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  1. AW: Dachzelt selberbauen

    #21
    Der Jurist beginnt i. d. Regel mit: Es kommt darauf an:
    Seid Anfang ca. 1972 bin, mit Familie, regelmässig mit dem Bulli unterwegs. Zuerst Eigenbau mit einem Mini Klappdach, dann mit festem Hochdach und mit Klappdach. Mittlerweile mit einem California, der riecht eher nach "Neu" wie nach "Feucht". Reiseziele vornehmlich die Nordhalbkugel, also eher kühl und feucht.

    Die schlimmsten Gerüche habe ich ausgerechtnet in Australien und in Afrika in geliehenen Dachzelten erlebt (Konstrukt nicht wie das des TO mit festem Dach, sondern den Klassikern, d. h. das Baumwollzelt auf dem Dach) erlebt. Die australischen Pop up Zeltanhänder rochen auch nicht wirklich besser, obwohl die Textilenbestandteile aus einer Baumwolle/Polyesterfaser bestehen.

    Wer ausreichend lüftet leidet auch nicht unter Gerüchen. Das gilt auch für Wohnräume, Wohnmobile, (Segel-)Boote (!!!!) und Zelte. Die Einlassungen von Sammy sind absolut korrekt.

  2. Gerne im Forum

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    Im Werdenfelser Land
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #22
    Aber Dachzeltschlafen ist einfach schön!
    Mal abgesehen von der frischen Luft: in der Früh die Augen aufmachen und aus der Höhe den Nebel wegziehen und die Sonne hochklettern sehen, während man in der warmen Decke liegt...
    In der Wüste kein Staub im Bett, der da immer so in Kniehöhe rumfliegt... Auch das Bett ist dann relativ staubfrei. Wenn ich im Auto meine Liegefläche habe, wird die genauso eingestaubt wie der Rest. Und das kann im rumänischen Sommer ganz ordentlich sein...
    Bei mir habe ich durch das Dachzelt gleich mein Küchendach. Das Dachzelt klappt nach hinten auf und überdeckt so meine Heckklappe, in der meine Küche verbaut ist.
    Wenn ich tagsüber recht nass und dreckig geworden bin, bleibt das Bett im ersten Stock sauberer und trockener, da ich Stiefel, Jacken und die verschlammten Hosen draussen (unten oder im Netz unter dem Zeltboden) lassen kann.

    Bei uns ist es ein RoofLodge. Also Stoff komplett. Problemlos und bei luftiger Lagerung und Lüftung bei Nichtgebrauch auch Geruchsfrei.

    Das mit der Dachbox als Basis finde ich gar nicht mal so schlecht, es gibt bereits eine gewisse aerodynamische Grundform. Und das ganze wird bestimmt leichter, als wenn man etwas aus irgendwelchen Platten selberzimmert.
    Einfach machen!

  3. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #23
    Zitat Werdenfelser:
    Aber Dachzeltschlafen ist einfach schön!
    Warum "aber" ? Es ist schön. Das glaube ich gerne. Wir haben ja auch ein Zelt auf einem Hänger, einem Dachzelt ähnlich. Dachzelte sind auch in aller Regel gut durchlüftet. Voraussetzung dafür, daß es nicht müffelt. Die Diskussion lief etwas schief. Ausgangspunkt war, daß ein user vorschlug, statt Dachzelt im Auto zu schlafen, die Seitenscheiben einen Spalt offen. Da regnet es rein, wenn es regnet. Und ohne offene Fenster --oder nur eine kleinen Spalt geöffnet--schlägt sich miefiges Kondensat nieder. Alles, was regenfest gute Durchlüftung gewährleistet, ist o:K. Man muß die Möglichkeit dann nur nutzen. Etwas anderes habe ich nicht schreiben wollen.
    Ditschi

  4. AW: Dachzelt selberbauen

    #24
    besser in die vorhandene Dachbox ein paar Luftlöcher reinbohren
    Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.

  5. AW: Dachzelt selberbauen

    #25
    Hallo,
    man glaubt es kaum, nach einem Jahr gibt es was neues zu Berichten und ein bisschen zu zeigen.
    Nach etwas Wartezeit durch Umzug, Knie, waren auf Teile,...
    gibt es nun etwas zu sehen.

    Hier ist der Boden zum erten mal auf dem Seat montiert, erstaunlich wie klein der wirklich ist.


    Aber es geht sogar noch der Kofferraum auf:


    Und stabil ist das Ganze auch


    Ich hab die Dachbox, der Länge nach durchgeschnitten und mit Alublech verbreitert. Die Bleche hab ich teils an der Abkantbank, teil am Balkongeländer gebogen. Und mit Karroseriedichtmasse verklebt und noch am Rand vernietet.
    Innen hab ich einen Rahmen aus Boschprofilen gebaut und den einfach mit der Wanne verschraubt.
    Diesen Rahmen hab ich dann, mit Thule Nutsteinen auf dem Dachträger verschraubt. Das hält Bombig.

