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  1. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #21
    Zitat Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
    Beim Paddeln in den Schären ist das anders. Da gibt es für mich eben nur eine bergrenzte Auswahl an erreichbaren Gebieten und so komme ich in mehrjährigem Abstand wieder zum gleich Startpunkt. Da man sich hier aber eher zweidimensional bewegt und der Tourverlauf vom Wetter bestimmt wird ergibt sich immer wieder eine fast komplett neue Tour.
    Vom Padeln habe ich keine Ahnung, doch der letzte Satz lässt sich auf unsere Segelurlaube aus längst vergangenen Zeiten übertragen. Kein Sportsegeln, sondern Urlaubssegeln auf einer Segelyacht, um neue Reviere oder Länder kennen zu lernen. Segeln vor anderer Landschaft. Früher haben wir das hin und wieder gemacht. Segelboot gemietet, Verpflegung rein und zu zweit ein, zwei Wochen an fremden Ufern entlang oder mehrere Tage übers Wasser zu einer Insel und zurück.

    Das war fast immer toll, bis auf die Nachlese. Da haben wir uns häufig die Frage gestellt, was wir außer Boote, Segel, Wasser, Sonne, Buchten, Ankerplätze und Häfen noch gesehen haben. Nichts! Die Landschaft sieht man ausschließlich von Normal Null, von unten also. Dabei bleibt es. Da helfen auch keine Spaziergänge im Hafen auf den nahen Hügel. Menschen, Länder, Landschaften lassen sich so nicht erleben.

    Das hat mehrfach zu Tourwiederholungen in Form von Wanderurlauben geführt. Ich weiß, das passt nicht, weil es nichts mit langen Fuß- oder Radtouren vergleichbar ist.
    Geändert von Werner Hohn (13.02.2017 um 21:06 Uhr)
    .

  2. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #22
    Das sind echte Probleme...

  3. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #23
    Ich hasse Überraschungen und liebe Wiederholungen. Einmal habe mal innerhalb von einigen Tagen die gleiche Tour mit zwei Freundinnen gemacht. Ich sollte mal einen Reisebericht schreiben. Den Titel hätte ich schon: "Paddeltour ins Fegefeuer".

  4. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #24
    OT: Muss das immer so dramatisch sein ?
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  5. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #25
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    OT: Muss das immer so dramatisch sein ?
    Von wegen dramatisch! Fakten!


    ALF im Fegefeuer (Google Maps)

    Igelstroem und eisen waren auch schon dort, siehe Reisebericht: Novembernacht im Fegefeuer

    PS: Wäre es eigentlich auch eine "Tourwiederholung", wenn man die Tour aus einem Reisebericht wiederholt? Nicht, dass ich sowas machen würde!
    Geändert von AlfBerlin (14.02.2017 um 09:46 Uhr)

  6. Erfahren
    Avatar von Moosmann
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    AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #26
    Zweischneidige Sache. Ich habe Toruwiederholungen (oder Wiederholungen von Abschnitten) auf den Kanaren, den Azoren und auf dem Balkan gemacht. Ansporn waren nostalgische Gefühle oder der Wunsch, eine Tour mit dem Partner zu machen, die man vorher in anderer Konstellation oder alleine erlebt hat. Es wurden jedesmal ziemlich andere Reisen, wobei mir (bei allen dreien) vor allem folgende Eindrücke erhalten geblieben sind:

    - die jugendliche Freiheit und Unbesorgtheit einer Reise in Studienzeiten kann man nicht rekonstruieren;damals hatte man die ewig langen Semesterferien und konnte bleiben, bis das Geld alle war, heute bin ich auf die Hauptsaison festgenagelt, muss mir aber keine ewigen Wartereien beim Trampen oder billige Absteigen antuen und wenn ich eine Zwischenetappe nicht mag, nehme ich einen Mietwagen. Das ist nicht besser aber anders. Herausfordernder und abenteuerlicher ist allemal die Sparvariante. Aber für die braucht man Zeit und drei Tage an der Überlandstrasse auf Rastplätzen vertrödeln passt jetzt nicht mehr ins Urlaubstagekontingent.

