Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. Himmelfahrt Brandenburg ?

    #1
    Hallo Zusammen

    ich suche für Himmelfahrt eine Tourempfehlung.
    Start und/ oder Ende sollte in Potsdam, Werder oder Brandenburg sein. An-/ Abfahrt erfolgen mit der Bahn, daher die Auswahl der Städte.
    Gibt es in der Region besonders empfehlenswerte 3 Tagestouren (ca 25km Etappen) mit Campingmöglichkeit?

    Freue mich auf eure Tips!
    Gruß aus dem Harz!

    Thomas

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Ziz
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    AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #2
    Ich selbst habe von den Gebieten keine Paddelahnung - leider. Plane aber schon lange dort mal ein (langes) Wochenende zu verbringen. Ich habe mir deshalb das Buch "Brandenburg Berlin" von "Kanu Kompass" gekauft. Die Touren 12 bis 15 sind in dem von dir angestrebten Gebiet. Tour 12 und 13 gehen z.B. beide über Ketzin (Campingplatz laut Buch verhanden), was schonmal eine Zweitagestour von Brandenburg über Ketzin nach Werder ergäbe. Dann könnte man vielleicht weiter nach Potsdam wie Tour 14 vorschlägt. Zumindest als Planungsgrundlage vielleicht keine schlechte Anschaffung - oder du schmökerst mal in einem Buchladen mit Paddelliteratur (Globi ist da recht stark) in dem Buch und raubkopierst die Informationen direkt in deinen Kopf.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß bei deiner Tour. Wenn das Buch, dass ich gerade empfohlen habe, keinen totalen Stuss erzählt, erwartet euch eine sehr schöne Fahrt.

  3. Erfahren
    Avatar von Deichgraf
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    AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #3
    Himmelfahrt und paddeln? Habe ich aufgegeben! An den Ufern grölende Meute, auf dem Wasser wirr herumirrende Boote mit Bassbox und Bierkisten. Sogar in ausgewiesenen Naturschutzgebieten habe ich die schon angetroffen. Könnte dir in der Region auch passieren.

    Am Tag danach ist es ruhiger!

    Zur Region und Tourensuche kann ich leider nichts beitragen.
    Im Umgang mit anderen Menschen stellt sich immer wieder die gleiche Frage: "Spinne ich oder die anderen?" Ich möchte nichts vorweg nehmen, nur soviel: JA !

  4. AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #4
    Deichgraf hat es schon erwähnt, es wird die Hölle los sein. Gerade zwischen Potsdam über Werder nach Ketzin. Vor allem in Form von (rasenden) Motorbooten, Hausbooten und Polizei (unbedingt auf korrekte Bootsbeschriftung achten).
    Am Donnerstag diesen Teil unbedingt meiden und erst für Freitag/Samstag einplanen.

  5. AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #5
    @Thaler: Da kannste schon mal eine schöne Tour machen. Nur mit den Fotos wird es schwierig:



    Am besten ist es dort im Winter:

    Geändert von AlfBerlin (18.03.2017 um 16:47 Uhr)

  6. AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #6
    Moin!
    Himmelfahrt ist in Deutschland ein prima Datum, um bei schönem Wetter die Zeltausrüstung zuhause oder bei Freunden im Garten zu kontrollieren und ggf. zu reparieren oder vervollständigen. Allenfalls bei anhaltendem Sauwetter kann eine erholsame Fahrradtour oder ein Ausflug mit dem Boot in Erwägung gezogen werden.
    Mit freundlichem Ahoi,
    janhimp

  7. AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #7
    Wenn du die Grenzen Brandenburgs etwas historischer siehst, findest du auch sehr ruhige Paddelgewässer in der Umgebung von Berlin. Wir sind letztes Jahr die Oder zu Himmelfahrt gefahren, und haben keinerlei Störungen der oben beschriebenen Art bemerkt.
    Zur Anreise wäre für dich neben der Bahn auch ein Bus erforderlich, siehe Slubice_Krosno_Odrzanskie.pdf (bzw. evtl. noch ein 2. Bus hier).

