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  1. Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #21
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    da gibt es echt wichtigeres.
    Und da ich Erfahrung habe (eigene und viel hautnah erlebte andere), kann ich es bestätigen und ergänzen: das hört sich jetzt vielleicht jetzt grausam an, wird es aber nicht sein, denn die Bedürfnisse von frischgewordenen Eltern ändern sich oft sehr stark. Manches vor dem man sich vorher gefürchtet hat oder sich gefragt hat, wie man das hinbekommen soll, ist dann gar kein Thema mehr. Und bis es sich wieder ändert, ist das Kind auch schon alt genug.

  2. Erfahren

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #22
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen

    Ich finde es ein ganz normale Reaktion vor allem bei Vätern. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es nämlich noch nicht so viel zu tun. Die Frau "brütet" vor sich hin und der Mann sieht noch nicht mal nen Bauch. Irgendwas muss man doch tun.
    Also ehrlich gesagt, was normal ist weiß ich nicht, aber ich war froh, als sich mein Lebensgefährte um mich gekümmert hat. In dieser Zeit ist die körperlich Umstellung enorm und wenn man noch voll berufstätig ist, dann ist man über jede Entlastung dankbar. Also dass Frau so vor sich hinbrütet kann ich nicht bestätigen...

  3. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #23
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Ich finde es ein ganz normale Reaktion vor allem bei Vätern. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es nämlich noch nicht so viel zu tun. Die Frau "brütet" vor sich hin und der Mann sieht noch nicht mal nen Bauch. Irgendwas muss man doch tun. Da ist nichts naheliegender, als sich die Zukunft mit Kind konkreter auszumalen und zu planen.Und wenn "auf Tour gehen" bisher wichtig gewesen ist, will man das Kind da natürlich integrieren und teilhaben lassen. Ist doch ganz normal. Das ist im Prinzip die etwas männlichere Variante des Nestbautriebes. Wichtig ist nur, dass man sich an dieser Stelle nicht (durch irgendwelche kostspieligen Buchungen oder den eigenen Ehrgeiz oder so) auf etwas festlegt, was später nur Stress oder Druck erzeugt.
    Wir hatten auch eine lange Liste, was alles noch 'vorher' zu erledigen wäre...
    Das Gefühl, dass es plötzlich für alles eine 'Deadline' gibt, ein 'das noch vorher' und ein 'das dann später irgendwann'.

    Gruß,
    Markus
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
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  4. Erfahren

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #24
    ... das war bei uns auch so, weil es ja definitiv die letzte Zeit der Zweisamkeit ist... wir sind eigentlich vor der Geburt noch einmal in Urlaub gefahren und waren viel unterwegs... ... nach der Geburt warenwir beide dann sowieso erst mal beschäftigt...

  5. Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #25
    Zitat Zitat von Galadriel Beitrag anzeigen
    Also ehrlich gesagt, was normal ist weiß ich nicht, aber ich war froh, als sich mein Lebensgefährte um mich gekümmert hat. In dieser Zeit ist die körperlich Umstellung enorm und wenn man noch voll berufstätig ist, dann ist man über jede Entlastung dankbar. Also dass Frau so vor sich hinbrütet kann ich nicht bestätigen...
    Na das "brüten" war vielleicht doof ausgedrückt aber es passiert ja noch nicht viel, was sichtbar wäre und mit den praktischen Dingen lässt man sich ja auch Zeit bis mindestens nach der 12. Woche. Wenn die Frau nicht gerade viel an Übelkeit und Müdigkeit leidet, ist es schwer, dass zu teilen. Dafür erlebt man eine innere körperliche Veränderung mit der man erst mal klar kommen muss und was sich nur sehr schlecht mit jemandem besprechen lässt, der das so nicht erlebt hat.
    Die Veränderung die man in der Persönlichkeit durchmacht, trifft heutzutage gleichermaßen beide, nur dass es die Männer da oft deutlich schwerer haben, weil sie es für sich alleine ausmachen (müssen). Beim Kotzen zuschauen und große Teile der Hausarbeit übernehmen ist keine ausreichende Bewältigungsstrategie.

  6. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #26
    Wir waren mit unserer Tochter, als sie 6 Monate alt war 7 Wochen mit dem VW Bus (ohne Heizung!) unterwegs. Oktober & November. Zwar Frankreich & Italien, aber auf dem hin und Rückweg eben auch Niederlande, Schweiz, Allgäu. Wir hatten von -5°C bis +30°C alles. Das Kind war in keinem Fall der limitierende Faktor. Viel mehr die kurzen Tage und die Temperaturen (abends draußen sitzen). Ich würde es immer wieder machen, aber 2 Monate früher im Jahr.
    Letztes Jahr 4 Wochen Tschechien (da war sie 2,5 Jahre alt) bei ~25°C waren aber angenehmer, aber zu kurz!

