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  1. Erfahren

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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #41
    Hallo,
    ich habe das MRS Adventure x2 und fahre es mit Spritzdecke und Hund.
    Die Spritzdecke ist mit einem Klettband befestigt. Ich mache sie vorher dran, das ist in 1 Minute getan. Aber auf dem Fluss ist das sicher ein ziemliches Gefummel. Die Spritzdecke mache ich nicht ganz zu, der Hund sitzt zwischen meinen Beinen und damit nur halb unter der Spritzdecke. Hund = Terrier, klein.
    Ob Dein Hund es mitmacht, wenn Du ihn UNTER die Spritzdecke stopfst, ist eine andere Frage.
    Das Packraft ist für mich und Hund und Gepäck gut geeignet, aber für 2 nur eine Notlösung. Der vordere Fahrer hat kaum Platz für seine Beine. Für einen Erwachsenen und ein Kind geht es gerade so.
    Auf das interne Storage System habe ich verzichtet, weil ich dachte, es geht vielleicht schnell kaputt. Das Gepäck tue ich vorne auf den 2. Platz oder bei einem 2. Fahrer schnalle ich es vorne auf den Bug.
    Grüße
    Waldläuferin
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben.

  2. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #42
    Aha, ok, danke, das hilft mir schon sehr. Ja, der Hund ist halb Labrador und halb Windhund und die Abscheu vor Wasser hat er (sie) wohl vom Vater... Also der geht freiwillig unter alles, was ihn vor einem Tropfen Wasser schützt, das ist kein Problem.

    Diesen innenliegenden Kofferraum finde ich ganz interessant, ich muss nur noch lernen, mehr Vertrauen dazu aufzubauen. Wir schauen und das Boot mal an.

    Was muss ich für ein gebrauchtes Packraft bezahlen? 50%? Oder sind die auch so übel wertstabil wie Ally's?
    Grüße, Tie »

  3. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #43
    Ich finde den Vorschlag von earlyworm gut: Ein wildwassertaugliches Packraft (z.B. MRS Alligator 2S), mit dem man zukünftig richtig sportliche Flüsse fahren kann. Dazu ein grosses, leichtes, das auch den Hund mit aufnehmen kann. Der Packrafting Store hat ein neues 2er, das Sigma TX. Ich konnte es neulich auf der Enns testen, lief super, werde demnächst davon auch noch ein Video in meinen Packrafting-Sammelbericht stellen.
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  4. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #44
    Danke, ich werde wohl mal mit Hund und Kegel beim Packraft-Store vorbeischauen, bin ja öfters mal dort. Oder beim nächsten Event probeplanschen.

    Ist die Sache mit Stechpaddel echt realitätsnah oder eher theoretisch? Kann mir das sehr schwer vorstellen mit dem dicken Gummirand...
    Grüße, Tie »

  5. Fuchs
    Avatar von Canadian
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #45
    Also mit vorhandenem Ally 16.5 würde ich auch eher zu zwei Einern greifen. Für zwei Personen und Gepäck für mehrere Tage wird es z.B. im Adventure X2 schon kuschelig (für kürzere Ausflüge finde ich den Platz zu zweit voll in Ordnung).

    Stechpaddel geht. Man berührt zwar schon mal den Schlauch, aber bei mir ist das eher die absolute Ausnahme.

    Der Gebrauchtpreis hängt m. E. sehr stark vom Zustand ab. Da liegen die Preise dann wohl irgendwo zwischen 30 und 80% des Neupreises.

  6. Fuchs
    Avatar von Canadian
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #46
    Es kommt wie es kommen musste... ich brauche Wildwasser. Spätestens seit der Soca bin ich ziemlich infiziert.

    Also danke nochmal für eure Tipps im letzten Jahr, ich hoffe dieses Jahr geht es genauso gut weiter. Das Adventure X2 halte ich weiterhin für ein sehr tolles Boot, aber im WW II wird es schon sehr nass. Es ist noch nicht ganz klar, ob es bleibt oder geht, aber sicher ist, dass ein WW-tauglicher Einer dazu muss.