    - die Orte verändern sich nicht zum besseren. Alles ist touristisch erschlossener, es gibt immer weniger Geheimtipps und abseitige Ecken, die nicht schon in irgendeinem Forum bekanntgemacht wurden; vieles wurde zugebaut, Wildzelten wird schwieriger und es gibt mehr Kontrollen; Naturparks u.ä. sind besser gemanagt und überwacht, was erstmal positiv ist, aber teilweise auch viel bürokratischer strukturiert. Das mag im Norden anders sein, aber mich zieht es ja eher in wärmere Gefilde und da gibt es diese Tendenzen

    - man merkt die Veränderungen an sich selbst. Manchmal musste ich schmunzeln, wenn ich daran dachte, wie ich mich einen Pass zehn Jahre vorher hochgequält habe, mit Jeans und Axt und nutzloser Angel im Gepäck; dafür hatte ich früher nicht den Drang zur Kontrolle, (das Vorabchecken von Öffnungszeiten, Wanderwegen im Netz, Fotos auf Google Earth); die großen Naturerlebnisse sind etwas verflacht, man hat mehr gesehen, die Vulkankrater wirken kleiner, bekannter, die Strände gewöhnlicher, die südeuropäische Warenwelt und Mentalität vertrauter - aber der Blick für die kleinen Dinge ist bei mir gewachsen, die Tiere und Pflanzen am Wegrand, die Lichtstimmungen etc.

    In nächster Zeit werde ich sowas aber sicher nicht mehr machen, die Zeit ist mir irgendwie zu knapp für Wiederholungen, es steht noch einiges auf der mentalen To-Do-Liste...

  7. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #27
    "Es gibt zu viele Plätze auf dieser Welt, die man noch sehen muss", dachte ich mir immer und bin in letzter Zeit nirgendwo ein zweites Mal gewesen, obwohl man nach den Urlauben sich immer wieder die Frage stellt, ob gerade das bereiste Ziel eine 2.Reise Wert wäre. ABER....

    Vor 17 Jahren war ich im Sommer auf dem Inari See und las in einer Open Wilderness Hut von einem Gast einen Eintrag im Gästebuch, dass er im Winter dort war und begeistert war. Da ich damals bereits von diesem See, dieser Region und der Idylle fasziniert war, reiste ich nun vergangene Woche noch einmal dort hoch, im tiefsten Winter.

    Ich konnte mich nur noch sehr schwammig an Plätze und Hütten erinnern. Außerdem ist eine Landschaft im Vergleich Sommer/ Winter doch noch was anderes. Nun habe ich wohl Inari für die Ewigkeit abgehakt, es war aber die nochmalige Reise wert und ich war nicht enttäuscht, da beide Reisen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Es gab einfach keine Vergleichsgröße.

    Gäbe es diese aber, wären Enttäuschungen vorprogrammiert. Zeiten ändern sich, Menschen, Natur und Gegebenheiten auch. Inari ist und war eine Ausnahme, wir werden vorerst bei der Einstellung bleiben "Einmal und nie wieder!" ,

    LG Jens
    .................www.taeve-supertramp.de.................
    ......................Mit Zelt um die Welt......................

  8. Fuchs
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    AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #28
    Zitat Zitat von Moosmann Beitrag anzeigen
    die jugendliche Freiheit und Unbesorgtheit einer Reise in Studienzeiten kann man nicht rekonstruieren
    Wie wahr, wie wahr! Das Altern ist schon eine unfassbare Beleidigung der Existenz!

    die Orte verändern sich nicht zum besseren. Alles ist touristisch erschlossener[...]vieles wurde zugebaut, Wildzelten wird schwieriger und es gibt mehr Kontrollen; Naturparks u.ä. sind besser gemanagt und überwacht, was erstmal positiv ist, aber teilweise auch viel bürokratischer strukturiert.
    So empfinde ich es auch. Gerade die "gemanagte" Natur ist ja eigentlich ein Widerspruch in sich selbst und kotzt mich zunehmend an. Reisen bedeutet für mich in erster Linie Freiheit und Erlebnis, weniger irgendetwas angeblich Wichtiges oder Einzigartiges zu sehen (was ohnehin auf jedem 2. Wandkalender abgebildet ist ). Mit dem Schwinden der Freiheit schwindet auch meine Lust auf größere Reisen bzw. sehne ich mich doch immer wieder zu meiner alten Liebe, dem Norden.

    man merkt die Veränderungen an sich selbst. [...] dafür hatte ich früher nicht den Drang zur Kontrolle, (das Vorabchecken von Öffnungszeiten, Wanderwegen im Netz, Fotos auf Google Earth); die großen Naturerlebnisse sind etwas verflacht, man hat mehr gesehen, die Vulkankrater wirken kleiner, bekannter, die Strände gewöhnlicher, die südeuropäische Warenwelt und Mentalität vertrauter - aber der Blick für die kleinen Dinge ist bei mir gewachsen, die Tiere und Pflanzen am Wegrand, die Lichtstimmungen etc.
    Auch dem kann ich nur zustimmen. Mit Erwachsenenaugen kann man nicht wie ein staunendes Kind oder wie ein drängender Jugendlicher sehen. Von Zeit zu Zeit öffnet sich aber ein indirekter, herzerwärmender Blick auf die Welt durch die Augen der eigenen Kinder.

