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  1. Erfahren

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #21
    Mitreisende: bourne
    Zitat Zitat von Dogmann Beitrag anzeigen
    Klasse , was für ein Land , was eine Natur !
    Ja, so gehts uns auch. Wir haben uns 2010/11 bei einer Wohnmobiltour in den hohen Norden verliebt, hat eine Weile gedauert, bis wir wiederkommen konnten. Heuer war das noch ein Vielfaches intensiver, der enge Kontakt mit der Natur und natürlich auch, dass man viel tiefer in die weitgehend unberührte Landschaft eintauchen konnte.

    Zitat Zitat von pekra62 Beitrag anzeigen
    umpf, das ist verdammt viel Extra-Gepäck - aber die Fotos sind wirklich spitze .
    Danke
    Ich hab wirklich lang überlegt, nur eine kleine kompakte Kamera mitzubringen - aber rückwirkend betrachtet war es eine gute Entscheidung und ich werde auch heuer nach Island und Schweden die große D-SLR mitnehmen. Die 4kg klingen schlimmer als es ist, da ich sie vor dem Körper habe und nur 16-20kg am Rücken. Die Gewichtsverteilung ist damit sehr fein, ich komm eigentlich gut zurecht.
    www.lustwandler.at – Tour 2016: Kungsleden Abisko - Kvikkjokk mit Kebnekaise (via Durlings led) und Pårek

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #22
    Wirklich sehr schöne Fotos und interessante Beschreibung einer nicht ganz so bekannten alternativen Aufstiegsroute zum Kebnekaise. Was ich nur nicht ganz verstehe ist wieso ihr die vielen weiteren tollen Fotos aus Eurem Blog hier dem Reisebericht vorenthaltet??? Also ich bin ja immer ein großer Fan davon wenn ein Reisebericht viele Bilder enthält und hätte daher überhaupt nichts dagegen, wenn Eurer ODS Bericht dann auch noch ein paar mehr Bilder bekommt.

  3. Erfahren

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #23
    Oh weh....tja, was soll ich sagen. Der Grund ist ganz banal: es ist total mühsam, die Fotos hier herüberzubringen, das muss ich ja alles händisch machen. Und den Text nachformatieren. Direkt verlinken will ich die Bilder auch nicht, auf dem Blog fahre ich die in sehr hoher Auflösung (die hier nicht verwendet würde) und das erzeugt mit dort wiederum zuviel Last.
    Aber ich geb mir Mühe, möglichst viele Bilder mitzubringen
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  4. Erfahren

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #24




    TAG 7: GEMÜTLICH ZURÜCK AUF DEN KUNGSLEDEN
    EIN VERDIENTER RUHETAG
    BY ELISABETH

    Um halb 10 wachen wir auf, essen Frühstück und schreiben Tagebuch. Die Sonne scheint, aber der Wind bläst noch immer kräftig. Wir relaxen, trödeln herum und legen Schuhe und Kleidung zum Trocknen vors Zelt. Bis 16 Uhr verbringen wir die Zeit mit schlafen, lesen und Fotos durchblättern. Immer wieder schauen wir aus dem Zelt und genießend den Ausblick auf die Landschaft, den See und den imposanten Geröllkegel. Erst am Abend packen wir alles zusammen und starten um 18 Uhr zu unserer heutigen Tagesetappe.







    Über die Blockfeldkatastrophe geht es im Seitental wieder zurück Richtung Kungsleden. Der Weg ist bei Sonne und kaltem Wind nicht mehr so schlimm wie beim Hinweg – oder wir sind Bruchtalbedingungen einfach schon gewohnt!
    Nach 1 Stunde 45 erreichen wir wieder den Kungsleden. Es sind noch 3 Kilometer nach Singi und wir erreichen die Hütten nach ungefähr einer Stunde. In Singi werden wir von der Hüttenwirtin sehr nett begrüßt und sie spendiert uns zwei Becher Limonade. Wir setzen uns an eine windstille Stelle hinter einer Hütte und kochen uns Chili con Carne von Turmat (sehr gut, die erste Lustwandler-Empfehlung!)







    Dann gehen wir noch 2 km weiter, wo wir einen attraktiven Zeltplatz bei einem See finden mit einer wundervollen Aussicht. Wir stellen das Zelt auf, wehren die Mücken ab und gehen gleich schlafen. Der Wind weht stark und diese Nacht ist es Markus (der viel zu wenig zu essen bekommen hat und dessen Körper nur mehr im Notbetrieb läuft), dem kalt ist und der heute mehrere Schichten Gewand zum Schlafen braucht.


    Gestern beim Abstieg vom Gipfel des Kebnekaise hatten wir das Glück, zwei Rentiere über längere Zeit aus nächster Nähe beobachten zu dürfen. Dabei sind drei Bilderserien der laufenden Rentiere entstanden, eines davon hier, für Rentierfans gibt es alle 22 auf unserem Blog.


    www.lustwandler.at – Tour 2016: Kungsleden Abisko - Kvikkjokk mit Kebnekaise (via Durlings led) und Pårek

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Mortias
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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #25
    Schön es geht weiter und der Kungsleden hat auch wieder. Aber ich könnte das ja nicht, erst ordentlich zu Abend zu essen und dann noch zwei Kilomter weitermarschieren. Dann hätte ich ja beim Aufstellen des Zeltes gleich schon wieder Hunger und müsste was essen.

  6. Erfahren

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #26
    Ein sehr lesenswerter Bericht von euch beiden, ich freue mich schon wenn es weiter geht. Und man merkt das Zusatzgewicht der Kamera an dem tollen Bildern. Aus meiner Sicht lohnt sich das definitiv immer die "schwere" dslr mitzunehmen. Ich hab jetzt auch meine Kamera auf eine Canon eos 6d geupgradet und bin schon auf die Ergebnisse im Sommer gespannt
    Bei euch scheint es ja insgesamt relativ leer auf dem Kungsleden zu sein, wann wart ihr denn dort?

  7. Erfahren

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #27
    Kungsleden und überlaufen - nach manchen Berichten könnte man den Eindruck gewinnen. Bei uns war das definitiv nicht der Fall, wir haben pro Tag maximal eine Handvoll Leute gesehen, wenn man die unmittelbare Umgebung der Hütten und den Kebnekaise nicht mitzählt. Wir waren voll in der Hauptsaison, die letzten 3 Juliwochen.