    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Nö! Mit manchen ja, mit manchen nein. Mit den meisten irgendwas dazwischen. Siehe weiter oben: "Reizoffenheit". Und nein es liegt nicht an der Lockerheit der Eltern oder ob das Kind getragen wird oder sonst was. Nicht mal "Geschwisterprognosen" sind möglich.
    Da hast du schon Recht. Aber ich kenne Eltern die mit ihrem Kind diverse, unterschiedliche Urlaube gemacht haben obwohl das Kind z.B. nie länger als 1 Std in der Nacht geschlafen hat. ICH hätte das nicht ausgehalten. Von daher kann man nicht nur über das Kind urteilen.
    Nature-Base "Natürlich Draußen"

  7. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #27

    Post als Moderator
    Die Diskussion um Eltenrzeit und Elterngeld hat hier eine neue Heimat gefunden

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
    "Er hat die Finsternis der Latrinen ertragen, weil in der Scheiße nach Mitternacht sich manchmal die Sterne spiegelten"
    Durs Grünbein über den Menschen

  8. Fuchs
    Avatar von marcus
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    oh du schöner Westerwald,....
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #28
    Leute, ich versteh nicht, warum ihr euch einen stress macht.

    geniest erstmal die Schwangerschaft und Vorfreude, bereitet euch auf die Geburt vor (für mich das schönste der welt).

    wenn der Keks da ist, schaut in ruhe , wie ihr das neue veränderte leben in den alltag umsetzten könnt. es verändert sich beim ersten Kind fast alles. wenn dann alles zur ruhe gekommen ist, macht euch Gedanken um einen Urlaub.

    in erster Instanz kann man auch was schönes in Deutschland machen, Ferienwohnung etc. kurze trips, ....
    langsam antesten und schauen wie das Kind darauf reagiert.
    vor allem ist man dann noch in der nähe von deutsch sprechenden ärzten.

    auch die Unterstützung einer hebamme ist am anfang recht wichtig. fängt beim wickeln an, geht übers stillen, (was am anfang ja auch nicht unbedingt sofort reibungslos funktionieren muss).

    alles andre wurde oben ja schon erwähnt, zB u -Untersuchungen etc


    lasst es langsam angehen und verzichtet möglichst auf stress.


    FREUT EUCH AUF DAS KIND !!!

    wir haben die erste Rucksack tour gemacht, als die große ca 10 Monate war. mit kraxe, das packvolumen und gewicht wird dann aber exorbitant mehr durch windeln, Gläschen etc...

    mittlerweile klappts etwas besser, große läuft mit 5 selbst ihre 5-10km, kleine is bisle lauffaul...aber langsam gehts wieder mit kleinen touren in skandinavien.

    aber : erfahrungsgemäß ist es mit kindern immer gut zu wissen, wo ein Arzt etc zu finden ist.

    alles gute für die Schwangerschaft,


    marcus
    \"wir haben gelernt wie vögel zu fliegen, wie fische zu schwimmen, aber wir haben verlernt wie menschen zu leben\"

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Canyoncrawler
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #29
    Für den 1. Outdoor-Urlaub mit Baby finde ich südliche Gefilde und insbesondere Kroatien ziemlich perfekt:

    - Anreise mit dem eigenen Auto möglich

    - im Spätsommer noch warme Temperaturen, sodass man auch mit Baby/Kleinkind ohne expeditionstaugliche Ausrüstung zelten kann

    - viele familientaugliche Campingplätze die sehr gut ausgestattet sind mit Einrichtungen wie Kindersanitär mit Babywannen und Wickeltischen

    - Bei Schlechtwetter mit Zelt einfach in eines der auf den Campingplätzen nahezu überall vorhandenen Mobilheime und/oder Appartments ausweichen

    - medizinische Versorgung (auf westlichem Niveau) ist durch die ambulanten Stationen in nahezu jedem kleinen Ort gewährleistet, Fachärzte und Kinderkrankenhäuser in den grösseren Städten

    - im Tourismusbereich wird nahezu überall Deutsch gesprochen (neben Italienisch und Englisch), was ein Vorteil sein kann, wenn man mit einem Kind medizinische Hilfe in Anspruch nehmen muss oder sonst ein Problem hat.

    - Drogeriemarktangebot wie in D für den Nachschub an Nahrung/Windeln/Pflege etc.

