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  1. [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #1
    Mitreisende: Libertist
    Land: Pakistan
    Reisezeit: Juli/August 2016
    Dauer: 5 ½ Wochen

    Zusammenfassung: Zunächst durchquerten Heinz und ich die Deosai Plains vom Astore Valley bis nach Skardu. Die meiste Zeit dieser 11-tägigen Tour verbrachten wir zwischen 4.000 und 5.000 m, was uns eine ausgezeichnete Akklimatisierung ermöglichte. Im zweiten Teil der Reise wollten wir von Askole über Hispar La nach Hispar (oder alternativ über Lupke La nach Shimshal) gehen und somit den berühmt-berüchtigten Snow Lake durchqueren. Als wir Snow Lake auf 4.700 m erreichten, wurden wir für fast eine ganze Woche eingeschneit.


    Kinder einer Hirtenfamilie in den Deosai Plains.


    Kurz vor Mitternacht auf dem Snow Lake.


    Konstanter Schneefall auf 4.700 m.

    Im Rahmen unserer achtmonatigen Asienreise im Jahr 2015 haben Sofia und ich drei Monate in Pakistan verbracht, davon ein Großteil in den Bergen. Unsere Hoffnung, im Oktober noch über Hispar La gehen zu können, war komplett unrealistisch, dafür war es bereits zu spät und es lag viel zu viel Schnee. Und selbst auf unseren Alternativrouten im Hindukusch wurden wir zweimal so stark eingeschneit, dass wir das Trekking erstmal aufgeben mussten. Das war sehr frustrierend, weil ich von meinen Routen-Ideen ziemlich überzeugt war und große Lust hatte, den Norden Pakistans näher zu erkunden.

    Nach unserer Rückkehr im März 2016 war schnell klar, wo ich meinen Sommer verbringen würde - in Pakistan, um nachzuholen, was wir im Vorjahr nicht geschafft haben. Sofia konnte leider nicht mitkommen, weil sie inzwischen sehr ambitioniert in die Arbeitswelt eingestiegen ist. Über Facebook hielt ich unter meinen Freunden nach potentiellen Reisepartnern Ausschau, worauf sich Heinz bei mir meldete. Heinz ist Anfang 40, stammt aus Bad Tölz und brachte enorm viel Erfahrung im Trekking- und (vor allem) Alpin-Bereich mit sich; im Schnee und Eis kennt er sich sogar besser aus, als ich. Kennengelernt haben wir uns übrigens 2014 in Patagonien, seitdem sind wir über Facebook in Kontakt geblieben.


    Das ist Heinz. Mit seinem Sonnenhut sah er nicht gerade wie der erfahrenste Bergsteiger aller Zeiten aus, aber der Eindruck täuscht.

    Heinz und ich trafen uns am 22. Juli in der Wohnung eines Freundes von mir in Rawalpindi (bei Islamabad), nachdem mein Aufenthalt in Kuwait ärgerlicherweise erstmal um acht Stunden verlängert wurde (nie wieder Kuwait Airways!). Noch am gleichen Nachmittag nahmen wir den Bus von Rawalpindi nach Gilgit, eine 22-stündige Fahrt entlang des Karakorum Highways. In Gilgit angekommen erholten wir uns bei einer mit Sofia und mir befreundeten Familie und nutzten den Folgetag zum Einkaufen und Vorbereiten.

    Am Morgen des 25. Juli ging es dann zuerst mit dem Mini-Bus und dann mit einem Privatwagen ins Astore Valley, genauer gesagt zu dem Ort Gudai. Dort begann unsere Akklimatisationstour nach Skardu, entlang der Bergkette, die die Deosai Plains auf der Westseite begrenzt. Mit durchschnittlich über 4.100 m gehören die Deosai Plains übrigens zu einer der höchsten Hochebenen der Welt. Wir hatten Verpflegung für mindestens 12 Tage im Rucksack – mehr als genug für die Distanz nach Skardu, aber wir mussten uns natürlich Zeit zur Akklimatisation geben, das hieß, nicht mehr als 500 Höhenmeter Aufstieg pro Tag.













    Am zweiten Tag bekam Heinz Durchfall, der bedauerlicherweise ganze 10 Tage anhielt und erst in Skardu und mithilfe von Antibiotika gelindert werden konnte. Der Durchfall war für Heinz zwar nervig, interessanterweise fühlte er sich davon aber kaum geschwächt. Und so stiegen wir am 6. Tag unserer Tour über den ersten großen bis dato anscheinend namenlosen Pass, den wir (inspiriert von Heinz‘ Gesundheitszustand) „Imodium La“ (4.800 m) nannten und mit einem Steinmännchen markierten.























    Imodium La.




