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  1. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #41
    Die Klappe am Rutschen-Eingang soll wohl verhindern, dass das Feuer die Rutsche hoch brennt? Oder?

    Obwohl Dein Hobo nichts für mich ist, möchte ich mal Deine saubere handwerkliche Arbeit loben und dass Du auch negative Testergebnisse veröffentlichst.

    Vielleicht wagst Du Dich ja irgendwann mal an einen simplen und leichten Hobo für Wanderer?

  2. Anfänger im Forum
    Avatar von aazzaa
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #42
    Zitat Zitat von AlfBerlin Beitrag anzeigen
    Die Klappe am Rutschen-Eingang soll wohl verhindern, dass das Feuer die Rutsche hoch brennt? Oder?
    Nein, die Klappe wird die Verbrennung fördern, so wie z.B. hier im Video denn zu viel Luft aus der falschen Richtung reduziert die Verbrennung wie man sieht.

    Obwohl Dein Hobo nichts für mich ist, möchte ich mal Deine saubere handwerkliche Arbeit loben und dass Du auch negative Testergebnisse veröffentlichst.
    Vielen Dank für die Blumen, wobei es sich hier nicht um einen Hobo handelt. Das ich auch von Misserfolgen bzw. Konstruktionsfehlern berichte halte ich für selbstverständlich. Solange ich aus meinen Fehlern lernen kann wird alles gut.

    Vielleicht wagst Du Dich ja irgendwann mal an einen simplen und leichten Hobo für Wanderer?
    Das wird sehr wahrscheinlich nicht geschehen da es eine recht große Auswahl an sehr guten Hobos am Markt gibt.
    Grüße aus der Grafschaft

    Franz

  3. Anfänger im Forum
    Avatar von aazzaa
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #43
    Hier vorab eine 3D Darstellung mit den aktuellen Änderungen.



    Es ist die Klappe hinzugekommen und zur Erweiterung der Luftzufuhr habe ich an der Rutsche im unteren Teil Luftlöcher eingebracht sowie
    je zwei Düsen auf den verbleibenden drei Seiten.
    Die Bohrungen im Rost wurden auf den doppelten Durchmesser gebracht um das Durchfallen der Asche zu gewährleisten.

    Im nächsten Versuch wird sich zeigen wie der Ofen mit den Pellets zurecht kommt, auch Holz sollte damit bessere Verbrennung erreichen.

    Hier noch einige Bilder vom gestrigen Versuch, gut zu erkennen ist die schlechte Verbrennung durch den Sauerstoffmangel.





    Grüße aus der Grafschaft

    Franz

  4. Lebt im Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #44
    Hallo Franz
    schon ausprobiert ?

    in Höhe der Markierung ein Drahtgitter mit Maschenweite 4-5mm (Volierendraht V2A Stahl hält da aus und ist leicht) und dann die Pellets als lose Schüttung darauf.Es könnte sehr heiss werden und die Konstruktion sich verzieheh so das man sie schlecht wieder zerlegen kann.
    Als Zwangsbelüftüng könnte man einen kleinen Lüfter in den Rocket Port hängen.
    viel Spass beim tüfteln.
    mfg
    lutz

  5. Anfänger im Forum
    Avatar von aazzaa
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #45
    Hallo Lutz,

    deinen Vorschlag hab ich noch nicht ausprobiert da ich mich noch mit der Gestaltung einer zusätzlichen Führung für die
    Rutsche speziell für Pellets beschäftige.
    Er würde auch einen der Grundgedanken des Ofens widersprechen da die einfache Beschickung mit Brennstoff ausschließlich durch die
    dafür vorgesehene Öffnung stattfinden soll.
    Wenn alle Stricke reißen kann ich das Gitter wie in deinem Vorschlag ausprobieren oder müsste gänzlich auf die
    Befeuerung mit Pellets verzichten.
    Grüße aus der Grafschaft

    Franz

  6. Lebt im Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #46
    Winkel vom Rocket-Port und Luftklappe sieht doch gut aus,sollte funktionieren.
    Drücke die Daumen
    mfg
    lutz

  7. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #47
    Da schliesse ich mich auch mal an mit Lob für sie saubere Konstruktion und Ausführung. Was für ein Material und in welcher Stärke sind die Bleche. Ich hatte bei einer vom Zusammenbau ähnlichen Konstruktion eines Hobos das Problem das sich der quadratische Ofenkörper unter starker Hitzeeinwirkung, das Unterteil stand in dunkler Rotglut, dieser immer verwandt. Der schlimmste verdrehte sich wie eine Spirelli Nudel. An zerlegen war da nicht mehr zu denken. Bin dann wieder auf rund und damit ohne Verzugsprobleme gegangen.
    CU Bernd
    Nicht nur drüber reden,.... mach es!

