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  1. [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #1
    Mitreisende: Vogelfreund
    Arktis light“ wie das? Ost-Grönland, das wäre der Traum. Spitzbergen war länger im Fokus, doch ... bei teuerRentnerCruises wollten wir den Altersschnitt nicht vertiefen. Dann eben Island; obwohl Walfresserland (freilich gibt´s bzgl. Fleisch-„Produktion“ weit mehr unhübsches in Teutonien ... welch Schwein sieht noch die Sonne - welch Rind läuft draußen rum? ).
    11 Tage waren freigeboxt. Dekadent per Flieger. Später JUNIi 2016, zur Mitternachts-Sonne wurde aufgeholt, bald in Wolken, dann nass bei der Landung. Spät bzw. früh noch PKW & Campingzeugs abgeholt; Mietware.



    Nach bisserl Schlaf dann Meer und Grün. Zwar Zäune, doch keine Bäume.



    Schon anders. Singschwan, Sterntaucher und Bekassine zeigten es deutlich. Die beiden Goldregenpfeifer warnten, hatten Junge, in dortiger Normal-Landschaft.



    Im Westen mal rauf, mal runter, bald länger am Fjord. Nicht nur Eismöwen, auch Eistaucher im Prachtkleid (bei uns arg selten und dann schlichtfarben).





    Ein Kutter an Land ... irgendwie sympathisch.



    Das Ziel war der Vogelfelsen Latrabjarg (Nordwest-Fjorde). Unterwegs attackierten Küstenseeschwalben das Fahrzeug. Das Nest neben der Piste. Ein taufrisches Küken hatte noch Probleme mit dem Kleinfisch. Wir hielten kurz.





    Latrabjarg: Die ersehnten Papageitaucher auf Anhieb. Nicht alle Langbeiner genossen es so entspannt. Die Racker waren dazu noch kamerafreundlich.













    Cliff edge is unsecure“, soso – der Touristikchef ein Deutscher? Die weiße Linie erinnerte an Fußball. Bei der EM vermöbelten die Einheimischen gerade die Briten; beste Stimmung.



    Im Felsen doch ein paar mehr Arten: Tordalken und Dreizehenmöwen (mit Jungem) dichtbei.





    Bald jeder weiße Klecks in der Wand ein Vogelnest. Nicht sooo konzentriert wie etwa in Nord-D auf ... Helgoland, doch die Menge in der Länge ergibt allerlei. Eissturmvögel erfreuten sich definitiv ihres Lebens – allemal bei der Partnerbindung. (Im Gegensatz zum Paptaucher (fr)essen Menschen die „Tranigen“ kaum).





    Keine Sorge, alle 66 wahrgenommenen Vogelarten folgen nicht ... ein paaar schon noch.





    Irgendwann muss Mensch nächtigen, obgleich taghell. Bisserl nördlich: Breidavik (den Namen gibt’s öfter). Guesthouse seit 1912 und Zeltplatz. Der Strand hat was. Schuhe aus und über den Priel (entfernter gar mit Odinshühnchen). Die Sonne um Mitternacht, der Wellenschlag, die Seeschwalben rauh rufend, unentwegt mit Futter für die Kleinen ... yeeaah













    Grund der Änderung, da frisch kommentiert, es war Ende Juni (nicht Juli).
    Geändert von Vogelfreund (26.11.2019 um 01:11 Uhr)

  2. Fuchs

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    AW: Island: Einmal rum & Viecher

    #2
    Sensationelle Fotos. Ich will mehr davon.

  3. Gerne im Forum
    Avatar von kuningaskotka
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    AW: Island: Einmal rum & Viecher

    #3
    Danke für die schönen Bilder und mensch, ein gelber Sandstrand in Island. Das ist ja mal was

    Zitat Zitat von Vogelfreund Beitrag anzeigen

    Keine Sorge, alle 66 wahrgenommenen Vogelarten folgen nicht ... ein paaar schon noch.
    Ach dagegen da hätte ich nichtmal was dagegen
    Liegt aber auch daran, dass ich 2015 auch auf Island war und ein Schwerpunkt auch auf der Vogelbeobachtung lag.
    Bis zum Latrabjarg hat es leider nicht gereicht, Papageitaucher gab es aber auch an anderen Stellen gut zu sehen, wenngleich nicht so nah. Besonders in Erinnerung sind mir Gryllteistenbeobachtungen auf Flatey, das sind wirklich wunderschöne Tiere und fischende Tordalke und Papageitaucher im Jökulsárlón, auf Eisschollen sahen die fast aus wie Pinguine ;).
    Dazu natürlich allgmein die Nähe zu den Vögeln da oben, sei es zu den Limikolen oder den wenigen Singvögeln.

