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  1. AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #61
    So, zumindest auf Seite 1 passt die Überschrift nun. Sollte es nicht nur bei mir so sein müsste da der Netzmeister mal ran.
    Das Rennen wäre doch was für die Forumstour im Frühjahr 2017
    Grüße
    Fifumo
    edit: Habe nun auf jeder Seite die Überschrift extra geändert, nur im Verzeichnis scheint es nicht zu klappen

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    AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilsmittel auf dem Wasser

    #62
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen

    Das "Schwimmen" mit Doppelpaddel ( Post 20 ) klappt eigentlich ganz gut . Einfach wie ein Seeotter auf den Rücken legen ( Weste hoffentlich an ) und dann im Liegen mit den Füssen voran paddeln .
    Ich habe das bisher allerdings nur mit Trockenjacke und -hose probiert , da treibt man ja wie eine Boje oben . Ob das ohne Auftrieb an den Beinen auch klappt ? Keine Ahnung .

    MfG, windriver

  3. AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilsmittel auf dem Wasser

    #63
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    Ich habe das bisher allerdings nur mit Trockenjacke und -hose probiert , da treibt man ja wie eine Boje oben . Ob das ohne Auftrieb an den Beinen auch klappt ? Keine Ahnung .

    MfG, windriver
    Ich denke mal, dass man ohne Auftrieb der Beine und nur mit Schwimmweste Schwimmbewegungen mit den Beine machen muss. Ansonsten richtig schnell paddeln, damit man von der Vertikalen in die Horizontale kommt

    Ich wollte die Rolle nicht kleinreden. Neben sicheren Stütztechniken soll eine sichere Rolle das Beste sein. Wenn man sich auf YT anguckt, in welchen Situation gute Roller noch hochkommen, dann denke ich immer, dass ich das auch können will. Seit Anfang des Winters über ich fleißig und muss sagen, dass es erstaunlich viel Spaß macht und 1 1/2 Stunden Rollentraining einernstzunehmender Workout ist, nachdem man Rumpf- und Schultermuskulatur spürt.

    Die Lehrmethodik von Cheri Perry & Turner Wilson kann ich nur empfehlen. Damit ist es mir echt leicht gefallen, die Standard Grönland Rolle trotz lädierter Schulter zu lernen. Mit hilfreichen Tipps von einem erfahrenen Roller ging es echt schnell.

    Habe es auch schon ein paar Mal im kalten Wasser gemacht, wobei es hier noch mal eine andere Herausforderung ist. Durch die Kälte hat man ja eher den Reflex, den Kopf sofort aus dem Wasser zu holen. Aber auch daran kann man sich gewöhnen...

    Meine Überlegung galt es vor allen Dingen für Solotouren, wo einem keiner hilft, wenn man sich die Schulter verletzt. Fifumo hatte ja das Thema vorgegeben - Der (junge?) Mann und das Meer. Vielen Dank auch für den Bericht!

  4. Realtime
    Gast

    AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #64
    Zitat Zitat von windriver Beitrag anzeigen
    Ich habe das bisher allerdings nur mit Trockenjacke und -hose probiert , da treibt man ja wie eine Boje oben . Ob das ohne Auftrieb an den Beinen auch klappt ? Keine Ahnung .
    Zitat Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
    Ich denke mal, dass man ohne Auftrieb der Beine und nur mit Schwimmweste Schwimmbewegungen mit den Beine machen muss. Ansonsten richtig schnell paddeln, damit man von der Vertikalen in die Horizontale kommt
    Leute, bitte IMMER Trockeanzug, Jacke Hose entlüften, das wird sonst brandgefährlich: Die Schwimmweste drückt vor allem beim Trockenanzug die Luft in die Beine. Zum einen kann man damit nicht schwimmen, weil die Beine nicht im Wasser sind, zum anderen ist die Gefahr gegeben, dass man den Kopf nicht mehr Überwasser bekommt, was ernste Probleme nach sich ziehen kann ...

