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  1. Erfahren
    Avatar von Akelei
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #41
    Bei unserem ersten Zwerg waren wir im 5. Monat schwanger auf den Azoren zum Wandern. Nochmals "weit" fliegen, was wir erstmal mit kleinen Kindern nicht machen wollen.

    Direkt nach der Geburt hatte mein Mann drei Wochen Urlaub*. Ich als Mutter habe seine Unterstützung zu Hause auch dringend gebraucht. Unser Erster hat die ersten Wochen nur geschrieen und ich meist geheult. Verreisen hätte ich da nicht wollen und wahrscheinlich auch nicht können.
    Mit unserem Zweiten zwei Jahre später hätten wir wahrscheinlich, überspitzt gesagt, direkt vom Krankenhaus auf Tour gehen können. Der ist absolut zufrieden, wenn er ab und an seine Milch bekommt und mehr braucht er nicht. Ich habe schon Angst, dass ich ihn irgendwann mal irgendwo vergesse, weil er so ruhig ist.
    Das unterstreicht Rumpelstils Aussage, dass eben jedes Kind anders ist und du es vorher nicht weißt.

    Als der erste Zwerg dann ein halbes Jahr alt war, waren wir vier* Wochen mit dem California-VW-Bus in Nordfrankreich unterwegs. Da hat er dann nicht mehr geschrieen, sondern viel mehr gelacht, aber lange Autofahrten mochte er im MaxiCosi nie. Das heisst, wir konnten ca. 2 Stunden fahren und mussten dann wieder Pause machen. Ich fand' aber auch noch nach einem halben Jahr das Reisen anstrengend, weil ich dauernd unter Anspannung war, ob das Kind schreit. Wir haben aber auch zu wenig Pausen gemacht. Erst an einem der letzten Tage haben wir uns einfach zum Nichtstun 3 Stunden auf die Wiese gesetzt, weil die Führung erst mittags stattfand. Das jetzt als persönlicher Tipp, wenn ihr auf Tour seid, macht viele Nichtstun-Pausen.

    Mit einem Dreivierteljahr waren wir dann mit dem Zwerg in der Kraxe wandern. Allerdings nur zwei Tage, da ich Blasen an den Füßen bekommen habe und wir abbrechen mussten. Als er dann ca. 1 Jahr alt war, waren wir auf dem Albschäferweg eine Woche wandern. Da aß er dann auch Nudeln, Kartoffeln und Maultaschen und wir mussten keine Breigläschen mitschleppen.

    Die Elternzeit lässt sich ja inzwischen auf dreimal aufteilen, dh du kannst erstmal ein/zwei/drei Monate nehmen, damit sich das Leben zu Dritt zu Hause einspielt und dann nächstes Frühjahr nochmals ein paar Monate zum Reisen.

    Mit dem 1,5jährigen und dem zweiten im Bauch waren wir dann mit Esel wandern, weil mein Mann nicht Kind, Zelt und mein Gepäck schleppen konnte. Unterwegs haben wir eine Familie getroffen, die mit ihrem Zwerg in Richtung Südfrankreich in der Elternzeit für 2 Monate unterwegs waren - der Kleine tat gerade seine ersten Schritte.
    Jetzt mit dem zweiten wollen wir wieder, wenn er ein halbes Jahr alt ist, mit irgendetwas Fahrbarem, wie Wohnmobil, verreisen.

    *Stilldemenz schlägt zu: mein Mann hat mich korrigiert, er hatte nicht einen Monat Elternzeit, sondern 3 Wochen Urlaub und wir waren nicht vier/fünf Wochen unterwegs, sondern vier.
    Geändert von Akelei (11.12.2016 um 22:39 Uhr)
    ¤´¨)
    (¸.·´¨) RETTET DIE ERDE! Sie ist der einzige Planet mit Schokolade!
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    (¸.·` ¤

  2. Anfänger im Forum
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #42
    Unser Sohn war 7 oder 8 Monate alt, als wir das erste mal einen größeren Urlaub gemacht haben, wir sind erst gute zwei Wochen mit Kombi und Zelt durch Frankreich uns sind viel gewandert, anschließend waren wir noch 2 Wochen am Mittelmeer und sind dort mit Verwandten fast jeden Tag segeln gegangen. Übernachtet haben wir immer im Zelt. Das alles hat ganz wunderbar geklappt, aber auch nur, weil der Kurze super durchschlief. Hätte er zu dem Zeitpunkt nachts mehrfach geweint, wäre ich wohl nicht mit ihm auf einen Campingplatz gegangen, vor allem nicht im Zelt, da die anderen Camper ja auch ein Anrecht auf Nachtruhe haben ;) Vorher sind wir wie gesagt viel umher gefahren, aber immer in kleinen Etappen, die grobe Route war Fontainebleau, Clermont-Ferrand, Ardèche und eben Cote d'Azur.