    - ein einmalig schönes Land wo die Natur viele schöne Erlebnisse bietet die man auf markierten Wanderwegen, Radwegen, mit dem Seekayak etc. erkunden kann und das auch kulturell zum Entdecken einlädt. Die Nationalparks wie z.b. Plitvicer Seen oder Krka bieten auch Wege die buggytauglich sind. Die Altstädte sind zahlreich in den Listen des Weltkulturerbe eingetragen und gehören für mich zu den schönsten und beeindruckendsten Altstädten überhaupt

    Unsere 1. Reise mit unserem damals 4 Monate alten Sohn führte uns zum Inselhopping in Kroatien. Wir haben in knapp 4 Wochen 4 Campingplätze auf 4 Inseln der Kvarner Bucht bereist und das hat so perfekt gepasst, das wir seitdem noch weitere Zelt-Urlaube mit Kleinkind in HR verbracht haben.

    Eine Tour mit dem Camper ist mit den Jüngsten eine gute Alternative zum Zelturlaub.
    Allerdings gibt man mit der Reservierung eines Campingfahrzeugs (ohne mittelfristige - für die Ferienzeit langfristige - Vorab-Reservierung geht da m.E. gar nichts, da Campingurlaub gerade boomt) ein Stück Flexibilität auf, die man bei Reisen mit dem Zelt hat wo man nichts vorbuchen muss und ggf. auch nichts stornieren muss wenn man z.B. wegen einer Krankheit o.ä. die Reise später oder gar nicht antreten kann.
    Geändert von Canyoncrawler (09.12.2016 um 16:35 Uhr)
    Gruss Kate

    "May your trails be crooked, winding, lonesome, dangerous, leading to the most amazing view. May your mountains rise into and above the clouds." (Edward Abbey)

  10. Erfahren
    Avatar von lastactionhero
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #30
    sobald es sitzt, kann man auch fahrradtouren machen. mit knapp neun monaten haben wir schon mehrwöchige touren mit nem christiania kastenrad gemacht (übernachtungen im zelt inklusive). war kein problem und der pupser fands spannend. =)

  11. Gerne im Forum

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #31
    Zitat Zitat von Canyoncrawler Beitrag anzeigen

    - medizinische Versorgung (auf westlichem Niveau) ist durch die ambulanten Stationen in nahezu jedem kleinen Ort gewährleistet, Fachärzte und Kinderkrankenhäuser in den grösseren Städten

    .
    Die medizinische Versorgung ist keineswegs auf westeuropäischem Niveau und schon gar nicht in jedem kleinen Ort gewährleistet! Woher habt ihr diese Information?

    Die Zuständen in kroatischen Spitälern sind teilweise inakzeptabel, von Hygiene keine Spur, keiner der Ärzte verstand deutsch (!!), die Diagnose war - bei einer lebensgefährlichen Erkrankung - falsch, so selbst erlebt im Krankenhaus in Pula (das ist übrigens das Einzige in Istrien, das nächste wäre entweder in Koper/Slowenien (was vom Standard her absolut eher anzuraten ist, weil eben westeuropäisches Niveau) oder Rijeka, also alles nicht gleich um die Ecke (was mit einem Baby eine stundenlange Horrorfahrt bedeuten kann).

    Mit einem Baby unter 9 Monaten würde ich dort nicht hinfahren. Besser wäre überhaupt erst ab einem Jahr, wenn es schon laufen kann und nicht mehr ausschließlich am Boden rumkrabbelt.

    Es gibt so viele schöne Gegenden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wo man auch mit einem Baby einen entspannten Urlaub verbringen kann, - vorausgesetzt es reist gerne (manchen wird übel beim Autofahren) und schreit nicht die Nacht durch (ist auf Campingplätzen für die anderen nicht so prickelnd und stresst auch meist die Eltern )

    Kann mich da nur den hier schon geäußerten Meinungen anschließen: Lasst das Baby mal in Ruhe ankommen, lernt es kennen und schaut dann, was ihr gemeinsam machen könnt (und überhaupt noch wollt, es ändern sich ja auch die Bedürfnisse).

