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    Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der Werra

    #1
    mein erster Forenbeitrag.....

    kurze Erfahrungsbericht, meine erste Fahrt überhaupt. Leider muß ich preislich immer am unteren Ende des machbaren kalkulieren, deswegen ein Sevylor Kajak KCC 335 Sirocco, in banana-gelb. Auch wegen der Transportierbarkeit hatte ich keine andere Wahl, als ein Luftboot zu nehmen.
    Das Boot ist wohl schon längere Zeit nicht mehr zu bekommen, meines trotzdem als Restposten nagelneu gekauft, als Zweisitzer gedacht, für mich als 1 Person auch auf Einer umgebaut. Manko Nr. 1, die "Sitze". Unbrauchbar, deswegen eine Rückenlehne eingebaut, die ihren Namen verdient, es gibt nichts besseres, wenn man sich auch mal anlehnen kann anstatt sich die Nieren mit den originalen Sitzen zu quetschen. Bilder davon kommen nach. Manko Nr.2, die Kielflosse. Kaum größer als eine Scheibe Brot, bringt sie wenig bis gar nichts. Habe nachgebessert und eine Flosse mit der fast 3x so großen Fläche gefertigt. Aus 5mm Kunststoff und etwas Handarbeit geht das. Bilder folgen. Manko Nr.3, alles nach oben offen. Regenschauer oder hereintropfendes Wasser vom Paddel lassen schnell Pfützchen entstehen. Abhilfe schaffen Planen, die es original nicht gibt, woran sollte man sie auch befestigen. Lösung: Alle 20 cm auf dem umlaufenden Gurtband eine Öse mit Heißkleber befestigt, in die man dann Karabiner einhaken kann. Genial einfach und sehr nützlich. Aus wasserfestem Material per Nähmaschine Planen gefertigt, mit Gurtbändern umnäht und mit besagten Karabinern befestigt. Da kommt über Bug oder Heck kein Trofpen Wasser mehr rein. Bilder folgen.
    Nun zur kurzen Fahrt auf der Werra zwischen Sallmannshausen und Spichra. Allein im Boot, und Doppelpaddel, Stechpaddel wegen Nervigkeit nur zur Reserve als Heimbringer dabei gehabt, allerdings nicht benutzt. Start und Ziel in direkter Nähe zu Eisenach.
    Zugang zum Fluß in Sallmannshausen okay, wegen etwas mehr Wasser als normal sind die Ufer etwas verschlammt, aber es ist okay. Leider Umtragen an der Mühle Wommen, nach 2,5 km. Bei 17 Kg. Bootsgewicht aber auch allein kein Thema. Von Wommen ab, wegen leicht erhöhtem Wasserstand und daher auch guter Fließgeschwindigkeit, geht's mit durchschnittlich 4,5 Kmh hindernsfrei bis Wehr Kraftwerk Spichra. Durch die Anstauung auf den letzen 2 Km kaum noch Strömung, hat fast Charakter eines stehenden Gewässers. Ausstieg auch dort in Ordnung. Gesamte Strecke 17 km, reine Fahrzeit ca. 3,5 Stunden, inkl. Pinkelpause und auch mal Treibenlassen.
    Fazit zur Tour: gut gelaufen, Generalprobe für die Elbe-Tour im Sommer also positiv.
    Fazit zum Boot: ein Geradeausläufer wird dieses Luftboot nie, dafür isses aber auch nicht gedacht und nicht konstruiert. Egal, wie groß die Kielflosse auch sein mag, die man unten dranhängt, das Boot wird bei jedem Paddelschlag am Bug nach re oder li etwas von der Geraden abkommen. Windanfälligkeit natürlich sehr stark, liegt eben wie eine Luftmatratze auf dem Wasser, kaum Tiefgang, trotz 85 Kg Körpergewicht, wenn eine Böe kommt, muß man gegensteuern.
    Fazit gesamt: es hat Spaß gemacht, für das kleine Geld ist das Boot okay, wer höhere Ansprüche hat, muß natürlich etwas besseres kaufen. Da hier in Thüringen die Gewässerdicht eh nicht sehr hoch ist, das Sevylor für stehende Gewässer nur bedingt geeignet ist, also immer ein Fluß bei der Fortbewegung unterstützend dabei sein sollte, ich im Jahr auch kaum mehr als 4-5 x auf dem Wasser sein werde, ist der Kauf alles in Allem gut gewesen. Allerdings sind an dem Boot auch einige kleinere Anpassungen erforderlich, damit man den Spaß nicht verliert. Wie schon erwähnt, Bilder des Umbaus im Detail folgen.

