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  1. AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #21
    Hm... also Schnee hatte ich ja nie unter 1000 Meter beim Wandern - ebenso wie die Radtour im Juli/August. Aber ok, gerade das mit dem Fahrtwind beim Abwärtsrollen kann ich schlecht einschätzen...
    Also packe ich dann doch die Regensachen ein. Radgamaschen hab ich eh vom Winter-Radfahren in Berlin... und an Schuhwerk wollte ich eher sowas wie Trailrunning-Schuhe nehmen, damit ich es halt auch bei Tagestouren zu Fuß nutzen kann.
    Hoffentlich, naiv ich weiß, habe ich einfach wochenlang Sonne ;)

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    AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #22
    Ich schätze für windreiche Zeiten und Abfahrten sehr meinen Montane Featherlight Smock (noch besser wäre eine Variante aus dem selben Material mit Unterarm-RVs). Wiegt fast nichts, ist aber super windabhaltend und überhaupt nicht schwitzig, d.h. man kann morgens nur mit einem dünnen Unterpullover dazu losfahren (denn kühl ist nur der Fahrtwind, und der kommt nicht an den Körper ran). Die Möglichkeit einer Signalfarbe ist außerdem prima. Regensachen würde ich trotzdem mitnehmen (die sind oft zwar regenabweisend, aber nicht windblockend, beim Smock ist das andersherum).

  3. Anfänger im Forum
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    AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #23
    Den Fahrtwind sollte man nicht unterschätzen. Selbst bei 20 Grad kann der erschreckend frisch werden wenn man auf der Schattenseite fährt. Einige Abfahrten rauscht man trotz gelegentlich bremsen doch mal eine weile mit um die 50 km/h runter weil das Gefälle extrem ist. Dann noch Nässe dazu.. ne ich würde auch nicht auf richtige regenkleidung verzichten. Hatte gefühlt letztes Jahr für jeden Tag Sonne 2-3 Tage regen. Mal sehen wie es dieses Jahr wird.
    Ich hatte zudem eine leichte plane mit. 2*3 m etwa. War eigentlich als zeltunterlage gedacht, aber auch praktisch als kleine hütte wenn es zu extrem wurde und ich kein busshäuschen oder ähnliches gefunden habe.
    Eine Seite übers Rad gehängt, die andere Seite auf dem Boden mit ner Tasche beschweren und schon steht das notzelt und man kann sich ein Tee oder Suppe drunter kochen und das schlimmste abwarten.

  4. AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #24
    So eine Plane für das Zelt habe ich auch, wollte ich sowieso mitnehmen...
    Ansonsten packe ich quasi genau das ein, was ich beim Wandern auch mitnehme. Nur andere Schuhe statt Wanderstiefel, Radfahr-Gamaschen statt Wander-Gamaschen... und keine Wanderstöcke.
    Dann noch Notfallreparatur-Sachen für das Rad... und dickere Handschuhe als beim Wandern.

    Habe ich was für Radtouren Essentielles vergessen? Ersatzschlauch? So ein Radfahr-Regencape taugt ja bei dem Wind da eher nichts denke ich...

  5. AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #25
    Ich persönlich würde mehr dünnere Zwiebelschichten einpacken - beim Wandern ist mir bei konstantem Wetter relativ konstant warm, denn egal ob bergauf, bergab oder geradeaus, meine Leistung und der "Fahrtwind" sind relativ konstant (außer in Pausen), beim Radfahren kann ich langsam steile Berge hochstrampeln, dann läuft mir der Schweiß bei 5 Grad im T-Shirt, und anschließend auf der anderen Seite schnell herunterrollen, dann friere ich bei 20 Grad in der Windjacke, und es gibt alle Stufen dazwischen.

    Handschuhe hast du ja schon auf dem Zettel, habe ich beim Wandern nie dabei, weil ich die Hände in die Taschen stecken kann, ist auf dem Rad nicht so geschickt ;) evtl. auch eine Mütze oder Sturmhaube (nutze ich auf dem Rad aber auch erst unterhalb 5°C).

    MfG, Heiko

  6. Vorstand
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    AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #26
    Eine Thermoskanne ist Gold wert.
    Nehme ich beim Wandern selten mit, nur wenn’s wirklich eisig kalt ist.

    Einen Ersatzschlauch würde ich auch einpacken.
    Und eine oder zwei Notrationen Lebensmittel (Kartoffepü und Tütensuppe).

  7. AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #27
    Zum Radeln kann ich nichts sagen, da das bei mir noch nicht gemacht wird. Wenn Du Dir ein Gebiet wie z.B. Femund-Marka passierst würde es sich ggf. auch anbieten dort mal einen Kanu-Stop (z.B. am Isteren) einzulegen. Zum Wandern fand ich die Ecke auch schön, vielleicht ginge da ja was kurzes mit wenig Gepäck ? Ob man da (außerhalb des Fjälls) auch schön Radfahren kann wissen vielleicht andere. Nett wäre z.B. sicher eine Umrundung des Femund - mit dem Kanu schon eher anspruchsvoll. Weiß aber wirklich, ob es da überhaupt Wege gibt.

