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  1. Neu im Forum

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    Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #1
    Hallöchen,
    ich bin bei den Pfadfindern und habe oft das Problem, dass ich gerne draußen schlafen würde, jedoch scheitert es oft an der unklaren Wettervorhersage. Es gibt zwar so klassische Schlafsackhüllen (wie z.b. diese hier: http://www.ebay.de/itm/SCHLAFSACKHUL...-/302324581241) jedoch sind diese nur wasserabweisend oder extrem teuer.
    Kennt jemand eine billige Schlafsackhülle? Falls nicht, hätte ich versucht einen alten BW-Poncho (https://pek.pfadfindereinkauf.de/Aus...oncho::94.html) zu einer Hülle umzunähen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass ich den Teil wo der Kopf reinkommt als Wertgegenstandstasche beutzen könnte . Da ich beim Nähen ein absoluter Laie bin, wollte ich fragen, wie man es hinbekommt so ein Material zu nähen, damit es Wasserdicht wird.

    Gruß und danke im Vorraus
    Marc

  2. Erfahren

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #2
    Suche unter Biwacksack /bivi und du wirst mehr angezeigt bekommen.
    Und ich empfehle eher ein Tarp, wasserdichter bivi bedeutet meist auch feuchter Inhalt, da von innen ja auch nichts raus kann, atmungsaktiv wieder teuer und schwer wird und ganz einfach der Bewegungsspielraum viel grösser ist.

    Aber es ist deine Entscheidung, beim wildcampen ist dein viel Auftreten/Verhalten viel wichtiger als eine Diskussion ala das aber kein Zelt sondern ein Biwaksack mit bogengestänge oder ein tarp im Zweifel hat der Jäger oder gar Beamte erstmal Recht und im Zweifel wirds dann vor Gericht geklärt, aber zuerst mal musst du Folge leisten......

    Als Tarp zB. Bauabdeckplane 2x3m
    oder als Tarpponcho
    Geändert von Bluebalu (08.06.2017 um 16:49 Uhr)

  3. Neu im Forum

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #3
    Vielen Dank erstmal, aber es geht mir überhaupt nicht darum beim wildcampen erwischt zu werden. Es geht mir viel mehr darum möglichst wenig material mitzuschleppen und wenn man alleine oder zu Zweit unterwegs ist, kann man da ordentlich sparen, wenn man kein hässliches Plastikzelt mitnehmen will. Ich bleibe weiter bei meiner Näh-Idee.
    Den Militärponcho kann man wie ein Tarp verwenden, jedoch ist man dann nicht gegen Regen von der Seite geschützt. Bei der Atmungsaktivität habe ich gedacht, dass das der Schlafsack zum größten Teil schluckt und da dieser am nächsten Tag gelüftet werden kann sollte das denke ich kein Problem sein.

  4. Dauerbesucher

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #4
    OT: Vom Packmaß (und Gewicht) dürfte sich ein passendes Tarp nur minimal von einem Wasserdichten Biwaksack unterscheiden

    Zudem ist nicht ganz klar, was für Dich billig heißt. Ansonsten gibt es hier passende Stoffe (für die Oberseite): Klick Für den Boden was komplett wasserdichtes. Auf die Nähte dann Seamtape und fertig

    Oder sonst den hier nehmen: Alpkit Hunka

  5. Erfahren

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #5
    Entschuldige bitte dass ich laut lache!

    Deine verlinkten Sachen liegen bei 900gr , die vielseitigere nutzbare Bauplane bei 700gr, das China poncho tarp bei 300gr und wenn du bei Extremtextil nachschaust, wirst du fündig, egal was dein Geldbeutel hergibt oder du bereit bist zu tragen.
    Ich persönlich finde einen Biwacksack einfach unpraktisch, wie willst du trocken deinen Schlafsack verpacken, geht nur in deinem von aussen nassen Bivi,
    Jaha, wenns am nächsten Tag nicht auch regnet, oder neblig ist oder du zeitig aufbrechen/zusammenpacken willst damit nicht jeder dahergelaufene sieht dass du hier übenachtest hast.

    Es regnet seltenst von allen Seiten, frag bei Tarp/mids Nutzer nach
    Ein mid ist sowas

    Ansonsten, heh, mach deine eigene Erfahrungen, jeder Jeck ist anders!
    Geändert von Bluebalu (08.06.2017 um 18:09 Uhr)

  6. Neu im Forum

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #6
    Vielen Dank.
    Ich finde die Ideen gut. Jedoch ist glaube ich meine Idee nicht ganz klar geworden. Ich möchte mich überall grade hinlegen und Sterne gucken, ohne den Aufwand zu haben ein Zelt aufzubauen. So mache ich das aktuell auch, nur sobald es regnet muss ich immer in ein Zelt umziehen und ich werde nass. Ein BW-Poncho hat den Vorteil, dass man darin garantiert trocken bleibt, da es aus einem dicken MAterial besteht. bei dem verlinkten Zeug kann ich mir vorstellen, dass es relativ schnell einreist, da ich mich ja auch beim schlafen bewege. Ein weiterer Punkt ist für mich, dass es Stil haben muss, und dass hat ein in Signalfarben leuchtendes Plastik-Zelt meiner Meinung nach nicht (Pfadfinder halt )

  7. Erfahren

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #7
    Weiter lach, war ja auch mal Pfadi!