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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #2
    Danke für den Bericht! Ich bin auf die Bilder gespannt.

  3. Moderator
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    Avatar von ronaldo
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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #3
    Danke, und lass dann hoeren wg. Umbau!

  4. Erfahren

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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #4
    Respekt.
    Solch aufwändige Umbauten vor dem ersten richtigen Einsatz - soviel Ausdauer hätte ich nicht. Ich hoffe, Du wirst viel Freude mit dem Boot haben.

  5. Neu im Forum

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    Kurztour Schmilka-Dresden mit Sevylor KCC 335

    #5
    ich versuche gerade die Funktion zu finden, mit der ich meine Bilder hochladen kann, wenn ich sie gefunden habe, gibts was zu sehen, jetzt erstmal nur der Text !
    hat lange gedauert, aber im Winter habe ich dann doch mal Zeit und Lust, etwas zu schreiben. Kenne mich in der Handhabung dieses Portals nicht so gut aus, kann sein, daß es nicht dort landet, wo es hingehört, auch die Bilder...
    Nach der schon beschriebenen Test-Tour auf der Werra habe ich mich im Sommer an die Elbe gewagt.
    Die Großwetterlage war ungünstig, hatte aber nicht anders Urlaub bekommen, also gewagt, und es wurde leider ein Scheitern mit Ansage. Also am 12.06.2016 gings los. ICE ab Eisenach bis Dresden, super Verbindung, ab Dresden Nahverkehrszug fährt bis Grenze, also auch kein Problem. Eine Nacht beim Onkel und am Sonntag morgen dann ab Bushaltestelle Grenzübergang Schmilka ins Wasser. Ausbau ca. 1 Stunde, ist eben ein Luftboot, das dauert doch ne Weile, bis alles fertig ist. Ablegen 10.00 Uhr. Wie bei den Testfahrten auch schnell bemerkt, daß ein Luftboot nur für Fahrten flußabwärts taugt, im Grunde ist es nichts anderes wie eine Luftmatratze mit seitlichen Wülsten. Ich wollte aber den Beweis antreten und mir den Traum erfüllen, trotz wenig Investitionen und kleinem Budget. Solange die Strömung geht, kommt man auch voran. Selbst der Wechsel vom rechten ans linke Ufer ist mit der Strömung erträglich machbar. Die Fahrt Richtung Dresden war natürlich eine tolle Erfahrung, durch das Elbsandsteingebirge mit dem Boot, davon werde ich meinen Enkeln noch erzählen, sofern sie das interessieren sollte. Ich hatte in einem Beitrag von der Boje gelesen, die sich direkt vorm Schloß Pillnitz befinden soll, und auf die man Acht geben sollte, es gab schon schwere und auch tödliche Unfälle. Es ist tatsächlich so, daß man beim Fotos machen schneller und unbemerkt an die Boje kommt, als einem lieb ist. War aber auch die einzige brenzlige Stelle für mich an dem Tag. Gegen 18.30 Uhr bin ich an Land, beim Kanuclub Dresden Laubegast. Wie von anderen Sportsfreunden schon gelesen, sind die Kollegen dort sehr aufgeschlossen und ich konnte eine Nacht auf deren Wiese campieren, und auch die Dusche und den Bierautomaten benutzen, gegen kleines Entgeld, das ich natürlich gern dort gelassen habe. In der Nacht von Sonntag auf Montag hat mich dann der Regen erwischt, was noch fast erträglich war, jedoch beim geplanten Start gegen 08.00 Uhr kam dann die volle Ladung vom Himmel, das hat über ca. 2 Stunden geschüttet, das Regenradar hat die nächsten Wolkenfelder angezeigt, die Aussichten für die kommenden Tage waren im Gegensatz zum erfolgreich verlaufenen Sonnatg trübe und sehr niederschlagsreich, so daß ich dann vernünftig war und abgebrochen habe. Einen 2. Versuch hätte ich im August September machen können, jedoch waren die Wasserstände so niedrig, daß ich es gelassen habe, bei Schmilka 2 Meter bin ich losgefahren, im Spätsommer waren dort noch 70 cm, das schmale Rinnsal in der Flußmitte hätte mir keinen Spaß gemacht. Der 2. Versuch in diesem Sommer kommt aber, direkt um den Sommeranfang herum. Ich hoffe, das Wetter ist okay.
