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  1. Anfänger im Forum

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    Pausenzeit als Kletterer

    #1
    Hallo,

    ich klettere so seit 5 Jahren und projektiere im oberen 9. Grad. Seitdem ich angefangen habe, habe ich nie ein längere Pause vom Klettern gehabt, lediglich, wenn ich mal krank war. Jetzt habe ich im Gedächtnis, dass öfter von einem Monat Pause im Jahr geschrieben wurde, weiß aber nicht mehr wo.

    Wie handhabt ihr das? Gönnt ihr euch auch mal so eine lange Pause? Was macht ihr in der Zwischenzeit? Ausgleichssport/-training? Wie geht es euch damit und danach? UND wie könnt ihr ohne Klettern in der Zeit leben? Hangboard? Ist ja schon wieder wie klettern?

    Vielleicht habt ihr auch etwas Lektüre zum Thema?

    Grüße

  2. Fuchs
    Avatar von Lampi
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #2
    Mit Deinem Niveau wirst Du hier wenn überhaupt dann nur sehr wenige Leute finden - selbst im Kletterdorf ist da die Luft schon dünn.

    Wenn Dir die Antworten auch was nutzen von jemanden, der zwei Grade niedriger unterwegs ist?

    • ... ein.. Monat Pause im Jahr.... Wie handhabt ihr das? Gönnt ihr euch auch mal so eine lange Pause?

    Ja.
    • Was macht ihr in der Zwischenzeit? Ausgleichssport/-training?

    1. Schneeschuhtouren - dort wo andere Schitouren machen.
    2. Muckibude
    3. Radeln
    4. Wandern

    • Wie geht es euch damit und danach?
    • UND wie könnt ihr ohne Klettern in der Zeit leben?

    Den Fingern geht es danach besser. Einen Monat ohne Klettern geht bei mir ohne Probs. Danach bin aber wieder heiß drauf. Kletterhalle ist aber nur was zum Fitthalten. Ich brauch dann schon den Fels.
    • Hangboard? Ist ja schon wieder wie klettern?

    Geht bei mir ohnehin nur an Henkeln, und da ist es nur ne Ergänzung zur Muckibude.
    Liebe Grüße von Lamл[tm]-Nur echt mit dem Pi und cw-Wert > 0,3
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  3. Dauerbesucher

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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #3
    ich projektiere einfach nicht im oberen 9ten Grad

    ernsthaft:
    Hangboard halte ich für völligen Quatsch, dann wäre ja noch besser zu klettern, aber halt nur 6./7. Grad oder so. Gerade die Finger sind da ja am meisten belastet, also die gehören am meisten entlastet!

    Und was sonst machen: hast Du nix, was Dir außerdem Spaß macht? Genau das würde ich machen (unter der Voraussetzung, dass es nicht die exakt gleiche Muskulatur belastet). In meinem Fall Skilanglauf, wenn es hier die Mittelgebirgsschneelage erlaubt oder radeln, inlineskaten, wandern im Sommerhalbjahr. Ich plane keinen bewussten Monat, aber aus der Lust und Laune heraus ergeben sich durchaus mal andere Aktivitäten und dadurch mal Wochen mit deutlich weniger klettern. Oder ich bin mal eine Woche krank, und habe meist eine Fortbildungswoche im Jahr.

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Hanuman
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #4
    Da gibt es ja sehr viele Meinungen dazu und ich kann nur aus meiner eigener Erfahrung sprechen.

    Als ich in dem Schwierigkeitsgrad unterwegs war, musste ich mich schon sehr selbst disziplinieren. Viel Training, gezielte Ernährung. Ich wurde aber nicht mehr besser.

    Dann hat sich am Ende des Studiums die Möglichkeit aufgetan lange zu verreisen. Ich hab nur die Kletterschuhe eingepackt und außer ein paar Mal Bouldern war ich vier Monate nicht klettern. Wochenlang Schnorcheln in Asien, danach lange Trekking Touren in Neuseeland und Südamerika und monatelang fast nur draußen schlafen haben meinen Körper einfach in eine andere Richtung gestärkt. Wieder zu Hause konnte ich alle Projekte abknispsen. Ich war einfach wieder erholt, hab mir eine andere Fitness aufgebaut und bin blöd gesagt ziemlich relaxt an die Sache ran gegangen. Jetzt 10 Jahre später hätte ich niemals mehr die Motivation wieder so zu trainieren.
    Es war brüchig, aber Gott sei Dank, schlecht gesichert...

  5. Gerne im Forum

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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #5
    Hei, ich klettere auch bei weiten nicht in deinen Graden.