    Du willst Stil?
    Du kriegst Stil:

    Originales Schwarzzeug namens Kohte oder Jurte hat ja nur 280gr/m2 und kostet auch nur 18€ der Laufmeter......


    PS: und nein nur weils so schön oliv/tarnfarben oder sone Militäroptik kanns ja kein Plastik sein, schon gar nicht billig, einreissbar, dass ist ja gewissermassen "bombproof"
    Und meiner Meinung nach Klufthemd OK, aber jede weitere militärische Optik in dem man Miltärkram verwendet ist bei einer "christlichen", friedlichen, umweltfreundliche usw. Jugendorganisation eindeutig fehl am Platz!
    Obwohl das billige Zeug und die Tatsache dass man Hosen etc. schwer kaputtkriegt, durchaus für viele verlockend ist.
    Aber dank China-man und internet im allgemeinen ist auch vieles andere billig zu haben, was früher nicht möglich war.

  8. Neu im Forum

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #8
    Tut mir leid, dass ich deine Nerven strapaziere, aber eine Kothe ist halt nur Wasserabweisend und nicht undurchlässig, sonst hätte ich das als erstes verwendet.

    Außerdem bin ich in keiner christlichen Organisation, das Material wird vom Militär gebraucht gekauft und ist deshalb für mich in Ordnung. Ich gebe dir Recht, dass Militär mit den Pfadfindern kaum etwas zu tun haben soll, aber das Militär hat halt viele gute Erfindungen für draußen gemacht und nur weil man sich Pfadfinder nennt, sollten diese nicht abgelehnt werden.

  9. Erfahren

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #9
    Ob du das Zeug vom Militär gebraucht kaufst oder neuwertig in Militäroptik macht für mich kein Unterschied.
    Viele Outdoorer haben mit neumodischen und vor allem teurem Material (Kein Staat kauft für "Kanonenfutter" das beste Material, Sondereinheiten mal aussen vor gelassen) ebenfalls beste Erfahrungen gesammelt.

    Nimm doch Zeltboden 90gr von Extex als Boden und das hier in grün (rot fände ich schöner) oder wenns "atmungsaktiv" sein soll das hier (ich finde so eine weinrote /schwarze Kombi hat Stil) und dazu einen Futterstoff deiner Wahl.

    Schnittmuster und Bauanleitung gibt es hier beim freundlichen Schweden, übersetzen macht vielleicht google, aber mit den vielen Bildern ist vieles auch selbst erklärend

    Dann haste was, dass nur du hast und du bist der Held!
    Geändert von Bluebalu (08.06.2017 um 19:37 Uhr)

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Echnathon
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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #10
    Um mal ganz produktiv auf die Eingangsfrage einzugehen:

    Eine Schlafsackhülle ist sehr einfach zu nähen, wenn du keine Kapuze brauchst.
    Links eine Naht, unten eine Naht. Fertig.
    Wenn es regnet einfach einen Schirm mit kurzer Stange ans Kopfende, oder eben doch aus einer kleinen Plane oder der Regenjacke etwas basteln.
    Da das Material des BW-Ponchos nicht atmungsaktiv ist, staut sich die Feuchtigkeit, aber bei einer Nacht hatte ich da mit einem Kunstfaserschlafsack noch keine Probleme. Atmungsaktivität ist aber auch nicht der Weißheit letzter Schuss, aber dazu kann man hier im Forum sehr viel finden.

    Wenn es leichter sein soll, liefert dir ExtremTextil.de viele Stoffe in allen Gewichts- und Preiskategorien.
    Für so ein Projekt würde ich eher von silikonisierten Stoffen abraten und ein PU-Beschichtetes Nylon nehmen.
    Als Boden zB der genannte 90er. Damit kann man sehr viel anstellen, bevor der Schaden nimmt.

    Dicht bekommst du bei PU beschichteten Stoffen die Nähte entweder mit einem Nachtdichter wie SeamGrip oder aufbügelbaren Bändern. Ich würde SeamGrip empfehlen.

    Wenn die Nähte nicht direkt dem Wetter ausgesetzt sind, sondern zB unter der Isomatte liegen, sich also von innen nichts was Wasser weiter saugen kann anliegt, kann man auch gut mit einem sogenannten Corespunn-Garn arbeiten. Das ist ein Garn, das bei Nässe aufquillt und so den Wasserdurchtritt verhindert. Aber es kann halt sein, dass es die Feuchtigkeit weiter leitet.

    Wozu ich unbedingt raten möchte:Nähmaschine.
    Verstauben oft in der Verwandschaft auf dem Dachboden und erleichtern dir das Nähen enorm.
    Und ganz viele Stecknadeln um den Stoff unter der Maschine zu bändigen, dass nachher die Nähte auch da sind, wo sie hin sollen.

    Und wenn du einen Wohnort angibst, findet sich auch jemand in der Nähe, der bereits etwas Erfahrung mit dem Thema hat.

