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  1. AW: Nationalpark Spessart

    #41
    Hallo,
    ich hoffe doch dass genau das Gegenteil der Fall sein wird.

    Was spricht denn gegen Trekkingplätze in einem NLP?


    Zitat Zitat von derMac
    Natürlich besteht ein Widerspruch zwischen "unberührt" und "da sind Menschen". Das einfach zu ignorieren ist unehrlich. Ich kann grad nicht wirklich finden wo du was zitiert hast, aber ich habe die Bundesgesetzeslage verlinkt. Oberstes Ziel eines NP ist die möglichst ungestörte Entwicklung der Natur. Dem hat sich erstmal alles andere unterzuordnen, auch die Besucher. Und bei eines großen Anzahl von Besuchern (falls die eintritt), muss man die auf ein paar wenige Wege kanalisieren und den Rest möglichst sperren, sonst ist das nicht unberührt. Das ist für mich nicht unberührte Natur "erleben" sondern wie ein Museumsbesuch. Man kann das durchaus so wollen, aber man sollte IMO klar sagen, dass die Gefahr dieser Entwicklung besteht. Und es wurden ja hier im Thread auch Bsp. genannt.
    Was du beschreibst ist eine Ruhezone im NLP.
    Und ja auch solche wird es vielleicht geben.

    Aber lieber habe ich Wälder welche sich selbst überlassen werden mit kleineren Ruhezonen welche man nicht ohne Erlaubnis betreten darf als Wirtschaftswälder welche ich nicht betreten will weil sie unattraktiv sind.

    An dieser Stelle nochmal der Verweis auf die "Nationale Strategie zur Artenvielfalt" welche bis 2020 umgesetzt sein muss.
    Mir sind bislang keine Pläne (vor allem der NLP-Gegner) bekannt wie das erreicht werden soll. Wenn entsprechend große Gebiete freiwillig aus der Nutzung genommen werden würden ohne das "Etikett" Nationalpark wäre das schon mal ein großer Schritt.
    Ich befürchte nur das wird nicht passieren...

    Grüße
    Thomas

  2. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    AW: Nationalpark Spessart

    #42
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Was du beschreibst ist eine Ruhezone im NLP.
    Nein, was ich beschreibe gilt erstmal für den gesamten NP bzw den "überwiegenden Teil". Natürlich kann man verschiedene Bereiche des NP für verschiedene Nutzungen freigeben bzw bestehende Nutzungen weiterlaufen lassen, wenn das Hauptziel des NP dabei nicht gestört wird. Die Zoneneinteilung (sowohl was die Klassifizierung als auch die Größe angeht) ist in den deutschen NP sehr unterschiedlich, der Trend geht aber wohl dahin die Bereiche mit Beeinflussung durch den Menschen immer weiter zu verkleinern - und dazu gehört durchaus auch das Betreten. Ich hab da auch nicht gundsätzlich was dagegen, aber die Behauptung es hätte überhaupt keinen nennenswerten Einfluss auf das Betretungsrecht stört mich. Das halte ich für keineswegs sicher.

    Mac

  3. Fuchs

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    AW: Nationalpark Spessart

    #43
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    ...Wenn entsprechend große Gebiete freiwillig aus der Nutzung genommen werden würden ohne das "Etikett" Nationalpark wäre das schon mal ein großer Schritt.
    Ich befürchte nur das wird nicht passieren...

    Grüße
    Thomas
    Ich weiss nicht ob das ökologisch wirklich sinnvoll wäre . Soweit ich weiss , wird in Dtl. mehr Holz verbraucht als eingeschlagen . Das heisst jeder Baum der hier aus der Nutzung genommen wird , muss aus dem Ausland importiert werden . Da ist mir eine halbwegs vernünftige Forstwirtschaft in Dtl. lieber , als die Rodungen und Kahlschläge in vielen anderen Ländern ( Kanada , Russland ) .

    MfG, windriver

  4. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    AW: Nationalpark Spessart

    #44
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiss , wird in Dtl. mehr Holz verbraucht als eingeschlagen . Das heisst jeder Baum der hier aus der Nutzung genommen wird , muss aus dem Ausland importiert werden . Da ist mir eine halbwegs vernünftige Forstwirtschaft in Dtl. lieber , als die Rodungen und Kahlschläge in vielen anderen Ländern ( Kanada , Russland ) .
    An der Überlegung ist durchaus was dran. Allerdings muss man da noch nach Holzart unterschieden. Bei Laubholz sieht das Verhältnis AFAIK anders aus. Außerdem ist die Frage, ob der wirklich ökölogische Ansatz nicht wäre, weniger Holz zu verbrauchen.