    In nächster Zeit werde ich sowas aber sicher nicht mehr machen, die Zeit ist mir irgendwie zu knapp für Wiederholungen, es steht noch einiges auf der mentalen To-Do-Liste...
    Deckungsgleiche Wiederholungen brauche ich außerhalb des Alltags und der Wochenenden auch nicht in zu großer Zahl, kann mich aber von meinen alten Sehnsuchtsorten, dem Norden, einfach nicht richtig lösen und mich immer noch nicht für Länder oder Landschaften begeistern, die mich schon früher kaum angesprochen hatten (Südostasien, Afrika, Australien usw.).
    "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Dogmann
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    AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #29
    Ich habe schon einige male den selben Startpunkt genommen, was im Fall eines guten Parkplatz oft hilfreich ist!
    Wen man also die weitere Tour dann frei wählen kann , warum nicht.?!
    Wenn jemand von einer Tour begeistert ist , warum nicht öfter.
    Manchmal kann es auch ganz reizvoll sein die Strecke , selbst wenn bekannt, in einer anderen Folge zu laufen.
    Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

  10. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #30
    Das ist 'ne interessante Frage...

    Die weite Mehrheit an Touren hab ich bisher nour einmal erleben dürfen. Den Ostkustleden bin ich aber schon drei mal, sogar in aufeinander folgenden Jahren gelaufen und letztes Jahr extra mit dem Fahrrad gekreuzt.
    Das Wiederholen habe ich nicht als negativ empfunden. Zwar ist es immer aufregend neue Gefielde zu erkunden und neues zu sehen, aber über die Momente, in denen man sich an einen Ort erinnert oder sich "wie zuhause" fühlt, weil man schon weiß, wo der schönste Zeltplatz ist habe ich mich auch immer gefreut.

    Ist vielleicht eher die Frage, was man sucht: Abenteuer oder Entschleunigung und dergleichen?

    Neue Touren bedeuten oftmals unbekannte Bedingungen und dementsprechend auch einen gewissen Stress. Zum Beispiel wenn man täglich 9 Liter Wasser schleppen muss, weil man vor Ort dann merkt, dass die Karten bezüglich Wasserquellen nicht ganz so genau sind. Das sind zwar auch tolle Erlebnisse an denen man durchaus wächst und die einem im Gedächtnis bleiben, aber manchmal will oder braucht man vielleicht eine leichtere Variante mit weniger Ungewissheit.

    Bin mir nicht sicher, ob man von Wiederholungen pauschal abraten sollte. Dass es nicht 100%ig identisch mit der ersten Tour sein wird, sollte wohl jedem klar denkenden Menschen bekannt sein.

  11. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #31
    Auch noch interessante Aspekte.

    Stimmt schon auf "Teufel komm raus" immer wieder in neue Ecken und ggf. immer schwierigere, längere, teure.... Anreisen. Ich wäge da auch ab, gerade weil ich mich mit dem Verhältnis Anreise- zu Tourzeit einmal übernommen hatte. Vielleicht dann auch einfach mal was relativ unspektakuläres, mit dafür großem Erholungsfaktor ist sicher auch nicht schlecht. Ideal natürlich wenn man nicht nur auf einen einzigen Urlaub beschränkt ist, da kann man dann einmal mehr ruhig einmal mehr... machen.

    OT: Plane auch gerade für eine Woche Südschweden. Ostkustleden ist angedacht, aber warum eigentlich nicht weitere Abschnitte auf dem Skaneleden. Hat mir gut gefallen und ist noch näher. Mal sehn....

  12. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #32
    Ob es zehn Jahre sind, oder länger ist eigentlich egal.
    Natürlich ist es intressant, wieder mal alte Ecken von früher heimzusuchen. Oder alte s/w Bilder oder in Sepia von noch früher anzusehen.
    Ob das so schön ist oder nicht, kommt immer darauf an. Mitunter auch erschreckend, weil das Charakteristikum fehlt, alte Häuser mit einem besonderen Baustil. Oder eine kahle Landschaft ist total verbuscht und zugewachsen.

    Ob man das aber als reine Tourenwiderholung der Sache willen machen sollte? Das vielleicht nicht. Arten verschwinden, andere kommen neu vor. Gletscher gehen zurück und sind abgeschmolzen.....panta rhei

  13. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #33
    Hallo,

    Ich bin erst etwas spät auf diesen Thread gestoßen, aber das Thema ist ja, wie der Titel "Ten Years After" nahelegt, nicht an aktuelles Geschehen gebunden. Nun gehöre ich der Altersgruppe an, die mit "Ten Years After" als erstes eine Rockgruppe aus ihrer besten Zeit assoziiert.