    Dazu kommt noch mehr im Epilog - hier geht es demnächst weiter, einfach zu viel zu tun in letzter Zeit (beruflich) und in der Freizeit wird trainiert und für den Sommer geplant: Island UND Schweden
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  8. Erfahren

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #28



    TAG 8 UND 9: SINGI – KAITUMJAURE
    VOM FJÄLL IN DEN BIRKENWALD UND HÜTTENTAG MIT ELCHEN
    BY ELISABETH

    Um 9 Uhr gibts das tagtägliche Haferflockenmüsli mit Milchpulver und Wasser, das schön langsam seinen anfänglichen Reiz verliert. Mit getrockneten Marillen und Nüssen bringen wir aber zumindest etwas Abwechslung rein. Unser Zeitplatz ist wieder einmal traumhaft gelegen. Bevor wir mit dem Packen beginnen, genießen wir die Aussicht und beobachten den frechen Rotschenkel, der laut piepend sein Revier verteidigt.







    Nach Zeltabbau und Rucksackpacken gehts um 11 Uhr los. Ihr denkt euch jetzt: Ach, jetzt schreibt sie schon wieder vom Zelt abbauen und vom Rucksackpacken – aber tatsächlich braucht das immer seine Zeit und deshalb soll dieser denkwürdige Teil des Tages auf keinen Fall unerwähnt bleiben – es ist echt ein Wahnsinn, wie lange das immer dauert …

    Ich habe von den letzten Tagen noch sehr müde Füße und Beine, aber es geht dennoch gut voran. In 5 Stunden legen wir ca. 12 km zurück, zwei lange Pausen bereits eingerechnet. Wir gehen auf leichtem Weg durch ein Tal, das links und rechts von beeindruckenden Steilwänden flankiert wird. Danach öffnet sich der Blick, der Weg wird wieder ein wenig anspruchsvoller, wir gehen über mit Weidengestrüpp bewachsene Steine.





    Bei der geplanten Querung des Tjäktajåkka sind wir sehr froh über die robuste Hängebrücke, der Fluß ist wild und die Strömung sehr stark. Wir sehen weit nach Süden, in das Kaitum-Tal, über die Huorki-Hochebene und weiter ins Teusedalen. Außerdem erhaschen wir auch die ersten Blicke auf die schneebedeckten Berggipfel im Sarek.

    Die Landschaft wechselt nun schnell von Fjäll zu Birkenwald und somit von karger zu grüner Landschaft. Der Weg geht nun steil hinunter zu den Kaitum-Hütten.

    In Kaitumjaure checken wir ein und uns wird ein 4er Zimmer zugewiesen. Erst scheint es, als wären wir zu viert im Zimmer, aber zwei Wanderinnen haben nur ihre Rucksäcke hier geparkt und wir haben das Zimmer für uns. Hier haben wir auch Gelegenheit, einzukaufen. Wir kaufen Nachschub an Mittagessen, Snickers, Kex, Nudeln, Tomatensauce und Wurst. 500 SEK bitte – ganz schön teuer! Das sind die Opfer, die man bringt, wenn man nicht die Nahrungsmittel für die gesamte Tour vom Start weg mitschleppen will.





    Als Stugward sind während unserer Anwesenheit zwei sehr nette Damen im Dienst, die viel mit uns plaudern und wir erzählen ihnen von unserer bisherigen Tour. Den Rest des Nachmittags verbringen wir lesend auf der Terrasse und plötzlich stürmt eine der Damen zu uns und zeigt uns drei Elche (eine Elchkuh mit zwei Kälbern) die unten in der sumpfigen Wiese grasen. Wir erfahren, dass das Trio öfter hier ist. Wir sind ganz aus dem Häuschen und beobachten die drei riesigen Tiere in der Ferne. Auch die anderen Wanderer freuen sich, diese eindrucksvollen Riesen zu sehen.

    Wir beschließen, ein bisschen näher zu den Elchen zu gehen, um sie noch besser fotografieren zu können. Auf leisen Sohlen schleichen wir uns heran, aber die Elchkuh ist sehr wachsam, schaut uns mit großen Augen an und beschließt dann, mit ihren Jungen abzuhauen. Laufende Elche sind schnell, davon gibt es nichtmal mehr ein Foto…







    Nacheinander benutzen wir die Sauna. Ich bin anfangs skeptisch, aber dann treffe ich dort eine nette Polin, mit der ich mich lange unterhalte. Auch Markus genießt die Wärme der Sauna und das Waschen im kalten Bach ist danach richtig angenehm! Endlich wieder gut riechend kochen wir uns Spaghetti mit Packerl-Tomatensauce. Ein echtes Highlight, mal was nicht Gefriergetrocknetes zu essen!
    Die Elche sind mittlerweile wieder an anderer Stelle grasend zu beobachten und wir sitzen gebannt am Fenster der Hütte.
    Nach und nach treffen Gäste ein – eine schwedische Familie und junge Franzosen. Wir trinken Tee und naschen noch ein bisschen Kex, während wir lesen und gegen Mitternacht geht es ins Bett.


    Hüttentag!

    Am nächsten Tag ist chillen angesagt. Ein angenehmes Gefühl, heute mal nicht gehen zu müssen – zumal es heute den ganzen Tag schüttet. Diesen Tag als Ruhetag zu wählen war also eine wirklich tolle Idee! Die Berge stecken im Nebel und selbst die Elche lassen sich erst am Abend blicken.

    Wir wachen um 10 Uhr auf und riechen – Pancakes! Die schwedische Familie brät doch tatsächlich Pancakes und Markus bringt in Erfahrung, dass sie die Mischung, die einfach mit Wasser anzurühren ist, im Shop gekauft haben. Markus macht sich gleich auf den Weg – fragt besser nicht nach dem Preis für ein bisschen Luxus. Wir frühstücken Knäckebrot und getrockneten Schinken, die Pancakes heben wir uns für die Jause auf.

    Nach und nach treffen patschnasse Wanderer ein. Alle suchen Unterschlupf vor dem Regen und es scheint, als würden alle in unsere Hütte kommen. Ein Bayer, der uns beim Frühstücken Gesellschaft leistet und dann wieder weitergeht, zwei Schweden, die in unser(!) 4-Bett-Zimmer einziehen, einige Solo-Wanderer, ein Schweizer Pärchen und eine 4köpfige deutsche Familie, die eigentlich nur kurz Schutz sucht, es sich dann aber auch länger gemütlich macht (STF Mitglieder zahlen als Tagesgäste nichts). Erst am späten Abend brechen sie auf, um wenige hundert Meter weiter draußen kostenlos zu übernachten.

