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  1. Dauerbesucher

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #41
    Aktueller Zwischenstand und in gewisser Weise ein Abschlussbericht.
    Im 7. Monat wurde aktuell das Klettern an den Nagel gehangen. Grund ist die immer weiter sinkende körperliche Fitness. Wo im 6. noch liegende Wände und Reibungen gingen, fällt ihr jetzt das hochtreten schon arg schwer. Längere Zustiege sind, auch ohne Gepäck (wenn ich als Maultier fungiere und alles trage) schon anstrengend.

    Der Komplettgurt hat sich auf jeden Fall gelohnt und war eine erhebliche Erleichterung. Wir hätten bereits früher umsteigen sollen, als sich der Bauch abzeichnete. Da hat der normale Hüftgurt schon angefangen zu drücken. Aber da das aktuell reifende Küken nicht das letzte bleiben soll, haben wir ja noch eine weitere Chance und haben dann ja den Gurt von Anfang an.

    Daher kann ich eben genau diese Empfehlung abgeben: möglichst zeitnah auf einen Komplettgurt umsteigen, darauf achten, dass er keinen Bauchgurt hat (habe ich auch gesehen bei der Recherche) und dann schauen was geht.
    Für die nächsten Trips in die Berge/Felsen wird sie jedenfalls von jetzt an nur noch in einem hängen: Der Hängematte am Wandfuß

    Also danke für die lebhafte Diskussion, vielleicht können spätere Eltern hier ja noch was draus machen.
    Geändert von Shuya (08.05.2017 um 10:37 Uhr)
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #42
    Sehr spannende Diskussion, kamen die ganzen "Kletterverbote" eigentlich nur von Männern oder waren da auch (schwangere) Mädels darunter? :-)

    Ich bin noch nicht sehr weit (Ende 3. Monat). Ganz am Anfang war ich auch sehr unsicher, wieviel Sport & Bewegung ok und wie problematisch ein Sturz ist. Aber langsam kommt das Selbstvertrauen (und nach der Übelkeit auch die Fitness) zurück und jetzt geht's nochmal los :-) Klar gibt's keine wilden Alpintouren mit dickem Sturzpotenzial mehr (zumindest nicht im Vorstieg). Aber beim Sportklettern bin ich motiviert, noch ein paar schwere Sachen zu machen, bevor zuviel Kugel zwischen mir und dem Fels ist. Ich denke, KörperGefühl und Kopf regeln das schon. An machen Tagen geht nix, und das ist auch ok.
    Ich frag mich manchmal, wie die Frauen das früher gemacht haben - 9 Monate die Feld- und Hausarbeit dem Gatten überlassen und auf der Couch gechillt? :-)

    @Shuya und wer sonst noch Gurt-Erfahrungen hat: würde mich über Modellvorschläge freuen, mit denen ihr bzw. eure Mädels gute Erfahrungen gemacht haben. Bei manchen tuts ja auch ein tief sitzender Hüftgurt, aber für den Fall... dankeschön
    Geändert von janni1 (22.05.2017 um 20:42 Uhr)

  3. Moderator
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    Avatar von Lobo
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #43
    Zitat Zitat von janni1 Beitrag anzeigen
    Ich frag mich manchmal, wie die Frauen das früher gemacht haben - 9 Monate die Feld- und Hausarbeit dem Gatten überlassen und auf der Couch gechillt? :-)
    Die mussten das tun, das war kein Hobby!
    Der Preis dafür waren regelmäßige Fehlgeburten, das war normal, aber ob das erstrebenswert ist?

    Mein Bruder betreibt Ahnenforschung für unsere Familie. Es ist erschreckend wie viele Kinder gestorben sind bevor sie es in die Ahnentafel geschafft haben. Seien es Fehlgeburten oder ein früher Kindstod, das wurde oft nicht mal "Aktenkundig" weil es eben "normal" war.

    Bestimmen darf das natürlich jeder für sich selbst.

    Ich bin nicht so bewandert beim klettern, deswegen erlaube ich mir zum Thema kein Urteil, aber bei solchen Sätzen die dem oben zitierten fährt es mir schon in die Magengrube...