  4. AW: Island: Einmal rum & Viecher

    #4
    Kuningaskotka´s Gedanken ahnten wir noch nicht. Wer weiß schon, was sich auf einer kleinen Seefahrt mit eben dieser netten Fähre (Tiefgang?) an Viechern offenbart hätte. „Flügel“ wirken ja auch unter Wasser. Wir zogen “unser Ding” arg spontan durch, die Fähre blieb vertäut.



    Irgendwo an der 61 oder 68, eine dieser reinziehenden Fjorde, dann diese hübschen: Kragenenten (brit. „Harlequin“) und Gryllteiste (nicht dt. „Grill...“) zeigten sich tiefenentspannt (typisch isländisch).







    Wird einem beim auf- & abdüsen der Pisten im Nordwesten evtl. langweilig, manch Schild sorgt für Kurzweil



    Soweit zum Nordwesten. Mit PKW. „By fair means“ lassen sich da Wochen verbringen, zu Fuß, per Rad. Aber das gilt auf der ganzen Insel. An sich überall.

  5. AW: Island: Einmal rum & Viecher

    #5
    Kjölur, endlich ins Hochland, via F 35 gen Süden. Anfangs noch kleine Seen (gar ein Trupp Reiherenten, selbst in D gewöhnlich), daneben eine Singschwan-Familie (in Nord-D wenige Brutpaare, zunehmend, in Island im Grünland an sehr vielen Stellen).









    Die „gravel road“ zieht sich. Vögel wurden rar, Fliegen überall, Mücken null & nirgends. Letztere „fehlten“ tatsächlich während der ganze Reise , jemand meinte, rund zwei Wochen zuvor (also vor/bis Mitte Juni) in Massen. Berge im Hintergrund erinnerten an alpines Gelände. In der Senke südlich voraus die dröghölzernleere Schutzhütte Arnabæli (es hat wirklich nur Pritschen; hier ohne pic). Die Piste gut befahrbar, keine Furt, Allrad bedurfte es nicht. Nicht viele Fahrzeuge, zweimal Radler. - Bald in Hveravellir, bisserl Dampf & Blubbermatsch schauen (mittels Holzstegen erschlossen). Es halten auch Busse, Gruppenzelte stehen beim Camping).





    Im Osten bald der „shield glacier“des Hofsjökull (1.786 m). Bei der Sonne (nach zuvor reichlich Regen) fordert es die Kontraste der Knipskiste. Wir dürften teils auf +/- 600 m gewesen sein (die vor Ort erstandene Ferdakort, M 1:600.000 gibt’s kaum her).





    Auch im Westen zeigte der Langjökull (1.406 m) echte Gletscher. NW-Blick am Fluss Hvita.



    Islandtypisch, das Wetter wechselt kurzfristig, die Landschaft ... hält sich. Da irgendwo hockt ein Gerfalke. Für ansehnliche pics arg weit.



    Es naht der Gullfoss und bald der Geysir Strokkur. Pics von diesen Orten gibts hier im Forum schon gut. Tourizentren mit u.a. Chinesen und Amis, von letzteren auch diese „Busse“ (auf immerhin dem richtigen Parkstreifen). Ein ... anderes Fahrzeug zum Vergleich.







    Das „bunte“ Umfeld am Strokkur schauen deutlich weniger sich an. Auch die Pflanzen mögen Erdwärme. Der lbb (little brown bird) zog nur mein Objektiv auf sich: Ein Wiesenpieper, hier auf einem Busch singend (wie bei uns Baumpieper, gibt´s da nicht).





    Dann zur Südküste ins Grünland, gen Hella (´s heißt da so). Und endlich die isländische Uferschnepfe. Eine deutlich farbenkräftigere Unterart. Dort noch relativ häufig, bei uns nimmt die Nominatform beständig weiter ab. Auch noch einer der Charaktervögel, ein Regenbrachvogel. Der Ruf mehr ein Trillern, häufig. Steht auch mal auf einem Hausdach und wie hier, am Straßenrand - auch der hat Junge.





    Geändert von Vogelfreund (28.02.2017 um 00:33 Uhr)

  6. Erfahren
    Avatar von Hapi
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    AW: Island: Einmal rum & Viecher

    #6
    ...sehr schöne Bilder. Landschaft und gefiederte Freunde. Die Papageitaucher finde ich besonders putzig... dieser melancholische Blick Vielen Dank!
    Look deep into nature and you will understand everything better (A. Einstein)

  7. AW: Island: Einmal rum & Viecher

    #7


    Hatten wir wirklich das richtige Fortbewegungsmittel gewählt??

