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  1. AW: [IS] Wenn Du Buddha zum Lachen bringen willst, erzähl' ihm von Deinen Plänen

    #41
    Mitreisende: neumania
    Toller Bericht und seitdem Du in Gegenden bist, wo ich war, wird die Sehnsucht nach Island nur um so stärker


    Zitat Zitat von neumania Beitrag anzeigen
    In Vík gehe ich dann erst einmal zur TI, höre das Wetter und bekomme den Tipp, dass es einen Weg über den Hausberg, den Reynisfjall, zum Strand und den Basaltformationen auf der anderen Seite gibt. Will ich morgen spontan (?!) machen.
    Bin bei nebeligem Wetter da hoch und oben einmal rum als "Trailrunning" war aber eine coole Runde, das Runter auf der anderen Seite, habe ich nicht mehr gemacht, weil ich am Nachmittag noch einen Bus bekommen musste.


    Zitat Zitat von neumania Beitrag anzeigen
    Also ab zum Zeltplatz, direkt zwei Übernachtungen gebucht
    DAS war einer der ganz wenigen Fehler meines ganzen Urlaubs, ab Vik wollte ich noch "Urlaub" machen und dachte auch an zwei Tage …aber das war der gruseligstes Campingplatz seit ganz langer Zeit. Ich bin mal gespannt, was Du davon zu berichten weisst.


    Zitat Zitat von neumania Beitrag anzeigen
    Picknick mit nettem Ausblick
    Da war ich ein paar Mal und hatte auch entsprechenden Ausblick vom Zelt, aber ich habe das Meer nicht ein mal auch nur ansatzweise SO ruhig gesehen
    Aktuelle Bilder von unterwegs … kommindiepuschen auf Instagram

  2. AW: [IS] Wenn Du Buddha zum Lachen bringen willst, erzähl' ihm von Deinen Plänen

    #42
    Zitat Zitat von HaegarHH Beitrag anzeigen
    Toller Bericht und seitdem Du in Gegenden bist, wo ich war, wird die Sehnsucht nach Island nur um so stärker



    Bin bei nebeligem Wetter da hoch und oben einmal rum als "Trailrunning" war aber eine coole Runde, das Runter auf der anderen Seite, habe ich nicht mehr gemacht, weil ich am Nachmittag noch einen Bus bekommen musste.



    DAS war einer der ganz wenigen Fehler meines ganzen Urlaubs, ab Vik wollte ich noch "Urlaub" machen und dachte auch an zwei Tage …aber das war der gruseligstes Campingplatz seit ganz langer Zeit. Ich bin mal gespannt, was Du davon zu berichten weisst.



    Da war ich ein paar Mal und hatte auch entsprechenden Ausblick vom Zelt, aber ich habe das Meer nicht ein mal auch nur ansatzweise SO ruhig gesehen
    Danke für's Lob, freut mich

    Der Campingplatz war schon ziemlich gut besucht, aber weder in 2015 noch 2016 fand ich's gruselig; vielleicht war ich auch einfach zu entspannt

    Und das Wetter: in fünf Jahren war ich vier mal da und hatte vier mal schönes Wetter und ruhige See; letztes Jahr bin ich allerdings dann quasi vor'm Wetter geflüchtet...
    Geändert von neumania (16.04.2017 um 19:56 Uhr)

  3. AW: [IS] Wenn Du Buddha zum Lachen bringen willst, erzähl' ihm von Deinen Plänen

    #43
    25.07.2015

    Schlafmaske und Ohrstöpsel sei Dank wache ich ausgeruht auf und frühstücke lange.

    Der Zeltplatz ist gut besucht, durch die verschiedenen Areale und auch dem Bewuchs in meinem Bereich ist es trotzdem recht entspannt. Zum Frühstücken ergattere ich sogar eine Sitz-/Tischkombination in der Sonne, so dass ich mir Zeit lasse

    Ich schlendere durch’s Dörfchen, schaue noch einmal in der Touri-Info vorbei, kaufe im Supermarkt noch ein Eis und beginne direkt gegenüber den Aufstieg auf den Reynisfjall. Sieht ganz gemütlich aus der Weg, geht aber doch stetig in die Höhe, so dass kleine Pausen für schöne Rundumblicke durchaus willkommen sind.


