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  1. Gerne im Forum

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    Dachzelt selberbauen

    #1
    Hallo,
    ich hab mal einen Bericht gefunden wo einer aus einer Dachbox ein Dachzelt gebaut hat.
    Die Idee hat mir gut gefallen,wär ein interessantes Projekt.
    Der gute Mann hat die Box mit Kunststoffplatte verbreitert.
    Ich würde da Alublech bevorzugen, bekomm ich leichter ind kann ich besser bearbeiten.
    Nur ist Alu eben auch ein guter Wärmeleiter, kann das Probleme geben ?
    Hat da no jemand schon Erfahreungen damit oder Ideeen ?

    Gruß
    Albra

  2. Erfahren
    Avatar von meisterede
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #2
    Inhaltlich kann ich dir gar nicht weiterhelfen. Zum "methodischen" hier im Thread: Erkläre doch mal genauer was und wie du vor hast und/oder verlinke den erwähnten Bericht. Das macht es anderen oft leichter, passende und konstruktive Tipps zu geben.

  3. Gerne im Forum

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    AW: Dachzelt selberbauen

    #3
    Zum isolieren könnte man gut Extremisolator verwenden. Einfach mal googlen. Ich kenns vom isolieren vom Blech von Reise(4x4) Fahrzeugen. Funktioniert da sehr gut und verhindert recht gut die Tropfsteinhöhlenneigung. Sind dicke aber flexible, selbstklebende Matten. Lassen sich einfach zuschneiden und verarbeiten.
    Ich glaub so einen Umbaubericht hab ich im Offroadforum gesehen. War gar nicht so doof, was der da gebaut hat.

  4. Gerne im Forum

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    AW: Dachzelt selberbauen

    #4
    Hallo,
    ok dann versuch ich mal ein bisschen mehr dazu zu schreiben.
    Den Artikel finde ich nicht mehr, aber das kann gut sein dass der in einem Forum drin war.

    Also die Idee ist eine Dachbox als Grundlage für ein Dachzelt zu nehmen.
    Die Dachbox in der Mitte trennen und verbreitern, damit man bequem darin liegen kann.
    Auch die Scharniere von der langen Seite entfernen und an das schmale Enden montieren damit die Dachbox dann wie so einen Fußpumpe aufgeklappt werden kann.
    Zum offen halten, sollten sich entsprechende Stoßdämpfer von einer Autoheckklappe finden lassen, evtl noch mit einer arretierbaren Stange sichern.
    Die Seiten mit entsprechendem Stoff verschließen oder ein bestehendes Zelt umschneidern.
    Dämmung und Matratze rein und fertig.
    Soweit die Theorie.

    Das mit dem "Extremisolator" sieht doch schon mal sehr gut aus. Da hier ja auch Blechwände verkleidet werden, sollte das genau das sein was ich brauche.

    Was mir noch ein bisschen Sorgen macht ist der Anschluss von den Seitenteilen aus Stoff an die untere Wanne, damit sich hier kein Wasser sammelt. Bei den gekauften Dachzelten ist hier eine Leiste drüber, aber so schön bekommen ich bestimmt eine Leiste nicht gebogen.

    Gruß
    Albra

  5. Dauerbesucher

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    AW: Dachzelt selberbauen

    #5
    Ich hab mir vor einigen Jahren ähnliche Gedanken und Pläne gemacht - letzlich war es aber einfacher und günstiger, ein gebrauchtes Dachzelt zu kaufen, bei dem ich mir relativ sicher war, dass es dicht ist. Schon eine große Dachbox zu finden war nicht so einfach, und wie willst du sie "mal eben" verbreitern?

    Lass dich von mir nicht abhalten, ich will nur sagen, dass es mir am Ende nicht so ganz einfach vorkam.

    MfG,
    Heiko

  6. Gerne im Forum

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    AW: Dachzelt selberbauen

    #6
    Ist es auch nicht, aber es ist möglich.
    Wegen dem Stoff an den Seiten: oben einen Keder einnähen und in die Dachschale die entsprechende Kederschiene einkleben/Nieten/Schrauben.
    Und unten zwischen zwei Leisten einklemmen und die Leisten verschrauben. Hat den Vorteil, das du den Stoff später noch nachspannen kannst.