    Ich denke über WW III (eher selten) wird es wohl eh nicht gehen, da ich vor Ort kaum eine Möglichkeit habe, regelmäßig entsprechende Gewässer zu befahren. Gefühlt würde ich eine Spritzdecke einem selbstlenzenden Boot vorziehen - ohne, dass diese Meinung besonders fundiert ist.

    Gesucht wird also nun ein WW-taugliches Boot, das weiterhin im Rucksack transportiert werden kann (letztlich so leicht wie möglich).

    Gefühlt ist der Markt da in den letzten Jahren nochmals deutlich größer geworden. Ich habe mal versuche etwas vorzufiltern:

    "Normale" Boote:
    MRS Microraft in S/M oder L/XL (von der Größe her liege ich genau auf der Grenze) 2,9 - 3,2 kg
    Alpacka Yak mit abnehmerbarer Spritzdecke 3,4 kg
    Kokopelli Nirvana mit Spritzdecke 4,3 kg
    Kokopelli Rogue - kaum etwas zu gefunden - 3,4 kg
    Sputnik 1 > 3,7 kg

    WW-Boote:
    MRS Alligator 2S 3,45 kg
    MRS Alligator 2S Pro 3,85 kg
    Alpacka Gnarwhal mit abnehmerbarer Spritzdecke in Large 4,5 kg

    Nirvana und Gnarwhal erscheinen mir ausgesprochen schwer. Bei den "normalen" scheint es eine Entscheidung pro Gewicht (Microraft) oder Preis (Sputnik) zu sein.
    Wenn man mal die Schenkelgurte weglässt, ist es gar nicht mehr so viel schwerer als das Microraft. Nimmt man das ISS dazu, aber auch kaum günstiger als die Pro-Variante.

    Ein paar Fragen bleiben:
    Schenkelgurte ja oder nein?
    Interne Gepäckaufbewahrung ja oder nein?
    Wer nutzt ein Boot wie das Alligator auch auf Trekkingtouren?
    Gibt es in dem Fall irgendwelche Einschränkungen im Vergleich zum Beispiel zum Microraft?

    Zum Zubehör:
    Ich würde in dem Zusammenhang auch gerne den ganz billigen Helm ersetzen und ein Feststoffschwimmweste anschaffen.
    Als Schwimmweste für's Trekking soll die Buoy Boy bleiben. Deshalb muss ich bei der Feststoffweste nicht unbedingt auf das letzte Gramm achten. Zu schwer sein sollte sie trotzdem nicht.
    Muss es eine Bergeweste sein? Was sind eure Empfehlungen fürs Packraft?
    Hiko Swift wäre wohl mit das leichteste und einfachste, Hiko Chinch scheint sehr beliebt zu sein - aber auch drei mal so schwer. Die Astral Westen sind mir etwas teuer. Was gibt es für Alternativen, die sich mit der Sitzposition gut vertragen?

    Der Helm sollte schon nach EN 1385 zugelassen sein.
    Als günstige Modelle konnte ich herausfinden:
    Hiko Buckaroo (mit Ohren) 430g
    Palm AP4000 (ohne Ohren) 430g
    Artistic Baker Helm 440g

    Schwerer sollte es nicht werden. Habt ihr noch leichte Alternativen als Tipps?
    Geändert von Canadian (21.06.2018 um 12:56 Uhr)

  7. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #47
    Freut mich, dass dir das Wildwasser so viel Spass macht. Und ja - das ist nicht überraschend; ich sage das den meisten, die sich "erstmal" nur ein Boot für ruhige Gewässer kaufen wollen: Wenn du einmal Blut geleckt hast, sind See-, Fjord- und Wanderfluss-Befahrungen im Packraft einfach ziemlich langweilig. Ob es dann WW III oder auch mal IV wird, kannst du dir ja vorerst noch offen lassen.

