditschi

    Ich greife unseren Ausgangsfall noch einmal auf: ein Jäger hört an einer nicht einsehbaren Stelle etwas rascheln und geht mit geladenem und entsichertem Gewehr in Voranschlag. Jetzt löst sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen der Schuß. Ursache der Geräuschquelle war ein Mensch, der jetzt tot ist. Ich kann mir nach aller Erfahrung nicht vorstellen, daß der Jäger dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung entgeht. Tathandlung wäre schon der Voranschlag mit geladenem und entsichertem Gewehr auf eine nicht identifizierte Geräuschquelle, nicht erst das Lösen des Schusses. Dieses Argument, wie er denn ohne Voranschlag zum Schuß kommen soll, halte ich angesicht der Folgen für belanglos. Wenn es nicht anders geht, garnicht. Die besonderen Umstände ( der Mensch hatte dort nichts zu suchen) dürften im Strafmaß Niederschlag finden.
    Geändert von Ditschi (18.08.2017 um 13:18 Uhr) Grund: Ergänzung

  5. AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #45
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Hm, im Grinderwald an der Bundesstraße 6 in der Gegend von Nienburg ballert es momentan häufig. Dort sind die Wege oft schachbrettartig angelegt und es führen regionale Radwege und die Bundessstraße durch. Nach Deinen Ausführungen dürfte dort also eigentlich nicht geschossen werden –– ?
    Der Grinderwald ist seit 1650 strukturierter Jagd-Wald. Die Waldwege um den Kleinen und den Großen Stern wurden vor über 300 Jahren rein zu Jagd-Zwecken angelegt. Die vielen Hügel bzw. "Berge" im dortigen Mischwald ermöglichen natürliche Kugelfänge auch heute. Dass ein Jäger nicht auf den oder in Richtung Radweg schießt, wenn dort Personen auch nur in der Nähe sind, wurde bereits angegeben. Ansonsten schießen Jäger, geballert wird eventuell im gegenüber liegenden Truppenübungsplatz Helstorf.

  6. Vorstand
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #46
    Zitat Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
    Der Grinderwald ist seit 1650 strukturierter Jagd-Wald. Die Waldwege um den Kleinen und den Großen Stern wurden vor über 300 Jahren rein zu Jagd-Zwecken angelegt. Die vielen Hügel bzw. "Berge" im dortigen Mischwald ermöglichen natürliche Kugelfänge auch heute. Dass ein Jäger nicht auf den oder in Richtung Radweg schießt, wenn dort Personen auch nur in der Nähe sind, wurde bereits angegeben. Ansonsten schießen Jäger, geballert wird eventuell im gegenüber liegenden Truppenübungsplatz Helstorf.
    Keine Bange, ich bin kein Jagd-Gegner. Mir war nur mulmig neulich, weil die geschossverursachte Geräuschkulisse in den radwegnahen Wäldchen erheblich war (und für Truppenübungen zu unregelmäßig), nicht nur im Grindelwald. Unterwegs in Richtung Süden kamen die Knallgeräusche aus dem Westen (Helstorf liegt viel weiter östlich auf der anderen Seite der Bundesstraße, und wenn man durch die Mitte radelt, hört man die Richtung, aus der der Schall kommt). Deine Ausführungen haben nicht zur Beruhigung beigetragen, deswegen die Nachfrage.

  7. AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #47
    Hallo Lina, bitte mal prüfen, was bei Euch los ist. Bei einer erst zukünftig im November/Dezember üblichen großen Ansitz-Drückjagd mit 100 Schützen und 120 Treibern fallen in drei Stunden selbst im wirklich wildreichen Erzgebirgskamm mit Reh-, Dam-, Rot- und Schwarzwild etwa 30 - 50 Schüsse meistens auf Rotwild. Nicht mehr. Gleiches im Thüringer Schiefergebirge mit Riesenherden an Mufflons mit bis 150 Mufflons in einer Herde. Bei Euch gibt es aber nur Reh- und Schwarzwild, vereinzelt Damwild und gar kein Rotwild oder Muffelwild. So viele Jäger und Treiber sowie deren Kfz. müssten aber in dem überschaubaren Wald bei Euch mit den vielen geraden Wegen auffallend sichtbar (gewesen) sein.
    Militärische Übungen (mit scharfer Munition oder mit Platzpatronen) selbst nur in Zug- oder Kompaniestärke führen demgegenüber zu Hunderten oder Tausenden Schüssen nur aus der üblichen Infanteriebewaffnung mit Sturmgewehren, Maschinenpistolen und Maschinengewehren in gleicher Zeit von drei Stunden und je nach Übungsverlauf auch völlig unregelmäßig mal 100 Schuss pro Sekunde (nur ein MG hat etwa 10 Schuss pro Sekunde Feuergeschwindigkeit) und dann 4 Minuten nichts, anschließend plötzlich wieder Tausend Schuss in 5 Minuten. Da sind die "kleineren" Maschinenkanonen mit zwei oder vier Läufen bzw. Gatlings mit sechs oder sieben Läufen einer einzigen Waffe auf einem Jeep oder Lkw mit 6.000 (sechstausend) Schuss Feuergeschwindigkeit pro Minute noch gar nicht mitgerechnet. Das kenne ich von verschiedenen Truppen- bzw. Schießübungen auf Plätzen allein sieben verschiedener Armeen (Polizei, Gendarmerie, Obligatorisches nicht mit gerechnet).