    Durch die vielen Gäste kocht und isst ständig jemand und es riecht die ganze Zeit nach Essen. Wir heizen ein und in der Hütte wird es gemütlich warm. Die schwedische Familie geht zum Fischen und kommt kurz darauf mit ihrem Fang zurück, der im Holzbackofen zubereitet wird. Wir trinken Tee und Vitamindrinks, essen Schokolade und Pancakes und genießen nochmals die Sauna. Jetzt sind wir unglaublich sauber! Nach dem Abendessen lesen wir wieder und tratschen mit den anderen Hüttengästen.

    Wir schauen immer wieder zur „Elchwiese“ und entdecken dann tatsächlich einen großen männlichen Elch der mit Karacho in den See läuft und dann quer über den See davon schwimmt. Einen schwimmenden Elch haben wir beide noch nie in echt gesehen, wirklich faszinierend, wie schnell großen Tiere schwimmen. Auch aus der Ferne ein tolles Erlebnis – da hatten wir Glück, gerade aus dem Fenster geschaut zu haben!
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  9. Erfahren

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #29



    TAG 10 – ÜBER TEUSEJAURE BIS KNAPP VOR VAKKOTAVARE
    25 KM HATSCHER MIT ÜBER 400 RENTIEREN
    BY ELISABETH

    Wieder eine angenehme Nacht in den Hütten-Stockbetten! Die beiden Schweden waren leise und wir wachen ausgeruht um 7 Uhr auf. Unsere Zimmerkollegen sind auch schon aktiv. Das Wetter ist unerwartet schön, es ist sogar ein bisschen blauer Himmel zu sehen!
    Wir frühstücken Pancakes, packen unsere Rucksäcke und um 9 Uhr starten wir zur heutigen Etappe. Wir wandern ca. 10km nach Teusejaure. Erst gehen wir durch den Birkenwald bis zur Brücke über den Kaitumjåkka.







    Hier betreten wir das Naturreservat Sjaunja. Nach der Brücke wird der Weg steiniger und die Landschaft hügelig.
    Der Weg ist leicht – vorausgesetzt man findet am Rentiergatter den richtigen Weg. Für uns gilt das nicht, wir gehen rechts an einem Rentiergatter vorbei (der richtige Weg wäre durchs Gatter gegangen, was aber nicht markiert war) und landen am Winterweg. Dieser wird immer gatschiger und sumpfiger und wir furten das erste Mal mit unseren Furtschuhen. Das Wasser reicht uns bis zu den Knien, brrr, ist das kalt!





    Aber wir haben unseren Spaß – noch haben wir ja noch nicht bemerkt, dass wir auf dem falschen Weg sind. Allerdings folgt bald die nächste Stelle, diesmal ein Seitenarm mit mehr Strömung, später dann eine große Sumpffläche, die wir mühsam queren.

    Wir gehen rechts neben dem Rentierzaun und bald sehen wir Wanderer auf der anderen Seite des Zauns – und stellen fest: Das ist wohl der richtige Weg. Was tun? Den Weg inklusive der Furten wieder zurückgehen oder hoffen, dass wir im Rentierzaun irgendwo ein Loch finden, durch das wir kriechen können. Wir entscheiden uns für zweiteres und finden eine Stelle an der wir über den Zaun kraxeln können und finden durchs hüfthohe Gestrüpp bald wieder auf den richtigen Weg. Nun sind wir also wieder am leichten Weg! Die Blicke sind hier – verglichen mit den letzten Etappen – nicht sehr spektakulär, wodurch wir aber auch nicht so oft stehenbleiben.





    Der Weg über die Hochebene Muorki ist nach dem gestrigen Regentag sehr gatschig, unsere Schuhe sehen furchtbar aus! Bevor es wieder in den Birkenwald geht, gibt es noch einige tolle Ausblicke hinunter auf den Teusejaure.
    Beim kurzen steilen Abstieg ins Teusedalen ist unser Weg aber ein kleiner Fluss und unsere Schuhe werden wieder sauberer, wenn auch nicht unbedingt trockener. Aber innen ist alles trocken – unsere Lowa sind super!





    In Teusejaure treffen wir wieder die beiden Schweizer Maira und Jakob, die jungen Franzosen, unsere schwedischen Zimmerkollegen und die deutsche Familie.

    Am See haben wir die Möglichkeit, uns mit dem Motorboot auf die andere Seite fahren zu lassen (das kostet 100 SEK pP) oder das kostenlose Ruderboot für die ca. 1km lange Strecke zu nehmen. Bei den Seen gibt es immer 3 Ruderboote, wobei immer mindestens eines auf jedem Ufer sein muss. Liegt auf der eigenen Seite nur ein Boot, muss man also auf die andere Seite rudern, mit dem zweiten Boot zurückrudern, um dann endlich nach der dritten Querung am anderen Ufer anzukommen. Je nach Wind- und Wetterlage und Ausdauer kann das ein romantischer Rudernachmittag oder eine reine Qual sein. Natürlich liegt auf unserer Seite nur ein Boot.

    Wir haben schon vorher beschlossen, das Motorboot zu nehmen, da wir auf der anderen Seite noch bis knapp vor Vakkotavare weitergehen wollen – wir kombinieren also zwei klassische Kungsleden-Tagesetappen. Die beiden jungen Franzosen überqueren den Fluss mit dem Ruderboot. Der Anblick dieser Fahrt amüsiert alle anderen, denn die beiden haben keinen Plan und driften immer weiter ab. Wir plaudern mit einem deutschen Pärchen, die die Vista-Nallo Runde gegangen sind und schwärmen, wie schön diese Strecke ist. Sie haben hunderte Rentiere gesehen, die gerade gezählt wurde. Ein sichtlich beeindruckendes Ereignis und wir sind ein bisschen neidisch, denn so eine Zählung würden wir auch gerne mal sehen.
    Die beiden Schweizer nehmen das Motorboot um 13:30 Uhr, während wir uns in der Hütte Nudeln mit Tomatensauce kochen und gemütlich Mittagessen. Um 15 Uhr lassen wir uns übersetzen, mit an Bord ist auch eine Sami-Frau, die auch einen Teil unseres Weges geht – vermutlich bis zu ihrer Siedlung.

    Auf der anderen Seite treffen wir auf die beiden Franzosen, die noch immer da sind, erschöpft von der Überfahrt





    Der Anstieg auf der anderen Seite wird, nach dem ersten Kilometer, der durch den Birkenwald geht, sehr anstrengend – obwohl wir frisch gestärkt sind. Der Untergrund ist aber angenehm und wir kommen gut voran. Der Weg führt uns nun durch den Nationalpark Stora Sjöfallet. Zweimal kommen uns Wanderer aus Vakkotavare entgegen, die schon ziemlich müde aussehen.