    So, nun ein paar Sätze zum Boot und die Anpassungen, die leider unerläßlich sind, will man eine Mehrtagestour halbwegs erfolgreich absolvieren. Eigentlich ist es müßig, über ein Boot zu urteilen, das es für 300 Euronrn gibt, das aus PVC-Luftkammern besteht und ein Verhalten im Wind zeigt, daß einem ganz schwindlig wird. Aber wie schon gesagt, der Ehrgeiz und das kleine Budget...Die Transportfähigkeit zum Einsatzort und wieder heim ist der Kompromiss, den man sich dadurch teuer erkaufen muß. Ich kann kein Faltboot mitnehmen, einen festen Bootsrumpf ebensowenig, also bleibt nur die Rucksackvariante. Wie schon im Beitrag weiter oben erwähnt, mußte ich einen Sitz einbauen, das originale Rückendingsda ist den Namen nicht wert. Ich habe mir da ganz einfach die Lehne eines ausgedienten Schreibtischstuhles genommen, wasserdichte Plane umsäumt, Rückenstütze dran, mit Hilfe eines Aluminiumrohres und einer Abstützung im Heck eine Sitzgelegenheit verschafft, an die man sich auch mal schön zurücklehnen kann, ohne Gefahr zu laufen. Unter den Planen läßt sich alles super verstauen, hinten die etwas leichten Sachen, Klamotten, Zelt, Schlafsack, leichte Vorräte, vorn die etwas schweren Sachen, wie Konserven und Trinkwasser. Da ich mit meinen 80 Kg etwas hinter der Mitte sitz, gleicht sich das ganz gut aus. Die selbst genähten Planen haben sich bewährt, auch bei Wellengang oder sonstiges Spritzwasser kam nichts durch, der vordere Bereich bekommt durchs paddeln immer paar Tropfen ab, aber das ist egal, ist ja nicht schlimm und trocknet schnell in der Sonne. Die originale Kielflosse von Sevylor ist Müll, die Fläche so groß wie eine Scheibe Brot ist zu wenig, und beim Paddeln in Ufernähe stößt sie an. Meine selbst gefertigte hat eine ca. 3x größere Fläche, habe jedoch bemerkt, daß auch die unten aufsitzt, eine neue, längere, dafür aber eine mit weniger Tiefgang baue ich noch. Ich habe überhaupt sehr viel mit doppelseitigem Klettband und Gurtbändern mit Steckschnallen gearbeitet, alles hat sich bewährt. Ich habe im Bereich direkt vor mir Klettbänder befestigt, mit denen ich das Paddel fixieren kann, um ein wegrollen nach vorn oder aus dem Boot fallen verhindern kann. Das war ne gute Idee ! Das Boot transportiere ich in luftlosem Zustand auf einer Art Sackkarre, die es für paar Euros beim Ikea gibt, die Rollen habe ich gegen Räder von Inlinskates ausgetauscht, den Sevylor-Sack mit zahlreichen Gurtbändern und Schnallen ausgestattet, auch die Paddels und die mitgeführten Alu-stangen habe ich daran untergebracht. Das restliche Gepäck, wie Zelt, Gaskocher, Schlafsach, Iso-Matte, Kleinzeug wie Taschenlampe, Akkus, Gaskartuschen usw. kamen in eine Art Reisetasche, die ebenfalls mit Rollen ausgestattet sind, die Tasche hat eine erstaunliche Kapazität und läßt sich maßlich exakt zwischen Heck und Sitz verstauen. Die IKEA-Karre hat ebenfalls den Vorteil, daß man sie zusammenklappen kann, die findet im Bug Platz, die untere Querstange dient gleichzeit als Fußstütze während der Fahrt. Ist nicht ganz einfach, die Transportmittel so auszuwählen, daß sie auch während der Fahrt nicht hinderlich sind, wenns geht sogar noch einen Nutzen bringen, und das ist mir mit den 2 erwähnten Sachen gelungen. Den Rucksack, den ich noch mitführte und einen wasserdichten Sack mit trockener Wäsche beherbergte, fand auf dem Bug Platz, ich habe einfach ein paar Schnallen und Karabiner/Schäkel angebracht, am Boot sind ja genug Befestigungspunkte dran. Zusammenfassend muß ich nochmal sagen, daß die Herstellung des Sitzes die wichtigste Sache war, ohne das Teil hätte ich nach 3 Stunden nicht mehr sitzen können, ich hoffe, die Fotos zeigen die Details ein wenig erkennbar, ansonsten schicke ich auch gern nochmal paar Bilder, wer das haben möchte. Fazit: die Elbe ist mit dem Boot machbar, wenn auch mühselig, mit einem Langläufer, Boot mit festem Rumpf oder ähnlichem kann und will ich keinen Vergleich anstellen, das wäre lächerlich. Man kann für das Geld nicht mehr erwarten, aber der Vorteil die Tour als 1-Mann-Unternehmen zu schaffen, ohne auf fremde Transportkapazitäten Angewiesen zu sein, überwiegt in meinem Falle. Die 40 Kilo Gepäck auf der Zugreise, zumal noch mit Rollen drunter, sind gut handelbar. Der 2. Anlauf wird kommen ! Das Ziel wird Dessau sein, ich plane mal 4 komplette Tage ein. Die erste Etappe war ca. 45 km lang, ich war allerdings auch nur ca. 7 Stunden auf dem Wasser. Das ist kein sonderlich guter Schnitt, das Boot läßt kaum mehr zu, es soll aber auch kein Rennen gegen die Uhr sein.
    Die ersten Fotos zeigen das von mir so genannte Trockendock im Keller, leider sehr beengt.









