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  1. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: 7000er

    #21
    Also nachdem ich mich gerade selbst damit befassen. Laut Aussage von zwei sehr erfahrenen Kollegen ( viele expedition bei beiden und einerK2😀 geht Höhe erst bei über 7 los. Bis 6,5 könnte man noch voll akklimatisieren (mit der Zeit natürlich) und auch schwer klettern kann. Im Herbst dann mehr.

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    AW: 7000er

    #22
    ja nee, ist klar.
    ich akklimatisiere mich auch immer voll auf der zugspitze und gehe dann im himalaya klettern, aber nur 8. grad und aufwärts.

  3. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    #23
    OT:
    Zitat Zitat von jeskodan Beitrag anzeigen
    Bis 6,5 könnte man noch voll akklimatisieren (mit der Zeit natürlich) und auch schwer klettern kann.
    Das klettern hängt vom eigenen Können und Kondition ab, aber die restliche Aussage stimmt so nicht ganz.

    Oberhalb von 5500 m ist eine vollständige Anpassung an die Höhe bzw. den Sauerstoffmangel nicht mehr möglich, stattdessen kommt es zu einem kontinuierlichen Abbau der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Diese Höhenmarke ist deshalb auch die oberste Grenze einer menschlichen Dauerbesiedelung und gleichzeitig die höchste noch sinnvolle Basislagerhöhe für Expeditionsbergsteiger. (Dr. med. Walter Treibel)
    Ab einer gewissen Höhe sollen die Höhenunterschiede (500 Hm mehr oder weniger) auch immer krasser werden (berühmtes Beispiel die "Todeszone" ab 8500m). Insofern stimmt schon (nicht aus eigener Erfahrung ), dass zwischen 6800 m und 7500m schon einen erheblichen Belastungsunterschied zu spüren wäre.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  4. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: 7000er

    #24
    @lorenzo. Wenn du längere zeit auf 4500-550schläfst und halt gelegentlich drüber...

    Die herren meinten am anfang ist alles mist aber nach paar Wochen läuft's gut. Sind aber auch beide auf ca 25-30 expeds gewesen.. geb dir gerne per pn die namen. Haben mich beruhigt weil ich selbst denke dass es sehr hart wird mit der höhe.

    Alle expeds selbstorganisiert keine per kommerziellen anbieter so am Rand

  5. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: 7000er

    #25
    OT: Wieso, was hast Du vor ? Nur so am Rande, die meistene Ödeme sollen zwischen 4500 und 6000 m vorkommen, weil sich die Leute fit fühlen und zu schnell im Aufstieg sind.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  6. Dauerbesucher

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    AW: 7000er

    #26
    Sind wir wieder bei den individuellen Problemen.
    Erfahrungen anderer, mit Höhe, sind schön und gut, und bedingt auch hilfreich um die Grundregeln zu verstehen und eine Ahnung davon zu bekommen, was einen erwarten könnte.
    Alles in allem, bleibt es aber keinem erspart eigene Erfahrungen zu sammeln.
    Was bei Person A klappt, muß bei Person B noch lange nicht funktionieren.
    Ich habe in meinem Bekanntenkreis nette Beispiele, wie z.B. auf 4000er in den Alpen fit wie Turnschuh, aber alles was die 5000m Marke übersteigt absolut nicht mehr in der Lage vernünftig was zu machen (trotz wochenlanger, langsamer Akklimatisation).
    Ich z.B. kann mich beschwerdefrei auf 5-6000m bewegen nach einer grob 5 tägigen Vorlaufzeit. Andere wiederum brauchen dafür gut doppelt so lange...
    Alles also eine Frage der persönlichen Veranlagung.

  7. Fuchs
    Avatar von Lampi
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    AW: 7000er

    #27
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    OT: Wieso, was hast Du vor ? Nur so am Rande, die meistene Ödeme sollen zwischen 4500 und 6000 m vorkommen, weil ...
    ... dort auch die meisten Leute unterwegs sind, die sich entweder gar nicht mit der Thematik befassen oder "wird schon gut gehen" denken.

    Dann kommen die, die mal am Mont Blanc waren und denken "die 1000 m mehr gehen auch noch."