    Wir queren eine neue Brücke über den Guolbbantjåkkå (danke an den Brückenbauer, der Fluss ist reißend!). Im Windschatten legen wir eine kurze Snickers-Pause ein.

    Es bläst ein starker Wind und es wird zunehmend kälter. Unsere Stimmung wird ein bisschen schlechter, doch das ändert sich abrupt als wir Rentiere erblicken! Erst nur ein paar, bald sehen wir zehn, dann hunderte im weiten Tal! Anscheinend ist auch hier vor kurzem eine Zählung oder Markierung erfolgt und die Tiere haben sich noch nicht in kleine Herden verteilt. Wir schätzen, dass es um die 400 Stück sind – Rentiere so weit das Auge reicht.







    Sie sind recht weit weg und wir gehen langsam einen Hang hinunter, um ein bisschen näher zu kommen, zu beobachten und zu fotografieren. Dabei verlieren wir viel Zeit (ca. 1 Stunde) und es ist schon gegen 19 Uhr, als wir weitergehen. Wir gehen durch Wiesen- und Weidelandschaft bzw. Sumpflandschaft, die hier wunderschöne Färbungen zeigt. Hier müssen wir einfach nochmals stehen bleiben und diese unglaubliche Farbenpracht genießen, obwohl es mittlerweile schon 21 Uhr ist. Noch immer sehen wir in der Ferne die Rentiere.





    Wir haben heute schon 25 Kilometer in den Beinen und daher recht müde Beine und Füße. Vor allem die Fußsohlen schmerzen extrem durch die vielen Stunden mit schwerem Gepäck. Wir wollen so weit wie möglich kommen, damit wir am nächsten Tag nur noch einen kurzen Abstieg bewältigen müssen, um den ersten Bus nach Saltoluokta in der Früh zu erreichen.

    Wir passieren zwei Brücken, die zweite über einen reißenden Fluss und finden einen geeigneten Zeltplatz. 2-3 Zeltplätze gibt es direkt nach der zweiten Brücke, danach einige weitere nahe am Weg, bevor der Abstieg beginnt (weiter unten im Birkenwald gibt es dann nur sehr noch wenige geeignete Plätze zwischen den Birken).

    Es ist kalt und es beginnt zu regnen. Wir bauen schnell und relativ trocken unser Zelt auf. Während ich im Inneren unsere Matratzen und Pölster aufblase und es mir im warmen Schlafsack gemütlich mache, nimmt Markus Kontakt mit den unmittelbaren Zeltnachbarn auf, die Österreicher sind! Das Gespräch beginnt auf Englisch, bis einer der Tiroler meint, ob Markus vielleicht auch aus Österreich stammt. Tja, den Dialekt kann man auch im Englischen nicht verleugnen

    Wir essen wieder im Zelt (und Schlafsack) und schlafen dann schnell ein.
    Geändert von bourne (23.04.2017 um 21:21 Uhr)
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  10. Erfahren

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    #30



    TAG 11 UND 12 – SALTOLUOKTA
    NACH GERÄUCHERTEM RENTIER FRISCH GEDUSCHT UNTER DIE DAUNENDECKE
    BY ELISABETH

    Die ganze Nacht über hat es geregnet. Die schweren Tropfen landen laut am Zelt, aber wir haben sehr gut geschlafen. Unser Wecker läutet um 5:30 Uhr. Wir packen – diesmal ohne Frühstück, denn dieses wollen wir unten in der Hütte einnehmen – und um 6:45 Uhr ist Abmarsch.

    Der relativ steile Abstieg ist nass und sehr rutschig durch den Matsch und die glitschigen Steine, aber um 8 Uhr erreichen wir bereits die Hütte. Unsere Schuhe und Regenhosen sind voll eingeschlammt und wir deponieren alles im Eingangsbereich der Hütte, wo schon andere ihre Jacken, Regenhosen und Rucksäcke deponiert haben.

    Die Hütte ist berstend voll – gut, dass wir oben im Zelt übernachtet haben! Wir frühstücken, plaudern ein bisschen mit einem netten Franzosen und beobachten staunend die Teilnehmer einer geführten Kungsleden-Tour, die über eine Stunde lang die Nahrung für die nächsten Tage vorbereiten. Jeder der ca. 10 Teilnehmer legt seine Nahrungsmittel auf den Tisch, einer der Guides ordnet diese in Gruppen (Nudeln, Wurst, Konservendosen, …) und teilt sie dann wieder auf die Rucksäcke der Teilnehmer auf. Ein Wahnsinn, wie umständlich man das machen kann. Überhaupt dauert es ewig, bis die Gruppe endlich losgeht.
    Nach und nach kommen immer mehr Wanderer herein und alle warten auf den Bus nach Saltoluokta. Der Kungsleden hat hier eine Unterbrechung und da kaum jemand 30 Kilometer auf der Straße hatschen will, nehmen die meisten den Bus.

    Dieser kommt pünktlich um 9:20 Uhr. Nach einer Fahrzeit von 20 min bleibt der Bus bei einer Feriensiedlung stehen. Der Busfahrer sagt ein paar Worte auf schwedisch, woraufhin die meisten Fahrgäste aussteigen, die anderen – nicht schwedisch sprechenden – schauen sich fragend an. Ein junger Schweizer mit schwedischen Wurzeln übersetzt für uns: Der Bus macht nun 1 Stunde Pause, bevor es weiter geht. Der Bus wird nicht verschlossen, die Klappen sind offen und unsere Rucksäcke, also unser ganzes Hab und Gut, liegen gut sichtbar drin. Wir trauen uns nicht, weiter weg zu gehen, aber draußen ist es kalt und windig. Also gehen wir ein bisschen umher und schauen uns im Shop um, der hier strategisch sehr günstig liegt. Wir vermuten ja, dass das Busunternehmen ein Abkommen mit diesem Shop hat, denn was machen alle Leute, die hier für eine Stunde festsitzen? Essen, trinken und einkaufen.

    Nach einer Stunde geht es endlich weiter und wir erreichen 40 min später die Anlegestelle des Schiffes, das uns zu unserem Fjällhotel in Saltoluokta bringt.

    Der Franzose, mit dem wir in der Hütte gesprochen haben, wird am Boot gleich zum Einladen der Nahrungsmittel eingeteilt. Das Boot (100 SEK pro Person) bringt uns flott zu unserem heutigen Ziel.