    Marc

  5. Dauerbesucher

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    AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #65
    @realtime : Echt , du bekommst alle (!) Luft aus dem Trocki dafür müsste ich bis zur Halsmanschette im Wasser stehen . Luft bleibt aber trotzdem in den Isolationsschichten , ist ja auch Sinn der Sache . In meinen Fall hatte die Schwimmweste mehr Auftrieb als der Rest Luft in der Trockenhose . Ich habe es versucht , kopfüberhängen war nicht machbar . Die Weste hat mich immer gedreht .

    MfG, windriver

  6. Realtime
    Gast

    AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #66
    Nein, natürlich bekomme ich nicht alle Luft aus dem Trocki.

    Nur habe ich schon ein paar mal gelesen, dass einige Paddler den Trocki nicht entlüftet hatten und dann im Wasser baffzig erstaunt waren, dass man eben nicht mehr schwimmen kann.

    Ich habe ein einziges Mal ideotischerweise vergessen, den Trocki zu entlüften und hatte meine liebe Not zum Boot zu kommen (allerdings war beim Training auch beizu bft 4). Ich hatte mich dann ersteinmal am Boot des Partners festgehalten und dann wie Du es schon geschrieben hattest die Beine unter Wasser gedrückt und die Luft über die Halsmanschette abgelassen. Danach konnte ich wieder gut schwimmen. Das passiert mir nicht nochmal.

    Der Stohlquist Trocki war im Bein / Bauchbereich voluminöser geschnitten als mein jetziger Kokatat, sprich: Da passt auch mehr Luft rein. Vielleicht liegt das auch daran. Allerdings ist's schon doof, wenn man von allen abgetrieben wird, weil man nicht schwimmen kann. Daher achte ich jetzt tierisch drauf, den Trocki zu entlüften. Schwimmend zu paddeln habe ich noch nicht versucht, mein Paddel hängt am Boot via Leine fest (an beiden Seiten zu öffnen).


    Marc

  7. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #67
    Also auch wenn das teils schon recht kontrovers und auch mit Emotionen diskutiert wurde, nun noch mein Abschluß-Senf dazu, nicht zuletzt da das hier ja noch länger steht und es wohl noch mehr Leute lesen und ggf. nicht alles hinterfragen.

    Möglichst hohe Sicherheit erreicht man durch verschiedene Maßnahmen. Ich denke die wichtigsten sind:

    Richtiges und gutes Equipment
    - So kann man mit der Auswahl des Bootes hier schon einiges gut machen (Stichwort: "Nicht so schnell kentern").
    Ich will da das Dagger Charleston jetzt nicht als "ungeeignet" bezeichnen (dafür hab ich vom Seekajaking zu wenig Ahnung), aber selbst der Hersteller sieht es als ein Boot für den Binnenbereich, z.B. zum Flußwandern. Abmessungen und Ausstattung lassen mich ähnlich denken.
    - Natürlich hilft auch ein gutes Paddel - denn es spart kraft und ist auch harten Bedingungen ggf. gewachsen.
    - Bei Sicherheit sollte man eh nicht sparen, so ist gute Wärme-/Nässeschutzkleidung sicher das A und O im Fall der Fälle, ebenso eine geeignete Weste, wobei ich hier für eine Schwimmweste/-hilfe plädiere ...wollte ich unbedingt auch was ohnmachtsicheres, dann würde ich schauen ob man die nicht mit einer selbstaufblasend Rettungsweste (mit Handauslösung) ergänzen / kombinieren kann.
    - Equipment für Selbstrettung bzw. in Gruppen auch für Rettung des anderen. Sicher geht es nicht möglichst alles was es so gibt einfach einzupacken, sondern ich würde dazu raten das dabei zu haben was allgemein und speziell für die akt. Tour am tauglichsten erscheint. "Erscheint" - damit meine ich, was von Leuten die sich damit auskennen als geeignet angesehen wird und was man auch anzuwenden versteht (nicht nur im Kopf, sondern praktisch!). Ideal wäre natürlich mit den besten Mitteln regelmäßig geübt zu haben. (Sorry, Flossen sehe ich da nicht, zumind. nicht für mich selbst, obwohl ich mit Flossen etwas umzugehen vermag.)
    - Ja, auch die eigene Fitness und Körperbeherschung gehören dazu. So sollte man nicht fit sein die Tour so wie geplant durchzustehen, sondern deutlich fitter, also auch 1-2 Schwierigkeitsstufen höher noch zu beherschen und körperlich zu schaffen. (Bspl. aus der anderen Ecke: Wen jemand fragt was er können sollte wenn er WW I fahren will und evtl. auch mal WW II, dann würde ich antworten: WW II sicher beherschen und wissen was bei WW III auf einen zukommt, damit man nicht kpl. falsch reagiert.)

