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  1. Fuchs

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    couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #1
    Weiss nicht ob das hier richtig ist - eine andere geeignete Stelle habe ich beim suchen nicht gefunden...
    Hat mit Wandern und Trekking zu tun, ist potentiell international... wenn es nicht passt bitte verschieben

    Potentiell interessant:
    "1NITE TENT funktioniert wie Couchsurfing - nur außerhalb der eigenen 4 Wände: Ihr seid netter Besitzer eines schönen Fleckchens Erde und tragt dieses auf dieser Seite in die Karte ein. Outdoorfreunde, Reisende und Wanderer können diesen Standpunkt online abrufen und dort eine Nacht zelten. Prinzip: Share-Economy, das heißt ohne Gegenleistung!

    Die freien Plätze sind online verzeichnet sowie an Ort und Stelle markiert"
    http://www.1nitetent.com/

    Das gibt es noch nicht, ist wohl erst in der Planung, crowdfunding machen die Organisatoren wohl um die Organisation und Programmierung der Website zu finanzieren.

    Über die Seriosität des Projektes weiss ich nichts, aber ich fände es interessant, wenn dieses (oder ein ähnliches) Projekt mal mit genügend Futter (=Plätze) ans Laufen käme.

    Den relativ ähnlichen Projekten wie "Zeltplätze im Nationalpark Eifel" etc. kommt das nicht in die Quere, da es sich wohl eher auf Privatgrundstücke an Siedlungen bezieht.

    Grüsse Hawe

  2. Fuchs

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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #2
    Nicht kostenlos aber für sehr kleines Geld: campinmygarden.com

    Ich meine da gibts auch schon was kostenfreies Deutsches. Aber wer um Himmels Willen soll dafür erstmal Geld investieren.

  3. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #3
    Nature-Base "Natürlich Draußen"

  4. Gerne im Forum
    Avatar von Schneevogel
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #4
    Ansich ne schöne Idee, aber ich frag mich, was daran attraktiv für Leute sein soll, die ihr Grundstück zur Verfügung stellen? Wenn man irgendwo ein abgelegenes Grundstück hat, das man eh kaum benutzt, okay - aber wenn es sich um den eigenen Garten handelt?

    Aus der Seite wird irgendwie überhaupt nicht ersichtlich, wie das Ganze ablaufen soll. Beim Couchsurfen spielt ja auch der soziale Aspekt ne große Rolle und gerade das macht es ja auch für Leute attraktiv, die ihre Couch dort anbieten. Aber die Beschreibung "Wanderer können diesen Standpunkt online abrufen und dort eine Nacht zelten" klingt irgendwie so, als ob man unterwegs spontan entscheiden könnte, bei wem man zelten möchte, ohne mit dem Besitzer selbst überhaupt in Kontakt treten zu müssen. Für die Wanderer bestimmt klasse, aber als Besitzer würde man sicher lieber im Vornherein wissen wollen, wann man mit Besuch zu rechnen hat und vor allem auch die Möglichkeit haben wollen, die Anfrage zurückzuweisen.

  5. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #5
    Zu so einer Initiative hatten wir hier vor ein paar Jahren doch mal einen Faden. Was das entstandene Projekt dann "warmshowers" oder was anderes? Wer erinnert sich und findet den Faden?
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  6. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #6
    Ja, ich erinnere mich. Ging es da nicht einen Ideenwettbewerb ähnlich wie " Die Geschäftsidee" ? Da hatte auch einer die Idee, Leute mit Zelten und Grundstücken gegen geringes Entgelt zusammenzubringen, wobei eine ein kleiner Anteil des Entgeltes als Provision an den Betreiber der Seite abfallen sollte. In dürren Worten: gewerbliche Maklertätigkeit.