  4. Erfahren
    Avatar von tobse123
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #44
    Glückwunsch, den kritischten Teil der Schwangerschaft hast Du ja hinter Dir! Ab dem 7. Monat wurde es für meine Freundin konditionell schwieriger und ein ziehen im Unterleib hat sich bemerkbar gemacht. (Ähnelt ja auch den Erfahrungen von Shuya.) Das war für sie ein zeichen auf die Körpersignale zu hören und ne Pause bis nach der Geburt zu machen.... Den Gurt haben wir bei Globetrotter geholt. Der Sturzfaktor beim Nachstieg ist ja nicht so groß, so das der Brustgurt nur den Anseilschwerpunkt verändert.

    Zitat Zitat von tobse123 Beitrag anzeigen
    Meine Freundin ist bis zum 7. Monat geklettert und hat gesichert. Hüft- und Brustgurt haben wir mit einer unvernähten Bandschlinge verbunden:
    http://www.alpenverein.de/chameleon/...ipps_10810.pdf
    Nach der Geburt gehen die Fragen übrigens weiter. Ich versuche gerade zu recherchieren, wie hoch man mit einem Kleinkind (14Monate/Thema Druckausgleich) wandern kann/sollte.
    In der 8.Schwangerschaftswoche ware wir noch auf zwei 3.000ern, obwohl selbsternannte Experten die noch nie selbst auf einen Berg waren, davon abgeraten haben.

  5. AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #45
    Zitat Zitat von tobse123 Beitrag anzeigen
    Nach der Geburt gehen die Fragen übrigens weiter. Ich versuche gerade zu recherchieren, wie hoch man mit einem Kleinkind (14Monate/Thema Druckausgleich) wandern kann/sollte.
    In der 8.Schwangerschaftswoche ware wir noch auf zwei 3.000ern, obwohl selbsternannte Experten die noch nie selbst auf einen Berg waren, davon abgeraten haben.
    Da kannst du lange recherchieren und wirst nie zu einem eindeutigen Ergebnis kommen.
    Es wird dir auch nichts helfen, denn du wirst nicht vorab wissen können, wie dein Kind reagiert - nicht nur vom Druckausgleich her.
    Grundsätzlich: Nicht "in einem Rutsch" in die Höhe, sondern mit Pausen. Ein 14monatiges Kind ist ja kein Baby mehr, dass kann zum Ausdruck bringen, wie es sich fühlt. Darauf muss man dann halt Rücksicht nehmen.

    (Als kleiner Anhaltspunkt: Ich wohne auf 300MÜM, meine Eltern auf 1800MüM. Da sind wir immer ohne Pause hingefahren. Freunde haben mit Babies unterwegs oft ein Halt von ein, zwei Stunden gemacht. Am nächsten Tag bin ich mit den Einjährigen auch schon mal auf 2500 gewandert, höher hat sich nicht ergeben. Mit den 2-3 jährigen Enkeln sind meine Eltern mit der Bahn auf 3300MüM gefahren, das findet bei uns niemand seltsam.)

    Die Frage ist eher: Kannst du mit einem 14monatigen Kind überhaupt wandern und wenn ja wie lange? Wie in einem anderen Thread angemerkt: Das ist ein ganz blödes Alter für "elterngerechte" Aktivitäten: Die Kleinkinder wollen sich bewegen, selber entdecken - das bedeutet für die Eltern weitgehend Stillstand.
    Es gibt Kinder, die kann man gut einige Stunden in der Rückentrage mitnehmen. Meine fanden das nach ca. 10min blöd und nach einer halben Stunde unerträglich.
    Deswegen: Hör auf zu planen. Lern das Kind kennen und probiere Woche für Woche aus, was für euch geht und Spass macht.

    Ich fand überigens mit Kleinkindern Klettergarten ideal. Man muss halt welche aussuchen, wo die Kinder etwas abseits spielen können und unbedingt mit 3-4 Erwachsenen unterwegs sein. Einer muss die Kinder beaufsichtigen, sonst wird das Klettern stressig. Im Klettergarten war für uns ein idaler Rhythmus von Spielen, ruhen, entdecken, essen, schlafen und "Erwachsenensport" möglich.