  8. Anfänger im Forum
    Avatar von aazzaa
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #48
    @Lutz,

    als ich mir dieses Video ansah kam ich drauf das ich mir die Luftzufuhr mit den Pellets und deren Asche
    zugeschüttet hatte.

    @Bernd,

    auch dir vielen Dank für die lobenden Worte.

    Das Material ist 1.4404, kann aber 1.4871 werden wenn es sich verzieht und beim erkalten nicht wieder in seine
    Ursprungsform zurück kehrt.
    Bisher konnte ich keinen dramatischen Verzug feststellen, der Ofen selbst hat aber bei den bisherigen Tests noch nicht geglüht.
    Die Materialstärke ist 0,8mm.
    Grüße aus der Grafschaft

    Franz

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #49
    Danke für die Antwort. Also bei einem Hobo, bei mir waren es Masse 15 x15 auf 32 cm Länge war es beinahe der Normalzustand das der untere Bereich so langsam dunkelrot glühte. Das war insofern gut, die Hitze liess wirklich jeden denkbaren Brennnstoff auch feuchtes Holz mehr oder weniger gut verbrennen. Der Bodenschutz musste aber optimiert werden. Bevor du deinen Ofen verkaufst solltest du tatsächlich mal durchheizen und sehen ob der überhaupt so gut zieht das er in Rotglut kommt. Nichts ist ärgerlicher(und peinlicher) als wenn dir der Kunde später dann einen nicht mehr zerlegbaren Ofen auf den Tisch stellt. Mir war letztlich für die Herstellung der hitzefeste Edelstahl in der Fertigung zu teuer weil es bei einem „normalem“ Hobo preislich schon eine Schmerzgrenze gibt und gab. Das Verzugsproblem gab es nur bei den steckbaren Versionen, versehen mit über die volle Länge angepunkteten Scharnieren tut schon seit 12 Jahren ein Hobo auf meiner Terrasse seinen Dienst als „Lagerfeuer“. Der ist nach wie vor zusammen faltbar.
    CU Bernd
    Nicht nur drüber reden,.... mach es!

  10. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #50
    Dieser Rocket Stove ist ja eh eher was für Autofahrer oder Paddler und recht kompliziert im Aufbau. Ich würde ihn nicht-zerlegbar bauen. Er hat dann Packvolumen, ist aber einfacher und praktischer im Einsatz.

  11. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #51
    Zitat Zitat von Lodjur Beitrag anzeigen
    Nichts ist ärgerlicher(und peinlicher) als wenn dir der Kunde später dann einen nicht mehr zerlegbaren Ofen auf den Tisch stellt.
    Und selbst, wenn man ihn mit etwas Klopfen hier und ein bißchen Hämmern dort wieder zerlegt bekommt: Das wird beim nächsten Mal nicht mehr besser (hatte ich auch schon ). Je aufwändiger die Form (und damit das Zusammenstecken), desto größer die Gefahr...

    Daumen hoch für den Rotglut-Test (Vergleiche meinen Post #11)!
    Übrigens: Alles wirklich ohne irgendwelche Häme! Bisher ein tolles Projekt, auch ich wünsche gutes Gelingen!

    Gruß,
    Markus

    Edit: Für den Fall des Nichtbestehens des Rotglut-Tests halte ich eine nur teilweise zerlegbare Variante (vielleicht 2 ineinandersteckbare Rohrteile) auch für durchaus überlegenswert!
    Geändert von markrü (16.02.2017 um 11:28 Uhr)
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  12. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #52
    Also ich finde das Teil erstmal auch gut. Schon aus reinem Interesse allgemein an der Thematik. Meine Meinung zur Nutzung von Pellets darin wäre lass es. Der Versuch eine Eierlegende Wollmilchsau zu kreieren trübt dann das Konzept insgesamt. Pellets bedingen schon ein wenig Mehraufwand was die Nachführung von Brennstoff und die Sauerstoff Versorgung angeht. Einfach nur mit Nachrutschen wird das denke ich nicht funktionieren. Beim Hobo lässt sich das durch einfaches Einsetzen eines gelochten Innenkamins leicht lösen. Da kann man dann wahlweise wie gehabt Astbruch und was weiss ich noch alles reinfüttern oder eben die fast rauchfreien und in der Anwendung sauberen Pellets Nutzen. Da füllt man halt einmal ein und hat dann für einen Kochvorgang ausreichend lange einen gleichmässigen Brand. Abhängig natürlich von der Grösse des Brennraums.
    CU Bernd
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  13. Erfahren