  11. Neu im Forum

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #11
    Danke Echnathon! Das ist doch mal eine hochqualtitative Antwort. Ich werde mal bei den Seiten durchstöbern, was es so an Material gibt, was ich verwenden kann. Aber wenn es auch mit einem normalen BW-Poncho klappen soll, dann ist das natürlich für mich das einfachste. Wenn ich mal wieder auf Heimatbesuch bin, frage ich meine Mutti, die kann mit Nähmaschine umgehen. Ich danke dir herzlich für deine Tipps.

  12. Dauerbesucher
    Avatar von danobaja
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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #12
    als ich im pfadfinderalter war ( war nie einer, gab keine bei mir in der gegend) bin ich mit ner einfachen grünen baumarktplane für 5 mark losgezogen.die plane auf den boden, meinen schlafsack drauf und dann den überstand der plane eingerollt. wenns feucht wurde hab ich einfach den überstand über mich drüber gezogen und gut wars. bei 3x3m plane ist nie wirklich was nass geworden. als tarp hab ich das teil nie benutzt. das aufstellen war mir immer zu nervig.

    danobaja

  13. Neu im Forum

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #13
    Die Idee mit der Plane ist zwar recht gut, aber auch äußerst sperrig. Außerdem ist so eine Plane schnell kaputt, wenn man auf dem Boden schläft, da kleine Steine und so das aufreißen.
    Danke trotzdem. Vielleicht bau ich mir da auch was draus.

  14. Alter Hase

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #14
    Zitat Zitat von lolasch Beitrag anzeigen
    Außerdem ist so eine Plane schnell kaputt, wenn man auf dem Boden schläft, da kleine Steine und so das aufreißen.
    Diese Planen werden als Schutz für Zelte etc. eingesetzt - also von schnell kaputt keine Rede.

  15. Dauerbesucher

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #15
    Da Du trotz mehrerer konstruktiver Hinweise anscheinend dennoch am BW-Poncho festhältst: Dann mach das doch einfach so wie Du es Dir vorgestellt hast. Die Nähte kriegst Du mit SeamGrip abgedichtet sofern der Poncho PU-beschichtet ist.

    Aber es ist müßig hier Tipps und Hinweise zu geben (die durchaus robust sind und "Stil" haben) wenn Du letztendlich nur eine Bestätigung für Dein Vorhaben suchst

  16. Erfahren

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #16
    +1 !
    Ich sachte ja schon : Jeder Jeck is anders!

    Lolasch kann seine eigene Erfahrungen machen, er ist alt genug dazu und jung genug um sie später zu verwenden........

  17. Neu im Forum

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #17
    Zitat Zitat von morit.z Beitrag anzeigen
    Aber es ist müßig hier Tipps und Hinweise zu geben (die durchaus robust sind und "Stil" haben) wenn Du letztendlich nur eine Bestätigung für Dein Vorhaben suchst
    Jetzt im Nachhinein ist mir meine Starrköpfigkeit auch ein bisschen klar geworden. Ich fande nur meine Idee mit dem Poncho so gut Ich habe mir jetzt ein paar Meter wasserdichten Reißverschluss bestellt und werde mein möglichstes tun um das Wasserfest anzunähen. Tut mir leid, wenn ihr es mit mir ein wenig schwer hattet ich gelobe besserung für die Zukunft .

  18. Fuchs

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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #18
    Reißverschluss einnähen, viel Spaß!

  19. AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #19
    Hallo! Ich war auch Pfadi und kann deine Schlafsackhüllenbedürfnisse total verstehen.

    Ich brauchte damals etwas, wo ich meinen Schlafsack reinstopfen und mich irgendwo ins Gebüsch werfen konnte. Dabei wollte ich nicht nass werden und das Ding durfte nicht kaputt gehen. Besonders leicht oder chic oder sonstwas war mir total egal.

    Du könntest zum Beispiel klassischen Zeltstoff verwenden. Oder eben ein stabiles Gewebe von Extremtextil, zum Beispiel Zeltboden. Das ist dann gleich mal deutlch leichter und weniger sperrig.

    Auf einen REissverschluss würde ich wenn möglich verzichten. Denn RV-einnähen ist durchaus möglich, gehört aber zu den mühsameren Arbeiten. Und eine Schlafsackhülle ist ansonsten so einfach zu nähen. Auch Kapuze geht einfach, wenn man vom Rechteck einfach die Ecken einklappt und zusammennäht (wie Briefumschlag)

    Klar, in einer wirklich wasserdichten Hülle wird der Schlafsack nass. Deshalb in der Pfadi nie Daunenschlafsack.

    Und nein, Tarp statt Schlafsackhülle ist für den TE kein sinnvoller Ersatz.

  20. Fuchs
    Avatar von markrü
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    3. Planet
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    AW: Selfmade-Schlafsacküberzug bauen

    #20
    Obwohl es eigentlich nicht zu der Eingangsanforderung von äh 2017? passt: Bei Jurtenland gibt es einen Biwaksack, dessen Oberseite aus Kothenstoff ist, Unterseite Kunststoff. Ist preislich aber nicht low End...
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

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