    Im RCTM werden deloading weeks empfohlen, hier ein link zu einer Diskussion: http://rockprodigytraining.proboards...d-phase?page=1

    Wenn ich mal von einem Monat oder einer ähnlich langen Zeit Pause gehört habe, dann war das meistens eher mit Motivation und psychischen Erklärungszusammenhängen begründet als mit Trainingsphysiologie. Leistungssteigernd kann das auch wirken, siehe Erfahrung von Hanuman.

    Ich selbst gehe in der Skitourensaison deutlich weniger Klettern. Hoffe, dass sie bald beginnt ;)

  6. Fuchs
    Avatar von TeilzeitAbenteurer
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #6
    Wie ist das denn bei anderen Sportarten? Gilt es da als leistungsfördernd, einmal im Jahr eine größere Pause zu machen? Bei den einschlägigen Sportarten, die in Ligen stattfinden, ist das ja durchaus der Fall, wobei da während des normalen Betriebs auch ständig die Regeneration zu kurz kommt.
    In anderen Sportarten ist es so, dass speziell auf bestimmte Ereignisse hintrainiert wird, zu denen dann eine Form erreicht wird, die sich nicht dauerhaft aufrecht erhalten lässt. Mir erschließt sich jetzt nicht, warum sich das beim Klettern grundsätzlich anders verhalten sollte. Wenn ich Kommentare von Spitzenkletterern richtig deute, geht es denen ähnlich, dass sie sich zum Beispiel speziell auf eine bestimmten Wettkampf vorbereiten, um dort die beste Leistung abliefern zu können.
    Je nach persönlichen Zielen ließe sich sicherlich der eine oder andere Ansatz auf's nicht-professionelle Klettern übertragen. Wenn ich im Jahr so viel klettere, dass ich Ermüdungserscheinungen (geistig oder körperlich) bekomme, ist eine längere Pause sicherlich sinnvoll. Wenn ich ein bestimmtes Projekt habe, dass eine besondere Leistungsfähigkeit benötigt, lohnt es sich sicherlich, eine zeitlang speziell darauf zu trainieren.

    Ich persönlich klettere/bouldere auch seit ca. 5 Jahren, allerdings wenn ich gut bin zweimal, sonst einmal pro Woche und entsprechend auf grob zwei Grade niedrigerem Niveau. Projektiert hab ich auch noch nie. Entweder klettere ich Routen in wenigen Versuchen oder ich halte sie für so aussichtslos, dass ich sie auf unbestimmte Zeit verschiebe. Die einzige Route, bei der ich mal trotz mehrerer erfolgloser Versuche (drei (?) - allerdings in Abständen etlicher Wochen) wieder eingestiegen bin, haben sie mir vor der Nase weggesperrt . Größere Pausen gab es eigentlich nur nach Verletzungen, wobei ich daher auch weiß, dass auch über zwei Monate Pause relativ schnell wieder aufgeholt sind. Motivationsprobleme hatte ich dementsprechend noch nie und ausbleibende Leistungssteigerungen hab ich bislang eher auf zu geringe Trainingsumfänge zurückgeführt.
    Nachdem ich mittlerweile einen gewissen Leistungszuwachs festgestellt hab, den ich auf eine gesteigerte Regelmäßigkeit meiner Kletteraktivitäten zurückführe, hab ich mir jetzt doch mal ein Hangboard zugelegt. Das kommt zum Einsatz, wenn es unter der Woche mal nicht für einen Ausflug an den Fels oder in die Halle reicht. Ergänzt wird das ganze je nach Motivation durch etwas Ausgleichstraining und andere Sportarten - Wandern, Radfahren, Skilanglauf, was halt so anfällt.

  7. Alter Hase
    Avatar von SwissFlint
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #7
    Das Anfängerproblem beim Klettern sind nicht die Muskeln, sondern die Sehnen. Muskeln hat man schnell wieder aufgebaut, jedoch die Sehnen brauchen 4-8 Wochen, bis sie (wieder) auf dem gewünschten Niveau sind, sonst reissen sie bei ruckartigen Belastungen schnell.
    Deine Pause sollte also eine Sportart beinhalten, die die Sehnen benutzt.
    Wir hatten zusätzlich jeweils Fingertraining gemacht (während der Schulstunden )

    edit: Ich weiss nicht, ob das relevant ist, aber ein Bekannter hat während der Pausen angefangen zu boxen - inzwischen boxt er nur noch und hat dementsprechend an Gewicht zugelegt
    Geändert von SwissFlint (05.12.2016 um 09:15 Uhr)
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  8. Alter Hase

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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #8
    Zitat Zitat von nassersand Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich klettere so seit 5 Jahren und projektiere im oberen 9. Grad. Seitdem ich angefangen habe, habe ich nie ein längere Pause vom Klettern gehabt, lediglich, wenn ich mal krank war. Jetzt habe ich im Gedächtnis, dass öfter von einem Monat Pause im Jahr geschrieben wurde, weiß aber nicht mehr wo.