    Nun bin auch ich nur Freizeitpaddler ...in keiner der Kategorien wirklich gut. Somit ist mir klar, daß man oft weder Zeit noch Engagement mitbringt sich hier absolut fit zu machen (das sind dann wenige Cracks die das hinbekommen) in allen Bereichen. Aber bei der Materialwahl braucht es nicht gar soviel Zeit/Engagement (nur evtl. etwas mehr Geld), somit lasse ich hier wenig Ausreden zu, finde daß man im Zeitalter des Web hierzu ohne viel Aufwand gute Informationen bekommen kann und auch einen Laden mit entspr. gewählter Ware und guter Beratung findet. Wenn man da erst mal "optimiert" ist, dann kann man die wenige Zeit die man zum üben bereit ist zu investieren wenigstens mit nahezu optimalem Equipment üben/trainieren.
    Um es in weniger Zeit besser zu erlernen (Paddeln wie (Selbst-)Rettung), empfehle ich hier prof. Hilfe in Anspruch zu nehmen, also ich meine damit nicht ein "Paddel-Selbstlern-Buch" , sondern ein Training durch einen Profi und in kleiner Gruppe.

    Soweit meine Gedanken und meine "teils übertragene" Erfahrung zu dem Thema.

    -Maddin-
    „Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart,
    die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.“ - Jonathan Swift

  8. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von ronaldo
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    AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #68

    Post als Moderator
    Hier hab ich ein paar Beiträge gelöscht, weil OT. Wenn ihr die Eignung bestimmter Kajaks fürs Meer diskutieren wollt, macht bitte einen eigenen Ast auf.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

  9. AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #69
    Ui, dann bin ich hier wohl im falschen Forum.
    Wenn es vom Kajak zur Bergziege wechselt kann ich den Eingriff verstehen, wenn es beim Meer und Kajak bleibt (in diesem Fall) dann ist der Eingriff mir zuviel der Zensur.
    Allerletzte Grüße
    Fifumo

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Ziz
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    AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #70
    Zitat Zitat von fifumo Beitrag anzeigen
    Ui, dann bin ich hier wohl im falschen Forum.
    Wenn es vom Kajak zur Bergziege wechselt kann ich den Eingriff verstehen, wenn es beim Meer und Kajak bleibt (in diesem Fall) dann ist der Eingriff mir zuviel der Zensur.
    Allerletzte Grüße
    Fifumo
    OT: Zensur mit Ansage und Aufforderung einen eigenen Thread für das Nebenthema aufzumachen.

  11. Fuchs
    Avatar von Martin206
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    AW: Kentern und nicht mehr ins Boot kommen, Hilfsmittel auf dem Wasser

    #71
    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    OT: Zensur mit Ansage und Aufforderung einen eigenen Thread für das Nebenthema aufzumachen.
    OT: Das hatte ich dann auch übersehen.
    Dachte es ginge zuletzt darum, ob nicht das Boot ein Faktor war beim Geschehen...
    „Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart,
    die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.“ - Jonathan Swift

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