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  1. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #21
    Schöne Bilder Falk!

    Ich könnte mir ehrlich gesagt ebenfalls keine Tour ohne Kamera vorstellen. Zu gerne schwelge ich durch die Bilder in Erinnerungen. Und machen wir uns nix vor, die schönsten Bilder entstehen im Kopf - verblassen aber irgendwann.

    das hier:

    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Damit unterstellst Du den Hobbyfotografen aber automatisch dass sie ein vermindertes, oberflächligeres Erlebnis der Tour/Natur haben, was nicht ganz fair ist. Und trifft für mich nur auf eine Begebenheit zu, ein Walsafari diesen Sommer. Da waren die Tiere so weit und so schnell dass ich nur am fotografieren war und weniger am selber gucken und erleben. Dafür sehe ich sie auf den Fotos besser -)).
    ....
    War für mich ausnahmsweise ein Grund, wo ich durch das Fotografieren gar was verpasst hatte... Wir hatten eine "Beagle Channel Navigation" mitgemacht, als wir in Patagonien unterwegs waren. Wir entdeckten einen Wal und unser Boot ihm immer hinterher. Immer darauf bedacht den Kollegen durch das lange Rohr (300mm) zu fotografieren, habe ich doch einige Momente verpasst. Anstelle eines Sprungs beispielsweise, habe ich nur die abschließende Flutwelle gesehen. Da ich ihn leider nicht schnell genug folgen konnte, wenn er an anderer Stelle wieder aufgetaucht ist.

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

    meine Weltkarte

  2. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #22
    OT:
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Wo mache ich das? Keineswegs.
    Dir ist aufgefallen, dass ich den Konjunktiv verwendet habe? Wenn du sagen würdest, Fotografen bekommen genau so viel mit wie Nichtfotografen und haben zusätzlich noch das Erlebnis des fotografierens, dann würdest du den Nichtfotografen unterstellen, weniger zu erleben.

    Mac

  3. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #23
    Zitat Zitat von elbspitze Beitrag anzeigen
    Gutes Thema...Die Frage ist doch, für wen man die Reise macht. Für sich oder/und für die Anderen zu Hause. Auf Kurztouren nehme ich mittlerweile keine Kamera mehr mit, das liegt aber eher daran, dass...ich mal entspannt wandern und erleben will.

    Dagegen ist die Kamera auf großen Touren ein Muss, weil solche großen Erlebnisse schon für die Zukunft fest gehalten werden müssen. Später mal in Erinnerungen schwelgen, Anderen von seinen Erlebnissen berichten und mit Bildern untermalen...
    Genau so mache ich es auch.
    Beim Fotografieren sollte man das anschauen nicht vergessen.
    Also nach 30 Bildern...Kamera wegpacken und gugg mal hier...gugg mal da.

    Gruß Peter
    Wir reisen um die Welt, und verleben unser Geld.
    Wer sich auf Patagonien einlässt, muss mit Allem rechnen, auch mit dem Schönsten.

  4. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #24
    Reisen ohne Kamera? NoGo!
    Dafür fotografiere ich viel zu gerne!
    Ich habe dabei aber nie das Gefühl, der Fotografie verpflichtet zu sein. Es gibt durchaus Tage, an denen ich (fast) kein Bild mache. Ich genieße Landschaften und alles andere durchaus mit allen Sinnen und bin nicht nur (aber auch) auf Motiv-Suche.
    Meistens ist es aber mehr so, dass die Motive mich finden, während ich so daher laufe.

    Die Fotografie ist mir immerhin wichtig genug, dass sie ein Argument für die Reisepartner-Wahl ist. Denn es kann schon sein, dass ich spontan den Rucksack abwerfe, mich auf den Boden schmeiße und so lange um ein Blümchen herum robbe oder auf eine Eidechse warte, bis mir meine Aufnahme davon gefällt. Oder dass ich vor Sonnenaufgang auf einen Berg steige, um dort ein tolles Bild zu machen, und dann erst etwas später das Lager abbreche. Das ist für Nicht-Fotografen eine Zumutung, die ich ihnen nicht antun will. Andererseits will ich auf diese Art von Fotografie nicht verzichten.

    Während ich alles in meinem Rucksack optimiere, die schwere DSLR muss mit.