    Außerdem gibt es einige hohe, technisch einfache und sehr preisgünstige 5000er, die sich zu Modezielen entwickeln und von Leuten bestiegen werden, die überhaupt das erste Mal wandern gehen und sich die notwendige Kondition mittels Joggen im Stadtpark und (weil es gerade zu kalt ist) am Laufband (im günstigsten Fall am Stepper oder in Treppenhäusern) aneignen. Gerade da sind Totalausfälle so gut wie zu erwarten.
    Liebe Grüße von Lamл[tm]-Nur echt mit dem Pi und cw-Wert > 0,3
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  8. Dauerbesucher

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    #28
    Zitat Zitat von jeskodan Beitrag anzeigen
    @lorenzo. Wenn du längere zeit auf 4500-550schläfst und halt gelegentlich drüber...
    hast du das schonmal gemacht? ich war schonmal ab und an nen monat auf ~5000m (arbeitstechnisch) und "man" passt sich da natürlich an, aber nicht "voll". zudem ist die sache natürlich individuell, reinhold messner oder dem durchschnittlichen tibeter geht es in größeren höhen ziemlich gut (auch leistungsmäßig), vielen anderen nicht.
    bei mir hört nach einer woche das schädelweh auf und auch mit der leistungsfähigkeit geht es etwas bergauf, von voller anpassung würde ich aber nichtmal im traum reden.


    Zitat Zitat von jeskodan Beitrag anzeigen
    Die herren meinten am anfang ist alles mist aber nach paar Wochen läuft's gut. Sind aber auch beide auf ca 25-30 expeds gewesen.. geb dir gerne per pn die namen. Haben mich beruhigt weil ich selbst denke dass es sehr hart wird mit der höhe.
    "läuft gut" =/= "vollständige anpassung"

    aber eigentlich ist das hier ja nicht das thema...

  9. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: 7000er

    #29
    @Lorenz ich war noch nicht über alpenhöhe das wird und sich aber ändern und im Zuge zur zielfindung, kamen diese Tips der alten Hasen. Die mir halt gesagt haben ich sollte keine angst haben.

  10. Liebt das Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    #30
    ob man über 5000m schlapp macht hängt nicht nur von der Kondition und und dem Höhenlager ab.
    Bei Anzeichen von Höhenkrankheit , runter vom Berg!

  11. Dauerbesucher

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    #31
    Zitat Zitat von jeskodan Beitrag anzeigen
    @Lorenz ich war noch nicht über alpenhöhe das wird und sich aber ändern und im Zuge zur zielfindung, kamen diese Tips der alten Hasen. Die mir halt gesagt haben ich sollte keine angst haben.
    Ja Angst haben würde ich auch niemandem empfehlen. Nur sind Aussagen wie "Höhe fängt erst bei 7000m an" o.ä. schlicht und einfach Schwachsinn.

  12. Neu im Forum

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    AW: 7000er

    #32
    Servus zusammen,
    zur Höhenproblematik allgemein kann ich nach meiner Erfahrung nur berichten, dass ich es ab 3000m (Zugspitze:-) ganz hilfreich fand, die nächsten Touren/Höhenstufen in 1000er-Schritten anzugehen...
    Bei mir läufts jetzt nach allem doch auf den MuztaghAta mit Schneeschuhen hinaus und dazu habe ich dann noch ein paar Fragen:

    - Hat eventuell jmd ein paar allgemeine Tipps, was dort besonders zu beachten ist?
    - Ruefa (http://www.bergnews.com/verkehrsbuer...ustagh-ata.php) bietet das ziemlich billig an. Gibt es da wohl einen Haken?
    - Gibt es vor Ort die Möglichkeit, nur Transporte, Verpflegung, Kartuschen etc einzukaufen? evtl sogar in den Höhenlagern aufgebaute Mietzelte (war am PikLenin möglich)?

    Beste Grüße

  13. Dauerbesucher

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    AW: 7000er

    #33
    Ich kann Dir nur zur Ruefa was sagen:
    War mit denen bisher zwei mal auf Expedition unterwegs. Beide Reisen liefen absolut problemlos und es gab am Veranstalter nix auszusetzen...

  14. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: 7000er

    #34
    Zitat Zitat von RalfT Beitrag anzeigen
    - Ruefa (http://www.bergnews.com/verkehrsbuer...ustagh-ata.php) bietet das ziemlich billig an. Gibt es da wohl einen Haken?
    Mit denen (bzw. die Vorgängerfirma ("verkehrsbüro.at", die wohl aufgekauft wurde) war ich 2010 am Acon unterwegs. Ich kann nur Positives berichten, in jeder Hinsicht. Der Leistungsumfang war genau den, den ich wollte (Logisktiksupport in Sachen Hotel, Transport etc.) bis ins Basecamp und die Jungs und Mädels vor Ort freundlich und vom Fach (spricht: wussten, wo man was bekam). Die Organisation klappte wie am Schnürchen und ich hatte so den Kopf frei für den Bereich zwischen Basecamp und Gipfel.