    Blick auf Vík

    Schon auf dem Weg hinauf sehe ich die ersten Puffins und freue mich über den Anblick, ich mag sie einfach


    huiiii...



    Oben angekommen stehe ich erst einmal im Seenebel, Richtung Reynisdrangar klart es dann auf einmal auf und ich habe besten Blick auf die Basaltzacken.


    Erst noch im Nebel...


    ...klart es auf einmal auf

    Auf dem weiteren Weg die Klippen entlang dann Puffins zuhauf; jetzt fehlt das Tele, aber irgendwas ist ja immer


    ich werde zum Puffin-Fotografierer-Fotografierer






    Landung


    Blick auf Kap Dyrhólaey, das heute sogar fußläufig zu erreichen wäre


    Gesellschaft

    Auf der anderen Bergseite geht es dann hinab und an den schönen schwarzen Strand; Mann, oh Mann: ist das eine Touri-Ecke geworden… War ich hier letztes Jahr abends fast allein, stehen jetzt viele Autos und sogar Busse hier; tatsächlich hat man sogar auch Gastronomie hingebaut, die trotz happiger Preise rappelvoll ist.


    trotzdem schöner Basalt am Strand

    Also wieder zurück auf den ruhigen Berg, Zwischenstopp am Supermarkt und wieder idyllisches Picknick am Strand. Hach…

    Geändert von neumania (16.04.2017 um 20:25 Uhr)

  4. AW: [IS] Wenn Du Buddha zum Lachen bringen willst, erzähl' ihm von Deinen Plänen

    #44
    26.07.2015 Skaftafell

    Nach wieder erholsamer Nacht bin ich um ½ 7 schon wach und fit, um 8 Uhr bereit zu gehen. Da die Busse wieder erst viel später fahren gehe ich zur Straße und aus Vík heraus mit erhobenem Daumen.

    Tatsächlich ist der Autoverkehr um diese Uhrzeit (an einem Sonntag) eher null, also gehe ich einfach. Ich sehe kurz hinter Vík einen Läufer und denke ausnahmsweise einmal nicht: hätte ich jetzt auch Lust zu. So weit bin ich also schon fernab meines „normalen“ Lebens

    Wie die letzten Tage schon gehe ich entspannt, entdecke abseits des Weges nette Details und freue mich des Lebens an sich, da naht nicht nur ein Auto; nein, es hält sogar. Drinnen der Läufer von vor 1 ½ Stunden, der sich, wie er mir erzählt, beim Laufen schon vornahm: den armen Drops nehme ich mit, wenn’s kein anderer tut.

    So fahre ich mit einem niederländischem Lehrer und seiner Tochter direkt zum Skaftafell, super!
    Ich bin damit schon um ½ 12 schon am Skaftafell, da fährt der Bus in Vík noch nicht einmal los…

    Ich gehe zum ausgewiesenen Container ganz im Süden auf der anderen Seite des Areals um den Zeltplatz zu buchen/bezahlen, lerne dort, dass von 10-17 Uhr das nur im Visitor-Center geht, wo ich angekommen bin. Priml. Auf dem Weg dorthin zurück werde ich das Zelt schon einmal los und buche/bezahle.

    Zurück am Zelt esse ich zu Mittag und lerne meine Nachbarin kennen: eine Niederländerin, die ihren Master (oder was) in Geologie (oder so) macht und für ihre Arbeit täglich eine Route von Messsonden abgeht und deren Ergebnisse sammelt; was es nicht alles gibt…

    Nach dem Essen gehe ich erst einmal zu den beiden Hütten, in denen man bei Veranstaltern geführte Touren buchen kann. Meine Wunschtour auf den Hvannadalshnúkur ist beim ersten Veranstalter ausgebucht, dann also zum nächsten; auch dort leider ausgebucht, bietet mir die junge Frau eine Gletschertour an, wie Tina und ich sie schon zweimal gemacht haben; mein Blick spricht wohl Bände, denn sie fragt direkt, ob es wohl „a bit more challenging“ sein dürfte, was ich bejahe.

