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  1. Gerne im Forum

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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #21
    Bin Winterwanderer, Wäsche wechseln ist mir zu aufwändig, zumal das im Winter mit dem Trocknen manchmal schwierig ist.
    Ich lasse es die letzten 30-60 Minuten langsamer angehen, so dass ich etwas abtrockne und ausdampfe. Bei Ankunft am Lagerplatz ziehe ich mir die Daunenweste über weil das bisschen Bewegung beim Zeltaufbau meist zuwenig wärmt und es oft windig ist. Normalerweise vergehen zwischen Ankunft am Lagerplatz und Schlafengehen mindestens 2 Stunden, in denen fast keine Feuchtigkeit in die Kleidung kommt und alles recht trocken werden müsste.
    Im Schlafsack habe ich manchmal zu Beginn kalte Füsse, da fällt mir immer ein, Autogenes Training zu machen und ich schlafe darüber oft ein.
    Meine Homepage: roald.jimdo.com

  2. AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #22
    Sach mal, Reddo: Jetzt haben wir die warme Jahreszeit. Was haben die Dir denn für einen Schlafsack angedreht, dass Du sogar im Sommer frieren musst. Das "Vergnügen" hebe für den Winter auf.

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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #23
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Flüssigkeiten gehören im Winter nicht in den Schlafsack. Das kann schnell lebensgefährlich werden.
    Deshalb füllt man die in wasserdichte Behältnisse.

    Mac

  4. AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #24
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    Sach mal, Reddo: Jetzt haben wir die warme Jahreszeit. Was haben die Dir denn für einen Schlafsack angedreht, dass Du sogar im Sommer frieren musst. Das "Vergnügen" hebe für den Winter auf.
    Ich hab mir selber einen Valandre Mirage angedreht, die "Startschwierigkeiten" damit hatte ich allerdings jenseits des Polarkreises bei um die 4°C - von wegen "warme Jahreszeit" und so

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    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #25
    Zitat Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Deshalb füllt man die in wasserdichte Behältnisse.

    Mac
    Windflüsterer hier aus dem Forum ist sein "wasserdichtes" Behältnis nachts im Schlafsack ausgelaufen.
    Folge: Unschöner Tourabbruch. Zum Glück war er nicht zu weit vom Schuss.
    Es reicht ein wenig Eis im Gewinde des Verschlusses, das beim Eingießen des Tees wieder auftaut und die vermeintlich zugedrehte Flasche leckt.
    Deshalb bleibe ich an dieser Stelle dogmatisch; die Daune, die mich draußen vor Erfrierung schützt, wird von Flüssigkeiten ferngehalten. Wer in seinem Schlafsack friert, obwohl er trockene Kleidung trägt und warmen Tee und Abendessen hatte, sollte lieber mal darüber nachdenken, ob er den richtigen Schlafsack dabei hat.

  6. Lebt im Forum
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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #26
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Windflüsterer hier aus dem Forum ist sein "wasserdichtes" Behältnis nachts im Schlafsack ausgelaufen.
    Folge: Unschöner Tourabbruch. Zum Glück war er nicht zu weit vom Schuss.
    Es reicht ein wenig Eis im Gewinde des Verschlusses, das beim Eingießen des Tees wieder auftaut und die vermeintlich zugedrehte Flasche leckt.
    Deshalb bleibe ich an dieser Stelle dogmatisch; die Daune, die mich draußen vor Erfrierung schützt, wird von Flüssigkeiten ferngehalten. Wer in seinem Schlafsack friert, obwohl er trockene Kleidung trägt und warmen Tee und Abendessen hatte, sollte lieber mal darüber nachdenken, ob er den richtigen Schlafsack dabei hat.
    Ich versteh dich schon. Ich finde auch deine Warnung berechtigt. Aber es gibt Menschen, denen manchmal einfach nicht warm wird, auch wenn der Schlafsack warm genug ist. Dafür wurde schon vor langer Zeit die Wärmflasche erfunden. Sonst frieren diese Menschen halt die ganze Nacht. Die Dichtigkeit muss man halt sehr ausgiebig überprüfen, das ist nichts was man zu leicht nehmen sollte. SIGGs mit Socke drum funktionieren nach meiner Erfahrung sehr zuverlässig und man kann den Verschluss gut auf Fehler hin überprüfen. Aber bei heißem Wasser hält sich Eis am Verschluss garantiert nicht länger als 3 s.