  8. Erfahren

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    AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #8
    Hallo Thaler,
    wenn ich zu (Pfingsten*) nicht mit dem Boot an die Ostsee wollte, würde ich Dich gern eine Tagesetappe lang begleiten. 25km klingt auch so, als würde meine Holde mitkommen wollen.
    Wie bereits in den vorherigen Beiträgen angeklungen ist Pfingsten einiges aus dem Wasser los - aber das von Alf gepostete Bild ist wahrlich nicht repräsentativ. Und dann gilt natürlich - je weiter Du von Berlin, Potsdam und z.T. auch Brandenburg entfernt Du paddelst, desto ruhiger wird es. Wenn es nicht gerade zu Pfingsten wäre, würde ich Dir empfehlen, bereits in Wannsee einzusetzen und Potsdam von der Wasserseite her zu erkunden. Je nach Toleranz gegenüber Motorbootverkehr ist es aber wahrscheinlich besser, in Potsdam auf der Freundschaftsinsel oder sogar erst in Werder das Boot zu Wasser zu lassen.

    Von Potsdam nach Brandenburg sind es auf kürzestem Wasserwege knapp 50km, ein Stück weiter bis Kirchmöser (liegt auch an der Strecke des RE1) sind es ungefähr 60km. Wenn Du den einen oder anderen Abstecher machen möchtest, kommst Du locker auf Tagesetappen von 25km.

    Falls Dich die Aussicht nicht schreckt, die Wasserfläche ab Potsdam mit einer Reihe anderer Boote zu teilen - ein paar Hinweise (insbesondere für die ersten beiden Etappen) könnte ich noch aufschreiben.


    Viele Grüße
    Jürgen


    (*Edit: das sollte eigentlich Himmelfahrt sein )
    Geändert von Paddolf (19.03.2017 um 07:29 Uhr)

  9. AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #9
    Wenn ich an die Einstiegsstelle am Jungfernsee (Potsdam) denke und an den Trubel manchmal dort, finde ich Alfs Bild sehr repräsentativ.

  10. AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #10
    Auch weiter nördlich von Berlin ist es zu Himmelfahrt leider sehr laut. Die blöden Hausboote (Floß mit kleiner Hütte drauf und winzigen aber sehr lautem Außenborder) sind äußerst populär geworden bei den Trinker dieser Nation. In den Ecken, wo keine Motorboote erlaubt sind, sind dann aber auch sehr viele Paddler unterwegs.

    Ich meide nach Möglichkeit dieses Wochenende. Der Vater-/Herrentag ist nicht unbedingt ein Gentlemens-Tag! Wir machen unsere Vater-Kind-Tour zwei Wochen vorher und hoffen auf gutes Wetter.

  11. AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #11
    Das es Himmelfahrt ziemlich voll sein kann / wird ist mir schon klar.
    Obwohl wir auf der Unstrut angenehm vom fast nicht vorhandenen Herrentagsverkehr auf dem Wasser überrascht waren.
    Wir müssen auch nicht von Potsdam bis Brandenburg paddeln, würden nur gerne diese Orte als Start bzw. Endpunkt nutzen um wieder die Bahn bequem nutzen zu können. Vielleicht sind die angrenzenden Seen ja (etwas) ruhiger?

    @Jürgen: Insiderinfos sind gerne genommen.
    Gruß aus dem Harz!

    Thomas

  12. Erfahren

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    AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #12
    Zitat Zitat von Itchy ST Beitrag anzeigen
    Wenn ich an die Einstiegsstelle am Jungfernsee (Potsdam) denke und an den Trubel manchmal dort, finde ich Alfs Bild sehr repräsentativ.
    < Ironie an >
    Jetzt wird Einiges klarer. Für Werder sind solche Paddleraufläufe wirklich nicht repräsentativ - aber die Kanuten drücken sich ja auch alle am Jungfernsee 'rum.
    Mal so überschlägig kalkuliert: ungefähr 10m Bootsabstand wie auf Alfs Foto, je Boot also ca. 100m² | Fläche des Jungfernsees 1,24km², abzüglich der abgetonnten Bereiche für die Berufsschifffahrt sind das etwa 1km² | damit kommen wir auf etwa 10.000 Boote, rechnen wir großzügig mit nur 25% dieser Anzahl, verbleiben nur 2500 Boote | der Landeskanuverband hat ca. 2500 Mitglieder, die geben sich da offenbar alle ein Stelldichein | uhuund jetzt das Beste- es bleibt sogar noch ein Platz für Thaler frei, denn ich bin ja (hoffentlich) an der Ostsee
    < Ironie aus >