    Auf der anderen Seite tat sich die Ebene auf, die Deosai Plains. In den Folgetagen überquerten wir einige leichtere Pässe und trafen sogar eine Hirtenfamilie an, die zum Stamm der Gurjars gehörte. Außer dieser einen Familie sahen wir auf dieser Tour keine anderen Menschen.











































    Am 3. August stiegen wir über Burji La (4.815 m), den letzten Pass auf dieser Akklimatisations-Tour. Nach einer Nacht kurz hinter dem Pass, ging es schließlich etwa 2.200 m bergab, bis wir am Nachmittag des 4. August die am Indus gelegene Stadt Skardu erreichten.














    Das ging schneller, als geplant.

























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  2. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #2
    In Skardu checkten wir in ein Hotel ein und gönnten uns erstmal eine Dusche sowie ein reichhaltiges Abendessen; die Klamotten gaben wir in einer Wäscherei ab. Tags darauf besuchte Heinz ein kleines Privatkrankenhaus, was sicher zu den primitivsten gehört, die ich in Pakistan je gesehen habe. Dort wurde ihm Antibiotika verschrieben, was seinen Durchfall nach 10 Tagen tatsächlich linderte. Ich holte bei einem kleinen Transport-Unternehmen zwei mit Gletscher-Ausrüstung und Verpflegung gefüllte Säcke ab, die dort auf uns warteten. Zuvor hatten wir den Kram von Gilgit nach Skardu geschickt, das hat also problemlos funktioniert.

    Jetzt brauchten wir für unsere Hispar La Überschreitung noch die Zustimmung vom Militär. Der Hispar La trek führt durch eine „Open Zone“, man braucht also eigentlich keine Genehmigung, aber was zählen diese Regeln schon in Pakistan? Sowohl Hotelbesitzer als auch lokale Guides versicherten uns, dass wir ohne offiziellen „Tour Operator“ einschließlich lizensierten Guide auf keinen Fall nach Askole kommen werden, wo die Tour beginnt. Also gingen wir zur verantwortlichen Stelle, der „Field Security Section“. Zunächst einmal wurde uns dort versichert, dass wir unter keinen Umständen die Erlaubnis bekommen würden, unser Vorhaben oder Agentur und Guide durchzuführen. Absolutely impossible, no way, too dangerous, against the law und so weiter, das volle Programm. Das Problem hatte ich schon so oft, im Grunde ist es immer wieder das gleiche: Ich weiß, dass ich offiziell im Recht bin, schließlich ist es „Open Zone“. Wenn einem Touristen aber etwas passiert, sei es auch durch Selbstverschuldung, wird trotzdem das Militär bzw. die Polizei zur Verantwortung gezogen, deren Aufgabe es ja schließlich ist, uns zu schützen. Die größte Gefahr stellen natürlich terroristische Anschläge dar – kommen dabei Touristen zu Schaden, leidet der Ruf des Landes darunter. Wie auch immer, die Leute vom Militär wollen am liebsten keine Verantwortung für Touristen übernehmen, und tun deshalb immer so, als sei das alles immer nur mit Trekking-Agentur und Guide möglich. Denn dann liegt die Verantwortung bei der entsprechenden Agentur.

    Nach über einer Stunde Diskussion wurden wir gebeten, am späten Nachmittag wiederzukommen. Wenig später bekam ich einen Anruf aus dem Büro der Field Security mit der Botschaft, uns sei die Erlaubnis erteilt. Wir trafen uns dann trotzdem noch mal mit den Soldaten, in der Hoffnung, eine schriftliche Genehmigung zu bekommen. Das ging natürlich nicht… alles nur mündlich. Man versicherte uns aber, dass die Soldaten an den Straßensperren zwischen Skardu und Askole Bescheid wüssten und Anweisung haben, uns passieren zu lassen.

    Tags darauf wurde ich erstmal richtig krank und verbrachte einen Tag im Bett. Das war nicht so schlimm, im Gegenteil – eigentlich war ich überrascht, dass mich die pakistanischen Restaurants diesmal so lange vor Krankheit verschont hatten.

    Nachdem wir beide wieder fit und ausgeruht waren, ging’s los nach Askole. Die Fahrt dauert circa acht Stunden, die Straße ist in schlechtem Zustand, öffentlichen Transport gibt es nicht. Mit privatem Fahrer und Geländewagen erreichten wir schließlich sicher unser Ziel, allerdings nicht ohne ausgiebige Pause aufgrund eines frischen Murgangs. Das Militär an den Straßensperren war tatsächlich über unsere Ankunft informiert und ließ uns passieren.


    Straße von Skardu nach Askole.


    Bergbauarbeiten an einer steilen Felswand.


    Der Küchenchef des „Heaven on Earth“ Restaurants.





    Ein Träger, der nach getaner Arbeit vom Concordia Camp heimkehrte.