    Für ein WW-taugliches und universal nutzbares 1er Packraft empfehle ich eine WW-Spritzdecke und den ISS bzw. Cargo Fly (oder wie auch immer das bei den anderen Firmen heisst). Die Spritzdecke hält das Innere des Bootes wirklich weitestgehend trocken, es kommt so gut wie kein Wasser rein. Mit einem Self-Bailer sitzt du einfach immer wieder im Nassen, wenn auch nur kurzzeitig. Und die Verstau-Möglichkeit im Inneren des Bootes (ISS, Cargo Fly) ist sowieso die wichtigste Neuerung seitdem es Packrafts gibt, meiner Meinung nach. Wird die Ausrüstung darin verstaut, liegt der Schwerpunkt des Bootes viel niedriger, alles wird stabiler und sicherer. Ich würde nicht darauf verzichten wollen.

    Schenkelgurte sind sehr praktisch und hilfreich im Wildwasser, aber darauf könnte ich eher verzichten, als auf das ISS. Dennoch, wenn du ordentlich "kanten" willst, hast du's mit den Gurten viel leichter; man sitzt einfach fester im Boot, hat mehr Kontrolle und kann präziser fahren.

    Ich habe die Pro-Version vom MRS Alligator, aber das Basismodell ist auch schon super. Ich nutzte das Boot für alles, was eben so anfällt, wobei es für stehendes oder ruhiges Fliessgewässer schon overkill ist, hier würde ein leichtes Boot (dünneres Material, keine Spritzdecke usw.) schon reichen. Dennoch, wenn es nur 1 Boot sein darf: Lieber würde ich ein voll ausgestattetes (und relativ schweres) WW-Boot auf den Fjord mitnehmen, als ein leichtes Boot ohne Spritzdecke und ISS ins Wildwasser.

    Im eher anspruchsvollen Wildwasser (ab WW III) nutze ich eine Feststoffweste (Yak High Back 60), nach Grönland nehme ich mir die aufblasbare Schwimmweste (Buoy Boy) mit. Wenn du allerdings "richtig vorbildlich" Wildwasser fahren willst und vielleicht auch einen Swiftwater Rescue Kurs machen willst, brauchst du schon noch was besseres (70N Auftrieb, Bergegurt etc.).
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  8. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #48
    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Zum Zubehör:
    Ich würde in dem Zusammenhang auch gerne den ganz billigen Helm ersetzen und ein Feststoffschwimmweste anschaffen.
    Als Schwimmweste für's Trekking soll die Buoy Boy bleiben. Deshalb muss ich bei der Feststoffweste nicht unbedingt auf das letzte Gramm achten. Zu schwer sein sollte sie trotzdem nicht.
    Muss es eine Rettungsweste sein? Was sind eure Empfehlungen fürs Packraft?
    Rettungsweste definitiv nicht, wenn Du damit die Ohnmachtssicheren mit Kragen meinst. Die verhindern nur zuverlässig, dass Du gegebenenfalls wieder in das Boot kommst oder im Brustschwimmstil an Land kommst.

    Den oben erwähnten Bergegurt (Cowtail, Karabiner, ...) würde ich bei regelmässigem Wildwasserbesuch durchaus auch empfehlen.
    Ansonsten gilt bei Schwimmwesten auch: anprobieren. Wenn sie Dir nicht passt taugt sie nichts.

  9. Fuchs
    Avatar von Canadian
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #49
    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Rettungsweste definitiv nicht, wenn Du damit die Ohnmachtssicheren mit Kragen meinst. Die verhindern nur zuverlässig, dass Du gegebenenfalls wieder in das Boot kommst oder im Brustschwimmstil an Land kommst.