    Vielleicht entwickelt man notgedrungen als Paddler im Bereich der Havelseen eine höhere Toleranz gegenüber Motorbooten, man muss sich ja irgendwie arrangieren. Bei mir kommt noch hinzu, dass ich eben nicht nur Mitglied im LKV sondern auch im Motoryachtclub Werder bin. Letzteres nicht, weil ich mir vorstellen könnte, irgendwann einmal eine Motoryacht zu besitzen - sondern weil ich beim MC-Werder einfach eine günstige Gelegenheit habe, ans Wasser zu kommen. Und was lernt man dort beim MC: Motoryachtfahrer sind auch nur Menschen und schon gar nicht Feinde der Paddler.
    Natürlich, es gibt Raser, aber wohl eher bei den Leihbootfahrern. Zumindest unsere MC-Bootsfahrer müssen nicht mehr den Motor bei jeder Gelegenheit voll aufdrehen, da steht eher das gemütliche Cruisen im Vordergrund. Ätzend empfinde ich vor allem Boote mit schlecht lärmgedämmten Billig-Außenbordmotor - allen voran die von Katsche beschriebenen Flöße. Die untermotorisierten Teile sind kaum schneller als man selbst, so dass man bei gleicher Fahrtrichtung lange das Geräuscherlebnis erdulden muss. (Es gibt natürlich auch Flöße mit leisen Motoren und Bootsführer, die verstehen, dass die Geräuschentwicklung deutlich überproportional zur Geschwindigkeit wächst.)
    Na klar, bei schönem Wetter und zu Himmelfahrt / Pfingsten ist viel Betrieb auf dem Wasser, ungestörter Naturgenuß ist nicht zu erwarten. Trotzdem kann die Havelfahrt eine interessante und entspannende Tour werden. Niemand will Paddler versenken, es gilt aber Obacht zu geben. Insbesondere an Engstellen z.B. unter Brücken sieht man manchmal recht waghalsige Manöver, man sollte einfach mit der Unbedarftheit (und eventuell Alkoholisierung) der anderen rechnen. Dann gibt es hin und wieder dumme Sprüche von anderen Bootsfahrern - fast immer ist das aber "verunglückter" Humor. Also entspannt bleiben und möglichst mit einem lockeren Spruch antworten. Ich habe erst einmal eine potentiell gefährliche Situation erlebt, als an einer Rast- und Badestelle angesoffene junge Erwachsene des Abends zum Nacktbaden erschienen. Die jungen Männer der Gruppe meinten, dass ich mich auch zu entkleiden hätte (damit habe ich kein Problem, aber ich wollte nicht baden) und bekräftigten ihre Forderung mit Prügelandrohung. Da es hier sinnlos war, gegenteilig zu argumentieren, habe ich lieber den geordneten Rückzug angetreten.