    Wir checken ein, aber unser Zimmer wird erst um 14 Uhr fertig. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit mit lesen und tratschen. Um 14 Uhr beziehen wir unser Zimmer, in dem wir uns nun 2 Tage entspannen können. Wir packen unsere Rucksäcke aus und legen das nasse Zelt zum Trocknen aus. Dann gehen wir duschen – eine richtige Dusche mit warmem Wasser und Seife – richtiger, duftender Seife, nicht die Outdoorvariante. Es ist herrlich

    Wir legen uns ins Bett unter die dicke Daunendecke, lesen, schlafen und warten, bis wir zum Abendessen ins Haupthaus gehen können.

    Als wir im Haupthaus ankommen, stehen schon viele hungrige Leute vor der noch verschlossenen Tür zum Speisesaal. Wir bekommen einen Tisch zugewiesen, den wir uns mit unserem bekannten Franzosen, einer netten Engländerin und einem ebenso netten Schweden teilen. Vor dem Essen erzählen die Kellner ein bisschen über den Ablauf des Essens und zur Geschichte der Hütte. Interessantes Detail: Die Sessel, die Uhr und andere Gegenstände haben die Form des Hausberges Kierkau, konzipiert vom Archiketen des ganzen Hauptgebäudes, John Åkerlund.

    Wir genießen das Essen, vor allem die Hauptspeise begeistert uns: geräuchertes Rentierfleisch mit Erdapfelpüree und Preiselbeeren. Dazu trinken wir schwedisches Bier. Ein Highlight ist auch der starke schwarze Kaffee aus einer schweren Eisenkanne. Nach dem Essen ziehen wir uns wieder in unser Zimmer zurück, lesen noch ein bisschen und schlafen bald ein.
    Am nächsten Tag stehen wir um 8:15 auf und ab gehts zum Frühstück. Wir essen Brote mit Wurst und Käse, dazu gibt es viel Obst und Gemüse und frischen Orangensaft. Und guten Kaffee! Anschließend planen wir unsere nächsten Tage, schauen die Fotos der letzten Tage an und schreiben Tagebuch, alles in unserem kuscheligen Bett! Am Nachmittag kaufen wir das Essen für die nächsten Tage ein und Markus geht für zwei Runden in die Sauna.

    Beim Abendessen sitzen wir diesmal mit Jordi aus Norwegen und einem Pärchen aus Wales. Als Vorspeise gibt es heute geräuchertes Rentier und Salat, als Hauptspeise Fisch mit Erdäpfel und rote Rüben (Markus bekommt nur Grillkäse statt dem Fisch – gehofft hat er wohl auf ein Elchsteak) und als Nachspeise ein Blaubeercrumble mit Vanillesauce.





    Alles sehr gut – aber an das gestrige geräucherte Rentier kommen die Speisen nicht heran. Wir sind halt Rentierfans oO

    Nach dem Essen packen wir unsere Sachen wieder in die Rucksäcke. Wenn unser Hab und Gut so in den zwei großen Regalen steht, können wir wieder kaum glauben, dass das alles in die Rucksäcke passen kann. Aber es geht sich alles aus – mehr oder weniger locker.
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    #31



    TAG 13 – WEITER RICHTUNG SITOJAURE
    ON THE TRAIL AGAIN …
    BY ELISABETH

    Der Wecker läutet um 7 Uhr – da haben wir gestern Abend allerdings etwas zu ambitioniert gedacht – um 8 Uhr kriechen wir aus dem gemütlichen warmen Bett und gehen mal frühstücken. Danach packen die letzten Sachen ein und um 9:30 gehts los.

    Damit startet nun der zweite Teil unserer Tour. Die zweite Etappe des Kungsleden führt von Saltoluokta nach Kvikkjokk. Die Länge der Strecke beträgt rund 75km mit ungefähr 1100 HM, normalerweise auf 4 Tage aufgeteilt. Wir werden aber nicht den direkten Weg wählen, sondern zweimal kurz in den Sarek abbiegen – einmal vor Aktse beim Skierffe (der Pforte des Sarek) und ein weiteres Mal vor Pårte, wo wir eine 3-Tages-Schleife über die Boarek-Hochebene (Pårek) ziehen und den Boarektjåhkkå besteigen wollen.

    Saltoluokta ist einer der großen Ausgangspunkte, vor allem für Touren in den Sarek, entsprechend ausgetreten sind die Wege. Von der Fjällstation weg führt unser Weg erst durch den Wald, aber schon bald steigen wir wieder hoch ins Fjäll.





    Markus ist heute etwas müde, also gehe ich voran. Ich führe uns munter und ausgeruht durch die wunderschöne Landschaft – nur leider auf der völlig falschen Route! Von der Hütte aus führen viele Wege weg und irgendwo hab ich die falsche Abzweigung genommen. Markus, der heute wie erwähnt nicht in Topform ist, findet das natürlich alles andere als lustig. Querfeldein versuchen wir, wieder auf die richtige Route zu kommen. Anstrengend gehts durch Gestrüpp und Sumpflandschaft und immer hoffen wir, dass wir nicht irgendwo aufgrund der großen und tiefen Sumpfflächen nicht mehr weiterkommen und umdrehen müssen. Nach einem Umweg von 2-3 Kilometern und mehr als einer Stunde erreichen wir wieder den Kungsleden.





    Nun geht es auf dem richtigen und leichten Weg schnell voran. Um 13 Uhr legen wir auf halbem Weg bei einer Rasthütte eine lange Pause ein. Ein deutsches Paar kommt bei uns vorbei, sie waren gerade am Skierfe und bestätigen uns unsere geplante alternative Route als gut gehbar. Wenig später kommt eine junge Wanderin aus der Richtung Salotluokta, sie sagt, sie sei völlig erschöpft, weil sie den falschen Weg eingeschlagen hat und nun endlich wieder am richtigen Weg ist. Tja, kann passieren…







    Der Weg geht unschwer weiter und um 17 Uhr erreichen wir unseren Zeltplatz, knapp vor dem Abstieg nach Sitojaure. Markus fühlt sich mittlerweile wieder fit. Wir bauen unser Zelt auf, waschen uns in einem nahen See und setzen uns zum Lesen in die Sonne. Wenig später kommen zwei Niederländer vorbei, die ihr Zelt sehr nahe – unserer Ansicht nach zu nahe – an unserem aufbauen. Es ist meilenweit Platz zum Zelten und sie wählen den Platz so nahe bei uns …


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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #32
    Einfach herrlich.............., wunderschön !
    Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

  13. Erfahren

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    #33



    TAG 14: ÜBER DEN SITOJAURE ZUM SKIERFFE
    AUF DIREKTEM WEG IN DEN SAREK
    BY MARKUS

    Unser Wecker geht um 6 Uhr, wir bauen routiniert unser Zelt ab, packen die Rucksäcke und machen uns dann an den unschwierigen Abstieg zum Sitojaure. Wir erreichen das Ufer und die Hütte der Sami etwa eine Stunde vor der geplanten Abfahrt des Bootes. Ausreichend Zeit für ein gemütliches Frühstück bestehend aus Knäckebrot, Salamella und dem legendären Tubenkäse. Knapp vor der Abfahrt kaufen wir bei den Sami noch luftgetrocknetes Rentierfleisch, selbstgemachtes Fladenbrot und definitiv nicht selbstgemachte Schokolade, die dafür in der Großpackung.







