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  1. 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #1
    Hallo allerseits, und zunächst mal sorry für die Anfängerfrage, ich hoffe, sie ist nicht zu blöd. Und ebenfalls sorry für den langen Post, ich kann mich einfach nicht kurzfassen und schreibe immer zu viel. Ich weiß auch nicht, ob das hierher gehört oder doch zur Reisevorbereitung; bitte ggf. verschieben.

    Ich habe geplant, im September (also in ziemlich genau 4 Wochen) von Rodishain an der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen bis nach Eisleben wandern. Die Strecke ist wohl etwa 75 km. (Ein Teilstück des Lutherwegs, wobei es dank dem "Lutherjahr" neuerdings anscheinend überall Lutherwege gibt.) Dabei möchte ich mir möglichst vor Ort in den Orten, wo ich vorbeikomme, eine Unterkunft suchen, aber trotzdem die notwendige Ausrüstung (Schlafsack, Isomatte, Tarp) mitnehmen, um notfalls, wenn ich keine Unterkunft finde, auch in einer Schutzhütte oder sogar im Freien zu übernachten.

    Jetzt stellt sich mir die Frage, ob das überhaupt realistisch ist, da ich nicht gerade der sportlichste Mensch bin. Ich gehe zwar häufiger wandern, aber bisher immer nur Tagestouren mit entsprechend wenig Gepäck. Dabei habe ich gemerkt, dass ich im flachen Gelände keine Probleme habe; da schaffe ich (ich habe es mehrmals nachgemessen) einschließlich Pausen 10 km in 2,5 h. Bergauf bin ich dagegen deutlich langsamer, und bei gemeinsamen Wanderungen falle ich dann deutlich hinter meinen Freunden zurück (oder muss mich sehr anstrengen, wenn ich versuchen will, Schritt zu halten).

    Mit deutlich schwererem Rucksack (soweit ich das ausprobiert habe) werde ich merklich lansgamer, vor allem an (auch leichten) Steigungen komme ich nur noch sehr langsam voran. (Wobei man mir sagte, das sei normal und im flachen Gelände sei ich damit eher noch zu schnell unterwegs.)

    Jetzt stellt sich die Frage, lässt sich fehlende Ausdauer durch verminderte Geschwindigkeit bzw. kürzere Etappen ausgleichen? Ich habe zwei Wochen Zeit, das sollte mehr als genug sein.

    Ich kann auch noch gar nicht abschätzen, wie viel Gewicht ich dabei tatsächlich mit mir rumtragen muss. Ich schätze, das Wasser dürfte den größten Teil davon ausmachen, aber leider auch den, an dem es sich am schlechtesten sparen lässt? Wenn ich von ca. 5 l ausgehe, wären das allein 5 kg. In den Orten lässt sich sicherlich welches kaufen, und vielleicht finde ich auch unterwegs welches (wenn ich mir einen Wasserfilter besorge), aber andererseits will ich auch nicht zu wenig davon haben, denn Durst kann ich nicht ab.

    Und ist es überhaupt eine sinnvolle Option, notfalls draußen zu schlafen, wenn man keine Erfahrung damit hat? Findet man z. B. ohne Erfahrung überhaupt einen geeigneten Lagerplatz? (Ich habe bisher nur eine einzige Nacht draußen im Wald verbracht, allredings vorher einen geeigneten Lagerplatz gezeigt bekommen. Es war übrigens (ohnte Tarp aber mit Nieselregen) ein eher feuchtes Erlebnis.)

    Und wenn es soweit tatsächlich realistisch ist: Reichen 4 Wochen als Vorbereitung (einschließlich Ausrüstung kaufen) überhaupt aus, oder sollte ich es doch lieber auf nächstes Jahr verschieben (um dann, wie ich mich kenne, festzustellen, dass ich mich vier Wochen vorher vermutlich in der gleichen Lage befinde, wie jetzt)?
    Geändert von Vermessender (05.08.2017 um 19:05 Uhr)

  2. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #2
    Wenn du tatsächlich 20 km in 2,5 h schaffst, dann sind 75 km doch nur eine Tagestour für dich !?
    lg Steinchen

  3. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #3
    Tippfehler. 10 km in 2,5 Stunden. Bzw. 20 km in 5 Stunden.

    Im Flachland und mit leichtem Gepäck.

  4. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #4
    Du könntest diese 75km doch locker lässig auf vier Tage verteilen!? Ich verstehe deine Frage nicht.... Ich kenne deine Route nicht, aber 5l Wasser musst du doch in der Mitte Deutschlands nicht mit dir rumschleppen?