    Ohne Kamera hätte ich manche Dinge am Wegesrand vielleicht gar nicht so intensiv wahrgenommen oder überhaupt nicht gesehen.

    Dann ist es auch so, dass mir das Sichten, Sortieren, ... der Bilder nach einer Reise Spaß macht und ich beim Schreiben eines Reiseberichtes die ganze Reise noch einmal durchlebe. Ich schreibe auf der Tour auch Tagebuch. Das später wieder einmal zu lesen bringt mich ebenfalls wieder direkt in den Urlaub zurück.
    Die Fotos gehören mit zum Tagebuch. Ohne sie würde ich mich an vieles auf meinen Touren nicht mehr oder zumindest nicht mehr so lebhaft erinnern. Das fände ich sehr schade!
    Meine Bilder sind mir wichtig genug, sie auf 2 unterschiedlichen Festplatten zu speichern, wovon eine auch am Arbeitsplatz aufbewahrt wird, für alle Fälle. Da sind eigentlich wirklich nur Fotos drauf. Nicht weil sie künstlerisch so wertvoll wären, sondern weil sie für mich persönlich wichtig sind.

    Fotografie ist für mich allerdings auch unabhängig vom Reisen ein Hobby. Ich ziehe auch immer wieder los, nur um zu fotografieren - Viehzeug, Lichtstimmungen im Wald oder am Meer, Schnee auf den Tannen, Zugvögel, manchmal auch irgendwas in der Stadt.

    Meistens verbinden sich Trekkingtouren und Fotografie sehr gut. Manchmal gerate ich jedoch auch in eine Zwickmühle. Manche Motive fesseln mich geradezu. Dann muss ich entscheiden weiter zu laufen, evtl. ein geplantes Ziel zu erreichen, oder jetzt hier auf passendes Licht zu warten oder z. B. einfach ein paar Stunden zwischen einer Herde Steinböcke oder Papageitauchern zu verbringen. Das wäre aber ohne Kamera nicht viel anders. Nagut, das bessere Licht wäre nicht so wichtig, aber wenn ich unter wildes Viechzeuch gerate, kann ich mich immer schwer losreißen.


    Mir ist es einmal passiert, dass mir nach 2 Wochen Namibia mit einem namibianischen Freund (daher viele Insider-Orte, einige Tage bei/mit den Buschleuten, auf privaten Farmen, natürlich auch an den klassischen Wüsten-und-Wildlife-Orten) am letzten Tag das gesamte Gepäck gestohlen wurde! Es war super ärgerlich, teuer, aufwändig, stressig ... überhaupt noch rechtzeitig das Nötigste zu bekommen, um mit dem Flieger nach Hause zu kommen, alles Equipment neu zu beschaffen, ...
    Aber geheult habe ich wegen der verlorenen Fotos.
    Kalender *Papageitaucher 2019*
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  5. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #25
    Zitat Zitat von peter-hoehle Beitrag anzeigen
    Beim Fotografieren sollte man das anschauen nicht vergessen.
    Also nach 30 Bildern...Kamera wegpacken und gugg mal hier...gugg mal da.
    Ich finde ja, man sollte es genau so machen wie man am meisten Spaß dran hat. Darüber hinaus sollte man nichts sollen.

    Mac

  6. AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #26
    Gutes Thema.
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Ohne Fotografien wäre die Häfte meines Lebens weg..
    Dem kann ich mich voll anschließen, Susi und ich schauen uns öfter mal Fotos von früheren Touren an. Dabei kommen immer auch viele Erinnerungen hoch, die nicht fotografiert wurden, die Fotos dienen dann "nur" als "Anker im Gedächtnis".

    Ich bedauere es auch ein bisschen, dass ich aus der Zeit zwischen selbstentwickelten S/W-Fotos und Digitalzeitalter so wenig Fotos habe. (Als Hobby war es mir zu teuer geworden und als alleinerziehender Vater musste man ständig auf den/die Zwerge achten. Da blieb unterwegs weniger Zeit zum fotografieren.)

