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  1. Gerne im Forum

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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #21
    Zitat Zitat von Benzodiazepin Beitrag anzeigen
    dann empfiehlt der DAV aber komische sachen!
    Mein Fehler, hatte mich vertippt. Habe es korrigiert auf -20°C

  2. Erfahren
    Avatar von beerlao
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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #22
    Wenn es Kunstfaser werden soll würde ich schon den Mammut Tyin empfehlen auch wenn es ein ganz schöner Klopper ist, alles andere wäre mir zu kalt, mit weniger als 2kg Kunstfaser kommst du eh nicht weg.
    Die MTI ist eine der besseren Kunstfasern, da gibt es auch Unterschiede in der Qualität der Füllung.

    Was viele nicht bedenken, auf Dauer ist Kunstfaser oft teurer als Daune da die Haltbarkeit viel schlechter ist.
    Alternativ kannst du auch 2 Schlafsäcke kombinieren ist flexibler und vielleicht auch günstiger.

    Nasenschutz halte ich für unnötig, friere da nie eher kühlt der Oberkörper oder die Füße aus
    VBL halte ich selbst für sehr angenehm im Winter, die Wärmeleistung wird dadurch enorm erhöht.
    Geändert von beerlao (22.12.2016 um 10:29 Uhr)

  3. Vorstand
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    Avatar von Ziz
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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #23
    Zitat Zitat von beerlao Beitrag anzeigen
    Was viele nicht bedenken, auf Dauer ist Kunstfaser oft teurer als Daune da die Haltbarkeit viel schlechter ist.
    Das ist mir neu. Ich dachte immer, Daune wäre die Mimose und Kunstfaster sehr widerstandsfähig und langlebig.

  4. Vorstand
    Alter Hase
    Avatar von derray
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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #24
    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Das ist mir neu. Ich dachte immer, Daune wäre die Mimose und Kunstfaster sehr widerstandsfähig und langlebig.
    Das hängt sehr vom Nutzungsverhalten und den Tourkarakteristika ab. Bei Dauernutzung, wie auf Langstreckentrails, hält Kunstfaser länger. Bei Kurztouren, am besten bei zweistelligen Minustemperaturen und mit VBL, und einer guten Möglichkeit den Schlafsack anschließend wieder richtig durchzutrocknen liegt Daune vorne.
    Aber auch dann hängt noch viel davon ab, ob man den Sack in einem Kompressionsbeutel zu Tode komprimiert oder ihn locker in den Rucksack legt und und und ...

    mfg
    der Ray
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    is the belief someone else will take care of it"
    Robert Swan

  5. Erfahren

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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #25
    Also grad im Winter heißt es ausprobieren ausprobieren ausprobieren....
    Das kann dir keiner ersparen....
    Die einen schwören auf VBL, die anderen nicht....

    Die einzige Erfahrung die man (glaube ich) wirklich ganz generell weitergeben kann ist , daß gerade gerade im Winter Reserven Gold wert sind.....wenn der Tourentag mal sehr anstrengend war und es nur in paar grad kälter wird als erwartet kommen 2 Faktoren zusammen die sich hinsichtlich kältempfinden und Erholung gefühlt nicht additieren sondern multiplizieren ! Das trifft zwar auch im Sommer generell zu, aber im Winter gern auch mal doppelt so heftig. Da ist man heilfroh wenn der Schlafsack ordentlich Reserve hat.

    Ansonsten hat halt wirklich alles seine Vor- und Nachteile.
    Beispiel:
    Ein etwas längerer Schlafsack wiegt mehr als ein nur ausreichend langer, bietet viel Raum an den Füßen den man warm bekommen muss, aber halt auch Platz um Innenschuhe, Zusatzsocken und ne Flasche Wasser sowie alles was nicht einfrieren darf am Fußende mit reinzupacken...Ist das das Mehrgewicht wert ?

    oder auch 2 Schlafsäcke kombinieren....
    Neben dem Fakt das es nicht mit jeder Kombination Sinn macht müssen diese aber auch gut ineinanderpassen. Zudem bringt diese Version (quasi) zwangsläufig mehr Gewicht mit, als nur 1 Schlafsack für die gleiche T-Komf (2 Hüllen, 2 Reißverschlüsse). Bietet natürlich andererseits durch auch Vorteile....aber wo liegen Deine Prioritäten ? ? ? ?

    Und so kannst Du nehmen was Du willst, es wird immer jemand geben für den die Vorteile einer Sache mehr wiegen als die Nachteile und jemanden der es ganz anders sieht....

