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  1. Alter Hase
    Avatar von Tie_Fish
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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Genau gleich wie mit allem anderen, egal ob Gas, Strom, Kleidung: mit etwas Sorgfalt/Aufwand. Kurz ein paar Eckpunkte zur Tour notieren den Zettel zusammen mit der Packliste aufbewahren, auf der man hinterher kurz abgehakt hat, was man nun verbraucht hat und was nicht.
    ...
    Und noch einmal: man muss daraus kein eigenes Hobby erschaffen, indem man mit Ausrüstungsdatenbanken, Kalorientabellen o.ä. herumfuchtelt.
    Das sagt er mir, dem Excel-Gott der Ausrüstungstabellen?!

    Nachtrag: Mist, er hat recht!
    Geändert von Tie_Fish (06.10.2016 um 09:35 Uhr)
    Grüße, Tie »

  2. AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    OT: Wichtig fürs Trekking wäre eh nur die Botschaft, beizeiten regelmäßig zu essen.
    ...als generelle Aussage ist es eine Kopfschere.

    Thomas

  3. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Geeignete Waagen:
    Sobald man sich selbst und/oder das Komplettgewicht (z.B. das Fluggepäck für eine Fernreise) bestimmen möchte, lohnt eine Paketwaage. Die PSB150 (150kg Maximalgewicht mit 50g-Schritten, Preis 60 Euro) reicht auch dem gehobenen und notfalls auch rundlicheren Wanderer aus, um recht gut eine Abschätzung zu erhalten, was denn was wiegt. Auf die 40x40cm grosse Wiegeplattform passen zudem auch grösser Sachen wie Rucksäcke oder Expeditionstaschen.


    150kg Wägebereich in 50 Gramm-Schritten.
    Kurzanmerkung: Heute durfte als Referenzgewicht unser Kater zuerst beim Tierarzt und dann hier auf die Waage, und beide zeigen das gleiche Gewicht an. Ganz schlecht ist das Ergebnis gegenüber einer teuren, geeichten Waage also nicht.

    Alex
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  4. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren


    Post als Moderator

    Den Abschniutt zur Diskussion über Frogg Toggs habe ich der Übersicht wegen in einen extra Faden ausgegliedert:
    https://www.outdoorseiten.net/forum/...d-Alternativen

    Böcksi



    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
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  5. Erfahren

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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Bevor es nur noch um Details geht, geb ich noch mal die Spielart zum Besten, die ich praktiziere und mal als K-UL bezeichnen würde Sprich Komfortables Ultra Leicht

    Ich habe letztlich immer noch eine weitgehend klasische Zusammensetzung meiner Ausrüstung. Anders als beim klassischen UL verzichte ich nicht wirklich auf viele Teile und ich benutze auch keine grundlegend von den herkömmlichen verschieden konstruierten Ausrüstungsgegenstände.

    Allerdings achte ich darauf, dass ich - vor allem bei den großen Teilen [bei mir Rad - Zelt - Schlafsack - Packtaschen - Isomatten] die kompaktesten und leichtesten erwische, die trotzdem ...

    a. das gleiche Maß an Komfort
    b. das gleiche Maß an Sicherheit
    c. das gleiche Maß an Haltbarkeit

    ... besitzen wie die Teile, welche ich austausche.

    Auf die Art bin ich leichter unterwegs als die meisten, die ich treffe, aber viel komfortabler als alle Leichteren, die ich bislang getroffen habe und nicht einen Deut weniger komfortabel als die Schwereren, die ich getroffen habe.

    Insbesondere am Rad kann man ohne Qualitäts- und Haltbarkeitseinbuße kiloweise Gewicht einsparen - nur wollen das viele nicht einsehen und haben dort Angst bei jeder Veränderung.

    Lieben Gruß Marhabal

  6. AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    @ Marhabal
    Klingt interessant. Vielleicht kannst Du mal ein paar Tipps geben, wie Du ohne Qualitäts- und Haltbarkeitseinbuße kiloweise Gewicht am Rad einsparst.

  7. Erfahren

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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Zitat Zitat von Frank1976 Beitrag anzeigen
    @ Marhabal
    Klingt interessant. Vielleicht kannst Du mal ein paar Tipps geben, wie Du ohne Qualitäts- und Haltbarkeitseinbuße kiloweise Gewicht am Rad einsparst.
    Das ist natürlich ein weites Thema, aber ganz wesentlich ist, dass man a. keine Scheren im Kopf hat und b. keine Reduktion für zu unwichtig erachtet. Die Menge der Kleinigkeiten macht es. Aber auch da gilt, die großen Teile bringen am meisten.

    Ein normales Reiserad/Trekkingrad von der Stange, das auf 120kg ausgelegt ist, wiegt im günstigen Fall als vollausgestattetes Rad (also mit Licht, Blechen und Gepäckträger) um die 12,5 Kilo. Wenn man aber realistisch hinschaut, wiegen die meisten in Wirklichkeit am Haken eher 15kg aufwärts. Ich habe eine gar nicht so kurze Zeit alles Mögliche in diversen Läden gewogen - erschreckend. Herstellerangaben kann man getrost vergessen - das war jeden schon immer klar.