    Mac

  5. Moderator
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    AW: Nationalpark Spessart

    #45
    Zitat Zitat von Gernstel Beitrag anzeigen
    Die Wanderwege im Spessart folgen oft dem ausgeprägten Forststraßennetz. Selbst der Rückbau/die Sperrung der einen oder anderen dieser Forstautobahnen im vergleichsweise kleinen NP-Gebiet scheint mir keine wesentliche Einschränkung des Gesamterlebnisses bzw. der "Nutzbarkeit" für Anwohner wie Besucher zu bedeuten.
    Meine Beobachtung aus dem Harz und der Sächsischen Schweiz ist, dass die "Forstautobahnen" gerade nicht zurückgebaut/gesperrt werden*, wohl aber naturnahe Pfade, die zumindest nach 1945 nicht mehr als Wanderwege markiert waren, trotzdem aber als etabliert galten (Grenzweg, Großer Zschand Richtung Gabrielensteig, oberer Abschnitt Richterschlüchte in Sachsen; Schneelochweg, alter Heineweg im Harz).

    *)schließlich müssen die Ranger ja mit ihren Stinkediesel-Pickups durchfahren können
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  6. Fuchs

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    AW: Nationalpark Spessart

    #46
    Zitat Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Außerdem ist die Frage, ob der wirklich ökölogische Ansatz nicht wäre, weniger Holz zu verbrauchen.

    Mac
    Das wäre super , genauso wie die reale Existens des Weihnachtsmanns .
    Ich halte halt nichts davon hier Naturschutz zu betreiben mit der direkten Folge woanders die Natur um so mehr zur Sau zu machen .

    MfG, windriver

  7. AW: Nationalpark Spessart

    #47
    Wenn unser erwirtschaftetes Holz teurer wird, und importiertes Holz im Vergleich billiger wird dann fallen mir andere Regulierungen ein als den Naturschutz hintenan zu stellen.

    @Pfad-Finder
    Zitat Zitat von Nationalpark sächsische Schweiz
    Der Nationalpark bietet Natur und Mensch Ruhe. Um die weitgehend unberührte Natur zu erleben, sind Sie herzlich eingeladen, das Gebiet auf den existierenden Wegen zu betreten (Wegegebot). In der im Gelände ausgewiesenen Kernzone sind dies ausschließlich gekennzeichnete Wege.
    Liegen die von dir genannten Wege in der Kernzone oder außerhalb?
    Wenn ein Weg seit über 70 Jahren nicht mehr gekennzeichnet wurde, dann hätte sich vielleicht mal einer drum kümmern sollen.

  8. Fuchs

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    AW: Nationalpark Spessart

    #48
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Wenn unser erwirtschaftetes Holz teurer wird, und importiertes Holz im Vergleich billiger wird dann fallen mir andere Regulierungen ein als den Naturschutz hintenan zu stellen.
    Selbst wenn dt. Holz kostenlos wäre , könnten wir unseren Holzbedarf nicht aus heimischen Wäldern decken . Wie verbrauchen mehr als nachhaltig nutzbar wäre .
    Ich bin der Meinung , bevor ich Rohstoffe importiere , sollten heimische Reserven genutzt werden . Vor allen wenn die Produktion/Förderung woanders mit noch mehr Sauerei verbunden ist , also gerade aus Ökogründen .
    Aus den Augen , aus dem Sinn ist nicht so meins .

  9. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    AW: Nationalpark Spessart

    #49
    OT:
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    Das wäre super , genauso wie die reale Existens des Weihnachtsmanns .
    Ich halte das durchaus nicht für völlig unrealistisch (also das mit dem Holz, an einem real existierenden Weihnachtsmann hab ich wenig Interesse), aber das ist nicht ganz des Thema des Threads.

    Mac


    PS: Wie schon gesagt geht es beim Spessart (und alternativ beim Steigerwald) ja konkret um hochwertige Laubhölzer, da sollte man die Diskussion beim Holz auch drauf beschränken und nicht alles in einen Topf werfen.

  10. AW: Nationalpark Spessart

    #50
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    Selbst wenn dt. Holz kostenlos wäre , könnten wir unseren Holzbedarf nicht aus heimischen Wäldern decken . Wie verbrauchen mehr als nachhaltig nutzbar wäre .
    Es soll nicht das heimische Holz kostenlos sein, sondern das importierte teurer
    Ist unser hoher Verbrauch in Stein gemeißelt? Ich denke über den Preis ließe sich die Nachfrage schon steuern.
    Hat bei anderen Rohstoffen doch auch funktioniert.