    Dann war erstmal Pause angesagt.


    Der musste weg.

    Während der Hauptsaison gehen in Askole (für pakistanische Verhältnisse) relativ viele Touristen ein und aus, natürlich alle mit entsprechenden Veranstaltern. Die meisten gehen nach Osten über den Baltoro Gletscher zum Concordia Camp, von wo aus man Sicht auf ein paar 8000er hat, unter anderem auf den K2. Wir wollten nach Westen, den Biafo Gletscher hinauf zum Snow Lake. Viele Guides aus Skardu und Askole, mit denen wir in diesen Tagen über unser Vorhaben gesprochen haben, meinten, es sei unmöglich: angeblich hätte sich irgendein Spaltenfeld verändert und eine Passage westlich vom Pass unpassierbar gemacht. Sie sagten, alle neun Expeditionen, die in diesem Jahr über Hispar La gehen wollten, seien umgekehrt, darunter auch ein Team mit zwei bekannten deutschen Bergsteigern, deren Schilderungen definitiv zu glauben sei. Am Morgen unseres Aufbruchs kam uns eine Gruppe entgegen, die den Snow Lake gerade verlassen hatte: auch ihr Guide hat von dem Spaltenfeld gewusst und gar nicht erst versucht, über den Pass zu gehen – anscheinend gab es keine Zweifel daran, dass Hispar La in diesem Jahr (und vielleicht ab nun für lange Zeit?) nicht passierbar sei.

    Das war entmutigend, aber Heinz und ich wollten uns die Sache zumindest selbst anschauen. Zumal, wenn es wirklich nicht ginge, würden wir immer noch das sicher sehenswerte Panorama am Snow Lake genießen können und dann umkehren, so wie alle anderen Gruppen in diesem Jahr. Mehrmals wurden wir auch vor den vielen Spalten am Snow Lake gewarnt, viele schüttelten nur den Kopf, als sie hörten, dass wir nur zu zweit und ohne Guide am Seil gingen.




    Am 9. August gingen wir los. Das Wetter war anfangs super, allerdings setzte am folgenden Nachmittag der Regen ein, als wir gerade mitten auf der Moräne des Biafo Gletschers waren. Ich hasse Moränen… und im Regen oder Schnee am allermeisten. Da wir es nicht mehr bis aufs blanke Eis geschafft haben, mussten wir in Kauf nehmen, in der Moränenlandschaft zu zelten.














    Ich liebe rote Zelte.

    Das Wetter war jetzt wechselhaft. Manchmal schien die Sonne, dann fiel wieder Regen und Schnee. Die Temperaturen waren relativ angenehm und wir kamen gut voran. Die Ausmaße des Biafo Gletschers sind gewaltig und je höher wir kamen, desto spektakulärer wurde die Landschaft um uns herum.













































































    Am Morgen des 14. August legten wir Schneeschuhe, Gurt und Seil an, weil die Spalten immer größer wurden und aufgrund von Alt- und Neuschnee teilweise nur noch schwer einzusehen waren. Es war ein ziemliches Spaltenlabyrinth, das wir durchqueren mussten, bis wir am Mittag endlich auf dem Snow Lake standen. Plötzlich zog Wind auf, es begann stärker zu schneien und wir befanden uns in den Wolken. Keine Sicht mehr. Wir entschieden uns, das Zelt aufzubauen und darauf zu hoffen, dass wir am nächsten Morgen weitergehen könnten.







    Während wir im Zelt lagen, sponnen wir eine Idee weiter, die wir ein paar Tage zuvor bereits diskutiert hatten: Anstatt über Hispar La zu gehen, könnten wir versuchen, über den deutlich schwierigeren Lupke La nach Shimshal zu kommen. Wenn es stimmte, dass Hispar La aufgrund des unüberquerbar gewordenen Spaltenfelds keine Option war, wir uns davon aber selbst überzeugen wollten, bliebe uns danach aufgrund des Zeitdrucks keine andere Möglichkeit als die zügige Umkehr. Wenn wir Hispar La aber gleich aufgeben und stattdessen nach Norden über Lupke La gehen bis Shimshal gehen würden, müssten wir nicht die gleiche Strecke nach Askole zurücklegen.

    Lupke La ist ein auf 5.480 m gelegener, teilweise steiler und stark vergletscherter Pass. In Askole wurde uns gesagt, dass das „nichts für Trekker“ sei, sondern nur „für echte Bergsteiger“. Was auch immer das heißen sollte… hinzukam, dass diese Route auf dem Weg nach Shimshal eine sehr schwierige Flussquerung beinhaltete, die normalerweise nur mithilfe von Yaks zu meistern ist. Über mein Satellitentelefon und dank Sofias Recherche konnte ich einige Informationen über diese Alternativroute einholen, die uns zwar nicht übermäßig optimistisch stimmten, aber doch Lust auf das Abenteuer machten.