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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #53
    Zitat Zitat von aazzaa Beitrag anzeigen
    da ich mich noch mit der Gestaltung einer zusätzlichen Führung für die
    Rutsche speziell für Pellets beschäftige.
    Verabschiede dich doch mal von dem Gedanken die Pellets nur von unten mit Luft zu versorgen.
    Ein Doppelmantel und oben Luflöcher wo die erwärmte Luft aus dem Doppelmantel in den Ofen strömt und die aufsteigenden Holgase entzündet.
    Dann brennen bestimmt auch Pellets.

  14. Meister-Hobonaut Alter Hase
    Avatar von Harry
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #54
    ich würde das System des Raketenbrenners nicht verschlimmbessern.
    Ok Versuch macht klug.
    Pellets Verwendung bei ladungsweiser Beschickung, dazu die doppelwandigen Vergaserbrenner nehmen.
    Loses Brennmaterial wird normalerweise über Zellenradschleusen zugeführt.

    Bei kontinuirlicher Beschickung von Knüppeln würde ich einen Raketenbrenner nehmen.

    Wie kopflastig und standfest ist das gute Stück mit schwerem Topf oben drauf?
    Gruß Harry.
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

  15. Anfänger im Forum
    Avatar von aazzaa
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #55
    Ich versuche mal der Reihe nach zu antworten ohne viele Zitate.

    @Lodjur

    Ich werde den geänderten Ofen am Wochenende, sofern das Wetter mitspielt, mit ordentlich Buchenholz im Garten
    befeuern und sehen ob er zum Glühen und somit auch zum Verzug zu bringen ist.
    Deine Erfahrungen mit gesteckten Hobos hatte ich an anderer Stelle auch schon gelesen, ich muss halt schauen was passiert.

    Meinen Recherchen zufolge, man möge mich korrigieren wenn dem nicht so sein sollte, sind die Hobos meist an nur zwei
    Stellen je Ecke miteinander verbunden und haben viel Abstand zwischen den Verbindungen. Das fördert einen Verzug erheblich.
    Bisher konnte ich bei meinem Raketenofen keinen bis bestenfalls geringen Verzug feststellen, darum bin ich in der Hoffnung
    das es bei längerer und intensiverer Befeuerung auch so bleiben wird.

    Ein Preis für hitzefesten Edelstahl in der gewünschten Dicke ist angefragt. Ich rechne mit etwa dem gleichen Betrag wie
    meine Anfrage nach Federstahl den ich ebenfalls als alternative bei möglichem Verzug ins Auge gefasst hatte.
    Sollte dem so sein würde ich damit auch noch zurecht kommen.

    Zur "Wollmilchsau", das habe ich keinesfalls vor aber allein durch den Versuch mit Pellets ist mir schon ein gravierender Mangel aufgefallen
    der mit Holzstücken oder Zweigen erst viel später zum tragen gekommen wäre.
    Wenn es mit Pellets partout nicht funktioniert muss ich lediglich diese Option aus der Beschreibung nehmen.


    @AlfBerlin,

    Bei 600-700g gebe ich dir absolut recht das er fürs Wandern zu schwer ist. Aber alle die ein Fahrzeug, gleich welcher Art verwenden, können durchaus mit dem Gewicht zurecht kommen.
    Ich selbst Fahre meine Touren mit dem Rad und habe mit den paar Gramm kein Problem da ich mich nicht zu den
    UL Fahrern zähle.

    Zum Zerlegen, wer das nicht möchte muss es ja auch nicht machen und hat den Aufwand der Montage nur ein mal.


    @markrü,

    Danke für die guten Wünsche zum gelingen.

    Dein Post #11 deutete es ja bereits an das der "Rocket Stove" Konstruktionsbedingt evtl. gar nicht zur Rotglut zu bringen ist.
    Ich konnte ja schon mit dem bisherigen Modell einen halben Liter Wasser in kurzer Zeit zum kochen bringen und der Ofen lief nur etwas blau an.

