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  1. AW: Brainstorming: "Tipps u. Tricks weitergeben"

    Ja, wir sind heut nochmal ein bisschen gepaddelt Ich bin aber auch gegen halb drei aufgebrochen, seit einer guten Stunde wieder zu Hause. Direkt ab Kelbra erstmal 2km Stau an der Baustelle, und auch die A7 mit der Baustelle vor dem Walsroder Dreieck hat nochmal 20Min gekostet, sonst lief es ganz brauchbar.

    Hat Spaß gemacht, war nett, euch kennen zu lernen (und Martin wieder zu sehen) - ich freu mich auf die nächste Aktion und wünsche den letzten Mohikanern noch eine gute Nacht und morgen auch eine gute Heimfahrt mit weniger ausgelösten Sicherungen beim E-Auto-Laden

    Viele Grüße,
    Heiko

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    AW: Brainstorming: "Tipps u. Tricks weitergeben"

    Danke. Ja, die Morgenrunde war schön, dann wurde das Wetter unbeständig und abends wieder sehr windig. Sind sicherheitshalber zu einem Autohof zum Laden gefahren, haben uns das Kyffhäuser-Denkmal angeschaut und mangels Tentipi früh Schluss gemacht. Jetzt regnet es immer wieder kurz. Interessanter Ort hier.
    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. F. W. Nietzsche

    Nordlicht bleibt Nordlicht und Tüdelkram is Tüdelkram.

  3. Lebt im Forum
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    AW: Brainstorming: "Tipps u. Tricks weitergeben"

    Bin auch schon länger wieder da, hatte aber hier noch eine ganze Menge Zeug zum Trocknen auszulegen, da mich das Wetter heute beim Abbauen doch etwas geärgert hat und 2 Faltboote und 1 großes Zelt für einen doch etwas viel ist.

    Es hat auch mir viel Spaß gemacht, auch wenn wir nicht den ganzen Tag gepaddelt sind. Das mit dem ganz viel Paddeln schaffen wir auch irgendwann mal noch.

    Mac

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    AW: Brainstorming: "Tipps u. Tricks weitergeben"

    Bin auch wieder da. Bericht und Fotos folgen. Hab einen Umweg über eine Kanuhändler gemacht, daher quer durch den Harz gefahren (hübsch) und dann viel Landstraße (nervig), dann Autobahn ab Soltau (noch nerviger), Boot wegbringen und jetzt wird erst mal ein Happen gegessen und dann ist noch Fahrtenbesprechung.....

    War auf jeden Fall sehr schön.
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  5. Dauerbesucher
    Avatar von Martin206
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    AW: Brainstorming: "Tipps u. Tricks weitergeben"

    Auch ich bin seit ca. 17:45 wieder zuhause.

    OT: Das mit dem Laden hat gut geklappt (und hatte einmal nettes Gespräch und beim zweiten Halt mir mal endlich die Autobahnkirche angesehen - hundertmal vorbeigefahrn und gefragt was das ist).
    Dann war aber Megastau auf der A9 - kaum Umfahrung möglich.


    Ja, auch ich fand's schön (bis auf den Wind!), konnte ein paar andere Boote paddeln (sonst bei Fahrten eher nicht möglich), hab nette u. interessante Leute kennengelernt (bzw. wieder gesehen) , kein Anflug von Langeweile

    Mal sehen ob und wie wir da nächstes Jahr wieder was machen (bei der Location ja sicher nicht).
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    die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.“ - Jonathan Swift

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    AW: Brainstorming: "Tipps u. Tricks weitergeben"

    Ja, die Location wird es wohl nicht mehr werden, obwohl sie schön ist. Der Stausee ist ein perfektes Seekajakrevier, aber nichts für Canadier und Fingerverwundete . Zudem gab es doch so grüne kleine Sternchen im Wasser, wir tippten auf Algentepppiche und da muss man nicht unbedingt Wasser schlucken. Ansonsten fand ich Stellplatz und See und Umgebung richtig toll. Um Wellentraining zu machen, der optimale Platz, ich habe einiges dazugelernt. Und der Wind wäre perfekt für Seekajakwiedereinstieg und Sicherheitstraining auf See gewesen. Also falls wir mal einen reinen Kajakkurs planen, ist der See erste Wahl.
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    AW: Brainstorming: "Tipps u. Tricks weitergeben"

    Dramaturgie Kelbra Stausee

    Der erste Abend.

    Sorry, die ersten Bilder sind schlecht, aber ich brauche sie für den Spannungsaufbau.


    Seeidylle.





    Ein Canadier wagt sich aufs Wasser.





    Es ist windstill, die Wolken wirken beeindruckend, aber nicht bedrohlich. Es ist kein Regen angesagt. Ich starte zu einer kleinen Umrundung des Sees. Die Spritzdecke habe ich vergessen, sie liegt im Zelt, aber so groß ist der See ja nicht.


    Der Damm.





    Blick zum Campingplatz. Ich rechne mit einen kurzen Schauer und ziehe meinen Südwester auf.





