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  1. Dauerbesucher

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    Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #1
    Hallo,

    meine Freundin ist gerade im fortgeschrittenen Stadium (Ende 5. Monat), und am Wochenende kam im Klettergarten schon ein Problem auf: Der Gurt passt nicht mehr richtig. Er drückt vorn auf den Bauch, ist unangenehm.
    Da die Draußen-Saison grad losgeht und wir beide auf die Felsen nicht komplett verzichten möchten eine Frage:

    Gibts dazu Erfahrungen wie ihr das eventuell gelöst habt? Aktuell gehen wir nicht nur zu zweit klettern, sondern mind. zu dritt, sodass sie weder vorsteigt noch sichert. Sie wird am straffen Seil gesichert. In den Klettergärten wo wir bis jetzt waren dann auch mit Ablassen.

    Ich hab überlegt, ihr einen Komplettgurt zu kaufen - irgendwo hab ich in der Vergangenheit einen Bericht gelesen, wo jemand mit sowas bis in den anfangenden 9 Monat einfache (!!!) Routen gemacht hat. Bei den Komplettgurten bleibt ja der Bauch frei, sodass nichts eingeengt wird, der Anseilpunkt ist höher, sodass ein Umkippen nicht passieren kann.

    Leider gibts laut meiner bisherigen Recherche nur ungepolsterte Gurte im akzeptablen Preissegment bis 100 Euro - die gepolsterten sind dann Profi-Gurte im deutlich gehobeneren Segment.

    Gibts dazu Erfahrungen?

    Grüße
    Micha
    EVER TRIED. EVER FAILED. NO MATTER. TRY AGAIN. FAIL AGAIN. FAIL BETTER.

  2. Alter Hase

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #2
    Zitat Zitat von Shuya Beitrag anzeigen
    Hallo,

    meine Freundin ist gerade im fortgeschrittenen Stadium (Ende 5. Monat), und am Wochenende kam im Klettergarten schon ein Problem auf: Der Gurt passt nicht mehr richtig. Er drückt vorn auf den Bauch, ist unangenehm.
    Da die Draußen-Saison grad losgeht und wir beide auf die Felsen nicht komplett verzichten möchten eine Frage:

    Gibts dazu Erfahrungen wie ihr das eventuell gelöst habt? Aktuell gehen wir nicht nur zu zweit klettern, sondern mind. zu dritt, sodass sie weder vorsteigt noch sichert. Sie wird am straffen Seil gesichert. In den Klettergärten wo wir bis jetzt waren dann auch mit Ablassen.

    Ich hab überlegt, ihr einen Komplettgurt zu kaufen - irgendwo hab ich in der Vergangenheit einen Bericht gelesen, wo jemand mit sowas bis in den anfangenden 9 Monat einfache (!!!) Routen gemacht hat. Bei den Komplettgurten bleibt ja der Bauch frei, sodass nichts eingeengt wird, der Anseilpunkt ist höher, sodass ein Umkippen nicht passieren kann.

    Leider gibts laut meiner bisherigen Recherche nur ungepolsterte Gurte im akzeptablen Preissegment bis 100 Euro - die gepolsterten sind dann Profi-Gurte im deutlich gehobeneren Segment.

    Gibts dazu Erfahrungen?

    Grüße
    Micha

    puuh, meine frau ist seinerzeit auch noch gkeklettert - keine ahnung mehr allerdings, wie lange genau noch. bei ihr ging es bis zum schluss mit ihrem normalen gurt. kann mich aus grauer vorzeit an eine ehemalige bekannte erinneren, bei der die ersten wetten liefen, ob sie wohl gerade beim klettern ist, wenn die wehen einsetzen oder ob das kind vlielleicht gleich am fels auf dei welt kommt? die hatte tatsächlich koplettgurt.
    ob der dann halt dafür an anderer stelle (brust vieleicht?) drückt - keine ahnung. hilft wahrscheinlich nur der gang ind laden und ausgiebiges probehängen.

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #3
    Unsere Frauenärztin hat dringend davon abgeraten.

  4. Alter Hase

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #4
    Vielleicht hilft Dir dieser Erfahrungsbericht.

    http://kletterszene.com/stories/mit-...ft-und-danach/

    Das Problem ist ja nicht die Betätigung während der Schwangerschaft vermute ich, nur eben was passiert da eigentlich, wenn Du in den Gurt stürzt.