    Mittlerweile sind 11 weitere Wanderer eingetroffen, sie kommen von der nahen STF-Hütte. Der Transfer auf die andere Seite erfolgt dann mit zwei Booten, die 200 SEK pro Person sind gut investiert, die Fahrzeit mit dem Motorboot beträgt fast 15 Minuten, da wären wir lange gerudert …

    Von der Anlegestelle geht es zuerst sanft ansteigend durch den Birkenwald, oft auf unseren geliebten Bohlenwegen. Das “sanft ansteigend” ändert sich mit dem Ende des Birkenwaldes, dann geht es ordentlich bergauf und es weht ein kräftiger Wind. Nach einer Stunde des Aufstiegs gönnen wir uns eine Pause an einem windgeschützten Platz.







    Der Sitojaure liegt auf ungefähr 600 Meter Höhe. Auf einer klassischen Kungsleden-Tour würden wir heute von Sitojaure nach Aktse gehen, zuerst vom Sitojaure auf rund 950 Meter aufsteigen und dann wieder auf 550 Meter absteigen. Das passt aber nicht zu unseren Plänen – wir verlassen heute wieder den Kungsleden und wollen für 3-4 Tage in den Nationalpark Sarek abbiegen und danach den Kungsleden über Aktse fortsetzen. Unser heutiges Tagesziel ist der Skierffe, ungefähr 20km von uns entfernt und um rund 600m höher gelegen. Ihr seht, das wird ein anstrengender Tag!

    Nach der Pause geht es weiter bergan, mal steiler, mal weniger steil. Keine Ahnung was gestern mit mir los war, aber heute bin ich wieder fit, dafür plagt sich Elisabeth an den steilen Passagen. Unsere Rucksäcke sind auch wieder recht schwer, wir haben in Saltoluokta unsere Lebensmittel kräftig aufgestockt, um genug Proviant für unsere Sondertouren zu haben. Aber wie immer, die Belohnung für anstrengende Aufstiege liegt in grandiosen Ausblicken, in diesem Fall zurück auf den Sitojaure.





    Von da dauert es nicht lange, bis wir den Rücken erreichen. Der Kungsleden führt nun über den Rücken am Njunjes vorbei und dann wieder nach Aktse hinunter. Die offizielle Route zum Skierffe zweigt nach einem Teil des Abstiegs nach Westen ab, auf 780 Meter Höhe. Unpraktisch für uns, sind wir doch jetzt schon auf 950 Meter Höhe. Daher gehen wir weglos und umrunden den Njunjes im Norden, um dann weitgehend ohne Höhenverlust in den Pfad zum Skierffe einzuschwenken.





    Der Weg ist gut zu gehen, wir sind im Hochfjäll und gehen über Heideflächen, die mit großen Steinen durchsetzt sind. Die Sonne strahlt, der kühle Wind ist mittlerweile auch weg, die Farben des Fjälls leuchten, einfach perfekt! Nach der Umrundung des Njunjes taucht in der Ferne die massive Silhouette des Tjahkelij auf, des Berges, der das Laitaure-Delta beherrscht. Mittlerweile ist es knapp vor 13 Uhr, Zeit für eine ordentliche Mittagspause mit Rentier. Luftgetrocknetem Rentier!





    Etwas später füllt Elisabeth unsere Wasservorräte an einem nahen See auf, sogar den 2l Reservebeutel – nach unseren Erfahrungen am Kebnekaise sind wir diesbezüglich vorsichtig und schleppen jetzt 4kg Wasser über die letzten 200 Höhenmeter. Ein Fehler, wie sich später herausstellt, als wir ein Gewirr kleiner Bäche queren. Umsonst geschleppt.


    Überhaupt ist heute nicht unser Tag bzw. nicht Elisabeths Tag. Schwierige Auf- und Abstiege, rutschige Steine, Blockfeld, nichts konnte sie stoppen; und nun: ein harmloses kleines Bacherl, irgendwie abgerutscht, zwischen Steine geraten, Fuß ein wenig verdreht. Das schon mehrfach eingerissene Seitenband, wieder einmal. Nach einem ersten Schreck und einer längeren Pause sieht es dann ganz passabel aus, schmerzt zwar, ist aber nicht gerissen.

    Eigentlich wollten wir auf den Skierffe, dann weiter unten zelten und am nächsten Tag tiefer in den Sarek gehen. Leicht angeschlagen noch weiter in die Wildnis? Nein, keine gute Idee, wir planen um: morgen Ruhetag im Sarek zur Erholung des Bandls. Ich suche einen schönen Zeltplatz und werde nicht allzuweit von der Unglücksstelle fündig, hole Elisabeth wieder ab und wir stellen erst einmal unser Zelt auf.

    Das Wetter ist recht schön, Elisabeth kann ohne den schweren Rucksack und mit Stöcken ganz gut gehen und so beschließen wir, den Skierffe doch noch heute zu besteigen, wir sind mittlerweile auch nur mehr rund 100 Meter unterhalb des Gipfels. Und so machen wir uns auf den Weg, um nur wenig später grandiose Ausblicke auf das Laitaure-Delta und das Rapadalen zu geniessen!


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  14. Erfahren

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    #34



    TAG 15: SKIERFFE, LAITAURE-DELTA UND RAPADALEN
    DAS LANDSCHAFTLICHE HIGHLIGHT IM SAREK
    BY MARKUS


    Das Laitaure-Delta ist einer der magischen Orte im schwedischen Fjäll und eine der schönsten Flusslandschaften in ganz Europa. Das Delta ist fast 10 km² groß, etwa 7 km lang und 2 km breit. Hier mündet der Ráhpaädno in den See Laitaure. Der Ráhpaädno ist einer der wasserreichsten Flüsse in Schweden und führt das Wasser von 30 Gletschern. Unvorstellbare 175 – 250 m³ fließen hier pro Sekunde in den See (ich habe es für euch umgerechnet: das sind 1.250 – 1.785 Badewannen pro Sekunde). Der Fluss transportiert entsprechend viel Sediment und Gestein, alle zwei Jahre wird der See um einen Meter kleiner und das Delta schiebt sich weiter vor.