    Vorher hatten wir mal 3 Tage an einem langen Wochenende "Generalprobe" gemacht, wie das mit dem Zelten so klappt. Im Urlaub war alles total entspannt, der Kleine hat einfach immer überall gegessen, wo wir gerade waren auf unseren Wandertouren (haben ihn in einer Tragehilfe von Manduca getragen, keine Kraxe), er hat zu dem Zeitpunkt aber auch schon normal vom Tisch mitgegessen und er hat dort geschlafen, wo wir gerade waren, sei es in der Trage, im Croozer unter einem Baum oder auf einer Decke oder eben auf dem Segelschiff unter Deck. Er war das zufriedenste Baby der Welt Sportklettern waren wir dann erst das Jahr darauf wieder, aber zusammen mit mehreren Leuten, die dann reihum auf ihn aufpassen.

    Nun machen wir seit 5 Jahren jedes Jahr mehre Campingurlaube im Sportklettergebiete, wandern viel oder fahren Rad, und der Kurze ist immer mittendrin, der klettert und bouldert ja selber gerne und leichte Wandertouren von max. 10 km gehen auch gut. Mal sind wir alleine unterwegs, mal mit Freunden oder Verwandten und kennenlernen tut man ja auch meistens jemanden.

    Ich weiß aber, dass das nicht mit jedem Kind geht, jeder Jeck ist anders, würde man hier sagen. Bekannte von uns haben Anfang August ein Baby bekommen und wollten Mitte September 3 Wochen in Südfrankreich campen gehen... Da hab ich zu ihr gesagt in der Schwangerschaft: Naaa wart erst mal ab ... Ende vom Lied: Sie sind nicht gefahren 6 Wochen ist halt doch arg jung.

  3. Gerne im Forum

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #43
    Was die Nachtruhe auf dem Campingplatz betrifft: nicht nur nächtliches Weinen kann störend für die anderen Camper sein.
    Mein Sohn wird morgens einfach nur (auch zu hause) sehr früh wach - d.h. 5:00, gelegentlich auch eher 4:15 und ist dann ausgeschlafen und will spielen und frühstücken. Und das geht definitiv nicht leise genug.

    Was uns dieses Jahr auch passiert ist: wir fahren voller Vorfreude für knapp vier Wochen nach La Palma - chillige Insel, tolle Landschaft, großartig zum Wandern etc. Nach der Ankunft ab in den Mietwagen und in der dritten Kurve hat der kleine sich dann erstmal übergeben.
    Wie sich heraustellte verträgt er keine Serpentinen (und auf La Palma gibt es nur Serpentinen)....So etwas weiss man vorher nicht, das kann die Planung auch ziemlich über den Haufen werfen.

  4. Anfänger im Forum
    Avatar von klettermuddi
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #44
    Genau. Mit so einem Frühaufsteher würde ich auch lieber in eine "schalldichte" Unterkunft gehen und nicht auf den Campingplatz. Weil ich weiß genau, wie mich das stören würde, wenn morgens um halb 5 auf dem Nachbarplatz das Kind kräht (und das jeden morgen), und das, obwohl ich selber Mama bin

    Bei der Autofahrproblematik muss ich auch direkt immer an Hunde denken, da weiß man anfangs auch nicht, ob sie autofahren vertragen Ich bin selber arg reisekrank.

  5. Fuchs

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #45
    @ Akelei
    Viele Pausen einplanen, liest man überall ... Wir hatten beim planen allerdings übersehen, dass eine Autobahnraststätte wirklich nichts zu bieten hat, das ein Krabbelkind als Pause empfinden würde. Krabbeln zwischen Benzinpfützen und Parkverkehr oder auf dem Notdurft-Glasscherben- Grünstreifen?:
    P.S.
    Raststätten, die von Mc Donalds betrieben werden, haben oft traumhafte Spielplätze.