    Heinz und ich entschieden, weiter nach Norden Richtung Lupke La zu gehen. Der Grund war simpel, ich hab es ja bereits angedeutet: die Route nach Shimshal war zwar sehr schwierig, aber möglich, wir konnten es zumindest versuchen. Die ursprünglich geplante Route nach Hispar war normalerweise leichter, aber aufgrund des Spaltenfelds jetzt angeblich unmöglich.

    Unsere Hoffnung wurde getrübt, als es am nächsten Morgen dann so aussah…



    Es schneite fünf Tage lang. Ihr könnt euch vorstellen, wie deprimierend es war - Heinz und ich waren motiviert, fit und gut ausgerüstet. Jeden Abend hofften wir, dass sich das Wetter endlich ändern würde und wir am nächsten Morgen losziehen könnten... vergebens.

    Manchmal klarte es kurz auf, dann ging ich raus, um ein paar Fotos zu machen. Einmal hatten wir sogar schon zusammengepackt und wollten gerade das Zelt abbauen, als es wieder zuzog und zu schneien begann. Es war ein Elend! Wir wussten, dass überall Spalten waren und konnten einfach nicht riskieren, bei schlechter Sicht über dieses riesige Gletscherfeld zu gehen. Hier ein paar Fotos von den verschiedenen Wetterlagen.

















    Da wäre Hispar La gewesen.













    Am 17. August verlagerten wir unseren Standpunkt um 2 km. Mehr Zeit blieb uns nicht, bevor wieder starker Schneefall einsetzte.
















    Den nächsten Tag verbrachten wir notgedrungen wieder im Zelt. Abends schien sich das Wetter zu bessern und ich konnte ein paar Fotos machen. Kurz vor Mitternacht schien auf einmal der Mond aufs Zelt, zumindest phasenweise, was Heinz und ich gleich für ein paar Nachtaufnahmen nutzten. Ich war froh, dass Heinz sich auch sehr für Fotografie interessierte, somit konnten wir uns gegenseitig motivieren, aus den Schlafsäcken zu kriechen. Es folgen ein paar Zeltfotos mit fast identischer Perspektive, nur das Licht ändert sich













    Längst war klar, dass unsere Lupke La-Überschreitung nicht mehr umsetzbar war: erstens hat die Menge an Neuschnee das Gehen auf dem Gletscher ziemlich gefährlich gemacht und eine Spaltenrettung zu zweit ist nicht gerade ein Vergnügen. Zweitens hatten wir schlicht und ergreifend nicht mehr genug Zeit… und Verpflegung womöglich auch nicht.

    Am 19. August begann der Abstieg. Wir waren ziemlich schnell, am Morgen des 22. waren wir bereits zurück in Askole und machten uns auf die Weiterfahrt nach Skardu.


























    Dann gab’s erstmal ein frisches Brot.


    Am Abend vor unserer Fahrt ist dieser Unfall passiert. Wir haben den verletzten Fahrer dann mitgenommen.

    Mein Fazit: Landschaftlich habe ich sowohl Deosai, als auch die Tour zum Snow Lake sehr genießen können. Wirklich, die Gegend ist absolut spektakulär. Heinz und ich haben uns super verstanden, bestimmt werden wir irgendwann wieder gemeinsam reisen.

    Natürlich ist es schade, dass wir unsere Route weder über Hispar La, noch über Lupke La zu Ende führen konnten, sondern umkehren mussten. Was mir über mein Bedauern hinweggeholfen hat, war die Gewissheit, dass unsere Entscheidung zur Umkehr absolut unumgänglich war. Ihr wisst schon, manchmal bricht man Touren ab und fragt sich hinterher, ob es nicht doch irgendwie möglich gewesen wäre, die Sache durchzuziehen – das hat mir zumindest schon hin und wieder Probleme bereitet. In diesem Fall war es anders: Wir hatten schlicht und ergreifend keine Chance. Ich denke nicht, dass irgendein anderes Team an unserer Stelle bei diesen Bedingungen über Lupke La gegangen wäre, das wäre einfach Wahnsinn gewesen.

    Was mich auch getröstet hat, ist das Gefühl, dass bei dieser Tour ein paar gute Fotos entstanden sind. Vor allem über die Nachtaufnahmen auf dem Gletscher habe ich mich gefreut, dazu bekommt man ja nicht allzu oft Gelegenheit.



    Abschließend möchte ich mich noch mal in aller Öffentlichkeit bei Sofia („Tractrice“ im Forum) bedanken, mit der ich über mein Satellitentelefon in Kontakt stand und die immer wieder bestimmte Sachen für uns recherchiert und organisiert hat. Außerdem geht mein Dank an die Firma VAUDE aus Deutschland, die mir für diese Reise eine Menge an Ausrüstung zur Verfügung stellte, darunter auch das Zelt, das ich gefühlte 1000x fotografiert hab.