    Der Nationalpark würde etwa 9,4% der Waldfläche des Bayrischen Spessarts einnehmen (Flächenmäßig auf den gesamten Spessart bezogen sind es nur 4,6%), abzüglich der heute schon aus der Nutzung genommenen Flächen wären es 8,4% der Fläche welche zusätzlich der Nutzung entzogen würde.

    Ich finde auch der integrative Naturschutz auf ganzer Fläche wie er von der BaySF praktiziert wird hat seinen Charme, aber ich finde auch das eine schließt das andere nicht aus.
    Und Wälder wie die über die wir sprechen hätten es verdient aus der Nutzung genommen zu werden.

    Das Angebot steht, wer sich gerne ein Bild machen möchte ist herzlich eingeladen mit mir eine kleine Exkursion in die besagten Gebiete zu machen.


    Grüße
    Thomas

  11. AW: Nationalpark Spessart

    #51
    Zitat Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    PS: Wie schon gesagt geht es beim Spessart (und alternativ beim Steigerwald) ja konkret um hochwertige Laubhölzer, da sollte man die Diskussion beim Holz auch drauf beschränken und nicht alles in einen Topf werfen.
    Und das hochwertige Laubholz wird häufig genug exportiert.

  12. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Nationalpark Spessart

    #52
    Wenn es um die Artenvielfalt geht, wären eine mit diesem Ziel verbundene Bewirtschaftung oder gezielte Eingriffe erfolgreicher als die Natur ungestört zu lassen.

  13. AW: Nationalpark Spessart

    #53
    Hier noch zwei Links zur Info:

    Bayrisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

    Wissen Nationalpark

    @Alf
    es geht aber nicht darum möglichst viele Arten zu beherbergen, sondern darum die natürliche Artenvielfalt zu erhöhen. Das ist ein großer Unterschied.

    Der Schutzzweck von Nationalparks ist in erster Linie die Erhaltung natürlicher oder naturnaher Ökosysteme, in denen ökologische Prozesse frei von direkten Eingriffen des Menschen stattfinden. Denn in ungenutzten Wäldern kommen andere Arten und Artengruppen vor als in Wirtschaftswäldern. So kann eine Nutzungsaufgabe auch dazu führen, dass bestimmte Arten in dem betreffenden Wald zurückgehen oder gar verschwinden. Dabei handelt es sich aber in der Regel um ohnehin häufig vorkommende Arten, denen großflächige Nutzwälder als potenzieller Lebensraum weiterhin zur Verfügung stehen.

  14. Fuchs

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    AW: Nationalpark Spessart

    #54
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Und das hochwertige Laubholz wird häufig genug exportiert.
    Aber nicht weil wir zuviel davon haben . Die Holzqualität der Spessarteichen ist auch auf dem internationalen Mark selten und ein grosser Teil davon wird verarbeitet , wieder zurück zu uns finden . Warum sollte man die vermutlich nachhaltigste Waldbewirtschaftung der Welt ( unter den Blinden ist der Einäugige König ) einstellen um einen Kulturwald zu schützen und in Kauf nehmen das unter schlechteren Bedingungen eingeschlagen wird ? Das Preisargument zieht bei hochwertigen Hölzern kaum , die werden eh versteigert .
    Das Thema " natürliche" Artenvielfahlt ist auch nicht unproblematisch . Welche Natur ist den die richtige ? Vor 100, 2000 , 10000 Jahre ? Mit oder ohne menschlichen Einfluss ? Für mich ist ja auch die Menschheit Teil der Natur . Immerhin gibt es in Dtl. nur menschlich beeinflusste Kulturlandschaft

  15. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Nationalpark Spessart

    #55
    Buchenwälder kamen historisch gesehen genau zu einem Zeitpunkt auf als die Menschen vermehrt Einfluss auf ihre Umwelt nahmen.
    Dazu kommt noch die Megaherbivorenhypothese über die man streiten kann.
    Wahrscheinlich sind die Buchenwälder und der Mensch untrennbar miteinander verknüpft.

    Nichtsdestotrotz finde ich solche Bannwälder eigentlich sehr interessant, dann aber dicht machen für jeden und kein Touristikrummel drum herum und Sonderrechte für Ranger.
    Wie bei den heiligen Hainen in Japan die niemals ein Mensch betreten darf.
    Das gibt dem ganzen etwas mystisches und geheimnisvolles.