  6. Userbeauftragte
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    Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #46
    Blau-gelbe Möbelhäuser sind nicht zu übertreffen was Pausen mit Kindern betrifft (zumindest, wenn ihr eurer Frau vorher die EC-Karte wegnehmt und euch schriftlich versichern lasst, dass sie nix kauft) und liegen auch meist in Autobahnnähe.

    Ansonsten: nehmt euch die Zeit und die nächste Ausfahrt, fahrt paar km weit in die Pampa und haltet irgendwo auf einem Waldparkplatz oder beim nächsten mittelgroßen Dorf am Spielplatz, an der Schule (Pausenhof und ggf auch überdachte Pausenhalle) am Sportplatz oder notfalls am Friedhof (ebenfalls überdachte Halle).
    Wir haben auch schon in Kirchen Pause gemacht, im Sommer ist es dort schön kühl und es gibt meist eine Bücherkiste zum Anschauen, nur futtern muss man halt draußen.
    In der Stadt gibt es außer Möbelhäusern Rathäuser, Bibliotheken, Stadthallen und Museen. Was auch immer super ist: einen Tag mehr für die Anfahrt und jeweils einen Schwimmbadbesuch am frühen Nachmittag einplanen. Danach geht es sauber, entspannt und mit ausgepowertem Kind weiter.

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich diese Tipps an verantwortungsvolle Eltern gebe, die in der Lage sind in der konkreten Situation zu erkennen, ob das jetzt O.K. ist oder nicht und nicht die Kinder in der Kirche oder auf dem Friedhof lauthals Fange spielen lassen, während nebenan jemand beten will oder während dem vormittäglichen Unterricht laut Gaudi auf dem Pausenhof machen. Gegen ein friedlich krabbelndes Kleinkind oder ältere Kinder die sich Bücher anschauen oder ruhig umgucken. wird niemand was haben, so zumindest unsere Erfahrung.

  7. Erfahren

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #47
    Hi,

    ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber möchte dennoch etwas beisteuern.

    Wir sind seit Juli frischgebackene Erstlingseltern

    Gönne dir auf jeden Fall ein ruhiges Wochenbett und lernt euch erstmal kennen. Wir sind das erste mal 'verreist' als unser kleiner 8 Wochen alt war. Wir sind dann für 4 Tage nach Holland an die Küste gefahren. Zusammen mit Oma und Opa (also meinen Eltern).

    Als Erstlingseltern weiß man ja noch nicht so recht, was auf einen zukommt...in der anfangszeit war ich froh, dass wir zu Hause waren und nicht unterwegs, sodass man schnell mal zum Arzt konnte (Ja, wir waren öfter da :-), Schnupfen mit 13 Tagen, Leistenbruch mit 6 Wochen,...)

    Aktuell ist der kleiner 6,5 Monate alt und wir könnten uns locker vorstellen nun auf große Fahrt/Wanderung zu gehen. Im Mai werden wir nach Mallorca fliegen und dort ein wenig wandern gehen. Mal schauen, was finanziell noch so drin ist, bevor ich wieder arbeiten gehe

    Falls du Fragen hast schreib mir ruhig


  8. Userbeauftragte
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #48
    Zitat Zitat von Flachlandbewohner Beitrag anzeigen
    Was die Nachtruhe auf dem Campingplatz betrifft: nicht nur nächtliches Weinen kann störend für die anderen Camper sein.
    Mein Sohn wird morgens einfach nur (auch zu hause) sehr früh wach - d.h. 5:00, gelegentlich auch eher 4:15 und ist dann ausgeschlafen und will spielen und frühstücken. Und das geht definitiv nicht leise genug.
    Wir hatten auch zwei nie schweigende Frühaufsteher und waren immer mit ihnen zelten (jetzt sind sie in der Schule, da relativiert sich das mit dem Frühaufstehen sehr schnell).

    Mein Tipp: schon am Abend einen kleinen "Fluchtrucksack" packen und griffbereit stellen und verabreden, wer "dran" ist. Wenn das Kind wach wird einfach ganz schnell den Rucksack und das Kind schnappen und den Zeltplatz zum Hinterausgang verlassen.
    In sicherer Hörentfernung wird dann in aller Ruhe Windel gewechselt, Fleecklamotten und Matschehose und Schuhe übergezogen, ein Haps gegessen, ein Schluck getrunken - was halt so nötig ist. (Mit etwas Glück gibt es sogar ein Mäuerchen/eine Bank/ein Baumstamm in passender Entfernung, ansonsten hilft auch eine Decke/Isomatte.)