    Wird dich das Mehrgewicht des Rucksacks an Geschwindigkeit kosten? Ich würde mit 3km/h rechnen und gute 15-20km Tagesleistung anpeilen. Danit solltest du auch als Anfänger locker hin kommen und eine entspannte und schöne Zeit haben.

  5. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #5
    Und am vierten Tag wirst du feststellen, dass du nun ganz gut eingelaufen bist und die Tour mal richtig losgehen könnte.
    Liebe Grüße
    von der Bielefelderin

    _______________________________________________________________________
    Der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

  6. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #6
    Ich halte das Unternehmen für hoch attraktiv und völlig unproblematisch.

    Ich habe lange im Harzvorland gelebt, da kann ich mich wirklich an jeden Waldrand legen und schlafen (wenn es sicher nicht regnet). Einen geschützten Ort finde ich auch fast immer (Schutzhütte oder sonstwas). Im Zweifel würde ich eine Gewebeplane aus dem Baumarkt mitnehmen, im Normalfall auf den Boden, im Notfall als Tarp aufstellbar.

    Wasser würde ich sicher nicht mehr als 1,5l tragen. Bei diesen Bedingungen verbrauche ich nicht wirklich viel. Und wenn ich in den kleinen Dörfern keines kaufen kann, dann würde ich einfach danach fragen. Das sollte selbst in (Mittel-)Deutschland kein Problem sein.

    Das, was den Spass und im Zweifel die Machbarkeit ausmacht, ist: geringes Gewicht. Ich würde incl. Wasser sicher nicht mehr als 5kg tragen. Im kleinsten Gepäck.

    Die Gesamtstrecke ist ja nun wirklich machbar. Das kann man, so man früh beginnt, selbst bei ausgiebigen Pausen locker in zwei Tagen machen. Wenn man vier Tage hat, dann ist das doch Genussschlendern.


    -chinoook
    Realität ist ein Problem von Leuten, die nicht mit Alkohol umgehen können.

  7. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #7
    hallo vermessender,

    herzlich willkommen im forum. vorne weg...du musst dich nicht für alles hier entschuldigen. dies ist eine plattform die von fragen und diskussionen lebt, wenn du hier keine fragen stellen kannst, wo dann? des weiteren finde ich es gut das du dich im vorfeld über solch eine tour informieren willst und nicht einfach drauf los gehst.
    aus deinem text lese ich das du doch sehr unsicher bist ausserhalb der bekannten komfortzone. aber alles halb so wild. in einem dicht besiedelten gebiet wie deutschland und dazu auf einer eher leichten etappe kann man auch mal getrost losschlendern und sachen ausprobieren. wenn man unterwegs merkt das es nichts ist oder gesundheitlich irgend was passiert, ab in nächsten zug/ bus etc und wieder nach hause.

    Reichen 4 Wochen als Vorbereitung (einschließlich Ausrüstung kaufen) überhaupt aus
    wenn du schon öfter wandern gehst und deine muskeln die bewegungen kennen ist das in dem fall schon einigermaßen vorbereitet. vielleicht im vorfeld öfter mal den gepackten rucksack tragen fürs gefühl und den umgang mit selbigen.
    ausrüstung kaufen würde ich nicht überstürzt. da gibt es mittlerweile 1 mio möglichkeiten auf jedes bedürfnis ausgelegt. besser im vorfeld gut informieren und abwägen was man braucht und was nicht. ist heute ja auch alles eine preisfrage.
    wenn du noch gar nicht weist ob das eigenlich etwas für dich ist erstmal ein paar dinge günstig (zb decathlon) kaufen. dann tut es nicht so weh wenn es dann doch in der ecke liegt. ansonsten bist du ganz schnell bei +1000€ wenn du nun von null alles anschaffst.

    wichtig finde ich gute, passende schuhe und ein regenfestes outfit. nichts ist schlimmer als durchgenässt auf tour zu sein.

    Mit deutlich schwererem Rucksack (soweit ich das ausprobiert habe) werde ich merklich lansgamer, vor allem an (auch leichten) Steigungen komme ich nur noch sehr langsam voran.
    evtl mal mit trekkingstöckern versuchen. die nehmen bei richtigem einsatz einiges an belastung von den beinen was wieder in mehr ausdauer resultiert

    Wasser dürfte den größten Teil davon ausmachen, aber leider auch den, an dem es sich am schlechtesten sparen lässt? Wenn ich von ca. 5 l ausgehe
    auf keinen fall benötigst du "hier" 5 liter. aus bächen nd mit wasserfilter benötigt man doch schon etwas kenntnis, da würde ich mich an deiner stelle langsam reinfuxxen. aber man kann nach meinen erfahrungen überall klingeln und bekommt auch immer etwas wasser...meist sogar mehr. auch an friedhöfen gibt es zb immer wasserhähne wo man vorräte auffüllen kann. und unterwegs bei der körperpflege etc natürlich immer schön sparsam sein

    Findet man z. B. ohne Erfahrung überhaupt einen geeigneten Lagerplatz?
    das wird dir dein gefühl schon sagen wo es gut ist. natürlich auf wind und wetter achten, evtl aufgehende sonne einplanen, bodenbeschaffenheit (keine senken wo sich bei regen wasser sammelt), windschutz durch büsche,hecken etc, usw usw

    mehr fällt mir erstmal nicht ein. wenn du fragen hast..hau raus

  8. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #8
    Ersteinmal vielen lieben Dank für die Antworten!