    Unterwegs ist das Fotografieren für mich heute eher eine "Nebenbei-Tätigkeit". Wir sind meistens gemütlich genug unterwegs, dass immer mal Zeit für ein Foto bleibt. Ich habe nicht den Eindruck, das das Fotografieren mein Erlebnis schmälert. Das geschieht auch nicht, wenn wir unterwegs mal aus Spaß einen Geocache suchen. Und ich mach auch mal Fotos von nicht besonders spektakulären Motiven, nur um mich später an die Stelle/den Platz erinnern zu können.

    Ein Aspekt wurde auch schon angesprochen: man kann die Fotos anderen zeigen und damit vielleicht besser "illustrieren", was man erlebt hat. Ich meine damit aber nicht, mit den Erlebnissen anzugeben, sondern eher, sie zu teilen. Und was wären die Reiseberichte hier denn ohne die Fotos?
    Geändert von GemeinsamDraussen (20.01.2017 um 17:07 Uhr)
    (www.)gemeinsam-draussen.de = Susi & Ralf. Der User "GemeinsamDraussen" ist Ralf.

  7. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #27
    Sehr gut, Baciu. Deine Fotos erinnern mich daran, was möglich ist.

    Ich schleppe meistens einen Fotoapparat mit. Oft mache ich aber keine oder oder nur wenige Fotos. Ungünstig finde ich den Gedanken, eine Tour dokumentieren zu wollen, zum Beispiel für einen Reisebericht. Anderen Leuten meine Touren vorzukauen, inklusive Strecken und "Geheimtipps" würde in Arbeit ausarten. Die sollen mal schön selber recherchieren und mal in eine Landkarte schauen und ihre eigenen Entdeckungen machen. Lieber nehme ich am Ende ein paar Fotos und schreibe eine Geschichte drumherum.

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Igelstroem
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #28
    Zitat Zitat von AlfBerlin Beitrag anzeigen
    Ungünstig finde ich den Gedanken, eine Tour dokumentieren zu wollen, zum Beispiel für einen Reisebericht. Anderen Leuten meine Touren vorzukauen, inklusive Strecken und "Geheimtipps" würde in Arbeit ausarten. Die sollen mal schön selber recherchieren und mal in eine Landkarte schauen und ihre eigenen Entdeckungen machen. Lieber nehme ich am Ende ein paar Fotos und schreibe eine Geschichte drumherum.
    Ich schulde Alf noch 10 EUR, aber trotzdem:

    Ich sehe es genau umgekehrt. Teilen macht Sinn, wenn es etwas (d.h. etwas Wirkliches) zu teilen gibt. Also mache ich Fotos in der Absicht, eine qualifizierte, nichtbeliebige sinnliche Fantasie zum Text zu ermöglichen, sozusagen eine vage Andeutung der Atmosphäre, die ich selbst erfahren habe und die man freilich nicht schlechthin authentisch übertragen kann. Würden diese Bilder fehlen, müsste der Text alles leisten (etwa wie in Bölls ›Irischem Tagebuch‹). So gut ist man meistens nicht.
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  9. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #29
    Ich bin vor Jahren nach Amerika geflogen und habe keine Kamera mitgenommen, weil meine kaputt war. Dafür könnte ich mich heute noch in den Allerwertesten beißen. Ich habe dann Postkarten gekauft und zwei Fotos immerhin von Freunden bekommen. Dennoch. Heute hätte das für mich historischen Wert und würde mir helfen, meine Erinnerungen zu verifizieren. Interessanterweise sind meine Erinnerungen dennoch als Fotos im Kopf gespeichert. Als hätte es in den wichtigen Momenten "klick" gemacht.

    Ob ich fotografiere oder nicht, verändert die Erinnerung also nicht. Die Fotos, die ich als Erinnerung mache, bleiben im Kopf als Original mit Gerüchen und Gefühlen im Kopf gespeichert und umgekehrt bleiben die Hotspots in meinem Kopf erhalten, auch wenn ich sie nicht fotografiere. Die Details, die man festhält: die Straßenszene, das Tier, die Pflanze, gehen ohne Fotos dagegen verloren. Die sehe ich nämlich mit Kamera intensiver. Habe ich keine Kamera dabei, schau ich auf meine Füße und träume rum. Mit Kamera zwinge ich mich zum intensiven Erleben und zur Detailwahrnehmung.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  10. Moderator
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    Avatar von ronaldo
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #30
    Zitat Zitat von Baciu Beitrag anzeigen
    Also ich liebe es einen Ort mehrmals zu besuchen und ihn zu fotografieren, er ist nie derselbe!...
    Super Idee, toll gemacht!