    Ausblick: Nachdem Heinz zurück in die Heimat geflogen ist, ruhte ich mich ein paar Tage in Hunza aus, besuchte Freunde und bearbeitete ein paar Fotos. Am 1. September traf ich in Islamabad zwei weitere Reisepartner und Freunde, mit denen ich mich auf eine 4-wöchige Traverse des Hindukusch machte. Davon gibt’s dann bald was zu lesen.
    Geändert von Libertist (24.10.2016 um 23:06 Uhr)
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  3. Erfahren

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    AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #3
    Hi Gabriel - viel wirklich klasse Fotos - Danke!
    Wir waren ungefähr zeitgleich im indischen Himalya zugange, u.a. Kang La - Miyar Traverse. Auch bei uns oft feuchtes Wetter aber deutlich wärmer - zu warm, auch auf 5400m kein wirklicher Frost, sehr weicher Schnee auf den Gletschern. Zu zweit sehr heikel, wir kamen drüber, mussten aber unsere bergsteigerischen Ambitionen aufgeben. Wühl mich gerade durch die Fotos, aber das wird noch dauern.
    Bin gespannt auf deine Fortsetzung - weiterhin viel Glück!
    Grüße Tilmann

  4. Anfänger im Forum
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    AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #4
    Danke und bitte und gerne. Superschöne Bilder, Wahnsinn. Macht richtig Lust (bis auf die Moräne) - Irgendwann will ich da auch hin!

  5. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #5
    Wie immer Hammer Touren, spektakuläre Landschaften und erstklassige Fotos

    Was ich aber nicht verstanden habe ist warum das Militär Euch schließlich doch nach Askole durchgelassen hat, obwohl sie die Zustimmung vorher strikt verweigert haben
    War es weil ihr beharrlich darauf bestanden habt und sie gemerkt haben daß ihr nicht locker lassen werdet und auch noch juristisch im Recht seid???

  6. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #6
    Phantastische Landschaft und Deine (Eure?) Fotos sind allererste Sahne!
    Vielen Dank!

    Gruß,

    Claudia
    Mein Blog zum Draußensein mit allen Sinnen: www.wanderluchs.de

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    AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #7
    Na das war wohl wirklich Abendteuer pur! Starke Bildern prima Story, krasse Gegensätze. Was eine Gegend . Danke fürs Teilhaben!
    Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

  8. Erfahren

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    AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #8
    Wieder mal ein super Bericht und richtig klasse Bilder.
    Vielen Dank fürs teilhaben lassen.

  9. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #9
    Danke euch!

    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Was ich aber nicht verstanden habe ist warum das Militär Euch schließlich doch nach Askole durchgelassen hat, obwohl sie die Zustimmung vorher strikt verweigert haben
    War es weil ihr beharrlich darauf bestanden habt und sie gemerkt haben daß ihr nicht locker lassen werdet und auch noch juristisch im Recht seid???
    Grundsätzlich: Ja. Diese Art von Verhandlungen habe ich allein in Pakistan schon etwa fünfmal durchmachen müssen, es ist wirklich immer wieder das Gleiche: Das Militär will Touristen nicht erlauben, irgendetwas „Gefährliches“ zu tun, weil es im Falle eines Unfalls oder Anschlags (teilweise) Verantwortung trägt. Die entsprechenden Personen sind in Wirklichkeit also nicht um uns Touristen besorgt, sondern um ihre Jobs. Und in weiterer Folge um den Ruf ihres Landes.

    Ich kann das auch gut verstehen. Was mich allerdings nervt, ist, dass sie immer so tun, als wären sie im Recht, grundsätzlich. Sie argumentieren auch nicht, sondern wiederholen immer wieder die gleichen absoluten Aussagen („No, impossible, we will never allow, against the law, nobody ever does that usw…). Wenn also das „Recht“ nicht auf ihrer Seite ist, dann hoffen sie einfach, uns täuschen, überreden oder zwingen zu können. Hier sind ein paar „Argumente“, die ich in solchen Fällen bringe:

    1. Zunächst einmal muss man natürlich die Rechtslage kennen und die Fakten auf den Tisch legen. Also klar zeigen, dass man grundsätzlich im Recht ist. Das hilft meiner Meinung nach am wenigsten.
    2. Offizielle Dokumente, die die eigene Position stärken, sind immer gut. Ich hatte eine Genehmigung vom letzten Jahr dabei, die zwar einer anderen Gegend galt, diese wiederum war aber um ein Vielfaches brisanter, wenn es um Überfälle o. Ä. geht. Ich hatte auch ein Dokument vom Ministerium für Tourismus dabei, das alle exekutiven Organe auffordert, Touristen in Gebiete einzulassen, die nicht explizit gesperrt sind. Natürlich kann man auch selbst ein Schriftstück aufsetzen, in dem man deklariert, dass man explizit auf eigene Gefahr losgeht und freiwillig auf Schutz vom Militär verzichtet. Von diesen Zetteln hab ich auch schon etliche geschrieben, auch diesmal.
    3. Erwähnen, dass man mit offiziellen Stellen gesprochen hat. Ein Freund von mir hat im Vorfeld in meinem Namen mit dem „Home Department“ und „Tourism Department“ der Regierung gesprochen und sichergestellt, dass unserem Vorhaben rechtlich nichts im Wege steht. Die Beamten haben das bestätigt, wollten natürlich aber auch nichts Schriftliches rausgeben, wobei wir wieder beim Thema Verantwortung wären… niemand will seine Unterschrift irgendwohin setzen.
    4. Erklären, dass man viel Erfahrung hat und genau weiß, was man tut. Bilder von früheren Touren zeigen. Ausrüstung, Karten, GPS und Satellitentelefon herzeigen. Über die Bergungsversicherung usw. reden. Die Soldaten müssen Respekt vor dem Engagement bekommen.
    5. Sympathisch sein. Die Wunderwaffe ist ganz primitiv: Lobe und preise ihr Land und die Leute liegen dir zu Füßen. Es ist wirklich so. Sobald man betont, wie toll doch Pakistan sei und wie entgegenkommend sich die Menschen verhalten, hat man meistens schon gewonnen. Das ist natürlich manipulativ, aber was soll’s. Es hilft auch, Bilder von der eigenen Familie herzuzeigen und nach Bildern von Frau und Kindern der Soldaten zu fragen (wenn sie sie nicht schon längst dreimal hergezeigt haben…). Ich weiß nicht warum, aber die Männer stehen total auf diesen Quatsch.
    6. Wenn bisher nichts davon geholfen hat, kommt die Notlösung: Drohen. Ich sage dann, dass ich mit meinen „friends from the Home Department“ reden werde, um die Sache zu klären. Dafür brauche ich den Namen, Dienstgrad und die Nummer der Person, mit der ich verhandle. Dann werden sie ganz schön unruhig, weil sie ja wissen, dass sie offiziell nicht im Recht sind – sie müssten dann einem Regierungsbeamten erklären, welchen triftigen Grund es gibt, uns nicht passieren zu lassen.
    7. Heinz hat noch eine Wunderwaffe gezückt: Er bat den Verantwortlichen der „Field Security Section“, uns schriftlich zu bestätigen, dass unser Vorhaben nicht erlaubt sei, mit seinem Namen und Unterschrift. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass kein Soldat je sowas machen würde…

    In diesem Fall hier, als wir in Skardu verhandelt haben, mussten wirklich alle Register gezogen werden, wir sind also bei Schritt 6 und 7 angekommen. Das sind natürlich die beiden effektivsten Schritte. Warum? Aus dem gleichen Grund, der das Problem erst hat entstehen lassen: Niemand will Namen und Unterschrift unter irgendwas setzen. Niemand will für irgendwas zur Verantwortung gezogen werden können.

    Es ist ja auch so bezeichnend, dass wir die Erlaubnis letztendlich zwar bekommen haben, aber eben nur mündlich.

    Übrigens, Schritt 6 wäre nicht wirklich so effektiv, wenn es darauf ankäme. Ich hab das schon ein paar Male probiert: Tatsächlich können die Regierungsbeamten gar nichts machen, wenn sich das Militär querstellt. Das Militär in Pakistan ist ziemlich autonom, die Jungs lassen sich von der Regierung nicht viel sagen. Das weiß man in der Regierung auch ganz genau. Das Militär kann erlauben und verbieten, wie es will. Im Zweifel sind sie es ja, die die Waffen haben. Und das macht es auch so schwierig, in „grenzwertige“ Gebiete Pakistans vorzudringen: Man kann nur bedingt planen, weil vieles letztendlich von der Willkür des Militärs abhängt.
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  10. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #10
    Ein super Bericht, klasse bebildert. Mal wieder vielen Dank, Gabriel!

    Wie sieht es mit der tatsächlichen Gefährdungslage denn da aus? Kann man das überhaupt ohne Weiteres einschätzen?

    Besonders die terroristische Bedrohung würde mich interessieren. Gefahren wie Wetter, Spalten, etc. kann man ja bis zu einem bestimmten Punkt noch mit guter Ausrüstung oder einem Abbruch - siehe dein Bericht - begegnen, bei terroristischen Zwischenfällen sieht es wohl eher anders aus.