    Geändert von Buhlibert (25.01.2017 um 18:57 Uhr)

  6. Lebt im Forum
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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #6
    Zitat Zitat von Buhlibert Beitrag anzeigen
    ich versuche gerade die Funktion zu finden, mit der ich meine Bilder hochladen kann,
    click
    #staythefuckhome

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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #7
    Zitat Zitat von Buhlibert Beitrag anzeigen
    Wie bei den Testfahrten auch schnell bemerkt, daß ein Luftboot nur für Fahrten flußabwärts taugt, im Grunde ist es nichts anderes wie eine Luftmatratze mit seitlichen Wülsten.
    Das stimmt so nicht. Zum Einen gibt es ja noch teurere Luftboote als deines, die sowas dann auch bieten können, und zum anderen sind meine Freundin und ich mit dem Schwesternmodell KCC 380 auch gegen die Elbe angekommen. Dein Problem ist eher, dass du das Boot alleine gefahren bist, da ist natürlich nicht viel zu holen.

    Zitat Zitat von Buhlibert Beitrag anzeigen
    Einen 2. Versuch hätte ich im August September machen können, jedoch waren die Wasserstände so niedrig, daß ich es gelassen habe, bei Schmilka 2 Meter bin ich losgefahren, im Spätsommer waren dort noch 70 cm, das schmale Rinnsal in der Flußmitte hätte mir keinen Spaß gemacht. Der 2. Versuch in diesem Sommer kommt aber, direkt um den Sommeranfang herum. Ich hoffe, das Wetter ist okay.
    Also die Elbe ist auch bei 70cm noch gut paddelbar und deshalb kein winziges Rinnsal. Du wärest mit deinem Boot gut vorran gekommen.

    Zitat Zitat von Buhlibert Beitrag anzeigen
    Die originale Kielflosse von Sevylor ist Müll, die Fläche so groß wie eine Scheibe Brot ist zu wenig, und beim Paddeln in Ufernähe stößt sie an.
    Hast du sie denn überhaupt mal ausprobiert? Unser ehemaliges Sevylorboot hatte auch so ein Ding, haben wir nie genutzt, das Boot war so schon recht spurttreu. Hat dein selbstgebastelter Skeg irgendwas gebracht?

    Zitat Zitat von Buhlibert Beitrag anzeigen
    Der 2. Anlauf wird kommen ! Das Ziel wird Dessau sein, ich plane mal 4 komplette Tage ein. Die erste Etappe war ca. 45 km lang, ich war allerdings auch nur ca. 7 Stunden auf dem Wasser. Das ist kein sonderlich guter Schnitt, das Boot läßt kaum mehr zu, es soll aber auch kein Rennen gegen die Uhr sein.
    Die ersten Fotos zeigen das von mir so genannte Trockendock im Keller, leider sehr beengt.
    7h auf dem Wasser ist schon eine ganze Menge. Ich würde an deiner Stelle nicht mit sehr viel mehr rechnen.

    Insgesamt aber eine interessante Tour mit einem hier selten vertretenen Bootstypen. Ich bin sehr auf deine Bilder und weitere Erfahrungen gespannt!

  8. Neu im Forum

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    Kurztour Schmilka-Dresden mit Sevylor KCC 335