  6. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #46
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Ich fand überigens mit Kleinkindern Klettergarten ideal. Man muss halt welche aussuchen, wo die Kinder etwas abseits spielen können und unbedingt mit 3-4 Erwachsenen unterwegs sein. Einer muss die Kinder beaufsichtigen, sonst wird das Klettern stressig. Im Klettergarten war für uns ein idaler Rhythmus von Spielen, ruhen, entdecken, essen, schlafen und "Erwachsenensport" möglich.
    Das ist jetzt OT in diesem Thread, aber es passt gerade so gut: Ab wann kann man denn mit den Kindern (natürlich kindabhängig) überhaupt anfangen Klettern zu gehen? z.B. Seilgarten.
    Wir haben einen aktiven Dreijährigen, der irgendwie ausgelastet werden muss und einen 1,5 jährigen, der jede Gelegenheit nutzt irgendwo hochzuklettern (und auch wieder runter). Ab wann kann man das denn in "geordnete Bahnen" lenken und das womöglich gesichert?

  7. AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #47
    Seilgarten finde ich ziemlich ungeeignet für kleine Kinder, weil die Abstände und Höhe auf eine grössere Körpergrösse ausgelegt sind. Meist gibt es einen einzelnen, kurzen Parcours ab c.a 4 Jahren, aber das ist halt sehr wenig.
    In Slowenien (Bled) habe ich mal einen Kinder-Seilgarten erlebt, der war allerdings sehr lustig. Aber auch eher ab 4 Jahren.

    Klettern mit kleineren Kindern führt natürlich auch immer zu Diskussionen. Wir haben im Klettergarten unsere ab 2 Jahren klettern lassen. Meist waren das aber keine "richtigen Routen", sondern irgendwo oben an einem Fels einen Umlenker gebaut und dann mit sichern hochklettern. So lernen sie sich im Fels bewegen, man kann in ungefährlichem Ambiente Abseilen üben und man lernt, wie man sich ins Seil setzen kann etc.

    Bei sehr aktiven Kindern finde ich es sehr wichtig, das denen früh klar gemacht wird: das darfst du, das sollst du, das musst du und das ist verboten. Ist dieser Rahmen klar, können sie sich sehr gut beim Klettern austoben.
    Helm ist natürlich wichtig, unsere haben da immer FAhrradhelm getragen (also die für kleinere Kinder, die haben ja noch wenige Löcher und sind "runder").

    Bei kleinen Kindern fand ich immer den Kombigurt sehr angenehm, man kann die wirklich klein einstellen und sie sitzen kompakt drin (wir haben welche von Petzl).

    Unsere kleinsten Kletterschuhe sind Grösse 25 - weil die Kleine in der Kletterhalle mal innert kürzester Zeit 3 Paar Turnschuhe durch hatte. Da waren Kletterschuhe einfach langlebiger.

  8. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #48
    hab zwar keinen eigenen nachwuchs aber bin mit den neffen öfter klettern gegangen. was gut ging war folgendes:
    -superleichtes gebiet also 2-3 grad- toprope aufbauen
    -kind sichern
    -oberhalb des kindes eine lange schlaufe einknoten, daran hängt sich ein "mitsteiger" ein, dieser klettert zusammen mit dem kind ( ist immer hinter dem kind/hilft).

    hat super schon mit unter 2 funktioniert (obwohl das kind nie in der halle oder so war. dadurch das immer ein erwachsener unmittelbar beim kind ist, hat dieses deutlich weniger Angst und man kann problemlos helfen. wichtig ist das man selbst auch gesichert ist, denn es ist teils sehr fordernd immer sich um den kleinen Kletterer zu kümmern. In dem ganz Frühen Alter hab ich dann immer mir das Kind umgebunden auf dem Rücken und bin mit ihm abgeseilt. Bis die kinder selbstständig klettern dauerts etwas länger und ist sehr Kind abhängig.

    bei uns in der kletterhalle hab ich die Kinder um die 5 in den Kursen meist ohne Probleme zum klettern gebracht. mit mehr Zeit um mehr auf die Kinder eingehen zu können halte ich es für möglich deutlich früher ich tippe mal so ab 3, die Kinder allein klettern zu lassen (also allein topropen)

  9. AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #49
    Wie gesagt, es gibt da verschiedene Meinungen. Ich schreibe etwas zu Jeskodans Beitrag. Was dann für jeden einzelnen sinnvoll ist, muss man halt ausprobieren:

    Ich halte es nicht für sinnvoll, wenn sich ein Erwachsener hinter dem Kind einbindet. Denn wenn der Erwachsene tatsächlich stürzen sollte, reisst er das Kind auf jeden Fall mit. Gefährlich ist das kaum beim Toprope, aber es ist eine Situation, mit der das Kind nicht rechnet, es kann also unerwartet "weggerissen" werden. Das ist ein Negativerlebnis, das es zu verhindern gilt, finde ich.