    Die steckbare Rohrvariante wäre bei völliger Unbrauchbarkeit der bisherigen Konstruktion ein neuer und interessanter Ansatz.

    @sigggi,

    Ein Doppelmantel bringt leider mehr Material und somit wieder Gewicht und weitere Teile zum Montieren mit.
    Ich hab mich dazu entschlossen das ich es mit den Pellets so wie er ist hin bekomme oder diese Option streiche.


    @Harry,

    Ich werde das System schon nicht Verschlimmbessern oder gar Verhackstücken.
    Die jetzige Änderung wird die Verbrennung im allgemeinen verbessern bzw. optimieren und vielleicht auch Pellets
    vernünftig verbrennen.

    Der Schwerpunkt des Ofens ist recht ausgewogen und mit einer Höhe von 23cm ist er nicht viel höher als mancher Hobo.
    Die Standfestigkeit lässt sich, bei geeignetem Untergrund an den Füßen, mit Zeltheringen an den Löchern auf " der bewegt sich nicht vom Fleck" erweitern.
    Ein zwei Liter Topf sollte schon machbar sein, muss aber eben noch getestet werden.
    Grüße aus der Grafschaft

    Franz

  16. Dauerbesucher
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #56
    Hmm, vielleicht kommt der Ofen ja wirklich nicht in Rotglut dann kann das gutgehen. Aber dann wäre wohl auch die Verbrennung nicht optimal. Evt. dann nicht genug Zug was dann mögliche Probleme mit nicht ganz trockenem Holz machen könnte. Also der Test wäre wirklich interessant. Übrigens, nicht alle Hobos haben nur 2 Verbindungspunkte. Ich weiss es geht nicht um Hobos aber um die Hitzestabilität. Auf dem Bild der linke, meine Version 1 hat nur 2 Steckverbindungen. Da hat sich einer total verdreht. Der in der Mitte hat 3 Verbindungen. Es ging eine Zeitlang gut dann liess sich das Model nicht mehr ohne Gummihammer zerlegen. Der rechte hat durchgehend Scharniere und funktioniert seit vielen Jahren ohne Probleme. Der steht bei mir auf der Terrasse. Der 6-eckige besteht aus 2 Halbschalen durch die beiden Steckkreuze/Fuss und Topfauflage zusammengehalten werden. Durch die Verformung des Bleches zur 3-seitigen Halbschale kommt die Stabilität an ein Rohr ran. Auch dieser Hobo brennt seit vielen Jahren ohne die geringste Verformung. Nur mal so als Denkanstoss. Eventuell ist die völlige Zerlegbarkeit letztlich doch problematisch…also Härtetest machen
    CU Bernd
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  17. Lebt im Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #57
    vielleicht geht auch die Bleche vom Brennraum über Falze zu verbinden, etwa wie bei Campbells Camp Stove
    https://www.outdoorseiten.net/fotos/.../DSC018422.JPG
    da hält sich die Verwindung in Grenzen,lässt sich auch nach Rotglut wieder auseinander nehmen


    oder Ausgleichslöcher in die Bleche wie bei der Fire Box.
    Oder eine runde Brennkammer?
    da hilft nur testen.

    Dickes Blech verzieht sich mehr als duennes.


    700gr zu schwer, ein Multifuel mit Sprit wiegt genauso viel
    Geändert von lutz-berlin (18.02.2017 um 08:50 Uhr)

  18. Erfahren

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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #58
    Zitat Zitat von Lodjur Beitrag anzeigen
    Hmm, vielleicht kommt der Ofen ja wirklich nicht in Rotglut dann kann das gutgehen. Aber dann wäre wohl auch die Verbrennung nicht optimal. Evt. dann nicht genug Zug..
    So viel Zug braucht Holz nicht.
    Holz braucht genug Hitze in der Brennkammer und dann werden die Holzgase über dem Holz verbrannt.

    So macht man es auch bei ganz normalen Kaminöfen - wenn man Holz richtig anzünden will.
    Alle Luftschächte auf - Ofen oben anzünden, wenn alles brennt unten zu machen und oben offen lassen.

