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    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Insekten werden immer weniger

    Zitat Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
    Von einer Kombination des Saums/Gehölz mit Wiese bin ich ausgegangen, da ja der Großteil der Fläche (so habe ich das verstanden) als Wiese gepflegt wird.
    Saumbiotope stellen sich nicht von selbst ein sondern nur bei reduziertem Mahdregime. Diese sind artenreich und wertvoll, auch wenn die Standorte die ersten Jahre noch nährstoffreich sind. Die Artenzusammensetzung ändert sich dann eben im Laufe der Jahre. Ich halte also das Abmagern nicht für zwingend notwendig, wenn man so schnell wie möglich Vielfalt und dadurch Artenreichtum erreichen will.
    Ich sehe z.B. auch das Tagpfauenauge (Futterpflanze der Raupen Brennessel = Stickstoffzeiger; Pflanze nährstoffreicher Säume) immer seltener, da nützt es nichts, Schmetterlingssträucher anzupflanzen...

    Gruß,

    Claudia
    Zum Thema Mahdregime: Außenrum sind an einer Seite Feldweg, an einer Seite ein öffentlicher Weg, an der Hangseite Wiesenweg (auch ein Gemeindeweg, aber praktisch nicht mehr in Nutzung, dort steht das Gras und dergleichen im Sommer hüfthoch. An diesen Außenseiten der Hecken/Totholzzäune mäht die Gemeinde jährlich (ca. im September).

    Innen gibt es ein gerades Stück Wiese, das wurde bislang meist zweimal gemäht. Und es gibt einen Hangteil, der wurde eher nur einmal gemäht, und dieser Teil ist jetzt durch das Herausnehmen von Bäumen und Büschen ein ganzes Stück größer gewesen (die "Kahlschlagfläche").

    Gemäht, egal ob ein oder zweimal, heißt übrigens nicht, dass alles abgeschnitten wird. Mein Vater ist kein Botaniker, aber wenn er was sieht, was interessant aussieht, fährt er mit dem Mäher drum herum. Wahrscheinlich nicht die verkehrteste Methode.

    Brennesseln gibt es genug,

    Langfristig schwebt mir vor, dass es ringsum am Grundstücksrand eine geschlossene "Heckenumfriedung" gibt. Da wo wir jetzt Totholzzaun aufgeschichtet haben (ca 0,75-1 m) hoch, möchte ich zweireihig "Lebende Pfosten" erziehen, deren Austrieb (zumindest außen am Zaun) erst oberhalb des Totholzes beginnt, vielleicht so, dass das Ganze insgesamt 2 m bis 2,5 m hoch wird. Innenseitig wären am Fuß des Totholzzauns Platz für eine "Übergangszone" zur Wiese, Tiefe variabel, sie soll aber überall mindestens 1 m sein, damit das Ganze eine ausreichende Gesamttiefe hat. (der Totholzzaun ist etwa 30-60 cm tief). Die Fachliteratur sagt ja, 1 m Tiefe braucht es für Vögel mindestens.

    Außenseitig dürfte es (wegen des Mähregimes der Gemeinde) in jedem Fall bei einjährigen Aufwuchs bleiben.

    Teil der Umfriedung wären auch einige große Bäume, die direkt auf der Grundstücksgrenze stehen. Und innen dann auch noch einige Solitärbäume und Obstbäume, d.h. es wird auf der Wiese immer auch größere Schattenbereiche geben.
    Geändert von Sarekmaniac (18.01.2018 um 16:24 Uhr)
    Wir sind alle ein wenig beim Leben zu Gast
    Das Leben ist reine Gewohnheit
    (Anna Achmatowa)

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