    Den oben erwähnten Bergegurt (Cowtail, Karabiner, ...) würde ich bei regelmässigem Wildwasserbesuch durchaus auch empfehlen.
    Ansonsten gilt bei Schwimmwesten auch: anprobieren. Wenn sie Dir nicht passt taugt sie nichts.
    Sorry, mein Fehler. Meinte die 'Bergeweste'.

  10. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #50
    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Sorry, mein Fehler. Meinte die 'Bergeweste'.
    OK, wenn Du schwimmwesten anprobierst, nimm das PC mit, ist ja leicht. Weil manch im stehen bequeme Weste fängt beim Sitzen an zu drücken oder scheuert bei der Paddelbewegung.

  11. AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #51
    Zitat Zitat von Tie_Fish Beitrag anzeigen
    Ausgangssituation: Wir zwei fahren glücklich Ally 16.5 mit Gepäck und mittelgroßem Hund. Wir sind häufig und gerne in Skandinavien, bevorzugt in hügeligen/bergigen Regionen in der Mitte und im südlichen Norden. Die Flüsse sind dort sehr schön, naturbelassen und oft einsam.
    Also bei Packraft und Hund gefällt mir dieses Bild besonders:


    So stelle ich mir das zumindest vor. Ich hoffe ihr werdet ähnlich viel Spaß haben wie dieses Bild ausdrückt.
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    http://www.canoeguide.net
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  12. AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #52
    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Ein paar Fragen bleiben:
    Schenkelgurte ja oder nein?
    Interne Gepäckaufbewahrung ja oder nein?
    Wer nutzt ein Boot wie das Alligator auch auf Trekkingtouren?
    Ich selber und mein Paddel Buddy fahren beide das MRS Alligator 2S und sind bisher zufrieden mit dem Packraft. Allerdings haben wir auch keinen grossartigen Vergleich zu anderen Booten.

    Interne Gepäckaufbewahrung würde ich in jedem Falle dazu nehmen. Das bring fast nur Vorteile... und einfach nur Respekt an alle welche auf Mehrtagestouren gehen ohne diese interne Möglichkeit.

    Schenkelgurte sind beim Alligator eh dabei. Richtig im Einsatz hatten wir sie noch nicht. Mann kann auch ohne Schenkelgurte Spass im Wasser haben.

    Der Trekking Anteil war bei uns bisher sehr gering. Zählt ein Tageausflug auch? Da war es einfach super das man einfach so mal ein Boot mitnehmen konnte:
    https://www.canoeguide.net/wanderweg...nd-kinderwagen
    Siehe Bilder weiter unten.
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #53
    OT: Als ich deinen Link noch nicht angeklickt hatte, dachte ich, ihr wärst zu viert in dem Boot unterwegs gewesen.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  14. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #54
    Zitat Zitat von earlyworm Beitrag anzeigen
    Also bei Packraft und Hund gefällt mir dieses Bild besonders:


    So stelle ich mir das zumindest vor. Ich hoffe ihr werdet ähnlich viel Spaß haben wie dieses Bild ausdrückt.
    Soo stelle ich mir das NICHT vor, in der Formation eine Woche den Fluss runterzupaddeln mit vollem Gedöns und dem nassen Köter quer Neenee. Das muss Platz haben.

    Und dann in so einem Kieswerk wie auf dem Bild schon garnicht, sondern durch Mutter Natur's grünste Grüne...
    Grüße, Tie »

  15. AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #55
    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Als Schwimmweste für's Trekking soll die Buoy Boy bleiben. Deshalb muss ich bei der Feststoffweste nicht unbedingt auf das letzte Gramm achten. Zu schwer sein sollte sie trotzdem nicht.
    Muss es eine Bergeweste sein? Was sind eure Empfehlungen fürs Packraft?
    Hiko Swift wäre wohl mit das leichteste und einfachste, Hiko Chinch scheint sehr beliebt zu sein - aber auch drei mal so schwer. Die Astral Westen sind mir etwas teuer. Was gibt es für Alternativen, die sich mit der Sitzposition gut vertragen?
    Also die Astral V-Eight ist ja auch nicht teurer wie die Hiko.
    Da diese im unteren Rücken auch nur ein Netz hat müsste sie ebenfalls sehr gut für Packrafting geeignet sein. Gewichtsmässig punkte sie ebenfalls sehr gut für eine Feststoffweste.