    Das von den Wassermassen transportierte Sediment ist der Grund für das besondere Farbenspiel, das uns beim Ausblick vom Skierffe in den Bann zieht. Die Arme des Ráhpaädno erscheinen türkis, in den größeren Wasserflächen spiegeln sich der blaue Himmel und die weißen Wolken. Die undurchdringliche Sumpflandschaft strahlt kräftig grün, die Sandbänke sind hell bis dunkel – es gibt so viel zu sehen! Und zu fotografieren!





    Im Delta grasen die Sarek Elche – wenn ihr auf den obigen Fotos genau schaut, seht ihr die Fußspuren im Sand bzw. die Fährten durch das Sumpfgebiet.







    Das Laitaure-Delta ist die Pforte in den Sarek, mit ungefähr 2.000 km² eine der wenigen noch erhaltenen großen Flächen im westlichen Europa, die völlig unerschlossen sind (zum Vergleich: Vorarlberg hat 2.533 km²). Keine Straßen, keine Hütten, keine Wege – dafür eine Wildnis, in der noch nennenswerte Populationen der “de fyra stora” (die großen Vier) anzutreffen sind: Braunbär, Luchs, Vielfraß und Polarfuchs. Eigentlich sollte man ja auch noch den Elch dazuzählen – die nicht bejagten Sarek-Elche sind die größten Elche in Schweden. Gemeinsam mit den Nationalparks und Naturreservaten Muddus, Stubba, Sjaunja, Stora Sjöfallet, Padjelanta und Tjuolda ist der Sarek Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes „Laponia“ (ungefähr 9.500 km², das entspricht der Größe Kärntens).

    Das Laitaure-Delta wird von drei markanten Bergen beherrscht:
    Der Tjahkelij (1214 m) liegt im Süden und ist mit Abstand der größte (siehe Titelbild). Untypisch für die schwedische Bergwelt handelt es sich um einen Plateauberg mit Steilabbrüchen an allen Seiten. Der Berg wird selten bestiegen, ein Aufstieg ist über die Ostseite durch eine Scharte möglich, auf dem Plateau kann man rund 4 km nach Westen gehen und sieht dann weit ins Rapadalen. Wir haben uns die Besteigung kurz überlegt, uns dann aber dagegen entschieden.

    Direkt im Laitaure-Delta erhebt sich der Nammásj (823m), ein markanter, würfelförmiger Berg. Die Besteigung ist von Westen einfach möglich, eine Bootstour durch das Delta bis zum Fuß des Berges wird von Aktse aus angeboten. Alternativ erreicht man ihn auch zu Fuß durch den Sarek Nationalpark, z. B. bei einer Querung des Sarek.

    Im Norden liegt der Skierffe (1179 m), ein spitzer Berg mit einer langen, fast senkrecht abfallenden Felswand, die 700 m über dem Delta aufragt. Von der Hinterseite ist der Skierffe einfach zu besteigen.







    Unser Zeltplatz liegt westlich des Skierffe, mit Blick auf den Nammásj und den unteren Teil des Rapadalen. Den Skierffe haben wir noch gestern Abend bestiegen, alle Fotos und Panoramas des Laitaure-Deltas sind dort entstanden, teilweise vom Gipfel aus, teilweise von einer etwas tieferen, dafür aber etwas exponierten Stelle. Wir haben mehrere Stunden dort oben verbracht, es ist einfach unbeschreiblich cool, dort oben zu stehen und in alle Richtungen zu schauen!

    Der Skierffe ist dadurch natürlich nicht auf den Fotos zu sehen, Bilder vom Skierffe gibt es dann morgen nach dem Abstieg.





    Den heutigen Tag haben wir in der Nähe des Zeltes sitzend mit unseren Kindles verbracht. Wir sind in der Sonne gesessen, haben gelesen und dabei immer wieder den Blick gehoben, unter uns Nammásj und das Rapadalen, in der Ferne die schneebedeckten hohen Gipfel des Sarek. Wir wechseln mehrmals am Tag zwischen kurzärmelig, Fleece und sogar Daunenjacke, je nach Sonne, Bewölkung und Wind. Außerdem füllen wir unsere Speicher auf: es gibt Müsli, viel Schokolade, Rentierfleisch, Knäckebrot und natürlich auch ein Fertiggericht (Nudeln mit Rindfleisch), aber von den Fertiggerichten haben wir mittlerweile wirklich genug. Durch die recht hohe und doch leicht exponierte und dadurch windige Lage haben wir wenig Mücken und werden tagsüber kaum belästigt.

    So ist der Erholungstag für Elisabeths Fuß wie im Flug vergangen – und so ganz nebenbei haben wir beschlossen, dass wir bei einem unserer nächsten Urlaube eine Sarek-Querung machen wollen!





    Jetzt wird es Zeit für die versprochenen großen Panoramen. Auf unserem Blog unter http://lustwandler.at/2016/07/22/tag-15-skierffe-laitaure-delta-und-rapadalen/ findet ihr die folgenden drei Panoramen in einer hochauflösenden Version, da kann man sich im Bild umsehen. Für Fotofans: auch die anderen Bilder sind dort in UHD/Retina-Auflösung mit 3820x2560 verfügbar.


    Das erste Panorama beginnt auf der linken Seite mit dem Gipfel des Skierffe (wir stehen westlich etwas unterhalb des Gipfels auf einem Felsvorsprung). In der Ferne der See Laitaure, zu unseren Füßen das Laitaure-Delta, vis à vis der Tjahkelij und unten im Delta der vergleichweise kleine Nammásj, dahinter fern erkennbar der vergletscherte Barddejiegna. Das zweite Panorama ist dann direkt vom Gipfel aus aufgenommen und zeigt einen weiteren Blick von Osten nach Westen. Das dritte Panorama ist vom Westhang des Skierffe aufgenommen und zeigt den Blick nach Westen und die traumhafte Lage unseres Zeltplatzes.