    Im tiefen Grünland die nächsten Charakter4pföter. Wie auch die 2 (der 4 dortigen) Rotschenkel, den Kolkraben fest im Blick. War das Nest gut genug versteckt? Oder der Rabe schlauer? Halfen die Schafe? Bahnte sich evtl. ein Drama an? (Ok, fürs Erste half das Türschlagen).



    Wie so ein Isländer angesichts des (statistisch) „überfälligen“ (z.Z. ruhigen) Vulkans Hekla so ruhig da siedeln kann ... aber vielleicht war ja der PKW offen und der Schlüssel steckte ... * toitoitoi *



    Wir fuhren gen Nordost. Wegebau an der F 26. Kein kleiner Aufwand.





    Hekla (1.491 m), ein Spaltenvulkan. 1970-2000 so alle 10 Jahre ausgebrochen, nun überfällig. Ich hätte gewollt, doch zu zweit * merde *. Am Hang stiegen 3 hinauf, fast oben 2 andere. Verwegen?



    Die Ringstraße, nahe am Eyjafjalla ... (genau der). Gähnendleer. „Aliens“ am Wegesrand (Lupinen, durchaus hübsch, doch eingebürgert, teils weitflächendeckend). Mit Wetter. – Und dann dieses Moos auf Uraltlava; kuscheln unerwünscht.









    Die Westmänner(?)-Inseln mit Heimaey weiter südlich. Näher kamen wir (noch?) nicht. Kannten die Fährzeiten nicht. Auch vom Strand bei Vik nebst Mörderwellen trotz Megaschilder ahnten wir nix. Die Route nach Sicht, gebucht war gar nichts. Warum auch bei all den Schildern – der Möglichkeiten vieles offen.


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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Island: Einmal rum & Viecher

    #8
    Zitat Zitat von Vogelfreund Beitrag anzeigen
    Hekla (1.491 m), ein Spaltenvulkan. 1970-2000 so alle 10 Jahre ausgebrochen, nun überfällig. Ich hätte gewollt, doch zu zweit * merde *. Am Hang stiegen 3 hinauf, fast oben 2 andere. Verwegen?
    IMHO ja. Haste Seil & Gurt mitgeschleppt?!
    Naja, watt soll's -- ist doch eh' kein Viertausender

    Sehr tolle Fotos sind das, v.a. für so 'nen Kurztrip.
    Meine Reisen (Karte)

  9. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #9
    Apropos Hekla: Ein Schild warnt, die letzten großen Eruptionen wurden 60-80 Minuten zuvor detektiert. Heute erginge dann eine automatische SMS-Warnung an alle (?) Mobiltelefone. Doch nur mit der 112.App, also nicht mit meinem dumbphone, ließe sich dann der eigene Standort mit einem „button“ melden – ob dann * vroooom * die Evakuierungsdrohne kommt?? Der Berg wird auch gern mal als Wolkenverhangen bezeichnet, dann hülfen nur die eigenen Pfoten.
    Ein Berg mit definitivem, aber nicht kalkulierbarem Risiko. Evtl. mit nur mit einem fatalistischen Motto zu besteigen: Ruckelts kräftig unterm Boden, bist bald los alle Sorgen ... Allemal könnte Schnelligkeit nicht schaden.





    Der Ausschnitt schaut gen Südwest. Bzgl. der Route schien mir links auf braunem Sediment eher leicht die Höhe erklimmbar zu sein und dann übern am Kamm ganz rauf. Schwierig / problematisch bzgl. Gletscher & Spalten sah es mir mit Fernglas nicht aus, doch waren wir noch einiges entfernt. (Für Dritte: Das ist eine Einschätzung; sie könnte unzutreffend sein).

  10. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #10


    Go East“, via Ringstraße. Die „Sander“ haben schon mal längere Brücken, einspurig. Im Norden Gletscher. Vatnajökull. Wahrhaft ein Riesending. Und der größte Europas mit rd. 8.400 qkm. Von Meereshöhe aus in nichts erahnbar. Schmilzt es da, mit oder ohne vulkanischer Hilfe, muss das Nass zu großen Teilen hier lang.







    Im Süden doch eine Insel, kann Mensch da hin? Ingolfshöfði. Klar, mit „Puffintours“- Trecker (55 €). Eigentlich „Bonxie“ Tours, so der Jargon für die Skua, aber das wussten wir noch nicht. Erst einmal an einen Priel (so hieße es am Wattenmeer). Gleich daneben wieder ein Goldregenpfeifer, nur wenige Sekunden so nah. Dann hinüber mit recht internationaler Beteiligung. Und hinauf.









    Neben einem orangen Leuchtturm auch Felsen mit Vögeln auf der Südseite. Unten das bunte allerdings Plastikmüll der Fischerei. Dann Brünnichs Guillemot, die Augen wurden groß. Der „weiße Strich“ am Schnabel unterschneidet die Dickschnabellumme von der Trottellumme (letztere gibt’s z.B. auf Helgoland).