    Das muß hier nicht so sein. Aber das erste, was an den link post1 auffällt, ist die Naivität, die solchen Initiativen zumeist eigen ist. Da schreiben sie schon, daß Wildcampen in D verboten ist ( was ja schon mal so nicht stimmt), aber dann fehlt offenbar die Vorstellung, daß in vielen Bundesländern auch das Campen der Eigentümer selbst auf eigenem Grund illegales Wildcampen wäre. Und dann sollen die ihr Grundstück in Feld, Wald und Wiese da melden? Dahinter verbirgt sich die naive Vorstellung, auf eigenem Grund dürfe man alles.
    Und bei Hausgrundstücken im Innenbereich? Ich gehe nun nicht alle Bundesländer durch, aber S-H können sie von der Liste nach § 37 Abs. 2 S. 2 LNatSchG schon mal ganz streichen. Da ist auch im eigenen Garten das Zelten nur für den persönlichen Gebrauch gestattet, was die wahllose Überlassung an Fremde ausschließt.
    In dem Augenblick, wo Geld im Spiel ist, wird es ohnehin gewerblich mit allen Konsequenzen und Auflagen ( Betreiben eines Campingplatzes ?).
    Man muß einmal grundsätzlich sehen, daß das Bestreben, umsonst und/oder ganz billig zu nächtigen, natürlich immer eine Konkurrenz darstellt ist zur gewerblichen gastronomischen Wirtschaft, die Streuern zahlt, Auflagen zu erfüllen und Vorschriften zu beachten hat. Die verlangen im Gegenzug von Politik und Gesetzgebung nicht ohne Berechtigung, vor Wildwuchs geschützt zu werden.

    Ditschi
    Geändert von Ditschi (25.04.2016 um 16:19 Uhr) Grund: Man entdeckt immer wieder Schreibfehler

  7. Dauerbesucher

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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #7
    Wo kämen wir auch hin, wenn man einfach SCHLAFEN kann ohne zu bezahlen... die Hoteliers müssen dringend vor solchen abartigen Zuständen beschützt werden... klar.

  8. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #8
    OT:
    Zitat Zitat von FlorianHomeier Beitrag anzeigen
    Wo kämen wir auch hin, wenn man einfach SCHLAFEN kann ohne zu bezahlen... die Hoteliers müssen dringend vor solchen abartigen Zuständen beschützt werden... klar.
    Stimmt, statt Hotels zu unterstützen könnte man ja auch die ehemaligen Arbeitnehmer direkt unterstützen, die aufgrund fehlender zahlungswilliger Übernachtungsgäste in strukturschwachen Gegenden, die vom Tourismus leben, keine Beschäftigungsmöglichkeiten mehr finden. S-H gehört zu diesen strukturschwachen Gegenden, denn Tourismus ist ein Saisongeschäft. Insofern sage ich schon einmal danke, dass Du Dein Geld/Gehalt in Zukunft direkt mit den betroffenen Familien teilst.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org
    Mein neuer Reisebericht: Eine Reise in die Karibik. Nur mit Anmeldung lesbar.

  9. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #9
    Zitat Florian Hohmeier:
    Wo kämen wir auch hin, wenn man einfach SCHLAFEN kann ohne zu bezahlen... die Hoteliers müssen dringend vor solchen abartigen Zuständen beschützt werden... klar.
    Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin in einem Kinderforum. Initiativen wie die post 1 genannt stellen natürlich eine Konkurrenz dar und sind insbesondere problematisch, sobald Geld ins Spiel kommt. Was die Protagonisten in post1 ja keineswegs ausschließen. Der Konflikt umfaßt ansonsten so gut wie alle Bereiche der gewerblichen Wirtschaft. Die einen melden ihren Gewerbetrieb an, erfüllen gesetzliche Auflagen, halten vorgegebene Standards ein und zahlen Steuern und Abgaben. Was dazu führt, daß sie ihr Produkt nur zu einem Preis anbieten können, der ihre Kosten zumindest deckt. Dabei sind sie ständig bedroht von einer Schattenwirtschaft, die nach der " Geiz ist geil"- Methode die gleiche Leistung, die das Gewerbe abdeckt, " hobbymäßig" aufziehen. Ohne Regeln, ohne Standards, ohne Steuern und Abgaben. Da kann man dann natürlich billiger sein. Damit hat nicht nur die Gastronomie zu kämpfen, sondern damit kämpfen viele Wirtschaftszweige. Im Transportgewerbe, in der Pflege, usw. ...
    Ob das Unterlaufen aller Regeln und Standards aus gewerblicher Berechnung oder in kindlich-naiv- schwärmerischer Absicht erfolgt, ist zumindest aus der Sicht der Geschädigten ziemlich egal.
    Was mich an diesen Seiten stört, ist, daß sich offenbar niemand der Protagonisten Gedanken macht, an welche vorgegebenen Grenzen sie stoßen können, wenn sie das groß aufziehen. Es geht ja ab bestimmten Dimensionen nicht mehr um Gefälligkeiten. Das wirkt auf mich einfach gruselig dilettantisch.
    Ditschi
    Geändert von Ditschi (25.04.2016 um 19:13 Uhr) Grund: Man entdeckt immer wieder Schreibfehler

  10. Fuchs

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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #10
    Ist vielleicht eher Konkurrenz der Campingplatzbetreiber als der Hoteliers

  11. Dauerbesucher
    Avatar von ApoC
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #11
    Also ich finde die Idee garnicht schlecht. Ob das nun eine ernsthafte Konkurenz für Campingplätze ist. Ich denke das würde sich schon selbst regulieren wenn jemand ständig Gäste hätte. Also nein.