    Mac

  7. Moderator
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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #27
    Zitat Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Ich versteh dich schon. Ich finde auch deine Warnung berechtigt. Aber es gibt Menschen, denen manchmal einfach nicht warm wird, auch wenn der Schlafsack warm genug ist. Dafür wurde schon vor langer Zeit die Wärmflasche erfunden. Sonst frieren diese Menschen halt die ganze Nacht. Die Dichtigkeit muss man halt sehr ausgiebig überprüfen, das ist nichts was man zu leicht nehmen sollte. SIGGs mit Socke drum funktionieren nach meiner Erfahrung sehr zuverlässig und man kann den Verschluss gut auf Fehler hin überprüfen. Aber bei heißem Wasser hält sich Eis am Verschluss garantiert nicht länger als 3 s.

    Mac
    Wenn das nicht das Internet wäre, sondern ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer, würde ich zu den Vorschlägen in Post 11 noch ergänzen;

    -Bevor man sich in den Schlafsack begibt, einen kräftigen Grog oder Lumumba trinken, sofern man sich nicht ernstlich unterkühlt oder krank fühlt. Die Durchblutung der Extremitäten nimmt wieder zu. Das würde natürlich ohne isolierende Schicht in letzter Konsequenz zu Unterkühlung führen, führt aber im Schlafsack neben der ohnehin vorhandenen Isolierung auch zu einem "warmen Gefühl".

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    Avatar von Torres
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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #28
    4 Grad ist die Temperatur, bei der ich am schnellsten friere. 5 Grad bis - 4 Grad sind tückisch. Kommt da Umgebungsfeuchte hinzu, ist das nur mit einer zusätzlichen Isolierung machbar. Ist dieses Temperaturfenster habe ich entweder einen Kufa-Overbag als Ergänzung zum Daunenschlafsack dabei ( Sommer) oder den WM Puma (ab Herbst)
    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. F. W. Nietzsche

    Nordlicht bleibt Nordlicht und Tüdelkram is Tüdelkram.

  9. AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #29
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    4 Grad ist die Temperatur, bei der ich am schnellsten friere. 5 Grad bis - 4 Grad sind tückisch. Kommt da Umgebungsfeuchte hinzu, ist das nur mit einer zusätzlichen Isolierung machbar. Ist dieses Temperaturfenster habe ich entweder einen Kufa-Overbag als Ergänzung zum Daunenschlafsack dabei ( Sommer) oder den WM Puma (ab Herbst)
    Ich hab mir den Puma grad mal angeschaut, da ist wahrscheinlich allein in der RV-Abdeckleiste schon so viel Dauen verbaut wie in meinem ganzen Schlafsack .

    Ich hab mit meinem Biwaksack noch ein bisschen was rausholen können, was für einen Overbag benutzt Du? Die, die ich auf die Schnelle gefunden habe, sind nur unwesentlich leichter als mein ganzer Schlafsack

  10. Moderator
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    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #30
    Zitat Zitat von Reddo Beitrag anzeigen
    Ich hab mir den Puma grad mal angeschaut, da ist wahrscheinlich allein in der RV-Abdeckleiste schon so viel Dauen verbaut wie in meinem ganzen Schlafsack .

    Ich hab mit meinem Biwaksack noch ein bisschen was rausholen können, was für einen Overbag benutzt Du? Die, die ich auf die Schnelle gefunden habe, sind nur unwesentlich leichter als mein ganzer Schlafsack
    Und beim Marmot CWM ist wiederum in der Abdeckleiste so viel Daune, wie im WM Puma.

    Biwaksack bei Temperaturen unter 0 Grad ohne VBL halte ich für kontraproduktiv. Es kommt zu einem Nässestau in der Daune.

  11. Vorstand
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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #31
    Ich hab mit meinem Biwaksack noch ein bisschen was rausholen können, was für einen Overbag benutzt Du? Die, die ich auf die Schnelle gefunden habe, sind nur unwesentlich leichter als mein ganzer Schlafsack
    Genau das ist der Haken bei der Sache, leider. Mein Sommer-Daunenschlafsack wiegt 565 gr, der Overbag aber fast 200 gr. mehr, das ist keinerlei Gewichtsersparnis, da könnte ich auch gleich einen Antelope mitnehmen. Immerhin ist das Packmaß besser, weil sich zwei Schlafsäcke besser verstauen lassen, als ein großer. Und bei hohen Temps schlafe ich dann lieber im Kufa Schlafsack, als den Daunenschlafsack durchzuschwitzen.
    Mein Daunenschlafsack geht aber laut Angabe bis 0 Grad. In trockenen, warmen Gegenden reicht das, wie oben beschrieben, dann habe ich Inlett und VBL dabei, und es funktioniert. Der kritischste Punkt ist dann morgens gegen 5 Uhr, aber das passt, meist stehe ich eh gegen 6 Uhr auf.
    In England oder anderen eher feuchten Regionen, vor allem in Meeresnähe, komme ich um einen Overbag nicht herum. Eine Wärmflasche würde dann nämlich auch nur bedingt helfen, weil die irgendwann kalt ist, und dann schlafe ich gar nicht mehr.
    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. F. W. Nietzsche

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  12. AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #32
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Biwaksack bei Temperaturen unter 0 Grad ohne VBL halte ich für kontraproduktiv. Es kommt zu einem Nässestau in der Daune.
    Ich bewege mich Nachts leider so viel, dass ich mich in jede Art von Inlet irgendwann komplett verhedder ... und dann auch noch ein VBL ?! Nicht, wenn es sich vermeiden lässt!