  8. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #48
    Ok, vielen Dank, das sind schon mal gute Anhaltspunkte. Ich schau mal, ob ich was herausfinden kann, vielleicht gibt es Hinweise in der Ortszeitung. Sonntagvormittag dachte ich an eventuelle Vogelabwehr in den Kornfeldern, aber vor ein paar Tagen kamen die Geräusche aus Waldbereichen.

  9. AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #49
    Lina, letzte Woche war bei Euch Getreideernte und die Jäger hatten dabei Felder abgestellt, um Sauen und Rehe zu erlegen. Die Wirtin vom Scheerener Krug meinte aber, dass nur ein paar Schüsse zu hören waren.

  10. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #50
    Gut, vielen Dank, das erklärt dann zumindest schon einmal die Sachlage in dieser Gegend






    Ich nehme dann mal an, dass es dann auf der weiteren Radelrunde einige Zeit später ähnliche Gründe hatte.

  11. Freak Liebt das Forum

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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #51
    Ich greife unseren Ausgangsfall noch einmal auf: ein Jäger hört an einer nicht einsehbaren Stelle etwas rascheln und geht mit geladenem und gesichertem Gewehr in Voranschlag.
    Aus einem gesicherten Gewehr löst sich kein Schuss, weder bewußt noch unbewußt. Ansonsten ist es absolut daneben mit dem Gewehr auf einen Busch zu zielen, obwohl noch gat nicht klar ist, was da raschelt.
    Im übrigen ist das wahrscheinlich der gleiche Spezialist, der hier behauptet, er müsse im Wald mit dem Zielfernrohr, also Gewehr, ansprechen, weil keine Zeit sei, zwischen Doppelglas und Gewehr zu wechseln....

    Man glaubt nicht, was da so alles mit grünem Schein im Wald herumläuft.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  12. Freak Liebt das Forum

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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #52
    Zitat Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
    Lina, letzte Woche war bei Euch Getreideernte und die Jäger hatten dabei Felder abgestellt, um Sauen und Rehe zu erlegen. Die Wirtin vom Scheerener Krug meinte aber, dass nur ein paar Schüsse zu hören waren.

    Kein Mensch erlegt bei einer Erntejagd Rehwild.

    Und auf dem wildreichen Erzgebirgskamm scheinen nur Superschützen unterwegs zu sein, wenn da Sauen im Treiben sind werden bei 100 Schützen aus 30-50 Schuss auch schnell mal 100 Schuß und das mit der Feuergeschwindigkeit einer Bundeswehrtruppe.

    Also liebe lina, nur nicht bange werden. Jagdunfälle mit Zivilisten sind extrem selten, weil Jäger ihren Job verstehen.
    Aber natürlich sind auch einige Experten dabei, die man leider vorher nicht stoppen kann.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  13. Alter Hase
    Avatar von Scrat79
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #53
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Aus einem gesicherten Gewehr löst sich kein Schuss, weder bewußt noch unbewußt.
    "Der lauteste Knall kommt aus einer "ungeladenen" Waffe." Sagt man.

    Und die Lehrsätze:
    "Vertraue keiner (Waffen-)Sicherung"
    "Behandle eine gesicherte Waffe, als wäre sie ungesichert"
    sind dir aber sicherlich geläufig.

    Ansonsten stimme ich dir zu. Sollte (zumindest) so sein.