    Morgen werden wir dann unser Zelt im Sarek abbrechen. Elisabeths Fuß schmerzt noch, wir sind skeptisch, wie er auf längere Belastung reagiert. Wir bleiben bei unserem Entschluss, nicht tiefer in den Sarek zu gehen und planen für den morgigen Tag nur die Etappe bis Aktse.
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    #35



    TAG 16: AKTSE
    DIE PFORTE ZUM SAREK
    BY MARKUS

    Aktse ist die letzte Bastion vor dem Eingang in den Sarek. Es liegt direkt am Ende des Laitaure-Deltas mit Blick auf Tjahkelij, Nammásj und Skierffe. Hier haben Siedler bereits im Jahr 1830 der Natur mühsam ein Stück Land abgetrotzt. Sie haben ein Stück Wald gerodet und Sümpfe trockengelegt, um hier von Fischfang, Jagd und Viehzucht leben zu können. Die in diesem Jahrhundert entstandenen blühenden Wiesen werden heute noch gepflegt. Heute stehen ein paar einfache Gebäude auf diesen Wiesen, darunter zwei STF-Hütten. Aktse liegt nicht im Sarek Nationalpark, ebenso befindet sich das gesamte Laitaure-Delta noch immer in Privatbesitz – bisher sind alle Versuche, es anzukaufen und in den Nationalpark einzugliedern, gescheitert.

    Von unserem Zeltplatz sind es auf direktem Weg rund 8km und 600 Höhenmeter (abwärts) bis Aktse. Wir wählen allerdings nicht den direkten Weg sondern gehen weglos möglichst nahe an der Geländekante, um weitere tolle Blicke in das Delta zu erhaschen.







    Dabei erreichen wir einen tollen Aussichtspunkt unterhalb des Skierffe, wo das folgende Panorama entstanden ist, das einzige, bei dem der Skierffe selbst mit drauf ist [die anderen findet ihr im vorigen Post, auch dieses Panorama ist in XL auf unserem Blog zum Umsehen verfügbar]. Unten im Tal, auf unserer Seite beim See, sieht man eine kleine freie rechteckige Fläche im Wald, das sind die Wiesen von Aktse.






    So schön unser Weg ist, er hat seine Schattenseiten – so nah an der Kante kommt man irgendwann nicht mehr weiter, wir müssen zurück ins Hinterland und damit leider auch eine überaus steile Flanke hinauf. In engen selbstgewählten Serpentinen und teilweise unter Zuhilfenahme der Hände kämpfen wir uns mit unserem schweren Gepäck hinauf und treffen dann nach fast einer Stunde wieder auf den normalen Weg.





    Auch heute haben wir wieder strahlendes Wetter und es wird warm, richtig warm. Das kleine Thermometer am Rucksack springt schon vor Mittag über die 30°C Marke. Sobald wir wieder auf dem Hauptpfad sind, treffen wir auch wieder andere Wanderer, teilweise Tagesausflügler von Aktse auf dem Weg zum Skierffe und auch ein nettes schwedisches Paar, die exakt unsere Rucksäcke, Fjällraven Kajka und Abisko in gleicher Farbe haben – für Gesprächsstoff ist gesorgt. Die beiden kommen aus dem Sarek und haben ein paar kleine Rentiergeweihe dabei – wir schauen seit dem ersten Tag und haben noch keines gefunden. Wir bekommen sogar eines angeboten, voll nett, lehnen aber dankend ab – nur selbst gefunden zählt!

    Wir sind schon am frühen Nachmittag in Aktse und freuen uns auf die Sauna – ja, lacht nur, wir waren fest der Meinung, Aktse hätte eine Sauna. Aktse hat zwar einen einmaligen Luxus zu bieten, aber es ist keine Sauna: es ist eine Dusche! Eine Outdoor-Dusche, eine kleine Kabine mit Tür, selbst gebaut und ihr ahnt schon, was das Problem dabei ist: ein Bach, mit Rohrleitungen umgeleitet, das Gefälle nutzend für den Wasserdruck – und eiskalt. Da ist das Waschen im Fluß mit Waschlappen viel gnädiger, ich hab gedacht, ich werde schockgefrostet! Aber was tut man nicht alles, um nach ein paar Tagen Wildnis wieder gut zu riechen!





    Wir nutzen den kleinen Shop, um ein letztes Mal unsere Vorräte aufzufüllen, bis Kvikkjokk gibt es keine Einkaufsmöglichkeit mehr und wir wollen ja noch einmal für ein paar Tage vom Kungsleden in den Sarek abbiegen. Aktse ist für seine Mückenplage bekannt, kein Wunder bei dieser Sumpflandschaft. Wir haben schlimmeres erwartet, so übel ist es gar nicht. Den Nachmittag verbringen wir lesend in einer der beiden STF-Hütten, die derzeit nicht belegt ist, zum Abendessen gibt es wieder einmal Nudeln mit Tomatensauce, wir trinken Bier und Cola, essen Kekse und Schokolade – was man halt in der Zivilisation so macht! Und wir können es uns erlauben, denn mit 15-20kg Gepäck am Rücken steigt der Kalorienverbrauch beim Wandern nochmal ordentlich an. In einem der Zimmer raschelt und knabbert immer wieder was, wir tippen auf eine Maus, sehen sie aber nicht. Gut, dass wir im Zelt schlafen.









    Dann übersiedeln wir in unser Zelt, es ist immer noch warm, die vielen Schichten Gewand in der Nacht sind Geschichte, die Schlafsäcke weit offen. Auf der Terrasse der belegten Hütte wird bis spät in der Nacht gelacht und getratscht – bei garantiert hohem Verbrauch von Mygga und Djungelolja.
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    #36
    Zitat Zitat von bourne Beitrag anzeigen
    In einem der Zimmer raschelt und knabbert immer wieder was, wir tippen auf eine Maus, sehen sie aber nicht. Gut, dass wir im Zelt schlafen.
    Mäuse fressen sich auch ein Loch durch's Außenzelt um Vorratstüten zu plündern! Selber so erlebt kurz hinter Abiskojaure!

    Du kannst dir meine Überraschung vorstellen, als ich es morgens im Halbschlaf neben mir rascheln hörte!

    Super Bilder! Bitte bald weitererzählen! Ich kann es nicht abwarten, bis ihr zur Boarek-Hochebene kommt ...

  17. Erfahren

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    AW: [SE] Kungsleden: Abisko - Kvikkjokk, Kebnekaise (Durlings led), Boarek-Hoche

    #37

    Na wehe, die knabbbern unser Hilleberg an!

    Ich kann Dich beruhigen, hier geht es jetzt rasch weiter, Boarek kommt bald (im Blog ist ja schon alles, muss nur mehr die Bilder hier herüberbringen).
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    #38
    Das war ein HB!

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