    Sie schaut noch einmal in’s Programm und bietet mir eine Einführungstour in’s Eisklettern an, es gibt noch genau einen Platz; also am letzten Tag Eisklettern, cool

    Für diesen Nachmittag entschließe ich mich dann schnell für den Skaftafellsheiðiloop, eine schöne Runde am Kristínartindar vorbei:
    Ich starte am Zeltplatz, halte auf den Skerhóll zu und mache auf einmal kräftig Höhenmeter bis ich auf einen breiten Rücken gelange; von dem aus habe ich dann großartige Blicke in’s Tal Morsárdalur, auf den kleinen Gletschersee Morsárlón und die zugehörige Gletscherzunge Morsárjökull, echt imposant!


    Blick in's Morsádalur


    auf dem weg zum Kristínartindar

    Dann geht’s in eine Kehle vor dem Gipfel Krístinartindar hoch und auf einmal habe ich einen großartigen Blick auf den Skaftafellsjökull, abgefahren! Zu fotografieren ist das selbst mit 24mm Brennweite nicht, aber vor drei Jahren hatte ich ja schon ein schickes Foto mit dem Fisheye gemacht


    ...so war's 2015

    Ich sehe dann noch Gestalten auf dem Gipfel des Krístinartindar rumturnen, das ist mir alleine und ohne Hiking Poles doch ein wenig unheimlich, sehe aber später auf der Karte, dass das tatsächlich als Teil einer Wanderung auf der Karte eingezeichnet ist; Wahnsinn…

    Ich kraxle dann weiterhin mit Blick auf die Gletscherzunge zurück Richtung Norden und verfranse mich zum Schluss wie schon vor drei Jahren ohne Karte ein wenig, komme irgendwie aber doch wieder an der TI an und stelle fest:

    Die Runde hat (zwar) knackig Höhenmeter, bietet aber schöne Blicke auf’s Morsárdalur, den Morsájökull samt kleinem Gletschersee und dann auch noch einen imposanten Blick auf den Skaftafellsjökull, sprich: spektakulär und hoch empfehlenswert.

    Um ½ 8 bin ich zurück, gehe Duschen und dann isses gut für heute; morgen Jökulsárlón, hurra!

  5. AW: [IS] Wenn Du Buddha zum Lachen bringen willst, erzähl' ihm von Deinen Plänen

    #45
    27.07.2015 Jökulsárlón

    So, ich werde um 7 Uhr wie bestellt wach, frühstücke in der Sonne und sitze um ½ 9 Uhr im Bus zum Gletschersee.

    Die 2500 Kronen für den kurzen Weg finde ich schon happig, dafür bin ich aber auch kurz nach neun schon da


    da simmer wieder

    Lernerfolg vom letzten Sommer: ich buche ERST die Zodiac-Bootstour und verliere mich DANACH in der Fotografie am Strand.







    Um ½ 12 geht’s dann los mit der Bootstour: nach Aussuchen und Anziehen von Kälteschutzanzug und Rettungsweste werden wir zum Anlegesteg gefahren und entern das Zodiac;


    und alle Mann und Frauen rein

    dann geht’s volle Luzie durch den See bis fast an den Gletscher, wo wir in imposanter Lautstärke hören und sehen, wie zwei Eisbrocken vom Gletscher abbrechen und im See landen; wie dengeln weiter durch den See und gucken schwimmendes Gletschereis und ich stelle fest: ist doch was anderes als die „normale“ Amphibien-Tour, macht noch mehr Spaß und ist den Aufpreis durchaus wert!


    huiii ('mal wieder )



    Nach der Rückkehr geht’s wieder an den Strand, um ½ drei isses dann auch gut





    Als ich entdecke, dass es einen 15 km-Trail an einem weiteren Gletschersee vorbei zum Fjallsárlón gibt, folge ich diesem neugierig ein wenig.
    Während ich hadere, ob ich ihn wirklich komplett gehen will (habe schon Hunger, es würde echt spät und zurück zum Skaftafell trampen muss ich auch noch) entdecke ich die Möglichkeit, im Wasser spiegelnde Eisberge zu fotografieren; das also auf dem Rückweg zur Straße hingebungsvoll tuend stehe ich um 5 Uhr an derselben (also Straße, nicht Uhr ) und strecke den Daumen raus.