    Und eben Skuas (altdt. „große Raubmöwe“). Zum Leidwesen mancher Puffins (Pagageitaucher), deren frischblutknöcherne Überbleibsel ich mal lieber vorenthalte. (Doch auch bei manch Einheimischem stehen Paptaucher noch auf dem Speisenplan; „historisch“ bedingt).
    Sicher, unsere von Einheimischen geführte Tour entlang immer desselben Trampelpfades waren schon Störreize für die Skuas, welche teils noch Eier, teils junge Küken hatten. Doch es war trocken und lange verweilten wir nicht. Die Vögel werden das wohl kaum mögen, doch "kennen". IMHO vertretbar (Doch wo wäre die "Obergrenze"? Akut allemal nicht erreicht).









    Die „Sand- & Wasserspiele“ etwas tiefer. Das dunkle Zeugs erinnert an die Herkunft.



    Im Süden dann der Vatnajökull mit bisserl bessrer Sicht (unten links die Touri-Fahrspur nach Ingolfshöfði). Und schließlich der ersichtliche „Höhepunkt“ unsrer Tour: 2.110 m hoch ist der Hvannadalshnukur (je nach Quelle differieren Schreibweise und Höhe). – Genug für jetzt.





    Doch dann kam links so ein See, zugleich eine Schmarotzerraubmöwe (dunkle Morphe), dichtbei.



    Geändert von Vogelfreund (28.02.2017 um 00:57 Uhr)


  11. Administrator
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    Avatar von sudobringbeer
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    AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #11
    Sehr schöner Bericht. Sowohl die Bilder als auch die Art zu schreiben. Vielen Dank.

  12. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #12
    Der Jökulsarlon. Gletschersee im Süden des Vatnajökull bzw. des Breidamerkurjökull. Freilich auch hier: Das Eis wird weniger, das Klima wandelt. - Teils reichlich Eisschollen nett anzuschauen. Teilweise in Bewegung. Ab und schauen temporäre Eistrolle dem Treiben der Menschen zu.







    Amphibienfahrzeuge karren Leute übers Wasser. Schwimmwesten tragen sie alle, dennoch schleicht hinterher ein Schlauchboot. Falls einer der De... über Bord fällt; auch derartiges schafft Arbeitsplätze. Direkt an der Ringstraße ist es Touriland. Selbstredend für alle die mit der Iceland-in-5-days.app. Das fortschrittlich selbstfahrende Mietauto parkt automatisch ein.





    Etwas äktschn, dengeln die Eisblöcke am Meerausfluss mal aufeinander. Eine Kegelrobbe tauchte (stets zu) schnell weg, cameraphob. Hingegen entspannten die Küstenseeschwalben auf kaltem Grund. Bemerkenswert der hohe Anteil vorjähriger Individuen (die mit der weißen Stirn, es waren Dutzende), sie brüten noch nicht, sie treiben sich rum, irgendwie auch Touris. Am Westufer gar noch ein Paar Nonnengänse mit 2 Jungen (eins mittig), hier gar nicht erwartet (sie brüten auch im Wattenmeer, gar schon in NRW).







    Und wieder mal Schlafgehzeit. Auch wenn das Eindunkeln mehr von unten wirkt.


  13. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #13


    Irgendwann morgens weiter. Nordöstlich Höfn an der Küste gen Norden. Die Augen noch nicht ganz offen, schon ein verwunschener Strand. Fabelwesen gleich dabei ... doch die „weißen“ sind nicht alles Schafe.





    Ein paar Hundert Singschwäne. Nichtbrüter oder erfolglos? Wohl mausernd (einmal jährlich werden nach und nach alle Federn gewechselt; wenn die Schwingen dran sind, geht´s fliegen ca. 3 Wochen lang nicht). Gleich links daneben eine Siedlung. Ob der Hausherr daheim war, warteten wir nicht ab. Nachher entspränge so einer noch derselben Epoche ... also lieber weg über hohe Fluchtwege.





    Gleich bis Egilsstadir und weiter gen West-Südwest via F 923 zum Halslon Reservoir (Staudamm). Es ist grob nordöstlich des Vatnajökull. – Die Dammkrone gen Nordwest, nun prägt der Mensch auch diese Landschaft zu guten Teilen.



    Doch gleich daneben patschnasses Hochland, mit vielem, was da immer schon hingehört. Dichtbei ein balzender Alpenstrandläufer, vermutlich hat er da seine Brut. Mit so 19 cm kommt der kleine hier eher groß raus. Und weit weg ist er von der Küste, auch viel höher. Im Wattenmeer teils zu vielen Tausenden während der Zugzeiten, dort aber aus Skandinavien und der russischen Arktis.