    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Ich kenne deine Route nicht, aber 5l Wasser musst du doch in der Mitte Deutschlands nicht mit dir rumschleppen?
    Hm, da ich nicht weiß, mit wie viel Wasser pro Tag ich planen muss, habe ich lieber zu viel als zu wenig angenommen. 5 l sind sicherlich zu viel. Andererseits habe ich auf einer Tagestour, als es recht warm war, schon gut 3,5 l getrunken.

    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Wird dich das Mehrgewicht des Rucksacks an Geschwindigkeit kosten? Ich würde mit 3km/h rechnen und gute 15-20km Tagesleistung anpeilen. Danit solltest du auch als Anfänger locker hin kommen und eine entspannte und schöne Zeit haben.
    Das klingt gut. Und selbst wenn ich nur 10 km pro Tag schaffe: Ich habe zwei Wochen Zeit, das ist immer noch weit mehr als genug. Meine Frage war/ist nur, ob ich es überhaupt schaffe, aber nach den Antworten hier scheint es mir zumindest realistisch genug, um es zu probieren.

    Zitat Zitat von chinook Beitrag anzeigen
    Ich habe lange im Harzvorland gelebt, da kann ich mich wirklich an jeden Waldrand legen und schlafen (wenn es sicher nicht regnet). Einen geschützten Ort finde ich auch fast immer (Schutzhütte oder sonstwas).
    Das klingt beruhigend. Die Karte, die ich zur Hand habe, zeigt auch einige Schutzhütten. (Allerdings ist die Karte wie ich feststellen durfte nicht sehr genau und deckt außerdem nicht den ganzen Weg ab. Ich werde mir eine bessere besorgen müssen.) Außerdem käme ich an mehreren Orten vorbei, wo ich vermutlich eine Unterkunft finden könnte. Ich will ja die Option draußen oder in einer Hütte zu schlafen, erstmal nur zur Sicherheit haben, falls ich z. B. keine Unterkunft finde.

    Zitat Zitat von chinook Beitrag anzeigen
    Im Zweifel würde ich eine Gewebeplane aus dem Baumarkt mitnehmen, im Normalfall auf den Boden, im Notfall als Tarp aufstellbar.
    Baumarktplane wäre natürlich eine einfache und billige Alternative. Aber ist sowas nicht zu unhandlich?

    Zitat Zitat von chinook Beitrag anzeigen
    Wasser würde ich sicher nicht mehr als 1,5l tragen. Bei diesen Bedingungen verbrauche ich nicht wirklich viel. Und wenn ich in den kleinen Dörfern keines kaufen kann, dann würde ich einfach danach fragen. Das sollte selbst in (Mittel-)Deutschland kein Problem sein.
    1,5 l scheinen mir ehrlich gesagt doch ein bisschen wenig (siehe oben).
    Auf die Idee, einfach irgendwo danach zu fragen, wäre ich aber zugegebenermaßen gar nicht gekommen. Ist natürlich eine Möglichkeit, auch wenn es mich wohl doch etwas Überwindung kosten würde (bin halt ein bisschen schüchtern ...).

    Zitat Zitat von chinook Beitrag anzeigen
    Das, was den Spass und im Zweifel die Machbarkeit ausmacht, ist: geringes Gewicht. Ich würde incl. Wasser sicher nicht mehr als 5kg tragen. Im kleinsten Gepäck.
    Ich fürchte auch, dass ich eher zu viel als zu wenig mitnehme. Ich habe momentan auch noch keinen wirklichen Überblick, wie viel was ungefähr wiegt.