    Wie handhabt ihr das? Gönnt ihr euch auch mal so eine lange Pause? Was macht ihr in der Zwischenzeit? Ausgleichssport/-training? Wie geht es euch damit und danach? UND wie könnt ihr ohne Klettern in der Zeit leben? Hangboard? Ist ja schon wieder wie klettern?

    Vielleicht habt ihr auch etwas Lektüre zum Thema?

    Grüße
    gehöre auch zu denen, die irgendwo si um die 2 grade unter deinem niveau klettern (und da brauche ich schon einen guten tag)

    bie allen trainingsplänen ist ja irgendwo was mit periodisierung drinnen. stellt sich die frage: machst du sowas, oder bist du ohne solch eine wissenschaftliche herangehensweise so gut? hast du gesundheitliche problem mit dem vielen klettern? hast du keine motivation mehr?

    wenn du alle drei fragen mit nein beantwortest, sehe ich als laie eigentlich keinen zwingenden grund für eine pause. ich habe früher, als ich noch ein bisschen mehr rausgekommen bin, immer im winter lang pause gemacht, einfach, weil ich da auf skifahren/ skitouren so fixiert war, dass mich das klettern da gar nicht so interessiert hat. aktuell mach ich eigentlich nur noch pause, habe eher das entgegensetzte problem.

    zur überbrückung bietet sich alles an, was dir spass macht... kannte früher einige leute die da dann viel kiten gehen, skifahren, skitouren, biken, hochtouren....

    oder, falls du es noch nicht machst, msl-touren, ist auch eine abwechslung.

  9. Alter Hase

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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #9
    Zitat Zitat von SwissFlint Beitrag anzeigen
    Das Anfängerproblem beim Klettern sind nicht die Muskeln, sondern die Sehnen.
    wobei er ja schon auf sehr gehobenem änfangerniveau klettert...

  10. Alter Hase
    Avatar von SwissFlint
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #10
    Es geht doch um den Wiedereinstieg nach Pause...
    Zurück von Weltreise! http://ramblingrose.ch/

  11. Fuchs
    Avatar von TeilzeitAbenteurer
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #11
    Zitat Zitat von SwissFlint Beitrag anzeigen
    Es geht doch um den Wiedereinstieg nach Pause...
    ...um eine Pause von einem Monat. Ich würde jetzt nicht erwarten, dass die Sehnen innerhalb dieses Zeitraumes so starkt degenerieren, dass die Belastbarkeit ein Problem wäre. Bei den Muskeln kann das anders aussehen, aber selbst die sind binnen relativ kurzer Zeit wieder hergestellt.

  12. Alter Hase
    Avatar von SwissFlint
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #12
    Wenns so ist, ich dachte an Winterpause...
    Zurück von Weltreise! http://ramblingrose.ch/

  13. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #13
    Da wir nicht im selben Grad klettern kann ich dir direkt dazu keine Tipps geben aber vielleicht ein paar Ansätze zum recherchieren:

    Schau mal bei Guido Köstermeier auf klettertraining.de vorbei. Wahrscheinlich kennst die Seite schon. Sehr spannend sind aber seine Literaturhinweise und der theoretische Hintergrund. Wohnst du in der Nähe einer Uni und hast somit Zugriff auf eine ordentliche Bibliothek? Schau bei Köstermeier was er zur Trainingslehre schreibt. Er befasst sich in einigen Beiträgen recht genau mit den Anforderungen. Wenn du dann nach den entsprechenden Stichworten suchst findest du in der Bib wahrscheinlich jede Menge Literatur dazu. Nur eben nicht direkt zum Klettern aber es gibt noch andere Sportarten wo man u.A. Maximalkraftausdauer benötigt. Meine ersten Vermutungen würden da in Richtung Turnen gehen.

