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  1. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wer diese zwei Zeilen geklettert ist, hat klettertechnisch eigentlich ausgesorgt in seinem Leben. Oder kann danach noch Größeres kommen? Högschder Respekt !
    Naja..., es gibt ja auch noch nette "nicht Pause Touren", so z.B. von den Herren Güllich/ Albert oder auch Messner.

    Und mal salopp gesprochen:
    die Hassse/ Brandler ist zwar mit 8+ nicht gerade einfach, aber dafür schön zugenagelt, da kommt fast Plaisierfeeling auf (auch wenn die Tiefe, wie an den Zinnen üblich, schon ganz ordentlich saugt); die Vinatzer/ Messner ist unten voll gut und prima gesichert, die Messnervariante wird dann n bissl spannender weil auf den Platten so ein bißchen die Übersicht flöten geht; am Agner ist der Zustieg fast schwerer als die eigentliche Kante; und an der Rocchetta Alta ist schlicht ein schwerer Dolomiten6er gefordert bei allerbestem Fels und guter Absicherung; die Solleder kann man sich sparen, wie bereits erwähnt

    Wobei ich mittlerweile, zumindest was den alpinen Anspruch betrifft, auch eher kleinere Brötchen backe. Zum Beispiel würde ich jederzeit die Magic Line an der Laliderer einer klassischen Nordwandtour dort vorziehen...
    Geändert von tuan (17.01.2018 um 15:16 Uhr)

  2. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wenn die Regierung im Notfall einen furchtlosen Helden sucht und hier von der Laliderer-Begehung liest, wird sie gleich mal bei tuan anrufen
    Naja, furchtlos trifft's in diesem Fall nur zum Teil. Wie gesagt, Rückzug in der Rebitsch/ Spiegl wegen vollen Hosen, und die haben gewaltig nach unten gezogen.
    (und von welcher Regierung sprichst Du?)

  3. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    (und von welcher Regierung sprichst Du?)
    na ja, vielleicht in einem Land, wo ein fürchterlicher Bergsturz droht und jemand gesucht wird, der da hochklettert, um alles wieder zusammenzukitten...

  4. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Wer diese zwei Zeilen geklettert ist, hat klettertechnisch eigentlich ausgesorgt in seinem Leben. Oder kann danach noch Größeres kommen? Högschder Respekt !
    ist das nicht seine Liste der Touren die er abgebrochen hat? Trotzdem natürlich Respekt für den Versuch!

  5. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Oder kann danach noch Größeres kommen? Högschder Respekt !
    äh ja, moderne zeiten, weg durch den fisch... @tuan: hast du in dem bereich dann auch noch ein "paar asse im ärmel"?

  6. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    äh ja, moderne zeiten, weg durch den fisch... @tuan: hast du in dem bereich dann auch noch ein "paar asse im ärmel"?
    Moderne Zeiten hab ich nie geschafft, tät mir aber schon raushängen, wenn der Alpinkopf mal nochmal Futter braucht. Aber Mariacher 7er sind mit absoluter Vorsicht zu genießen. Ich weiß ja nicht ob das noch was wird.
    Fisch ist mir defintiv ne Nummer zu hoch, wär's auch früher gewesen.
    Hmm Asse..., meine beiden Stolz "geschwellte Brust Touren" sind Locker vom Hocker und der Mittelpfeiler am Heiligkreuzkofel.
    Vieles ist aber auch eher unbekannt, wie z.B. diverse Touren aus dem Hause Sußmann im Karwendel, oder sowas wie die Vertigine am Brento...

  7. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Moderne Zeiten hab ich nie geschafft, tät mir aber schon raushängen, wenn der Alpinkopf mal nochmal Futter braucht. Aber Mariacher 7er sind mit absoluter Vorsicht zu genießen. Ich weiß ja nicht ob das noch was wird.
    Fisch ist mir defintiv ne Nummer zu hoch, wär's auch früher gewesen.
    Hmm Asse..., meine beiden Stolz "geschwellte Brust Touren" sind Locker vom Hocker und der Mittelpfeiler am Heiligkreuzkofel.
    Vieles ist aber auch eher unbekannt, wie z.B. diverse Touren aus dem Hause Sußmann im Karwendel, oder sowas wie die Vertigine am Brento...

    locker vom hocker bin ich immerhin mal am einstieg vorbeigekommen und habe andächtig nach oben geschaut. eindrucksvoll!