    Alles Gute für die werdende Familie!
    Meerlie

  12. Dauerbesucher
    Avatar von Canyoncrawler
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #32
    Die medizinische Versorgung ist keineswegs auf westeuropäischem Niveau und schon gar nicht in jedem kleinen Ort gewährleistet! Woher habt ihr diese Information?
    Aus eigener Erfahrung und aus eigener Beobachtung!
    In jedem Ferienort, ja teilweise sogar direkt auf den grossen Campingplätzen gibt es ein ambulantes Sanitätszentrum wo eine medizinische Basisversorgung garantiert ist. Ärzte sind entweder direkt dort angesiedelt oder in Rufbereitschaft. Auf grossen Campingplätzen bieten sie in den Sanitätsräumen auch feste Sprechzeiten an wo man kleinere Wehwehchen behanden lassen kann, deren Behandlung sich aufschieben lässt.
    Die Ausstattung ist zweckmässig und unzulängliche Zustände bei der Hygiene kann ich nicht bestätigen.
    In den Nothilfestationen für Touristen in den Touristenorten ist das Personal normalerweise auch der Deutschen Sprache mächtig.
    Für spezielle Erfordernisse wie z.B. Röntgen, Ultraschall u.ä. wird man weitergeleitet, weil die Ausstattung mit Ultraschall und Röntgen natürlich - wie auch in deutschen Arztpraxen - nicht überall gegeben ist.

    Notfallversorgung ist in Deutschland auch nicht so ohne weiteres für ein Baby/Kleinkind überall wohnortnah garantiert. Wir wohnen ländlich und das nächste Krankenhaus mit Kinderabteilung ist 40 km entfernt. Dort ist auch der Kindernotdienst am Wochenende angesiedelt.

    Hier mal exemplarisch die med. Behandlungsmöglichkeiten in Porec, einem populären Ferienort an der Westküste Istriens:
    http://www.porec24.com/de/reisefuehr...sorgung-porec/

    Da sehe ich auf einen kurzen Blick bereits 2 Kinderärzte, einen in einer Ambulanz am Krankenhaus in der Strasse Ul. Dr. Mauro Gioseffi 2
    Es stimmt auch nicht, das es in Pula das einzige Krankenhaus Istriens ist. In Pula liegt eine Poliklinik, kleinere Krankenhäuser mit wenigen Fachabteilungen gibt es aber auch in anderen Orten zwischen Pula und Rijeka.

    Es tut mir leid, wenn ihr in Kroatien mit medizinischen Behandlungen negative Erfahrungen gemacht habt, aber das kann man in keinster Weise für ganz Kroatien verallgemeinern.
    In den letzten Jahren wurden anlässlich des EU-Beitritts von Kroatien viele Millionen in das staatlich finazierte kroatische Gesundheitssystem investiert, insbesondere wurde die Ausstattung der Krankenhäuser verbessert (CT, MRT, Herzkatheterlabore etc.). Was man evtl. bemängeln kann, ist ggf. der Zustand der Gebäude.
    Zum internat. Vergleich und Ranking des kroatischen Gesundheitssystem kann man bei der WHO auch konkrete Zahlen nachlesen.

    Die Versorgungsdichte mit Ärzten (26 pro Tausend Einwohner) ist besser als in manchen ländlichen Regionen Deutschlands. Eine Apotheke findet man, wenn nicht im gleichen Ort, dann im nächst grösseren Nachbarort.

    Ich arbeite selbst im medizinischen Bereich und weis was mit Kindern alles passieren kann.
    Daher schaue ich bei der Wahl eines Reiseziels besonders auf die medizinische Versorgung vor Ort und würde mit Baby bsp. von Ländern wie dem Kosovo, Montenegro oder Bosnien-Herzegowina abraten.

    Wichtig ist m.E. das man eine Reisekrankenversicherung abschliesst die auch Heimtransport abdeckt in Fällen wo dies medizinisch nicht notwendig ist (eben weil in Kroatien der Standard gut ist und die üblichen Behandlungen im Land möglich sind). Eine Reisekrankenversicherung sollte man m.e. unbedingt abschliessen, auch wenn in HR die Inanspruchnahme von Leistungen mit der europäischen Krankenversichertenkarte EHIC möglich ist.

    Besondere Impfungen - über die von der Ständigen Impfkommission Deutschlands empfohlenen hinaus reichend - benötigt man für Kroatien nicht. Mücken kommen an der Küste so gut wie nicht vor (andes als vielerorts an der italienischen Adria). Die Wasserqualität und die Sauberkeit an der Stränden ist hervorragend. Das Küstenklima im Spätsommer ist mild und meistens noch sonnig. Mineralwasser für die Zubereitung von Babynahrung gibt es im Land (Jana Wasser z.B.).