    Diese hier zeigen dann eine eigene show: Kurzschnabelgänse. Erst einzelne, dann „überall“, meist Paare mit kleinen Küken. Ein „Hügelnest“ nicht weit weg und verlassen. Da geht ein Gelege schon mal verloren. Vielleicht passten die Eltern nicht auf. Vielleicht blieb so ein Ei auch unbefruchtet. Oder die quirlige Familie zog ohne das letztmögliche Küken schon ab. So könnte die Heringsmöwe - zuvor daneben – bloß weggeräumt haben, was eh übrig war.







    Ein Stückle weiter ein Singschwan-Paar, noch auf dem Nest mit guter Aussicht – den Polarfuchs brauchen die hier nicht zu fürchten. Und noch einmal 3 Familien Kurzschnabelgänse. Gänseküken auf Schnee, das mutet arktisch an. Sie wichen uns aus, also gleich mal etwas weiter.





    Das Wetter ergraute zusehends, nichts vom Vatnajökull zu sehen. Eine phätte Schlucht noch, allemal hier unüberwindbar.





    Dann wieder einmal Mondlandschaft. Oder bereits Ägypten?




  14. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #14
    Schon im Nordosten, bei Kopasker. Erneut Schmuddelwetter. Hatten spontan in einem Guesthouse eingeloggt (Selbstversorger). Nicht allzu viel belegt. Das 2er Zimmer (Stockbett) mit so 30 € günstig, da macht der eigene Schlafsack Sinn, die Küche gut ausgestattet. Die anderen waren freunliche Italiener, deutlich weiter gereist. – Fast vor der Tür Teiche mit 2 Sterntaucher-Familien. Hier links, die Pütte, das scheint schon mal zu reichen, gleichwohl fliegt ein Alttier zur Nahrungssuche durchaus weit, ob auf Süß- oder Salzwasser. Entfernter auch Ohrentaucher (rötlich bildhübsch ... doch noch weiter entfernt).





    Jedes Land hat Hinterhöfe. Hier manches unecht. Kein Neuseeland. Die Silbermöwe dann doch aus Plastik – belebten Orten bleiben sie auch hier fern (Raufarhöfn).



    Das Monument „Arctic Circle“ ist ein Neubau. War das Motto: Wie generiere ich Tourismus? Allemal ist das „in progress“, die haben noch Grosses vor.





    Gleich davor wieder ein Goldregenpfeifer in weniger als 5 m Abstand. Arg quirlig, er bleibt nicht im „Sucher“, die Endschärfe entging. Doch wer wartet, dem offenbart sich? Ob das Schneehuhn uns ähnlich eigenartig empfand? Allemal waren wir auffälliger, gerade in der Farbgebung. Auch der Sandregenpfeifer hielt uns im Blick. Er machte sich die Tage schon öfter an Stränden bemerkbar.







    Die „gravel roads“ meist gut befahrbar. Mit der Zeit bilden sich aber Rippel aus, es wird laut und wackelt, bei ziemlich großer km/h-Spanne. Irgendwann kommen dann mal solche.



    Weit im Norden bei 66°26´ Nord, viel weiter geht´s da nicht. Bald eine Nehrung. Woher nur kommen all die Baumstämme, von links oder rechts? Von Kanada an Grönland vorbei? Oder über die großen Ströme Sibiriens?





    Seewärts ein paar Schofe Eiderenten (mit Jungen; diese Art fällt am Allermeisten auf) und auch Bergenten. Letzere sind namensverwirrend doch Meeresenten. Beim Männchen ist der Rücken hell und die Weibchen haben etwas Weiss an Schnabel und Hals, der Schnabel auch kräftiger (manch einen erinnern sie an unsere Reiherenten).





    Schaukeln die Enten in den Wellen, ließen es die Rotschenkel (hier passt der dt. Name; auf IS gleichfalls mit eigener Unterart: "robusta") im Hinterland etwas ruhiger angehen ... manchmal auch nicht





    Der Vogelfelsen Raudinupur ist das Ziel. Bei Herbst-Wetter am 3. Juli 2016. Noch Küstenseeschwalben auf dem Weg, dann kabbelten sich 2 Schneeammern. Nur einer hielt mal inne. – Hinauf zu „Karl“ & „Sövanof“. Felsen mit Namen, das gibt’s auch anderswo.










  15. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #15
    Vogelbilder sind schon langweilig. Es gibt nichts zu hören. Und nichts zu riechen. Gerade so eine mixed Kolonie bietet den Sinnen doch weitere Dimensionen. Die größten hier sind Basstölpel. (Angemerkt sei: Auch auf Helgoland brüten sie, schon über 650 Paare).







    Der Vergleich von Tölpeln und Paptauchern, zwei Welten. Überdies die Wand mit reichlich Trottellummen.