  8. AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #28
    Ich persönlich bin dazu übergegangen, auf längeren Radtouren spezielle Radhosen mit Sitzpolster zu tragen, nachdem ich die ersten Jahre mit Trekkinghose beim Radeln immer nach ca. 1 Woche Radeln das Gefühl hatte, ich müsse mich zur Erholung des Hinterns immer öfter aus dem Sattel erheben.
    Ich fahre nun seit einigen Jahren mit kurzen Radhosen und Trikots, die ich bei niedrigen Temperaturen mit Bein- u. Armlingen ergänze und damit lange Bekleidung erhalte (erspart mir so die Extra-Garnitur "lange Radbekleidung").
    Eine normale Hose habe ich aber auch dabei für Wanderungen, die Stadt und die Flüge.
    Es gibt übrigens auch spezielle Radfahrer-Unterhosen mit Sitzpolster, über die man eine normale Hose ziehen kann.

    Windjacke in Signalfarben habe ich auch immer dabei und oft in Benutzung: auch im Tunnel aus Sicherheitsgründen sehr hilfreich (Montane Featherlite Velo Jacket). Gegen Wind habe ich für die Ohren ein Windstopper-Stirnband dabei.
    Als Handschuhe nehme ich Goretex-Überhandschuhe (Fäustlinge) bei Regen, zusätzlich zu normalen Fingerhandschuhen für alle anderen kalten Zeiten. Normale Handschuhe allein sind bei Regen-Abfahrten ungünstig - wegen dem Fahrtwind, der die Finger dann wieder so schnell auskühlen lässt.
    Angefangen hatte ich im 1. Radurlaub in Norwegen übrigens mit billigen Vileda-Spülhandschuhen als Regenschutz - war nicht so optimal, aber besser als gar nichts.

    Da meine Radbeleuchtung nicht so gut ist, habe ich für dunkle Tunnel immer noch eine batteriebetriebene Rückleuchte dabei; für vorn nehme ich dann nötigenfalls meine Stirnleuchte (im Tunnel bei Lysebotn, der kurvig ist, hatte ich ohne die Zusatzleuchten arge Probleme mit der "Wegfindung", da mein Fahrradlicht nicht mal bis zum Fahrbahnrand ausleuchtete).

    Zum Werkzeug:
    - Flickzeug,
    - Ersatzschlauch und Luftpumpe
    - Kettenschloss oder Ersatzkette
    - Multitool
    - kleine Flachzange
    - wichtige Ersatzschrauben (für Gepäckträgerbefestigung z.B.)
    - Einmalhandschuhe, damit die Hände beim Flicken sauber bleiben
    - Pedalschlüssel für die Flüge und etwas Fett für die Pedalgewinde,
    - Kettenschmiermittel (aus Eigenerfahrung wichtig für Fahrten an der norwegischen Küste!)
    - ev. ein paar Ersatzspeichen für vorn und hinten

    Und Du könntest Dir noch Gedanken machen, wie Du im Flieger die Anzahl Deiner Gepäckstücke "reduzierst", um Gepäckkosten zu sparen. Da gibt es verschiedene Konzepte.
    Mir persönlich ist für den Flug die Abpolsterung der Aufhängehaken der Radtaschen sehr wichtig, denn wenn die abbrechen, ist sonst erst mal Basteln angesagt; gerade bei Deinen favorisierten Taschen scheinen die der schwache Punkt zu sein; die ortliebhaken erscheinen mir robuster.

  9. Anfänger im Forum
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    AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #29
    Zitat Zitat von Cellofuchs Beitrag anzeigen
    Zum Werkzeug:
    - Flickzeug,
    - Ersatzschlauch und Luftpumpe
    - Kettenschloss oder Ersatzkette
    - Multitool
    - kleine Flachzange
    - wichtige Ersatzschrauben (für Gepäckträgerbefestigung z.B.)
    - Einmalhandschuhe, damit die Hände beim Flicken sauber bleiben
    - Pedalschlüssel für die Flüge und etwas Fett für die Pedalgewinde,
    - Kettenschmiermittel (aus Eigenerfahrung wichtig für Fahrten an der norwegischen Küste!)
    - ev. ein paar Ersatzspeichen für vorn und hinten
    Muss sagen nimmt zwar nicht viel Platz weg, aber Kette, Pedalschlüssel, Speichen nehm ich bei 2-3 Wochen nicht mit da bin ich bisher immer Opitimistisch durch und bisher gut gegeangen bzw. noch nie gebraucht. Vor Tour immer große Inspektion und alles was Streß machen könnte direkt austauschen. Klar wenn ich fern ab von allem bin sicherlich ein Frustfaktor mehr auf der Liste. Hab immer was an Klebeband und Kabelbindern dabei und ne Pumpenzange regelte eigentlich das meiste was bisher mal angefallen ist.
    Nicht zu vergsessen der Helm !! Fahr daheim zwar zu 99% ohne, aber so fern ab von allen ist es mir dann doch lieber.
    Kleidung halt einmal normal für Besichtigungen und um mal was anderes zu tragen und ich schlag ab und zu bei Lidl zu wenn die wieder das Radsortiment haben. Finde diese Zipoff Hosen nicht schlecht. Je nach Bedarf lang oder kurz und diese Polsterunterhose ist auch dabei. Bei 10 Euro kann man auch nicht viel falsch machen.