  14. Fuchs
    Avatar von jeskodan
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #14
    bin nicht so schwer unterwegs. aber grundsätzlich-- siehe hanuman

    es geht vorallem auch um mentale regeneration. also du kannst durchaus klettern, solltst aber eben nicht trainieren und nicht das normale 5 mal die woche programm bloss "locker". geh gemütlich klettern, kein projektieren... wenn dir abschalten schwer fällt dann wirklich mal 2-3 wochen nix mehr machen.



    ich persöhnlich hatte nach längerem training immer ne phase wo ich keinen bock mehr hatte auf training....(irgendwann im juni ist die eissaison rum bei mir, dann gammel ich meist ab bis ich im august langsam wieder motiviert werde) du musst dann aber keine totale pause machen, such dir nen anderen sport der dir spass macht und mach den. die fussballer machen ihre pause ja auch um runterzukommen.

    in den ruhe hasen würde ich auch nciht wie wild ausgleichtraining oder so machen sondern es mir wirklich einfach gut gehen lassen, so dass du hinterher wieder bock hast zu starten.


    ps: unterhalte dich einfach mal mit den klassichen alten recken die bei dir in der halle und fels unterwegs sind. wer die 20te saisondurchhat kann auch über sinn und unsinn von pausen etc viel erzählen (interessant ist wann die leute am besten waren

    pps: bei mir bringt die zyklisierrung mehr wenn ich darauf achte-- basis, spezifisch, wettkampfphase und wirklich die belastungen nur nach plan mache, ist zwar öfter öde hatte bei mir aber gerade durchschlageneden erfolg
    Geändert von jeskodan (05.12.2016 um 19:19 Uhr)

  15. Dauerbesucher
    Avatar von Hanuman
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #15
    Was mir auch immer geholfen hat, ist in ein anderes Gebiet zu fahren. Wenn du im Kalk projektierst, fahr doch mal Granit oder Sandstein klettern. Das ist auch irgendwie "Pause"
    Es war brüchig, aber Gott sei Dank, schlecht gesichert...

  16. Erfahren
    Avatar von beerlao
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    AW: Pausenzeit als Kletterer

    #16
    Erst mal Glückwunsch zum erreichen des oberen 9ten Grades, tolle Leistung :-)

    Um die Frage differenziert zu beantworten müsste man natürlich mehr wissen. Einiges über dich und zweitens Details zum bisherigen Training.
    Es ist ein Unterschied ob du bisher einfach nur oft klettern gehst oder und noch "Luft nach oben" wäre oder ob du fast schon täglich knüppelhart an der Grenze trainierst (bouldern, Krafttraining am Fingerboard, etc.) und dich ständig mit brennenden Unterarmen vom Vortag wieder in die Halle schleppst ;)

    Und Last but not least das wichtigste - wie ist deine Zielsetzung ?
    Kletterst du "zum Spaß" um einfach auf hohem Niveau zu klettern oder möchtest das maximal Mögliche rausholen und suchst nach Optimierungsmglichkeiten ?
    Bei ersterem zielt dein Frage vermutlich mehr auf Verletzungsprophylaxe, bei letzterem erhoffst du dir vermutlich eher eine Leistungssteigerung.

    Einen Monat gar nichts tun und auf der Couch sitzen ist natürlich kontraproduktiv, das ganze Jahr über Vollgas wäre desaströs auf Dauer, deine Sehnen und Gelenke würden sich bedanken. Wenn du bisher gar keine Pause gemacht hast, dann bau doch einfach mal ein paar lockere Tage ein, klettere eine Woche etwas leichter oder mache am besten ganz was anderes (leichtes Krafttraining, sensomotorisches Training, etc.) und fange dann wieder an zu klettern und probier mal wie es dir bekommt
    Achte auf deine gesamte körperliche Verfassung, auf das Wohlbefinden, auf Schlaf, etc. und dokumentiere alle Veränderungen die dir auffallen. Auch den Vergleich in der Kletterleistung vorher-nachher.
    Nach 1-2 Monaten machst du noch mal so eine Periode, war die Erfahrung positiv dann gerne ein paar Tage länger, dann weißt du auch das die "Pause" nicht gleichbedeutend mit einem Leistungsverlust ist, das ist entspannter für den Kopf.

    Bezüglich Lektüre, da gibt es nichts was dir genau sagt mach es so dann kommt dieses oder jenes Ergebnis raus, dazu ist der Mensch zu individuell.
    Referenzwerk bezüglich Trainingsplanung ist "Designing Resistance Training Programs" von Fleck und Kraemer.
    Ist aber eher etwas wenn man sich hochwissenschaftlich mit Trainingsplanung beschäftigen möchte und voll mit unzähligen Statistiken. Die Amerikaner haben da dort natürlich viele Erfahrungswerte aus dem Hochschulsport und dem Militär.
    Geändert von beerlao (09.12.2016 um 14:40 Uhr)

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