    Wie lange ich bsher dazu gebracht habe keine Ahnung. Für den Boden mit dem Rahmen und den Blechen biegen würde ich mal so um die 8h schätzen.
    Der Deckel ist gerade am werden. Da ist das Alublech ein bisschen schwieriger zu biegen, wird aber ein bisschen schneller gehen.

    Gekostet hat mich das Ganze bisher:
    20 in die Bierkasse für die Box, waren 2 gleiche eine hab ich noch in Reserve.
    120 für die Aluprofile
    Das Alublech hab ich für Leberkäse und Kuchen getauscht.
    20 für Gasdruckdämpfer und Montagematerial
    20 für Kleber, Nieten und Schrauben.
    Für die Seitenwände hab ich mal ein Zelt vom Aldi bereitgelegt, gabs für 30
    Dann bin ich jetzt so bei 210€.
    Wegen der Arbeitszeit ??
    Das will ich da nicht mitrechnen, weil das mir doh Spaß macht etwas zu basteln und zu probieren, ist eben uch ein Hobby.

    Ich seh ml dass ich bald was nachlegen kann.

    Gruß
    Albra

  6. AW: Dachzelt selberbauen

    #26
    Nicht schlecht. Bin auf das Ergebnis gespannt.

  7. AW: Dachzelt selberbauen

    #27
    Die konstruktion bekommt reichlich druck von vorn / unten. Könnte die vorderachse entlasten. Der hebelarm zu den dachhaltern wirkt suboptimal. Dachlastenbenötigen keine abe. Sei vorsichtig.

  8. AW: Dachzelt selberbauen

    #28
    Hallo Bulli,
    Du meinst wegen dem Überstand nach vorn über die Windschutzscheibe?

    Guter Einwand.
    Da hab ich mir noch nicht viel Gedanken darüber gemacht.
    Aber wenn ich eine große Thulebox montiere sieht das ähnlich aus.
    Und da hab ich noch keine Probleme gehabt.
    Ich hab meine Wanne bei ordentlich Gegenwind gefahren, hat gewackelt, aber hat sich gut angefühlt.

    Meine erste Unterhaltung mit einem Dachzelter war mit einem Twingo. Der war damit auch schon überall.

    Aber ich werde das mal beobachten.

    Gruß
    Albra

  9. AW: Dachzelt selberbauen

    #29
    Weiter gehts

    Hier sieht man ganz gut den Rahmen, aus Bosch Profilen, die den Boden ordentlich stabil machen und der auch mit den Nutensteinen vom Thuleträger verschraubt wird.


    So sieht die Box aus ganz und zu.


    Das biegen für den Deckel war etwas schwieriger. Aber mit der Balkongeländer/Dachlatten/Hammer Methode ganz gut zu machen. Leider hat das nicht ganz gepasst, aber eine Dichtnaht muss eh' noch drüber und hier eben ein bisschen mehr.


    Und sie geht sogar auf.

    Die Dämpfer sind ausgefahren 80cm lang und drücken jeweils mit 260N. Das hält gut offen, aber man kann es auch noch gut zu machen.

    Vom Gewicht bin ich jetzt bei 27kg. Allerdings noch ohne das Zelt und Matratze.

    Gruß
    Albra

  10. Administrator Dauerbesucher
    Avatar von sudobringbeer
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #30
    cooles Projekt!

  11. AW: Dachzelt selberbauen

    #31
    Wirklich ein interessantes Projekt!

    Auf wie viel kg sind denn die Dachträger zugelassen? Das ist nämlich nicht nur während der Fahrt wichtig...

  12. AW: Dachzelt selberbauen

    #32
    Hallo Steliflo,

    keine Ahnung.
    Warum ist das interessant ?
    Fragst du das auch wenn jemand ein gekauftes Dachzelt montiert hat ?

    Was verwendest du für Dachträger und was können die tragen ?

    Gruß
    Albra

  13. Moderator
    Fuchs
    Avatar von Lobo
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #33
    Zitat Zitat von albra Beitrag anzeigen
    Warum ist das interessant ?
    Weil ich ein Dachzelt mit in den Urlaub nehmen möchte, und es nicht an einem Rasthof abmontieren möchte aufgrund einer Kontrolle.

    Zitat Zitat von albra Beitrag anzeigen
    Fragst du das auch wenn jemand ein gekauftes Dachzelt montiert hat ?
    Ja, ich würde natürlich darauf achten wenn ich mir ein Dachzelt kaufen würde.

    Zitat Zitat von albra Beitrag anzeigen
    Was verwendest du für Dachträger und was können die tragen ?
    Thule Dachträger, die können mehr tragen, als mein Jimny Dachlast verträgt. Aber mit einem Dachzelt wird es oft eng mit der Dachlast.