    Der günstige Preis kommt daher, dass kein Bergführer und/oder Arzt dabei ist, die Besteigung also in Eigenverantwortung und ohne Leitung durch Dritte stattfindet. Am Acon hiess das: ab Basecamp alles selber tragen, selber vor der Reise die Ausrüstung besorgen und selber entscheiden, mit welcher Taktik der Berg angegangen wird, sowie entscheiden, wieviel Brennstoff und welche Essensmengen und was zum Essen ich da mitnehmen wollte. Es bedeutete auch, im Vorlauf mich um die Medkiamente und die Impfungen zu kümmern. Da hat nie einer nachgefragt, wie denn meine Packliste aussieht oder ob ich konditionell fit genug wäre.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  15. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: 7000er

    #35
    Zitat Zitat von jeskodan Beitrag anzeigen
    Laut Aussage von zwei sehr erfahrenen Kollegen geht Höhe erst bei über 7 los.
    Das ist Quatsch. Du hast in der Regel gar nicht ausreichend Zeit auf der Höhe, um auf das Akllimatisierungslevel der Einwohner zu kommen, und wenn Du mit solch einer Einstellung loslegst, dann rasiert Dich sogar ein so einfacher Buckel wie der Acon einfach mal weg. Selbst im "Flachland" wie deine Kollegen das wohl so sehen bekommen Leute Höhenprobleme oder sterben sogar daran, und auf 5000m joggst Du auch nicht mehr einfach so mal herum.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  16. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: 7000er

    #36
    Becks.... bleib doch locker


    Jeder der auf 5000m ...mal eben 50m wo raufrennt um ein schöneres Foto zu machen.....der wird dann schon merken wie´s ihm geht...

    Hernach is man dann schnell schlauer

  17. Dauerbesucher
    Avatar von macroshooter
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    AW: 7000er

    #37
    Interessant
    - Gibt es vor Ort die Möglichkeit, nur Transporte, Verpflegung, Kartuschen etc einzukaufen? evtl sogar in den Höhenlagern aufgebaute Mietzelte (war am PikLenin möglich)?
    Also wenn Du das schon ohne Bergführer wagen willst, würde ich ja wenigstens erwarten, dass Du ab Basislager auch alles selbst hochschleppst.

    Just my 2 cents ...

    Ansonsten frag mal dort bei peakbagger nach.

  18. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: 7000er

    #38
    ich korrigiere meinen satz, gemeint war eher: "ab 7000 geht höhe erst richtig los". das drunter bereits akli eine rolle spielt wird niemand bestreiten. es ging nur darum zu beschreiben, dass der sprung in der belastung bei über 7000 meter nochmal anders ist (laut aussage von meinen bekannten). es haben ja bereits genug was zu der aussage gesagt. muss man auch nicht ewig drüber diskutieren. die rahmenbedingungen der leute die das sagen sind aber vieleicht auch andere des normalen höhenbergsteigers (beide 8000er, bis K2 ohne sauerstoff, viele/viele expeditionen und daher sehr gute kenntnisse des eigenen körper... andere akli-zeitdauern..., beide sagten dagegen der knackpunkt bei der akli wäre eher, dass man nicht krank/erkältet/schlecht ernährtist) es ging auch vorallem um die fragestellung wie schwer man in der höhe noch klettern kann (fragliche höhe waren um die 6000)
    Geändert von jeskodan (31.01.2017 um 18:50 Uhr)

  19. AW: 7000er

    #39
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Becks.... bleib doch locker


    Jeder der auf 5000m ...mal eben 50m wo raufrennt um ein schöneres Foto zu machen.....der wird dann schon merken wie´s ihm geht...

    Hernach is man dann schnell schlauer
    Muah, geht schon. Hab ich in Bhutan auf einem 5000er Pass probiert (und es waren auch mehr als 50hm). Ich bin allerdings auch nicht jeder

  20. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: 7000er

    #40
    Hehe...
    Mein Erlebnis dazu, nach locker zehn Tagen nahezu permanent über 4000m: Überholen einer kleinen, langsamen Yakkarawane -- geländebedingt nur kurze Strecke dazu geeignet (sagen wir 50m). Das war kein bisschen steil oder so, Gepäck war auch übersichtlich; aber danach kam ich mir vor wie nach 50m Streckentauchen.
    Meine Reisen (Karte)

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