  16. Alter Hase
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    AW: Nationalpark Spessart

    #56
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen

    @Pfad-Finder....Liegen die von dir genannten Wege in der Kernzone oder außerhalb?
    Wenn ein Weg seit über 70 Jahren nicht mehr gekennzeichnet wurde, dann hätte sich vielleicht mal einer drum kümmern sollen.
    Zum besseren Verständnis,- die NP Verwaltung lässt in der Sächsischen Schweiz kurzerhand existierende Wege zusägen, also fällt Bäume um Wege unpassierbar zu machen und zerstört stabile Brücken. Seit Gründung des NP dort wurde dieser mehrmals erweitert.

  17. Fuchs

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    AW: Nationalpark Spessart

    #57
    Das huebscheste Eckchen im Schwarzwald ist die Gegend um den Wildsee - von den ueblichen Dingen, die ich so kenne und wenn man Natur sucht. Bannwald seit 1911. Leider ist man da schnell wieder rausgewandert. Es ist aber nicht so, dass man gar nicht reinwandern darf. Wieso wollen Naturfreunde eigentlich ueberall hin. Sich umfassend durch die Buesche dort zu schlagen ist vielleicht was fuer Bernie, aber alle anderen sind vermutlich mit dem Pfad zufrieden - das dichte Unterholz regelt das dann. Ich denke schon, dass man viel mehr solcher Gegenden braucht und auch einrichten kann. Wie die dann aussieht und "richtig" ist, entscheidet die sich selbst ueberlassene Natur. Sieht man schoen am Bayerischen Wald.

  18. Moderator
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    AW: Nationalpark Spessart

    #58
    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    @Pfad-Finder

    Liegen die von dir genannten Wege in der Kernzone oder außerhalb?

    Wenn ein Weg seit über 70 Jahren nicht mehr gekennzeichnet wurde, dann hätte sich vielleicht mal einer drum kümmern sollen.
    Innerhalb der Kernzone. Sie wären auch mit Markierung gesperrt worden, das ist am noch Mitte der 90er Jahre frei begehbaren unteren Grenzweg bei Schmilka zu sehen.

    Im übrigen ist das Argument "Markierung" völlig gegenstandslos, in der Sächsischen Schweiz waren und sind gefühlt 60 Prozent der regelmäßig (mindestens täglich) bewanderten Wege nicht markiert. Nur dass für unmarkierte Wege in der Kernzone jetzt das Betreten verboten ist. Und welche Wege markiert werden, entscheidet heute die NP-Verwaltung, nicht mehr ein Wanderverein.

    Zur Salamitaktik von Nationalparkverwaltungen bei der "Besucherlenkung" empfehle ich mal dies hier zur Lektüre:
    http://www.boehmwanderkarten.de/natu...hwarzwald.html

    Das Wegekonzept Harz, leider ohne Karten, aber immerhin mit einer Übersicht "rückgebauter" Wege:
    http://www.nationalpark-harz.de/de/d...ohneKarten.pdf

    Von mir aus könnt ihr euren NP im Spessart machen, ich fahre da sowieso nicht hin. Aber heult nachher nicht rum, dass euch niemand vor den Wegesperrungen gewarnt hat.
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  19. Alter Hase
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    AW: Nationalpark Spessart

    #59
    Es gibt durchaus auch eine andere Herangehensweise durch die Behörde und damit einen anderen Verhaltenscodex für Besucher und Ranger.
    Pilz-und -beerensammeln, wildes Campen mit Zelt, Übernachten auf angelegten Lichtungen ist erlaubt. Lagerfeuern wird meist toleriert.
    Man stelle sich es mal vor. Das Vorkommen von Bär, Wolf und Luchs, Birkhuhn und Auerhahn ist trotzdem nicht dadurch gefährdet. Warum geht es denn nicht so? Sind die Rumänen denn insofern disziplinierter?

  20. Moderator
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    AW: Nationalpark Spessart

    #60
    @Abt:
    1. Eine andere Bevölkerungs- und Besucherdichte ermöglicht andere Herangehensweisen.
    2. Man kann die internationalen Regeln für Nationalparks unterschiedlich auslegen. Deutschland macht so etwas immer sehr teutonisch-perfekt.
    3. Die politische Federführung für Nationalparks liegt in Deutschland beim jeweiligen Umweltministerium und Umweltausschuss. Nicht bei Tourismus- oder Wirtschaftspolitikern.
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