  10. AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #30
    Zitat Zitat von skanbike Beitrag anzeigen
    Muss sagen nimmt zwar nicht viel Platz weg, aber Kette, Pedalschlüssel, Speichen nehm ich bei 2-3 Wochen nicht mit ....
    Schon blöd, wenn die Kette unterwegs reißt und man erst mit dem Bus u.U. viele km fahren muss, um Ersatz zu beschaffen, oder? Das kann auf Tour durchaus einen Tag Verzögerung bedeuten. (So erlebt auf dem Weg zu den Lofoten, als einem anderen Radler der Schlauch direkt neben dem Ventil kaputt ging und er keinen passenden Ersatzschlauch dabei hatte. Also musste er mit dem Bus viele km nach Tromsö zurück fahren mit dem Bus. Blöd nur, dass an dem besagten Tag kein Bus mehr fuhr und es in Strömen goss...)
    Da nehme ich doch lieber ein SRAM-Kettenschloss mit für den Notfall, das wiegt gerade mal 4 g.
    Und einen Pedalschlüssel braucht man zwingend, um am Flughafen die Pedale demontieren zu können! (Bei mir ist das ein Inbusschlüssel.)
    Und ich nehme auch immer ein Schaltseil sowie ein Bremsseil mit...

  11. Anfänger im Forum
    Avatar von skanbike
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    AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #31
    Zitat Zitat von Cellofuchs Beitrag anzeigen
    Schon blöd, wenn die Kette unterwegs reißt und man erst mit dem Bus u.U. viele km fahren muss, um Ersatz zu beschaffen, oder? Das kann auf Tour durchaus einen Tag Verzögerung bedeuten. (So erlebt auf dem Weg zu den Lofoten, als einem anderen Radler der Schlauch direkt neben dem Ventil kaputt ging und er keinen passenden Ersatzschlauch dabei hatte. Also musste er mit dem Bus viele km nach Tromsö zurück fahren mit dem Bus. Blöd nur, dass an dem besagten Tag kein Bus mehr fuhr und es in Strömen goss...)
    Da nehme ich doch lieber ein SRAM-Kettenschloss mit für den Notfall, das wiegt gerade mal 4 g.
    Und einen Pedalschlüssel braucht man zwingend, um am Flughafen die Pedale demontieren zu können! (Bei mir ist das ein Inbusschlüssel.)
    Und ich nehme auch immer ein Schaltseil sowie ein Bremsseil mit...
    Sagte ja das es durchaus frustrierend sein kann und nicht das er es nicht mitnehmen soll
    Ja habe auch schon Leute erlebt die ohne Ersatzschlauch und Flickzeug losfahren, mit Stolz selbstgebaute und geschweißte Fahräder die auf halben Weg auseinanderbrechen, die in den Bergen wandern gehen und für 2 Leute nen halben Liter Wasser und 2 Schokoriegel mitnehmen und ein Erste Hilfeset immerhin schonmal im Auto gesehen haben. Von passenden Schuhwerk abgesehen.
    Um aber nicht ganz vom Thema abzukommen nicht vergessen sofern Pitlocks genutzt werden die Nüsse einzupacken.

  12. AW: Mehrwöchige Radtouren in Skandinavien

    #32
    Kettenschloss, Speichen... damit hatte ich nicht gerechnet. Aber ok, packe ich ein. Inspektion steht eh demnächst an. Ersatzschlauch kommt auch mit.

    Gerade habe ich mir so eine ultraleichte 80% winddichte dünne "Folienjacke" geholt, dann wird das meine schnelle Zwischenschicht für mal kurz bergab Fahrtwind. Und Zwiebelprinzip mach ich eh schon immer beim Wandern....

    Na ich bin mal gespannt

    Ach mit den Radtaschen: Ich binde einfach die beiden Gepäckträgertaschen so zusammen, dass die als 1 Gepäckstück reingehen. Und den "Rucksack" der da drauf ist, nehme ich ins Handgepäck... müsste klappen. Wenn das Zelt in eine Seitentasche passt ;)

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