    Nach Kroatien kann man m.E. bedenkenlos mit einem gesunden Baby/Kleinkind hinfahren.
    Geändert von Canyoncrawler (11.12.2016 um 02:51 Uhr)
    Gruss Kate

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  13. Fuchs
    Avatar von markrü
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #33
    Notfallversorgung ist in Deutschland auch nicht so ohne weiteres für ein Baby/Kleinkind überall wohnortnah garantiert. Wir wohnen ländlich und das nächste Krankenhaus mit Kinderabteilung ist 40 km entfernt. Dort ist auch der Kindernotdienst am Wochenende angesiedelt.
    Wir sind beim ersten (zum Glück recht kleinen) Unfall des Kindes in Berlin recht naiv gleich ins nächste Krankenhaus gefahren. Dia Antwort: Wir haben hier keine Pädiatrie, fahren Sie eine halbe Stunde weiter in die Charité!
    Wir haben draus gelernt...

    Gruß,
    Markus
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  14. Gerne im Forum

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #34
    Zitat Zitat von Canyoncrawler Beitrag anzeigen
    Nach Kroatien kann man m.E. bedenkenlos mit einem gesunden Baby/Kleinkind hinfahren.
    Jeder beurteilt natürlich den Stand der Dinge vor allem nach den eigenen Erfahrungen. Es mag schon sein, dass für Erwachsene überall eine Möglichkeit besteht, sich etwa eine harmlose Wunde verpflastern zu lassen oder die Stacheln eines Seeigels zu entfernen sowie leichte Erkrankungen behandeln zu lassen. Das ist aber nicht unbedingt unter hochwertige medizinische Versorgung zu verstehen, wie sie in vielen anderen europäischen Ländern möglich ist.

    Auch der ADAC stuft Kroatien z. Bsp. bei seinen Reisekriterien als mittelmässig ein:

    "Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung in Großstädten und touristisch erschlossenen Gebieten entspricht vom Niveau her teilweise derjenigen in Westeuropa . In kleineren Städten kann in der Regel mit einer Versorgung auf akzeptablem Niveau gerechnet werden, in ländlichen Gebieten eher nicht. "


    Auch in der HealthRiskMap von 2015 wird Kroatien immer noch mit mittlerem Risiko eingestuft (leider schaffe ich nicht die Karte hochzuladen, aber wenigstens den Text):

    "MITTLERES RISIKO: LÄNDER MIT TEILWEISE HOHEN GESUNDHEITSSTANDARDS
    Das Leistungsangebot ist in Ländern, die ein mittleres Risiko aufweisen, ist teilweise sehr unterschiedlich. Es wird sowohl hoher oder international durchschnittlicher medizinischer Standard von einzelnen Anbietern geboten, in anderen Gesundheitseinrichtungen wiederum sind die medizinischen Betreuungsstandard sehr niedrig. Adäquate Zahnmedizin ist gewöhnlich vorhanden. Es bestehen jedoch Risiken durch die Nahrungsaufnahme und Wasser krank zu werden. Malaria und Dengue-Fieber können in diesen Ländern eine Bedrohung darstellen.
    Das trifft für folgende Länder zu:
    Mexiko, Kolumbien, Ecuador, Peru, Chile, Paraguay, Uruguay, Dominikanische Republik, Kapverden, Marokko, Western Sahara, Tunesien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Jordanien, Westbank, Saudi Arabien, Bahrain, Katar, Emirate, Oman, Südafrika, Thailand, Singapur, Malyasia, Brunei und Südkorea."

    Bei einem Baby oder Kleinkind kommt noch hinzu, dass eine andere Vorgehensweise als bei Erwachsenen notwendig ist, so haben selbst im hochstandardisierten westlichen Europa manche Kliniken keine für Kinder geeigneten Geräte (wenn etwa eine Intubation notwendig ist).
    Ein Fremdkörper ist aber schnell verschluckt, ein Stich in den Mund einer Wespe oder Biene kann lebensgefährlich sein.

    Ich würde mein Baby diesem Risiko nicht aussetzen, denn passieren kann schnell etwas (auch bei einem vorher gesunden Kind) und daher andere Urlaubsländer bevorzugen.

    Über das Krankenhaus in Pula gibt es übrigens mehrere Berichte über dessen mangelnden hygienischen Zustand und Pula liegt ja nun keinesfalls irgendwo in der Pampa oder am Ende der Welt.


    Und was Reiseversicherungen betrifft:
    Es geht nicht um die Kosten sondern um die Möglichkeiten im ernsthaften Krankheitsfall (vor allem bei Babies oder Kleinkindern) schnell die bestmögliche Hilfe zu erhalten! Auch wenn Rückführungskosten erstattet werden, - nicht immer sind die Betroffenen transportfähig (!), bzw. gibt es gleich einen Flughafen wo der Ambulanzjet landen kann (auch das habe ich damals in Kroatien erlebt).