    Nachdem einige Autos an mir vorbeifahren nähert sich ein Wohnmobil und während ich noch denke, dass von denen noch nie eins gehalten hat, werde ich just von diesem mitgenommen. Es wird bewohnt von einem deutschen Rentnerpaar, die mit mir noch einen Zwischenstopp am Fjallsárlón machen, dann setzen sie mich tatsächlich direkt am Skaftafell ab, obwohl sie eigentlich auf der 1 weiter nach Westen wollen; sehr nett, Danke schön!

    Das von der Rückfahrt für das Busticket gesparte Geld investiere ich direkt in Fish’n chips, dann geht’s auch bald ab in’s Zelt, Feierabend.







  6. AW: [IS] Wenn Du Buddha zum Lachen bringen willst, erzähl' ihm von Deinen Plänen

    #46
    28.07.2015 Ausklingen beginnt

    Auch wenn morgen noch das Eisklettern ansteht ist die Überschrift Programm:
    Nach mehrmals Umdrehen stehe ich um 8 Uhr ausgeschlafen auf, frühstücke in der Sonne und komme mit den Zeltnachbarn (auch aus Deutschland) ausgiebig in’s Quatschen.

    So ist es dann schon 11, als ich die auf der Karte M2 betitelte Wanderung zum Morsárjökull beginne, die durch’s linke Tal, das Morsárdalur führt.


    kleiner Wasserfall unterwegs

    Ich schlendere bei schönstem Wetter durch’s Mäander und überquere zweimal den Hauptlauf auf einer Brücke; dann geht’s durch Birkenwäldchen weiter, immer mit einem schönen Blick über die Schlucht und schließlich auch auf die Gletscherzunge.


    die erste Brücke

    Nach einem letzten Hügelchen dann werde ich belohnt mit einer überaus schönen Aussicht auf Gletscherzunge und –see, sowie einem Päuschen mit einem Snickers, auf welches ich mich schon seit Beginn der Wanderung freue


    Gletscherzunge samt -see

    Dann, der Wind kommt aus Richtung der Gletscherzunge, wird’s doch recht schnell kühl, also zurück.
    Ab der vorher begangenen Brücke halte ich mich in Gehrichtung links an den Hang geschmiegt: es geht weiter durch üppiges Grün, das Gelände ist ein wenig profilierter mit mehr Höhenmetern, vermittelt aber auch ein wenig Rundtourcharakter.


    durch die grüne Hölle


    die zweite Brücke

    Außerdem gibt mir die Wegführung auch noch Gelegenheit ein paar Langzeitbelichtungen am Svartifoss zu machen, da auf Grund der späten Uhrzeit nicht mehr viel Publikum da ist.


    der Svartifoss auf seiner x-ten Ablichtung, trotzdem schön...

    Anschließend geht’s zum Zelt, dann Duschen, noch ein Büchlein für Tina kaufen und zum Abendbrot gibt’s einen sehr leckeren Bagel mit Lachs

    Ich lese noch ein bisschen und gehe dann schlafen mit Vorfreude auf’s Eisklettern morgen.

  7. AW: [IS] Wenn Du Buddha zum Lachen bringen willst, erzähl' ihm von Deinen Plänen

    #47
    29.07.2015 auf dem Eis!

    Ich bin um ½ 8 wach und frühstücke, danach besuche ich den Ausläufer des Skaftafellsjökull und erkenne in der Erinnerung an 2012, dass doch einiges geschmolzen ist und der Ausläufer signifikant Schwund hat. Keine großartig neue Erkenntnis in Bezug auf Gletscher also

    Wieder zurück am Zelt gibt’s ein frühes Mittagessen und schon geht’s zu den Glacier Walks; früh dran trinke ich erst mal einen Kaffee, probiere schwer steigeisentaugliche Schuhe an und lerne den Guide, Félipe aus Chile, kennen.