  11. Dauerbesucher
    Avatar von geige284
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #31
    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Schöne Bilder Falk!

    Ich könnte mir ehrlich gesagt ebenfalls keine Tour ohne Kamera vorstellen. Zu gerne schwelge ich durch die Bilder in Erinnerungen. Und machen wir uns nix vor, die schönsten Bilder entstehen im Kopf - verblassen aber irgendwann.

    das hier:



    War für mich ausnahmsweise ein Grund, wo ich durch das Fotografieren gar was verpasst hatte... Wir hatten eine "Beagle Channel Navigation" mitgemacht, als wir in Patagonien unterwegs waren. Wir entdeckten einen Wal und unser Boot ihm immer hinterher. Immer darauf bedacht den Kollegen durch das lange Rohr (300mm) zu fotografieren, habe ich doch einige Momente verpasst. Anstelle eines Sprungs beispielsweise, habe ich nur die abschließende Flutwelle gesehen. Da ich ihn leider nicht schnell genug folgen konnte, wenn er an anderer Stelle wieder aufgetaucht ist.

    Interessant, das Thema Walewhatching und Fotografieren habe ich auch durch. Nach einigen ersten (und späteren sehr vereinzelten) Fotos habe ich die Kamera größtenteils aus gelassen, da ich das Erlebnis gar nicht adäquat hätte einfangen können. Ich habe ein paar Erinnerungsfotos, aber bei dem Erlebnis ist der größte Teil im Kopf gespeichert, wie dieser riesige Schatten lautlos direkt unterm Boot entlang gleitet und ganz neugierig kurz auftaucht und schon wieder unter Wasser ist. Ein Foto aus der Serie mag ich sehr, der Rest ist wirklich nicht ein bisschen mehr als Dokumentation (waren wohl aber auch nicht die fotogensten Wale an diesem Tag )



    Ansonsten habe ich auch immer eine Kamera dabei. Größtenteils zur Dokumentation - mache ich keine ausgewiesenen Fotospaziergänge erwische ich mich oft dabei, dass es mir zu viel Arbeit ist bspw. das Stativ auszupacken, einen Filter aufzuschrauben etc. Selbst wenn der Tag noch jung ist und ich genug Zeit habe (weil ich bspw. allein unterwegs bin )

    Ich habe aber den Drang zu dokumentieren, eben weil ich es genieße, lange Zeit später mir Fotos wieder anzuschauen und sie dann für mich "historischen Wert" bekommen.

    Ich wünschte aber manchmal auch, dem Drang wiederstehen zu können, ich denke, dass man sich damit z.T. ordentlich Stress und Gewicht erspart.
    Bspw. auch jetzt gerade, 8 Monate Südamerika. Ich habe eine eine Kompakte, eine Systemkamera und 3 kompakte Objektive mit. Darüber hinaus aber auch noch PC um Bilder zwischendurch auszusortieren und zu bearbeiten etc. Ohne Kamera hätte ich kein PC, kein schweres Ladekabel, etc. und würde einiges an Gewicht sparen...
    Aber auch keine unbezahlbaren Erinnerungen (ich glaube nicht, dass sich Erinnerungen nicht in den Kopf einbrennen, wenn man ein Foto macht...).

    Teufelskreis

  12. AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #32
    Tagestouren ohne Kamera? Durchaus.
    Mehrtägige Touren ohne Kamera? Eigentlich nicht.
    Es kommt bei mir aber durchaus auch vor dass ich die Kamera zwar dabei habe, am Schluss der Tour aber einfach nur mitgetragen habe.
    Ich habe nicht das Gefühl dass es meine Wahrnehmung in irgendeiner Form beeinflusst ob ich eine Kamera dabei habe oder nicht, aber das liegt vielleicht auch daran dass ich gerade auf längeren Touren nach wie vor eine analoge Spiegelreflex dabei habe und jeweils mit zwei Filmen pro Tourenwoche kalkuliere - in der Regel werden es dann sogar weniger. Oft fehlen dann nach der Tour zwischen den Bildern einige von denen ich überzeugt war dass ich sie gemacht habe, die sind dann eben nur mit der "Kopfkamera" entstanden.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  13. Dauerbesucher
    Avatar von HAL 23562
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #33
    Interessantes Thema!
    Bei mir ist es so, dass ich im laufe der Jahre immer weniger Bilder mache. Ich habe einfach immer weniger Lust dazu und irgendwie scheinen mich Fotopausen zunehmend zu stören.
    Auf der anderen Seite gibts aber immer mal wieder Dinge, die ich unbedingt festhalten möchte. Also nehme ich doch meine Kamera (Sony DH20) mit. Und sowieso habe ich zwischenzeitlich ja immer mein Smartphone dabei. Da werden die Kameras immer besser und für Not-Knipsen reichts allemal.