    Aber wenn ich so an der Grundstück meiner Eltern oder diverser anderer Grundstücke denke. Das hätte schon etwas da zu schlafen. Viele machen das ja auch so indem sie einfach beim Bauern fragen ob sie auf der Wiese zelten dürfen. Wenn man nun weiß wen man fragen kann. Das ggf. vorher per Mail abmacht.

    Frei nach dem Motto: Das ist die Wiese, das ist der Spaten damit gräbst du dir da ein K.....loch. Da ist ein Wasserhahn. Sieh zu, dass das hier morgen sauber ist und jetzt lass mich in Ruhe! Dürfte doch rechtlich ähnlich sein wie Couchsurfing, oder? Das müssten die Seitenbetreiber abklären.

    Geld im Spiel finde ich dabei in jedem Fall unpassend. Okay der Betrieb der Seite und ggf. das rechtliche abklären der Situation kosten natürlich Geld. Das müsste irgendwoher kommen. Von der Idee her finde ich das aber gut.

  12. Vorstand
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    Avatar von Torres
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #12
    Zitat Zitat von Funner Beitrag anzeigen
    Ist vielleicht eher Konkurrenz der Campingplatzbetreiber als der Hoteliers
    Nicht zwingend. In der Hochsaison profitieren vor allem die kleinen Hotels und Pensionen im Binnenland davon, dass die Campingplätze an der Küste überlaufen sind. Da entscheidet man sich als Reiseradler oder Motorradfahrer dann schon mal dafür, für zehn Euro mehr ein Zimmer mit Übernachtung und Frühstück zu buchen und im Dorfgasthof Essen zu gehen, obwohl das Zelt im Gepäck ist.

    Ich glaube aber kaum, dass sich sehr viele abgelegene Plätze in den Dörfern für solche Projekte anbieten werden. In S-H sind doch nur die Inseln, Küsten und Tourihotspots für den geneigten Zelter interessant. Das ist dann tatsächlich eine direkte Konkurrenz zu den Hotels - da wird dann halt ein Zelt mitgenommen, statt eine Ferienwohnung zu buchen. In diesen Fällen ist es wohl hauptsächlich die idealistische, internetaffine, auf ein Zubrot nicht angewiesene akademisch gebildete Bevölkerung, die diese Übernachtungsform anbietet, denn das Prekariat, das der Arbeitplätze bedarf, kann sich ein Haus mit Garten in den gefragten Regionen kaum leisten und wenn, dann Übernachtungsplätze nicht kostenfrei anbieten.

    Natürlich hat man früher auch bei Bekannten übernachtet und Tipps, jemanden zu kennen, der an der Küste einen Garten zum Zelten hat, wurden gerne angenommen. Das war dann aber oft aus wirklicher Not geboren und der soziale Anschluss nicht immer einfach. Heute werden diese Übernachtungsformen gerade von Menschen bevorzugt, die nach ihren eigenen hohen Standards eigentlich ihr Geld teilen müssten, stattdessen aber aus Prinzip umsonst unterwegs sein wollen. Wäre diese Geschäftsidee zum Beispiel an Schüler- oder Studentenausweis gekoppelt oder für Flüchtlinge konzipiert, würde ich sie guten Herzens unterstützen.