    Dann kann man je nach dem sitzen bleiben und das Kind spielen lassen, Bücher anschauen oder - das war meine liebste Sache - gemeinsam auf Fotosafari gehen.(Mein Avatar ist übrigens auf so einer Frühtour mit der Kleinen entstanden.) Ich habe diese Morgenstunden immer sehr genossen und die Kinder auch, da man selten so komplett ohne Zeitdruck ist. Schließlich geht es da ja gerade darum möglichst unangestrengt die Zeit zu verbummeln.

    Irgendwann treibt einen dann der Hunger zurück. Auf dem Rückweg kann man gleich auch die Brötchen für's (zweite) Frühstück besorgen.

    Wenn die Kinder dann etwas älter und verständiger sind, kann man ihnen meistens schon klar machen, dass die ersten Minuten (anziehen, Schluck trinken, Pipi machen, vom Zeltplatz gehen) nur Flüsterton gesprochen werden darf. Wichtig ist halt, dass man sich abends das Zeug hinlegt, dass man nicht lange kramen und suchen muss am frühen morgen.
    Bei Regen kann man sowieso entspannt bleiben. Das Trommeln auf Zelte und Camper übertönt jedes Kinderplappern.

  9. AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #49
    (Das schlimmste ist übrigens, wenn man mit so einem kleinen Frühaufsteher im Hotel ist, wo es erst um 8h Frühstück gibt... Ich hatte die Situation einige Male aus beruflichen Gründen und da ich Hotelunerfahren bin (ich mache nie Hotelferien) fand ich das furchtbar.)


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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #50
    Oh ja! Ein mal Ferienanlage und ein mal Hotel mit Kleinkind (wir waren eingeladen) Nie wieder!
    Zumal das Klientel dort üblicherweise nicht ansatzweise so freundlich und verständnisvoll sind, wie die netten Holländer, die das Pech hatten in der Nacht neben uns zu zelten, als der Große seine Eckzähne bekam. Vorher nie wirklich geschrien Nachts, so lange es nur schnell genug Futter gab. Just da hat er - vermutlich wegen den Schmerzen - die Brust verweigert und weiter geschrien. Ich hab mich am nächsten Tag fast nicht aus dem Zelt getraut vor Scham. Und als sie mich angesprochen haben, wäre ich fast gestorben. Dabei wollten sie nur wissen ob alles O.K. ist und ein kleines bisschen Smalltalk machen und mich trösten, dass das bald wieder vorbei geht und ich dann wieder mehr Schlaf bekomme.

  11. Fuchs

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #51
    Während ich am Campingplatz die Nachbareltern ganz intolerant am liebsten erwürgt hätte, die ihren Nachwuchs zwischen 6.00 Uhr und 8.00 Uhr lautstark Benjamin Blümchen hören ließen. Ich war aber auch noch von den eigenen Kindern töröömatisiert.


    Mus rücksichtsvolle Technik hört sich schon ziemlich anstrengend an. Ich fand mit ganz kleinen Kindern Ferienwohnungen erholsamer.

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #52
    Also ganz am Anfang schrieb Micha es soll nach Nordeuropa gehen. Dort würde ich jetzt keinen parzellierten Platz dicht an dicht erwarten und man kann ein paar Meter Luftlinie zwischen sich und den nächsten Nachbarn bringen was immer gut ist.
    Grundsätzlich gibt es vermeidbaren und unvermeidbaren Lärm. Für Nachbarn die mit unvermeidbarem Lärm ein Problem haben, kann ich nur bedingt Verständnis aufbringen.
    Ein Baby weint, ein Schnarcher schnarcht, der Specht am Baum direkt nebenan pickt, ... Wir achten darauf den vermeidbaren Anteil so gut wie möglich im Griff zu haben, was mir nach meiner persönlichen Einschätzung gut gelingt
    Alle unsere 4 Kinder (jetzt 1,5,8,10) sind seit sie ein paar Wochen alt waren immer mit dabei, sei es im Zelt oder im Flugzeug, je nachdem wo es eben hin ging. Mit unseren Frühaufstehern gab es morgens halt immer tolle Erkundungsspaziergänge abseits des Campingplatzes - das gehört zur Fairness, ganz klar. Aber mit meinem Baby aus dem Zelt schleichen und es fernab dann wickeln und versorgen wobei ich es ja dann auch ausziehen muss? Nö, das sind Geräusche die zum Leben gehören.
    Bisher sind wir damit, dem Feedback der Mitmenschen folgend, gut gefahren.