    Wie schätzt du ein, ob ein Gebiet sicher (genug) erscheint oder nicht? Einfach der Glauben daran, dass es schon gut gehen wird oder holst du irgendwo konkrete Informationen ein?

  11. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #11
    Zitat Zitat von geige284 Beitrag anzeigen
    Wie sieht es mit der tatsächlichen Gefährdungslage denn da aus? Kann man das überhaupt ohne Weiteres einschätzen?

    Besonders die terroristische Bedrohung würde mich interessieren. Gefahren wie Wetter, Spalten, etc. kann man ja bis zu einem bestimmten Punkt noch mit guter Ausrüstung oder einem Abbruch - siehe dein Bericht - begegnen, bei terroristischen Zwischenfällen sieht es wohl eher anders aus.

    Wie schätzt du ein, ob ein Gebiet sicher (genug) erscheint oder nicht? Einfach der Glauben daran, dass es schon gut gehen wird oder holst du irgendwo konkrete Informationen ein?
    Dazu hole ich mir schon konkrete Informationen ein, ja. Mein erster Anlaufpunkt ist immer die Seite des Auswärtigen Amts. Zweitens rede und/oder schreibe ich mit Leuten vor Ort, die sich auskennen. Drittens schau ich mir an, was andere Trekking-Agenturen anbieten: Gebiete, in die man "geführte Expeditionen" buchen kann, sind in der Regel einigermaßen sicher. Und viertens gibt es eine einfache Regel, die meistens (aber nicht immer!) gilt: Wenn eine Gegend offiziell für Touristen offen ist, dann ist sie in aller Regel ungefährlich. Am Beispiel Pakistan: der Norden ist größtenteils offen, während Belutschistan, wo in der vergangenen Nacht wieder 60 Menschen umgebracht worden sind, für Touristen gesperrt (bzw. nur mit NOC bereisbar) ist. Das Militär hat schon eine ungefähre Ahnung davon, wo es Unruhen und Gefahr durch terroristische Anschläge gibt. In den Gebieten im Norden, die für Touristen interessant sind, gab es das letzte größere Attentat 2013 am Nanga Parbat, wo zehn Touristen und ein Guide ums Leben kamen.

    Am Snow Lake Trek droht überhaupt keine terroristische Gefahr. Das ist ja alles Eis da, dort trifft man keine Taliban. Und auch auf den Deosai Plains, also der Hochebene, ist in der Regel keine Sau unterwegs. Wenn irgendwo Gefahr droht, dann am ehesten in den Städten. Gilgit zum Beispiel ist ein heißes Pflaster, weil dort Sunniten und Schiiten einen ähnlich großen Anteil in der Bevölkerung darstellen… das sorgt immer wieder für Ärger.

    Im Hindukusch schaut’s aufgrund der Nähe zu Afghanistan noch mal ein bisschen anders aus, aber dazu sag ich dann im nächsten Bericht was, okay?
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  12. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #12
    Okay!
    Danke, das klingt schon fundierter als "wird schon gut gehen"

  13. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #13
    Wahnsinn was für einen Aufwand Ihr da betreiben musstet. Eine große Hilfe war da sicher daß du schonmal in Pakistan warst und somit schon viele Kontakte und einheimischen Freunde hast.
    Ein Erstbesucher Pakistans, der dort niemanden kennt, wird es wahrscheinlich noch schwieriger haben und am Ende möglicherweise garnicht die Erlaubnis bekommen.

    Solche langwierigen und nervigen Verhandlungen kenne ich von früheren Reisen ja auch schon zur Genüge. Ich glaube heutzutage würde ich mir das nicht mehr antun. Allein schon der Verdacht daß eine Behörde oder Intitution mir Schwierigkeiten machen könnte, würde mir schon reichen um einen Bogen darum zu machen. Ich kann mir aber gut vorstellen daß dies in einigen Gegenden Pakistans entweder garnicht oder nur mit großer Kreativität und Abgebrühtheit machbar wäre.

    Bin schon gespannt auf die Hindukusch-Traverse.

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    Avatar von Antracis
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    AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #14
    Auch von mir vielen Dank für den genialen Bericht.

    Ganz ehrlich, mein erster Gedanke war, was Du Verrückter da jetzt mit Deinem Saivo gemacht hast. Bevor ichs gerafft hatte, dachte ich tatsächlich, ein spezielles MYOG-Pimp.
    Und bei der Vaudejacke hab ich auch gedacht, Du hättest endlich mal Zeit gehabt, nach neuer Ausrüstung zu schauen, aber...