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    aus deinem text lese ich das du doch sehr unsicher bist ausserhalb der bekannten komfortzone.
    Ja. Ich habe sowas bisher noch nie gemacht (und bin wahrscheinlich auch ein bisschen übervorsichtig veranlagt). Und der gute Freund, der mich überhaupt auf die Idee gebracht hat und mich bei der Planung unterstützen wollte (und ohne dessen Zuspruch ich es mir auch nie zugetraut hätte), ist leider überraschend verstorben, sodass ich jetzt schauen muss, wie ich es ohne seine Unterstützung hinbekomme. Denn darauf verzichten will ich eigentlich nicht. Und auch wenn es für euch sicherlich eine Kleinigkeit ist, für mich wäre es halt das erste mal mehr als einen Tag unterwegs. (Zumindest zu Fuß; mit dem Fahrrad bin ich mal den Weser-Radweg hoch, wobei ich unterwegs in Jugendherbergen übernachtet habe.)

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    vielleicht im vorfeld öfter mal den gepackten rucksack tragen fürs gefühl und den umgang mit selbigen.
    Ja, das habe ich schon ausprobiert und will es weiter so machen. Das erste mal war nicht so toll, da der Rucksack falsch eingestellt war und ich testhalber viel zu viel Gewicht reingepackt hatte, aber beim zweiten mal ging es besser.

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    ausrüstung kaufen würde ich nicht überstürzt. da gibt es mittlerweile 1 mio möglichkeiten auf jedes bedürfnis ausgelegt. besser im vorfeld gut informieren und abwägen was man braucht und was nicht. ist heute ja auch alles eine preisfrage.
    wenn du noch gar nicht weist ob das eigenlich etwas für dich ist erstmal ein paar dinge günstig (zb decathlon) kaufen. dann tut es nicht so weh wenn es dann doch in der ecke liegt. ansonsten bist du ganz schnell bei +1000€ wenn du nun von null alles anschaffst.
    Ja, Ausrüstung scheint mir fast schon eine Glaubensfrage zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass man da jede Menge Geld für ausgeben kann. Ich will nicht kauserig sein, andere Leute fliegen sonst wo hin im Urlaub. Aber ich schätze/hoffe, dass man nicht immer das teuerste braucht. Schlafsack und Rucksack (letzterer vermutlich eher zu groß) habe ich schon, ebenso eine Isomatte, die aber schon recht alt und sicher nicht die beste ist.
    Ansonsten habe ich irgendwo noch eine (nicht vollständige) Ausrüstungsliste von dem verstorbenen Freund. Aber auch da weiß ich nicht, ob das wirklich alles notwendig ist. Ich werde die Liste auf jeden Fall die nächsten Tage (sobald ich wieder ein bisschen Zeit finde) wieder rauskramen.

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    wichtig finde ich gute, passende schuhe und ein regenfestes outfit. nichts ist schlimmer als durchgenässt auf tour zu sein.
    Die Schuhe, die ich habe, sollten hoffentlich gut genug sein. Zumindest hatte ich bisher noch keine nennenswerten Beschwerden damit.
    Wegen Regen wollte ich mir noch einen Regenponcho oder so kaufen.

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    evtl mal mit trekkingstöckern versuchen. die nehmen bei richtigem einsatz einiges an belastung von den beinen was wieder in mehr ausdauer resultiert
    Danke für den Tipp. Da werde ich auf jeden Fall mal drüber nachdenken. Bisher fand ich es ganz praktisch, die Hände frei zu haben, aber andererseits ist es bei Steigungen (und bei Gefälle) sicherlich eine Entlastung.

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    aus bächen nd mit wasserfilter benötigt man doch schon etwas kenntnis, da würde ich mich an deiner stelle langsam reinfuxxen.
    Aber auf YouTube sah das immer so einfach aus ... Aber hierzulande wäre es vermutlich sowieso nicht nötig.

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    auch an friedhöfen gibt es zb immer wasserhähne wo man vorräte auffüllen kann.
    Noch so eine eigentlich einfache Sache, wo ich selbst gar nicht drauf gekommen wäre. Vielen Dank für den Tipp!

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    und unterwegs bei der körperpflege etc natürlich immer schön sparsam sein
    Das wird mir ehrlich gesagt ein bisschen schwer fallen, aber ich werde mich daran halten. Wenn ich einen Wellness-Urlaub gewollt hätte, hätte ich mich dafür entschieden.

    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    natürlich auf wind und wetter achten, evtl aufgehende sonne einplanen, bodenbeschaffenheit (keine senken wo sich bei regen wasser sammelt), windschutz durch büsche,hecken etc, usw usw
    OK, das klingt recht einfach. Dann werde ich die Augen offenhalten. Wobei wie gesagt nicht klar ist, ob ich wirklich draußen schlafen werde. Ich will mir die Option aber offen halten.

  9. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #9
    Wenn ich das bis hier so lese, erwähne ich nochmal:

    Nimm wenig Gepäck mit! Richtig wenig!

    Die Tour wird nicht schlechter, weil du ev. etwas vergessen haben könntest. Sondern sie wird schlechter, wenn du zuviel schleppen musst.