  13. AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #53
    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Ich fand mit ganz kleinen Kindern Ferienwohnungen erholsamer.
    Das ging mir auch so!

  14. Fuchs

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #54
    @ sunchild

    Volle Zustimmung. Das Schreien von Babys ist auch nicht annähernd so laut, wie es den verantwortlichen Eltern vorkommt. Da kann man sich, wenn man nicht zuständig ist hervorragend auf die andere Seite drehen und weiterschlafen.

    Ich habe übrigens auch die Benjamin Blümchen Eltern nicht erwürgt.

    Das Problem sind nicht so sehr die Zeltnachbarn, sondern wie man sich selbst dabei fühlt. Entscheidend ist, dass man den Urlaub so verbringt, dass die "frischen" Eltern nicht hinterher reif für die Kur sind.

  15. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #55
    Zitat Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
    Ich habe übrigens auch die Benjamin Blümchen Eltern nicht erwürgt.
    ...aber ihnen Kopfhörer empfohlen! Mp3-Player mit Bibi Blocksberg und Kopfhörer gehören bei uns zur Zelt(platz)austattung dazu wie Häringe und Isomatten.
    "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
    Durs Grünbein über den Menschen


  16. Userbeauftragte
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    Fuchs
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #56
    Wir sind zum Glück mittlerweile so weit, dass ich oft nur den Tolino weiterreichen muss.
    Nur doof, dass ich dann nicht mehr lesen kann.

  17. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #57
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    ...aber ihnen Kopfhörer empfohlen!
    Ja! So viel Rücksicht und Mitdenken darf schon sein, finde ich... Lieber ein quengelndes Kind nebenan als ein lautstarkes Kinderhörspiel!
    Es gibt übrigens spezielle 'Kinderkopfhörer', die z.T. kleiner, robuster gebaut, farblich undezenter und mit Lautstärkebegrenzung ausgestattet sind.

    Zum Thema Hörspiele/Kinderfilme: Da lohnt sich u.U. auch mal der Blick ins Angebot von Streamingdiensten. Ich kenne nur Amazon Prime und habe da durchaus schon einiges im Angebot gefunden. Die Medien kann man aufs Mobilgerät runterladen und dann offline Hören (also ohne das Inklusivvolumen zu strapazieren). Außerdem spart es u.U. unnötige Fehlkäufe.

    Gruß,
    Markus
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  18. AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #58
    OT:
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Wir sind zum Glück mittlerweile so weit, dass ich oft nur den Tolino weiterreichen muss.
    Nur doof, dass ich dann nicht mehr lesen kann.
    Deswegen haben meine Kinder einen eigenen Tolino

  19. Erfahren
    Avatar von Baummaedchen
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #59
    Ich weiß, der Treat ist schon älter, aber wenn das Kind im Juli kommt, würde ich auch erst frühestens mit 3 Monaten ne Reise planen. Dann wird hier fast Winter.

    Was hält dich von anderen Kontinenten ab- manchmal gibt es schon paar günstige Tickets.
    Wir waren mit Kind 1 (6 Monate) mit dem Camper in Südkalifornien/Arizona unterwegs. Der Wohnwagen war außerhalb der Session soviel günstiger zu mieten als in Europa, da war das Flugticket wieder drin.

    Mit Kind 2 mit 4 Monaten 8 Wochen in Südafrika- davon 5 Wochen im Zelt. Hat super geklappt, die medizinische Vorsorgung in Privatkliniken ist auf gutem Niveau, schreinde Babys werden nicht schief angesehen und wir sind Kayak gefahren, gewandert.

    Freunde waren mit Baby (10 Monate) in Thailand- da sind die Krankenhäuser auch gut, nur Zelten geht nicht.

    Ansonsten haben wir zwischendurch immer wieder Radtouren gemacht in Deutschland oder waren auf dem Bauernhof zelten.

    Die Große hat 2,5 Jahren 21 Flüge hinter sich, vollkommen unproblematisch (wir müssen leider zu den Großeltern fliegen)

  20. Neu im Forum

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #60
    Mit Baby geht nicht mehr soviel. Man muss halt immer daruaf achten, dass es am Ort auch genug Bespaßung gibt sonst kann es nervig werden. Sightseeing fällt bei uns im Moment flach. Eher so lockeres Animationsprogramm in einem Hotel.

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