    Dann wieder „Normalküste“ entlang der F 85, südwärts. Nochmal ein Goldregenpfeifer ganz nah. Da bremse ich doch gern, die führten ein Junges.







    Schließlich via F 864 zum größten der Fälle, dem Dettifoss. Touristen nur einzeln, doch 20 h war durch. Und noch einmal eine quasi Hochland-Ebene. Schon wieder an der Ringstraße. Dann ist er da, der Tafelvulkan Herdubreið (1.682 m; südlich dahinter wäre noch weiter der Vatnajökull). Früher war der Herdubreið offenbar der Götterwohnsitz Asgard, mit anderen Worten: Odin´s Hütte.









    Bisserl gen Westen und bald qualmte es, wieder an der Ringstraße (fand im Nachgang keinen Ortsnamen). Es blubbert und stinkt (Methan). Mensch darf entlang von Seilen und auf Holzstegen auf Tuchfühlung. - Und schließlich ... doch, eine Elfe.









    Schließlich der Myvatn voraus. Blick von Hügeln der Ringstraße gen Südwest. - Als „Naturparadies“ hoch gehandelt. Trifft das zu?

    Geändert von Vogelfreund (28.02.2017 um 00:59 Uhr)

  16. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #16


    Myvatn. Der Mückensee ohne Mücken. Viertgrößter auf Island. Schaut komisch aus, der See. Schilf, Flachwasserzonen, das sahen wir nicht. Eine Straße führt rum, nicht selten dicht, immer wieder Häuser. Auch Rennpiste eines Quad-Verleih. – Das improvisierte Schild, die message, wer macht denn sowas? Neuer Trendsport sheepfollowing? Wir sahen solche nicht. Außerhalb der Geschäftszeit?



    Es hat Buchten. An der ersten gleich ein Spatelenten-Weibchen mit Küken. Nicht ganz nah und bald hinter eine Landzunge verschwunden, also kein pic. Dennoch „Volltreffer“, denn irgendwo steht, es wäre der einzige Brutplatz in Europa. Das Weib schaut aus wie Schellenten (also „braun“), welche bei uns überwintern (und teils brüten). Die hübscheren Männchen sollen jetzt auf dem Meer sein, meinte ein gelangweilter und leicht arrogant wirkender junger Mann (der einzige während der ganzen Reise, also ein Exot) in einer sonst leeren Naturinfostation. Nun ja, die Ausstellung und den Kuchen schenkten wir uns, nicht nur der Preise wegen. Die nächste Bucht war „voll“, ein paar Hundert Pfeifenten (vor allem Männchen = orange und mit viel Weiß) sowie einige Schnatterenten (nicht im Bild).





    Wir folgten schließlich einem kürzeren Rundwanderweg im Südwesten. Erneut zugiges Schmuddelwetter. Gleich eine Pfeifenten-Familie. Die Entfernung, 4 m?! (Oben schon ein Odinshühnchen).







    Me(e)(h)r(es)vögel. Im ersten pic die Eisenten-Gruppen unten (mit Küken) und die Bergenten (2 Familien, dahinter). Zur Nahrungssuche wird getaucht. Wie üblich bei Enten, die Kerle nach dem Akt zur Arterhaltung längst von dannen. Bei Eisenten hätte Er viel mehr Weiß und überlange Steuer(schmuck)federn. – Ein Eistaucher kam auch noch.









    Berühmt ist der Myvatn für Odinshühnen, gleich 6 im Bild. Altsprachlich auch „Wassertreter“. Quirlig bis hibbelig. Stillhalten ist ihr Ding nicht wirklich. Sie schwimmen und drehen sich oder durchpflügen Uferwellen. Mögen sie Mückenlarven finden.











    Myvatn, ein Fazit: Sicher, schon spannend. Aber auch verdammt erschlossen. Manch Vogelart mit erstaunlich geringer Fluchtdistanz. Vor allem die, Odinshühnchen, das hat was. – Doch hätte uns der See gefehlt, jedenfalls mir hätte nichts gefehlt. Warum mein Reisebuch einen „Hype“ draus macht, mir ein Rätsel. Mehrere Tage hier verbringen zu sollen, so der Buch-Vorschlag, ... da würde ich definitiv andere Ecken bevorzugen.



    Im Gras kaum um die Ecke, da ließ sich noch eine Bekassine erwischen, jedenfalls teilweise. Auch eine Limikole („lange Beine, langer Schnabel“). Bisher gelang das nicht. M.E. der häufigste Watvogel. An sich überall im Grünland, an noch so kleinen Gräben, neben Straßen und auch hinter Häusern, direkt am Campingplatz. Immer wieder das „tücke-tücke“ viele Male nacheinander zu hören. Zeigen einen reißenden Balzflug in der Höhe und es gibt dabei ein „meckerndes“ Geräusch, verursacht durch abgespreizte Steuerfedern. – Bei uns als Spezialist extensiver Wiesen und Moorränder fast verschwunden, viel zu intensiv die Nutzung.