    Wenn du Schuhe hast, die bis jetzt gut funktioniert haben, dann würde ich die keinesfalls ersetzen.

  10. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #10
    Danke für den Tipp. Ich fürchte auch, dass ich viel zu viel mitschleppen werde. Aber es ist ohne Erfahrung schwer festzustellen, was man wirklich braucht.

    Wobei man mir sagte, dass das Gewicht bei mir angeblich keine große Rolle spiele, weil ich selbst groß und schwer bin. Aber das gilt denke ich nur begrenzt ...

    Ich weiß noch nicht mal, wie viel die Sachen eigentlich wiegen, die ich eventuell mitnehme. Muss ich wohl bei Gelegenheit mal nachwiegen.

    Für die Ausrüstung mache ich am besten mal einen neuen Thread auf, denke ich. Das gehört ja anscheinend dann unter "Ausrüstung".

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    AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #11
    Ausrütungstechnis sind Gute Schuhe mit am Wichtigesten, wenn du da keine hast müssen die als erstes Gekauft und im Alltag eingetragen werden.
    Alles andere ergibt sich. Vieles kann man auch erstmal zusammenleihen und rausfinden wo die eigenen bedürfnisse liegen.
    ICh habe Normalerweise 2 1,5l PET Flaschen dabei und ggf eine kleinere am Hüftgurt zum schenllen zugriff. Bisher hat das immer Gut Gereicht. In De kannst Du immer mal was Kaufen oder auch einfach Fragen, wenn man scheu hat Leute die grade im Garten sidn anzusprechen, kann man beim Bäcker fragen wo man grad sein Brötchen gekauft hat, oder in der Gastronomie (wenn man was verzehrt hat ist das kein problem.)

    So lange du in besiedelten Gebiet bist oder immer mal wieder ankommst sind 3 Liter vorrat genug (Auf dem Hermanns weg haben wir auch jeder über 5 liter getrunken, halt bei jeder sich bietenden gelegenheit nachgefüllt sobald die erste flasche lehr war. Fürs Cmap Abends kann man zu sicherhiet ne extra Flasche lehr mitführen und erst gegen abend füllen. Kochen udn Frühstück verbrauchen ggf mehr wasser. Meist Wird einem Sogar Mineralwasser Tee Kaffe oder Cola angeboten. An den externsteinen wollte man unsere Flaschen sogar mit Wodka füllen.
    Gleiches Gilt für die Suche von Unterkümpften. Kirchen, Fuerwehrhäuser, Kanuclubs, Jugendvereine, und Bäuerliche gehöfte eignen sich sehr gut zum fragen, habe sogar schon in privaten Gärten das angebot bekommen als ich anch dem Weg gefragt habe. Einmal habe ich an nem Melkhus gezeltet. Und Oftmals wird man sogar zum Essen oder zumindest auf was zu trinken eingeladen. Abgewiesen wurde ich nur selten, und wenn gabs wenige 100m ne andere möglichkeit.Ok evl hat man als Jugendgruppe auch nen bonus. Nur In den Niederlanden hat das absolut gar nicht funktioniert.

    Die Kilometerleisung sollte kein Problem sein. Ich habe eine Tour mit Jugendlichen gemacht. Unpassende Rucksäcke, Schlechtes Schuwerk, schwere ausrüstung, ja es war ein gewaltmarsch aber es ging (nachzulesen in meinen Reiseberichten). Wenn Du das Tageswandern gewohnt bist hast Du schon eine bessere vorbereitung als manch anderer.

    Grundsätzlich sollte man seien Ausrüstung und Grenzen kennen. Aber für das vorhaben reicht der gewohnte schlafsack eien Evamatte und ein ggf. geliehener Kocher, selbst die Blauen Camoing dinger reichen Hier.

    Und Gepäck, da Du vermutlich eher schweres gepäck hast, packe nach den 3 Haufen prinzip.
    Suche alles was Du mitnehmen willst udn mache einen Haufen. Jetzt überlege bei jedenteil brauch ich das und mache drei haufen.
    Brauche in unbedingt, brauche ich evtl. Brauche ich nicht. Dann gehe Haufen 2 nochmal druch. Brauch ich das zum Überlben? Ja dann haufen 1 wenn nicht haufen 2. Nur haufen 1 Kommt mit, und wird im anfang immernoch zuviel sein.
    Klamotten: 1 Satz wechselklamotten Reicht, wenn überhaupt Nötig. Klamotten mit Kufa anteil trocknen scheneller (mufeln ggf auch schenller können aber auch besser gewaschen werden). Keien Jeans oder sonsztigen Schweren Schlecht trocknenden sachen einpacken.
    Viel Spaß!
    Wir sind blinde Passagiere unter einem Sternenzelt.Wir sind Koenige und Bettler auf der Suche nach uns selbst. Sind die Herrscher des Planeten, bis sie auseinander fällt.
    Und nur zu Nur zu Gast auf dieser Welt.

