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  1. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Insekten werden immer weniger

    OT:
    Zitat Zitat von simurgh Beitrag anzeigen
    Herpethologisch leider mau: relativ große Kaulquappen in Fahrspurpfützen ... vermutlich Gelbbauchunken? .
    Pfütze und große Larven: Unke passt. Falls Du dich an Details erinnerst, kleine Quappenbestimmungsseite:

    http://www.kaulquappe.de/quapsmal.htm



  2. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: Insekten werden immer weniger

    Was es alle noch in den entlegenen Gegenden gibt. Sah ja damals schon intressant aus als wir vor einem gutem Jahr da lang gefahren sind. Die "Berghexe", eigentlich ein schöner Forenname hab ich nur mal im Zempleni (das ist in Ungarn), mit Ebsels gesehen. Das Vorkommen deudet eigentlich auf Kalkboden hin.
    Die Augenfalter, so nennt die Familie, sind an bestimmten Gräsern zu finden und besonders gefährdet wegen dem Abmähen des Grases an dem sie sich verspinnen. Die Puppen sind schier unauffindbar., da sie den Blättern trockener Grashalme sehr ähnenln.

    Wichtig bei allen Funden sind die Angaben von Ort, Datum und wer der Finder (Fänger) war. Ohne diese Angabe ist der Beleg ohne wissenschaftlichen Wert., später nicht nachvollziehbar.
    So tauchte vor kurzem eine kleine Sammlung mit zum Teil unglaublich seltenen Faltern auf, die über hundert Jahre unversehrt im Insektenkasten präpariert überstanden hatten, jedoch nicht mit Fundortetiketten versehen waren und angeblich aus unser Region stammten.
    So leider paar wertlose Motten.

    Martin 206, in welcher Ecke bist du denn zur Zeit, wenn es da auch so viele Schmetterlinge gibt?
    Geändert von Abt (Gestern um 05:57 Uhr)

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Martin206
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    AW: Insekten werden immer weniger

    ...unterwegs bei mir im Garten.
    Also "Garten" ...einer "nach-dem-Hausbau-Brache" von 2008, 2x im Jahr die wilde Wiese gemäht, viele Büsche, Stauden, Hecken, 2 Nußbäume. Einiges davon alter Bestand, nachgepflanzt vor allem Stauden, viel Lavendel u. versch. Kräuter, eine Felsenbirne, ein Zierapfel, ein paar Rosen und eben einen laaangen Streifen (ca. 10qm) Lavendel.
    Wildbienen etc., Schlupfwespen, Schmetterlinge/Falter, auch mal eine Zebraspinne, dann versch. größere Käfer (von denen ich nur meist die Larven vorfinde und sauber an der Fundstelle belasse (wieder zudecke).
    Wir haben Südhanglage, Sandboden mit Sandstein, Ton u. etwas Lehm (super "Naturbeton" für Insektenhöhlen ).
    Und es bleibt viel liegen, Reisig, Blätterhaufen, Heckenschnitt, usw. Natürlich gibt es auch einen Komposthaufen und außer Wasser und bei Nutzpflanzen Kompost, Hornspäne, etwas Kalk und bei Erstpflanzung 1/3-1/2 torffreie Erde (Neudohum).
    Obwohl das Grundstück nicht groß ist (ca. 620qm in Summe, davon ca. 350qm unverbaut/"Natur") und rechts und links Unkraut- bzw. Insektenvernichter eingesetzt werden, können wir uns über das fehlen von Insekten (auch mind. 3 versch. Arten Ameisen) nicht beklagen. Trotzdem meine ich daß es früher auf solchen Flächen mehr waren. Spinnen z.B. vermisse ich ...da gab es früher viel mehr. Auch die Vogelwelt wird eindeutig weniger und einseitiger, trotz vieler Beeren und Insekten hier.
    „Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart,
    die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.“ - Jonathan Swift

  4. AW: Insekten werden immer weniger

    @Martin206: Sehr schön ... dein Garten! Verglichen mit anderen Regionen lebst du aber auch in einem priviligierten Landstrich. Ich bin auch froh, daß ich es dahin für meine "Kleinen Fluchten" nicht allzu weit habe...

    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    OT:

    Pfütze und große Larven: Unke passt. Falls Du dich an Details erinnerst, kleine Quappenbestimmungsseite:

    http://www.kaulquappe.de/quapsmal.htm
    OT: Danke für den Link! An Details erinnere ich mich nur noch soweit, daß es in einer Pfütze beim vorbeilaufen kurz plätscherte. Darauf reagiere ich, genauso, wie auf jedes rascheln am Wegesrand, seit frühester Jugend "instinktiv". Also: Schritt zurück und abwarten! Nach kurzer Zeit zeigten sich die relativ großen Kaulquappen aber keine Eltern. Diese Tiere lebten in einer von Menschenhand "zerstörten Umwelt". In diesem Falle der Fahrspur eines Harvesters(?), der am "Waldumbau" vermutlich vor längerer Zeit beteiligt war.

    Da wärmeliebendere Kröten eigentlich in der Gegend auf ca. 900m ü.NN nicht infrage kommen und die Rotbauchunke nur im Tiefland vorkommen soll, schließe ich auf Gelbbauchunke! Keschern und fangen - zum genaueren Bestimmen - muß man sich nach heutiger Gesetzgebung ja auch schon genehmigen lassen... :-/

    Letztes Jahr im Mai konnte ich die Gelbbauchunken eine ganze Weile in Serbiens Stara Planina beobachten...



    Selbst, wenn ich im Urlaub mit dem Auto unterwegs bin, halte ich an solchen "Pfützen" an und freue mich, wenn die Instinkte noch so funktionieren...



    Jetzt noch paar Infos zu meinem gestrigen Schmetterlings-Eldorado. Mir ist aufgefallen, daß viele Wiesen schon länger gemäht waren und - einenem Patchwork gleich - ebenso viele Flächen noch in vollter Blüte standen...



    Wenn man sich etwas darüber beliest, erfährt man auch warum. Auch hier gilt es, Artenschutz (Schmetterlinge/Bodenbrüter) kontra "Neophyten" abzuwägen. Eine schwierige Entscheidung. Es ist der Versuch der Lupinen Herr zu werden.

    Von den beobachteten Schmetterlingen konnte ich leider keine Bilder mitbringen. Erstens hatte ich nur ein kurzes "Makro" dabei und zweitens war es dazu viel zu windig. Für einen Blick auf Doldenblüter mit noch unbestimmten Bock- und sonstigen Käfern* hat es aber gereicht...




    * Ich vermute, der Bockkäfer hört auf Pachytodes cerambyciformis - Gefleckter Blütenbock.


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )

    Wenn ich mir die kleinen Roten - die ich erst bei den Weichkäfern vermutete - in der Vergrößerung ansehe...



    ...meine ich, den Lygistopterus sanguineus - Rüssel-Rotdeckenkäfer zu erkennen:
    https://www.insekten-sachsen.de/Page...ab=2&id=190342

    Puh ... letzterer war nicht einfach zu bestimmen und ich hoffe, daß ich mich dabei nicht allzu sehr blamiert habe...
    Geändert von simurgh (Gestern um 16:16 Uhr) Grund: Ergänzung/Rechtschreibung
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