    Frei nach dem Motto: Das ist die Wiese, das ist der Spaten damit gräbst du dir da ein K.....loch. Da ist ein Wasserhahn. Sieh zu, dass das hier morgen sauber ist und jetzt lass mich in Ruhe! Dürfte doch rechtlich ähnlich sein wie Couchsurfing, oder? Das müssten die Seitenbetreiber abklären.
    Kennst Du die Auflagen für Campingplätze? Gerade, was Kanalisation etc. angeht? Was meinst Du, warum die so hohe Kosten haben. Kacken im Wasserschutzgebiet? Oh, oh.!
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org
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  13. Dauerbesucher
    Avatar von ApoC
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #13
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    [...]
    Kennst Du die Auflagen für Campingplätze? Gerade, was Kanalisation etc. angeht? Was meinst Du, warum die so hohe Kosten haben. Kacken im Wasserschutzgebiet? Oh, oh.!
    Wer redet denn hier von Wasserschutzgebiet? Ich sage doch. Da muss der rechtliche Rahmen auf jeden Fall geprüft und erläutert werden aber. a) Bei meinen Eltern fahren die Bauern mehrfach pro Jahr ihren "Naturdünger" Gülle aus b) Was machst du wenn du draußen bist? c) Ich würde bei weitem nicht damit rechnen, dass das zu Massentourismus wird

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Freierfall
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #14
    Sowas kann mMn nur funktionieren wenn man es als Verzeichnis von "Trailangels" Analog zu denen von den US-Fernwanderwegen aufzieht. (Trailangles sind freiwillige, die neben anderen freiwilligen Wohltaten für Wanderer auch manchmal eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten, z.T. halt im Zelt auf ihrem Grundstück). Aber mit denen setzt man sich (Ausnahmen mal außen vor gelassen) vorher in Verbindung darüber, und die erwarten dann auch dass man sich abends mit denen Zusammensetzt, plaudert und von seinen Abenteuern erzählt. Quintessenz: Nach Absprache, mit Kennenlernen usw. - Die haben also auch was davon. Und die Kontrolle, wer da ist.

    Einfach "online buchbar" für unbekannte, ohne die Leute kennenzulernen und womöglich wenn ich gar nicht da bin, würde ich meinen Garten (so denn ich einen hätte) auch nicht zur verfügung stellen...

  15. Dauerbesucher
    Avatar von ApoC
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #15
    Nur zur Sicherheit: Ich verstehe das so, dass ich als Wanderer, Radfahrer etc. mir einen Platz auf einem Grundstück organisiere wo ich dann mein Zelt für eine Nacht aufstelle und weiterziehe. Ich habe dort nichts von Campingurlaub oder ähnlichem gelesen. Das ist in Deutschland in sofern umständlich, dass ich entweder bei jemandem klingeln muss oder mich einfach irgendwo hinstelle und wenn ich Pech habe verseucht werde oder Strafe zahlen muss. Durch die Seite muss ich nicht mehr bei irgendwem klingeln sondern weiß schon, dass ich dort mein Zelt aufbauen darf. Wo ist das Problem? In Schweden gilt es das Jedermannrecht. Verstehe ich das so falsch?

    Problematisch werden könnte das Ganze natürlich an sehr beliebten Punkten - mir fällt jetzt spontan kein Beispiel ein. Aber ich denke da würde sich das Ganze dann schon selbst regulieren weil die Leute die den Platz bereitstellen schnell genervt von den "Menschenmassen" auf dem Grundstück wären.

  16. Lebt im Forum
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #16
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Ja, ich erinnere mich. Ging es da nicht einen Ideenwettbewerb ähnlich wie " Die Geschäftsidee" ? Da hatte auch einer die Idee, Leute mit Zelten und Grundstücken gegen geringes Entgelt zusammenzubringen, wobei eine ein kleiner Anteil des Entgeltes als Provision an den Betreiber der Seite abfallen sollte. In dürren Worten: gewerbliche Maklertätigkeit.
    Ich glaube, das war wie couchsurfing auf Gegenseitigkeit und nicht gewerbsmäßig ausgelegt.

    edit: hier ist der alte Faden: https://www.outdoorseiten.net/forum/...surfing+zelten

    PS:Hätte ich eine Wiese, hätte ich da wohl mitgemacht und hätte in Kauf genommen, dass ich vermutlich dann für das Sterben Mainzer Hotels und Dutzende von Arbeitslosen verantwortlich gewesen wäre.
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  17. Vorstand
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #17
    PS:Hätte ich eine Wiese, hätte ich da wohl mitgemacht und hätte in Kauf genommen, dass ich vermutlich dann für das Sterben Mainzer Hotels und Dutzende von Arbeitslosen verantwortlich gewesen wäre.
    Hihi. Alle Wege führen nach Mainz?

    Wäre aber interessant, ob - einen durchschlagenden Erfolg des Projektes vorausgesetzt - sich dann nicht die Pflicht zur Aufstellung von Toiletten, Abwasserentsorgungsnachweise und besondere Einstufungen in die Berufsgenossenschaft ergeben. Der Flächennutzungsplan muss vermutlich auch mitmachen.