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    AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #12
    Zitat Zitat von bogus Beitrag anzeigen
    auf keinen fall benötigst du "hier" 5 liter. aus bächen nd mit wasserfilter benötigt man doch schon etwas kenntnis, da würde ich mich an deiner stelle langsam reinfuxxen.
    mit abends nudels kochen verbrauch ich die locker.
    wasserfilter ist kein hexenwerk, wenn die brühe ungefiltert nicht eklig ist kann man sie filtern und trinken.
    du kommst am harzrand ständig an quellen und rinnnsalen vorbei, grade nach dem regen der letzten wochen.
    ich würde da immer nen steripen UV-entkeimer statt literweise wasser einpacken...
    wenn überhaupt, habe auch schon jede menge südharzrandbächleinwasser ungefiltert überlebt

    @karte: wenns dein berufsethos erlaubt einfach OSM ausdrucken und laminieren
    I've come to a point in my life where I need a stronger word than fuck.

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    AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #13
    War bei manchen Harz-Quellen da nicht was mit Schwermetallbelastung? Ich erinnere mich dunkel, dass ich mal an einer Quelle mit Warnschild vorbei kam.
    Geändert von lina (12.08.2017 um 12:02 Uhr)

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    AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #14
    was uns nicht umbringt macht uns nur krank

    der harz ist durch den bergbau generell hochbelastet, aber von einmal durstlöschen pinkelt man noch kein quecksilber.
    dafür hat man im gegensatz zum flachland weniger pflanzenschutzmittel

    nix für jahrzehntelangen dauergebrauch und babynahrung, aber für ab und zu IMHO null problemo
    I've come to a point in my life where I need a stronger word than fuck.

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    AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #15

  16. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #16
    Ich würd's mit der Ausrüstung nicht übertreiben. Gute Schuhe sind am Wichtigsten.

    Dann würde mich mir an deiner Stelle eine Liste schreiben, was du mitnehmen willst.

    Wichtiger als Gramm abzuwieghe ist dann eher zu überlegen:
    Was kann ich davon daheimlassen?
    Was kann ich doppelt nutzen (z.B. Regenponcho = Rucksackhülle)?
    Was kann ich durch doppelt nutzbare Sachen ersetzen (z.B. Regenjacke + Fleece ersetzt die Softshelljacke)?
    Wovon kann ich weniger mitnehmen (Wechselwäsche, Shirts, ...)?
    Was kann ich unterwegs nachkaufen (Wasser, Essen, Hygieneprodukte...)?
    Was kann ich weglassen, indem ich eine andere Lösung suche (einmal am Tag im Wirtshaus einkehren = weniger Nahrungsmittel und kein Kocher schleppen / in Pensionen schlafen = kein Zelt, kein Schlafsack, keine Isomatte)?
    Was kann ich in leichterer Form mitnehmen (ebook statt 2 Taschenbücher, PET-Flasche statt Thermosflasche)

    Dann überlegen: Was davon will ich? Was wäre leicht zu verschmerzen, was unangenehmer Komfortverlust?

    Dann mitnehmen, was du für sinnvoll hältst und loswandern. Wenn es zu schwer ist, wander langsamer und weniger. Und mach es das nächste Mal anders.
    Ich würde mir vorab nicht übertrieben viel den Kopf zerbrechen und kaum etwas neu kaufen. Was man wirklich braucht bzw. haben will, merkt man erst mit der Zeit und indem man eben losgeht. Und nicht, indem man daheim sitzt und plant.

    Dein Vorhaben ist sehr sinnvoll, du kannst immer abbrechen, hast genug Zeit, kannst unterbrechen, die Parameter ändern - ideal.

    Viel Spass!

  17. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #17
    Oh, da sind ja wieder einige Antworten zusammen gekommen. Erneut vielen Dank!

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    Ausrütungstechnis sind Gute Schuhe mit am Wichtigesten, wenn du da keine hast müssen die als erstes Gekauft und im Alltag eingetragen werden.
    Ich habe Schuhe. Ob die gut sind, weiß ich nicht. Vermutlich nichts besonderes. Aber ich habe mir bisher darin bloß einmal, am Anfang, eine Blase gelaufen (da aber am ersten Tag eines einwöchentlichen Wanderurlaubs, während dem sie nicht wegging, weil sie an einer blöden Stelle war ...). Ich denke, fürs Erste sind sie OK.