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    AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    locker vom hocker bin ich immerhin mal am einstieg vorbeigekommen und habe andächtig nach oben geschaut.
    Das zählt auch schon was

    Ich glaube ich bin da auf einem anderen Niveau... bislang habe ich mir meine Touren noch nach so profanen Dingen wie UIAA-Grad, E-Grad, Anzahl SL, Zustieg usw. angelacht und nicht danach, wer sie eröffnet hat
    Meine Reisen (Karte)

  9. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Moderne Zeiten hab ich nie geschafft, tät mir aber schon raushängen, wenn der Alpinkopf mal nochmal Futter braucht. Aber Mariacher 7er sind mit absoluter Vorsicht zu genießen.
    mit mariacher 7ern kenne ich mich jetzt überhaupt nicht aus. kann mich aber noch gut an die steger an der rosengartenspitze erinnern: bewertung laut pause: 6-, a0
    bewertung laut rother-führer, verfasser heinz mariacher: rotpunkt 3-4, eine stelle 5.

    habe trotzdem das kunststück fertig gebracht, 6er-stellen zu endecken.

  10. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Das zählt auch schon was
    aber hallo! so andächtig und beeindruckt, wie ich da noch oben geschaut habe, bin ich sie eigentlich fast schon virtuell geklettert!

  11. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Das zählt auch schon was

    Ich glaube ich bin da auf einem anderen Niveau... bislang habe ich mir meine Touren noch nach so profanen Dingen wie UIAA-Grad, E-Grad, Anzahl SL, Zustieg usw. angelacht und nicht danach, wer sie eröffnet hat
    Es gibt schon Erstbegeher, die es nicht schaffen, eine schlechte Tour zu eröffnen (Remy, Niedermann, Piola usw.). Bei so einem weißt du, dass die Tour in der Regel mindestens 3 Sterne hat (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Bei anderen Erstbegehernamen wie Mariacher (auch wenn ich nichts von dem geklettert bin) sieht man am Name zumindest, dass die Bewertung wohl meist deutlich untertrieben ist und die Absicherung heftig, bei anderen, dass das Gelände sehr abenteuerlich ist etc. Von daher lohnt ein Blick auf den Erstbegehername schon auch.
    Auch das Schweirigkeitslevel des Erstbegehers gibt manchmal einen Hinweis: Ein Güllich, der eine 11 geklettert ist, wird in einer alpinen 7 bei seiner Erstbegung eher weniger BH zur Absicherung brauchen...

  12. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    wie gesagt, reizen würde es mich mittlerweile schon, entweder mit ski oder vielleicht doch in verbindung mit einer leichten kraxelei mal auf über 4.000 zu kommen. stelle aber schon fest, dass ich langsam aklimatisiere. schon bei 3.000 merke ich am ersten Tag gerne einen zusätzlichen einbruch bei der eh schon quasi inexistenten kondition. von daher bräuchte ich da, damit es spass macht, ein paar tage mehr - und mehr als wochenende ist meist nicht drin.
    Denk mal über den Weissmies-Nordgrat nach. Sehr geile und lohnenswerte Tour in Kombination mit der Überschreitung und Abstieg via Almageller Hütte *yeah*