    Vielleicht einfach den Verzicht üben und ein anderes Hobby suchen? Machen Trinkerinnen und Raucherinnen ja (meist) nicht anders.

  5. Dauerbesucher

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #5
    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    Unsere Frauenärztin hat dringend davon abgeraten.
    Wegen der Stutzgefahr, sehe ich ein.
    Deshalb ist aktuell auch kein Vorstieg drin sowie auch kein Bouldern. Bei ausgesuchten Routen (Gerader Verlauf, keine Pendelgefahr, ...) und straffer Nachsicherung sehe ich da kaum ein größeres Risiko als beim Fahrradfahren in der Stadt.
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  6. Dauerbesucher
    Avatar von atlinblau
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #6
    Welchen Grad an Risikominderung man in der Schwangeschaft für sich
    in Anspruch nimmt, liegt auch an der gesellschaftlichen Akzeptanz...
    Autofahren ist weit verbreitet...hochschwanger angeschnallt im Auto ist
    auch erst im Unfallfall eine Gefahr für das Kind...klick!!!

    "Es empfiehlt sich, in den letzten Monaten der Schwangerschaft wenn möglich weniger Auto
    zu fahren oder so wenig wie möglich selbst zu fahren..."


    Gleiches sehe ich beim klettern.

    Thomas

  7. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #7
    OT: Fahrrad fahren in der Schwangerschaft würde ich nie machen. Wieviel Druck auf die Plazenta ein Gurt ausübt, keine Ahnung, man sollte im Laden ausprobieren und auch mal den Arzt fragen (auch wenn sie alle davon abraten. Ich persönlich würde verzichten, es sind ja nur noch wenige Monate.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  8. Erfahren
    Avatar von JHL
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #8
    Wenn ihr Gefahren minimieren wollt, dann lasst es. Einen "Freischein" wird euch hier wohl hoffentlich keiner erteilen, präventive Absolution wirst Du hoffentlich nicht suchen.
    Meine Frau hat bei unserem Nachzügler (kommt jetzt die Tage) im dritten Monat komplett aufgehört, sie war aber auch vorher schon wenig selbst in der Wand. Unsere "großen" Jungs hat sie auch nicht mehr gesichert. Ihre Frauenärztin hatte ihr klar geraten, sowohl das Klettern, als auch das Sichern sein zu lassen.
    Eine Bekannte ist noch ziemlich lange (ich glaube, bis zum Ende des sechsten Monats) geklettert, allerdings hatte sie einen professionellen Komplettgurt (Ehemann ist Industriekletterer).
    Meine persönliche Meinung: Lieber ein paar Wochen auf das Hobby verzichten, als sich ein Leben lang Vorwürfe zu machen.

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #9
    Wegen der Stutzgefahr, sehe ich ein.
    Nicht nur. Auch der Druck auf den Bauch - auch seitlich - ist ja nicht ohne.

    Im Endeffekt bleibt es natürlich jedem selbst überlassen; ich würd's nicht machen. Uns wurde auch klar gesagt, dass bei Problemen nach dem Klettern / Paragleiten / was-auch-immer, durchaus auch die Versicherung aussteigen kann.

    Und nachdem unserer jetzt gerade 8 Wochen alt ist: Geht nicht klettern, geht auf Vorrat schlafen. Ist besser investiert

  10. Alter Hase

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #10
    Zitat Zitat von JHL Beitrag anzeigen
    Wenn ihr Gefahren minimieren wollt, dann lasst es. Einen "Freischein" wird euch hier wohl hoffentlich keiner erteilen, präventive Absolution wirst Du hoffentlich nicht suchen.
    wenn ich Shuya richtig verstanden habe, hat er eigentlich nur eine gurtempfehlung gesucht...

  11. Alter Hase

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #11
    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    Geht nicht klettern, geht auf Vorrat schlafen. Ist besser investiert
    auf vorrat klettern, auf vorrat schlafen: macht beides sinn im hinblick darauf, wei oft du zukünftig zu beidem kommst...