    Fazit: Auch mit einem gesunden Baby würde ich Kroatien nicht unbedingt als geeignetes Reiseziel empfehlen.

    LG Meerlie
    Geändert von Meerlie (11.12.2016 um 09:38 Uhr) Grund: Tippfehler

  15. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #35
    OT: @Meerlie: Du hast aber recht hohe Ansprüche allgemein . Die Kinder in Kroatien überleben ja auch (irgendwie)...Wenn man die bestmögliche Versorgung rund um die Uhr erwartet, sollte man eventuell in der Nähe eines Krankenhaus ziehen und nie Urlaub machen. Du hast scheinbar eine sehr schlimme Situation erlebt, aber die meistene von uns überleben ihre Urlaube unbeschadet.

    Allgemein würde ich aber mit einem Säugling gar keinen Urlaub machen.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #36
    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    OT: @Meerlie: Du hast aber recht hohe Ansprüche allgemein . Die Kinder in Kroatien überleben ja auch (irgendwie)...Wenn man die bestmögliche Versorgung rund um die Uhr erwartet, sollte man eventuell in der Nähe eines Krankenhaus ziehen und nie Urlaub machen. Du hast scheinbar eine sehr schlimme Situation erlebt, aber die meistene von uns überleben ihre Urlaube unbeschadet.

    Allgemein würde ich aber mit einem Säugling gar keinen Urlaub machen.
    OT:
    Nein, ich habe allgemein gar keine hohen Ansprüche , meine Antwort war nur eine Reaktion auf den Beitrag über die med. Versorgung.
    Das Thema ist ja, dass Eltern hier ihr erstes Kind erwarten, also noch nicht die Erfahrung haben, was alles mit Kindern sein kann, man sollte da vielleicht nicht leichtfertig Empfehlungen aussprechen.
    Natürlich "überleben" auch die Kinder in Kroatien, aber immerhin ist dort die Sterblichkeitsrate bei Säuglingen im ersten Lebensjahr mehr als drei Mal (!!) so hoch als etwa in Deutschland:

    http://knoema.de/atlas/Kroatien/Säug...t?compareTo=DE

    Ich muss auch nicht in die Nähe eines Krankenhauses ziehen , aber mich auch nicht unbedingt einem (vermeidbaren) Risiko aussetzen. (Ich geh ja auch keine Skitour, wenn Lawinenstufe 4 herrscht).

    Deinem letzten Satz stimme ich völlig zu, habe ja auch schon geschrieben, dass ich nicht mit einem Säugling unter neun Monaten (besser erst ab einem Jahr) auf Urlaub in gewisse Länder fahren würde.

  17. AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #37
    Zitat Zitat von Canyoncrawler Beitrag anzeigen
    Aus eigener Erfahrung und aus eigener Beobachtung!
    In jedem Ferienort, ja teilweise sogar direkt auf den grossen Campingplätzen gibt es ein ambulantes Sanitätszentrum wo eine medizinische Basisversorgung garantiert ist. Ärzte sind entweder direkt dort angesiedelt oder in Rufbereitschaft. Auf grossen Campingplätzen bieten sie in den Sanitätsräumen auch feste Sprechzeiten an wo man kleinere Wehwehchen behanden lassen kann, deren Behandlung sich aufschieben lässt.
    Das ist die Touristenversorgung in Feriensiedlungen und auf grossen Campingplätzen.

    Laut einer polnischen Freundin, die kroatisch studiert hat und teilweise im Land lebt:
    Diese Versorgung wird Touristen geboten, oft (nicht immer) gleich bar bezahlt und vom medizinischen Personal gerne als Ferien-Zusatz-Nebenverdienst genutzt. Sie verdienen damit oft in ein paar Sommerwochen mehr als sonst das Jahr über.
    (Weiss ich, wie gesagt, nur aus Berichten und ich habe sie dann mal danach gefragt. Das war ihre Auskunft. Eine weitere Auskunft war übrigens: Wenn man abseits der grossen Touristengegenden unterwegs sei, werde man gnadenlos abgezockt, wenn man kein kroatisch spricht.)

    Das ist natürlich legitim. Aber es beschränkt sich eben auf die Gegenden, wo es eine dichte Touriinfrastruktur gibt. Da im Ausgangsthread, wenn ich mich nicht irre eher von "Tour" oder zumindest "Outdoorurlaub" die Rede war als Strandurlaub am Mittelmeer, dann wäre es zumindest sehr wichtig, das hinzuzufügen.