  6. Neu im Forum

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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #26
    Eine Tour, egal wie klein sie ist, beginnt mit der Planung. Wetter und Gegebenheiten vor Ort gehören da mit dazu. Hast du einen Schlafsack der bis -15 im Comfort Bereich geht und es ist -20 angesagt, ja dann würde ich es mir überlegen. Dazu muss ich sagen, dass es je nach Stelle auch mal kälter sein kann als angegeben. Reserve ist immer gut! Wenn du Ahnung hast von Scheebauten, kannst du damit viel rausholen. Aber bedenke dass du je nach Tour und Ereignisse gerne einfach mal den Schlafsack hinschmeisst ohne 2 Stunden zu budeln. Dazu wirst du auch nicht immer genug Schnee vorfinden.
    Was vors Gesicht halten kannst du wenn es wirklich Kalt ist. Da kannst du ne Mütze aufplustern die Locker vor dem Gesicht liegt. Alles was direkt aufliegt wird gefrieren. Atemluft ist Feucht etc. etc. Der Grundsatz gilt (fast) immer; je einfacher desto besser. Hast du einen Daunenschlafsack dann lass es mit irgendwelchen Sachen mit reinnehmen (finde ich auch nicht super bei KuFa Schlafsäcken). Besonders wenn es mehr als nur eine Nacht werden soll. Auch zu schnüren und immer reinatmen ist nicht wirklich gut. Ich habe einen Schlafsack von Fjällräven ,den Polar -20 (Der Preis ist utopisch, aber ich brauche das Ding). Der hat ein Fell, wie bei einer Kapuze(eigentlich ist es eine Kapuze), wenn ich also zu schnüre habe ich um die Nase und Mund das Fell. Das saugt nicht so viel Feuchtigkeit auf und hält trotzdem warm. Die Isomatte sollte einen R Wert von 4.5-6 haben. Auch hier gilt. Reserve ist immer gut . Ich empfehle dir hier keine Daune zu nehmen. Es gibt bei Daunen Isomatten einen Beute oder Pumpe um die Isomatte aufzupumpen (feuchte Atemluft soll nicht zur Daune gelange da sie sonst verkleben kann). Diese können gerne mal den Geist aufgeben und dann bleibt dir nur noch das aufpusten. Sie kann dir kaputt gehen (verklebte Daune) und der R Wert ist nicht mehr der selbe (auch dumm bei mehrtägigen Touren).
    Hast du deine Tour schon gemacht oder bin ich schon zu spät

  7. Neu im Forum

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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #27
    Im Winter ist Daune angesagt was den Schlafsack angeht.
    Du hast meist schon genug Gewicht in Form von Isokleidung mit, dass du nicht noch das Mehrgewicht vom Schlafsack willst.
    Die jeweilige Komfort / Limittemperatur wuerde ich als die angenehme Untergrenze ansehen. Dazu einen Thermolite Liner, falls es kaelter wird.

    Fuers Gesicht nehm ich meistens meinen Buff, den ich eh dabei habe.

    Sonstige Schlafsacktipps sind z.B. ne Wasserflasche mit dem Rest vom warmen Wasser vom Abendessen auffuellen, Tafel Schoko vorm schlafengehen... etc.

  8. Alter Hase

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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #28
    Zitat Zitat von Thilo262 Beitrag anzeigen
    Im Winter ist Daune angesagt was den Schlafsack angeht.
    Wie immer kann man da nicht pauschalisieren. Soll sowas wie Pulkas geben. Und nicht immer ist Daune leichter.

  9. Anfänger im Forum

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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #29
    Die Schlafsacktemperaturen sind meistens nicht mit kompletter Kleidung angegeben. Wenn also ein paar Grad fehlen, kann man die sehr gut mit Klamotten ausgleichen. Lieber nehm ich den leichteren Schlafsack mit und schlaf in Klamotten ;) Hab auf die weise mal eine sehr kalte Nacht mit einem deutlich zu schwachen Schlafsack geschlafen. Mollig warm war es. Ich hatte aber auch ALLES an was ich anziehen konnte, auch die Stiefel

  10. Alter Hase
    Avatar von Rhodan76
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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #30
    Super Tip Dann doch lieber einfach ein paar Gramm mehr Schlafsack mitnehmen und schon tagsüber wissen, dass ich nachts nich frieren muss.

  11. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: Ausrüstung fürs Winterbiwak

    #31
    Zitat Zitat von Rhodan76 Beitrag anzeigen
    Super Tip Dann doch lieber einfach ein paar Gramm mehr Schlafsack mitnehmen und schon tagsüber wissen, dass ich nachts nich frieren muss.

    So sieht es aus. Und Schlafsackgrenzen mit Klamotten auszuhebeln, funktioniert auch nicht bei jedem, ohne alte Diskussionen wieder aufwärmen zu wollen.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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