    Ich bin zwar nicht steliflo, aber die Fragen würden mich auch interessieren.

    Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt das Dachzelt auf einen Anhänger zu montieren, der hätte auf jeden Fall genügend Achslast. Wie dort die rechtliche Seite aussieht weiß ich nicht genau.

  14. AW: Dachzelt selberbauen

    #34
    Die Dachlast die bei der Kontrolle abgefragt wird, wird wohl die Dynamische Last sein. Also die berühmten 75Kg, da werd ich weit drunter liegen.

    Das sind auch Thule Träger und wenn die, wie du schreibst, mehr vertragen als dein Auto, dann ist doch alles in Butter.
    Es soll vorkommen dass ein Auto manchmal auf dem Dach liegt und das hält dann ziemlich gut.

  15. Moderator
    Fuchs
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #35
    Moment, ich glaube wir reden aneinander vorbei.

    Die Dachlast ist natürlich die dynamische Dachlast im Falle eines Unfalles (in meinem Falle nur 50kg). Deswegen ja die Nachfrage wie schwer das Dachzelt in etwa wird. Das "drin schlafen" ist unproblematisch vom Gewicht her.

    Leider haben viele Dachzelte mehr als 50kg Eigengewicht und sind deswegen für einen Jimny ungeeignet.

  16. AW: Dachzelt selberbauen

    #36
    Ah ok, verstehe.

    ja, dynamisch sind die Thule mit 75kg beschrieben.

    Ich bin mit meiner Bastelei bei 27kg, aber Dachzelte zum Kaufen wiegen doch auch 60kg, die schwersten.

    Aber die Frage was denn so Träger halten ist nicht uninteressant.

    Rechtlich darfst du auf dem Dach transportieren was du magst, du musst es nur richtig festmachen und die Abmessungen einhalten.

    Anhänger wir da ähnlich sein.

  17. Moderator
    Fuchs
    Avatar von Lobo
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #37
    Eben, die meisten Dachzelte (vor allem mit Hardtop) wiegen um die 60kg. Das sind leider 10kg zu viel für meinen Jimny.
    Mein Thule Träger darf auch 75kg.

    Zitat Zitat von albra Beitrag anzeigen
    Rechtlich darfst du auf dem Dach transportieren was du magst, du musst es nur richtig festmachen und die Abmessungen einhalten.
    Und die zulässige Dachlast darf nicht überschritten werden.

    Aber wenn das mit deinem MYOG-Projekt unter 50kg bleibt, dann wäre das super.

    Einen alten Jetbag habe ich noch daheim liegen.

  18. AW: Dachzelt selberbauen

    #38
    ja ich glaube schon dass ich unter 50kg bleibe.

    Na dann, setz mal die Säge an.

  19. AW: Dachzelt selberbauen

    #39
    ...könnt mich ja auch fast noch reizen so was zu bauen.. mein Dachzelt ist halt der Klassiker. Ein Legostein, klappt seitlich auf, und kostet natürlich Sprit wegen dem Windwiderstand.

    Da die Schachtel von hinten bestiegen wird und vor das scharnier ist, würde ich mir mit dem Überstand keinen Kopf machen. Es werden nicht beide Insassen nach vorn in die Klappe kriechen, das wäre nämlich m.E. dann eine Grenwertige Last für die Träger (Drehmoment) und die Box (Knickmoment)

    Bezgl. des "Zelt geht nach Innen beim klappen", bei meinem Dachzelt hänge ich vor dem Klappen vier Gummibänder von Innen ein, die ziehen den Stoff beim Klappen nach innen. Einfach und wirksam.
    Geröstet sind die Maden OK, roh sind gekochte Pilze die besseren Maden

  20. AW: Dachzelt selberbauen

    #40
    Nachtrag:

    wir hatten schon fix Stum mit dem Dachzelt. Einmal dachte ich es schmeisst den dicken Volvo um. Und am Zelt hat es mächtig gezupft.
    Ich würde noch Gurtbänder vorn an der Klappe moniteren. Geht der Wind dann in die offene Klappe und versucht die weiter zu öffnen, sind die Gurtbänder da und nehmen die Kraft auf.
    Torsion der Klappe könnte auch noch interessant werden. Du baust mit den Seitenwänden ja ein mächtiges Segel in den Wind. Der wird drauf drücken. Unten kann nicht weg, also wird die Klappe oben versuchen sich weg zu drehen. Frage ich ob die Klappe in sich so steif ist, dass die Kräfte komplett nach unten in die Scharniere gehen, oder ob die Klappe versucht in sich zu drehen um dem Wind auszweichen. Ggf. wären dann Rastbare STangen vorn (statt der Gurtbänder) hilfreich. Diese würden Zugkräfte aufnehmen können und auch der möglichen Torsion (die müsste ja dann drücken) entgegen wirken.
    Geröstet sind die Maden OK, roh sind gekochte Pilze die besseren Maden

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