  18. AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #38
    Ich gebe noch zu bedenken, dass es immer auch sein kann, dass ein Kaiserschnitt nötig ist und das ist dann doch ein großer Eingriff im Bauchraum nachdem die Mutter einige Zeit braucht um sich zu erholen und diese auch bekommen sollte. Das stell ich mir halt zeitlich extrem schwer zu planen vor.

  19. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #39
    OT:
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen

    Das ist natürlich legitim. Aber es beschränkt sich eben auf die Gegenden, wo es eine dichte Touriinfrastruktur gibt. Da im Ausgangsthread, wenn ich mich nicht irre eher von "Tour" oder zumindest "Outdoorurlaub" die Rede war als Strandurlaub am Mittelmeer, dann wäre es zumindest sehr wichtig, das hinzuzufügen.
    Jetzt mal im Ernst, hat hier jemand vor, mit einem Säugling eine richtige, abgeschiedene Tour zu machen? Ich glaube nicht, ergo ist das hier gerade vergeudete Zeit.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    AW: Urlaub mit Baby - was geht? Tips und Erfahrungen

    #40
    Also ehrlich, ich glaube allmählich auch, das Einige hier völlig falsche Vorstellungen von Kroatien haben weil sie noch nie selbst im Land waren.

    Meine Empfehlung für Kroatien bezog sich nicht darauf, mit nem Säugling abseits der Ferienorte sich tage- und wochenlang zu Fuss irgendwo durchs Gebirge zu schlagen oder irgendwo frei an einem See in Slawonien ohne Versorgungsmöglichkeit frei zu stehen.
    Und auch nicht darauf im Winterhalbjahr wenn viele touristischen Einrichtungen geschlosen sind, durch Kroatien zu touren.

    Es war die Rede von Wohnmobilurlaub mit Baby ungefär im Juli/August/September (so habe ich es zumindest verstanden) und in Kroatien bedeutet Wohnmobilurlaub einen Aufenthalt auf Campingplätzen weil freies Stehen verboten ist .
    Juli/August/September ist eine Zeit wo die Versorungsmöglichkeiten in Kroatien für Touristen faktisch überall in zuzumutender Entfernung gegeben sind wo Tourismus stattfindet. Ab Ende September wird das schwieriger, weil dann schon vieles geschlossen ist (was sich aber jährlich ändert, weil sich inzwischen die gut besuchte Nachsaison bis deutlich rein in den Oktober zieht und die Betriebe später schliessen als noch vor einigen Jahren).

    In Kroatien waren wir inzwischen sicher schon auf 30 verschiedenen Campingplätzen im Rahmen von bisher 7 Reisen zwischen 2 und 4 Wochen in denen wir im Land mit dem Zelt unterwegs waren.
    Davon 5 Reisen mit Baby/Kleinkind (unser Sohn wird in 2 Monaten 5 Jahre).
    Überall dort wo mit dem Wohnmobil erreichbare Campingplätze sind, ist Kroatien touristisch erschlossen und somit befindet man sich in der Nähe medizinischer Einrichtungen! Es gibt auch Plätze die nur mit Zelt erreichbar sind, weil sie bsp. auf den Inseln abgelegen in einer Bucht liegen. Dort mag der Vergleich mit Ländern wie Bulgarien oder STaaten in Südamerika etc. zutreffen. In den Touristenorten aber nie und nimmer. Ein solcher Vergleich ist abenteuerlich. Dann gehört Italien abseits des Nordens auch in diese Statistik oder Frankreichs Hinterland im Süden!

    Die Versorgung in HR mag anders aussehen wenn man sich in Binnenkroatien, speziell in Slawonien in den ehemaligen Kriegesgebieten aufhält.
    Dorthin würde ich mit einem Baby auch nicht fahren, weil dort die dörfliche Infrastruktur nach den Kriegshandlungen der 90er Jahre noch nicht den Standard hat den die Dörfer an der Küste und in anderen Regionen haben wo Touristen hin kommen. Auch gibt es dort keine Campingplätze (Binnenkroatien wie Plitvicer Seen aberausdrücklich ausgenommen. Da waren wir erst kürzlich und da hat sich in den letzten 5 Jahren sehr viel getan und Campingplätze gibt es dort einige und das schon seit Titos Zeiten).