    Zum Thema Tourwiederholungen: Ja - unbedingt! Bei mir war das schon immer ein Thema, auch wenn es in den letzten Jahren naturgemäß etwas wichtiger geworden ist. Es hat ähnliche Gründe, warum ich auch meinem Lieblingsgebiet (in meinem Fall Island) treu bleibe.

    Es hat wohl damit zu tun, dass es bei einer Tourwiederholung so viel Neues zu entdecken gibt was einem beim ersten Mal nicht aufgefallen ist. Man entdeckt neue Seiten, neue Aspekte, neue Details - man sieht einfach mehr. Der Satz: "Man erkennt nur was man kennt" beschreibt das ganz gut. Wenn man dann Wiederholungen über länger Zeiträume betrachtet, bei mir z. B. Laugavegur und Kjalvegur über teils mehr als 30 Jahre hinweg, bemerkt man auch Änderungen am Weg, in der Landschaft und Umwelt. Und vor allem bemerkt man, dass man sich selbst auch geändert hat - man erlebt anders.

    Natürlich fehlt (?) bei einer Wiederholung der "Reiz des Neuen". Es gibt nicht mehr in diesem Maße den Thrill der Unsicherheit, den man spürt wenn man eine Route das erste Mal geht. Ich sage es mal so: der Abenteuerfaktor ist nicht mehr so hoch. Das halte ich auch für keinen Fehler.

    Ich kenne einige, die einmal nach Island fliegen, dort eine (möglichst spektakuläre) Tour herunterreißen und dann weiter in anderen Gegenden der Welt "abenteuern". Hat ein gewisse Ähnlichkeit mit "One Night Stands". Wer's mag ...
    Ich finde es nicht schade wenn sie wieder weg sind.

    Eine lange Route nach längerer Zeit wiederholen, oder über einen längeren Zeitraum mehrfach wiederholen kann einem das Gefühl der Vertrautheit und Sicherheit geben. Es geht gar nicht darum dem alten Gefühl "des erstem mal" nachzujagen. Oder um bei dem angesprochenen Bild zu bleiben: Es hat was, eine alte Liebe neu zu entdecken.

    Das Abenteuer findet sowie so im Kopf statt.

    Dieter
    Geändert von Dieter (14.04.2017 um 15:10 Uhr)

  14. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #34
    2x Rogen Naturreservat, da weiß man was man hat. Würde auch glatt ein drittes Mal fahren. Ich habe kein Problem damit bekannte Wege erneut zu laufen. Zu Vielfältig sind die Möglichkeiten und zu divers ist die Natur. Ich fand es sogar berauschend, besonders tolle Lagerplätze zu suchen und meiner Frau zu sagen: "nur noch ein paar Meter, dann wirst Du die großartigste Aussicht genießen". Ich mag es, altes wiederzuentdecken und es vielleicht mit anderen Augen zu sehen. Eher weniger schöne Passagen werden umgangen und man entdeckt wieder neue Fassetten der Landschaft. Dazu muss ich aber sagen, dass wir uns häufig abseits der Wege aufhalten und dadurch mehr Variationen möglich sind.

    In diesem Jahr geht es wieder nach Soomaa Estland - ein Ziel das wir alle paar Jahre ansteuern.

    @Dieter: Sehr schön geschrieben!
    Cauf Club -30Mark

  15. AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #35
    Ich habe nichts gegen Tourwiederholungen, erst recht nicht, wenn die schönen Plätze dann auf meiner Karte eingezeichnet sind:


  16. Dauerbesucher
    Avatar von Sternenstaub
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    da wo es zu viel Menschen und zu wenig Natur gibt
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    AW: Ten Years After oder Tourwiederholungen

    #36
    mir gefällt hier vor allem Dieters Antwort.
    Eine Tour über die gleiche Strecke ist niemals identisch mit einer Vorläufertour, es gibt einfach viele Parameter, die komplett anders sind: Jahreszeit, unterschiedliches Wetter, kleine Streckenunterschiede, Erinnerungen, die sich als nicht stimmig oder eben doch erweisen, innere Verfasstheit, also ich jedenfalls denke unterschiedliche Dinge auf den gleichen Wegen ;) - etwas, was ich geliebt habe, weckt in mir meist die gleichen positiven Gefühle. Wenn eine Tour öde, die Strecke an sich langweilig ist, ok, was soll man dann dort noch ein zweites Mal? Und das Leben - jedenfalls meines - liegt im Moment: Die Sonne scheint oder sanfter Regen fällt, es stürmt und ich sehe immer noch meine geliebten irischen Berge oder das Meer.
    Also ich erlebe zB Irland immer intensiv wie beim ersten Mal. Und bald wieder.
    Two roads diverged in a wood, and I—
    I took the one less traveled by,
    And that has made all the difference (Robert Frost)

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