    Dann lerne ich auch die eintrudelnden Mitkletterer kennen: ein französisches Paar und zwei junge Frauen aus den USA; wir bekommen jede/r noch Helm, Steigeisen, Eisäxte und Klettergurt verpasst, und geht’s ab in den Bus.

    Laut mit den Dire Straits beschallt werden wir zum Falljökull gefahren, dort gehen wir ein wenig Richtung Gletscher und schon heißt es: crampons on, hurra!


    der Svínafellsjökull in der Vorbeifahrt


    die letzten Meter bevor es in die Steigeisen geht

    Denn dann wird’s schön: wir gehen immer weiter Richtung Gletscher, machen einen kleinen Fotostopp an einer kleinen, aber schönen Eishöhle und gelangen schließlich zu unserem ersten Übungsobjekt, einer Eiswand, die bezwungen werden will.


    im Gänsemarsch hinauf...


    ...und immer weiter


    kleiner Fotostopp


    ein Eishäuschen


    da soll's hochgehen, Félipe schraubt die Sicherungen

    Ich darf anfangen, quite tricky, hänge nach kurzer Zeit wortwörtlich in den Seilen und bin oben total erschöpft wegen vor Überanstrengung dicker Arme.




    wortwörtlich geschafft im schönsten Panorama

    Der Grund: Eisklettern erklärt Félipe uns so, dass man mit den Armen quasi nur fixiert/sichert und die Beine die Arbeit machen lässt; also mit den Eisäxten in die Wand, einen Fuß nach dem anderen mit der Steigeisenspitze in’s Eis rammen und hochdrücken, Eisäxte neu positionieren und so weiter.

    Da die anderen das beim ersten Mal genauso wenig schnallen wie ich, hängen alle eher früh als spät am Sicherungsseil; beim zweiten Durchgang fällt es aber allen sichtlich leichter, Lernerfolg ist also durchaus vorhanden

    Nun die nächste Herausforderung: wir suchen uns eine Crevasse, also eine Gletscherspalte, in die wir von oben heruntergelassen werden und dann wieder herausklettern sollen. Hört sich erst mal nicht viel schwieriger an als vorher, aber ich lerne, dass hier der psychologische Aspekt nicht zu unterschätzen ist: schafft man die Wand vorhin nicht, wird man im Zweifel runtergelassen und ist safe; schafft man es aus der Crevasse nicht selbst heraus ist das schon anders…


    Félipe schraubt wieder Sicherungen


    und dann geht's runter


    und runter...


    ...nur um wieder hochzuklettern


    die Aussicht dabei jederzeit spektakulär!

    So „verlieren“ wir auch direkt beim ersten Durchgang eine Amerikanerin: sie rutscht aus den Schlaufen der Äxte und den Handschuhen selbst und muss mit den Nerven fix und fertig von Félipe und mir mit dem Sicherungsseil hochgezogen werden. Sie ist so bedient, dass für sie für heute Schluss ist mit Eisklettern.

    Wir suchen und finden eine zweite Crevasse, da erwischt es dann den Franzosen: schon beim Herablassen ist er verkrampft, klettert noch alleine nach oben, ist zum Schluss aber einfach nicht mehr in der Lage über die Kuppe auf die Ebene zu gelangen; wir ziehen auch ihn auf’s Eis und weil auch die zweite Amerikanerin die Lust verloren hat, dürfen die Französin und ich noch Extratouren klettern.





    Während der ganzen Zeit ist das Panorama hier mitten im Gletscher so spektakulär, dass allein das schon die Tour zu einem echten Highlight zum Abschluss macht!
    Der Lernerfolg des Eiskletterns meinerseits und die hoffentlich tollen Fotos hier oben runden (zumindest für mich) alles ab


    und das gibt den Halt

    Um ½ 7 Uhr sind wir wieder im Skaftafell, wo ich mich noch herzlich bei Félipe bedanke, dann plausche ich noch ein bisschen mit den Zeltnachbarn und morgen geht der Bus nach Reykjavik…

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