    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Kein Mensch erlegt bei einer Erntejagd Rehwild.
    Ging ja auch um Jäger.


    Der Mensch wurde nicht zum Denken geschaffen.

  14. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #54
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Also liebe lina, nur nicht bange werden. Jagdunfälle mit Zivilisten sind extrem selten, weil Jäger ihren Job verstehen.
    Aber natürlich sind auch einige Experten dabei, die man leider vorher nicht stoppen kann.
    Bleibt einem ja nichts anderes übrig als zu hoffen, dass die "Experten" zuhause bleiben Was ich aber eigentlich noch erwartet hätte, wäre, dass irgendwas in der Landschaft sichtbar gewesen wäre (Autos, Absperrbänder, etc.).
    Geändert von lina (18.08.2017 um 11:54 Uhr)

  15. Freak Liebt das Forum

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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #55
    Wir stellen Schilder an den großen Schneisen auf, wenn die DJ läuft, aber nur während dieser Jagdform, weil dann 60 Mann auf 600 ha Wald verteilt sind. Allerfings nicht länger als vier Stunden.
    Alles was kleiner ist wird nicht extra angekündigt, Jagd ist das ganze Jahr 24/7.
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    Vilhjalmur Stefansson

  16. Freak Liebt das Forum

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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #56
    "Der lauteste Knall kommt aus einer "ungeladenen" Waffe." Sagt man.
    Das beschreibt den sicheren Umgang mit Schusswaffen. Der Lauf wird niemals auf Menschen gerichtet, auch wenn man noch so sicher ist, daß entladen oder gesichert ist.
    Lauf wird immer in eine sichere Richtung gehalten und das ist der Himmel, deswegen wirst du nie einen ordentlichen Jäger mit waagerechter Waffe außerhalb der eigentliche Schussabgabe oder wenn Menschen in der Nähe sind sehen.
    Am Riemen über der Schulter, Laufmündung nach oben.

    Trotzdem ist es unmöglich, daß sich aus einer gesicherten Waffe ein Schuss löst, wenn das passieren sollte ist das eine Schutzbehauptung des Verursachers, dann war die Waffe eben doch nicht gesichert.
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    Vilhjalmur Stefansson

  17. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #57
    Zitat cast:
    Aus einem gesicherten Gewehr löst sich kein Schuss, weder bewußt noch unbewußt.
    Stimmt. Ich meinte auch " entsichert", wie im Ausgangsfall beschrieben. Ich habe mich verschrieben. Ich habe es geändert und bitte um Entschuldigung. Danke für den Hinweis. Wie sich dann so ein Schuß löst, bleibt meistens unklar, weil sich der Schütze zumeist einläßt: " Ich habe nicht bewußt den Abzug betätigt. Wie das passieren konnte, weiß ich auch nicht."
    Ditschi


    Zitat cast:
    Das beschreibt den sicheren Umgang mit Schusswaffen. Der Lauf wird niemals auf Menschen gerichtet, auch wenn man noch so sicher ist, daß entladen oder gesichert ist.
    Ganz Deiner Meinung. So habe ich es auch gelernt uns später als Ausbilder gelehrt. Man kann hinzufügen: der Lauf wird auch niemals auf etwas Unbekanntes gerichtet, z.B. eine Geräuschquelle.

    Ditschi
    Geändert von Ditschi (18.08.2017 um 17:21 Uhr) Grund: Ergänzung

  18. Freak Liebt das Forum

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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #58
    " Ich habe nicht bewußt den Abzug betätigt. Wie das passieren konnte, weiß ich auch nicht."
    Wenn der Schütze sowas von sich gibt, ist das genau der Grund ihm sofort den Schein abzunehmen und die WBK zu entziehen.
    Ganz einfach. Keine Zuverlässigkeit im Sinne des Waffenrechts vorhanden. Kein Waffenbesitz.
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    Vilhjalmur Stefansson

  19. Erfahren

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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #59
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Im übrigen würde unser Senior mit 84 vorlauten Weibern was husten.
    Dein dümmlicher und respektloser Tonfall wird durch die ausweichende Verwendung von Grinsesmilies nicht angemessener.

  20. Freak Liebt das Forum

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    AW: Suche nach Lagerplatz / Jagdbetrieb

    #60
    Dümmlich und repektlos ist es allen 80 Jährigen ein schlechtes Sehvermögen zu unterstellen.
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    Vilhjalmur Stefansson

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