  12. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #12
    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    Geht nicht klettern, geht auf Vorrat schlafen. Ist besser investiert
    So isses!
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  13. AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #13
    Zitat Zitat von Hunter9000 Beitrag anzeigen
    Uns wurde auch klar gesagt, dass bei Problemen nach dem Klettern / Paragleiten / was-auch-immer, durchaus auch die Versicherung aussteigen kann.
    Immer das Versicherungsargument. Welche Versicherung soll das sein? Hast du eine Versicherung gegen Fehlgeburt abgeschlossen? Eine Lebensversicherung für das ungeborene Kind? Okay.
    Deine Krankenversicherung KANN nicht "aussteigen". Eine Krankenkasse zahlt nämlich nicht nur bei Fahrlässigkeit sondern auch bei Vorsatz. Ich kann mir salopp gesagt mit einem Hammer das Knie zertrümmern und anschließend zahlt die Krankenkasse die Operation. Dass dies natürlich sehr sehr dumm wäre, ist klar.

  14. Erfahren

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #14
    Letztlich muss es jede selber wissen, allerdings (und das gilt keineswegs nur für schwangere Frauen) kann man solche Dinge ja auch mal von der nichtkulturellen Seite betrachten: es gibt Bereiche und Ereignisse des Lebens, in denen die Natur viele Lebewesen mit einem gewissen Rückzug, einer gewissen Eigenpflege, einer erhöhten Wachsamkeit ausstattet. Beim Menschen heisst es dazu: ein jedes Ding zu seiner Zeit. Für mich hat das auch etwas damit zu tun, sich auf etwas wirklich einzulassen (...und natürlich scheitere ich immer mal wieder daran).

    Zu welchem Zweck will sie, wollt Ihr, das bewusst aushebeln? Wenn darauf eine konsequente Antwort vorliegt, ist es Euch natürlich unbenommen, zu tun was Ihr nicht lassen könnt, aber ist dieser Gedanke überhaupt vorgekommen?

  15. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #15
    OT: ...und in erster Linie, lieber Micha, hast Du jetzt gelernt, dass eine SChwangerschaft nicht etwa die Sache einer Schwangeren und ihres Partners ist, sondern dass die gesamte Umwelt da ein gefühltes Recht hat, mitzureden.*

    Das zweite, was Du gelernt hast: nicht mehr deine Freundin ist Expertin und Entscheiderin für ihren Körper, sondern alle (selbst ernannten oder tatsächlichen) ExpertInnen dürfen jetzt entscheiden. Sie hat diese Entscheidungen auszuführen. Sonst werden angebliche Horrorkeulen ausgepackt.

    Das dritte, was Du gelernt hast: Mit dem Argument "das darf man dem [geborenem oder noch nicht geborenem] Kind nicht antun", lässt sich jedes Verhalten der Mutter normieren. Klettern in der SChwangerschaft - das darf man dem Kind nicht antun. Kinderkrippe - das darf man dem Kind nicht antun. Zwei arbeitende Eltern - das darf man dem Kind nicht antun.

    Mein Rat: Entscheidet allein und vernünftig. Schon mit dem unverhüteten Sex geht das Risiko los, dass eurer Leben am Ende nicht so aussieht wie in der "Brigitte Family Sonderausgabe". Und jede Aktion - besonders als Eltern - birgt ein gewisses Risiko, dass das Ergebnis nicht so ist wie erwartet. Also müsst ihr entscheiden, welches Risiko ihr eingehen wollt.

    Für mich - und ich bin da frei von jeden Ahnung - klingen eure Ideen mit Nachsteigen sehr vernünftig.


    *und die schlechte Nachricht: Das hört auch nach der Geburt nicht auf. Irgendwann fangen Omis im Bus an, dein 6-jähriges Kinder zu "erziehen", dass sie bei ihr (ja bei der fremden alten Frau) auf dem Schoß sitzen sollen. Alles schon erlebt - vor wenigen Tagen.
    Geändert von Christian J. (14.03.2017 um 14:29 Uhr)
    "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
    Durs Grünbein über den Menschen

  16. Alter Hase

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #16
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    OT: ...und in erster Linie, lieber Micha, hast Du jetzt gelernt, dass eine SChwangerschaft nicht etwa die Sache einer Schwangeren und ihres Partners ist, sondern dass die gesamte Umwelt da ein gefühltes Recht hat, mitzureden.*

    Das zweite, was Du gelernt hast: nicht mehr deine Freundin ist Expertin und Entscheiderin für ihren Körper, sondern alle (selbst ernannten oder tatsächlichen) ExpertInnen dürfen jetzt entscheiden. Sie hat diese Entscheidungen auszuführen. Sonst werden angebliche Horrorkeulen ausgepackt.