    Jedenfalls: Super Gegend und toll gemacht und hak den Rückzug bloß schnell ab. Ich meine, auch wenn ich verstehe, dass Ihr Euch das selbst vor Ort ansehen wolltet, hätte man das Ganze aufgrund der Infos aus meiner Sicht auch guten Gewissens gleich lassen können. Und eine Zweierseilschaft ist halt meist nicht so sicher unterwegs wie 3 oder 5 Leute, egal wie erfahren. Wie heisst es doch so schön, man muss auch umkehren können.

    Oder wie ich neulich gelesen habe und was mir sehr gut gefallen hat:

    "The mountain will be there tomorrow - the trick is to make sure that you are."

  15. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #15
    Danke für den Bericht. Und die Fotos sind tatsächlich genial, vor allem die Nachtaufnahmen!

  16. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #16
    Danke!

    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Ich glaube heutzutage würde ich mir das nicht mehr antun. Allein schon der Verdacht daß eine Behörde oder Intitution mir Schwierigkeiten machen könnte, würde mir schon reichen um einen Bogen darum zu machen. Ich kann mir aber gut vorstellen daß dies in einigen Gegenden Pakistans entweder garnicht oder nur mit großer Kreativität und Abgebrühtheit machbar wäre.
    Hm, ich weiß nicht, wie du das hättest machen wollen. Du müsstest dafür auch das Dorf Askole meiden, denn da gibt's natürlich auch Polizei bzw. Militär, wie überall in Pakistan. Wenn du Checkposts umgehen willst, müsstest du eine ganz andere Route wählen und irgendwie über die Berge kommen. Es gibt einen Pass zwischen Shigar und Askole (Skoro La, 5.070 m), das wäre vielleicht eine Möglichkeit. Dadurch wird die Tour natürlich wieder um ein paar Tage länger... und beginnt mit einem Anstieg von fast 2000 Höhenmetern.


    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich, mein erster Gedanke war, was Du Verrückter da jetzt mit Deinem Saivo gemacht hast. Bevor ichs gerafft hatte, dachte ich tatsächlich, ein spezielles MYOG-Pimp.
    Und bei der Vaudejacke hab ich auch gedacht, Du hättest endlich mal Zeit gehabt, nach neuer Ausrüstung zu schauen, aber...
    Vaude hat mich im vergangenen Jahr mal angeschrieben und gefragt, ob ich Interesse an einer Zusammenarbeit hätte. Da geht's so ums Testen von Ausrüstung, Feedback und so weiter. Jetzt brauch ich erstmal kein Saivo mehr.


    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    "The mountain will be there tomorrow - the trick is to make sure that you are."
    So far so good, würde ich sagen.
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  17. Alter Hase
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    AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #17
    Danke.

    Na lieber mal eine abgebrochene Tour und weiterhin Berichte von Dir, als die letzte Nachricht von Libertist war....
    Was haben die Menschen da oben im Fels für Bergbau betrieben? Edelsteine?
    Mir sind da tolle Stufen aus Pakistan in Erinnerung aus meiner Mineral-Schmugglerzeit

  18. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #18
    Zitat Zitat von Abt Beitrag anzeigen
    Was haben die Menschen da oben im Fels für Bergbau betrieben? Edelsteine?
    Das weiß ich nicht, ehrlich gesagt. Hab versucht, unserem Fahrer die Frage zu stellen, aber das hat nicht funktioniert.
    Tägliche Updates auf Facebook: Outventurous || Galerie und Weltkarte gibt's auf der gleichnamigen Webseite.

  19. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #19
    Danke für den gewohnt lakonischen Bericht (mag ich ), die tollen Landschaftsaufnahmen und die nicht minder beeindruckenden Portraits
    Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

  20. AW: [PK] Pakistan 2016 (1/2): Deosai & Snow Lake

    #20
    Zitat Zitat von Abt Beitrag anzeigen
    Was haben die Menschen da oben im Fels für Bergbau betrieben? Edelsteine?
    Mir sind da tolle Stufen aus Pakistan in Erinnerung aus meiner Mineral-Schmugglerzeit
    Zitat Zitat von Libertist Beitrag anzeigen
    Das weiß ich nicht, ehrlich gesagt. Hab versucht, unserem Fahrer die Frage zu stellen, aber das hat nicht funktioniert.
    Scrollt mal in diesem interessanten Enzyklopädie-Beitrag zu "2.6. Handel und Bergbau". Dort wird beschrieben, unter welch primitiven Verhältnissen dort Bergbau betrieben und nach welchen Schmucksteinen dort gebuddelt wird.

    @Libertist, ich habe deine Bilder mal wieder sehr genossen und mit viel Freude deinen Bericht samt ergänzender Kommentare gelesen. Nun bin ich gespannt auf Teil 2! Wie es scheint, war der "Darkot" dieses Jahr freundlicher zu dir und wir können auf paar aktuelle und seltene Fotos vom Leben der Wakhis im Yarkhun valley hoffen. Ja?
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