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  1. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #81
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Den einzigen Vorteil, den unterwegs sein für ein Baby haben kann, ist, dass es den Eltern gut tut.
    Du kennst wohl keine Babys und Kleinkinder, die in Hochhäusern in einer verschmutzten Grosstadt mit wenig Grünanlagen leben müssen.
    Ich habe zwar keine Kinder, aber von meinen Freundinen weiss ich, dass deren Babys super neugierig und gut drauf waren auf alle ihre Reisen, ob Städte, Strand oder Wald.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  2. AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #82
    Ich kenne genau zwei Paare, die ihre Kinder in einer extrem verschmutzten Grosstadt geboren haben. Nämlich Peking. Die sind beide möglichst bald von dort weggezogen, trotz gravierender eigener Nachteile, aber zugunsten der Gesundheit der Kinder.

    Dass Babies auf Reisen gut drauf und neugierig sind, kann sein. Eben - das Baby hat keine Nachteile. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Eltern dieser Babies als Alternative zum Unterwegssein das Kind ausschliesslich durch Grossstadtschluchten schieben wüden.

    Es hat jemand anders weiter oben geschrieben: Grundsätzlich mögen Babies Veränderung eher nicht, sie blühen auf bei Vertrautheit und Regelmässigkeit (das bedeutet nicht: Stumpfheit und keine Anregung).
    Viele Eltern sind in der Lage, dies auch auf Reise herzustellen. Eben: Das Baby hat dann keinen Nachteil.

    Es ist mE aber falsch, wenn Eltern behaupten, dass sie eine Reise für das Kind machen (und das gibt es nicht selten). Noch häufiger erlebe ich den Fall, dass dass aufwändige Unternehmungen mit Baby gemacht werden, um der Umgebung (und sich selbst) zu beweisen, dass alles geht "wie vorher". Das sind dann die Fälle, wo das Kind mE häufig den Kürzeren zieht.

  3. Erfahren

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #83
    @ rumpelstiel & Vegareve

    vielleicht sprecht ihr einfach von zwei verschiedenen Formen mit einem Baby zu reisen:
    a) einen Urlaub am Meer mit einem 6-9 Monate alten Baby ist aus meiner Erfahrung auch für ein Baby anregend und positiv. So habe ich es erlebt, das ist so aufregend und anregend.

    b) große Reisen in exotische Länder sind in der Tat eher die Erfüllung von Elternwünschen, weil ein Baby meiner Meinung nach eigentlich nix davon hat...

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Hunter9000
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #84
    @hunter: Danke, dass du auch mal berichtest, dass etwas nicht ganz so toll war! Respekt dafür.
    Danke! Ich hatte auch überlegt ob ich einen Reisebericht dazu schreibe, aber im Endeffekt war es dann doch etwas wenig Outdoor for outdoorseiten.

    Außerdem zeigen gut getimete Fotos, dass ja nicht alles schlecht war


  5. Alter Hase

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #85
    Jemanden, der behauptete zu verreisen, um seinem Baby etwas Gutes zu tun, habe ich noch nicht getroffen. Eltern, die meinten, sie dürften nun jahrelang nicht mehr auf Reisen, durchaus öfter.

    Meiner Meinung nach sollte eine gelungene Reise sowohl den Eltern als auch den Kindern etwas bringen. Die Eltern werden nicht durch die Geburt ihrer Kinder auf Wesen 2. Klasse reduziert. Unmöglich finde ich das nicht. Die Kinder profitieren schon einmal von der ständigen Verfügbarkeit und Nähe ihrer Eltern gerade auf einer Outdoor-Tour. Und natürlich von der zufriedenen, entspannten Stimmung ihrer Eltern dabei.

    Bei mir sah es so aus, dass ich acht Jahre lang immer entweder schwanger war oder ein Baby/Kleinkind dabei hatte. Das wäre eine arg lange Reisepause geworden.

    Unsere Kinder sind und waren sehr verschieden. Relativ robust waren sie alle. Wurden weder reise- noch seekrank. Konnten schlafen, wo immer man sie hinlegte. Wurden zunächst mindestens ein Jahr lang gestillt und vertrugen anschließend alles, was wir ihnen so serviert haben.

    Dagegen liefen sie sehr früh. Spätestens mit 10 Monaten und wollten dann viel selber laufen. Saßen sehr ungern in irgendwelchen Haltevorrichtungen, weil sie, wenn sie nicht schliefen, ständig in action waren. Waren ziemlich tollkühn. Mussten also überall hochklettern, in jeden Bach springen, ständig irgendwo runterfallen - so dass man da nur wenig ruhige Minuten hatte.

    Natürlich sind sie genau so für uns auch richtig. Aber man muss das dann berücksichtigen. War natürlich auch zu Hause nicht anders.

    Camping liebten sie. War natürlich auch nicht immer einfach. Wir mussten immer mit einem wachen Ohr schlafen, ob da nicht etwa jemand zu einer Nachtwanderung aufbrach, sobald sie mit den Reißverschlüssen klar kamen. Später musste nachts ständig irgendjemand dringend zur Toilette. Die drei synchron zum Schlafen zu bringen, war schwierig. Die Kleinste wurde am spätesten müde und wollte dann zunächst noch eine Runde mit Freudenschreien im Zelt herumgaloppieren. Und man muss immer gucken, dass da keiner in den Kocher fällt oder alternativ gerade im Bach absäuft.