    Ich verwende als Biwaksack ein ME Ion Bivy, der imo wirklich sehr gut atmet. Im besten Fall verschiebe ich den Taupunkt aus dem Schlafsack zwischen Biwak- und Schlafsack. Im schlechtesten Fall hab ich ihn eben weiter außen im Schlafsack, als er es ohne Biwaksack gewesen wäre. Oder verstehe ich da jetzt was falsch?

  13. Vorstand
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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #33
    Mach mal eine echte Wintertour. Ich habe bei tiefen Minustemps gelernt, auf dem Rücken zu schlafen und mich nicht mehr zu bewegen. War schwer, aber die Kälte hat es aufgezwungen und jetzt schlafe ich immer so, selbst zu Hause.
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  14. AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #34
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Flüssigkeiten gehören im Winter nicht in den Schlafsack. Das kann schnell lebensgefährlich werden.
    wenn man auf dem rücken liegt kann man auch dann nicht ertrinken.
    also wer ne flasche nicht (mehr) ordentlich zuschrauben kann, der sollte aber definitv auch den kocher nicht im zelt/vorzelt betreiben und beim trinken von heissen flüssigkeiten besteht gefahr sich die zunge zu verbrennen.

    all das sollte nicht nötig sein. wenn man eines dieser dinge braucht, dann hat man eh schon ein problem. prinzipiell, klar, da hast du recht!
    danobaja
    __________________
    resist much, obey little!

  15. AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #35
    Vor dem Zelten langsam die Geschwindigkeit herausnehmen (wie schon von Juhla und danobaja beschrieben) finde ich auch am besten um zu trocknen. Nach dem Essen, wenn es ruhig wird sitzen wir meistens noch eine Weile draussen bis einem halt kühl wird (auch wegen der vorherigen Anstrengung). Dann ist es doch besonders nett wenn sich der Schlafsack langsam aufwärmt. Wenn es zu schnell ginge wäre die Vorfreude zu schnell vorbei. Entspannung oder autogenes Training helfen. Aber mann braucht halt einen Schlafsack, der wirklich warm genug ist. Daran würde ich niemals sparen. Die paar Gramm sind bestens angelegt und man kann leicht mehr bei der andren Kleidung sparen weil man a einen sicheren und warmen Platz hat.
    Je suis Charlie

  16. AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #36
    Wurde eigentlich schon alles genannt, nur das, was die Pinguine machen um nicht zu erfrieren, nicht: kuscheln!

    Auch wenn ich mich unbeliebt mache: Ich halte diesen "Erschöpfungszustand" mit massivem Frieren zum großen Teil für unzureichende Fitness - jedenfalls ist das bei mir so, dass ich schnell mal friere, wenn ich kränklich oder schlecht trainiert bin.

    Zum Training gehört imho auch das Trainieren ausreichender Nahrungsaufnahme während der Aktivphase, um nachher dieses große kalte Loch zu vermeiden. Für viele Langstreckenathleten ist das Essen während der Anstrengung echt schwer, weil der Körper das eigentlich nicht will.
    Grüße, Tie
    "Wenn das, was du sagen möchtest, nicht schöner ist als die Stille, so schweige!" (chinesische Weisheit)
    Free Tibet peacefully!

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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #37
    Es geht hier aber doch um einen leicht unterdimensionierten Schlafsack. Mangelnde Fitness kann ich da bei mir als Ursache nicht erkennen, sonst wäre das ja immer so. Sobald genug Schlafsack da ist oder die Kälte trocken ist, tritt der Effekt nicht ein. Bei zweistelligen Minusgeraden habe ich den Puma schon als Decke genutzt, weil mir zu heiß war.
    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. F. W. Nietzsche

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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #38
    Mit besserer Kondition friert man später, das stimmt, aber es schützt einen nicht vor dem Frieren generell Außerdem kennt die Wissenschaft einen Unterschied in der Frierfreudigkeit zwischen Männern und Frauen.

  19. AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #39
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    ...Frierfreudigkeit zwischen Männern und Frauen.
    Bitte nicht dieses Thema!
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    AW: Kalt in den Schlafsack - Tipps & Tricks

    #40
    Meinjanur

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