    Es kann hilfreich sein, wenn man in der Nähe des Kindes ist beim klettern.
    Was ich aber viel öfters beobachte (meist von Eltern auf dem Boden): Das Kind wird zugetextet, es werden im Griffe vorgegeben, die Füsse werden auf Tritte gestellt etc.
    Klar - das kann mal helfen. Aber meist ist es lehrreicher und für das Kind wesentlich angenehmer, wenn es einfach probieren kann. Kommt das Kind ständig in "ausweglose" Situationen, ist die Route zu schwierig! Dann soll es halt wieder runterkommen - und wenn es nur ein Meter über Boden ist.

    Wir haben anfangs die Kletterwege so kurz und so einfach gewählt, dass ein Erwachsener jederzeit eingreifen konnte. Der Fels ist dann so einfach, dass wir normalerweise ohne Nachdenken ohne Seil dort aufsteigen. Wenn sich der Erwachsene ständig so um das Kind kümmern muss, dass er so gefordert ist, dass er zwingend eingebunden sein muss, dann gehört das Kind mE da noch nicht hin. Unsere Idee war immer: So einfach, dass das Kind es selber bewältigen kann. So kurz und flach, dass keine Angst aufkommt. Lieber langsam steigern. Wenn ein Kind mal "aus der Wand gepflückt" werden muss (manchmal haben si ganz plötzlich Angst), dann lieber Selbstsicherung am Extrastrang.

    Ich finde auch: abseilen von Anfang an selber. Am Anfang halt auf einer geneigten Wiese oder sonst an einem Abhang, wo man auch ohne Sicherung rauf und runter kann. Da lässt sich das sehr gut üben. Dann nach und nach etwas steiler.
    Kind umbinden und abseilen ist für mich ein Notszenario. Würde ich nie machen, weil es das Kind noch nicht selber kann.

  10. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #50
    @rumpelstil.
    deine punkte sind absolut berechtigt.

    das mit mitsichernbeim klettern haben wir nur gemacht wo die kletterei so war, dass ich nicht falle (es waren häufig eher so 1-2 schwierigkeitsgrad sachen wo ich immer mehr als pefekt stehe). da ist das seil wirklich nur dafür da, dass im absoluten notfall nichts passiert. dein argument ist aber prinzipiell richtig, bei mir war es eine situationsentscheidung.
    das hinter herklettern ist auch nicht dafür da dem Kind zu helfen (tips etc), sondern um anwesend zu sein. Klassische Sitaution, wir hatten ein ganz leichte "Platte" wenn wir 10m vom papa weg waren war der Nachwuchs immer sehr froh wenn ich vor Ort war. ich hab sehr viele Kletterkurse/Kindergeburtstage gegeben und weiss zumindest ab 5-6 (waren mehrere Hundert) ziemlich gut wie die Kinder ticken. Und ich weiss auch das Kinder von Kletterern ganz anders unterwegs sind als Kinder die neu an die Materie kommen, von daher passe ich das verhalten daran an, bei meinen neffen hat das ganze eben "Event mit dem Onkel" und nicht "wir gehen klettern" charakter. Das verändert die situation, weil es nicht um langsames rantasten an die materie klettern geht und darum die Kinder anzuleiten eigenverantwortlich zu sein sondern Ihnen ein besonderes erlebnis zu ermöglichen. Da hab ich gemerkt ist es besser einen etwas anderen weg zu gehen als den klassichen

    daher fällt mir im nachhinein auf, dass mein Kommentar für Kletterer die regelmäßig mit den Kindern losziehen wolleneher nicht so sinnvoll ist. sry



    ps: das mit dem tips geben und anfeuern ist übrigens auch bei nichtklettern ein großes problem, wir mussten häufig die eltern zurückhalten

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Simon
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #51
    Bei uns in der Gegend bieten die meisten Hallen Kurse für Kinder ab so 5-6 Jahren an.
    In unserer AV-Sektionshalle gibt es einen Kurs an dem schon 4 Jährige Teilnehmen können (Weil ihn meine Freundin durchführt und unser 2. Sohn 4 Jahre ist). Dieses Alter funktioniert aber eigentlich nur gut, wenn die Eltern auch klettern und das Kind auch abseits vom Kurs mit dem Klettersport zu tun hat. Ich hab früher Eltern Kind Kurse auch so ab 4 Jahren angeboten.