    https://www.astraldesigns.com/shop/l...s/pfds/v-eight
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  16. Fuchs
    Avatar von Canadian
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #56
    Zitat Zitat von Libertist Beitrag anzeigen
    Für ein WW-taugliches und universal nutzbares 1er Packraft empfehle ich eine WW-Spritzdecke und den ISS bzw. Cargo Fly (oder wie auch immer das bei den anderen Firmen heisst). Die Spritzdecke hält das Innere des Bootes wirklich weitestgehend trocken, es kommt so gut wie kein Wasser rein. Mit einem Self-Bailer sitzt du einfach immer wieder im Nassen, wenn auch nur kurzzeitig. Und die Verstau-Möglichkeit im Inneren des Bootes (ISS, Cargo Fly) ist sowieso die wichtigste Neuerung seitdem es Packrafts gibt, meiner Meinung nach. Wird die Ausrüstung darin verstaut, liegt der Schwerpunkt des Bootes viel niedriger, alles wird stabiler und sicherer. Ich würde nicht darauf verzichten wollen.

    Schenkelgurte sind sehr praktisch und hilfreich im Wildwasser, aber darauf könnte ich eher verzichten, als auf das ISS. Dennoch, wenn du ordentlich "kanten" willst, hast du's mit den Gurten viel leichter; man sitzt einfach fester im Boot, hat mehr Kontrolle und kann präziser fahren.

    Ich habe die Pro-Version vom MRS Alligator, aber das Basismodell ist auch schon super. Ich nutzte das Boot für alles, was eben so anfällt, wobei es für stehendes oder ruhiges Fliessgewässer schon overkill ist, hier würde ein leichtes Boot (dünneres Material, keine Spritzdecke usw.) schon reichen. Dennoch, wenn es nur 1 Boot sein darf: Lieber würde ich ein voll ausgestattetes (und relativ schweres) WW-Boot auf den Fjord mitnehmen, als ein leichtes Boot ohne Spritzdecke und ISS ins Wildwasser.
    Zitat Zitat von earlyworm Beitrag anzeigen
    Ich selber und mein Paddel Buddy fahren beide das MRS Alligator 2S und sind bisher zufrieden mit dem Packraft. Allerdings haben wir auch keinen grossartigen Vergleich zu anderen Booten.

    Interne Gepäckaufbewahrung würde ich in jedem Falle dazu nehmen. Das bring fast nur Vorteile... und einfach nur Respekt an alle welche auf Mehrtagestouren gehen ohne diese interne Möglichkeit.

    Schenkelgurte sind beim Alligator eh dabei. Richtig im Einsatz hatten wir sie noch nicht. Mann kann auch ohne Schenkelgurte Spass im Wasser haben.
    Danke für eure Rückmeldungen. ISS ist also gesetzt.

    Ich hadere gerade noch zwischen Microraft, Alligator und Alligator Pro. Mit jedem Schritt etwas mehr Leistung für etwas mehr Geld und Gewicht...

    Wie sieht es denn mit dem Alligator (Pro) bei viel Gepäck aus? Lässt sich das auch hier (etwas anderen Form als die klassischen Modelle) noch vernünftig auf dem Bug befestigen?