    Und was Dengue-Fieber angeht, das gibt es mittlerweile auch in Süddeutschland immer wieder Fälle. Das sind nicht mehr nur eingeschleppte Fälle, sondern inzwischen ist die Mücke auch in Teilen Süddeutschlands heimisch geworden. Ausbrüche werden aus Südfrankreich gemeldet und auf Elba haben wir auf einem Campingplatz an der Südküste Tigermücken mit eigenen Augen gesehen und gefangen.

    In Deutschland sind Masern inzwischen zum Problem geworden, weil in vielen Städten die Impfraten zu gering sind und es immer wieder hohe Fallzahlen mit Masernausbrüchen gibt (Babys können nicht gegen Masern geimpft werden, die 1. Masernimpfung ist zwischen 11 und 14. Monaten lt. Impfempfehlung vorgesehen.

    Ansonsten möge jeder dahin fahren wohin er es für richtig hält.

    Wenn weniger nach Kroatien fahren wollen ist das letztlich gut für uns, weil es dort in den letzten Jahren ohnehin immer voller wird.

    Das ist die Touristenversorgung in Feriensiedlungen und auf grossen Campingplätzen.

    Laut einer polnischen Freundin, die kroatisch studiert hat und teilweise im Land lebt:
    Diese Versorgung wird Touristen geboten, oft (nicht immer) gleich bar bezahlt und vom medizinischen Personal gerne als Ferien-Zusatz-Nebenverdienst genutzt. Sie verdienen damit oft in ein paar Sommerwochen mehr als sonst das Jahr über.
    (Weiss ich, wie gesagt, nur aus Berichten und ich habe sie dann mal danach gefragt. Das war ihre Auskunft. Eine weitere Auskunft war übrigens: Wenn man abseits der grossen Touristengegenden unterwegs sei, werde man gnadenlos abgezockt, wenn man kein kroatisch spricht.)

    Das ist natürlich legitim. Aber es beschränkt sich eben auf die Gegenden, wo es eine dichte Touriinfrastruktur gibt. Da im Ausgangsthread, wenn ich mich nicht irre eher von "Tour" oder zumindest "Outdoorurlaub" die Rede war als Strandurlaub am Mittelmeer, dann wäre es zumindest sehr wichtig, das hinzuzufügen.
    Kroatien ist kein Land für nur Standurlaub.
    Ich hasse nämlich Strandurlaub.
    Kroatien ist unbedingt auch ein Land für Aktivurlauber!
    Sämtliche Aktivitäten wie Wandern, Radeln, Kajak etc. sind möglich und haben einen richtigem Boom erlebt, weil das Angebot an markierten Wegen permanent ausgebaut wird und die Landschaft mit dem Gebirge im Hintergrund der Küste geradezu zum Aktivurlaub einlädt (ähnlich wie Korsika, wobei Kroatien auf den Wanderwegen gottlob noch nicht so überlaufen ist wie Korsika!).
    Von der Küste bis zu schönen Outdoorzielen im Hinterland der Küste hat man kurze Wege weil es praktisch die gesamte Küste entlang Campingplätze gibt von denen man Aktivitäten mit kurzen Anfahrtwegen starten kann.

    Ich werde die Empfehlung für Kroatien als Reiseziel mit Baby nicht zurücknehmen, weil ich die hier angeführten Argumente und Einzelbeispiele für schlecht gelaufene med. Behandlungen bedauerlichen Einzelfällen und dem allgemeines Lebensrisiko zuordnen würde, ein Risiko was sich in keinem Land wirklich minimieren lässt wenn man aktiv am Leben in der Gesellschaft teilnehmen möchte.
    Wer z.B. mal in Campingforen reinliest, wird mich da in bester Gesellschaft bei der Beurteilung als Familienreiseziel finden.
    Kroatien ist für Deutsche und Österreicher neben Italien das Camping-Reiseziel im Süden mit Kindern jeden Alters.
    Und das wäre es nicht, wenn es ein Land mit vielerorts schlechter med. Infrastruktur wäre.

    Für Outoor-Aktivitäten mit dem Babyalter entwachsenen Kindern kann ich übrigens die beiden folgenden, auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnittenen, Spezialreiseführer für Kroatien sehr empfehlen:

    "Kroatien – Erlebnisurlaub mit Kindern" von Marcus Stöckl Rosemarie Stöckl-Pexa, Rother Bergverlag
    "Ab in die Ferien – Kroatien/ Urlaubsspaß für die ganze Familie" von Andreas Adelmann, Bruckmann Verlag
    Geändert von Canyoncrawler (11.12.2016 um 19:05 Uhr)
    Gruss Kate

    "May your trails be crooked, winding, lonesome, dangerous, leading to the most amazing view. May your mountains rise into and above the clouds." (Edward Abbey)

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