    So, nun ein paar Bemerkungen zu einer möglichen Tour.
    Wenn Du in Potsdam Hbf anlangst, das Gebäude Richtung "Lange Brücke" verlässt und Dich nach rechts wendest (zum Mercure-Hotel) kannst Du von der Brücke aus begutachten, ob Du gleich in der Nähe der Brückenabgänge aufbauen und einsetzen möchtest oder einen etwas weiteren Weg z.B. auf die Freundschaftsinsel zurücklegst. (Der von https://www.flussinfo.net/untere-havel/einsetzstellen/ empfohlene Einstieg an der Nuthe ist wahrscheinlich wegen Bauarbeiten nicht so einfach zu erreichen.) Auf der Freundschaftsinsel stimmst Du den Betreiber des Bootsverleihs durch den Erwerb eines Bechers Kaffee o.ä. freundlich und kannst dann dort bequem einsetzen. Du bleibst natürlich auf der "Alten Fahrt", die "Neue Fahrt" ist sommers für Paddler gesperrt. Die nun folgende Strecke entlang der Anleger der Fahrgastschifffahrt ist die kanutechnisch wahrscheinlich anspruchsvollste der Tour. Ein relativ enges Fahrwasser mit zu erwartend regem Verkehr und etwas Kabbelwellen wegen des Uferverbaus. Falls Du sehr unsicher bist, dann ziehst Du bis zur Hinzenbergklause oder bis zur unteren Planitz (ist zwar nicht so dolle, geht aber). Der weitere Weg führt Dich durch den Judengraben zur Hinterkappe von Hermannswerder und von dort zur Eisenbahnbrücke im Templiner See, die Wasserskistrecke bleibt links liegen. Je nach Geschmack fährst Du am linken oder rechten Ufer oder in der Seemitte, wechselst dann aber vor Caputh an das rechte Ufer und fährst unter der Eisenbahnbrücke in den Petzinsee (rechts eine schöne Badestelle). Am Ende des Petzinsees fährst Du durch den Wentorfgraben in den Schwielowsee. Aktuell liegen zwei Bäume im Wasser, die sind bis dahin vielleicht beräumt, ansonsten - man kann schon irgendwie darüber rutschen (derzeit bei gutem Wassestand kein Problem). Der kürzeste Weg wäre jetzt rechts nach Baumgartenbrück, aber ein interessanter Abstecher führt Dich an das linke Ufer des Schwielowsees und weiter bis Ferch. Am Strandbad Ferch kannst Du das Boot einigermaßen sicher parken (Kosten unbekannt) und zu Fuß den kostenfrei zugänglichen Aussichtsturm auf dem Witkiekenberg besuchen - ich finde, es lohnt sich.
    Weiter am anderen Seeufer wieder zurück jetzt nach Baumgartenbrück (vorbei an dem aus meiner Sicht architektonisch missratenen Resort Schwielowsee), danach wird Werder sichtbar. Für die Unterkunft in Werder bieten sich 3 Varianten. Auf der linken Uferseite vor Werder der Abzweig in den Glindower See, gleich am Anfang der vielgelobte Campingplatz Riegelspitze. Weiter in den Glindower See ein interessanter Anblick - Kajütboote in großer Zahl - die Kapitäne haben ihren Schwimmbungalow auf dem Wasser geparkt. Am Strandbad Glindow der nächste Campingplatz.
    Ich würde selbstverständlich höchstens die Liebesinsel im Glindower See umrunden, zurück zur Havel fahren und dann durch die Föhse (trennt Insel Werder vom Festland) bis zum MC Werder auf der linken Uferseite paddeln. Hier hast Du Zeltwiese, Sanitärhäuschen, Duschcontainer und (hoffentlich) freundliche Ansprechpartner. Bei Bedarf könnte ich Dich anmelden. Am Abend dann eine Tour zu Fuß bis zur Werderaner Insel - ist dort ganz nett.
    Am nächsten Tag in den Zernsee und jetzt nach rechts Richtung Wublitz. Schöner Bruchwald am Ufer, die Strecke ist eigentlich für Verbrennungsmotoren gesperrt aber einige Anlieger haben noch alte Rechte - behaupten sie zumindest. Am Schlänitzsee eventuell Rast bei Schloss Marquardt und weiter durch den Sacrow-Paretzer-Kanal. Die Kanalufer wurden gerade neu angelegt, daher ist die Strecke bis auf das letzte Stück etwas langweilig.
    Alternativ zur Wublitz hältst Du Dich auf dem Zernsee links, unter der Autobahnbrücke hindurch auf der eigentlichen Havel - auch recht schön. Kurz vor dem Zusammentreffen mit den Sacrow-Paretzer-Kanal rechts ein Abzweig in den motorbootfreien Göttinsee mit ruhigen Rastmöglichkeiten.
    Um nach Ketzin zu kommen, hältst Du Dich ab der Fähre rechts und stößt bald auf das Strandbad Ketzin mit Biwakmöglichkeit oder gleich daneben dem Zeltplatz. Kurz dahinter http://www.ferienhof-havelblick.de/ (kenne ich nicht, vielleicht ist es genial ...). Ich würde experimentieren und noch ein Stück weiter an der Ketziner Promenade vorüber bis zum http://www.seesportclub-ketzin.de/index.php fahren. Ob es da gut ist, weiß ich allerdings nicht.
    Die Strecke Werder-Ketzin ist ja kürzer als 25km. Falls Du nach dem Zeltaufbau noch Paddellust hast - ich fand es recht spannend und navigatorisch anspruchsvoll, in die alten Tonstiche (Brückenkopf, Kliemsiedlung) einzufahren und möglichst weit nach Norden zu gelangen ... man kommt auf jeden Fall bis an den Platz des Potsdamer Golfklubs. Alternativ kannst Du in Bereich der Ketziner Havelinseln paddeln. Eigentlich herrscht für die Inseln Betretungsverbot, aber Angler zeigen, dass das offenbar nicht sehr streng kontrolliert wird.

    Die Strecke von Ketzin nach Brandenburg und weiter bis Kirchmöser bin ich zwar schon gefahren aber mit geringer Häufigkeit, dazu kann ich wenig beisteuern. Nach dem Trebelsee wurden die Havelmäander durchstochen, Du entscheidest selbst, wo Du fährst. Linksufrig lockt der Aussichtsturm Götzer Berge, aber ich habe keine überzeugende Idee, wo man sein Boot parken sollte, um zum Aussichtsturm zu laufen. (Am ehesten noch an der Fichtner-Marine mit je 2,5km Hin- und Rückweg zu Fuß ... na ja.) Sehr nett die Tour durch die Krumme Havel bei Gollwitz. In Brandenburg kannst Du an beiden Brücken über den Stadtkanal aussetzen, bis zum Bahnhof ist es dann nicht weit.