    Das einzige: mit nur einem Blech als Boden hätte ich Bedenken, das das ganze insgesamt zu labbrig wird. Ich würde über eine Art Rahmen nachdenken.

    Mit ein bisschen suchen findest du im Blacklandy, im viermalvier, im OF und im BTF einige Threads über den Selbstbau von Dachzelten und Klappdächern. In Sachen Bespannung, Scharniere, Abdichtung usw. ist da bestimmt einiges übertragbar und sollte auch für dein Projekt interessant sein.

  7. Gerne im Forum

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    AW: Dachzelt selberbauen

    #7
    Hier: http://www.blacklandy.eu/blboard/for...ahl-Verbindung
    gehts grad um die Verbindung des Stoffs mit dem festen Teil. Vielleicht ist was interessantes für dich dabei.

  8. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #8
    jetzt komm ich ja ein bissl aus der Branche....


    Schwierige G´schichte....

    Ne Handelsüblich Dach(Ski)Box (so ca 210cm X 90cm) zersägen und auf 160vm verbreitern..

    Die Boxen sind im Schnitt mit 50-75KG Belastung angegeben, d.h. Du musst von haus auf ne komplette (dicke/stabile) Bodenplatte bauen, die dann an den Stirnseiten Formschlüssig an die Ursprungsform angeglichen werden muss (mit welchem Material soll dass (als Heimwerker) gehen?
    (Beim Dach das selbe ...)

    Bei den Gasdruckfedern musst Du relativ viel tüften wo du Die Anlenkpunte platzierst dass es zufriedenstellen klappt.

    Die Scharniere vorne müssen so gestaltet und dimensioniert sein (vor allem befestigt) dass sie starke seitliche Kräfte aufnehmen können (Aufgebaut, Seitenwind)

    Und ..... das is dann Championsleague... Die Stoffbespannung musst du entweder mit einem sehr gewieften Kedersystem plazieren können (irgendwie "Aufklappen, Seitenteile einziehen") oder so montieren dass das Material Knick- Fummel und Faltenfrei in der geschlossenen Box verschwindet...


    Leicht wird des alles nicht!!




    Ich würd mir ja nen Träger kaufen, ne 220X 160 Multiplexplatte draufmontieren mit diversen fest montiereten Zurrpunkten...und "auft Nacht" ein PoppUp Zelt draufwerfen, festzurren...schlafen...

  9. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #9
    Hier sind die PDF Dateien vom Erbauer.
    Dachzelt.pdf
    Dachzelt_2.pdf

    Ob ein paar mm Alu oder Kunststoff macht für die Isolation kaum einen Unterschied. Aber wenn du das Dachzelt auch kalten Temperaturen nutzen möchtest, macht es sicherlich Sinn es zu isolieren.
    Der Erbauer hat das ja auch noch gemacht, u.a. auch wegen der Kondenswasserbildung. Eine Dachluke halte ich auch für eine gute Idee.
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  10. Anfänger im Forum

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    AW: Dachzelt selberbauen

    #10
    warum oben drauf ? Man kann gut im Auto schlafen, Autobett:

    ich lege manchmal ein Bettchen in das Auto ohne großen Aufwand, kurzgefasst:
    - Beifahrersitzlehne herunter
    - Holzscheit auf Beifahrersitz
    - Trapez-Brett auf Holzscheit bis unteres Ende Kopfstütze, ges re Seite
    - Matratze drauf, Federkernmatratze gekauft, Stoff geöffnet, zwei Reihen seitlöich und vier oben heraus genommen
    - Schlafsack und Kissen drauf
    - losfahren

    abends
    - ab in eine Neureichen-Siedlung, Sackgasse
    - 2 Fensterschlitze Luft

    morgens
    - zum Fahren evtl. Holzscheit unten heraus nehmen

    Problem
    - man darf net an den Lenkerhebel rechts mit dem Fuß kommen, Abbruchgefahr,
    da hatte ich nach etlichen Nächten noch keine Idee und noch keinen Bruch ..