    Die Wolke wird dunkler, aber es ist keine Spannung in der Luft, sondern wunderbares Paddelwetter. Glatte See.





    Auf der anderen Seite verändert sich der Himmel. Ist das vielleicht doch gefährlich? Aber es ist nicht schwül. Ein wenig unheimlich wird mir dennoch. Aber nichts weist auf Gefahr hin, nicht die Luft, nicht der Wind. Es wirkt ein wenig, als wäre ich in Finnland und der Himmel spielt mit den Farben.





    Ich paddele weiter und bin ungefähr bei dem blauen Wehr, als ich hinter den Hügeln einen kaum wahrnehmbaren Blitz sehe. Erst in diesem Moment gehen meine sämtlichen Alarmlampen an. Ich wende umgehend und paddele so schnell es geht direkte Linie auf den Campingplatz zu. Gar nicht so einfach, denn es gibt Querströmungen in dem See, gegen die man anarbeiten muss. Der Himmel bleibt erst einmal so, und ich bin froh, seit einiger Zeit regelmäßig zu trainieren. Ich haue richtig in die Paddel, trotzdem dauert es ungefähr zwanzig Minuten, bis ich in der Bucht vom Campingplatz bin. Die Strecke zurück beträgt ca. 2 Kilometer, aber 2 Kilometer können verdammt lang sein. Die Badebojen ignoriere ich, das ist ein Notfall. Menschen oder Segler sind keine mehr zu sehen.

    Ich lande an, springe aus dem Boot und da kommen schon die ersten Tropfen. Ich will das Tarp aufbauen, keine Chance, Blackfrux rennt meinem Packbeutel hinterher und die Heringe fliegen mir um die Ohren. Tarp ins Zelt, damit es nicht wegfliegt und dann setzen wir uns in Blackfux Tentipi. Keine Sekunde zu früh, denn ein Regensturm bricht unvermittelt los, der trotz aller Nordseeerfahrung beeindruckend ist. Leider gelingen die Bilder nicht, denn der See versinkt in Regendunst und das ist zuwenig Kontrast für meine Kamera. Erst als der Regen etwas nachlässt, geht es.


    Da war ich eben und es ist gut, dass ich da nicht mehr bin.





    Da ist das Schlimmste schon vorbei. Die Kirche von Berga.





    Des einen Leid ist des anderen Freud:





    Und schon ist wieder alles ganz harmlos am See. Nur dieses Objekt, das in der Bucht liegt, hat sich aufgerichtet und wird die ganze Nacht mit dem Geklapper des Segels Blackfux den Schlaf rauben.





    Nacheinander trudeln die anderen ein und es wird gegrillt. Danke noch mal an alle Würstchenspender!
    Geändert von Torres (Heute um 12:08 Uhr)
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    Zweiter Tag.


    Morgenrunde


    Wir frühstücken bei strahlendem Sonnenschein. Die Canadierfahrer paddeln ein wenig in der Bucht, während Martin den Marlin nimmt und mit mir an der Südseite des Sees entlangpaddelt. Wir fahren küstennah, da am Hafen keine Bojen vorhanden sind und merken erst später, dass es wohl Naturschutzgebiet ist. Sorry. Das Licht steht wunderschön, und ich Daddel habe meine Kamera in der vorderen Luke. Es weht ein frischer Wind. Irgendwann ist die Landschaft so schön, dass wir kurz eine Bucht ansteuern, so dass Martin die Kamera aus meiner Luke holen kann. Es lohnt sich.






























    Leider merkt Martin die Paddelei im Rücken und so verzichten wir auf eine Umrundung (die kaum länger gewesen wäre) und paddeln zurück.








    Um festzustellen, dass wir auf dem letzten Kilometer recht windgeschützt unterwegs waren. Der Wind hat nämlich aufgefrischt und bald surfen wir mit den Wellen.

    Ein merkwürdiges Gefühl, nicht immer geht es so, wie ich mir das denke, aber ich fühle mich sicher in meinem Boot, wobei es mich beruhigt, dass Martin in der Nähe ist, falls ich doch kentern sollte. Den Schaumkronen und dem Abrollverhalten nach zu urteilen, sind gute 4 bft. auf dem See, teils sicherlich mehr.
    Dort, wo die Wellen schon höher sind und sich unter oder vor dem Boot brechen, fotografiere ich natürlich nicht, sondern erst, als das Gröbste vorbei ist.





    Die Surfer werden nun zahlreicher und auch die anderen fahren raus und probieren ihre oder die Boote der anderen aus. Sie bleiben allerdings in der Nähe des Hafens, der Wellengang ist doch ein bisschen zu anstrengend.












    Steht Dir!


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    Abendrunde


    Laut Wetterapp soll der Wind abends nachlassen. Und so warten wir und warten wir und warten wir. Irgendwann ist er wohl schwächer und so starten Heiko und ich schnell zu einer Abendrunde. Wir fahren gegen den Wind, also wieder die Strecke von heute morgen, dann kann Heiko gut zurücksurfen. Ich dagegen möchte endlich die Umrundung des Sees machen.