    Ich heize schon seit über 50 Jahren mit Holz.
    Unsere Öfen wurden schon immer mit Holz beschickt und dann wurde oben angezündet.
    Irgendwie scheint das etwas in Vergessenheit geraten zu sein.
    Heute soll ein Ofen bollern und knistern. Das macht er natürlich auch wenn man ihn unten anzündet.
    So wird aber auch sehr viel Holzgas auf einmal erzeugt wovon ein Teil dann nicht verbrannt wird. Das hat aber mit optimaler Verbrennung nichts zu tun.

    An diese Grundregeln sollte man sich mal erinnern wenn man solche kleinen Öfen konstruiert. Eventuell kommt man da auf ganz andere Ideen.

  19. Dauerbesucher
    Avatar von Lodjur
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #59
    Schon richtig aber es geht hier nicht um heizen sondern um kochen. Dafür braucht ein Raketenofen wie ein Hobo grosse Hitze und Flammen die viel Hitze nach oben an den Topf bringen. Ein Feuer das in der Tiefe schön vor sich hinschmurgelt mag ja um sich herum gut Wärme erzeugen und auch sparsam mit Holz umgehen. Das bringt es aber nicht bei der gewollten Nutzung. Ein Raketenofen mag durch die Art der Brennstoffzufuhr letztlich etwas sparsamer sein als ein Hobo, bleibt aber trotzdem ein Holzfresser. Diese Art Kochstellen wobei der Raketenofen hier tatsächlich mehr Kochstelle ist, ein entsprechender Hobo kann auch schonmal ein Ersatz für ein kleines Lagerfeuer sein, sollen möglichst schnell viel Hitze an den Topf bringen. Da geht Low Tech eben einher mit Brennstoffverbrauch. Und trotzdem eben doch deutlich weniger als das offene Kochfeuer.

    Und ja natürlich kann man auf einem gut konstruiertem Ofen/Küchenherd auch Kochen. Da ist es aber ein Kombination von Hitzetransfer durch u.a. Rauchgasumlenkung und dadurch erhitzen von Wärmespeicherndem Eisen. Natürlich funktioniert das gut aber eben in entsprechend längerer Zeit. Hobo, Holvergaser Hobos und Raketenöfen aber sind erdacht worden um draussen in max. kurzer Zeit ein Maximum an Hitze zu erzeugen und dabei möglichst wenig Brennstoff zu verbrauchen.

    CU Bernd
    Geändert von Lodjur (18.02.2017 um 11:32 Uhr)
    Nicht nur drüber reden,.... mach es!

  20. Anfänger im Forum
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    AW: Leichter und Zerlegbarer Rocket Stove

    #60
    Moin moin,

    gestern hab ich mit dem neuen Modell einen Versuch zum Glühtest mit und ohne Pellets gemacht.

    Zu meinem erstaunen war die volle Heizleistung der Pellets nur mit geöffneter Klappe zu erreichen, beim
    Holz jedoch bei geschlossener Klappe.
    Das verheizen der Pellets ist etwas aufwändiger da sie nicht von allein nach rutschen. Man muss schon darauf
    achten nicht zu viele auf einmal nach zu schieben.

    Ob der Ofen zur Rotglut gebracht werden konnte kann ich nicht sagen da es wohl zu hell war aber der Rost
    war auf jeden Fall am glühen.
    Der Raketenofen ließ sich ohne große Mühe nach dem erkalten wieder zerlegen.
    Die Abkühlzeit war länger als mit reinem Holzfeuer da zum Schluss mit Pellets geheizt wurde die
    entsprechend länger nach glühen.

    Nachfolgend zwei Bilder, einmal die Restasche nach einer halben Stunde strammen Heizen und den anschließen
    zerlegten Ofen
    Hier noch das Video der ganzen Aktion, entsprechend gekürzt um nicht eine halbe Stunde einen
    brennenden Raketenofen anschauen zu müssen.



    @lutz-berlin bekommt in den nächsten Tagen ein aktuelles Modell zu teste zu gesendet.
    Da ich noch zwei Vorgängermodelle ( ohne Klappe, zusätzliche Bohrungen und der Montageverbesserung am Kranz ) und ein aktuelles Modell zur
    Verfügung habe kann ich diese ebenfalls zum testen gegen einen geringen Unkostenbeitrag abgeben.
    Bei Interesse bitte via PN bei mir melden.

    Hier nun die Bilder des zerlegten Raketenofen nach der Befeuerung und die geringe Restasche.



    Grüße aus der Grafschaft

    Franz

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