  11. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #11
    Zitat Zitat von losundraus Beitrag anzeigen
    warum oben drauf ?
    Da gibt es verschiedene Gründe. z.B.
    - Auto ist nicht groß genug
    - man spart sich den Umbau im Auto
    - im Auto ist es schon belegt durch Kinder, Mitreisende, etc
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  12. Gerne im Forum

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    AW: Dachzelt selberbauen

    #12
    Hallo,
    vielen Dank für die Antworten, da war doch schon mal viel dabei.
    Auch ein paar Sachen die zum Nachdenken nregen.
    Genau das war die Dachbox die zum Zelt umgebaut wurde.
    Die Luke hat mich auch fasziniert, aber ob ich das mit einplane ?

    Ja das mit dem Rahmen sehe ich auch so, das eigentliche Verbreitern mit einer Art Rahmen aus Aluprofilen, der in die bestehende Box geklebt und vernietet wird.
    Und die Lücke dann mit Alublech verkleiden. Mit einer entsprechende Schagschere und einer Abkantbank ist das gut machbar die Form der Dachbox nachzubilden. Und dann eben mit Karosseriedichtmasse einkleben und vernieten.

    Scharniere entsprechend auf einer Verstärkung montieren. Ebenso wie die Gasdruckfedern. Um den richtigen Montagepunkt zufinden, werde ich wohl ein Pappmodell basteln oder die CAD ein bisschen bemühen.

    Der Stoff macht mir noch ein bisschen Sorgen. Aber kommt Zeit kommt Rad.
    Ob sich hier ein altes zelt umarbeiten lässt oder ich einen extra Stoff kaufe, wird sich zeigen. Aber bestimmt lässt sich hier mit Papier eine entsprechende Schablone abnehmen.

    So die Theorie wird schon. Bin mal gespannt was da übrig bleibt.
    Mutig und verwegen voran.
    Mit einem gerütteltem Maß an Selbstüberschätzung wird das schon werden.

    Und das Beste:Ich hab eine Dachbox bekommen, die ist mir nicht zu schade zum auseinander Sägen.
    Falls ich tatsächlich mal anfange, werd ich versuchen das entsprechend zu dokumentieren und her einzustellen.

    Gruß
    Albra


  13. Userbeauftragte
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    Alter Hase
    Avatar von Mus
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #13
    Ich verstehe noch nicht ganz den Gewinn, der aus der Verwendung einer Dachbox entsteht, denn beim Umbau ist das ganze recht frickelig und ein Abdichtproblem hat man auch. Ich würde einfach einen flachen Kasten aus Siebdruckplatten bauen (die sind wasserunempfindlich und ziemlich einfach zu verarbeiten. Braucht man einfach Metallwinkel zum verschrauben, kräftige Schaniere, Gasdruckfedern und wasserfesten Leim. Für die Fugendichtung würde ich alte Fahrradschläuche verwenden. Bei der oberen Hälfte außen und bei der unteren Hälfte innen angetackert und alles mit Silikon abgedichtet. So läuft das Wasser gut ab und falls doch was in die Ritze kommt, nicht rein. Auch der Stoff fürs Zelt müsste sich recht gut antackern lassen.
    Als Basis kann ein normaler Dachggepäckständer dienen.

  14. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #14
    Einen Rahmen würde ich nicht bauen. Nur eine Versteifung von vorne nach hinten. Seitlich liegt die Box ja auf dem Dachträger auf und ist damit ausreichend stabil.

    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Ich verstehe noch nicht ganz den Gewinn, der aus der Verwendung einer Dachbox
    Gewicht?
    Nature-Base "Natürlich Draußen"

  15. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #15
    Zitat losundraus:
    warum oben drauf ? Man kann gut im Auto schlafen, Autobett:
    Hauptargument ggen das Schlafen im Auto ist, daß ein Auto im Stand nicht durchlüftet wird. Die Feuchtigkeit, die ein Schläfer nachts abgibt, kondensiert hinter der Verkleidung auf der Innenseite der Bleche. Nach ein paar Tagen fängt das unweigerlich an zu müffeln. Fenster offen lassen geht nicht, wenn es regnet. Es sei denn, es werden entsprechende gelochte Riffelbleche eingeklemmt. Ich habe auf Campingplätzen schon oft Leute in ihren Autos schlafen sehen und mal den Kopf reingesteckt. Die Autos stinken. Nur die Leute selbst riechen den eigenen Mief nicht mehr.
    Passiert in Wohnwagen und Wohnmobilen aber auch, wenn nicht ausreichen gelüftet wird. Da gibt es aber die Möglichkeit der Dachentlüftung. Trotzdem: gebrauchte Wohnwagen und Wohnmobile kauft man , indem man erst mal die Nase reinsteckt. Hängt der Gestank erstmal drin, bekommst Du den kaum noch raus. Da haben wir so unsere Erfahrungen gemacht beim früheren Kauf unserer Wohnwagen. Nase reinstecken und gleich rückwärts wieder raus.