    HAL
    Vieles kommt - aber alles geht!

    Den Plünnenkreuzer, Landgänger und das neue raus&weg-Blog findet ihr entsprechend der Forumsregeln unter diesem einen Link - click!

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #34
    Neulich traf ich auf der Hütte einen ~70 jährigen Herrn, 25 kg Rucksack, weglose Tour, 5 Wochen, Gipfelbesteigungen
    Kamera? No
    Warum auch?

  15. Vorstand
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    Avatar von Ziz
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #35
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    Kamera? No
    Warum auch?
    Um Bilder zu machen.

  16. Dauerbesucher
    Avatar von Pielinen
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #36
    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Um Bilder zu machen.
    OK, nochmal: aus der Sicht des 70 jährigen! ist es nicht mehr relevant Bilder zu archivieren, sondern den Moment zu erleben!

  17. Vorstand
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    Avatar von Ziz
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #37
    Zitat Zitat von Pielinen Beitrag anzeigen
    OK, nochmal: aus der Sicht des 70 jährigen! ist es nicht mehr relevant Bilder zu archivieren, sondern das erleben!
    Naja, so einfach würde ich es mir nicht machen. Ich kann gut verstehen, wieso Menschen keine Bilder machen. Aber auch ein 70 jähriger Mann hat Freunde / Familie, die er an seinen Touren teilhaben lassen könnte und wenn man mit 70 noch so unterwegs ist, sind die Chancen 80 zu werden und sich die Bilder von "vor 10 Jahren" nochmal anzuschauen und in Erinnerungen zu schwelgen doch recht gut.

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    Avatar von Pielinen
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #38
    mit 80 macht der noch tollere Sachen, außerdem war der schon so oft in der Gegend!

    Und beweisen muss der seinen Enkeln auch nichts, die intressieren sich für anderes.

    Außerdem zählt doch das hier und jetzt, und nicht das vergangene.

    Das ist aber bei älteren oft anders herum.

  19. Lebt im Forum
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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #39
    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Naja, so einfach würde ich es mir nicht machen. Ich kann gut verstehen, wieso Menschen keine Bilder machen. Aber auch ein 70 jähriger Mann hat Freunde / Familie, die er an seinen Touren teilhaben lassen könnte und wenn man mit 70 noch so unterwegs ist, sind die Chancen 80 zu werden und sich die Bilder von "vor 10 Jahren" nochmal anzuschauen und in Erinnerungen zu schwelgen doch recht gut.
    Er sieht das halt anders. Ob er jemanden hat, der sich für seine Bilder interessiert weißt du ja nicht. Tatsächlich haben fast alle älteren (so ab dem Rentenalter) Menschen, die ich bisher auf Tour getroffen haben, keine Kamera mitgehabt.

    Mac

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    AW: Touren/Reisen ohne Kamera?

    #40
    Zitat Zitat von derMac Beitrag anzeigen
    Er sieht das halt anders. Ob er jemanden hat, der sich für seine Bilder interessiert weißt du ja nicht. Tatsächlich haben fast alle älteren (so ab dem Rentenalter) Menschen, die ich bisher auf Tour getroffen haben, keine Kamera mitgehabt.
    Es war keine Kritik und auch keine Argumentation pro oder contra Bilder machen. Das soll jede(r) machen, wie er/sie mag. Ich fand nur die Frage "Warum auch?" bzgl. Kamera dabeihaben sehr suggestiv. Zumal in dem Thread gerade diese Frage ja von beiden Seiten beantwortet wurde.

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