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  1. Administrator
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    SeaToSummit Ultra-Sil Compression Dry Sack

    #1
    Habe meiner Frau einen Kompressionssack für ihren Schlafsack besorgt und wollte euch einen kurzen Testbericht dazu zukommen lassen, da ich keine gescheiten Infos im Netz gefunden hatte welche Größe am besten passt.

    Es handelt sich um folgenden Packsack: SeaToSummit Ultra-Sil Compression Dry Sack

    Größe M/14l
    Größe flach ausgebreitet:
    33,5cm*55cm

    Gewicht
    Hersteller: 90g
    Nachgewogen: 81g

    Benutzter Schlafsack:
    Yeti V.I.B. 600 Gr. L


    Verpackt im original Yeti Packsack:
    Länge:35cm Durchmesser: 15cm Volumen: 6,185l



    Verpackt im SeaToSummit Ultra-Sil Compression Dry Sack

    Länge:20cm Durchmesser: 20cm Volumen: 6,283l


    Offen:


    Das graue Material entspricht den Exped UL Säcken und ist recht dünn. Die Böden wiederum wirken robust (leichtes Cordura bzw. eVent). Ich denke jedoch der Packsack verträgt eher keine Dornen und Äste, womit sich diese Variante mMn nicht eignet aussen am Rucksack getragen zu werden.

    Wie man an den Fotos und den Daten sieht verändert sich das Volumen kaum, sondern nur die Form des Schlafsacks. Wer also lieber eine Melone statt einer Wurst trägt ist beim Sea to Summit richtig. Weitere Vorteile sind, dass der Schlafsack wasserdicht verpackt ist -> Eine Dusche hat er trocken überstanden.

    Der Yeti Schlafsack muss normalerweise mit recht viel Kraft in den beiliegenden Yeti Packsack gestopft werden. Der SeaToSummit wird zuerst recht locker gefüllt und dann mit dem Rollverschluss verschlossen. Nun wird der Kompressionsboden über den Rollverschluss gelegt und mit Körpergewicht + Kompressionsriemen kann der Packsack verkleinert werden. Die Luft entweicht durch den gelben eVent Boden.

    Für mich persönlich wäre die Variante Yeti Packsack + zweiter wasserdichter Sack besser, da ich die Melonenform unpraktisch finde, aber meine Frau findet es so leichter zu packen. Größe M ist für den V.I.B. 600 ideal.
    Geändert von sudobringbeer (18.11.2016 um 22:42 Uhr)

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    AW: SeaToSummit Ultra-Sil Compression Dry Sack

    #2
    Ja, der Vorteil ist das leichtere Packen. Gerade morgens im Halbschlaf kann einen der Originalpacksack wahnsinnig machen. Außerdem gehen Originalpacksäcke gerne auf, wenn es trocken ist und der Schlafsack Luft zieht. Sehr interessant ist aber, dass man ihn gut sichern kann. Der verträgt mehr als Du denkst.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.


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    AW: SeaToSummit Ultra-Sil Compression Dry Sack

    #3
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Der verträgt mehr als Du denkst.
    Gut zu wissen ;) sollten die Mitbringsel überhand nehmen und etwas aus dem Rucksack nach aussen wandern müssen. Und ja der Originalpacksack ist wirklich etwas nervig zu füllen.

  4. AW: SeaToSummit Ultra-Sil Compression Dry Sack

    #4
    Ich hole den Treadnochmal raus, da ich mir den 2. Packsack hiervon zugelegt habe.

    Es sieht für mich so aus, als ob du einen zu großen Kompressionssack verwendet hast. Laut Herstellerangaben hat dein Schlafsack unkomprimiert ein Volumen von 8,6 l und komprimiert 7,25 l. Ich selbst besitze den Lightwave Firelight 450 (ja er hat weniger Daune) in Größe L, allerdings gibt der Hersteller ein Volumen von 8,5 l an. Für diesen Schlafsack verwende ich den Kompressionssack in Größe S und habe mit einiger Mühe sogar schon mein Valandre Shocking Blue Neo hineingestopft, allerdings ohne zu verschließen. Für den Firelight 450 ist Größe S ideal. Für den Shocking Blue Neo passt Größe M korrekt.
    Das "wurstartige" Aussehen rührt mMn von zu wenig Spannung in Längsrichtung auf dem Kompressionssack, anders ausgedrückt, du hast den Schlafsack zu wenig in den Sack gestopft, bevor du ihn verschlossen und komprimiert hast. Mein Sack gibt im Durchmesser kein bischen nach. Ich bin vollauf zufrieden mit dem Packsack.

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