  17. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #17
    Irgendwann nordwärts weiter, via F 87 gen Husavik. Der LKW auf der Piste hinten verteilte offenbar eine Salzlauge, auf das die Pampe unter den Pneus zusammenhält. Wieder dröge anmutendes Hochland, teils Lupinen. Manches sieht adrett aus, anders angepflanzt. Seltsam die Reihen, etwa vom Heli ausgesät?







    Abseits dann Aufruhr. Uferschnepfen warnten (o.r.). Der wars: Ein Gerfalke, unten links; häufig ist der definitiv nicht. Ohne Starallüren schaut er weg (jedenfalls als es nahezu scharf war).





    Vom „einmal rum“ fehlt sooviel nicht mehr. Whalewatching? Husavik? Viele Boote im Hafen. Fischerboote, in Gebrauch oder umgerüstet, ein Touri-Dampfer für Grönland, Kleinboote mit Segel („carbon neutral“), Motor und Speedboote für „high-speed adventure trip on powerful RIB-boats“, dann im Überlebensanzug. Naturnah, verantwortlich, nachhaltig, extrem ...teils Wifi on board (nur das www ist real). 2-3 (-6) Stunden für rund 100 € (-300 €). Diverse Unternehmen bieten sich an. Alles buchbar, gar mit Flieger von weit wech aus. Mit und ohne Vogelfelsen/Fischen. Eine Kleinindustrie. Das mag nicht jeder. Dennoch eine Option für ... den nächsten Trip?





    Whale watching auch in Akureyri, obwohl die eher nur im langen Fjord Eyjafjördur dümpelten, diesem hier. Wir verfolgten das eine Weile von der Straße am Ostufer aus: Gegen Abend bekam niemand mehr Wale zu sehen. Keine Ahnung, wie der Tagesgang der Giganten ausschaut, Sonnenlicht könnte für sie nur dann von Belang sein, wenn es die Beute beeinflusst (Vertikalwanderung von Plankton & Fischen). Ein lokaler Anbieter warb mit einer Wal-Sichtungsgarantie: Bleiben sie aus, ist die Tour tags drauf umsonst; interessant.



    Der Tag war zu Ende. Bei Hrafnagil (südl. Akureyri). Im Westen war Alpenkino (bis 1.538 m), im Osten mehr so Ayers Rock (ok, da gilt jetzt ein älterer Name und an grün fehlt es dort sicher auch).




  18. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #18
    Das Grünland in den Flusstälern mutet schon idyllisch an, doch 365 Tage lang? - Südlich Akureyri.



    Der letzte Tag mit Ruhe. Morgen spät der Abflug. Blauer Himmel, also noch einmal Hochland. Die F 821 zur Hütte Laugafell. Einmal bisserl steil, eine flache Furt. Schnell oben im „Mondland“, wieder einmal sollen die Apollo-Helden irgendwo hier geübt haben.







    Laugafell. Hütte bewartet (Familie mit kleinen Kindern). Es ließe sich drinnen schlafen. Tja der "pot", warum nur hüpften wir nicht rein? Gar mit Höhenluft, 879 m ü.M. Im Süden beinahe der Ausblick auf den hier, wieder einmal der Vatnajökull. Der gigantische Gletscher zeigt stets nur „kleine“ Teile.





    Die volle Hochlandroute „Sprenginsandur“ (F 26) war kein Terrain für uns. Im Süden hat es große Furten mit dicken Steinen, wohl nichts für einen gemieteten Dacia Duster. Immerhin eine Buslinie führt hindurch, mit hochgängigem Fahrzeug; machen auch mehrere längere Stopps. – Wir zogen ostwärts weiter (F 881) und dann eben die Sprenginsandur-Route gen Norden (dort war alles einfach, Allrad hätte es bei jenen Bedingungen nicht bedurft). Ein Vergleich zur Kjölur-Route? Hier ist es deutlich spannender. Bisserl Wetter und rötliches Gestein. Weit im Osten wieder der Hedubreið (links) und daneben (vorn rechts) offenbar der Askja; je nach Standort wohl 40-60 km entfernt.







    Die Aussicht gen Norden verdeutlicht die eigene Höhe. Am Fluss Skjálfandafljót hübsche Basaltsäulen mit Stromschnellen. Sogar der Bus hält und Mensch hat Zeit zum hinab gehen.