    Weil angesprochen: Die Wasserschutzpolizei scheint bei uns recht paddlerfreundlich zu sein. Ich bin im Bereich der Potsdam-Werderaner Havel vor meiner Bootsbeschriftung grob geschätzt 2000km unterwegs gewesen, hab die WaPo immer freundlich gegrüßt und alles war gut. Trotzdem kann man sich ja eine sinnige Beschriftung zulegen.

    Schließlich - hinter Brandenburg ist es auch nett. Ich bin aber erst einmal nach Havelberg gepaddelt. Auf jeden Fall ist es dort ruhiger. Und Orte mit Bahnanschluss gibt es auch.
    Zudem ist Itchys Vorschlag bedenkenswert, die Tour in umgekehrter Richtung zu unternehmen. Dann aber wenn möglich vom Donnerstag zum Sonnabend, denn am Sonntag fahren Berliner und Potsdamer wieder zurück und Du hast reichlich Verkehr in Deiner Reiserichtung.


    Viele Grüße
    Jürgen
    Geändert von Paddolf (19.03.2017 um 21:21 Uhr)

  13. Neu im Forum

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    AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #13
    Den Ausführungen von Paddolf ist wenig hinzuzufügen.
    Ich selbst würde Richtung Brandenburg oder noch weiter flussabwärts empfehlen.
    So schön es rings um Werder ist- die Konstellation Saison, Wochenende, Feiertag und eventuell noch schönes Wetter- ist für mich ein Ausschlusskriterium für den Bereich zwischen Potsdam und Ketzin. Unzählige Motorboote, darunter leider nicht wenige Idioten, auf der Suche nach Selbstdarstellung oder unberührter Natur. Die Uferbereiche werden rücksichtslos vereinnamt, jede Stelle die mit Motorkraft erreichbar ist wird okkupiert und als Grillplatz hergerichtet. Da kann manchmal schon die Freude am Paddeln vergehen....
    Aber sieh dich selbst um, es lohnt sich trotzdem. Besonders außerhalb der Saison. Schau mal ins canadierforum oder faltbootforum, da sind etliche Tourenberichte zur unteren Havel.

    schöne Paddeltage
    Peter

  14. Erfahren
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    AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #14
    Zitat Zitat von Paddolf Beitrag anzeigen
    < Ironie an >

    Um nach Ketzin zu kommen, hältst Du Dich ab der Fähre rechts und stößt bald auf das Strandbad Ketzin mit Biwakmöglichkeit oder gleich daneben dem Zeltplatz. Kurz dahinter http://www.ferienhof-havelblick.de/ (kenne ich nicht, vielleicht ist es genial ...).
    Ich stand da letzten November 4 Wochen beruflich mit dem Wohnwagen. Genial würd ich nicht sagen, aber gut auf jeden Fall. Die Betreiber sind sehr angenehm. Hilfsbereit, ohne einem auf den Saque zu gehen. Preis passte auch, Duschen sind sauber, ruhig ist es, und der Blick auf die breite Havel ist hübsch. Also, ne klare Empfehlung.

    Viele Grüße
    Steve
    --
    Nur der Einsame findet den Wald: wo ihn mehrere suchen,
    da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück. (Rosegger)

  15. AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #15
    Vielen Dank für Eure Tips Empfehlungen und Hinweise.
    Wir haben uns nun entschlosen (aus guter Erfahrung über Himmelfahrt) doch wieder die Unstrut unter die Paddel zu nehmen.
    Gruß aus dem Harz!

    Thomas

  16. Erfahren
    Avatar von Smo
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    AW: Himmelfahrt Brandenburg ?

    #16
    Dann kannst du auch nebenan auf die Saale wenn ihr was neues sehen wollt. Da ists noch leerer als auf der Unstrut. Von Jena oder auch Porstendorf bis Leisling. Ist eine richtig schöne, abwechslungsreiche Strecke und gut mit der Bahn machbar. Sind wir 2x zum 1. Mai gefahren und haben beide male nicht mehr als 4 oder 5 andere Boote gesehen. Okay, einmal bei Bad Kösen ne Schülerinnengruppe mit grossem Raft und Megafon. Der Lehrerin mal kurz und deutlich gesagt dass... egal, dann war Ruhe.

    Viele Grüße
    Steve
    --
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    da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück. (Rosegger)

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