    So um die Einschulung rum, suchten sie vermehrt Kontakte zu anderen Kindern auf den Campingplätzen und akzeptierten kein Herumreisen mehr. Es entwickelte sich also eine Art Urlaubsform mit Standquartier und Touren. Ab etwa 14 Jahren fanden sie alles doof und gingen folgerichtig mit 16 alleine auf Tour. Was wir durchaus bedauerten.

    Wir haben uns zuerst auf Europa beschränkt. Die USA und Kanada kamen bald dazu. Schließlich, als die beiden Großen ihr Gepäck schon selber trugen, die Kleinste aber erst 1,5 Jahre alt war, mehrere Nahostreisen.

    Kalenderspruch dabei ist: "Guck, was geht." Verallgemeinern kann man das nicht.

    Beim 1. Kind wohnten wir in einem Haus, dass überhaupt kein Außengelände hatte außer einem Parkplatz. Folgerichtig zogen wir viel durch Parks und Stadtwald. Und machten Wochenendausflüge. Später mit Garten war es angenehmer.


  6. Userbeauftragte
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    Fuchs
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #86
    Zitat Zitat von Enja Beitrag anzeigen
    Dagegen liefen sie sehr früh. Spätestens mit 10 Monaten und wollten dann viel selber laufen. Saßen sehr ungern in irgendwelchen Haltevorrichtungen, weil sie, wenn sie nicht schliefen, ständig in action waren. Waren ziemlich tollkühn. Mussten also überall hochklettern, in jeden Bach springen, ständig irgendwo runterfallen - so dass man da nur wenig ruhige Minuten hatte.

    Natürlich sind sie genau so für uns auch richtig. Aber man muss das dann berücksichtigen. War natürlich auch zu Hause nicht anders.

    Camping liebten sie. War natürlich auch nicht immer einfach. Wir mussten immer mit einem wachen Ohr schlafen, ob da nicht etwa jemand zu einer Nachtwanderung aufbrach, sobald sie mit den Reißverschlüssen klar kamen. Später musste nachts ständig irgendjemand dringend zur Toilette. Die drei synchron zum Schlafen zu bringen, war schwierig. Die Kleinste wurde am spätesten müde und wollte dann zunächst noch eine Runde mit Freudenschreien im Zelt herumgaloppieren. Und man muss immer gucken, dass da keiner in den Kocher fällt oder alternativ gerade im Bach absäuft.

    Kenn ich
    Aber der Horror wird's erst, wenn man mit so einem Kind versucht in einem Hotel Urlaub zu machen.

  7. Erfahren

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #87
    Zitat Zitat von Enja Beitrag anzeigen
    Jemanden, der behauptete zu verreisen, um seinem Baby etwas Gutes zu tun, habe ich noch nicht getroffen. Eltern, die meinten, sie dürften nun jahrelang nicht mehr auf Reisen, durchaus öfter.

    Meiner Meinung nach sollte eine gelungene Reise sowohl den Eltern als auch den Kindern etwas bringen. Die Eltern werden nicht durch die Geburt ihrer Kinder auf Wesen 2. Klasse reduziert.
    (...)
    Bei mir sah es so aus, dass ich acht Jahre lang immer entweder schwanger war oder ein Baby/Kleinkind dabei hatte. Das wäre eine arg lange Reisepause geworden.

    Unsere Kinder sind und waren sehr verschieden. Relativ robust waren sie alle. Wurden weder reise- noch seekrank. Konnten schlafen, wo immer man sie hinlegte. Wurden zunächst mindestens ein Jahr lang gestillt und vertrugen anschließend alles, was wir ihnen so serviert haben.
    (...)
    Und man muss immer gucken, dass da keiner in den Kocher fällt oder alternativ gerade im Bach absäuft.
    Moin!
    Genau! (...) Bei mir auch! (...) Kenn ich!
    God tur!

  8. Alter Hase

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #88
    Den Versuch mit dem Hotel haben wir überwiegend ausgelassen. Bis auf Hotels in Nahost. Ein bis zwei Sterne. Da war das kein Problem.

    Auf den Reisen haben wir immer zu fünft im Dreibettzimmer übernachtet. Größere hatten sie nicht. Und trennen wollten wir uns auch nicht. Das System rotierte. Jede Nacht eine andere Kombi. Unterschiedliche Partner waren unterschiedlich beliebt. Aus der Zeit ist uns immer noch die Bezeichnung "Hubschrauberschläfer" geläufig. Im Zelt verteilte sich das gleichmäßiger. Das waren alles Einzelbetten. Überwiegend verdammt schmal. Waren aber trotzdem mit die tollsten Urlaube.


  9. Userbeauftragte
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    Fuchs
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #89
    Mir fällt gerade auf, dass der TO ja eigentlich mittlerweile seinen geplanten Urlaub hinter sich haben müsste (Spätsommer/Herbst ist auf jeden Fall vorbei). Wäre ja spannend zu erfahren, wie es so gelaufen ist (oder vielleicht auch eben nicht gelaufen ist, ist ja auch keine Schande).

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