  13. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Ja, der Mariacher ist halt auch einfach ein Edeltechniker. Man schaue sich nur mal seine Plattenschleichereien in Arco an...
    Das mit den strengen Bewertungen oberhalb der UIAA 6 (davon gibt's ja unendlich viele strenge), ist bei einem gewissen Klientel an Erstbegehern echt symptomatisch (jetzt mal unabhängig von der Absicherung). So Leute wie Mariacher, Albert, Gschwendtner etc..., die kamen mit althergebrachtem Alpinbackground (von wegen Bollerschuhe und nix ist schwerer als ein 6er) und haben die Türe zum modernen Klettern aufgestoßen. Dabei waren sie eben gerne mal mit ihren Bewertungen äußerst zurückhaltend. Heute wird gerne darüber gemauschelt, gemeckert, sich gewundert oder zumindest angemerkt, daß deren Touren i.d.R. um einen Grad aufgewertet gehören... Beispiele gibt's vom Albert in der Fränkischen genügend (ich kenn da 6er da fallen mir die Augen raus). Oder auch vom Gschwendtner (das ist auch so ein Hundling), der hat. z.B. in meinem Hausgebiet ne 9- erstbegangen, die kann ich bis auf die 2,5m Schlüsselstelle komplett klettern. Aber bei diesen 2,5m habe ich nicht mal den Anflug einer Idee, wie das gehen soll (an der Kraft liegt es nicht, derweil es schlichtweg nix zum festhalten gibt). Ist jetzt nicht so, daß ich der große 9er Kletterer wär, ganz bestimmt nicht, aber immerhin habe ich normalerweise ne Idee wie sich bei einem 9er die Crux klettern läßt, theoretisch zumindest.
    Ich mag sowas gerne, wenn Namen direkt Auskunft über Routen geben... :-)

  14. AW: Mehrsseillängen/Alpinklettern und Campen

    Zitat Zitat von tuan Beitrag anzeigen
    Ja, der Mariacher ist halt auch einfach ein Edeltechniker. Man schaue sich nur mal seine Plattenschleichereien in Arco an...
    Das mit den strengen Bewertungen oberhalb der UIAA 6 (davon gibt's ja unendlich viele strenge), ist bei einem gewissen Klientel an Erstbegehern echt symptomatisch (jetzt mal unabhängig von der Absicherung). So Leute wie Mariacher, Albert, Gschwendtner etc..., die kamen mit althergebrachtem Alpinbackground (von wegen Bollerschuhe und nix ist schwerer als ein 6er) und haben die Türe zum modernen Klettern aufgestoßen. Dabei waren sie eben gerne mal mit ihren Bewertungen äußerst zurückhaltend. Heute wird gerne darüber gemauschelt, gemeckert, sich gewundert oder zumindest angemerkt, daß deren Touren i.d.R. um einen Grad aufgewertet gehören... Beispiele gibt's vom Albert in der Fränkischen genügend (ich kenn da 6er da fallen mir die Augen raus). Oder auch vom Gschwendtner (das ist auch so ein Hundling), der hat. z.B. in meinem Hausgebiet ne 9- erstbegangen, die kann ich bis auf die 2,5m Schlüsselstelle komplett klettern. Aber bei diesen 2,5m habe ich nicht mal den Anflug einer Idee, wie das gehen soll (an der Kraft liegt es nicht, derweil es schlichtweg nix zum festhalten gibt). Ist jetzt nicht so, daß ich der große 9er Kletterer wär, ganz bestimmt nicht, aber immerhin habe ich normalerweise ne Idee wie sich bei einem 9er die Crux klettern läßt, theoretisch zumindest.
    Ich mag sowas gerne, wenn Namen direkt Auskunft über Routen geben... :-)
    Die historische Beschränkung auf das Ende der Kletterwelt bei 6+ ist sicherlich ein Grund, das wirkt noch Jahrzehnte nach. Die Angst vor Abwertung durch andere ist ein weiterer Grund. Gute Kletterer haben aber oft auch einfach Schwierigkeiten, selbst bei gutem Willen gerade auch SL in den unteren Graden zuverlässig zu bewerten. Mit guter Technik und endloser Kraftausdauer kann ich nachvollziehen, dass es schwer fallen kann, in einer Stelle ein Bewegungsproblem für einen 5er-Kletterer zu erkennen oder dass alleine schon die Neigung der Wand ein Indiz sein kann, das eine SL keine 4 oder 5 sein kann. Die Remy-Brüder haben das erst im Laufe der Zeit gelernt. Die schon mal angesprochene 1. SL in der Septumania ist von 3 auf inzwischen 6 hochgestuft worden.

    PS: Mir fehlt oft schon in 7er-Routen der theoretische Ansatz, wie ich sie lösen könnte bei realistischer Sicht auf mein Können


    Von daher Glückwunsch, dass du in den Graden bis 9 meist den theoretischen und praktischen Durchblick hast!

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