    Zitat Zitat von Libertist Beitrag anzeigen
    Im eher anspruchsvollen Wildwasser (ab WW III) nutze ich eine Feststoffweste (Yak High Back 60), nach Grönland nehme ich mir die aufblasbare Schwimmweste (Buoy Boy) mit. Wenn du allerdings "richtig vorbildlich" Wildwasser fahren willst und vielleicht auch einen Swiftwater Rescue Kurs machen willst, brauchst du schon noch was besseres (70N Auftrieb, Bergegurt etc.).
    Zitat Zitat von earlyworm Beitrag anzeigen
    Also die Astral V-Eight ist ja auch nicht teurer wie die Hiko.
    Da diese im unteren Rücken auch nur ein Netz hat müsste sie ebenfalls sehr gut für Packrafting geeignet sein. Gewichtsmässig punkte sie ebenfalls sehr gut für eine Feststoffweste.

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    Das wäre auf jeden Fall eine leichte Alternative, allerdings handelt es sich hierbei ja auch nicht um eine Bergeweste (was nicht heißt, dass es die auf jeden Fall sein muss) und ich denke dann eher mit der von Gabriel getragenen vergleichbar (und auch etwa gleich schwer).

  17. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #57
    Zitat Zitat von Canadian Beitrag anzeigen
    Wie sieht es denn mit dem Alligator (Pro) bei viel Gepäck aus? Lässt sich das auch hier (etwas anderen Form als die klassischen Modelle) noch vernünftig auf dem Bug befestigen?
    Klar, kein Problem.

    Ich würde ein Alligator Modell nehmen, an deiner Stelle; im Wildwasser wirst du damit bestimmt mehr Spass haben. Dabei spielt es keine so grosse Rolle, ob du die Pro- oder Standard-Version nimmst.
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  18. Fuchs
    Avatar von Canadian
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #58
    Ich denke, die Entscheidung ist gefallen.

    Da der Gebrauchtmarkt auch nicht viel hergibt, werde ich mich in den nächsten Tagen an den Packrafting-Store wenden und entweder das eine oder das andere Alligator bestellen. Danke für eure Hilfe.

  19. Fuchs
    Avatar von Antracis
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #59
    Ich klinke mir mal ein. Meine Holde und ich haben nun endlich auch die Anschaffung von Packrafts beschlossen - hoffen wir, dass der Haushaltskasse nichts dazwischengrätscht.

    Aktuell sieht es nach einem Alpacka aus (namensgebende Serie) mit WW-Spritzdecke und Cargo Fly.

    Zwei Fragen, 1): So wie ich es aktuell sehe, sind in Deutschland die beiden sinnvollsten Optionen entweder selbst importieren, oder aus Österreich über Packrafting Europe, oder übersehe ich da eine Option ? Alpacka scheint ja jedes Jahr eine Weihnachtsaktion im November zu machen, müsste da nochmal checken, was sich am besten rechnet. So ganz eilen tut es nicht, weil diese Sommertour noch ausschließlich per Pedes gehen wird.

    2) Die Größe als Fragezeichen. Habe die Sizingcharts und die Alpackaempfehlungen gelesen, kann ich natürlich ausmessen, aber bei so einer nicht gerade billigen Anschaffung ist das schon etwas unsicher ohne Anprobe.

    Deshalb: Hat jemand zufällig eine ähnliche Statur wie ich ( 177, kurze Beine, eher muskulös) oder meine Holde ( 170, lange Beine, eher ziemlich schlank...) und hat schon Erfahrungen mit einer Größe sammeln können ? Das würde nochmal etwas Sicherheit geben.

  20. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    AW: Einstieg ins Packrafting - Ein paar Fragen.

    #60
    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Deshalb: Hat jemand zufällig eine ähnliche Statur wie ich ( 177, kurze Beine, eher muskulös) oder meine Holde ( 170, lange Beine, eher ziemlich schlank...) und hat schon Erfahrungen mit einer Größe sammeln können ? Das würde nochmal etwas Sicherheit geben.
    Hi Sascha, ich würde für dich die Größe medium und für die Frau Größe small bestellen. Mir war large bei 1,83 m schon fast etwas zu groß; gerade im Wildwasser ist es gut, wenn man richtig "fest" im Boot sitzt.

    Rein interessehalber: Warum hast du dich für Alpacka entschieden?
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