    Was mich an dem Thema interessiert: Warum macht man das? Ausgeklügelte stabile Dachzelte, die es ja auch gebraucht gibt, kosten ja nicht die Welt und sind sicher gebrauchstauglicher als irgendwelche improvisierten labilen Gebilde.
    Wenn man es aber ordentlich machen will, damit die Konstruktion einem gekauften Fabrikzelt ebenbürtig ist, scheint das Ganze ja sehr aufwendig zu sein. Kommt man da wirklich billiger ? Mit oder ohne Einrechnung der Arbeitsleistung? Da hätte ich dann mal gerne eine Kostenaufstellung gesehen. Oder geht es um das stolze " selbst gemacht", auch wenn es noch so windschief ist? Wäre ja ein Argument, wenn man so etwas als Hobby betreibt. Was also ist die Intention?

    Ditschi
    Geändert von Ditschi (17.01.2017 um 12:25 Uhr) Grund: Man entdeckt immer wieder Schreibfehler

  16. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #16
    Mir stellt sich die Frage: Was sagt der TÜV dazu.
    War ist bei einem Verkehrsunfall?
    Was sagt die Versicherung bei selbstgebauten Dachaufbauten?

    Gruß Peter
    Wir reis(t)en um die Welt, und verleb(t)en unser Geld.
    Wer sich auf Patagonien einlässt, muss mit Allem rechnen, auch mit dem Schönsten.

  17. AW: Dachzelt selberbauen

    #17
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    [COLOR="#808080"]Hauptargument ggen das Schlafen im Auto ist, daß ein Auto im Stand nicht durchlüftet wird. Die Feuchtigkeit, die ein Schläfer nachts abgibt, kondensiert hinter der Verkleidung auf der Innenseite der Bleche. Nach ein paar Tagen fängt das unweigerlich an zu müffeln. Fenster offen lassen geht nicht, wenn es regnet. Es sei denn, es werden entsprechende gelochte Riffelbleche eingeklemmt. Ich habe auf Campingplätzen schon oft Leute in ihren Autos schlafen sehen und mal den Kopf reingesteckt. Die Autos stinken. Nur die Leute selbst riechen den eigenen Mief nicht mehr...
    Ich hab in so ein "Riffelblech" einen großen Ultrasilent-PC-Lüfter eingebaut (sehr leise und wenig Strom), der beim Entlüften hilft. Allerdings ist unser VW-Bus auch isoliert und mit speziellem Velourstoff bezogen, der etwaige Feuchtigkeit aufsaugt und verdunsten lässt. So läuft nichts hinter irgend welche Verkleidungen. Aber der Lüfter unterstützt das sehr gut, vor allem bei kälteren Temperaturen. Wenn wir länger unterwegs waren, lass ich den Lüfter auch mal ein paar Tage in der Tiefgarage laufen; Ditschi hat recht, stinkende Autos sind eklig.

    Zitat Zitat von albra Beitrag anzeigen
    ...Mutig und verwegen voran. Mit einem gerütteltem Maß an Selbstüberschätzung wird das schon werden...
    Das ist die richtige Einstellung! Lass uns teilhaben an dem Projekt und viel Erfolg!

    Viele Grüße
    Ralf
    (www.)gemeinsam-draussen.de = Susi & Ralf. Der User "GemeinsamDraussen" ist Ralf.

  18. Dauerbesucher

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    AW: Dachzelt selberbauen

    #18
    Zitat Zitat von peter-hoehle Beitrag anzeigen
    Mir stellt sich die Frage: Was sagt der TÜV dazu.
    War ist bei einem Verkehrsunfall?
    Was sagt die Versicherung bei selbstgebauten Dachaufbauten?
    Das gilt als Ladung - Transport von Ladung auf dem Dach ist prinzipiell zulässig, da haben auch TÜV und Versicherung nichts dagegen. Wenn beim (leichten) Unfall die Ladung fliegen geht, ist vermutlich erstmal von fehlerhafter Ladungssicherung auszugehen und das kann natürlich Ärger geben.