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    Vieles kann man auch erstmal zusammenleihen und rausfinden wo die eigenen bedürfnisse liegen.
    Naja, dazu müsste man erstmal jemanden haben, der die passende Ausrüstung hat und bereit wäre, sie zu verleihen. Naja, ich werde mich mal im Bekanntenkreis umhören, schaden kann es nichts.

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    ICh habe Normalerweise 2 1,5l PET Flaschen dabei und ggf eine kleinere am Hüftgurt zum schenllen zugriff. Bisher hat das immer Gut Gereicht.
    Interessantes Detail: Ich bin schon eine Weile am Überlegen, wie man unterwegs was trinken könnte, ohne jedes mal den Rucksack absetzen (oder sich ziemlich verrenken) zu müssen.

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    In De kannst Du immer mal was Kaufen oder auch einfach Fragen, wenn man scheu hat Leute die grade im Garten sidn anzusprechen, kann man beim Bäcker fragen wo man grad sein Brötchen gekauft hat, oder in der Gastronomie (wenn man was verzehrt hat ist das kein problem.)
    OK, ich denke, so werde ich es machen.

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    Gleiches Gilt für die Suche von Unterkümpften.
    Naja, mich irgendwo "einzuquartieren" hatte ich eigentlich nicht geplant. Trotzdem danke für den Hinweis, man weiß nie, wann man es braucht.

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    nachzulesen in meinen Reiseberichten
    OT: Deine Reiseberichte habe ich gelesen. Sehr interessant zu lesen! Pfadfinder wäre in meiner Kindheit/Jugend vielleicht auch was für mich gewesen, gab es bei uns in der Nähe aber nicht.

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    Und Gepäck, da Du vermutlich eher schweres gepäck hast, packe nach den 3 Haufen prinzip.
    Sagen wir so: Ich werde es versuchen. Ich fürchte trotzdem, dass am Ende eher zu viel als zu wenig übrig bleibt. Und gleichzeitig hätte ich trotzdem Angst, was wichtiges zu vergessen. Naja,

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    Klamotten: 1 Satz wechselklamotten Reicht, wenn überhaupt Nötig.
    Für jeden Tag was mitzunehmen wäre mir auch zu viel vorgekommen. Aber andererseits: Gerade wenn ich ständig durch Ortschaften komme, will ich doch einigermaßen ordentlich aussehen (und vor allem riechen) ...

    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    Keien Jeans oder sonsztigen Schweren Schlecht trocknenden sachen einpacken.
    OK, ich wäre tatsächlich wohl in Jeans losgelaufen, weil ich fast immer welche trage. Wäre gar nicht drauf gekommen, dass das vielleicht nicht optimal ist.

    Zitat Zitat von Homer Beitrag anzeigen
    wasserfilter ist kein hexenwerk, wenn die brühe ungefiltert nicht eklig ist kann man sie filtern und trinken.
    du kommst am harzrand ständig an quellen und rinnnsalen vorbei, grade nach dem regen der letzten wochen.
    ich würde da immer nen steripen UV-entkeimer statt literweise wasser einpacken...
    wenn überhaupt, habe auch schon jede menge südharzrandbächleinwasser ungefiltert überlebt
    Das glaube ich dir gerne. Ich würde auch annehmen, dass die meisten Bäche im Harz, die nicht durch landwirtschaftlich genutzte Flächen verlaufen, problemlos trinkbar sind.
    Ein Freund von mir hat auf dem Weg zum Brocken an der Brockenstraße aus dem Straßengraben getrunken und laut seiner späteren Aussage hat es ihm nicht nur nicht geschadet sondern auch vortrefflich gemundet ...
    Ein anderer Freund hat mir allerdings mal erzählt, dass er von geschmolzenem Schnee (an dem ja nichts dran sein sollte) fiesen Dünnpfiff bekommen hat. Daher hat er mir dringend dazu geraten, draußen nur Wasser zu trinken, das entweder gefiltert oder abgekocht ist. Daher will ich lieber auf der sicheren Seite sein.
    Wobei ich direkt aus einer ordentliche, gefassten Quelle auch so trinken würde, glaube ich.

    Zitat Zitat von Homer Beitrag anzeigen
    @karte: wenns dein berufsethos erlaubt einfach OSM ausdrucken und laminieren
    Naja, der Berufsethos wird es verkraften müssen, notfalls gebe ich den vor dem Urlaub ab. Aber ist OSM mittlerweile gut genug, was Wanderwege angeht? Ich habe es mir seit Ewigkeiten nicht mehr angeschaut, aber ich werde jetzt nachschauen.