    Gruaß
    Simon

  12. Alter Hase

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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #52
    Zitat Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    Bei uns in der Gegend bieten die meisten Hallen Kurse für Kinder ab so 5-6 Jahren an.
    In unserer AV-Sektionshalle gibt es einen Kurs an dem schon 4 Jährige Teilnehmen können (Weil ihn meine Freundin durchführt und unser 2. Sohn 4 Jahre ist). Dieses Alter funktioniert aber eigentlich nur gut, wenn die Eltern auch klettern und das Kind auch abseits vom Kurs mit dem Klettersport zu tun hat. Ich hab früher Eltern Kind Kurse auch so ab 4 Jahren angeboten.

    Gruaß
    Simon
    hängt im endeffekt vom einzelnen kind ab. während sohnemann ( 6) beim klettern wenig bis gar nicht zieht, hatte töchterchen schon mit zwei die ersten fels- und plastikkontakte, und ist mit 3 dann in der halle bei einer regelmäßigen kindergruppe dazusgestoßen. mittlerweile hat sie (leider) sportlich soviele andere interessen, dass das klettern etwas im hintergrund steht.

    wir haben immer hüftgurt verwendet, am anfang allerdings ergänzt mt einem improvisierten brustgurt aus einer verdrehten bandschlinge.

    mein fazit: sobald es dem kind spass macht, ist es ok. am anfang halt nicht zuviel wollen.

  13. Erfahren
    Avatar von tobse123
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    AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #53
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen

    Die Frage ist eher: Kannst du mit einem 14monatigen Kind überhaupt wandern und wenn ja wie lange? Wie in einem anderen Thread angemerkt: Das ist ein ganz blödes Alter für "elterngerechte" Aktivitäten: Die Kleinkinder wollen sich bewegen, selber entdecken - das bedeutet für die Eltern weitgehend Stillstand.
    Es gibt Kinder, die kann man gut einige Stunden in der Rückentrage mitnehmen. Meine fanden das nach ca. 10min blöd und nach einer halben Stunde unerträglich.
    Deswegen: Hör auf zu planen. Lern das Kind kennen und probiere Woche für Woche aus, was für euch geht und Spass macht.

    Ich fand überigens mit Kleinkindern Klettergarten ideal. Man muss halt welche aussuchen, wo die Kinder etwas abseits spielen können und unbedingt mit 3-4 Erwachsenen unterwegs sein. Einer muss die Kinder beaufsichtigen, sonst wird das Klettern stressig. Im Klettergarten war für uns ein idaler Rhythmus von Spielen, ruhen, entdecken, essen, schlafen und "Erwachsenensport" möglich.
    Wir haben Glück, das die kleine die Kraxe liebt und sogar darin einschläft. 2.500hm ist ja schon eine stattliche Höhe. Höher wird es vermutlich mit den Pausen eh nicht gehen. Wir fahren heute Abend für 14 Tage Richtung Bozen/Sacratal und gucken dann mal weiter. (Falls jmd. noch Tipps für offene Hütten hat, ist ja Anfang Juni...)

    Zum Thema draussen klettern: Ich habe mal so beobachtet, das Kinder zwar toll nach oben klettern können, aber oft Angst vor dem ablassen haben. Daher finde ich Jeskodans Idee gar nicht so schlecht. (Mit Kind geht man ja eh nur in ein Gelände, dem man weit überlegen ist. - Und man kann auch stürzen, wenn man ein Kind durchs Wohnzimmer trägt. Ich denke das gehört zum Berufsrisiko von Eltern dazu

    Ps: Draussen haben wir auch schon öfters probiert, braucht eben eine Ebene vor der Wand und ausrechend Abstand wegen Steinschlag. Gibt ja Leute, die beim klettern die Wand putzen...

  14. AW: Schwangerschaft und Klettern - eine (Gurt-)Frage?

    #54
    Nochmal zur Gurtfrage: Mad Rock stellt jetzt einen Gurt speziell für Schwangere her. Den gibt es aber bisher in Deutschland noch nicht zu kaufen.
    Googlet mal Mad Rock Mountain Mama.

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