    Diesmal fahren wir an den Bojen entlang, also ein paar Meter vom Ufer entfernt. Die Vögel fliegen dennoch auf, anscheinend sind sie keine Paddler gewohnt. Die Vögel an der Alster würden aus der Distanz noch nicht einmal gucken.





    Intelligenterweise habe ich meine Sonnenbrille vergessen und meine Augen brennen. Der Wind kommt direkt von vorne, das ist einfach, man muss nicht steuern.





    Heiko kehrt um, und ich hüpfe jetzt quer zu den Wellen über das Wasser. Ein emsiges Geschaukel, begleitet von auffliegenden Vogelschwärmen, aber mit Kanten kann ich das Boot gut halten. Ein schönes Training, nicht so gefährlich, aber auch nicht anspruchslos.





    Die Kirche von Berga hat es mir angetan. Vorne wieder die Vögel.





    Ein etwas versteckt liegendes Wehr, davor ist viel Schilf und ein Vogelbrutgebiet. War hier die bronzezeitliche Siedlung? Ich muss noch mal schauen, es gibt da eine kleine Landzunge am See.





    Und kurz dahinter komme ich wieder nicht weiter. Ich will eigentlich zu dem blauen Wehr, aber mein Boot treibt seitlich weg, ich bekomme es nicht gegen den Wellengang gesteuert, es will sich quer zu den Wellen legen und dort bleiben. Das gefällt mir gar nicht, ich mag das Geschaukel nicht. So peile ich den Hafen an und paddele schräg in die Wellen hinein. Das gefällt mir erheblich besser, auch wenn ich das Gefühl habe, kaum voran zu kommen. Durch den Stausee fließt die Helme (da ja hier gestaut wird), möglicherweise gibt es bestimmte Unterstömungen, die sich bemerkbar machen. Hier dreht das Boot noch mal in seine gewünschte Richtung, damit ich das Foto machen kann.





    Die Sonne, die eben noch gewärmt hat, geht auf Tauchstation, und es wird schlagartig kalt.





    Auf der gegenüberliegenden Seite zarte Farben.





    Eine schöne Abendtour, und als ich ankomme, ist der Grill schon aktiv. Danke.


    Geändert von Torres (Gestern um 21:20 Uhr)
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    Hab mein USB-Kabel noch nicht ausgepackt ...somit noch keine Bilder am Rechner. Kommt noch.
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    Dritter Tag.


    Umrundung


    Nachdem sich der Morgennebel verzogen hat und die anderen langsam wach werden, gehe ich aufs Wasser, bevor der Wind wieder auffrischt.





    Das Wasser ist grün geworden, was gestern ein wenig aussah wie schwimmende Lärchennadeln, ist heute grünes Grützenband.





    Es ist beinahe windstill.





























    An dem versteckten Wehr sind wieder die Vögel, hier hatte ich gestern abgedreht.




















    Als ich an der Stelle ankomme, an der Heiko gewendet hatte, ändert sich das Wetter wieder. Wolken kommen auf, Wind kommt auf. Die Morgenidylle ist vorbei, es ist jetzt halb zehn Uhr. So windig wie am Tag zuvor wird es allerdings nicht.








    Blackfux ist bereits auf dem Heimweg. Während ich erst einmal frühstücke, gehen die anderen aufs Wasser.





    Diese Farbe!








    Das Wetter wird nun wieder unbeständiger, der Wind stärker, und die Lust, noch andere Boot auszuprobieren, sinkt.





    Heiko und Mac packen nun auch. Martin stellt fest, dass seine Ladestation nicht geladen hat und wird etwas nervös. So beschließen wir, eine andere Ladestation anzufahren und ein wenig in Kultur zu machen. Mac lassen wir mit seinen Booten und seinem Zelt einsam zurück, sorry. Wir bringen das Auto zum Autohof und erklimmen nach einer Serpentinenfahrt (die perfekten Motorradkurven!) das Kyffhäuserdenkmal. Ich habe noch eine Neohose drunter und keuche Steigung und Treppel hinauf, ich kann mich ja kaum bewegen und schwitze fürchterlich. Das wird nach einer kurzen Umzugaktion besser. Es ist Mittelalterspektakel am Denkmal, das wir weitgehend ignorieren.





    Den Stausee sieht man leider vom Denkmal aus nicht, er ist hinter einem Hügel verborgen.





    Einen Grill haben wir nun nicht mehr, und da wir sowieso schon urban outdoor unterwegs waren, gehen wir ins das Campingplatzlokal essen, die heimische Wirtschaft unterstützen.





    Zusammensitzen ist nun nicht mehr, das Wetter wird schlechter und ein Tentipi haben wir leider nicht mehr zur Verfügung. So verkriechen wir uns in unsere Zelte, während es zu regnen anfängt.

    Am nächsten Morgen reicht es immerhin für ein Frühstück in der Sonne, aber dann wollen wir auch früh los, die Fahrt ist lang. Waren schöne Tage, gerne wieder.
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