    #8
    da haste natürlich Recht, mit 2 Personen im Boot gehts sicher besser, aber ich will es unbedingt allein machen, völlig unabhängig von anderen, freie Zeiteinteilung ohne Rücksicht auf jemand anderen zu nehmen, ist mir wichtiger, ich bin ebnen gern allein. Mit den Booten aus höheren Preisklassen haste auch Recht, da ich auch aus zeitlichen Gründen wahrscheinlich im Jahr nur 1-2 mal aufs Wasser gehe, hier im Eisenacher Raum isses mit Wasser nicht so viel, außer Werra, lohnt es sich nicht wirklich, eine andere Liga zu kaufen, ich habe sowas mal auf ner Ausstellung gesehen, das ist auch preislich schwierig für mich, habe ja auch noch ne Finanzministerin daheim.
    Flußaufwärts habe ich natürlich auch Paddler gesehen, Respekt ! Meins wäre es nicht, bin auch nicht mehr der jüngste, kräftemäßig ist das schon sehr anspruchsvoll !
    Der niedrige Wasserstand im Spätsommer hat mir insofern Sorgen gemacht, daß der Weg vom Wasser bis ans Ufer, bzw. die Wiesen, auf denen ich dann campieren wollte, zu weit gewesen wäre und durch Stein- und Geröllfelder geführt hätte. Bei Niedrigwasser wird doch jede Menge Unrat freigelegt, den ich hätte überqueren müssen, und dann das Boot samt Ausrüstung bis ans Ufer bringen war mir dann doch zu riskant.
    Die besagten 45 km waren für mich dann auch das mindeste, was ich an einem Tage zurücklegen will, 50-60 wären auch okay. Nach dem Elbsandsteingebirge soll die Strömung wegen der Flußbreite dann doch etwas geringer sein, so daß ich weiter Richtung Dessau trotzdem kaum mehr als 50 schaffen werde.
    Die Spurtreue ist natürlich mit zunehmendem Gewicht im Boot besser, ich könnte es natürlich auch mal ohne versuchen, im flachen Uferbereich ist das Teil dann doch eher hinderlich als nützlich. Ich werds mal versuchen.
    Na dann danke für Deine Infos, wir hören sicher nochmal voneinander !







    Geändert von Buhlibert (25.01.2017 um 19:04 Uhr)

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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #9
    Ohne PW funktionieren deine Bildlinks nicht. Bitte lade die Bilder direkt hier im ODS hoch:
    https://www.outdoorseiten.net/wiki/Bilder
    Hier gibt es auch ein Video, was es einem exemplarisch zeigt:
    https://www.youtube.com/watch?v=_49h0kAOdnc

  10. Neu im Forum

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    jetzt ein paar Bilder der Elbe-Tour, lang hats gedauert

    #10
    Dank an Ziz für die Tips mit den Bildern, jetzt gehts !
    nur paar Schnappschüsse der leider auf 1 Abschnitt geschrumpften Tour, Im Juni liefere ich die anderen nach, wenn's dann von Dresden bis Dessau besser lief als 2016.







    Geändert von Buhlibert (25.01.2017 um 19:19 Uhr)

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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #11
    Schön, dass es mir den Bildern endlich geklappt hat.
    Eine sehr coole Sitzkonstruktion. Das ganze Dinge, auch mit dem Gepäck, sieht mir wirklich nach einer runden Sache für den kleinen Geldbeutel aus!

    Ich bin auf deine Tourbilder nach Dessau gespannt.

  12. Erfahren
    Avatar von Flummi87
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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #12
    Sieht nach einer äußerst gelungenen Modifikation des Bootes aus. Außerdem eine schöne Tour die ich in diesem Sommer hoffentlich auch in Angriff nehmen kann (Königstein->Magdeburg).

  13. Neu im Forum

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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #13
    leider war ich jetzt fast 3 Jahre nicht mehr online, glücklicherweise sind mir die Zugangsdaten noch eingefallen. Ich möchte mich nochmal bedanken an die Leute, die meine Beiträge gelesen haben und vermutlich die Fotos sehen wollten. Die Fotos der Tour Dresden Laubegast - Dessau-Roßlau liefere ich demnächst nach, ich bin jetzt im Moment für die nächste Etappe bereit, Dessau-Roßlau - Wittenberge, also die nächsten 200 Kilometer. Aus den Erfahrungen der ersten beiden Touren habe ich eine Änderungen in der Planung vorgenommen, bezüglich Boot, Anreise, Verpflegung und Übernachtung. Ich werde also die Reise fortsetzen, fast auf den Tag genau 3 Jahre später, und an der gleichen Stelle einsetzen, an der ich damals aufhörte. Ich hoffe auf gutes Wetter. Bericht und Fotos folgen.

    Buhlibert

  14. Dauerbesucher
    Avatar von Itchy ST
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    AW: Umbau auf Einsitzer Sevylor KCC 335 Sirocco und meine erste Fahrt auf der W

    #14
    Schöne Umbauten. Nur die Räder von deiner Karre sind sehr klein. Wie sind deine Erfahrungen damit?
    Dein Sitz ist prima. Muss bei meinem Lufti mir dafür auch was einfallen lassen.

    Viel Spaß bei deiner weiteren Tour und klar freuen wir uns auf Berichte und Bilder.

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