    Dass man sich (während der Fahrt) an die vom Autohersteller angegebenen maximal zulässigen Dachlasten hält und die vorgesehenen Befestigungspunkte (Reling) verwendet, ist ja hoffentlich klar.

    MfG, Heiko


  19. Userbeauftragte
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #19
    Zitat Zitat von JonasB Beitrag anzeigen
    Gewicht?
    Ich komme beim schnellen überschlagen auf irgendwas um die 15 kg. Dürfte in der Größenordnung doch kein Problem sein. Auch bei 20 noch lange nicht.


    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Zitat losundraus:

    Nach ein paar Tagen fängt das unweigerlich an zu müffeln.
    Nicht zwangsläufig. Und: ja ich rieche sowas.
    Fenster offen lassen geht nicht, wenn es regnet.
    Wenn man das richtige Auto hat schon Beim Berlingo z.B. gibt es das Heckfenster seperat klappbar. Da regnet nix rein, wenn man es auf ca 45 Grad fixiert.


    Was mich an dem Thema interessiert: Warum macht man das? Ausgeklügelte stabile Dachzelte, die es ja auch gebraucht gibt, kosten ja nicht die Welt und sind sicher gebrauchstauglicher als irgendwelche improvisierten labilen Gebilde.
    Neue sind schweineteuer, gebraucht müffeln genau so gerne wie Wohnwagen, Camper, Zelte,...

    Wenn man es aber ordentlich machen will, damit die Konstruktion einem gekauften Fabrikzelt ebenbürtig ist, scheint das Ganze ja sehr aufwendig zu sein. Kommt man da wirklich billiger ? Mit oder ohne Einrechnung der Arbeitsleistung? Da hätte ich dann mal gerne eine Kostenaufstellung gesehen.
    Ohne jetzt genauer geplant zu haben (noch ist das Zukunftsmusik, denn noch passen wir alle inne rein) komme ich auf um die 250-300 € Material und ein Wochenende Arbeit (für den Ansatz, den ich wählen würde). Ähnliche Größenordnung war es für die Schlafplattform für innen. Das ist schon eine andere Hausnummer als ein Dachzelt.

  20. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Dachzelt selberbauen

    #20
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Zitat losundraus:

    Hauptargument ggen das Schlafen im Auto ist, daß ein Auto im Stand nicht durchlüftet wird. Die Feuchtigkeit, die ein Schläfer nachts abgibt, kondensiert hinter der Verkleidung auf der Innenseite der Bleche. Nach ein paar Tagen fängt das unweigerlich an zu müffeln. Fenster offen lassen geht nicht, wenn es regnet. Es sei denn, es werden entsprechende gelochte Riffelbleche eingeklemmt. Ich habe auf Campingplätzen schon oft Leute in ihren Autos schlafen sehen und mal den Kopf reingesteckt. Die Autos stinken. Nur die Leute selbst riechen den eigenen Mief nicht mehr.
    Passiert in Wohnwagen und Wohnmobilen aber auch, wenn nicht ausreichen gelüftet wird. Da gibt es aber die Möglichkeit der Dachentlüftung. Trotzdem: gebrauchte Wohnwagen und Wohnmobile kauft man , indem man erst mal die Nase reinsteckt. Hängt der Gestank erstmal drin, bekommst Du den kaum noch raus. Da haben wir so unsere Erfahrungen gemacht beim früheren Kauf unserer Wohnwagen. Nase reinstecken und gleich rückwärts wieder raus.

    Ditschi
    Langsam....

    Bei alten Womos kommt der Moder aus der Wand, Boden und Deckenkonstruktion....(des fault alles so langsam vor sich hin) ..der innere Geruch..ist das selbe Phänomen wie früher der Besuch bei den Großeltern.... ...des riecht halt alles komisch...

    ne, im Ernst, innen fault es eher seltener, das Holz nimmt war Feuchtigkeit auf, aber "unterm Jahr" trocknet des schon alles wieder.

    Beim PKW ist 99,99% Plastik, des nimmt eher weniger auf, und der Kondenz schlägt sich quasi komplett eh an den Scheiben ab...(Kältebrücke)

    Schlimmer is da eher die brutale Hitze am Morgen ...

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