    Aber wie extrem man die vergessen kann, war mir zumindest lange nicht klar. Aber selbst wenn man auf die Herstellerangaben guckt, wiegen auch hochwertige Räder der Klasse zwischen 1.500 und 2.000 EUR meist um die 13-15kg. Hier mal zwei Beispiele: Stevens 8X Lite Tour (schon leicht für die Art) oder das TX Randonneur von der Fahrradmanufaktur (unglaublich beliebt, keiner weiß warum).

    Aber von mir aus kann man sich sogar Räder aus der knapp 5.000 EUR Klasse anschauen, wie das Tout Terrain Grande Route (ein sehr geiles Rad, keine Frage, ich hätte es mir fast einmal gekauft und finde es immer noch schön), die kommen dennoch nur auf Gewichte von etwa 11,5kg - in kleinster Größe!

    Jetzt kann man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, also lass uns durchaus bei den Randonneuren bleiben: meine beiden Selbstkonfigurierten (für mich und meine Frau, meins bis 120kg, das von meiner Frau bis 110kg zugelassen) wiegen in einer Rahmengröße, die bei ToutTerrain L und bei der Manufaktur dem mittleren Rad entspräche, >9,5kg (je nachdem mit welchem Pedal und Sattel ich fahre) und 8,2kg.

    Und das ToutTerrain ist schon eine Referenz. Trotzdem sind selbst ihm gegenüber zwischen 2 und 3 Kilo einzusparen, wenn man nur will. Von dem VSF mit einem Listengewicht von 14,7kg und in echt deutlich über 15kg mal ganz zu schweigen.

    Wenn es Dich interessiert, schau in meine alten Aufbauthreads: hier und hier. (jeweils an eine Stelle verlinkt, wo man schon mal ein Bild vom fast fertigen Rad sieht) Und beide Räder haben mittlerweile etliche tausend Kilometer auf Fernstrecken auf dem Buckel.

    Konkrete Tipps:
    Guck nicht in erster Linie nach der Gruppe, da spart man meist nicht wirklich viel, obwohl auch da natürlich einige hundert Gramm drin sind, aber für viel Geld. Schau auf
    1. die Gabel (unsere wiegen unter 400g, viele Stahlgabeln wiegen um die 1.000g) - und die ist besser als jede andere, die ich zuvor gefahren bin und das sind einige.
    2. den Rahmen (unsere wiegen um die 1400g trotz der Auslegung auf 120kg Belastung - hochwertige Rohre machen es möglich).
    3. den Gepäckträger (den Airy z.B.)
    4. die Bleche (meine Frau hat Honjos bekommen - auch wenn ich die aus Japan beschaffen lassen musste (von einem anderen Enthusiasten aus Tokio mitgebracht). 350g für extrem lange Bleche (bei ihr wurden sie gekürzt, daher noch leichter) im Vergleich zu etwa 700g bei Bluemmels... Und die Honjo sind unendlich viel besser, extrem formstabil, nehmen jeden Dreck weg, klappern kein bisschen...
    5. den Sattel (hier kann man schon mal locker ein halbes Kilo und mehr verballern, wobei der Sattel natürlich passen muss. Aber es gibt für jeden Popo mehr als einen Sattel, es muss kein Brooks sein, habe ich zwar auch an verschiedenen Rädern, aber da fährt man eben ohne wirklichen Mehrwert Blei durch die Gegend).
    6. die Pedale: klingt lächerlich, aber die von meiner Frau wiegen 158g das Paar (!). Als Plattformpedal. Da wiegen die Standardpedale, die auch bei hochwertigen Rädern immer wieder zu finden sind, 400g und mehr. Selbst gute NC 17 sind etwa 300g schwer. Und der Kostenpunkt ist auch nicht so exorbitant.
    7. die Mäntel: wer z.B. einen Marathon plus fährt, der schleppt in 28-622 750g pro Reifen durch die Gegend. 1,5kg nur Reifen ohne Schlauch! Und dann rollt das Ding auch noch nicht einmal vernünftig. Ein Conti GP II 4000 S in der gleichen Größe auch mit Reflektorstreifen wiegt Stück 224g das Stück und rollt wie ein Traum. Und wer meint, er habe da dann doch Angst (unbegründet, aber o.k.) der nimmt sich halt einen GP 4 Seasons und hat 265g pro Reifen in einer Durchschlags- und Durchstichsqualität die nahezu unvergleichlich ist.

    Klar, man kann jetzt jeden Punkt auseinandernehmen und sagen, das ist ja nicht dasgleiche. Ich sage dann aber: doch. Mein Rad macht nämlich am Ende dasgleiche.

    Hoffe das waren ein paar Inspirationen

    Lieben Gruß

  8. AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    @ Marhabal
    Da waren auf jeden Fall schon einige Ansatzpunkte dabei, die mich weiterbringen. Besten Dank für die Anregungen!