    Aber im Ernst: Lange Zeit waren solche Sache eher eine Grauzone. Aber mit zunehmender Sensibilisierung und dem Markterfolg derartiger Projekte wird es für kreative Lösungen schwieriger. So sind in einigen Touristenorten Privatvermietungen, die früher zur Aufbesserung der Familienkasse dienten, mittlerweile untersagt worden, um das von Ditschi angesprochene Unterlaufen rechtlicher Bestimmungen zu vermeiden. Früher hat man da ein Auge zugedrückt, jeder wusste das, niemand hatte etwas dagegen, oft waren das auch einfach Stammgäste. In dem Moment, wo aber immer mehr Player auf dem Markt auftreten, das Geschäft über das Netz professionalisieren und das general agreement unterlaufen, müssen die Behörden reagieren.

    Mag sein, dass diesem Projekt nur ein kurzes Leben beschieden ist bzw. nur einer kleinen Zielgruppe vorbehalten bleiben wird. Sobald aber ein Ungleichgewicht eintritt, werden die Behörden eingreifen. Wenn Beherbergungsbetriebe (Campingplätze) in Schutzgebieten (an den Küsten, nur da kenne ich mich aus) über ihre Grundstücke nicht frei verfügen können und für jeden Pieps Anträge stellen müssen, während der private Grundstücksinhaber daneben schaltet und waltet, wie er will, werden Beschwerden und eine Regulierung nicht ausbleiben.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org
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    Avatar von Ditschi
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #18
    OT: @ chouchen, den Faden aus 2009 kannte ich noch nicht. Ich meinte eine späteren, ähnlichen Thread.
    Ditschi

  19. Dauerbesucher

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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #19
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Zitat Florian Hohmeier:

    Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin in einem Kinderforum. Initiativen wie die post 1 genannt stellen natürlich eine Konkurrenz dar und sind insbesondere problematisch, sobald Geld ins Spiel kommt. Was die Protagonisten in post1 ja keineswegs ausschließen. Der Konflikt umfaßt ansonsten so gut wie alle Bereiche der gewerblichen Wirtschaft. Die einen melden ihren Gewerbetrieb an, erfüllen gesetzliche Auflagen, halten vorgegebene Standards ein und zahlen Steuern und Abgaben. Was dazu führt, daß sie ihr Produkt nur zu einem Preis anbieten können, der ihre Kosten zumindest deckt. Dabei sind sie ständig bedroht von einer Schattenwirtschaft, die nach der " Geiz ist geil"- Methode die gleiche Leistung, die das Gewerbe abdeckt, " hobbymäßig" aufziehen. Ohne Regeln, ohne Standards, ohne Steuern und Abgaben. Da kann man dann natürlich billiger sein. Damit hat nicht nur die Gastronomie zu kämpfen, sondern damit kämpfen viele Wirtschaftszweige. Im Transportgewerbe, in der Pflege, usw. ...
    Ob das Unterlaufen aller Regeln und Standards aus gewerblicher Berechnung oder in kindlich-naiv- schwärmerischer Absicht erfolgt, ist zumindest aus der Sicht der Geschädigten ziemlich egal.
    Was mich an diesen Seiten stört, ist, daß sich offenbar niemand der Protagonisten Gedanken macht, an welche vorgegebenen Grenzen sie stoßen können, wenn sie das groß aufziehen. Es geht ja ab bestimmten Dimensionen nicht mehr um Gefälligkeiten. Das wirkt auf mich einfach gruselig dilettantisch.
    Ditschi
    Doppelstadarts. Wenn es in den Kram passt wird der "freie Markt" beschworen, und wenn jemand anders es günstiger und besser hinbekommt ist das eine zu unterbindende Katastrophe.

    Edith: Einkommen nicht zu versteuern ist illegal, willst Du das jetzt den Betreibern so einer Platform unterschieben, oder denen die Vermieten??? Oder gar denen die was kostenlos abgeben? Soll dann der Gast den geldwerten Vorteil versteuern?

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    Avatar von Vegareve
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    AW: couchsurfing für Zelter und Trekker - Projekt mit crowdfunding

    #20

    Post als Moderator
    Vielleicht können wir dieses Thema auch ohne Metadiskussionen und Ausschweifungen über die freie Wirtschaft diskutieren? Das wäre schön.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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