    Das dritte, was Du gelernt hast: Mit dem Argument "das darf man dem [geborenem oder noch nicht geborenem] Kind nicht antun", lässt sich jedes Verhalten der Mutter normieren. Klettern in der SChwangerschaft - das darf man dem Kind nicht antun. Kinderkrippe - das darf man dem Kind nicht antun. Zwei arbeitende Eltern - das darf man dem Kind nicht antun.

    Mein Rat: Entscheidet allein und vernünftig. Schon mit dem unverhüteten Sex geht das Risiko los, dass eurer Leben am Ende nicht so aussieht wie in der "Brigitte Family Sonderausgabe". Und jede Aktion - besonders als Eltern - birgt ein gewisses Risiko, dass das Ergebnis nicht so ist wie erwartet. Also müsst ihr entscheiden, welches Risiko ihr eingehen wollt.

    Für mich - und ich bin da frei von jeden Ahnung - klingen eure Ideen mit Nachsteigen sehr vernünftig.


    *und die schlechte Nachricht: Das hört auch nach der Geburt nicht auf. Irgendwann fangen Omis im Bus an, dein 6-jähriges Kinder zu "erziehen", dass sie bei ihr (ja bei der fremden alten Frau) auf dem Schoß sitzen sollen. Alles schon erlebt - vor wenigen Tagen.

  17. Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #17
    [OT]
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    OT: ...
    OT:

    Ich finde das einbisschen übertrieben. "Miterziehen" ist eine (schlechte) Sache. Ich habe mehrere Bekannte, die ihr Kind im 6-7 Schwangerschaftsmonat verloren haben. Es gab nicht immer einen ersichtlichen Grund, oft war aber die eher ungesunde Lebensführung mitverantwortlich. Ich sage ja nicht, dass das beim klettern passieren muss, wie man aus den Beispielen sieht, läuft es oft genug gut. Man muss aber selber entscheiden, ob man dieses Risiko eingehen möchte. Keiner hier im Forum entscheidet doch mit. Und keiner von uns muss mit den Konsequenzen leben.
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  18. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #18
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    OT: ...und in erster Linie, lieber Micha, hast Du jetzt gelernt, dass eine SChwangerschaft nicht etwa die Sache einer Schwangeren und ihres Partners ist, sondern dass die gesamte Umwelt da ein gefühltes Recht hat, mitzureden. ...
    OT:
    Ja, so was kann schon nervig sei, keine Frage. Das trifft auch gerne mal auf durchaus gut gemeinte Tipps zu. Das ist aber auch immer eine Sache des Tonfalls - Und den fand ich hier angemessen. Die Moralkeule hat keiner geschwungen, glaube ich..
    Und auf die Frage 'Welcher Klettergurt in der Schwangerschaft?' ist die Antwort 'Besser keiner' grundsätzlich legitim, finde ich.

    Gruß,
    Markus
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    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  19. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #19
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Ich finde das einbisschen übertrieben.
    Ne, das ist nicht übertrieben. Meiner Erfahrung nach bekommen Schwangere permanent Hinweise, was sie zu tun und zu lassen haben. Auch von total fremden Personen auf der Straße. Und ich rede hier nicht über Hochschwangere, die sturzbesoffen versucht haben, sich eine Kippe anzuzünden. Ich rede von Frauen, die die Frechheit besessen haben, an der Bushaltestelle zu stehen und nicht zu sitzen oder dergleichen.

    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Ich habe mehrere Bekannte, die ihr Kind im 6-7 Schwangerschaftsmonat verloren haben. Es gab nicht immer einen ersichtlichen Grund, oft war aber die eher ungesunde Lebensführung mitverantwortlich.
    Das ist die Horrorkeule, von der ich gesprochen habe. So tragisch der Verlust jeweils ist, aber die Ursachenforschung ist pure Spekulation, die nur darauf hinausläuft "mach es [=egal was] lieber nicht". Uner "ungesunde Lebensführung" verstehe ich übrigens "sie waren nicht klettern".

    Ich hör aber jetzt auf zu reden. Ich hab keine Erfahrungen mit Klettern in der Schwangerschaft.
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  20. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #20
    Zitat Zitat von markrü Beitrag anzeigen
    OT: Und auf die Frage 'Welcher Klettergurt in der Schwangerschaft?' ist die Antwort 'Besser keiner' grundsätzlich legitim, finde ich.
    Findest Du auf die Frage "welchen Trekkingrucksack soll ich für Skandinavien kaufen" die Antwort "Radfahren auf den Kanaren ist aber besser" auch legitim?
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