  9. Alter Hase
    Avatar von alaskawolf1980
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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Zitat Zitat von Marhabal Beitrag anzeigen

    7. die Mäntel: wer z.B. einen Marathon plus fährt, der schleppt in 28-622 750g pro Reifen durch die Gegend. 1,5kg nur Reifen ohne Schlauch! Und dann rollt das Ding auch noch nicht einmal vernünftig. Ein Conti GP II 4000 S in der gleichen Größe auch mit Reflektorstreifen wiegt Stück 224g das Stück und rollt wie ein Traum. Und wer meint, er habe da dann doch Angst (unbegründet, aber o.k.) der nimmt sich halt einen GP 4 Seasons und hat 265g pro Reifen in einer Durchschlags- und Durchstichsqualität die nahezu unvergleichlich ist.

    Darf ich fragen wie der Reifen heute heißt? Ich finde da nur einen Rennradreifen bei Conti GP II 4000 S. Der war sicherlich nicht gemeint, oder?
    \"Everything, absolutely everything, is possible\" Lars Monsen

  10. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Zitat Zitat von alaskawolf1980 Beitrag anzeigen
    Darf ich fragen wie der Reifen heute heißt? Ich finde da nur einen Rennradreifen bei Conti GP II 4000 S. Der war sicherlich nicht gemeint, oder?
    Doch das ist ein Rennradreifen. Heißt heute aber glaube ich GP 5000.
    „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Das Nachfolgemodell vom Rennradreifen GP II 4000 S ist der Grand Prix (GP) 5000. Es gibt ihn in Breiten 23/25/28/32. Und in der tubeless-Version TL, die man auch nur ohne Schlauch nutzen sollte, da noch schwerer zu montieren. Siehe auch https://www.continental-reifen.de/fahrrad/reifen/rennrad
    Den auch angesprochenen Grand Prix 4-Season gibt es noch, fürs Tourenrad finde ich den eher empfehlenswert. Die Rennrad-Slicks am Tourenrad sehe ich aber eher kritisch. Es ist zwar überraschend, was mit denen auf Gravel doch so geht, aber von Spass und Komfort ist das schon weit entfernt. Auch auf einem modernen, Komfort-orientierten Rennrad mit 28mm Reifen. Und von den GP 4000/5000 habe ich auch schon einige aufgerissen, meist an den Flanken, wenn ich scharfkantige Steinchen auf Asphalt bei hohem Tempo (>40km/h) unglücklich getroffen habe.
    Wenn ich fürs Tourenrad nach leichten Reifen suchen würde, dann doch den aktuellen Gravel-Hype nutzen: z.B. Schwalbe G-one Serie. Wiegt um die 400gr und ist auch in Breiten >35mm zu bekommen

    Grüße von Tilmann
    Geändert von TilmannG (16.09.2020 um 21:35 Uhr) Grund: Ergänzung Gravel-Reifen

  12. Erfahren

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    AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Ziemlich gut auf Schotter und super schnell auf Asphalt sind ja auch die Reifen von Rene Herse (früher Compass).

    Wer wie ich aber im Jahr nur sehr selten mal Schotter fährt und fast ausschließlich auf Asphalt, Pflasterung und Kopfstein unterwegs ist, der ist auch mit reinen RR Reifen sehr gut aufgestellt.

    Hier die Rene Herse: https://dailybreadcycles.de/produktkategorien/store/

    Hier auch ein Test von Gravelreifen:
    https://granfondo-cycling.com/de/der...avel-reifen/4/

    Der Testsieger war da von WTB (die sehen auch sehr hübsch aus, mag ja auch wichtig sein).

  13. AW: Gewichtsreduktion, ganz ohne Kopfscheren

    Zitat Zitat von Marhabal Beitrag anzeigen
    ...
    7. die Mäntel: wer z.B. einen Marathon plus fährt, der schleppt in 28-622 750g pro Reifen durch die Gegend. 1,5kg nur Reifen ohne Schlauch! Und dann rollt das Ding auch noch nicht einmal vernünftig. Ein Conti GP II 4000 S in der gleichen Größe auch mit Reflektorstreifen wiegt Stück 224g das Stück und rollt wie ein Traum. Und wer meint, er habe da dann doch Angst (unbegründet, aber o.k.) der nimmt sich halt einen GP 4 Seasons und hat 265g pro Reifen in einer Durchschlags- und Durchstichsqualität die nahezu unvergleichlich ist.
    ...
    naja leider halten die leichten bei mir keine 24h

    durano-plus 28-622 falt 450g max. 70kg - naja eben kein marathon

    marathon-plus 28-622 750g max. 85kg e25 - besser

    marathon-plus-tour 42-622 940g max. 120 kg e25 - aktueller ca. 16000km in 4y hält

    mr
    Geändert von marcoruhland (18.09.2020 um 11:56 Uhr)

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