    Zitat Zitat von Homer Beitrag anzeigen
    der harz ist durch den bergbau generell hochbelastet, aber von einmal durstlöschen pinkelt man noch kein quecksilber.
    dafür hat man im gegensatz zum flachland weniger pflanzenschutzmittel

    nix für jahrzehntelangen dauergebrauch und babynahrung, aber für ab und zu IMHO null problemo
    Damit hätte ich ehrlich gesagt auch weniger Probleme, ich will ja nicht dauerhaft aus so einer Quelle trinken. Natürlich nur, solange es nicht so viel ist, dass es mir tatsächlich akut Probleme macht.

    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis! Ich habe gleich mal versucht, meine Karte damit abzugleichen, und musste leider gleich feststellen, dass eine Hütte, die ich für strategisch günstig gelegen hielt, für eine Übernachtung völlig ungeeignet (da zu klein) ist. Naja, gut, sowas vorher zu wissen.
    Übrigens: Falls der/die Verantwortliche hier zufällig mitliest: Die Hütte am Dreieckigen Pfahl (Hütte042) ist bei Regenwetter nur bedingt geeignet, da dann Wasser reinläuft, weil sie tiefer gelegen ist als die Umgebung. Zumindest war es letztes Jahr so, als wir bei Regen dort Pause gemacht haben. Könnte unangenehm werden, wenn man darin schläft, zumindest wenn man nicht auf den Bänken, sondern auf dem Boden liegt ...

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Dann würde mich mir an deiner Stelle eine Liste schreiben, was du mitnehmen willst.
    Habe ich vor, schon allein, damit ich nichts wichtiges vergesse.

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Was kann ich weglassen, indem ich eine andere Lösung suche (einmal am Tag im Wirtshaus einkehren = weniger Nahrungsmittel und kein Kocher schleppen / in Pensionen schlafen = kein Zelt, kein Schlafsack, keine Isomatte)?
    Ich habe ja an sich vor, in Pensionen zu schlafen (schließlich ist es das erste mal draußen und da will ich es nicht gleich überstürzen), aber für den Fall, dass ich keine Unterkunft finde oder rechtzeitig keinen Ort erreiche, will ich sicherheitshalber die Möglichkeit haben, draußen zu übernachten. Und wenn es nur dafür ist, dass ich mich weniger unter Druck fühle, unbedingt jeden Abend eine Ortschaft mit Unterkunft erreichen zu müssen.
    Ob ich einen Kocher mitnehme, überlege ich noch. Was zu Essen sollte man ja unterwegs eigentlich bekommen können. (Andererseits ist es ja irgendwie was nettes, sich draußen was kochen zu können.)

    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Dann mitnehmen, was du für sinnvoll hältst und loswandern. Wenn es zu schwer ist, wander langsamer und weniger. Und mach es das nächste Mal anders.
    Ich würde mir vorab nicht übertrieben viel den Kopf zerbrechen und kaum etwas neu kaufen. Was man wirklich braucht bzw. haben will, merkt man erst mit der Zeit und indem man eben losgeht. Und nicht, indem man daheim sitzt und plant.
    Ja, da hast du wohl recht. Ich bin halt so veranlagt, dass ich alles möglichst vorplane. Aber im Detail werde ich erst unterwegs feststellen können, wie es ist, und was ich vielleicht hätte anders machen können/sollen. Es bleibt also nichts, als es auszuprobieren.

    Vielen Dank noch mal für alle Tipps und Hinweise und ebenfalls Danke an alle, die mir viel Spaß wünschen. Ich kann nichts versprechen, aber ich werde zumindest versuchen, welchen zu haben.

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    AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #18
    Bzgl. Karte: Schau mal hier: Wanderreitkarte oder hier: waymarkedtrails

  19. AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #19
    Dake für den Tipp. Besonders die zweite Karte gefällt mir gut. Zwar ist die Karte stellenweise nicht ganz vollständig, aber das sind ja auch kommerziell erhältliche Karten oft nicht. Die Erfassung der Wanderwege ist offensichtlich etwas unsystematisch erfolgt, wie von OSM zu erwarten. Aber der Weg, den ich gehen möchte, ist vollständig erfasst, und das ist ja, was für mich zählt.

    Stellt sich nur die Frage, wie ich sowas mitnehme. Ausdrucken und laminieren? Aber dann habe ich am Ende einen Haufen A4-Seiten, ich weiß nicht, ob das praktisch ist. Naja, mal sehen.

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    AW: 75 km südlicher Harz(-rand): Für einen Anfänger schaffbar?

    #20
    Laminieren ist nicht unbedingt notwendig, in einen Ziplock-Beutel packen reicht eigentlich aus. Eventuell immer nur ein Blatt in den Gebrauchsbeutel stecken und die restlichen in einem weiteren zwischenlagern.

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