    Der Wolken wurde weniger. Also fix an Akureyri und auch Dalvik vorbei (whale watching dort bisserl günstiger). Im Westen längs des Eyjafjördur bzw. dem Olafsfjördur gen Norden. Es gibt einen neueren Tunnel, doch zu Fuß entlang der verfallenden alten Straße (wenige Jahre rissen tiefe Rinnen, reichlich Gestein hat es aufgetürmt).



    Würde sich die Mitternachtssonne noch einmal zeigen? Viel besser noch, ein Dutzend dicker Wale! Momente zum Schauen. Die waren so 5-10 km entfernt, für pics ... schwierig. Im Spektiv (> 30fache Vergrößerung) dreimal gar fünf Große gleichzeitig zu sehen, mit weitem Abstand zueinander. Ein jeder Blas „stand“ so 10-12 Sekunden in der Luft. Es war (helle) Mitternacht und die Wale recht aktiv. Gut eine Stunde dauerte es, dann entschwanden sie teils nordwärts, teils offenbar in der Tiefe.



    5. Juli, die Sonne um Null Uhr überm Horizont, allemal in wohl 300 m Höhe. Der gelbe Ball war meist verdeckt von Wolken, die dann aber selbst zauberten ...






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    Avatar von Sternenstaub
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    AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #19
    Danke für deinen Bericht, teils sehr eindrückliche Fotos. Und Fotos von Vögeln liebe ich generell.
    Two roads diverged in a wood, and I—
    I took the one less traveled by,
    And that has made all the difference (Robert Frost)

  20. AW: [IS] Island: Einmal rum & Viecher

    #20
    Ein schöner Fjord am Morgen & es gibt keine Sorgen (Olafsfjördur). Der Leuchtturm bei Sarðanes ... irgendwie Spielzeugland. Doch zurück in die Realität, kilometerfressen auf der Ringstraße. Teils weite Altlava, mitunter gut bemoost.







    Grindavik liegt bereits ganz im Südwesten von Island. Der Airport etwas nördlich, nicht allzu weit. – Wo Mensch siedelt, brauchts Ernährung. Die Kutter etwas morderner, der rechts ist von 1972. Vielleicht hievt ein Kran tonnenweise „Käpt´n Iglo“ von Bord der „Fischfabrik“. An den sog. Kabeljaukrieg zur selben Zeit gegen UK sei erinnert, der Wikinger ist wohl noch im Blut.



    Durch flächige Altlava gen Westen. Unterwegs ein Halt am Schlammtopf von „Gunna“. Schilder mit wundersamen Geschichten gibt’s vielfältig auf dem I(ce)land. – Das praktische am Dampf: Die schlichte Energiegewinnung.







    Bald der alte & historisch mal erste Leuchtturm Reykjanesta sowie der Vogelfelsen Valahnúkur. Drumherum und weiter nordwestlich große Kolonien Küstenseeschwalben, Musik in meinen Ohren.





    Doch dann ein Link auf die brutale Historie: Die große Statue des Riesenalks. Ausgerottet das letzte Paar am 3. Juni 1844. So geschehen auf Eldey, DER Vogelinsel. Unzugänglich liegt das kaum 3 ha große und bis 77 m hohe Eiland 15 km vor der Küste. – Heute brüten dort um 16.000 Paare Basstölpel, nach St. Kilda und Bass Rock wohl die 3t-größte in Europa (so ein Infoschild). Die stark vergrößernde Optik lässt ein tölpelweisses Plateau erahnen.







    Zuletzt noch die Brücke über den Kontinentalgraben zu später Stunde (hinten rechts: Eldey). Gemäß Fußspuren ist dort tags viel los. – Bisserl weiter noch eine Isländische Uferschnepfe, auf lt. Limosa limosa islandica. Groß und grazil, doch den meisten bleibt sie wohl unbekannt. Ganz häufig fiel sie nicht auf – doch mehr als das Grünland faszinierte das Hochland und die Küste.





    Dann der Abflug so 00:45 Uhr. Plus 2 Stunden nach „unsrer“ Zeit und damit bald 6 Uhr bei Landung daheim ... folglich ganztags groggy. Warum nur tut man sich DAS an? – Zwei letzte pics.

    Der Snaefellsjökull (1.446 m), gut 100 km entfernt. Ein Schneeberg mit Potenzial. Wie schaut der Blick von dort aus?



    Und ... genau, der Eyjafjallajökull (1.666 m). Zwischen Berg und See die Ringstraße (nicht sichtbar). Die Eruption 2010 legte mehrtägig den Flugverkehr lahm. Mittlerweile sagen Luftfahrtingenieure, bei den Korngrößen des seinerzeit emittierten Staubes würde es solche Ausmaße zukünftig nicht mehr geben, die Turbinen könnten das ab; na dann.



    * fäddisch * puuuhh *

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